DE2057901B2 - Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln aus Kunststoff-Schrumpffolie - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln aus Kunststoff-SchrumpffolieInfo
- Publication number
- DE2057901B2 DE2057901B2 DE2057901A DE2057901A DE2057901B2 DE 2057901 B2 DE2057901 B2 DE 2057901B2 DE 2057901 A DE2057901 A DE 2057901A DE 2057901 A DE2057901 A DE 2057901A DE 2057901 B2 DE2057901 B2 DE 2057901B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- capsule
- shrinking
- mandrel
- film
- production
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 19
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims description 8
- 229920006300 shrink film Polymers 0.000 title claims description 6
- 239000002775 capsule Substances 0.000 claims description 71
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims description 4
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 3
- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 2
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 6
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 206010061307 Neck deformity Diseases 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/32—Caps or cap-like covers with lines of weakness, tearing-strips, tags, or like opening or removal devices, e.g. to facilitate formation of pouring openings
- B65D41/54—Caps or cap-like covers made of shrinkable material or formed in situ by dipping, e.g. using gelatine or celluloid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C61/00—Shaping by liberation of internal stresses; Making preforms having internal stresses; Apparatus therefor
- B29C61/06—Making preforms having internal stresses, e.g. plastic memory
- B29C61/10—Making preforms having internal stresses, e.g. plastic memory by bending plates or sheets
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/62—Secondary protective cap-like outer covers for closure members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
Description
45
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln mit Kapselmantel aus
monoaxial in seiner Umfangsrichtung vorgereckter Kunststoff-Schrumpffolie, die in einer im wesentlichen
axialen Kapselnaht überlappend ringförmig zusammengeklebt ist.
Es sind Flaschenkapseln aus Kunststoff-Schrumpffolie bekannt, deren Kapselmantel nahtlos aus einem ss
Kunststoffschlauch hergestellt ist. Hierzu wird der Kunststoffschlauch anschließend an das Extrudieren
durch Aufblähen gedehnt und gekühlt, wobei die Schlauchwandung sowohl in Umfangsrichtung als auch
axial gereckt wird. Von solchem Schlauch werden Abschnitte gewünschter Länge geschnitten und über
einen Formdorn in konische Form vorgeschrumpft (DE-Gbm 68 09 330, FR-PS 14 24 731). Diese Herstellungsweise
von aufschrumpfbaren Flaschenkapseln bedingt aber erhebliche Nachteile: Der Herstellungsgang
ist teuer und erfordert spezielle Einrichtungen, um die geschnittenen Schlauchabschnitte in der Massenherstellung
auf den Formdorn richtig aufzusetzen. Das Bedrucken von Schlauchabschnitten oder der durch
Vorschrumpfen gebildeten konischen Kapselmäntel ist schwierig und kostenaufwendig. Durch die Tatsache,
daß beim Aufblähen des Schlauches die Schlauchwandung sowohl in Umfangsrichtung als auch in Längsrichtung
des Schlauches, also biaxial gereckt wird, hat zur Folge, daß die Kapsel beim Aufschrumpfen auf den
Flaschenhals auch biaxial schrumpft wobei — bedingt durch den Herstellungsgang — das Verhältnis zwischen
axialer Reckung und Umfangsreckung nicht reproduzierbar vorherbestimmt werden kann und nicht einmal
über den Schlauchumfang gleich ist Auf Kapseln vorher angebrachte Aufdrucke erhalten dadurch beim Aufschrumpfen
auf den Flaschenhals Verzerrungen, die sich nicht in ausreichendem Maß vorherbestimmen lassen,
um den Aufdruck darauf abstimmen zu können. Außerdem bilden sich beim Aufschrumpfen solcher
Kapseln auf den Flaschenhals am unteren Kapselrand bogenförmige Ausbuchtungen, die ebenfalls die Zierwirkung
der Kapsel erheblich beeinträchtigen.
Es ist auch bekannt, zylindrische Ringe aus schrumpffähiger Folie zu bilden, indem man eine nur in einer
Richtung, also monoaxial, und zwar in Querrichtung gereckte Folienbahn aus thermoplastischem Kunststoff,
durch überlappendes Zusammenkleben der Seitenränder zu einem Schlauch formt und diesen Schlauch in
Abschnitte unterteilt (US-PS 27 90 286). Dieses Herstellungsverfahren erscheint zunächst besonders einfach. Es
führt aber nur zu zylindrischen Schlauchabschnitten, die entweder nur zum Verkapseln spezieller Flaschen
(Schulterflaschen mit kurzem Hals) oder unter Verwendung spezieller Verkapselungseinrichtungen verwendbar
sind.
