DE2053159A1 - Vorrichtung an Schlauchschellen und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
Vorrichtung an Schlauchschellen und Verfahren zur Herstellung derselbenInfo
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Description
Allmänna Brandredskapsaffären AB
Scheelegatan 28, S-112 28 Stockholm, Schweden
Vorrichtung an Schlauchschellen und Verfahren zur Herstellung derselben
Erfinder: Ingenieur Uno Aulik und Diplomingenieur K.E.L. Bergström
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an
solchen Gchlauchschellen, die aus einem schlauchförmig gebogenen Stahlband mit einander überlappenden Endteilen bestehen, von denen
da3 radial äussere Endteil an seiner Aussenseite mit einer in
Längsrichtung des Bandes sich erstreckenden Reihe von Gewindegängen versehen ist, in die das Gewinde einer mit einem Kopf ausgebildeten
Schraube eingreift, die in einer Hülse drehbar, aber achsial nicht versetzbar gelagert ist, welche Hülse teils die
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Schraube und teils das radial innere, am Boden der Hülse anbring-^
bare Stahlbandenteil umhüllt und einen Raum freilässt, der die Versetzung
des äusseren StahlbandendteiIes zwischen dem inneren Stahlbandendteil
und der Schraube durch Drehung derselben ermöglicht. Die Hülse ist vorzugsweise aus einem nahtlosen Rohr gefertigt, kann
aber ebensogut aus einem um die Schraube und die Endteile des Stahlbandes gekröpften Blechstreifen hergestellt werden, dessen Kanten
an der Innenseite des radial inneren Endteiles des Stahlbandes zusammentreffen.
Die Hülse ist weiter durch einen in ihren Boden eingeprägten und sich in die Hülse erstreckenden Absatz, der in
eine am inneren Endteil des Stahlbandes angeordnete Ausnehmung eingreift, an das innere Endteil des Stahlbandes befestigt, kann aber
auch an dieses durch Punktschweissen festgesetzt werden. Die Hülse hat u.a. die Aufgabe, das radial äussere Endteil des Stahlbandes
in seitlicher Richtung zu führen. Aus sowohl herstellung- als auch funktionstechnischen Gründen ist ein Spiel zwischen diesem äusseren
Endteil und den inneren Seitenflächen der Hülse notwendig. Die Grosse des Spieles beträgt an jeder Seite des Stahlbandes etwa
0,1-0,5 mm, was jedoch von der Grosse der Schlauchschelle abhängig
ist.
Bei bisher hergestellten Schlauchschellen mit ausgekehltem (gefrästem)
Wewinde in dem Stahlband konnte man aus herstellungstechnischen Gründen das Gewinde in dem Band nicht mit demselben Gewindedurchmesser
als dem der Schraube versehen. Bei eingeprägtem oder eingepresstem Gewinde, wie sie nunmehr an mehreren Schlauchschellenfabrikaten
vorkommen, kann dagegen das Gewinde ohne weiters sowohl an
der Schraube als auch dem Stahlband mit ein und demselben Durchmesser ausgebildet werden. Früher hergestellte ausgekehlte Gewinde
besessen einen grösseren Gewindedurchmesser als die Schraube, wodurch deren Anliegung (Umschliessung) gegen die Schraube bedeutend
verschlechtert wurde. Zwecks Erhaltung einer starken Schlauchschelle ist jedoch die Gewindeumschliessung von sdhr grosser Bedeutung.
Eine in dem letzteren Fall bei einem Band mit genau umschliessenden
Gewindegängen aufkommende Schwierigkeit ist folgende:
a) Die Hülse kann nicht ohne grösaere Schw1erig;lceiten und Unkosten
mit genauen Hassen hergestellt werden. Um au ermögliahen, dass das
Band leicht in die HUlee eingeführt werde» k&jnx*, muss deshalb, wie
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bereits oben erwähnt worden ist, an der Plusseite eine Kleine Toleranz
vorhanden sein. Als sehr wichtige Masse sind die Höhe der Hülse und der Abstand zwischen den Seitenwänden der Hülse am Hülsenboden
anzusehen. Die Höhe der Hülse ist insofern wichtig, dass die Schraube tief genug in die Gewinderrillen des Stahlbandes gelangen
kann, ohne auf den Boden aufzutreffen. Die Schlauchschelle
wird dadurch äusserst stark. Sollte jedoch dagegen die Schraube auf den Boden auftreffen, würde das Festziehmoment allzu gross werden.
b) Dadurch, dass zwischen dem Stahlband der Schlauchschelle und den
Seitenwänden der Hülse ein kleines Spiel vorhanden sein muss, wird das Stahlband während de.s Festziehens der Schraube aufgrund
der dabei entstehenden Reibung in Richtung gegen die eine Hülsenwand verschoben.
