DE2052791A1 - Hydraulische Bremseinrichtung - Google Patents
Hydraulische BremseinrichtungInfo
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Description
Hamburg, den 26. Oktober I97O
95970 · 2052791
Priorität: 27. Oktober 1969,Japan,
Pat.-Anm. Nr. 085930/1969 und
19· Dezember 1969, Japan, Pat,-Anm. Nr. 102657/1969
Anmelder :
Aisin Seiki Kabushiki Kaisha
1, Asahi-machi, 2-chome,
Kariya-shi, Aichi-ken, Japan
1, Asahi-machi, 2-chome,
Kariya-shi, Aichi-ken, Japan
Hydraulische Bremseinrichtung
Sie Erfindung bezieht sich auf ein doppeltes hydraulisches
Bremssystem für mit Motor versehene, auf Rädern laufende Fahrzeuge, wie z.B. Automobile· Insbesondere betrifft die
Erfindung eine Radzylinder-Anordnung, die Teil eines hydraulischen Bremssystems der erwähnten Art ist und dazu dient,
eine Bremskraft auf da3 Rad oder die Räder des Fahrzeugs
zu übertragene
Ein doppeltes hydraulisches Bremssystem, das wenigstens auf eines der vier oder mehr Räder des fahrzeuge einwirkt, ist
an sich bekannt und wird allgemein derart angeordnet, daß ein Zwei-Kreis-Leitungssystem von einem üblichen Hauptzylinder
zum Radzylinder führt, der gewöhnlich in einer Bine-zu-Bins~
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Beziehung zu einem Fahrzeugsrad vorgesehen ist, um die
Bremskraft darauf zu übertragen. Das Zwei-Kreis-System gewährleistet einen sicheren Betrieb der Bremse selbst in
dem FaIl9 daß in dem Leitungssystem ein Bruch oder andere,
die Bremse beeinträchtigende Störungen auftreten, so daß trotzdem eine Bremsleistung ermöglicht wird·
Der hydraulische Druck, der vom Hauptzylinder durch die doppelten Druckölleitungen geführt wird, wird in diesem
Fall in zwei unabhängig zu betätigende Kammern eingespeist, ua Bremskraft auf die Bremsschuhe oder sonstige Brems
eleeente des zugehörigenden Rades auszuüben·
Obwohl die beabsichtigte Bremssicherheit bei Verwendung dieser Art von unabhängigen Zwei-Kreis-Bremssystemen gewährleistet ist, ist es jedoch ein erheblicher Nachteil
dieser Systeme, daß bei einer Betriebsstörung in eines Bestandteil des Systems der Zwei-Kreis-Bremsleitungen nur
eine merklich verringerte Bremsleistung auf die Bremselemente, z.B. die Bremsschuhe, gebracht wird.
Es gibt zwei Hauptgruppen von Doppelbremsleitungssystemen· Die eine ist als sogenannter starrer Typ bekannt, bei
welchem kein Hubverlust auftritt, selbst bei Störung in einer der Doppelbremsleitungen· Die andere ist als schwimmender
Typ bekannt, bei der der Hubverlust durchaus merklich ist, falle die hydraulische Bremsdruckzufuhr über eine der
Bremsleitungen ausfallen sollte, obwohl die Änderung in der
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Bremsanwendungskraft im wesentlichen gering ist.
Die Verringerung in der Stärke der Bremsanwendung, wie sie beim starren Typ des hydraulischen Bremssystems auftritt,
führt nicht nur zu einer merklichen Unausgeglichenheit der Bremsanwendung zwischen Vorder- und Hinterradpaar des
Fahrzeuges, sondern auch zu einer auf die Fahrzeugräder einwirkenden ungenügenden,Bremskraft.
Bei dem schwimmenden Typ tritt zwar praktisch dieses Problem nicht auf, falls eine der Bremsleitungen durch Bruch oder
ähnliche Ursachen ausfällt. Die Menge des Bremsöls, die zur Ausführung eines Bremsvorganges benötigt wird, ist jedoch
wesentlich größer. Deshalb muß ein größer bemessener Hauptzylinder verwendet werden, und der Bremspedalhub muß auch
in diesem Fall merklich vergrößert werden, um ein bestimmtes Ausmaß von Bremsung zu erreichen, im Vergleich zu einer
regulären Einrichtung·
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines doppelten oder Zwei-Kreis-Hydraulikbremssystems, bei welchem die hier
geschilderten üblichen Nachteile wegfallene
Nach der Erfindung kann ein verbessertes Bremssystem des
starren Typs geschaffen werden, das den Radbremsvorgang
ohne einen merklichen Hubverlust und mit der kleinstmöglichen Verringerung des Bremsdruckes ausführt, falls in einer der
Doppelbremsleitungen ein Bruch oder eine ähnliche Störung auftritt· Andererseits wird bei Anwendung der lehren der
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Λ.
