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DE2056971A1 - Vorrichtung zum Polieren von Werkstückoberflächen - Google Patents

Vorrichtung zum Polieren von Werkstückoberflächen

Info

Publication number
DE2056971A1
DE2056971A1 DE19702056971 DE2056971A DE2056971A1 DE 2056971 A1 DE2056971 A1 DE 2056971A1 DE 19702056971 DE19702056971 DE 19702056971 DE 2056971 A DE2056971 A DE 2056971A DE 2056971 A1 DE2056971 A1 DE 2056971A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
workpiece
polished
axis
points
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702056971
Other languages
English (en)
Inventor
M. Jacques Chessy Lacan (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRIEFUS FRANCE APPLIC IND DU D
Original Assignee
TRIEFUS FRANCE APPLIC IND DU D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRIEFUS FRANCE APPLIC IND DU D filed Critical TRIEFUS FRANCE APPLIC IND DU D
Priority to DE19702056971 priority Critical patent/DE2056971A1/de
Publication of DE2056971A1 publication Critical patent/DE2056971A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/04Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces
    • B24B37/07Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool
    • B24B37/10Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping
    • B24B37/105Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping the workpieces or work carriers being actively moved by a drive, e.g. in a combined rotary and translatory movement
    • B24B37/107Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping the workpieces or work carriers being actively moved by a drive, e.g. in a combined rotary and translatory movement in a rotary movement only, about an axis being stationary during lapping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Polieren von Werkstückoberflächen f Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Polieren von Werkstückoberflächen unter Verwendung einer rotierenden Schleifscheibe, auf der die Werkstücke drehbar bewegbar sind.
  • Normalerweise wird eine zu polierende Werkstückoberfläche auf eine rotierende Schleifscheibe gedrückt oder es rotiert eine zu bearbeitende Werkstückoberfläche, gegen die ein feststehendes Schleifmittel gehalten wird. Bei der zuerst genannten Arbeitsweise erfolgt das Bearbeiten auf einer Fläche zwischen des Drehachae und dem Umfang der Schleifscheibe. Bei konstanter Winkelgeschwindigkeit der Schleifscheibe ist jedoch die lineare Bahngeschwindigkeit von Punkten auf unterschiedlichen Kreisen um die Drehachsen verschieden, und zwar nimmt die Bahngeschwindigkeit um so mehr zu, je größer der Durchmesser eines gedachten Kreises auf der Schleifscheibe ist. Dies führt mit zunehmender Entfernung von der Drehachse zu einer um so intensiveren Bearbeitung und Wärmeentwicklung. In der Nähe der Drehachse dagegen unterliegt die zu polierende Werkstückoberfläche nur einer geringen Einwirkung der Schleifscheibe, Bei jeder relativen Bewegung zwischen Werkstückoberfläche und rotierender Drehscheibe kommt es darüber hinaus vor, daß das Werkstück verkantet gegen das Schleifmittel angepreßt wird, oder infolge Abnutzung der lagerstellen geringfügig verkantet anzuregen kommt, so daß auch hierdurch die zu polierende Werkstückoberfläche örtlich verschieden starken Anpreßdrucken ausgesetzt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art das Anpressen und die relative Bewegung der Werkstücke in bezug auf die rotierende Schleifscheibe so zu gestalten, daß beim Polieren an allen Stellen der zu polierenden Oberfläche eine annähernd gleichmäßige Relativbewegung und ein konstanter Anpreßdruck gewährleistet sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Werkstück mit seiner zu polierenden Oberfläche unter einstellbarem Druck auf die Oberfläche der Schleifscheibe derart und mit einer solchen Übersetzung um eine oberhalb der Schleifscheibe und auf radialem Abstand zu deren Drehachse angeordneten, angetriebenen Achse umlaufbar angedrückt wird, daß die Winkelgeschwindigkeiten der Schleifscheibe und der zu polierenden Werkstückoberfläche annähernd gleich sind, so daß ein vorgegebener Punkt der Werkstückoberfläche in bezug auf einen vorgegebenen Punkt der Oberfläche der Schleifscheibe eine Epizykloide durchläuft, deren Zentrum zwischen dem Mittelpunkt und dem Umfang der Oberfläche liegt.
  • Dies wird insbesondere dadurch erreicht, daß durch eine zweifache Übersetzung der Drehbewegung der Schleifscheibe das Werkstück bzw. die Werkstücke um die versetzt angeordnete Achse im gleichen Drehsinn und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden, wie die Schleifacheibe umläuft.
  • Bei dieser Rotation durchläuft die Oberfläche des Werkstückes lediglich den Bereich zwischen der Drehachse und dem Umfang der Schleifscheibe. Die Bahn, die hierbei ein gedachter Punkt auf der Oberfläche des Werkstückes in bezug auf einen gedachten Punkt auf der Oberfläche der Schleifscheibe durchläuft, ist eine Epizykloide.
  • Daraus ergibt sich, daß die lineare Bahngeschwindigkeit zwischen der esamtheit der Punkte der zu polierenden Oberfläche und der Gesamtheit der Punkte der Schleifscheibe konstant ist. Das Werkstück oder mehrere miteinander auf Abstand in Verbindung stehende Werkstücke führt also in bezug auf die Drehbewegung der Schleifscheibe eine planetäre Drehbewegung aus. Die Drehachse des Werkstückes bzw. der Werkstücke liegt etwa zwischen der Drehachse und dem Umfang der Schleifscheibe.