Schließlich ist es auch bekannt, Schrumpfringe und Schrumpfkapseln unter vorherigem Schneiden von
Kapselzuschnitten zu bilden, wobei der Ring oder die Kapsel vorteilhaft in der Weise geklebt werden soll, daß
die Richtung der größten Dehnung oder Streckung senkrecht zu der Achse des geformten Hohlkörpers
liegt (DE-PS 7 22 225). Zur Bildung einer Kapsel mit Kapselboden soll bei dieser bekannten Herstellungsweise
ein Ringende des vorher gek'ebten ringförmigen Hohlkörpers durch Aufkleben eines gereckten Scheibchens
aus gleichem Stoff, das außerdem mit Bördeln versehen sein kann, verschlossen werden. Auch die auf
diese bekannte Weise hergestellten Schrumpfringe und Schrumpfkapseln haben erhebliche Nachteile, weil sie in
der Herstellung — soweit es Schrumpfkapseln (Mantel mit mindestens ringförmigem Boden) betrifft — teuer
sind und außerdem auch als Schrumpfkapseln keine ausreichende Ausbildung haben, um die für die
Erzielung der gewünschten Zierwirkung erforderliche sichere Halterung auf dem Flaschenhals während des
Aufschrumpfens zu gewährleisten.
Gegenüber allen diesen bekannten Herstellungsweisen für Schrumpfringe und Schrumpfkapseln liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren für bedruckte Flaschenkapseln mit Kapselmantel
aus monoaxial in seiner Umfangsrichtung vorgereckter Kunststoff-Schrumpffolie zu schaffen, das sich durch
einfache, billige Durchführungsmöglichkeit auszeichnet und zu einer Flaschenkapsel führt, die auch besonders
billige Arbeitsmöglichkeiten unter Zentrieren und axialem Ausrichten beim Aufschrumpfen auf den
Flaschenhals bietet.
Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gelöst, daß aus der monoaxial
gereckten, bedruckten Folie Zuschnitte zur Herstellung
jeweils einer Flaschenkapsel mit Orientierung der gewünschten Umfangsrichtung der herzustellenden
Kapseln in Reckrichtung der Folie geschnitten werden, daß jeder dieser Zuschnitte an seinen beiden Seitenkanten
zu einem kegelstumpfförmigen Vorformling verklebt wird und daß jeder dieser Vorformlinge auf einem
in ihn eingeführten Formdorn unter teilweisem Freisetzen der umfänglichen Reckung der Folie in die fertige,
am engeren Ende einen einwärts gerichteten ringförmigen Flansch und einen Zentrierring aufweisende Form
der Flaschenkapsel vorgeschrumpft wird.
Diese Arbeitsweise bietet den Vorteil, daß der kegelstumpfförmige Vorformling schon weitgehend an
die endgültige Form des Kapselmantels angenähert werden kann, so daß bei dem Vorschrumpfen nicht mehr
viel Schrumpfvermögen verbraucht wird. Die Herstellungsweise ist billig und bietet den Vorteil, den Zuschnitt
schon von vornherein auf den Formdorn zu wickeln. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil,
schneller, leicht durchführbarer Arbeitsgänge. Selbst wenn man zunächst annehmen müßte, daß die frisch
geklebte axiale Kapselnaht dem Vorschrumpfvorgang nicht standhalten könnte, so trifft dies offenbar durch
die stabilisierende und kühlende Wirkung des Formdornes nicht zu. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des
erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die monoaxial gereckte Folie vorher bedruckt werden kann
und die beim Vorschrumpfen und Aufschrumpfen auf den Flaschenhals auftretenden Verzerrungen reproduzierbar
und damit vorher berechenbar sind, so daß das μ auf deir Folie aufzubringende Druckbild genau vorbestimmbar
ist. Durch die Ausbildung eines einwärts gerichteten, ringförmigen Flansches und eines Zentrierringes
beim Vorschrumpfen bietet sich der Vorteil, daß nicht nur die Kapseln auch in schnell arbeitenden
Verkapselungsmaschinen genau und sicher auf den Flaschenhals aufgesetzt werden, sondern auch diejenigen
Kapselbereiche, die zuerst an den Flaschenhals anschnimpfen, durch die Formgebung der Kapsel
vorherbestimmbar werden.