Erfindung auf ein übliches Bremssystem vom schwimmenden
Typ eine Bremse in die Lage versetzt, die Bremsfunktion mit
im wesentlichen unveränderter Bremskraft und dem geringst möglichen Hubverlust auszuführen, falls eine der Doppelbremsleitungen
ausfallen sollte.
Außerdem kann das Verhältnis der Bremskräfte in einem Bremssystem des starren Typs sehr leicht modifiziert werden,
falls die durch die Erfindung vermittelten Lehren darauf angewendet werden»
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und
den Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt sind«
Es zeigen :
Fig. 1 einen im wesentlichen zentralen und axialen
Schnitt durch die hauptsächlichen Teile einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 4 und 5 Axialschnitte durch zwei abgewandelte Radzylinder, die für die Ausführungsformen nach
Fig. 1 bis 3 verwendet werden können.
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Eine erste Ausführungsform der Erfindung, siehe Fig· 1,
weist einen Zylinderkörper 10 auf, der fest an einem bestimmten festen Teil, vorzugsweise dem Fahrgestell, eines
mit Antrieb und Rädern versehenen Fahrzeugs, vorzugsweise einem Kraftfahrzeug, angeordnet ist· Der Zylinderkörper
ist mit einer Bohrung 10a ausgebildet, in der ein erster Kolben 12, ein zweiter Kolben 13 und ein dritter Kolben
gleitfähig einer hinter dem anderen von rechts nach links angeordnet sind, bezogen auf Fig. 1·
Der erste Kolben 12 ist so angeordnet, daß er auf eine drehbare Scheibe 11 mit Hilfe eines üblichen Bremsbelages
einen Druck ausübt, wenn der Kolben nach rechts gedrückt wird, wie noch erläutert wird. Die Scheibe 11 ist mechanisch
mit einem nicht dargestellten Rad des Fahrzeuges verbunden und dreht sich mit diesem als Einheit« Die mechanische
Verbindung der Bremsscheibe 11 mit dem zu bremsenden Rad ist an sich bekannt, so daß die entsprechenden Teile
in der Zeichnung zur Vereinfachung nicht mit dargestellt worden sind. Der dritte Kolben 14 ist starr mit einem nach
innen ragenden Vorsprung 15a eines allgemein ringförmigen
beweglichen Teiles 15 verbunden, der einen kleinen nach
innen gerichteten Vorsprung 15b mit einem zweiten Bremsbelag
29 aufweist, der dem ersten Bremsbelag 28 gegenüber auf der anderen Seite der Scheibe 11 angeordnet ist. Die
Verbindung des Vorsprungs 15b mit dem Belag 29 zu einer
Einheit ist ebenfalls bekannt, so daß weitere Einzelheiten in der Zeichnung zur Vereinfachung nicht mit dargestellt
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*" O ■»
- Mr -
sind» Der dritte Kolben 14 übt daher über den beweglichen
Teil 15 und den zweiten Belag 29 Druck auf die Bremsscheibe
11 aus, wenn der Kolben 14 nach links bewegt wird, wie nachstehend noch erläutert wird. Ein ebener Abschnitt 15c
des Teiles 15 wird stets in Berührung mit dem Belag 29 von
der Rückseite her gehalten·
Der zweite oder Zwischenkolben 13 ist als abgestufter
Kolben ausgebildet, der einen größeren oder Hauptkolbenteil 15a und einen kleineren oder Hilfskolbenteil 15b aufweist,
die einteilig Biteinander ausgebildet sind· Der kleinere
Kolbenteil 13b arbeitet teleskopartig und abdichtend mit
dem dritten Kolben 14 zusammen, der zu diesem Zweck mit einer axialen Sackbohrung 14d versehen ist, so daß eine
hydraulische Arbeitskammer 22 »wischen den beiden Kolben vorhanden ist· Dichtungsringe 58, 49 und 56 sind an der
Innenwand des Zylinders 10 angeordnet, so daß eine abgedichtete Gleitbewegung für den ersten, zweiten und dritten
Kolben mit Bezug auf die Zylinderbohrung 10a ermöglicht wird.
Ein zylindrischer Vorsprung 13c ist an dem Zwischenkolben 13 ausgebildet und liegt gewöhnlich einem zylindrischen
Vorsprung 14a gegenüber, der am dritten Kolben 14 vorgesehen ist, wobei zwischen den beiden Teilen sich eine
schmale kegelförmige Spalte 50 befindet, die einen Teil einer Arbeitskammer 52 bildet, die mit ihr in Strömungsverbindung steht« In gleicher Weise ist am ersten Kolben
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ein zylindrischer Vorsprung 12a ausgebildet, der gewöhnlich einem kegelförmigen Vorsprung 13d am Zwischenkolben 13
gegenüberliegt, wobei zwischen beiden Teilen ein schmaler kegelförmiger Spalt 51 vorhanden ist, der einen Teil einer
Arbeitskammer 23 zwischen den beiden Kolben bildet· Auf diese Weise wird für die Breifach-Kolbenanordnung 12, 13, 14·
die geringstmögliche Gesamtlänge erreicht.