  • Da die lineare Bahngeschwindigkeit der Punkte der Schleifscheibe an deren Umfang am größten ist und zum Mittelpunkt zu abnimmt, während die Winkelgeschwindigkeit der rotierenden Werkstückoberfläcjie konstant ist, in bezug auf den Drehsinn der Schleifscheibe jedoch periodisch gleichgerichtet oder entgegengerichtet ist, ergibt sich bei entsprechender Berechnung des Bewegungssystems die angestrebte konstante lineare Bahngeschwindigkeit aller Punkte der zu polierenden Oberfläche in bezug auf vorgegebene Punkte auf der Oberfläche der Schleifscheibe.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird der Anpreßdruck der Werkstücke gegenüber der Schleifscheibe durch eine verstellbare Feder eingestellt und läßt sich entsprechend ändern.
  • Die Gleichmäßirkeit im Anpreßdruck der zu polierenden Werkstückoberfläche gegenüber der Schleifscheibe wird noch dadurch unterstützt, daß in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der das Werkstück tragende Teil in einem kardanisch aufgehängten Ring befestigt ist. Dadurch lassen sich Abnutzungserscheinungen der lagerstellen kompensieren, so daß die zu polierende Oberfläche auch dann in gleicher Ebene wie die Schleifscheibe auf dieser anliegt, wenn der den Werkstückhalter aufnehmende Einsatz oder dessen Drehachse geringfügig verkantet sind. Hierdurch wird also eine Abnutzung der Achsen und ihrer Lagerstellen selbsttätig korrigiert.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ninunt die um die Drehachse rotierende Einsatztrommel mehrere Werkstückhalter auf, die mit gleicher Winkelgeschwindigkeit umlaufen.
  • Die Gleichmäßigkeit der Oberflächenabnutzung der Schleifscheibe kann noch verbessert werden, indem eine geringe Differenz der Winkelgeschwindigkeiten zwischen der zu polierenden Oberfläche und der Oberfläche der Schleifscheibe einstellbar ist. Diese Maßnahme ist vorteilhaft, wenn mehrere Werkstücke gleichzeitig bearbeitet werden, in welchem Falle ihre Bpizykloidenverschiebungen gleichmäßig über die Gesamtheit der Schleifscheibe verteilt sind.
  • An Hand eines Ausführungsbeispieles ist die Erfindung in der Zeichnung dargestellt und im nachfolgenden erläutert; in der Zeichnung zeigt Fig. 1 in schematiscnen Draufsicht die Anordnung einer rotierenden Einsatztrommel mit vier Werkstückhaltern in bezug auf eine umlaufbare Schleifscheibe, Fig. 2 in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die Anordnung nach Fig. 1, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1 in teilweise vergrößertem Maßstab, Fig. 4 ein horizontaler Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Detailansicht der Zone V in Fig0 2.
  • Ein in der Zeichnung nicht dargestellter Motor treibt durch einen Riemen 1 eine Aufnahme scheibe 2 an, deren abgesetzter Teil 5 über einen Riemen 4 eine Umlenkscheibe 5 antreibt, die ihrerseits fest mit einer lotrechten Achse 6 verbunden ist, welche über ein Ritzel 7 eine Scheibe 8 mitnimmt, die frei umlaufend auf einer Achse 9 montiert ist. Diese Achse ist fest mit einem horizontalen Arm 10 verbunden, der durch eine Einstellschraube 11 auf einem Element des Rahmengestells 12 befestigt ist. Der Arm 10 trägt eine lotrechte Welle 13, auf der frei umlaufend eine Einsatztrommel 14 angeordnet ist, die in dem hier bes hriebenen Beispiel vier Aufnahmestellen 15 für je einen erkz eughalter aufweist.
  • In jeder Aufnahmestelle kann eine Einstellschraube 16 mit Gewinde 17 und einer Mutter 18 die Spannung einer Spiralfeder 19 regulieren, die ein Gleitstück 20 nach unten drückt, auf dem schwingend ein Werkzeughalter 21 montiert ist, der ein Werkstück 22 enthält. Ein unterer Teil 20' des Gleitstückes 20 trägt durch zwei diametral entgegengesetzte Schrauben 22 und 22a einen Ring 23, in die zwei Zapfen 24 und 24a eingeschraubt sind, die diametral um 0 90 zu den Schrauben 22 und 22a gegenüberliegen und jeweils an einer abgerundeten Vertiefung einer Nut 25, 25a anliegen, die gemäß einer Erzeugenden des zylindrischen Werkstückhalters 21 anliegt. Die Kombination der Scnrauben 22 und 22a und der Zapfen 24, 24a stellt eine Kardanaufhängung für den Werkstückhalter 21 dar. Dieser letztere kann demgemäß frei in allen Richtungen schwingen, während das Werkstück selbst mit einer Kraft, die durch Betätigung des Knopfes t6 genau geregelt werden kann, auf die Schleifscheibenoberfläche gedrückt wird.
  • Der obere Teil der Einsatztrommel 14 trägt eine horizontale Scheibe 27, die auf der Achse 13 montiert ist und über einen Riemen 28 die Scheibe 8, die fest mit der Achse 6 verbunden ist, antreibt. Die Einsatztrommel dreht sich demgemäß mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit (oder im wesentlichen der gleichen), wie Achse 6 und in der gleichen Richtung wie diese. Die gleiche Winkelgeschwindigkeit und die gleiche Drehrichtung werden auf eine Drehachse 29 (Fig. 2) zur Einwirkung gebracht, die die Platte 30 trägt, auf der eine Trägerscheibe 32 angeordnet und befestigt ist (beispielsweise durch Zentrierungsfüßchen 31), auf der die Schleifoberfläche 26 befestigt ist.
  • Wie Fig. 5 zeigt, weist die Trägerscheibe 32 auf ihrer Oberfläche am Umfang eine Schulter auf, die das Schleifpapier 34 aufnimmt, dessen Arbeitsoberfläche 35 die Schleifkörner trägt. Durch einen Bund 35 mit einem Rand 36', der elastisch auf einen kreisförmigen Ring 3 angedrückt wird, wird auf die Schleifscheibe 34 eine Verformung ausgeübt, die sie auf die Oberfläche der Trigerscheibe 32 aufspannt.
  • Patentansprüche:

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Polieren von Werkstückoberflächen unter Verwendung einer rotierenden Schleifscheibe, auf der die Werkstücke drehend bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (22) mit seiner zu polierenden Oberfläche unter einstellbarem Druck verkantungsfrei auf die Oberfläche der Schleifscheibe (34) derart und mit einer solchen Übersetzung um eine oberhalb der Schleifscheibe (34) und auf radialem Abstand zu deren Drehachse (29) angeordneten, angetriebenen Achse (13) umlaufbar angedrückt wird, daß die Winkelgeschwindigkeiten der Schleifscheibe (34) und der zu polierenden Werkstückoberfläche annähernd gleich sind, so daß ein vorgegebener Punkt der Werkstückoberfläche in bezug auf einen vorgegebenen Punkt der Oberfläche der Schleifscheibe (34) eine Epízykloide durchläuft, deren Zentrum zwischen dem Mittelpunkt und dem Umfang der Oberfläche der Schleifscheibe liegt, wobei die lineare Geschwindiglceit entlang der Epizykloide zwischen der Gesamtheit aller Punkte der zu polierenden Oberfläche und der Gesamtheit der Punkte auf der Oberfläche der Schleifscheibe (34) konstant ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare Feder (19) zwischen Werkstück (22) und 'ierkstückhe'ter (21) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (21) in einem kardanisch aufgehängten Ring (23) befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Werkstückhalter (21) innerhalb einer Trommel (14) um die angetriebene Achse (13) umlaufbar angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Differenz der Winkelgeschwindigkeit zwischen der zu polierenden Werkstückoberfläche und der Schleifscheibe einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den bisherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (34) blattförmig ausgebildet ist und auf einer Trägerscheibe (32) drehfest durch ein am Umfang vorgesehenes elastisch gelagertes ringförmiges Profilstück (36) gegen eine in die Trägerscheibe (32) eingeformte tieferliegende Schulter einspannbar ist.
DE19702056971 1970-11-19 1970-11-19 Vorrichtung zum Polieren von Werkstückoberflächen Pending DE2056971A1 (de)

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DE2056971A1 true DE2056971A1 (de) 1972-06-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3430359A1 (de) * 1983-08-29 1985-03-07 General Signal Corp., Stamford, Conn. Befestigungseinrichtung fuer eine polierplattenauflage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3430359A1 (de) * 1983-08-29 1985-03-07 General Signal Corp., Stamford, Conn. Befestigungseinrichtung fuer eine polierplattenauflage

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