DE2056121A1 - Elektronischer Verschluß mit einer mechanischen Verzögerungseinrichtung - Google Patents
Elektronischer Verschluß mit einer mechanischen VerzögerungseinrichtungInfo
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Description
Anmelder; Kabushiki Kaisha Hattori Tokeiten, 5-11, 4-chome,
Ginza, Chuo-ku, Tokyo, Japan
Elektronischer Verschluß mit einer mechanischen Ver-
zögerungse inrichtung
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Verschluß mit einer mechanischen Verzögerungseinrichtung, wobei ein Verschlußteil·
zur Änderung der Belichtungszeit und.mindestens ein Elektromagnet
vorgesehen sind, und die Belichtungszeit durch eine elektrische Verzögerungsschaltung geändert wird.
Bei einem Verschluß der erwähnten Art wird die Steuerung
der Belichtungszeit dann unmöglich, wenn die Spannungsquelle der elektrischen Schaltung, welche den Elektromagnet enthält,
erschöpft ist, oder wenn der Elektromagnet, auf Grund eines Fehlers
in der elektrischen Schaltung oder dergleichen nicht normal arbeitet. Wird dieser Fehler vom Benutzer nicht erkannt, ware
die erfolgte Aufnahme nicht zufriedenstellen. Ferner könnten Fälle auftreten, bei denen überhaupt keine Belichtung erfolgt,
weil dies auf Grund einer speziellen Verschlußkonstruktion unmöglich
wird.
Zur Vermeidung derartiger Schwierigkeiten sind bereits Einrichtungen
bekannt, beispielsweise in Form eines Batterieprüfgeräts in einer Kamera oder durch eine Einrichtung zur automatischen
Verhinderung einer Auslösung des Verschlusses. Diese Einrichtungen informieren jedoch den Benutzer lediglich darüber,
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daß eine normale Verschlußauslösung nicht möglich ist, so daß der Benutzer keine Aufnahmen durchführen kann, bevor die Batte- ·
rie gewechselt oder die Schaltung repariert wird, wenn dieser ein Fehler vorliegen sollte.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die erwähnten Nachteile und Schwierigkeiten zu vermeiden, und eine mechanisch wirksame
Verzögerungseinrichtung derart vorzusehen, daß der Verschluß automatisch zur Verhinderung einer ungeeigneten extremen Belichtung
verstellt wird, wenn der Elektromagnet nicht funktionsfähig ist.
Ein elektronischer Kameraverschluß gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Verzögerungseinrichtung
zur Verzögerung der Schließzeit des Verschlusses so ausgebildet ist, daß sie durch den Elektromagnet betätigt wird, welche
mechanische Verzögerungseinrichtung auf den Teil zur Beendung der Belichtung nur dann einwirkt, wenn die Erregung des Elektromagnets
bei der Verschlußauslösung nicht ausreichend ist. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung findet der Elektromagnet
zur Steuerung der Beendigung der Belichtung gleichzeitig zur Betätigung der mechanischen Verzögerungseinrichtung Verwendung.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine elektrische Schaltung für die Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung;
Fig.4 den Mechanismus des zweiten Ausführungsbeispiels; und
Fig. 5 und 6 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Der in Fig. 1 dargestellte Verschluß ist im gespannten Zustand gezeigt. Der erste Vorhang 2, welcher die Objektivblende
1 schließt, und der zweite Vorhang 3, welcher die Objektivblende 1 nicht, schließt, sind nach links durch Federn 4 bzw. 5 verschiebbar.
Der erste Vorhang 2 ist mit einem Vorsprung 2a versehen, welcher an einem umgebogenen Teil 6a eines Sperrhakens 6
angreift, mit einer geneigten Oberfläche 2a, die an einem umgebogenen Teil 7a eines Zeitsteuerhebels 7 angreift, der später näher
erläutert werden soll, sowie mit einem Fenster 2c zum Öffnen
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der Blende 1. Der zweite Vorhang 3 ist mit einem Vorsprung 3a versehen, welcher an dem umgebogenen Teil 7a des Hebels 7 angreift,
einem Anker 3b, der von einem Elektromagnet 8 angezogen
werden kann, sowie gegen die rechte Seitenfläche des ersten Vorhangs
2, sowie mit einem Fenster 3c zum Öffnen der Blende 1. Der Sperrhaken 6 ist an einer Welle 6b gelagert und wird durch ein
Kontaktstück 9a eines Schalters 9 der Spannungsquelle hochgedrückt. Der Hebel 7 ist auf einer Welle 7b gelagert und wird
durch eine Feder 10 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt.