Die Arbeitskammer 50, 52 zwischen dem zweiten und dem
dritten Kolben 13 bzw. 14- wird in Strömungsverbindung mit
der linken Arbeitskammer 22 durch einen axialen Verbindungskanal 53 gehalten, wenn ein Ventil 16 mit Schaft von seinem
zugehörigen Sitz 54 getrennt gehalten wird, der in dem
Kanal 53 ausgebildet ist· Das Ventil 16 weist einen Schaft—
Teil 16a auf, dessen rechtes Ende in Druckberührung mit dem Boden einer axialen Ausnehmung 55 im ersten Kolben 12
gehalten wird, wobei die Teile durch eine Spiralfeder 18 in Vorspannung gehalten werden, die zwischen einem Sprengring 17 und dem rechten Ende des Schaftteiles 16a eingespannt
ist. Zu diesem Zweck ist der Schaft mit der dargestellten Verbreiterung am Ende versehen. Der Sprengring 1?
wird in die Innenwand der Ausnehmung 55 eingesetzt·1
Durch einen Teil 10b des Zylinderkörpers 10 sind ein Paar leitungen 19 und 20 gebohrt und in Strömungsverbindung
mit einem ersten und einem zweiten Hauptzylinder des ersten und zweiten oder Doppel-Bremsleitungssystems, wobei die
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- Br -
Einzelheiten hier zur Vereinfachung nicht mit dargestellt sind· Die erste Leitung 19 steht durch eine erste Ringkammer
100, die in der Innenwand der Zylinderbohrung 10a
ausgebildet ist, in Strömungsverbindung mit der Zwischenarbeitskammer 50, 52 zwischen dem zweiten und dem dritten
Kolben, In gleicher Weise ist die zweite Leitung 20 in Strömungsverbindung über eine Ringkammer 101, die wiederum
in der Innenwand der Zylinderbohrung 10a ausgebildet ist,
mit der rechten Arbeitskammer 23, 51 zwischen dem ersten
und dem zweiten Kolben, und von da aus bei geöffnetem Ventil 54- über die Verbindungsleitung 53 mit der linken
Arbeitskammer 22. Mehrere Kanäle 24, 25, 26, 27 sind in der dargestellten Weise zu Entlüftungszwecken vorgesehen·
Am zylindrischen Vorsprung 13b des Zwischenkolbens 13 ist
ein Dichtungsring 57 angeordnet, um für eine wirksame Dichtung gegenüber dem dritten Kolben zu sorgen. An den
beiden Enden der Zylinderbohrung 10a sind Staubabdichtungen 59 und 60 angeordnet«
Eine längliche U-förmige Stange 30 ist fest am Zylinderkörper 10 mit Hilfe eines Sicherungsstiftes 31 angeordnet·
Unter Umständen kann von dem ersten und dem dritten Kolben 12, 14 einer fest gegenüber dem Zylinderkörper 10 angeordnet
sein, ohne die gewünschte Funktion der Dreifach-Kolbenanordnung zu beeinträchtigen. Obwohl die vorstehende Be-Schreibung
die Erfindung im Zusammenhang mit einer Scheiben-
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bremse erläutert, läßt sich "die Irfindungsgemäße Lehre
auch auf eine Backenbremse anwenden, wie nachstehend noch erläutert wird«
Die Arbeitsweise der ersten Ausfühnngsform der Erfindung
wird nachstehend beschriebene
Wenn ein übliches fußbetätigtes Bremspedal getreten wird, um eine Bremswirkung auszuüben, wird ein Tandem-oder
Doppel-Hauptzylinder, hier nicht dargestellt, betätigt;
dabei wird Bremsöl durch die entsprechenden Leitungen den Öffnungen 19 und 20 unabhängig zugeführt. Es wird jetzt
angenommen, daß der der ersten öffnung 19 zugeführte Öldruck höher als derjenige ist, der in die zweite öffnung
eingespeist wird· Dieser höhere Öldruck wird durch die erste Ringkaramer 100 der Zwischenarbeitskammer 50, 52 zugeführt,
so daß der zweite und der dritte Kolben 13» 14
unter Druck auseinanderbewegt werden»
Andererseits wird der niedere Öldruck von der zweiten öffnung 20 durch die zweite Ringkammer 101 der rechten
Arbeitskammer 51,23, und von dort aus durch den Kanal der linken Arbeitskammer 22 zugeführt· Dadurch werden
ebenfalls der zweite und der dritte Kolben 13» 14 einem
Hydraulikdruck unterworfen, der in Richtung auf Trennung derKolben wirkt· Gleichzeitig wirkt auf die gesamte Fläche
am rechten Ende des zweiten Kolbens 13 in umgekehrter
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Richtung de», niedere Hydraulikdruck ein, der von dem zweiten
Hauptzylinder durch die zweite öffnung 20 zugeführt wird«
Insgesamt wird der zweite oder Zwischenkolben 13 nach rechts durch den Differenzdruck bewegt, der auf seinen
äußeren Ringteil 13c wirkt, so <feß der erste Kolben 12 von
dem zweiten Kolben begleitet wird, der sich jetzt nach rechts bewegt· Gleichzeitig wird der dritte Kolben natürlich nach links bewegt. Daher wird der linke Bremsbelag
gegen die Scheibe 11 gepreßt, die sich zusammen mit dem Fahrzeugrad dreht, und gleichzeitig wird Bremsdruck durch
den dritten Kolben 14· über den beweglichen Teil 15 und den
rechten Bremsbelag 29 auf die Scheibe 11 ausgeübt.