Man könnte zwar zunächst annehmen, daß eine vielleicht noch billigere Herstellungsmöglichkeit für
Flaschenkapseln der vorliegenden Art darin bestehen könnte, eine in Querrichtung monoaxial vorgereckte
schrumpffähige Folie in bekannter Weise zu einem Schlauch zusammenzuschließen (US-PS 27 90 286) und
von aus diesem Schlauch gebildeten zylindrischen Schlauchabschnitten in bekannter Weise durch Vorschrumpfen
konische Flaschenkapseln zu bilden (FR-PS 14 24 731, DE-Gbm 68 09 330). Jedoch wird gemäß der
Erfindung der zunächst teurer erscheinende Weg über die Bildung von Zuschnitten zur Herstellung jeweils
einer Flaschenkapsel gewählt und der Schritt des Vorschrumpfens benutzt, wenngleich der aus dem
Zuschnitt hergestellte Vorformling bereits kegelstumpfförmig
ist. Trotz dieser zunächst verteuernd erscheinenden Maßnahmen wird durch die Erfindung eine
besonders billige Herstellungsmöglichkeit eröffnet und es werden — wie oben dargelegt — besonders
vorteilhafte Flaschenkapseln als Verfahrensprodukt erzielt
Will man das Zusammenstecken der gemäß der Erfindung hergestellten Flaschenkapseln zu Stangen
und ihr Vereinzeln aus solchen Stangen noch durch Abstandshalter verbessern, so können solche Abstandshalter
im Bereich der freien Kante des Kapselmantels durch aus dem Formdorn seitlich ausstreckbare
Elemente beim Vorschrumpfen eingeformt werden.
Gewünschte Perforationslinien und Einschnitte können
im erfindungsgemäßen Verfahren nach dem Vorschrumpfen in dem noch auf dem Formdorn sitzenden
Kapselformling angebracht werden.
Ergänzend zu dem einwärts gerichteten, ringförmigen Flansch kann der Kapselboden durch Ankleben
oder Ansiegeln eines kreisrunden Blättchens verschlossen werden. Man kann aber auch die Folie des
Kiipselmantels über den durch das Vorformen zu bildenden, ringförmigen, nach innen gerichteten Flansch
hinaus zur Bildung des Kapselbodens mit heranziehen, indem man den Vorformling vor oder sofort nach dem
Aufsetzen auf den Formdorn am oberen Ende durch Einfalten und ggf. Verkleben des oberen Randteiles
verschließt und die eingefalteten Folienteile beim Vorschrumpfen ggf. unter Prägen zum Kapselboden
formt Dabei kann es von Vorteil sein, den oberen Randteil zum Einfalten mit vorzugsweise dreieckförmigen
Einschnitten zu versehen.
Einige Ausführungsbeispiele von im erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Kapsel werden im folgenden
anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Flaschenkapsel mit freigelassener Bodenöffnung in axialem Schnitt;
F i g. 2 eine Flaschenkapsel mit von außen abgedeckter Bodenöffnung in axialem Schnitt;
Fig.3 eine Flaschenkapsel mit von innen abgedeckter Bodenöffnung in axialem Schnitt und
Fig.4 die sich überlappenden axialen Seitenkanten
des Kapselmantels im Schnitt
In den dargestellten Ausführungsbeispielen besteht die Flaschenkapsel aus einem konischen Kapselmantel 1
und einem in der Bodenenbene der Kapsel liegenden, mit dem Kapselmantel 1 einstückigen, einwärts
gerichteten, ringförmigen Flansch 2.