Er ist mit einem Anzeigeteil 7c versehen, welcher in den
Sucher 11 der Kamera eintreten kann. Das Schaltbild in Fig. 3 zeigt eine bekannte elektrische Einrichtung', welche eine Spannungsquelle
12# den Magnet 8, Transistoren 13, 14, Widerstände
15, 16, einen Fotoleiter 17, einen Kondensator 18, den Schalter 9 der Spannungsquelle und einen Schalter zur zeitlichen Steuerung
aufweist. Die elektrische Verzögerungseinrichtung arbeitet mit dem erwähnten Verschlußmechanismus zusammen.
Im folgenden soll die Arbeitsweise näher erläutert werden. Bei dem gespannten Zustand des Verschlusses in Fig. 1 wird beim
Herabdrücken des Auslösers der Kamera der Sperrhaken 9 im entgegengesetzten
Uhrzeigersinne verdreht, die Kontaktstücke 9a und
9b werden in Berührung gebracht und der Elektromagnet wird durch einen Strom erregt, welcher durch diesen über den Transistor 14
fließt. Wenn sich die Spannungsquelle und die elektrische Schaltung
in ihrem Normalzustand befinden, zieht der Elektromagnet 8 den Anker 3b des zweiten Vorhangs 3 an,, sowie den Anker 7d des
Hebels 7, wodurch sich die in Fig. 2 dargestellte Lage ergibt. Gleichzeitig mit der Verstellung des Anzeigeteils 7c aus dem Sucher
11 heraus gelangt der umgebogene Teil 7a des Hebels 7 außer Eingriff mit dem Vorsprung 3a des zweiten Vorhangs 3. Wenn sich
der Sperrhaken 6 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne aus dieser Lage weiterdreht, wird der Eingriff zwischen dem umgebogenen
Teil 6a und dem Vorsprung 2a des ersten Vorhangs 2 aufgehoben,
der erste Vorhang 2 wird nach links durch die Kraft der Feder 4 verschoben und das Fenster 2c gibt die Blende 1 frei. Da der
Schalter 19 zur zeitlichen Steuerung sich fast gleichzeitig mit
dem Beginn der Bewegung des ersten Vorhangs 2 nach links öffnet (in den Fig. 1 und 2 ist dieser Schalter nicht dargestellt), wird
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dar Kondensator 18 über den Fotoleiter 17 aufgeladen. Wenn dessen
Spannung höher als die Betatigungsspannung des Transistors
13 wird, wird der Transistor 13 plötzlich leitend, während der Transistor 14 nichtleitend wird, wodurch die Stromzufuhr zu dem
Elektromagnet 8 unterbrochen wird. Da der Elektromagnet 8 nicht mehr anzieht, wird der zweite Vorhang 3 durch die Feder 5 nach
links verschoben, um die Blende 1 zu schließen, wodurch die Belichtung genau beendet wird.
Falls die Spannungsquelle erschöpft ist, selbst wenn der
Sperrhaken 6 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne aus der Lage
in Fig. 1 gedreht wird und wenn der Schalter 9 geschlossen ist, wird der Elektromagnet 8 nicht ausreichend erregt, so daß er
nicht den Anker 7d des Hebels 7 anziehen und halten kann. Deshalb greift der umgebogene Teil 7a des Hebels 7 weiterhin an
dem Vorsprung 3a des zweiten Vorhangs 3 an, und der Anzeigeteil 7c davon ragt weiterhin in das Sucherfeld. Wenn der Sperrhaken 6
weiter im Uhrzeigersinne gedreht wird, wird der Eingriff zwischen dem umgebogenen Teil 6a und dem Vorsprung 2a des ersten
Vorhangs 2 aufgehoben und der erste Vorhang 2 wird nach links durch die Kraft der Feder 4 verschoben, um die Belichtung zu beginnen.
(Zu diesem Zeitpunkt kann der zweite Vorhang 3 nicht durch den Elektromagnet gehalten werden, aber wenn der umgebogene
Teil 7a des Hebels 7 an dem Vorsprung 3a angreift, wird der Vorhang 3 in seiner geöffneten Lage gehalten.) Wenn der erste
Vorhang 2 das linke Ende erreicht, drückt die geneigte Oberfläche 2b den umgebogenen Teil 7a des Hebels 7 weg, so daß der umgebogene
Teil 7a nicht mehr an dem Vorsprung 3a des zweiten Vorhangs 3 angreift und dieser Vorhang 3 durch die Kraft der Feder
5 nach links verschoben wird, um die Belichtung zu beenden.
Das zweite Ausfuhrungsbeispiel in Fig. 4 unterscheidet sich
von dem ersten Ausführungsbeispiel darin, daß ein umgebogener Teil 32a eine Auslöserplatte 32, die durch einen Stift 30 geführt
und normalerweise durch eine Feder 31 nach oben gedrückt wird, einen zeitbestimmenden Hebel 37 nach oben gegen einen Elektromagnet
33 vor der Verschlußauslösung verschwenkt., und daß der Elektromagnet 33 getrennt von dem Elektromagnet 38 zur Steuerung
der Belichtungszeit vorgesehen ist, wobei der Elektromagnet 33
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entsprechend den gestrichelten Linien im Schaltbild der Fig. 3 angeschlossen ist.