Es wird jetzt angenommen, daß die zweite Bremsleitung, die vom nicht dargestellten zweiten Hauptzylinder zur zweiten
öffnung 20 geht, geplatzt oder gebrochen ist, so daß kein hydraulischer Druck in der richten Arbeitskammer 23, 51
vorhanden ist. In diesem Fall wird der geringere Hydraulikdruck von dem ersten Hauptzylinder über die erste öffnung
in die Kammer 50, 52 in derselben Weise wie oben beschrieben
übertragen, so daß der zweite und der dritte Kolben 13» 14·
auseinander in entgegengesetzte Richtungen bewegt werden. Damit wird Bremsdruck, der geringfügig kleiner als im ersten
Fall ist, auf die beiden Bremsbeläge 28 und 29 ausgeübt, ohne daß ein merklicher toter Hub auftritt·
Wenn andererseits der hydraulische Bremsdruck, der durch
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die erste Öffnung 19 zugeführt werden soll, wegen Platzen einer Leitung oder einer anderen Ursache ausfallen sollte,
kann die Bremswirkung durch den niederen Hydraulikdruck gewährleistet werden, der durch die zweite Öffnung 20 in
die rechte und die linke Arbeitskammer 23 und 22 eingespeist wirde In diesem Fall wird keine Relativbewegung
zwischen dem zweiten und dem dritten Kolben auftreten; das Ventil 16 wird jedoch unter der Wirkung der Feder 18 in
Schließstellung gebracht, wobei es mit dem Sitz ^A- im
Kanal 53 zusammenarbeitet, wodurch die linke Arbeitskammer
22 isoliert wird· Dadurch wirkt das Drucköl, das in der Arbeitskammer 22 vorhanden ist, als hydraulisches Verbindungsgestängee
Durch Einführung von Drucköl zwischen dem ersten und dem zweiten Kolben werden diese Kolben natürlich
voneinander getrennte
Der erste Kolben 12 übt dadurch einen Druck unmittelbar auf den linken Bplag 28 aus. Der Bremsdruck wird vom
zweiten Kolben 13 über das hydraulische Gestänge, den dritten Kolben 14 und den beweglichen Teil 15 auf den
rechten Bremsbelag 29 übertragen.
Auf diese Weise kann die Bremswirkung, die im wesentlichen derjenigen gleicht, die im regulären Betriebszustand des
Bremssystems ausgeübt wird, auch in diesem Fall gewährleistet-,
jedoch mit einem gewissen geringen Ausmaß an totem Hub·
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Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung anhand der Fig. 2 beschrieben. Aufbau und Arbeitsweise
dieser Ausführungsform stimmen im wesentlichen mit der ersten Ausführungsform überein, obwohl im einzelnen abweichende
Formen und Anordnungen auftreten. Daher sind gleiche bzw. ähnliche Bestandteile mit denselben Bezugszeichen ver*-
sehen, denen jeweils ein Strich index angefügt ist»
Auch in der zweiten Ausführungsform ist der zweite oder
Zwischenkolben 15' so angeordnet, daß er mit einem ersten
und einem dritten Kolben zusammenarbeitet, die auf seinen beiden Seiten vorgesehen sind. In diesem Fall ist der
Zylinderkörper 10' jedoch einteilig mit dem dritten Kolben
14··1 ausgebildet. Für den beweglichen Zylinderkörper 10'
ist eine Führung an einem stationären Teil, etwa dem Fahrgestell des Fahrzeugs, vorgesehen, obwohl diese Teile
hier zur Vereinfachung der Zeichnung nicht mit dargestellt sind· Mit Ausnahme des beweglichen Zylinderkörpers 10', der
zum Teil als di&tter Kolben wirkt, sind der Aufbau und die
Funktion der Einrichtung im wesentlichen die gleichen wie beim ersten Beispiel· Es wird daher angenommen, daß keine
weitere Beschreibung zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist·
Fig, 3 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine Backenbremse
mit nach außen zu bewegenden Backen.