Für die Herstellung der dargestellten Flaschenkapsel werden zunächst aus einer bedruckten, in einer
Richtung (monoaxial), beispielsweise in Querrichtung, gereckten Kunststoff-Schrumpffolienbahn Zuschnitte
hergestellt, von denen jeweils ein Zuschnitt für die Herstellung einer Flaschenkapsel dient. Diese Zuschnitte
werden so orientiert, daß die Reckrichtung im wesentlichen in der Umfangsrichtung des herzustellenden
Kapselmantels 1 liegt. Jeder dieser Zuschnitte wird durch überlappendes Zusammenkleben an seinen
Seitenkanten zu einem konischen Vorformling mit im wesentlichen axialer Kapselnaht 3 gebildet. Dieser
Vorformling wird auf einem in ihn eingeführten Formdorn unter teilweisem Freisetzen der umfänglichen
Reckung der Folie in die fertige Form der Flaschenkapsel vorgeschrumpft. Dabei wird mit einem
schmalen, ringförmigen, über den Formdorn überstehenden Randbereich durch Vorschrumpfen der ringförmige,
einwärts gerichtete Flansch 2 gebildet Außerdem werden bei dem Vorschrumpfvorgang die folgenden,
anhand der verschiedenen Ausführungsformen der Flaschenkapseln erläuterten Elemente geformt
Wie die Zeichnung zeigt, haben die dargestellten Flaschenkapseln in Nachbarschaft des Kapselbodens
einen eingezogenen, ringförmigen Bereich 21, der eine Schulter 19 bildet. Die Form der Schulterkapsel ist an
sich für Flaschen bekannt, deren Außendurchmesser im Bereich der Flaschenmündung kleiner als im Bereich des
Flaschenhalsbundes ist, also vornehmlich für Weinflaschen. In Verbindung mit der Erfindung hat die
Schulterkapselform aber besondere Bedeutung, da sie das Schrumpfmaß beim Aufschrumpfen der Kapsel auf
die in Frage stehenden Flaschen im Bereich des
Kapselbodens verringert. Dadurch hat dieser eingezogene, ringförmige Bereich 21 bereits die Funktion eines
Zentrierringes und gewährleistet eine saubere Ausbildung des Umfangsrandes zwischen Kapselmantel 1 und
Kapselboden. Außerdem wird durch dieses Vorbilden eines ringförmigen, eingezogenen Bereiches 21 beim
Vorschrumpfen ein Verformen von als ergänzender Kapselboden eingelegten bzw. aufgelegten Folien bzw.
Blättchen 17 bzw. 18 vermieden.
Wie die Beispiele in F i g. 1 und 2 zeigen, kann anschließend an die Schulter 19 noch ein zusätzlicher, im
wesentlichen zylindrischer Zentrierring 20 beim Vorschrumpfen in dem Kapselmantel 1 ausgebildet werden.
Dieser zusätzliche Zentrierring 20 ist mit seinem Innendurchmesser auf dem Außendurchmesser des
Flaschenhalsbundes abgestimmt und gewährleistet dadurch, daß die Kapsel beim Aufsetzen auf den
Flaschenhals auch am Kapselhalsbund zentriert und axial bezüglich des Flaschenhalses ausgerichtet wird.
Die Stapelung von Kapseln der vorliegenden Art ist besonders kritisch, weil der Kapselmantel 1 besonders
dünn und nachgiebig ist und leicht zum Verkeilen der Kapseln ineinander neigt. Um zu verhindern, daß die
Kapseln beim Zusammenstecken in Stangen zu tief ineinandergeschoben werden, können in der Stapelhöhe
in der Kapselstange in entsprechendem Abstand vom unteren Kapselrand um den Umfang des Kapselmantels
verteilte, nach außen vorstehende Nasen 4 (F i g. 1) oder umfängliche Sicken 5 (Fig.3) oder überhaupt eine
ringsum laufende Sicke 6 (F i g. 2) beim Vorschrumpfen mittels aus dem Formdorn seitlich ausstreckbarer
Elemente eingeformt werden. Diese vorstehenden Stapelelemente gewährleisten nicht nur ein sicheres
Stapeln sondern auch ein sicheres schnelles Vereinzeln der so zusammengesteckten Kapseln.
Nach dem Vorschrumpfen kann die Kapsei noch mil
weiteren Elementen ergänzt werden. Hierzu gehörer Perforationslinien 8 und 9 zur Bildung eines Aufreißstreifens
7 und eine axiale Perforationslinie 10, die sich vom unteren Rand des Kapselmantels 1 bis zur unterer
Perforationslinie 9 des Abreißstreifens 7 erstreckt unc dazu dient, bei Wiederverwendung der Flasche den
beim öffnen der Flasche auf dem Flaschenhals bleibenden Rest des Kapselmantels 1 leichter beseitigen
ίο zu können. Ergänzend zu diesen Perforationslinien
können noch ein Ausschnitt 11 bzw. 12 gewünschter Form am Beginn der axialen Perforationslinie 10 am
unteren Kapselrand und ein Ausschnitt zur Bildung von einer oder zwei Grifflaschen 13, 14 bzw. 15 innerhalb
des Aufreißstreifens 7 angebracht werden.