Die Arbeitsweise ist wie folgt: Wenn die Auslöserplatte 32
herabgedrückt wird, wird der Schalter 9 der Spannungsquelle zuerst geschlossen und ein Strom fließt durch'die Elektromagneten
8 und 33. Durch weiteres Herabdrüeken der Auslöserplatte 32 gelangt
der umgebogene Teil 3 2a außer Eingriff mit der Seitenfläche 37b des Hebels 37. Wenn der Elektromagnet 33 vollständig erregt
ist, behält der Hebel 37 die in der Figur gezeigte Lage bei. Wenn aber die Haltekraft des Elektromagnets 33 klein ist,
dreht sich der Hebel 37 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne auf
Grund der Wirkung einer Feder 40 und der umgebogene Teil 37a greift an dem Vorsprung 3a des zweiten Vorhangs 3 an. Wenn die
Auslöserplatte 32 weiter herabgedrückt wird, dreht der umgebogene Teil 32a einen Sperrhaken 36 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne,
so daß der erste Vorhang 2 nach links verschoben wird und
außer Eingriff mit dem umgebogenen Teil 36a eines Sperrhakens 36 gelangt. Die daraufhin folgende Arbeitsweise des zweiten
Ausführungsbeispiels ist dieselbe wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
In diesem Fall ist der Elektromagnet 33 zusätzlich zu dem Elektromagnet 8 vorgesehen, obwohl es auch in diesem
Falle möglich ist, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel mit einem einzigen Elektromagnet 8 auszukommen.
Der Verschluß des Ausführungsbexspiels in den Fig. 5 und 6 unterscheidet sich wesentlich von den beschriebenen Ausführungsbeispielen. Eine Auslöserplatte 50 ist durch einen Stift 51
längsverschiebbar geführt und wird durch eine Feder 52 nach oben vorgespannt. Die Auslöserplatte hat. einen unteren Endteil 50a,
welcher an einem Sperrhaken 53 angreift, der verschwerikbar an
einer Welle 53a angeordnet ist und im Uhrzeigersinne durch eine Feder 54 vorgespannt ist. Ein Arm 50b greift an der Seitenfläche
55b eines Steuerhebels 55 an, der drehbar an einer Welle 55a gelagert ist und durch eine Feder 56 im Uhrzeigersinne vorgespannt
ist. Ferner ist ein Stift 50c zur Betätigung des Schalters 9 der Spannungsquelle vorgesehen. Der Steuerhebel 55 ist mit einem Anker 55c versehen, an dem der Elektromagnet 8 angreifen kann, und
ein Teil 55d kann an dem Vorsprung 57b einer Antriebsplatte 57
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angreifen, die drehbar an einer Welle 57a gelagert ist und im entgegengesetzten Uhrzeigersinne durch eine Feder 58 vorgespannt
ist. Eine Oberfläche 55e steht in Berührung mit der Seitenfläche 59b eines Sektorrads 59, das drehbar an einer Welle 59a gelagert
ist und durch eine Feder 60 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt ist. Die Antriebsplatte 57 öffnet und schließt einen
nicht dargestellten Sektor durch die im entgegengesetzten Uhrzeigersinne erfolgende Drehbewegung auf Grund einer Feder 58 in
einer an sich bekannten Weise, und der Sektor wird geöffnet, wenn der Vorsprung 57b an dem Teil 55d des Steuerhebels 55 angreift.
Das Sektorrad 59 greift an einem Schwungrad 62 mit einem Ankerrad 61 an und ein Vorsprung 59c ist einem Vorsprung 57c der
Antriebsplatte 57 zugeordnet. Wenn der Verschluß sich in der in Fig. 5 dargestellten gespannten Lage befindet, befindet sich dieser
in einer Lage, in welche er nicht auf diesen Vorsprung 57c wirkt. Auch für diesen Verschluß findet die elektrische Verzögerungsschaltung
in Fig. 3 Verwendung.
Im folgenden soll die Arbeitsweise erläutert werden. Wenn die Auslöserplatte 50 aus der in Fig. 5 dargestellten Lage herabgedrückt
wird, wird der Schalter 9 der elektrischen Spannungsquelle zuerst geschlossen, damit ein Strom durch den Elektromagnet
8 fließt. Wenn die Auslöserplatte 50 weiter herabgedrückt wird, gelangt der Arm 50b davon außer Eingriff mit der Seitenfläche
55b des Steuerhebels 55. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Elektromagnet 8 vollständig erregt ist, wird der Steuerhebel 55 nicht
wirksam, aber wenn er nicht ausreichend erregt ist, dreht sich der Steuerhebel 55 im Uhrzeigersinne und gelangt in die in Fig.