In Fig. 5 ist ein Paar üblicher nach außen bewegbarer
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Bremsbacken 28", 29" <fergestellt, die als Bremselemente wie
die Bremsbeläge 28 und 29 wirken. Eine Zugfeder 72 ist zwiachen den oberen Teilen dieser Bremsbacken gespannt,
deren untere und innere Enden schwenkfähig mit Hilfe einer üblichen Bremsspalt-EinstelLvorrichtung 69 angeordnet sind,
die hier als eine von Hand zu betätigende Einrichtung dargestellt ist, obwohl die Erfindung auch mit einer automatischen
Bremsspalt-Einrichtung ausführbar ist« Eine übliche Bremstrommel 10" ist mit dem zu bremsenden Fahrzeugrad
drehbar und wirkt demnach als ein die Bremskraft auf- i nehmender Teil, entsprechend der Bremsscheibe 11 in Fig« 1.
Der Einstelleinheit 69 eng benachbart ist eine Hilfszugfeder
?1 vorgesehen, die zwischen den unteren Enden der Bremsbacken 28" und 29" gespannt ist. Dadurch werden diese
Bremsbackenenden in Druckberührung schwenkfähig gegen die beiden axialen Enden der Einstellvorrichtung 69 gehalten·
Die oberen inneren Enden dieser Bremsbacken werden mit Hilfe eines Paares bewegungsübertragender Zapfen 15M in
Druckberührung mit dem ersten und dem dritten Kolben 12" bzw. 14" gehalten, die den Kolben 12 und 14 der ersten Ausführungsform
entsprechen·
Zwischen diesen Kolben ist ein zweiter oder Zwischenkolben 15" vorgesehen, so daß er teleskopartig mit den anderen
Kolben zusammenarbeitet, wobei alle Kolben gleitfähig in einem stationären Zylinderkörper 11" angeordnet sind, der
entsprechend dem Zylinderkörper 10 im ersten Beispiel ausgeführt und eingerichtet ist. Das Schaftventil 16"
- 14 *· 109818/1516
entspricht dem Ventil 16· Ein Schnappringanschlag 17" ist für eine Feder 18" vorgesehen, entsprechend der ersten Ausführungsform
. Ebenso ist eine rechte Arbeitskammer 23" zwischen dem ersten und dem zweiten Kolben 12" bzw. 13n
ausgebildet« Eine linke Arbeitskammer 22" ist zwischen dem
zweiten oder Zwischenkolben 13" und dem dritten Kolben 14·" vorgesehen. Eine erste und eine zweite öffnung 19" bzw. 20"
entsprechen in Ausführung und Funktion dem gleichbezeichneten
Teilen der ersten Ausführungsform·
Dieses Beispiel zeigt, daß die Radzylinderanordnung nach der Erfindung mit einer nach außen bewegbaren Backenbremse
in der gewünschten Weise arbeiten kann·
In Fig. 4 ist eine vierte Ausführungsform einer Radzylindereinheit
nach der Erfindung dargestellt. Diese allgemein mit 110 bezeichnete Radzylindereinheit weist einen hohlen
Zylinder 111 auf, in dem ein linker Kolben 112 gleitfähig angeordnet ist. Im mittleren Teil des Zylinders 111 ist
ein Zwischenkolben 113 ebenfalls gledtfähig in der Bohrung
111a des Zylinders 111 angeordnet. Außerdem ist ein rechter Kolben 114 in gleicher Weise gleitfähig in der
Bohrung 111a angeordnet. Der Zwischenkolben 113 let so
ausgebildet, daß er im Längsschnitt im wesentlichen Kreuzform
hat* Er weist einen Hauptteil 113a und einen nach links sich erstreckenden Kolbenteil 113b auf, der mit Bezug
auf eine konzentrische Ausnehmung 112a, die konzentrisch
im linken Kolben 112 ausgebildet ist, teleskopartig ange-
109818/1516 - 15 ~
ts
ordnet ist. Der Zwischenkolben 113 ist ferner mit einem nach rechts vorspringenden zylinderartigen Teil 113c
ausgebildet, der teleskopartig in.eine konzentrische Ausnehmung
114a hineinreicht, die im rechten Kolben 114 vorgesehen
ist. Innerhalb der Ausnehmung 114a zwischen dem rechten Ende des Kolbenteiles 113b und dem Steg-Teil 114b
des rechten Kolbens 114 ist eine Arbeitskammer 115 vorgesehen,
die dadurch gebildet wird, daß der Zwischenkolben und der rechte Kolben abgedichtet ineinandergleiten. Der
Kolbenteil 113c ist mit einem Dichtungsring 117 ausgestattet, der zu diesem Zweck als Dichtungsmittel dient.
