DE2052396A1 - Drehbares Endstuck zum Anschließen eines zahnarztlichen Handstuckes - Google Patents
Drehbares Endstuck zum Anschließen eines zahnarztlichen HandstuckesInfo
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Description
24. Oktober 1970 Anw.-Akte: 75„272
PATENTANMELDUNG
Anmelder; Vyzkumny ustav zdravotnicke techniky, Brno, Mlynska
"Drehbares Endstück zum Anschließen eines zahnärztlichen
HandstUckes11
Die Erfindung betrifft ein drehbares Endstück zum Anschließen
eines elektromotorischen zahnärztlichen Handstücks mittels eines elastischen Anschlußschlauches, In diesem befinden sich
die Leiter des elektrischen Stromes, die Druckluftzufuhr zur Kühlung und die Zuführung von Kühlwasser und von Luft für die
Kühlung des Werkzeuges das meistens ein Zahnbohrer sein wird.
Die Endstücke der Anschlußschläuche elektromotorischer HandstUcke sichern nicht nur die Zuführung des elektrischen Stromes und der
Kühlmedien, sondern ermöglichen auch durch ihre Konstruktion die Steuerbarkeit, die Verbindungssicherheit und eine leichte Austauschbarkeit
des Motors. Als einer der entscheidenden Teile des elektromotorischen HandstUckes beeinflussen sie auch die Art der
Lagerung des HandstUckes an der zahnärztlichen Einheit.
Die bisher bekannten Endstücke bilden eine feste Verbindung zwischen
dem Schlauch und dem Motor, die meistens mit Hilfe einer Uberwurf-
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mutter und von Einsteckstiften für die Zuführung der elektrischen
Energie durchgeführt ist. Damit es nicht möglich ist, die Lage der Einsteckstifte zu verwechseln, sind die Endstücke mit Einschnitten
und Vorsprüngen versehen, die die Lage des Einsteekens festlegen.
Ein Nachteil dieser Anordnungen liegt in der kleineren Manipulationsmöglichkeit mit dem Handstück, denn bei der Arbeit muß der Arzt aufpassen,
daß der Zufuhrungsschlauch sich nicht verdreht. Außerdem
verhindert die überwurfmutter einen schnellen Austausch während der Operation und der Behandlung.
Der Erfindung liegt die AUFgabe zugrunde, die angeführten Nachteile
durch Verbesserungen im Aufbau und in der Konstruktion weitgehend
auszuschalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Stirn
des Motors die Fuhrung des Endstückes mit einer Zylinderöffnung
starr befestigt ist. In der Führung ist verschiebbar der Zuführungsschlauch
gelagert, der an seinem Ende mit einem Führungszapfen versehen ist, der gegen Ausschieben durch einem Stift gesichert wird.
Er greift in eine Kreisnut in, der Führung des Endstückes ein, wobei
der Stift mit der abgefederten Klinke auf der Führung des Endstückes
gekoppelt ist. Die Anschlußkontakte des elektrischen Stromes des Motors sind als ein Mittelkontakt und mindestens einen zentrischen
Kreisring gebildet, an den die abgefederten Kontakte anliegen. Sie
sind in dem Führungszapfen derart untergebracht, daß jeder von ihnen
an dem entsprechenden Kreisring oder an dem Mittelkontakt anliegt
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und dabei elektrisch mit den Zufuhrungsleitern des Schlauches verbunden sind. Der drehbare FUhrungszapfen ist in seinem rückwärtigen
Teil mit einer Nut versehen und durch einen Gummiring abgedichtet·
Ein Vorteil dieser Anordnung liegt außer der schon angeführten Drehbarkeit
des Schlauches gegenüber dem Motor auch darin, daß die
elastischen Kontakte eine zuverlässige Berührung garantieren und im größeren Maße Toleranzungenauigkeiten ausgleichen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch das drehbare Endstück,
Figuren 2, 3, 4, 5 senkrechte Schnitte nach den Linien AA, BB, CC, DD der Figur I0
Am Ende des Motors 1 ist die Führung des Endstückes 2 mit einer
Klinke 3 eingeschraubt. Der elastische Zuführungsschlauch 5 ist mit Hilfe der Bandage 6 an dem FUhrungszapfen 7 befestigt, der
in die Führung des Endstückes 2 eingeschoben wird. Zwischen der
fest angeschraubten Führung des Endstückes 2 und den Federkontakten des Motors 1 ist ein Zwischenstück 4 untergebracht, das mit
seinem Außendurchmesser in einer Zylinderhöhle der Führung des Endstückes
2 geführt wird und das in die Aussparung der Stirn des Motors 8 mit seinem Vorsprung 9 eingreift (Figur T). Dieses Zwischenstück
4 ist mit federnden Kontakten 10 (Figur 5 versehen), die an den
- 4 109821/1305
Kontakten 1.1 des Motors 1 anliegen und leitfähig mit dem Mittelkontakt 12 und dem Kreisring 13 (Figur 4, 5) verbunden sind. Eine
weitere Verbindung mit den elektrischen Leitern in dem Zuführungsschlauch 5 vermitteln die abgefederten Kontakte 14, die in einer
Isolierbuchse 15 gelagert und gegen das Zwischenstück 3 durch
die Federn 16 gedrückt werden,, Diese Kontakte 14 sind mit den
Leitern 17 der Stromzuführung (Figur 1). verbunden, Der Führungszapfen 7 ist der Länge nach mit zwei öffnungen 18 versehen, durch
welche die Kühlluft für den Motor aus dem Schlauch 5 in den Raum und von hier durch drei öffnungen 20 in den Motor 1 strömt. Die
Zuleitung der Kühlluft und des Wassers zur Kühlung des Werkzeuges geht durch zwei öffnungen 21 in die Mischkammer 22 und die Mischung
geht durch das Rohr 23 in die Führung der Kühlung zum in der Zeichnung nicht dargestellten Werkzeug (Figur 1, 2, 3). Die Sicherung
des Führungszapfens 7 ist drehbar gegen den Motor 1 angeordnet. Die Ein- und Ausschiebung des Führungszapfens 7 wird so durchgeführt,
daß der Stift 24 immer gegen die Klinke 3 eingestellt wird, die
sich durch Zudrücken der Feder 26 öffnet. Damit aus dem Raum 19 die Luft ringsum des Führungszqpfens 7 nicht entweicht, ist dieser
mit einer Kreisnut 27 versehen, in der sich ein Dichtungsring 28 befindet.
Die Zuleitung des elektrischen Stromes ist mit Hilfe der zwei elastischen Kontakte ausgeführt, die an den zentrisch angeordneten
Kollektorringen in Form der Mittelberührung und des Kreisringes anliegen. Das Ende des Schlauches 5 ist mit dem Führungszapfen 7
versehen, der in das Gegenstück auf dem Motor 1 eingeschoben wird.
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Das Ganze ist durch einen ringförmigen Gummiabdichtungsring 28
abgedichtet, der in der Nut des FUhrungszapfens 7 gelagert ist.
Diese Ausführung ermöglicht das Drehen des Schlauches 5 gegenüber dem Motor 1.
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Claims (3)
- PA T E NT A NS P R UC H E sDrehbares Endstück zum Anschließen eines elektromotorischen zahnarztliehen HandstUclses, dadurch ge k en η ζ e i c h -η e t , daß an der Stirni des Motors (T) die fUfarung des Endstückes (2) mit einer Zylinderöffnung starr befestigt ist, in welcher verschiebbar ein Zuführungsschlauch (5) gelagert ist, versehen an einem Ende mit einem Führungszapfen (7), der gegen Ausschieben mit einem Stift (24) gesichert ist, der in, eine Kreisnut (25) in der Führung des Endstückes eingreift, wobei der Stift (24) mit einer abgefederten Klinke (3) auf der Führung des Endstückes (2) gekoppelt ist.
- 2. Drehbares Endstück nach Anspruch 1, dadurch g e*k e η η -ζ e i c h η e t . daß die Anschlußkontakte des elektrischen Stromes des Motors (1) als ein Mittelkontakt (12) und mindestens ein zentrischer Kreisring (13) gebildet sind, an welchem die abgefederten Kontakte anliegen, die in dem Führungszapfen (7) so untergebracht sind, daß jeder von ihnen an dem entsprechenden Kreisring (13) oder an dem Mittelkontakt (12) anliegt, und dabei elektrisch mit den Zufuhrungsleitern des Schlauches(5) verbunden sind.
- 3. Drehbares Endstück nach Ansprucb 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Führungszapfen in seinem rückwärtigen Teil mit einer Nut (27) versehen νηφ mit einem Gummiring (28) abgedichtet ist.10 9821/1305
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3122061A1 (de) * | 1980-06-06 | 1982-02-18 | Kabushiki Kaisha Morita Seisakusho, Kyoto | Schnurlose handstueckanordnung fuer zahnaerztliche behaendlungszwecke |
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