6 dargestellte Lage.
Wenn die Erregung des Elektromagnets 8 ausreicht, wird wegen
der Drehung des Sperrhakens 53 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne auf Grund eines weiteren Herabdrückens der Auslöserplatte
55 die Antriebsplatte 57 von dem Eingriff mit dem Sperrhaken 53
freigegeben und durch die Kraft der Feder 58 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht, um den Sektor zu öffnen. Wenn der Sektor
vollständig geöffnet ist, greift der Vorsprung 57b der Antriebsplatte 57 an dem Teil 55d des Steuerhebels 55 an, wodurch der
Sektor im offenen Zustand gehalten wird. Wenn der Strom zu dem
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- -7- ' ■'"'.■ ■
Elektromagnet. 8 durch die elektrische Verzögerungsschaltung unterbrochen
wird, wird der Steuerhebel 55 durch die Kraft der Feder 56 im Uhrzeigersinne gedreht und der Eingriff wird aufgehoben,
so daß sich die Antriebsplatte 57 wieder im entgegengesetzten Uhrzeigersinne dreht, um den Sektor zu schließen. Dann wird
das Sektorrad 59 ebenfalls im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht. Da jedoch die Rotationsgeschwindigkeit der Antriebsplatte
57 viel größer als diejenige des Sektorrads 59 ist, wird die Antriebsplatte 57 keiner Betätigung durch das Sektorrad 59 unterbrochen.
Falls die Erregung des Elektromagnets nicht ausreicht, wird
entsprechend den obigen Ausführungen der Zustand in Fig. 6 herbeigeführt, wenn die Auslöserplatte 50 weiter herabgedrückt wird,
wird der Sperrhaken 53 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht,
und die Antriebsplatte 57 wird von dem Eingriff mit dem
Sperrhaken 53- freigegeben, um im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
zu rotieren, wodurch der Sektor geöffnet wird. Wenn der Sektor vollständig geöffnet ist, gelangt der Vorsprung 57c der Antriebsplatte
57 mit dem Vorsprung 59c des Sektorrads 59 in Eingriff, wodurch das Sektorrad 59 im Uhrzeigersinne gedreht wird.
Danach dreht sich die Antriebsplatte 57 weiter im Uhrzeigersinne und schließt den Sektor. Hier ist zu beachten, daß bei dem
in Fig. 6 dargestellten Zustand, wenn der Eingriff zwischen dem Vorsprung 59c des Sektorrads 59 und dem Vorsprung 57c der Antriebsplatte
57 so vorgesehen ist, daß das Ausmaß des Eingriffs von Hand einstellbar ist, eine Belichtungseinstellung erfolgen
kann.
Aus den obigen Ausführungen ist ersichtlich, daß mit einer Einrichtung gemäß der Erfindung Aufnahmen durchgeführt werden
können, wenn lediglich wenige zusätzliche Teile eines üblichen elektronischen Verschlusses zugefügt werden, selbst wenn der
Elektromagnet nicht normal arbeitet, weil die Batterie erschöpft ist oder weil Fehler in der elektrischen Schaltung oder dergleichen
Fehler auftreten. Wenn die durch eine mechanische Verzögerungsschaltung bestimmte Belichtungszeit auf Werte eingestellt
ist, die erfahrungsgemäß am häufigsten Verwendung finden, können ferner irgendwelche extremen Belichtungsfehler vermieden werden,
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selbst wenn der Benutzer der Kamera nicht bemerkt hat, daß die Batterie erschöpft ist oder daß sonstige Fehler vorhanden sind.
Patentansprüche
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Claims (2)
1) Elektronischer Verschluß mit einer mechanischen Verzögerungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verschluß der Anlaufzeitpunkt eines Teils gesteuert wird,
der zur Beendigung der Belichtung betätigt wird, daß eine durch einen Elektromagnet betätigbare mechanische Verzögerungseinrichtung
vorgesehen ist, und daß nur im Falle einer nicht ausreichenden Erregung des Elektromagnets zum Zeitpunkt der Verschlußauslösung
die mechanische Verzögerungseinrichtung auf den Teil wirkt, der zur Beendigung der Belichtung betätigt wird.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Elektromagnet zur Betätigung der mechanischen Verzögerungseinrichtung gleichzeitig als ein Elektromagnet
Verwendung findet, welcher den Anlaufzeitpunkt eines
Teils zur Einstellung eines Teils steuert, der zur Beendigung der Belichtung betätigt wird.
109826/0950
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10081569 | 1969-12-16 |
Publications (2)
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ID=14283832
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| FR (1) | FR2073839A5 (de) |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8227 | New person/name/address of the applicant |
Free format text: KABUSHIKI KAISHA HATTORI SEIKO, TOKYO, JP |
|
| 8235 | Patent refused |