Die Perforationslinien 8,9,10 und die Ausschnitte 11,
12 sowie diejenigen zur Bildung der Grifflaschen 13,14,
15 können angebracht werden, solange sich die vorgeschrumpfte Kapsel noch auf dem Formdorn
befindet.
Der durch das Vorschrumpfen gebildete, einwärts gerichtete, ringförmige Flansch 2 umgibt eine öffnung
16 im Kapselboden, die — wie Fig. 1 zeigt — freigelassen werden kann. Wie aus F i g. 2 und 3
ersichtlich, kann aber diese öffnung 16 auch mittels
einer kreisrunden Folie 17 bzw. 18 entweder von außen oder von innen abgedeckt werden. Eine solche Folie 17
bzw. 18 kann mit einem entsprechenden Ornament versehen sein, und läßt sich leicht an den ringförmigen
Flansch 2 ankleben oder ansiegeln.
Fig.4 zeigt die sich überlappende Ausbildung der
Kapselnaht 3, wobei die axiale Perforationslinie 10 — wie auch in F i g. 2 gezeigt — dicht neben dem Rand des
inneren Schenkeis 3' der Kapselnaht 3 angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln mit Kapselmantel aus monoaxial in
seiner Umfangsrichtung vorgereckter Kunststoff-Schrumpffolie, die in einer im wesentlichen axialen
Kapselnaht überlappend ringförmig zusammengeklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus
der monoaxial gereckten, bedruckten Folie Zuschnitte zur Herstellung jeweils einer Flaschenkapsei
mit Orientierung der gewünschten Umfangsrichtung der herzustellenden Kapsel in Reckrichtung der
Folie geschnitten werden, daß jeder dieser Zuschnitte an seinen beiden Seitenkanten zu einem
kegelstumpfförmigen Vorformling verklebt wird, und daß jeder dieser Vorformlinge auf einem in ihn
eingeführten Formdorn unter teilweisem Freisetzen der umfänglichen Reckung der Folie in die fertige,
am engeren Ende einen einwärts gerichteten, ringförmigen Flansch und einen Zentrierring aufweisende
Form der Flaschenkapsel vorgeschrumpft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandshalter im Bereich der freien
Kante des Kapselmantels durch aus dem Formdorn seitlich ausstreckbare Elemente beim Vorschrumpfen
eingeformt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gewünschte Perforationslinien
und Einschnitte nach dem Vorschrumpfen in den noch auf dem Formdorn sitzenden Kapselformling
angebracht werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorformling vor
oder sofort nach dem Aufsetzen auf den Formdorn am oberen Ende durch Einfalten und ggf. Verkleben
des oberen Randteiles verschlossen wird und die eingefalteten Folienteile beim Vorschrumpfen ggf.
unter Prägen zum Kapselboden geformt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Randteil zum Sinfalten mit vorzugsweise dreieckförmigen Einschnitten versehen
wird.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2057901A DE2057901B2 (de) | 1970-11-25 | 1970-11-25 | Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln aus Kunststoff-Schrumpffolie |
| FR7128012A FR2115137B1 (de) | 1970-11-25 | 1971-07-30 | |
| BE771139A BE771139A (fr) | 1970-11-25 | 1971-08-10 | Capsule a bouteille en feuille plastique contractable et procede pour sa fabrication |
| CH1209671A CH527743A (de) | 1970-11-25 | 1971-08-16 | Flaschenkapsel aus dünnwandigem, schrumpffähigem Kunststoff sowie Verfahren zu deren Herstellung |
| AT762371A AT309255B (de) | 1970-11-25 | 1971-09-01 | Flaschenkapsel aus Kunststoff-Schrumpffolie sowie Verfahren zu deren Herstellung |
| NL7112850A NL7112850A (de) | 1970-11-25 | 1971-09-17 | |
| GB4258971A GB1353503A (en) | 1970-11-25 | 1971-09-21 | Bottle cap of heatshrinkable plastics film and a method of manu facturing such a cap |
| DE2234223A DE2234223A1 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-12 | Flaschenkapsel aus kunststoffschrumpffolie |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2057901A DE2057901B2 (de) | 1970-11-25 | 1970-11-25 | Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln aus Kunststoff-Schrumpffolie |
| DE2234223A DE2234223A1 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-12 | Flaschenkapsel aus kunststoffschrumpffolie |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2057901A1 DE2057901A1 (de) | 1972-06-08 |
| DE2057901B2 true DE2057901B2 (de) | 1978-06-22 |
Family
ID=32928499
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2057901A Withdrawn DE2057901B2 (de) | 1970-11-25 | 1970-11-25 | Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln aus Kunststoff-Schrumpffolie |
| DE2234223A Pending DE2234223A1 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-12 | Flaschenkapsel aus kunststoffschrumpffolie |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2234223A Pending DE2234223A1 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-12 | Flaschenkapsel aus kunststoffschrumpffolie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE2057901B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0405536A3 (en) * | 1989-06-30 | 1993-01-27 | Theo Rydmann | Method for producing contractable bottle closures from thermoplastic resin and apparatus for executing the method |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1040585A (en) * | 1974-08-19 | 1978-10-17 | Albert Obrist And Co. | Closure for containers |
| CA2352109A1 (fr) * | 1998-11-25 | 2000-06-02 | Pechiney Emballage Alimentaire | Coiffes a ouverture facile |
| DE102014105403A1 (de) * | 2014-04-15 | 2015-10-29 | Morlo Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung | Verschlußkapsel für ein im Wesentlichen zylindrisches Gefäß |
-
1970
- 1970-11-25 DE DE2057901A patent/DE2057901B2/de not_active Withdrawn
-
1972
- 1972-07-12 DE DE2234223A patent/DE2234223A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0405536A3 (en) * | 1989-06-30 | 1993-01-27 | Theo Rydmann | Method for producing contractable bottle closures from thermoplastic resin and apparatus for executing the method |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2057901A1 (de) | 1972-06-08 |
| DE2234223A1 (de) | 1974-01-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2559155C3 (de) | Einweg-Behälter aus in Wärme schrumpffähigem Schaumkunststoff | |
| DE2932375C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Verpackungsbehälters | |
| DE2410979A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum formen und verschliessen von thermoplastischen gefaessen | |
| DE2409069A1 (de) | Insassensicherheitseinrichtung fuer fahrzeuge und verfahren zur herstellung eines aufblasbaren, hohlen gebildes fuer eine solche sicherheitseinrichtung | |
| DE2724582A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung flexibler huellen | |
| CH412298A (de) | Vorrichtung zur Herstellung von grossvolumigen Hohlkörpern aus einem stranggepressten Schlauch aus thermoplastischem Kunststoff | |
| DE1479693A1 (de) | Behaelter sowie Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung | |
| DE69200315T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Wieder-im-Form-bringen von Behältern. | |
| DE2264561C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen mehrschichtiger Hohlkörper aus Kunststoff durch Spritzblasen | |
| DE3785696T2 (de) | Blasformen von drapierten vorformlingen. | |
| DE3101284C2 (de) | Verfahren zum Formen des offenen Endabschnittes eines einen geschlossenen Boden aufweisenden Vorformlings für das Blasformen eines Hohlkörpers aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere einer Flasche, und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE2057901B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln aus Kunststoff-Schrumpffolie | |
| DE2915228A1 (de) | Verpackungsbehaelter fuer fluessige und rieselfaehige produkte und verfahren zum herstellen des behaelters | |
| DE1917889B2 (de) | Verpackungsbehälter aus einem dünnwandigen, inneren Hohlkörper aus Kunststoff und einer diesen mindestens teilweise umgebenden Ummantelung sowie Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE1479805A1 (de) | Verfahren zum Herstellen vorgeformter Schrumpfverschlussrohlinge fuer Behaelter | |
| DE3017553C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer aufblasbaren Hülle in Ringform | |
| EP0639509A1 (de) | Tiefgezogener Behälterdeckel aus Papier und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE69316441T2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines laminierten rohrförmigen Körpers und Vorrichtung dafür | |
| DE3020912C2 (de) | ||
| DE1761083A1 (de) | Verpackung fuer fluessige Fuellgueter unter Druck | |
| DE2820679A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur reparatur von fahrradreifen ohne kammer | |
| DE2222535C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Steuern der Einwärtsbewegung eines Stempels einer Blasform beim Herstellen eines Hohlkörpers | |
| DE7043497U (de) | Flaschenkapsel aus Kunststoff-Schrumpffolie | |
| DE1250104B (de) | ||
| DE3428191A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines druckfesten verpackungsbehaelters |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8239 | Disposal/non-payment of the annual fee |