DE2059343A1 - Anordnung zur UEberwachung der Resonanzfrequenz eines Koerpers - Google Patents
Anordnung zur UEberwachung der Resonanzfrequenz eines KoerpersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Überwachung der Resonanzfrequenz eines Körpers, d. h. eine Anordnung zur Erzeugung einer nötigenfalls kontinuierlichen Anzeige der natürlichen Schwingungsfrequenz eines Körpers, sofern und wenn sich
diese Frequenz ändert. In diesem Zusammenhang entspringt das Interesse an der Überwachung der Frequenz hauptsächlich de» Vorteil, der sich aus der Verwendung dieses Parameters zur Temperaturanzeige ergibt, wie es in der britischen Patentschrift
520 erläutert ist.
In dieser Patentschrift wird eine Vorrichtung beschrieben, mit
der ein bestimmter Endabschnitt einer langen Sonde in Resonanzschwingungen gebracht wird, indem kurze Stöße von Schall- oder
Ultraschallwellen einem von dem Endabsohnitt entfernten Abschnitt der Sonde aufgedrüokt werden. In entsprechender Weise
könnte die Resonanzfrequenz des Endabsohnitts ermittelt werden, indem kurze Wellenstöße auf die Sonde gegeben werden, wobei die
Frequenz der Wellen bei jedem der aufeinanderfolgenden Stöße ▼erändert wird, bis die Eohos anzeigen würden, daß sioh der
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-2-
• Endabschnitt in Resonanz befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der, sobald die Resonanzfrequenz einmal festgestellt
ist, die Frequenz der aufgedrückten Schwingungen entweder bei Resonanz gehalten wird oder Änderungen der natürlichen
Frequenz eines bestimmten Abschnitts der Probe folgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Wandler, P der einerseits auf eine elektrische Eingangsgröße in der Weise
reagiert, daß er elastische Wellen veränderlicher Frequenz, die auf den Körper zu übertragen sind, erzeugt, und der andererseits
auf Echos dieser Wellen in der Weise reagiert, daß er elektrische Ausgangsgrößen, die den Echos entsprechen, erzeugt, durch
Ausbildung des Körpers in der Weise, daß er auf übertragene Wellen, deren Frequenz gleich der Resonanzfrequenz des Körpers
ist, mit einem Verlauf des Wellenechos antwortet, der sich vom Verlauf des Wellenech~r. auf übertragene Wellen einer beliebigen
anderen Frequenz unterscheidet, durch eine Meßschaltung, die auf einen Wechsel des Echoverlaufs vom Außer-Resonanz-Echo zum
Resonanz-Echo anspricht, durch eine Schaltung, die ein Steuerk signal aus der Ausgangsgröße der Meßschaltung zieht, und eine
Schaltung zur Verarbeitung des Steuersignals in der Weise, daß die Frequenz der übertragenen Wellen auf der Resonanzfrequenz
des Körpers gehalten wird.
Durch Verwendung eines frequenzabhängigen Parameters des bei Resonanz übertragenen Signals kann eine Anzeige der Temperatur
erhalten werden.
Die Erfindung umfaßt ferner, Stöße elastischer Wellen auf eine
übertragungsleitung zu geben, die zu einer Sonde führt, die Eohoe von einem bestimmten Abschnitt der Sonde zu untersuchen,
die Frequenz der Wellen aufeinanderfolgender Stöße solange zu
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verändern, bis die Echos anzeigen, daß die Frequenz eines bestimmten Stoßes die Resonanzfrequenz des bestimmten Abschnitts
ist, und die Übertragung bei der Resonanzfrequenz dieses Abschnitts aufrechtzuhälten, selbst wenn sich diese Frequenz auf- -grund äußerer Einflüsse wie Temperaturveränderungen ändern
sollte. Da die Resonanzfrequenz temperaturabhängig ist, kann diese Frequenz verwendet werden, um ein Maß für die Temperatur
des Schwingers, d. h. der Sonde, zu erhalten.