Zwischen dem linken Kolben und dem Zwischenkolben ist eine erste Arbeitskammer 118 ausgebildet, die in Strömungsverbindung
mit einer Kammer 119 steht, welche zwischen dem linken Kolben 112 und der Wand der Bohrung 111a des Zylinders
111 ausgebildet ist. Die St^römungsverbindung geht über
die Kanäle 170 und 171β Die Kammer 119 steht in Strömungsverbindung mit einer ersten seitlichen Öffnung 122, die
durch die Wand des Zylinders 111 gebohrt iste
Eine seitlich sich erstreckende, ringförmige zweite Arbeitskammer 120 ist zwischen dem Hauptteil 113a des Zwischenkolbens
113 und dem rechten Kolben 114 ausgebildet und
steht in unmittelbarer Strömungsverbindung mit einer axial sich erstreckenden Kammer 121, die zwischen dem rechten
Kolben und der Innenwand des Zylinders 111 vorgesehen ist. Diese Kammer 121 ist in unmittelbarer Strömungsverbindung
mit einer zweiten Öffnung 123, die auch durch die Wand
des Zylinders 111 gebohrt ist.
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Ein axial sich erstreckender Tauchkolben 124- ist an seinem
äußeren Ende oder Fußteil fest mit dem linken Kolben 112 durch eine Schraubmutter 125 abgedichtet verbunden, obwohl
die Dichtung zur Vereinfachung nicht mit dargestellt iste
Der Kolben 124 erstreckt sich axial nach innen durch den
uauptteil des Zwischenkolbens 113 hindurch bis in eine Kammer 127, uie konzentrisch im Kolbenteil 113c ausgebildet
ist, wenn die Radzylinder-Anordnung die dargestellte Stellung hat.
Ein Dichtungsring 124a ist in der Bohrungswand 113d angeordnet
und sorgt dafür, daß der Tauchkolben 124 abgedichtet im Zwischenkolben 113 gleiten kann.
Eine Ventilkugel 129 ist in der Kammer 127 angeordnet und wird mit der inneren Endfläche des Kolbens 124 in Druckberührung
durch eine Stützfeder 130 gehalten. Ein Ventilsitz
128, mit dem die Ventilkugel 129 zusammenarbeitet, ist am innersten Ende der Bohrung 113d ausgebildet· Wenn das
Zwei-Kreis-Bremssystem normal arbeitet und keine Betriebsstöriang
auftritt, die durch Platzen einer Leitung oder einen anderen Unfall bedingt ist, ist der Ventilsitz 128
offen, siehe Darstellung. Das rechte Ende der die Ventilkugel 129 enthaltenden Kammer 127 iß* durch einen Schraubstopfen 132 abgeschlossen, der mit einem axialen, zentrisch
sich erstreckenden Kanal I31 ausgebildet ist, der durch
den Stopfen gebohrt ist·
Die öffnungen 122 und 123 sind hydraulisch mit einem üblichen
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Hauptzylinder verbunden, so daß im Fall eines Anziehens der Bremse an das zugehörige Fahrzeugrad, an dem der Radzylinder
angeordnet ist, ein höherer hydraulischer Druck vom Hauptzylinder zur öffnung 123 und ein verhältnismäßig
geringer Hydraulikdruck der Öffnung 122 zugeführt wird.
Dichtungsmittel 160, 161 und 162 sind auf den Kolben 112, 113 und 114 angeordnet, um eine abgedichtete Gleitberührung
mit dem Zylinder 111 herzustellen.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der vierten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Bei einer üblichen Bremsung wird ein Hydraulikdruck vom Hauptzylinder durch eine nicht dargestellte, an die erste
Öffnung 122 angeschlossene Leitung dieser öffnung und gleichzeitig und in entsprechender Weise ein höherer
Hydraulikdruck der zweiten Öffnung 123 zugeführt. Da der
Hydraulikdruck, der dadurch in die Arbeitskammer 120 eingespeist wird, größer als derjenige ist, der der Kammer
zugeführt wird, wird der linke Kolben 112 nicht in Richtung nach außen bewegt, während der Zwischenkolben 113 in Linksrichtung
beaufschlagt wird. Der Hydraulikdruck, der in der Kammer 120 herrscht, wird durch die schrägen Kanäle 126
und die Bohrung 113d in die Kugelventilkammer 127 übertragen
und von dort durch die Bohrung 131 in die Kammer 115·
Dadurch wird der rechte Kolben 114, der mechanisch mit der nicht dargestellten Bremsbacke verbunden ist, die zu einer
üblichen, nach außen bewegbaren Radbrems-Einrichtung gehört,
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nach außen in Richtung eines Anziehens der Bremse bewegt.