Bei Schlauchschellen zeitiger Ausführungen schraubt sich das Schraubengewinde
während des Festziehens der Schlauchschelle langsam an dem schrägen Gewindeboden des Bandes nach oben, was seinerseits
mitsichführt, dass die Schraube danach strebt, radial nach aussen
gedrückt zu werden und dass die Schlauchschellen dadurch schwer ziehbar wird. Praktische Versuche ergaben, dass sich Schraube und
Bandgewinde oft im Zusammenhang mit dem Klettern der Schraube sich
"festschneiden".
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die oben erwähnten
Nachteile völlig zu beseitigen, was dadurch erzielt wird, dass die Gewindereihe mit einem flachen Bodenteil versehen ist, welches
die Gewindegänge des 'Stahlbandes miteinander verbindet und eine solche Länge (Ausdehnung) in Querrichtung des Stahlbandes aufweist,
dass eine Relativversetzung in seitlicher Richtung zwischen der Schraube und dem äusseren Stahlband end teile ermöglicht wird, ohne
dass eine mit der Mittellinie der Schraube zusammenfallende und
das Stahlband rechtwinklich kreuaende, gedachte Ebene das flache Bodenteil verlässt. Durch diese Ausgestaltung des Stahlbandes und
dessen Gewinde wird verhindert, dass die Schraube während des Pestziehens sich "festschneidet", woneben das Stahlband eine beträchtliche
Stärke erhält.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
von für ochlauchsnhellen vorgesehenen Stahlbändern. Das Ver-
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fahren kennzeichnet sich dadurch, dass das Gewinde durch Herabdrücken
eines mit Gewindestellen versehenen Presswerkzeuges derart in das Stahlband hochgepresst wird, dass dabei ein flaches
Bodenteil in den Rillen des Gewindes in dem Stahlband gebildet wird, woneben sich das Gewinde mit ihrem jeweiligen Mittelteil bis etwas
über die radiale Aussanfläche des Stahlbandes erstrecken. Wenn Qewindegänge in einem Stahlband auf diese Weise angeordnet werden,
erhalten sie eine beträchtliche Stärke, und deren Gewindeumschluss wird ebenfalls bedeutend verbessert.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen
näher verdeutlicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt veranschaulichte Seitenansicht einer Schlauchschelle der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 in grösserem Masstab einen Querschnitt durch die -Schlauchschelle
in nicht festgezogener Lage, mit der Gewindereihe des Stahlbandes etwas in seitlicher Richtung verschoben,
Fig. 3 denselben Querschnitt wie in Fig. 2, die Schlauchschelle
in festgezogener Lage zeigend,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Stahlband in demselben Masstab wie in Fig. 1 vor dessen Anbringung in der Hülse,
Fig. 5 eine teilweise im Schnitt gezeigte Stirnansicht eines Werkzeuges
zum Pressen des Gewindes in das Stahlband und
Fig. 6 den in dem Werkzeug vorgesehenen Gewindepressterapel von
unten.
Die auf der Zeichnung veranschaulichte Schlauchschelle besteht aus
einer vorzugsweise aus einem nahtlosen Rohr gefertigten Hülse 1, einem Stahlband 2 und einer mit einem Kopf 3 versehenen Schraube 4.
Das Stahlband 2 ist zu einem Ring gebogen. Sein radial inneres Endteil 5 ist an den Boden 6 der Hülse 1 befestigt und sein radial
äusseres Endteil 7 ist an seiner Aussenseite mit einer in der Längsrichtung des Bandes 2 sich erstreckenden Reihe 8 von Gewindegängen
(Fig. 4) versehen, in die das Gewinde 9 der Schraube 4 eingreift. Der Hülsenboden 6 ist mit einem eingeprägten, sich in das Innere
der Hülse nach oben erstreckenden Absatz ausgestattet, de in eine in dem Stahlbandende 5 (siehe Fig. 4) vorgesehene längliche Ausnehmung
10 einrastet, sodass dieses Ende mit der Hülse 1 ortsfest
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verbunden ist. Das Stahlband 2 ist mit nach oben gekröpften Längskanten
11, 12 versehen. Die Mittellinie 13 der Gewindereihe 8 ist zur rechten Seite der Mittellinie 14 des Stahlbandes 2, vom Schraubenkopf
3 (Fig. 1) aus gerechnet, gelegen. Der Abstand zwischen den beiden Mittellinien 13 und 14 in ii'ig. 4 ist mit der Bezugsziffer
15 bezeichnet. Dieser Abstand beläuft sich auf etwa 0,1-0,5 mm, was jedoch von der Grosse der Schlauchschelle abhängig ist. Der
Abstand 15 ist auch in Fig. 2 der Zeichnung angedeutet.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird die Gewindereihe 8 durch ein
Pressverfahren hergestellt, bei dem ein in einer Exzenterpresse angebrachter, auf und ab bewegbarer und sich in Längsrichtung des
Stahlbandes 2 erstreckender Presstempel 16 verwendet wird. Dieser ist an seinem unteren Ende mit einer waagerechten Fläche 17 versehen
und mit transversalen Gewindestollen 18 ausgebildet, die dasselbe Gewindeprofil und dieselbe Gewindesteigung aufweisen als
das Gewinde 9 der Schraube 4. Der Presstempel 16 ist ausserdem zwischen den Gewindestollen mit bogenförmig nach oben geschwungenen
Vertiefungen 19 ausgestattet.
Durch Herabpressen des Presstempels 16 in das Stahlband 2, welches
während dieses Vorganges auf einem Kissen 20 ruht, werden die Gewindegänge 21 gebildet, das sich mit seinem Mittelteil 22 (Fig. 5)
bis etwas über die in Anwendungslage radiale Aussenfläche 23 des
Stahlbandes 2 erstreckt. Das Bodenteil 24 verbleibt zwischen den Gewindegängen 21 und hat eine flache Ebene. Die Gewindegänge 21
erhalten eine solche Länge, dass eine Helativversetzung in seitlicher
Eichtung zwischen der Schraube 4 und dem Stahlbandenteil 7 ermöglicht wird, wie beispielsweise aus Fig. 2 und 3 hervorgeht.
Wenn die Schlauchschelle nicht festgezogen ist, d.h., wenn die Zugbeanspruchung in dem Stahlband 2 praktisch genommen gleich null
ist, ist das äussere Stahlband endteil 7 hauptsächlich in der in
Fig. 2 angegebenen Lage gelegen. Da die Gewindereihe 8 etwas nach rechts auf einen Abstand 15 (Fig. 2) verschoben ist, wird das Gewinde
9 der Schraube nur in das linke Teil der Gewindegänge 21 eingreifen. Sobald jedoch während des Festziehens der Schraube
4 die miteinander zusammenwirkenden, d.h. das Gewinde des Stahlbandes 2 und das Gewinde der Schraube 4 einer Belastung ausgesetzt
werden, wird, wie bereits oben beschrieben wurde, das äussere Endteil 7 des Stahlbandes aufgrund der zwischen diesen Gewindeflächen
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auftretenden Reibung, wie gemäss Pig. 3 nach links gegen die Hülsenwand
25 verschoben. Bei dieser seitlichen Verschiebung des Stahlbandendteiles
7 besteht aufgrund der Länge der Gewindegänge 21 keine Gefah, dass die Schruabe 4 mit ihrem Gewinde 9 an der schrägen
Fläche 26 des Stahlbandbodens 24 sich hochschrauben kann. Ein Pestklemmen
der Schraube 4 kann demzufolge nicht Zustandekommen.
Dadurch dass beim Pressen des Gewindes in dem Band 2 der Boden 24 zwischen den Gewindegängen 21 verbleibt, wird eine hauptsächlich
ebene Unterseite des Stahlbandes erhalten, die dazu beiträgt, dass der Schlauch, um welchen die Schlauchschelle festgezogen wird geschont
wird. Das Gewinde in dem Stahlband 2 wird ausserdem äusserst stark.
Die gezeigte und beschriebene Ausführungsform ist nur als ein Beispiel
zu betrachten und die verschiedenen Teile der Schlauchschelle
können baulich auf verschiedene Art im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche verändert werden. Beispielsweise können die nach oben
gekröpften Längskanten 11,12 eventuell völlig wegfallen. Die Mittellinie 13 für die Gewindereihe 8 kann mit der Mittellinie 14 des
Bandes zusammenfallen, wenn die Gewindegänge 21 lang genug gebildet werden oder das Bodenteil 24 in Querrichtung des Stahlbandes ausreichend
bemessen ist. Die Hülse 1 kann einen asymmetrischen Querschnitt besitzen, sodass die Lagerung der Schraube, von dem Schraubenkopf
aus gerechnet, im Verhältnis zu der längsgerichteten Mittellinie der Schlauchschelle etwas nach links verschoben wird, in welchem
Fall die Mittellinie der Gewindereihe θ auf vorbekannte Art mit der Mittellinie des Stahlbandes zusammenfallen kann.
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Claims (4)
1. Vorrichtung an solchen Schlauchschellen, die aus einem schlauchförmig
gebogenen Stahlband mit einander überlappenden Endteilen bestehen, von denen das radial äussere Endteil an seiner Aussenseite
mit einer in Längsrichtung des Bandes sich erstreckenden Reihe (8) von Gewindegängen versehen ist, in die das Gewinde einer
mit einem Kopf ausgebildeten Schraube eingreift, die in einer Hülse drehbar, aber achsial nicht versetzbar gelagert ist, welche
Hülse teils die Schraube und teils das radial innere, am Boden der Hülse anbringbare Stahlbandendteil umhüllt und einen Raum freilässt
der die Versetzung des äusseren Stahlbandendteiles zwischen
dem inneren Stahlbandendteil und der Schraube durch Drehung derselben
ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindereihe (8) mit einem flachen Bodenteil (24) versehen
ist, welches die Gewindegänge (21) des Stahlbandes (2) miteinander verbindet und eine solche Länge (Ausdehnung) in Querrichtung des
Stahlbandes aufweist, dass eine Relativversetzung in seitlicher Richtung zwischen der Schraube (4) und dem äusseren Stahlbandendteil
(7) ermöglicht wird, ohne dass eine mit der Mittellinie der Schraube zusammenfallende und das Stahlband rechtwinklich kreuzende,
gedachte Ebene das flache Bodenteil (24) verlässt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die das flache Bodenteil (24) durchziehende Mittellinie (13) bei unbelasteter Schlauchschelle von dem Schraubenkopf (3)
aus gesehen, im Verhältnis zur Mittellinie (14) des Stahlbandes (2) etwas nach rechts verschoben ist.
3. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülse (1) im Querschnitt asymmetrisch ausgebildet ist, sodass die Lagerung der Schraube (4),
von dem Schraubenkopf (3) aus gerechnet, etwas nach links im Verhältnis zu der längsgerichteten Mittellinie der Schlauchschelle
verschoben wird, in welchem Fall die Mittellinie (13) der Gewindereihe (8) des Stahlbandes auf vorbekannte Art ungefähr mit der Mittellinie
(14) des Stahlbandes (2) zusammenfallen kann.
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4. Verfahren zur Anbringung des Gewindeganges in das Stahlband der
Schlauchschelle inch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kenn ζ e i chnet, dass die Gewindegänge
(21) des Stahlbandes (2) durch Herabdrücken eines mit Gewindestollen (18) versehenen Presswerkzeuges (16) derart in das Stahlband
(2) gepresst wird, dass in den Rillen des Gewindes in dem Stahlband (2) ein flaches Bodenteil (24) gebildet wird, woneben sich
die Gewindegänge (21) mit seinem Mittelteil (22) bis etwas über die radiale Aussenflache (23) des Stahlbandes (2) erstreckt.
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