DE2056999A1 - Lehre zur Herstellung eines Beton Bruckenbalkens Ausscheidung aus 2039Π8 - Google Patents
Lehre zur Herstellung eines Beton Bruckenbalkens Ausscheidung aus 2039Π8Info
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Description
HANS-JOACHIM KANTNER
(UNMITTELBAR NÄHE MESSEGELÄNDE UND UNIVERSITÄT)
PATENTANWALT D1PL.-INQ. H.-J. KANTNER. * TELEPHON: (0411)-774604
FRANKFURT AM MAIN, QEORQ-VOIQT-STRASSE 17 TELE(/RAMM: KANTNERPATENTE FRANKFURTMAIN
N. V. Nederlandse Spanbeton Maatschappij
Lehre zur Herstellung eines Beton-Brückeribalkens
Die Erfiidung betrifft eine Lehre zur Herstellung vorgefertigter
Beton-Brückenbalken.
Bei den bekannten Brückenbalken sind die Auflagerenden breiter
ausgebildet als der !Teil zwischen den Endbereichen, während
ferner an beiden Enden des Steges ein flansch angeordnet ist, so daß der Querschnitt ungefähr I-förmig ist. Die
Endteile weisen die Verbreiterung zwecks Aufnahme von Querkräften auf und werden vielfach Hammerenden genannt,
nachteilig bei diesen bekannten Balken ist, herstellungstechnisch gesehen, die ungünstige Form desselben. Für die
_, Herstellung von Balken unterschiedlicher Länge und/oder
° unterschiedlicher Höhe müssen unterschiedliche Lehren veroo
wendet werden. Demzufolge muß eine große Anzahl Lehren o auf Lager gehalten werden und müssen während des Her-
^ etellungflverfahrens wiederholt Lehren gewechselt werden.
ro Es ist möglich, Lehren aus Teilen aufzubauen, wobei in Ab-
o> hangigkeit der Lange und der Höhe des herzustellenden
werden kann. Dieses Verfahren ist jedoch kompliziert und kostspielig.
Mit der Erfindung soll eine Lehre zur Herstellung vorgefertigter Betonbalken geschaffen werden, die es gestattet,
diese mit geringerem Aufwand schneller und kostengünstiger herzustellen als die bekannten Verfahren. Dabei soll ein
mittels der erfindungsgemäßen Lehre hergestellter Balken in Kombination mit der auf denselben zu schüttenden Beton-
·«, druckschicht dieselben mechanischen Eigenschaften besitzen
ψ wie die bekannten Balken.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß eine solche Lehre einen lichten Querschnitt in Form eines umgekehrten
T aufweist, bei der die den Steg des Balkens formenden Seitenflächen nach innen gerichtete Längsrippen aufweisen,
und daß sie durch mindestens eine in Längsrichtung bewegliche Kopfschottwand schließbar ist.
Vorteilhafterweise kann in erfinderischer Weiterbildung der lichte Querschnitt über seiner ganzen Länge dieselbe Gestalt aufweisen. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Portbil-
^ dung der Erfindung kann der lichte Abstand zwischen den den
Steg des Balkens formenden Seitenflächen über der gesamten Querschnittslänge nahezu konstant sein.
Durch die Erfirdmg wird es ohne Anwendung der bekannten komplizierten
Lehren möglich, Beton-Brückenbalken kostengünstig und schnell zu fertigen, welche hinsichtlich ihres|Einsatzes
didgleichen Qualitäten aufweisen wie bisher bekannte
Balken. Durch Verschiebung einer der Kopfschottwände kann die Länge des Balkens variiert werden, während die Füllhöhe
der Lehre die Höhe des Balkens bestimmt, Durch das Vorhandensein d>r Längsrippen in der Lehre entstehen im
, Balken eine Anzahl im Abstand voneinander liegender Längenuten
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in den Seitenflächen des Steges des umgekehrten T. Die sogenannten Einkerbungen beeinflussen die Stärke des Balkens
nur in geringem Maße und dienen als Auflager für die Verschlungsplatten für die auf den Balken zu schüttende
Druckschicht. Ein in einer derartigen Lehre hergestellter Balken besitzt somit ungeachtet der gewählten Höhe an der
gewünschten Stelle eine Einkerbung.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert.
Figur 1 zeigt eine Lehre nach der Erfindung zur Herstellung eines Beton-Balkens; und
Figur 2 zeigt einen Schnitt eines Teils einer Brücke, die Betonbalken aufweist, welche mittels der erfindungsgemäßen
Lehre hergestellt sind.
Der Balken 1 besitzt die Form eines umgekehrten T mit einem Steg 2 und einem Flansch 3· Ein derartiger Balken wird
in einer Lehre mit einem Teil 4· in Form eines umgekehrten
T geformt, wobei dieser Teil 4 an seinen den Steg begrenzenden bzw. formenden Seitenwänden Längsrippen 5 aufweist
und mindestens eine bewegliche Kopfschottwand 6 besitzt. Durch Verschiebung der Kopfschottwand 6 in Längsrichtung
kann die Länge des Balkens 1 variiert werden.
Indem die Lehre bis an die gewünschte Bippe gefüllt wird,
kann die Höhe des Balkens variiert werden. Durch die Längsrippen 5 werden zwar im Steg des Balkens mehrere Längsnuten
oder Einkerbungen gebildet, aber diese beeinflussen die Stärke des Balkens nur in geringem Maße. Die Einkerbung dient
später beim Einsatz des vorgefertigten Balkens zur Auflagerung von Verschalungsplatten 7 des sogenannten "verlorenen Typs"
zum Schütten der Druckschicht 8, wobei die Verbindung zwischen den Balken 2 und der Druckechicht 8 durch den Haft-
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widerstand zwischen denselben und durch einen aus dem Balken 1 hervorragenden haarnadelförmigen Teil 9 der Stahlbewehrung
der Balken 1 hergestellt werden kann· Zweckmäßigerweise kann zur Erzielung von Balken besonders vorteilhafter
Form der lichte Querschnitt einer solchen Lehre nach der Erfindung einen dem Vier- bis Fünffachen des lichten Abstandes
der den Steg 2 des Balkens 1 formenden Seitenwände entsprechenden lichten Abstand der die seitlichen Stirnflächen
des Flansches 3 des Balkens 1 formenden Seitenwände aufweisen.
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Claims (1)
- Lehre zur Herstellung eines Brückeribalkens, dadurch gekennzeichnet« daß ihr lichter Querschnitt eine umgekehrte T-Form aufweist, bei der die den Stig (2) des Balkens (1) formenden Seitenflächen nach innen gerichtete Längsrippen (5) aufweisen, und daß sie durch mindestens eine in Längsrichtung bewegliche Kopfschottwand (6) schließbar ist.2·) Lehre nach Anspruch *t, dadurch gekennzeichnet« daß ihr lichter Querschnitt über seiner gesamten Länge gleiche Form aufweist.3·) Lehre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihr lichter Abstand zwischen den den Steg (2) des Balkens (1) formenden Seitenflächen über der gesamten Querschnittslänge nahezu konsti^at ist.4··) Lehre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet« daß ihr lichter Querschnitt einen dem Vier- bis Fünffachen des lichten Abefcandes der den Steg (2) des Balkens (t) formenden Seitenwände entsprechenden lichten Abstand der die seitlichen Stirnflächen des Flansches (3) des Balkens (1) formenden Seitenwände aufweist·Patentanwalt109830/0206Leerseite
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