Damit wird die gewünschte Radbramswirkung erreicht»
Selbst wenn die Öldruckzuführung zur Öffnung 122 aufgrund irgendeiner Störung ausfallen sollte, z.B. durch Platzen
der Leitung, kann ein Bremsvorgang in üblicher Weise ausgeführt werden»
Falls durch einen Bruch in der Leitung oder eine ähnliche
Ursache die Druckölzufuhr zur öffnung 123 unterbrochen
wird, wird Drucköl von der öffnung 122 in die Kammer 118 eingeleitet» Dadurch wird der linke Kolben 112, der ebenfalls
mechanisch mit der Bremsbackenvorrichtung verbunden ist, nach links in Richtung auf ein Anziehen der Bremse
ausgefahren; gleichzeitig wird der Zwischenkolben 113 nach rechts verschoben. Durch diese gegenseitige Trennung des
linken und des Zwischenkolbens 112, 113· wird der Tauchkolben 124 nach links bewegt, so daß das Ventil 129 unter
der Wirkung der Vorspannfeder 13O auf den Ventilsitz 12Θ
gedrückt wird, so daß die Ventilöffnung geschlossen wird· Bei Schließung des Kugelventile wird Drucköl in den kombinierten
Kammern 115 und 127 eingesperrt, so daß eine Art hydraulisches Gestänge zwischen dem Zwischenkolbeiund dem
rechten Kolben hergestellt wird· Daher wird die Bewegung von dem jetzt sich nach rechts verschiebenden Zwischenkolben
auf den rechten KOlben übertragen, der damit in Richtung auf ein Anziehen der Bremse nach außen bewegt
wird. Diese Bewegungskraft ist zu dieser Zeit gleich derjenigen des Zwischenkolbens 113« der nach rechts bewegt wird.
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Eine fünfte Ausführungsform wird mit Bezug auf Fig. 5
beschrieben. Diese Ausführungsform hat im wesentlichen den gleichen Bau wie die vierte Ausführungsform. Zur Vereinfachung
der Beschreibung und des Verständnisses werden gleiche oder ähnliche Bestandteile dieser Ausführungsform
mit denselben Bezugszeichen wie in der vierten Ausführungsiorm unter Beifügung eines Strichindexes bezeichnet»
In dieser fünften Ausführungsform ist der zylinderformige
Kolbenteil 113c des vorhergehenden Beispiels von dem ™
zweiten oder Zwischenkolben getrennt, so daß ein Hilfskolben 11Jc1 vorhanden ist, der eine axial abgestufte
Bohrung 115d' aufweist· Der vergrößerte Abschnitt dieser Bohrung bildet eine Ventilkammer 127', die ein darin verschiebliches
Kugelventil 129' enthält, das durch eine Feder 130' vorgespannt ist. Ein Ventilsitz 128* arbeitet
mit dem Kugelventil 129' zusammen, wie bei dem vorhergehenden Beispiel« Ein Tauchkolben 124-', dessen rechtes
Ende in Druckberührung mit dem Kugelventil 129' gehalten ä
wird, ist mit einer Axialbohrung 200 ausgebildet, deren linkes Ende in Strömungsverbindung mit einem Querkanal
201 steht, der seitlich durch den Kolben 124-'gebohrt und
über die Räume 202, 118·, 170·, 171' und 1191 an die
öffnung 122' angeschlossen ist· Das rechte Ende der axialen
Bohrung 200 wird durch davon abgehende schräge Verbindungswege 141' mit dem inneren der Ventilkammer 127' verbunden·
Das Ventil 129' wird gewöhnlich offengehalten. Daher ist
die Arbeitskammer 118' gewöhnlich in Strömungsverbindung mit der Kugelventilkammer 127'· Am rechten Ende ist diese
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Kammer 127* in Strömungsverbindung mit der Kammer115' durch
einen axialen Kanal I311. Die Teile II31 und 113C1 werden
durch die Ringe 203» 204- zusammengehalten.
