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DE2058116A1 - Ableiterschutz fuer Stromrichterstation - Google Patents

Ableiterschutz fuer Stromrichterstation

Info

Publication number
DE2058116A1
DE2058116A1 DE19702058116 DE2058116A DE2058116A1 DE 2058116 A1 DE2058116 A1 DE 2058116A1 DE 19702058116 DE19702058116 DE 19702058116 DE 2058116 A DE2058116 A DE 2058116A DE 2058116 A1 DE2058116 A1 DE 2058116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrester
station
protection
current
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702058116
Other languages
English (en)
Inventor
Arne Dipl-Ing Johansson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
Allmanna Svenska Elektriska AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASEA AB, Allmanna Svenska Elektriska AB filed Critical ASEA AB
Publication of DE2058116A1 publication Critical patent/DE2058116A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/26Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
    • H02H3/28Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/04Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage
    • H02H9/06Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage using spark-gap arresters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Direct Current Feeding And Distribution (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Protection Of Static Devices (AREA)

Description

  • Ableiterschutz zur ~ Stromrichterstation Die Erfindung betrifft einen für eine Stromrichterstation bestimmten Ableiterschutz, der über eine Gleichstromdrossel an einer Gleichstromleitung angeschlossen ist.
  • Bei Kraftübertragungen mit hochgespannten Gleichstrom, bei denen die Gleichstromleitung an den Enden über Stromrichterstationen an Wechselstromnetze angeschlossen wird, werden große Anforderungen an die Schutzapparate und die Isolation dieser Stationen gestellt. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Stationen mehrere reihengeschaltete Stromrichter umfassen und die Spannung von Erde zu dem Stromrichter mit dem höchsten Potential mehrere Male größer ist als die Spannung über dem Stromrichter selbst. In diesem Fall muß also das Isolationsniveau zur Erde zur Leitung gerechnet von Stromrichter zu Stromrichter gesteigert werden, obwohl die Stromrichter im übrigen dieselbe Nennspannung haben.
  • Der Grund £Ur die hohen Anforderungen, die an Schutzapparate und Isolation der Teilstromrichter gestellt werden, ist u.a.
  • der, daß ein rdfehler irgendwo in der Station zur Folge haben kann, daß sich die ganze Leitungsspannung über einen oder mehrere Komponenten legt, die nicht entsprechend bemessen sind und infolgedessen zusammenbrechen würden, wenn sie nicht einen besonderen Überspannungsschutz hätten. In Stromrichtern mit Thyristorventilen sind z.B. die einzelnen Ventile normalerweise mit Hilfe von Ableitern geschützt, die zu den Ventilen parallelgeschaltet sind. Diese Ableiter sollen in erster Linie die Ventile gegen von angeschlossenen Leitungen kommende Überspannungen schützen, sowie gegen Überspannungen, die bei eventuellen Stromrichterfehlern in den Stromrichtern erzeugt werden können. Ein Erdfehler in der Stromrichterstation führt jedoch zu wesentlich höherer Beanspruchung, da Ableiter über einzelnen Ventilstrecken von der ganzen in der Gleichstromleitung gespeicherten Energie durchflossen werden können, was eine sehr große Beanspruchung der Ableiter zur Folge hat. Auch wenn es nicht unmöglich ist, die Ableiter für derartig große Energie zu bemessen, so ist es doch selbstverständlich, daß dies sehr kostspielig sein würde.
  • Zur Lösung dieser Probleme wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, einen Ableiter außerhalb der Gleichstromdrossel der Station anzuordnen und diesen Ableiter mit einer besonderen Start-oder Zündanordnung zu versehen, die von einem fehlerregistrierenden Organ in der Station gesteuert wird. Auf diese Weise hat ein Fehler in der Station zur Folge, daß nach kurzer Verzogerung die Gleichstromleitung über den Ableiter geerdet wird, so dat3 der Strom in der Leitung gar nicht erst durch die Statlon geht.
  • Der Ableiter wird vorzugsweise in Form eines Funkenstreckenstapels ausgeführt, während die Startanordnung aus einem mit den Funkenstrecken reihengeschalteten Thyristorstapel besteht. Beim Zünden des Thyristorstapels legt sich ein größerer Teil der Leitungsspannung über die nächstliegenden Funkenstrecken, die hierdurch eine sukzessive Durchzilridung des ganzen Ableiterstapels veranlassen.
  • Der Ableiter soll bei einer Leitungsspannung gezündet werden können, die die Betriebsspannung eines einzigen Teilstromrichters nicht wesentlich übersteigt. Dagegen soll der Ableiter nicht auf eventuelle Uberspannungen in der Leitung reagieren.
  • Zweckmäßigerweise ist ein normaler Uberspannungsableiter parallel mit dem Ableiter geiäß der Erfindung an der Leitung angeschlossen, und die Zundspannung dieses Uberspannungsableiters sollte mit gutem Narginal die Spannungsfestigkeit eines erfindungsgemäßen Ableiters unterschreiten, wenn dieser gesperrt ist.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, in dieser zeigen Fig. 1 die Schaltung eines Ableiterschutzes gemäß der Erfindung für eine Stromrichterstation, Fig. 2 den Aufbau des Ableiterschutzes und Fig. 3 und 4 Beispiele, wie ein fehleranzeigendes Organ ausgebildet sein kann.
  • Fig. 1 zeigt eine Stromrichterstation mit zwei in Reihe geschalteten Stromrichtern 1 und 2, von denen jeder eine Ventilbrücke und einen Stromrichtertransformator umfaßt. Die Stromrichter sind über eine Dämpfungsdrossel 4 an einer Gleichstromleitung 3 angeschlossen. Außerhalb der Drossel 4 ist zwischen der Gleichstromleitung 3 und Erde einmal ein normaler Überspannungsableiter 5 zum Schutz gegen Überspannungen in der Leitung und zum anderen ein gesteuerter Ableiterschutz 6 gemäß der Erfindung eingeschaltet.
  • Die Bedeutung des letztgenannten Shutzes wird klar, wenn man z.B. den Stromrichter 2 betrachtet. Die Ventile 21 bis 26 sind mit individuellen Ableitern parallelgeschaltet, von denen jedoch nur die Ableiter 27, 28 für die Ventile 21 und 24 eingezeichnet sind. Diese Ableiter sind zum Schutz der Ventile gegen Überspannungen vorgesehen. Besonders Halbleiterventile sind sehr empfindlich gegen solche Überspannungen, so daß diese individuellen Ableiter besonders konstruiert sein müssen, um die erforderliche Sicherheit zu gewährleisten. Außer diesen Ableitern für die einzelnen Ventile können mehrere andere Ableiter an verschiedenen Komponenten vorhanden sein. Für die Mehrzahl dieser verschiedenen Ableiter gilt, daß sie für ihren jeweiligen Zweck bemessen sind und deshalb keine größeren Energien aufnehmen können als die vorgesehenen.
  • Stellt man sich nun einen Erdfehler in einer der Phasenleiter zwischen dem Stromrichterstransformator und der Ventsilbrücke vor, wie es in der Figur 1 mit einem Pfeil angedeutet ist, sieht man, daß die ganze Leitungsspannung sich über das Ventil 21 und seinen Ableiter 27 legt, der somit zündet. Auch wenn Erdiehler innerhalb der Station nicht gewöhnlich sind, kann man sie trotzdem nicht außer Acht lassen, sofern man keine vollkommen ungewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen ergreift. In dem angeführten Fall hat ein Erdfehler zur Folge, daß sich die in der Ubertragungsleitung 3 gelagerte kapazitive Energie durch den Ableiter 27 entlädt. Diesen Ableiter so herzustellen, daß er hinreichend empfindlich ist, um das Ventil 21 gegen normalere Uberspannungsbeanspruchung zu schützen, und gleichzeitig hinreichend robust, um die ganze Energie in der Übertragungsleitung zu ertragen, würde eine wesentliche Komplikation bedeuten.
  • Statt dessen hat man gemäß der Erfindung den gesteuerten Ableiterschutz 6 eingeführt, der im Falle von Fehlern in der Station zündet und dabei die Hauptmenge der Leitungsenergie ableitet, während der Ableiter 27 nur eine begrenzte Energie- und Strommenge abzuleiten braucht, bedingt von der Zeit, die erforderlich ist, bis ein Fehleranzeiger anspricht und den Schutz 6 zum Ansprechen bringt.
  • Ein solcher Fehleranzeiger kann ein Differentialschutz mit stromempfindlichen Elementen sein, z.B. mit Hall-Generatoren oder Transduktoren 8 und 9 auf beiden Seiten der Station. Diese stromempfindlichen Blemente werden an ein elektronisches Ausgleichsrelais 10 angeschlossen, das vom Ableiter 6 gesteuert wird. Ein Unterschied in den Strömen auf beiden Seiten der Station bedeutet, daß wahrscheinlich ein Erdfehler in der Station aufgetreten ist, daß also der Ableiter 6 ausgelöst werden muß.
  • E,n solcher Stromunterschied wird zur Folge haben, daß das Ausgleichsrelais 10 ein Ausgangssignal an den Ableiter 6 gibt.
  • Das Flelais 10 ist mit einer bestimmten Empfindlichkeit auszuführen, um ein unnötiges Auslösen aufgrund von Stromschwingungen oder bedeutungslosen Stromunterschieden zu vermeiden, es sollte zweckmäßigerweise zwecks Erreichens eines schnellen Ansprechens derivierend sein.
  • Das Relais 10 ist in Fig. 3 als Blockschema und in Fig. 4 genauer gezeigt. In Fig. 3 sind die Transduktoren 8 und 9 an je einem derivierenden Organ 31 bzw. 32 angeschlossen, an dessen Ausgangsseiten Niveaugeber 34 bzw. 33 angeordnet sind. Diese wiederum sind an ein Und-Glied 39 angeschlossen, von dem das Signal über ein Verzögerungsorgan 35 und ein Oder-Glied 40 zu einem Impulsgeber 36 geleitet wird. Sollte die Impedanz des Erdfehlers so groß sein, daß der Erdfehlerstrom so langsam anwächst, daß die Niveaugeber 33 und 34 nich-t reagieren, ist ein Parallelkreis 37, 38 vorhanden, in dem 37 ein stromempfindliches Organ ist, das abtastet, ob der Leitungsstrom seine Richtung ändert und ein bestimmten Wert in entgegengesetzter Richtung erreicht.
  • Das Organ 37 ist über den Verzögerungskreis 38 am Qder-Glied 40 angeschlossen.
  • lg. 4 zeigt ein genaueres Schema des in Fig. 3 gezeigten Ausgleictisrelais. Wle in Fig. 3 werden die den ilauptströmen des Stromrichters entsprechenden Stromsignale von den Transduktoren 8 und 9 mit in bzw. i2 bezeichnet und die Bezugszeichen sind dieselben in den beiden Figuren.
  • Fig. 4 enthält drei parallele Eingangskreise, die über die Klemme 41 von einer positiven Spannungsquelle gespeist werden. Betrachtet man den unteren von ihnen, so ist dieser auf der Eingangs seite links von dem Stromsignal i1 von Transduktor 8 mit der gezeigten Polarität beeinflußt. Der ableitende Kreis 31 besteht aus einem Kondensator 310 in Reihe mit einem variablen Widerstand 311 und einer Zenerdiode 341 im Niveaugeber 34, der darüber hinaus im wesentlichen aus einem Transistor 340 besteht. Die Organe 32 und 33 im Parallelkreis darüber haben denselben Aufbau, abgesehen davon, daß das Eingangssignal i2 vom Transduktor 9 mit entgegengesetzter Polarität angeschlossen ist. Die Transduktoren 330 und 340 sind mit ihren Kollektoren über den Widerstand 332 an der Klemme 41 angeschlossen. Dasselbe ist der Fall mit der oberen Klemme an den Zenerdioden 331 und 341.
  • Solange die Station fehlerfrei ist, ist i1 gleich i2 und der Strom in der Regel konstant, was bedeutet, daß der Strom durch die Kondensatoren 310 und 320 Null ist. Das bedeutet aber, daß die Basis der Transistoren 330 und 340 nur von der Zenerspannung über 331 bzw. 341 beeinflußt wird, die ausreichend ist, um die Transistoren leitend zu halten. Dies bedeutet weiter, daß der Punkt 39', der dem Und-Glied in Fig. 3 entspricht, Nullpotential hat und daß in dem Organ 35 nichts geschieht. Nimmt der Strom ii zu, hat dies einen Ladungsstrom im Kondensator 310 zur Folge, und die daraus folgende Spannung über dem Widerstand 311 blockiert den Transistor 340. Wenn die Stromzunahme auf einer Stromzunahme in der ganzen Station und der Leitung 3 in Fig. 1 beruht, wird auch i2 zunehmen, was jedoch keine Änderung im Kreis 32, 33 hervorruft. Der Punkt 39' hat deshalb fortwährend Nullpotential. Wenn jedoch die Zunahme von i1 auf einem Erdfehler in der Station beruht, wird i2 abnehmen, was einen Entladungsstrom im Kondensator 320 und eine Spannung über dem Widerstand 321 zur Folge hat, so daß auch der Transistor 330 blockiert wird. Dadurch bekommt der Punkt 39' ein positives Potential, 35 wobei der Kondensator 351 im Organ anfängt aufgeladen zu werden.
  • Wenn die Spannung über dem Kondensator ausreichend hoch ist, wird der uni-junction-Transistor 350 leitend, und der Impuls auf dessen Kathode zündet den Thyristor 360 im Auslösungsorgan 36.
  • Dabei leuchtet die Lampe 361, die eine Fotozelle 19 zum Auslösen des Ableiterschutzes 6 beeinflußt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
  • Wenn die Zeitderivaten von i1 und i2 zu klein sind, um die Transistoren 330 und 340 zu blockieren, der Erdfehlerstrom jedoch auf gefährliche Werte anwächst, wird der Kreis 37, 38 wirksam. Dieser Kreis ist in derselben Weise aufgebaut wie der Parallelkreis 32, 33, 35, mit Ausnahme des Kondensators 320.
  • Solange i2 in richtiger Richtung geht, ist der Transistor 370 leitend aufgrund der Spannung über der Zenerdiode 371, weshalb 38 die Eingangsspannung Null erhält. Wenn i2 jedoch umgekehrt und in entgegengesetzter Richtung anwächst, wird 370 blockiert, wobei der Kondensator 381 Spannung erhält und nach einer gewissen Zeit über den uni-junction-Transistor 380 einen Impuls an den Thyristor 360 gibt.
  • Um das Organ 36 nach einer Auslösung auf Null stellen zu können, ist der Reihenkontakt 362 eingeführt, der durch sein Öffnen den Strom durch den Thyristor 360 unterbricht.
  • Wie erwähnt benötigt man ein schnelles Anzeigen eines Erdfehlers, so daß man den Ableiterschutz 6 auslösen kann, ehe innerhalb der Station Schäden entstehen. Andererseits will man auch nicht panikartig handeln, um das Risiko für eine Fehlauslösung aufgrund von ungefährlichen Störungen nicht zu groß werden zu lassen.
  • Man hat also deshalb die Verzögerungsorgane 35 und 38 eingeführt, deren Verzögerung genau so groß sein sollte, daß mit Sicherheit eine Auslösung erfolgt, wenn der Fehler permanent ist. Ist der Fehler nicht von permanexlter Art, verschwinden die Signale, die die Transistoren 330, 340 oder 370 blockieren, wobei die Ladung des Kondensators 351 bzw. 381 unterbrochen wird, ehe der entsprechende uni-junction- Transistor 350 bzw. 380 leitend wird.
  • Anstelle des oben beschriebenen Differentialschutzes kann man als Erdfehleranzeiger auch einen sogenannten Rückstromanzeiger gemäß dem Schweizer Patent 383 493 verwenden, der in der Nähe der Drossel 4 angeschlossen wird und dessen Anwendung darauf basiert, daß der Entladungsstrom von der Leitung dem Arbeitsstrom entgegengerichtet ist. Ein Erdfehler in der Station hat also eine Stromumkehrung in der Drossel 4 zur Folge, die als Fehleranzeige betrachtet werden kann. Der Rückstromanzeiger hat also ungefähr dieselbe Funktion wie die Organe 37 und 38 in Fig.3.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Ableiters 6 gemäß der Erfindung. Sie enthält eine Anzahl reihengeschalteter Funkenstrecken 11 mit Reihenwiderständen 12. Die Funkenstrecken sind mit einem Widerstand 13 und mit Kondensatoren 14 parallelgeschaltet, um die Spannungsverteilung zwischen ihnen zu sichern. In den Querverbindungen zwischen Spannungsteiler und Funkenstreckenstapel ist ein Widerstand 17 eingesetzt, um den Entladungsstrom von den Kondensatoren 14 zu begrenzen, wenn die Strecken zünden.
  • Im unteren Teil des Ableiters sind mehrere Funkenstrecken mit mehreren reihengeschalteten Thyristoren 15 ersetzt, die in zwei parallelen Zweigen mit entgegengesetzten Leitrichtungen angeordnet sind. Außerdem kann ein zusätzlicher spannungsabhängiger Reihenwiderstand 16 mit relativ niedriger Resistanz wie gezeigt eingeschaltet sein.
  • Wenn ein Erdfehler in der Station auftritt, hat dies wie erwähnt ein Signal von dem elektronischen Ausgleichsrelais 10 oder dem Rückstromanzeiger 7 zur Folge, und zwar in beiden Fällen in Form eines Lichtimpulses, der eine Fotozelle 19 in Fig. 2 beeinflußt, die einen Eingangskreis für einen Steuerimpulsgenerator 18 für die Thyristoren 15 bildet. Dabei werden die Thyristoren 15 gezündet, was dazu führt, daß die Spannung über d^ um erzen Teil des Ableiters 6 zusammenbricht. Diese Zusnmmenbrachspunnung legt sich statt dessen über die untersten Funkenstrecken 11, die dadurch gezündet werden, wonach die Spannung über den dardberliewenden Funkenstrecken zunimmt. Auf diese Weise entsteht ein kaskadenartiger Verlauf, so daß der ganze Ableiterschutz 6 leitend und Energie aus der Gleichstromleitung durch diesen Ableiter entladen wird.-Venn dies geschehen und die Leitung spannungslos oder die Spannung auf einen gewissen niedrigen Wert gesunken ist, erlöschen die Funkenstrecken des Ableiters.
  • Vorausgesetzt, daß der Fehler in der Station inzwischen beseitigt werden konnte, kann die Anlage erneut gestartet werden, nachdem der Kontakt 362 in Fig. 4 kurz geöffnet worden ist.
  • Aus Vorstehendem geht hervor, daß der Thyristorteil des Ableiters 6 ein so großer Teil desselben sein soll, daß die Spannung darüber reicht, um die nächstliegende Funkenstrecke zu zünden, nachdem die Thyristoren gezündet worden sind. Bei naherem Durchrechnen zeigt es sich, daß es in der Regel reicht, wenn die Spannung über dem Thyristorteil der Spannung über einigen wenigen Funkenstrecken entspricht.
  • In Fig. 2 werden Thyristoren 15 in zwei parallelen Zweigen mit entgegengesetzter Leitrichtung gezeigt. Dies wird damit motiviert, daß die fragliche Entladung meistens einen Schwingungsverlauf mit sich führt, weshalb der Ableiter 6 in beiden Richtungen leiten können Kuß.
  • In Fig. 1 ist der Ableiterschutz auf der Leitungsseite der Drossel 4 angeordnet. Dies hat den Nachteil, daß die Energie in der Drossel aufgrund der Stromrichtung trotz der Aktivierung des Ableiterschutzes 6 durch den Ableiter 27 oder entsprechende Ableiter in der Station entladen werden muß.
  • Dies könnte vermieden werden, wenn der Ableiter 6 auf der Ventilseite der Drossel 4 angebracht wird. Das würde jedoch zur Folge haben, daß eine eventuell unbefugte Auslösung des Ableiters 6 einen Kurzschluß der ganzen Station und damit eine große Beanspruchung der Ventile verursachen würde. Bei dieser Anordnung kann der Ableiterschutz 6 mit einer relativ großen Impedanz im Verhältnis zu den Ableitern 27, 28 versehen werden, trotzdem kann der Entladungsstrom von der Leitung auf den Ableiter 6 kommutieren. Wenn der Ableiter 6 auf der Leitungsseite der Drossel 4 angeordnet ist, muß seine Impedanz relativ klein sein, um die Entlastung der Ableiter der Station zu erleichtern. Welche Anordnung vorzuziehen ist, beruht auf den Umständen in Jedem einzelnen Fall.
  • Der Ableiterschutz 6 ist wie erwähnt mit einem normalen Überspannungsableiter 5 parallelgeschaltet, und die reihengeschalteten Funkenstrecken 11 und die Thyristoren 15 sowie die damit parallelgeschalteten Spannungsteilerwiderstände 13 und -kondensatoren 14 sind so bemessen und aufeinander abgepaßt, daß die Spannungsfestigkeit des Ableiterschutzes 6 mit gutem Marginal die Zündspannung des Überspannungsableiters 5 übersteigt.
  • Auf diese Weise ist sichergestellt, daß Überspannungen in der Leitung durch den Ableiter 5 entladen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche :
    Ableiterschutz für eine Stromrichterstation, der über eine Gleichstromdrossel an einer Gleichstromleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutz aus einem an der Gleichstromleitung angeschlossenen Funkenstreckenstapel (6) besteht, der mit einer Startanordnung (15, 18, 19) für seine Zündung versehen ist, die von einem erdfehleranzeigenden Organ (10, 7) in der Station gesteuert wird.
  2. 2. Ableiterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Startanordnung (15, 18,19) aus einem Thyristorstapel (15) in Reihe mit dem Funkenstreckenstapel (11) besteht und von dem genannten fehleranzeigenden Organ (10, 7) gesteuert wird.
  3. 3. Ableiterschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erdfehleranzeigende Organ (10, 7) stromempfindliche Organe (8, 9) umfaßt, die in di Station eingeschaltet sind,
  4. 4. Ableiterschutz nach Anspruch 1 für eine Stromrichterstation mit einem Uberspannungsableiter, der mit dem Ableiterschutz parallelgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsfestigkeit des Ableiterschutzes (6) in gesperrtem Zustand die Zündspannung des Uberspannungsleiters (5) übersteigt.
DE19702058116 1969-12-12 1970-11-26 Ableiterschutz fuer Stromrichterstation Pending DE2058116A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3221831A1 (de) * 1981-06-16 1983-01-05 Mitsubishi Electric Corp Thyristor-anordnung
DE19736904A1 (de) * 1997-08-25 1999-03-04 Asea Brown Boveri Stromrichterschaltungsanordnung

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JPS5021645B1 (de) 1975-07-24

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