Venn akustische Wellen mit Resonanzfrequenz auf eine Übertragungsleitung gegeben werden, die durch ein Gebiet akustischer
Fehlanpassung zu einem Körper führt, so kann dafür gesorgt werden, daß die empfangenen Echos eine Anzahl von Perioden mit abnehmender Amplitude aufweisen, denen ein Phasenwechsel und unmittelbar
darauf eine Anzahl von Perioden mit zunehmender Amplitude folgt. Die vorliegende Erfindung beruht darauf, ein elektrisches Signal
aus dem Absohnitt des Resonanz-Echosignals zu gewinnen, der zwischen den Perioden mit wachsender Amplitude und den Perioden
mit abnehmender Amplitude liegt, und dieses elektrische Signal dazu zu verwenden, die Frequenz der dem Körper eingespeisten
Wellen auf Resonanzfrequenz zu halten.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Temperaturmeßanordnung mit einer Anordnung zur Überwachung der Resonanzfrequenz
einer Sonde, deren natürliche Schwingungsfrequenz temperaturabhängig ist, wodurch ein Haß für die Temperatur erhalten wird; ferner bei A bis H die in den verschiedenen Teilen der Anordnung vorliegenden Signale im
Resonanz- und Außer-Resonanz-Zustand;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Anordnung;
Fig. 3a» ^a, 5a, 6a in der in Fig. 2 dargestellten Anordnung
auftretende Signale bei Resonanz-Zustand der Sonde;
Fig. 3d, ^d, 5b, 6b in der in Fig. 2 dargestellten Anordnung
auftretende Signale bei Außer-Resonanz-Zustand der Sonde;
Fig. 7 eine elektrische Schaltung zur Steuerung der Frequenz der übertragenen Wellen; und
Fig. 8 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Funktion der Schaltung nach Fig. 7.
Ein Temperaturfühler 1 (Fig. 1) wird von einem kurzen Molybdändraht
von ungefähr 1 cm Länge und 1 mm Durchmesser gebildet. Der Temperaturfühler ist an einem kleinen, festen Zylinder 2
aus dem gleichen Material befestigt. Der Zylinder 2 ist an einen Übertragungsdraht 3 aus Molybdän angeschlossen und stellt eine
akustische Fehlanpassung zwischen dem Draht 3 und dem Fühler dar. Der Draht 3 ist mit einem magnetostriktiven Stab k verbunden,
der von einem Permanentmagneten 5 polarisiert ^ird, der am festen Ende des Stabes angebracht ist. Eine einzelne Spule
umschließt den Stab k und ist an eine Quelle für elektrische
Impulse mit veränderbarer Frequenz angeschlossen. Die Teile k,
5 und 6 bilden einen Wandler, die Teile 1 und 2 eine Sonde. Bei Aufgabe einer elektrischen Eingangsgröße auf die Spule 6 wandern
die Ultraschallwellen entlang des Stabes h in den Draht 3 und
von dort in den Fühler 1. Die Wellen werden in Stoßen mit veränderlicher Frequenz und endlicher Dauer übertragen. Echos vom
Fühler 1 wandern entlang dem Draht zurück und erzeugen ihrerseits elektrische Schwingungen in der Spule 6. Insoweit arbeitet
die Anordnung im wesentlichen in Übereinstimmung mit der Beschreibung in der britischen Patentschrift 1 146 520. Wie dort
weiter beschrieben ist, haben die vom Fühler zurückkehrenden Echosignale die gleiche Frequenz wie das übertragene Signal. Da
die Frequenz der übertragenen Signale verändert wird und somit
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möglicherweise mit der Resonanzfrequenz des Fühlers übereinstimmt,
verändert sich das Echosignal deutlich erkennbar bis zu der charakteristischen Form B in Fig. 1. Das Echosignal besteht
aus einem Signalabschnitt mit abnehmender Amplitude, dem ein Phasenwechsel bzw. ein Nullpunkt folgt, und aus einem Abschnitt
mit wachsender Amplitude. Der Abschnitt der Sonde, der den Phasenwechsel oder Nullpunkt zwischen den sich deutlich
verändernden Amplituden auf beiden Seiten des Nullpunktes verursacht, ist der fehlangepaßte Zylinder 2 und Fühler 1, denn
die Signale von diesen beiden Teilen sind entgegengesetzt. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird dieser charakteristische
Abschnitt des Echosignals bei Resonanz dazu verwendet, die elektrische Eingangsgröße und die übertragenen Wellen innerhalb
eines engen Frequenzbandes, das die Resonanzfrequenz einschließt, zu halten.
Zu diesem Zweck werden die Echosignale, die aus bei allen Frequenzen
übertragenen Signalen hervorgehen und von der Spule 6 aufgenommen werden, über Leiter 8 und 9 auf einen Verstärker iO
gegeben, an den sich ein Tor 11 ansohließt, so daß als Ausgangsgröße nur der Abschnitt des Echosignals durchgelassen wird,
innerhalb dessen bei Resonanz der Nullpunkt auftritt. Diese Ausblendung durch das Tor 11 wird zu Beginn eingestellt und hängt
ab von der Länge der Übertragungsleitung und der Schallgeschwindigkeit des Materials.
Die Ausgangsgröße des Tores 11 wird daher entweder Null (bzw. ein Signal mit sehr kleiner Amplitude) im (bzw. nahe dem) Resonanz-Zustand
sein, wie es bei C in Fig. 1 dargestellt ist, oder ein stetiges Signal mit stetiger Amplitude wie bei D in
Fig. 1 im Außer-Resonanz-Zustand. Ein Wechselrichter 12 riohtet den Torausgang gleioh und kehrt ihn um, um eine Eingangsgröße
für eine monostabile Schaltung 13 zu liefern, die eine integrierende Kondensatorschaltung umfaßt, die die Eingangssignale E
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— ο —
oder F integriert, so daß am Ausgang der Schaltung 13 entweder
eine fallende Gleichspannung G oder eine steigende Gleichspannung H auftritt, je nachdem, ob die Eingangsgröße zur
Schaltung 13 vorliegt (im Außer-Resonanz-Zustand) oder bei
Resonanz fehlt.
Die sich verändernde Spannung wird zur Steuerung eines Oszillators
Ik verwendet, der einen Frequenzbereich von 100 kHz bis 150 kHz hat und die Spule 6 des Wandlers 3 über einen Übertrager
t 16 speist.
Wenn die Anordnung in der beschriebenen Weise aufgebaut ist, wird der Oszillator Xk im Betrieb so eingestellt, daß er eine
Impulsfolge am unteren Frequenzende seines Bereiches erzeugt. Bei dieser Frequenz von der Sonde kommende Echosignale werden
dem Außer-Resonanz-Zustand entsprechen. Am Tor tritt ein Signal mit stetiger Amplitude auf, und dieses wird umgekehrt und verstärkt,
um die monostabile Schaltung so anzusteuern, daß sie eine Impulsfolge erzeugt. Die Impulse dieser Impulsfolge werden
integriert und in eine steigende Gleichspannung umgewandelt. Diese Spannung wird zur Steuerung auf den Oszillator Ik gegeben.
Die Frequenz der auf die Spule 6 gegebenen Impulse steigt somit, f wobei dementsprechend die Frequenz der der Sonde aufgedrückten
elastischen Wellen ansteigt. Sobald Resonanzfrequenz erreicht ist, ändert sich das Echosignal in der oben beschriebenen Weise
zu der Form B in Fig. i. Das Signal hinter dem Tor 11 nimmt schnell ab, wie bei C in Fig. 1 gezeigt, so daß die Ausgangsgröße
der monostabilen Schaltung 13 fällt. Die entsprechende Gleichspannung am Oszillator 14 fällt ebenfalls, und das Ergebnis ist
eine Abnahme der Frequenz des Oszillators. Dieser Vorgang setzt sich solange fort, bis das Außer-Resonanz-Signal, d. h. das
Signal unterhalb der Resonanz, wieder auftritt. Dann stellt sich die Anordnung wieder in der Weise um, daß die Impulsfrequenz erneut
erhöht wird, um bis zur Resonanz zu steigen. Die Frequenz des Oszillators wird an einem Digitalvoltmeter 15 angezeigt. Die
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Anzeige eines Voltmeters 17, das die Spannung am integrierenden Kondensator der monostabilen Schaltung 15 anzeigt, kann direkt
als Temperaturanzeige gelesen werden, sobald eine dementsprechende Eichung der Skala des Voltmeters vorgenommen worden ist.
Die mit Bezug auf Fig. i beschriebene Ausführungsform ist zwar für einige Anwendungsfälle geeignet, kann jedoch ein Hin- und
Herschwingen der Frequenz zwischen dem Resonanz- und dem Außer-Resonanz-Zustand
verursachen. Die Ausführungsforra nach Fig. 2 zielt darauf ab, das Verhalten der Anordnung in dieser Hinsicht
zu verbessern. In Fig. 2 ist der Aufbau des Fühlers 1, des Zylinders 2, der Übertragungsleitung 3, des spannungsgesteuerten
Oszillators 14, des Übertragers 16 und des Verstärkers 10 ähnlich
dem in Fig. i dargestellten. Jedoch wird das Ausgangssignal des Verstärkers, das entweder die in Fig. 3a oder die in Fig. 3b
dargestellte Form annimmt, je nachdem, ob die Frequenz der übertragenen Signale bei Resonanz oder außer Resonanz liegen, zur
Steuerung auf einen Schmitt-Trigger 20 gegeben, dessen Ausgang eine Folge von Rechteckimpulsen ist. Die Impulshöhe dieser Impulse
ist für jede Periode des Eingangssignals gleich.
Bei allen Frequenzen außer der Resonanzfrequenz ist die Ausgangsimpulsfolge
des Schmitt-Triggers eine Folge diskreter Impulse gleichmäßigen Abstandes (Fig. 4b). Bei Resonanz jedoch
verursacht die Diskontinuität des Echoimpulssignals (Fig. 3»)
eine Lücke in der Ausgangsimpulsfolge des Schmitt-Triggers (Fig. 4a).
Die Ausgangsimpulse des Schmitt-Triggers werden auf einen Multivibrator
21 gegeben, der unter normalen Betriebsbedingungen bei seiner eigenen spezifischen Frequenz frei läuft, jedoch durch
aufgegebene Impulse gedämpft werden kann und diesen dann folgt. In Fig. 5b stellen somit die schraffierten Impulse die normale
Ausgangsimpulsfolge des Multivibrators 21 dar. Bei Aufgabe der
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Impulsfolge vom Schmitt-Trigger ist jedoch der Ausgang des Multivibrators eine entsprechend gedämpfte Impulsfolge mit verminderter
Amplitude (Fig. 5b). Im Resonanz-Zustand tritt eine Lücke in der Impulsfolge des Schmitt-Triggers auf, und während
der Dauer der Lücke läuft der Multivibrator frei, so daß ein schraffierter Impuls durch diese Lücke entweichen kann (Fig. 5a)
Dieser Impuls wird mittels einer Auswählschaltung 22 vom Multivibrator
21 abgezogen und in einem Verstärker 23 verstärkt und umgekehrt, von wo er dem weiter unten beschriebenen Steuersystem
2h, 25, 26 für den Oszillator Ik zugeführt wird.
Der spannungsgesteuerte Oszillator 14 erhält seine Steuerspannung von einer Gleichspannungsquelle HT (Fig. 7).
In Fig. 7 führt die Leitung von der Spannungsquelle HT über
relaisgesteuerte Sohalterkontakte a, a' des Relais Ri zur Basis eines Transistors Tl, der in Emitterfolgeschaltung geschaltet
ist. Der Oszillator Ik, der an den Emitter des Transistors Tl
angeschlossen ist, arbeitet bei einer Frequenz, die von der am Emitter auftretenden Spannung abhängig ist. Seine Frequenz
steigt nach dem Schließen der Kontakte a, a1 mit der dann anliegenden
steigenden Spannung. Zwischen Erde und Kontakt a1 ist
ein Kondensator C mit hoher Kapazität geschaltet, und über einen Widerstand r wird ein elektrischer Pfad für einen unvollkommenen
Erdschluß dieses Kondensators unter Steuerung durch ein Relais R3, dessen Kontakte normalerweise offen sind, gebildet.
Das Aufbringen der Steuerspannung kann durch das Öffnen der Kontakte a, a1 unterbrochen werden. Dies geschieht durch Erregung
des Relais Rl durch einen Impuls nach Fig. 6a, der nur bei Resonanz auftritt. Dann werden die Kontakte a und b geschlossen,
und das Relais R2 wird von der spannungführenden Leitung erregt. Sobald das Relais R2 erregt ist, werden seine Kontakte ο und d
geschlossen, und der Ausgang des Oszillators wird auf eine An-
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Zeigevorrichtung 27 bzw. ein Meßgerät gegeben.
In der Zwischenzeit hält der Kondensator C, der eine Ladung erhalten
hat, die gleich der ist, die den Oszillator zur Resonanz gebracht hat, seine Ladung aufgrund der hohen Eingangsimpedanz,
die der Transistor aufweist. Diese Spannung wird an dem Meßgerät M angezeigt, dessen Anzeige der von der Anzeigevorrichtung
27 angezeigten Oszillatorfrequenz entspricht.
Der bei Resonanz auftretende Impuls nach Fig. 6a steuert die Oszillatorfrequenz über eine Reihe von Relais und monostabilen
Schaltungen 24, 25, 26 (Fig. 2), deren Wirkung mit Bezug auf die Fig. 7 und 8 erläutert wird. Der Impuls nach Fig. 6 wird auf
eine monostabile Schaltung 2k gegeben, deren Ausgangsgröße ein Impuls von 2 Sekunden Dauer ist (Fig. 8). Dieser Impuls wird zur
Steuerung des Oszillators verwendet. Er wird auf das Relais Rl gegeben, erregt es und schaltet den Kontakt a vom Kontakt a1,
der den Oszillator speist, zum Kontakt b. Dies hat zwei Wirkungen, nämlich erstens, daß der Kondensator C von der Spannungequelle HT
getrennt wird, und zweitens, daß das Relais R2 erregt wird, so daß die Kontakte c und d geschlossen werden und die Anzeigevorrichtung
27 zugeschaltet wird. Dieser Zustand hält für die Dauer des Impulses an. Während dieser Zeit hält der Kondensator C, der
zusammen mit dem Transistor Tl die Schaltung 26 bildet, seine Ladung aufgrund der hohen Eingangsimpedanz des Transistors Tl,
und die Anzeigevorrichtung zeigt die Frequenz an und/oder zeichnet sie auf.
Am Ende des Impulses von zwei Sekunden Dauer kehrt die monostabile
Schaltung 2k in ihren vorherigen Zustand zurück. Dabei betätigt die nacheilende Kante des Impulses das Relais R3 über
eine weitere monoetabile Schaltung 25. Das Relais R3 wirkt in der Weise, daß der Kondensator G in unvollkommenen Erdschluß
gesohaltet wird, wodurch dessen Spannung abgebaut wird und die Frequenz des Oszillators unter die Resonanzfrequenz fällt. Daher
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wird der in Fig. 6a dargestellte Impuls verschwinden und der
Zustand nach Fig. 6b eintreten. Das Relais Ri wird in den Zustand zurückkehren, in dem die Kontakte a und a' geschlossen
sind, und das Relais R2 öffnet sich. Demzufolge wird der Oszillator wieder an die Spannungsquelle HT angeschlossen werden
und die Anzeigevorrichtung vom Oszillator getrennt werden. Der Oszillator beginnt erneut, sein Frequenzband zu durchlaufen,
bis Resonanz bei der gleichen wie der vorigen oder bei einer anderen Frequenz erreicht ist. Für eine wahlweise andere Form
der Anzeige ist daduroh gesorgt, daß ein Meßgerät M vorgesehen ist, das auf die Kondensatorspannung anspricht. Diese Spannung
steht auch zur Verfügung, um nötigenfalls ein Aufzeichnungsgerät zu speisen.
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- Ii -
Claims (9)
- - li -PatentansprücheAnordnung zur Überwachung der Resonanzfrequenz eines Körpers, gekennzeichnet durch einen Wandler (k, 5, 6), der einerseits auf eine elektrische Eingangsgröße in der Weise reagiert, daß er elastische Wellen veränderlicher Frequenz, die auf den Körper (1, 2) zu übertragen sind, erzeugt, und der andererseits auf Echos dieser Wellen in der Weise reagiert, daß er elektrische Ausgangsgrößen, die den Echos entsprechen, erzeugt, durch Ausbildung des Körpers in der Weise, daß er auf übertragene Wellen, deren Frequenz gleich der Resonanzfrequenz des Körpers ist, mit einem Verlauf des Wellenechos antwortet, der sich vom Verlauf des Wellenechos auf übertragene Wellen einer beliebigen anderen Frequenz unterscheidet, durch eine Meßsohaltung (10, 11, 12, 20), die auf einen Wechsel des Echoverlaufs vom Außer-Resonanz-Echo zum Resonanz-Echo anspricht, durch eine Schaltung (13, 21, 22, 23), die ein Steuersignal aus der Ausgangsgröße der Meßschaltung zieht, und eine Schaltung (14, 24, 25| 26) zur Verarbeitung des Steuersignals in der Weise, daß die Frequenz der übertragenen Wellen auf der Resonanzfrequenz des Körpers gehalten wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Stöße elastischer Wellen auf eine zu einer Sonde (i, 2) führende Übertragungsleitung (3) gegeben werden, daß die Echos von einem bestimmten Abschnitt der Probe untersucht werden, daß die Frequenzen der Wellen aufeinanderfolgender Stöße verändert werden, daß eine Anzeige des Zustandes, daß die Frequenz der Wellen eines bestimmten Stoßes der Resonanzfrequenz des Körpers entspricht, erhalten wird und daß diese Anzeige dazu verwendet wird, die Frequenz der Wellen auf der Resonanz-109822/U03frequenz der Sonde zu halten.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Impulsformer (20) zum Formen elektrischer Impulse, die den von der Sonde (1, 2) erhaltenen Echowellen entsprechen, wobei eine Folge von Impulsen, die aus einem bei Resonanzfrequenz übertragenen Stoß erzeugt ist, eine Diskontinuität aufweist, eine Schaltung, die die Folge geformter Impulse einem frei laufenden Multivibrator (21) aufdrückt, und eine Schaltung (24, 25, 26), die den Impuls aus der Impulsfolge am Multi-fc vibratorausgang, der der Diskontinuität entspricht, zum Anhalten des Frequenzdurchlaufs eines Oszillators verwendet.
- 4. Anordnung insbesondere nach Anspruch 1, bei der einzelne Stöße elastischer Wellen bei verschiedenen Frequenzen auf eine zu einem Endabschnitt führende Übertragungsleitung gegeben werden und bei der die davon ausgehenden Echos dazu verwendet werden, aus dem Vorliegen einer Diskontinuität in der Echoimpulsfolge eine Anzeige der Resonanzfrequenz des Körpers zu gewinnen, gekennzeichnet durch einen Kanal (4, 5» 6), der die jeweiligen Echos jedes von einem Oszillator (14) auf die Leitung (3) gegebenen Wellenstoßes empfängt, eine Schaltung (10), die jedes Echo auf einen Schmitt-Trigger (20) gibt, derW eine Impulsfolge erzeugt, die bei Resonanz eine ähnliche Diskontinuität hat, eine Schaltung, die die Ausgangsgröße des Schmitt-Triggers auf einen frei laufenden Multivibrator (21) gibt, dessen Impulsausgang außer an der Diskontinuitätsstelle überall gedämpft ist, und eine Schaltung (24, 25, 26), die den oder die nichtgedämpften Impulse zur Steuerung der Frequenz des Oszillators verwendet.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die niohtgedämpften Impulse zur Unterbrechung des Frequenzdurchlaufs des Oszillators (14) verwendet wird.1 09822/ 1 403" "EPI! !! '·'■ S1 J!- 13 -
- 6. Anordnung nach Anspruoh 1, gekennzeichnet durch einen festen Schwinger (1, 2), eine akustische Übertragungsleitung (3) zur Weiterleitung von Stoßen akustischer !fellen zu dem Schwinger, einen Wandler (4, 5» 6) zur Aufgabe von Stößen akustischer Wellen auf die Übertragungsleitung und zum Empfang der davon ausgehenden Echos, einen spannungsgesteuerten Oszillator (14), der bei Anlegung einer Spannung eine Reihe von Frequenzen, darunter die natürliche Frequenz des Schwingers, durchläuft, eine den Oszillator mit einer Spannungsquelle (HT) verbindende Verbindung (Rl, Ti), eine Schaltung (24) zur Unterbrechung dieser Leitung bei Auftreten eines bestimmten Signals, das als Folge eines Echos von einem Stoß akustischer Wellen, die bei Resonanzfrequenz des Schwingers aufgegeben werden, auftritt.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung Relaiskontakte (a, a1) umfaßt, die geöffnet werden, wenn ein Signal vorliegt, das aus einem Resonanzeoho abgeleitet ist, um den Oszillator (14) bei Resonanzfrequenz anzuhalten,
- 8. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung (27), die die Frequenz des Oszillators, bei der die Spannungszufuhr unterbrochen wird, anzeigt.
- 9. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung (M), die den Spannungswert, bei dem die Spannungszufuhr unterbrochen wird, anzeigt.- 22 490109822/U03Leerseite
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