Diese Ausführungsform arbeitet in der folgenden Weise : Bremsdruck, der durch den nicht dargestellten Tandem-Hauptzylinder
erzeugt wird, wird bei einem Bremsvorgang den entsprechenden öffnungen 122' und 123' und von da aus den
Arbeitskammern 118*, II51 und 120' zugeführt. Es wird ange-
^ nommen, daß der Hjpdraulikdruck, der der öffnung 123' zugeführt
wird, höher als der an der öffnung 122' ist. Dann vergrößert die Kammer 118f nicht ihr Volumen, während die
Kammer 120' ihr Volumen vergrößert und dabei auch das Volumen der Kammer II51 vergrößert wirdo Das bedeutet, daß
der zweite oder Zwischenkolben II31 mit dem Hilfskolben 113c1
und der erste Kolben 112* veranlaßt werden, sich gleichzeitig miteinander nach links zu bewegen. Dadurch wird eine
nach außen gerichtete Bewegung für die Aufbringung eines Bremsdrucks ausgeübt· Gleichzeitig wird der dritte oder
™ rechte Kolben 114· zur Bewegung nach rechts veranlaßt, so
daß eine entgegengesetzt gerichtete Bremswirkung ausgeübt wird·
Es sei jetzt angenommen, daß der der zweiten Öffnung I231
zuzuführende Bremsdruck ausfällt. Es wird jedoch Öldruck der Arbeitskammer 118' zugeführt, so daß der linke Kolben
112· und der Zwischenkolben 113' auseinanderbewegt werden·
Aufgrundäessen wird das Tauchkolbenventil 124* gezwungen,
sich vom Kugelventil 129* zurückzuziehen, so daß dieses in
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Eingriff mit dem Ventilsitz 128* gebracht wird. Auf diese
Weise wird das Drucköl, da·, in den Kanmern 1271' und 115'
vorhanden ist, darin eingesperrt, so daß eine hydraulische Gestängeverbindung geschaffen wird. Der der Arbeitskammer
118' zugeführte Öldruck wirkt demnach auf den Zwischenkolben 113' ein und wird dadurch auf den rechten Kolben
114' oder insbesondere auf dessen Mittelteil 114b1 übertragene Dabei wird die gewünschte Bremswirkung gewährleistet«
In diesem Fall kann, wenn eine Lücke zwischen dem Zwischen- λ
kolben und dem rechten Kolben vorhanden sein sollte, das benötigte hydraulische Gestänge trotzdem von Anfang an hergestellt
werden.
Wenn andererseits angenommen wird, daß die Druckölzufuhr
zur ersten öffnung 122· ausfallen sollte, wird durch den
Öldruck, der der Kammer 120' über die zweite öffnung 123'
zugeführt wird, veranlaßt, daß der Zwischenkolben 113'
sich nach links bewegt und der rechte Kolben 114* nach
rechts, wodurch die gewünschte Bremswirkung ausgeführt i
wird β
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1· !Radbremszylinder für ein hydraulisches Zwei-Kreis- ^ Bremssystem in einem kraftgetriebenen Räderfahrzeug, insbesondere einem Kraftfahrzeug, mit einem Zylinder und zwei gleitfähig darin angeordneten Kolben zur Betätigung zugeordneter Bremselemente, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Kolben (12, 14) ein dritter Kolben (13) teleskopartig gleitfähig angeordnet ist, und daß zwischen den Kolben und dem Zylinder (10) drei Arbeitskammern (22; 23, 51; 50, 52) vorgesehen sind, von denen zwei (22; 23» 5Ό miteinander durch ein normalerweise offenes Ventil (16, 54) verbunden sind, wobei eine dieser zwei Kammern an die Druckzuführung des einen Kreises und die dritte Kammer an die des anderen Kreises angeschlossen ist und das Ventil in die nicht angeschlossene Kammer öffnet und bei Druckausfall in einem der Kreise schließt und dabei ein hydraulisches Verbindungsglied zwischen dem dritten Kolben (13) und einem der beiden .ge&ßeren Kolben herstellt.2. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daß der eine größere Kolben (14*) mit einer Randschürze (10!) ausgebildet ist, die den Zylinder für den mittleren dritten (131) und den anderen-gwßeren Kolben (12*) bildet und verschiebbar an einem festen Teil des Fahrzeuge angeordnet ist·- 23 -10 9 8 18/15163· Zylinder nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Kolben (12, 15, 14) unter Bildung von einen Teil der Arbeitskammern darstellenden Spalten ine inandergre if en.Zylinder nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (54) an einem Teil des mittleren Kolbens (13) ausgebildet isto5· Zylinder nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, ' daß das Ventil (12§l) in Öffnungsstellung durch einen Tauchkolben (124) gehalten ist, der fest mit einem -•gawßeren Kolben (112) verbunden ist«6. Zylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (2CX)) zu der durch das Ventil absperrbaren Kammer (127, 115') durch den Schaft des Tauchkolbens (1241) hindurchgeht.7« Zylinder nach Anspruch 5 bis 6, dadurdh gekennzeichnet, daß der den Ventilsitz (128·) enthaltendem Teil des mittleren Kolbens als gesonderter Bauteil (113') ausgebildet is te109818/1516
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- 1970-10-27 US US84291A patent/US3707210A/en not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |