DE2052390A1 - Holografische Vorrichtung mit einer Einrichtung zur Beseitigung von Storeffek ten - Google Patents
Holografische Vorrichtung mit einer Einrichtung zur Beseitigung von Storeffek tenInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
Dr. A. Menbel
Dipl.-lng. W. Dahike 28. September 1970
Dipl.-lng. W. Dahike 28. September 1970
Patentanwälte W/hO
Refraih bei Köln
Frankenforst 137
GGOptronics, Inc.
Ann Arbor, Michigan (V.St.A.)
"Holografische Vorrichtung mit einer Einrichtung zur Beseitigung von Störeffekten11
Die Erfindung betrifft die Holografie und insbesondere ein optischeB
System und eine Vorrichtung zur Herstellung von Hologrammen .
— 2 —
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Bekanntlich handelt es sich bei der Holografie um ein bildherstellendea
Verfahren, bei dem ein. Wellenfront-Interferenzmuster aufgezeichnet und eine Wellenfrontnachbildung davon dazu
benutzt wird, ein Bild eines dreidimensionalen Gegenstandes bzw. eine Darstellung von Gegenständen herzustellen. In der
Aufzeichnungsstufe wird ein Hologramm eines Objektes hergestellt, indem das Objekt mit einem Strahl kohärenter Wellenenergie
beleuchtet und die Überlagerung des reflektierten Strahls bzw. der reflektierten. Wellenfront und einer Bezugswellenfront
aufgezeichnet wird. Die reflektierte Wellenfront allein verleiht der aufgezeichneten Information die Intensitäteverteilung,
und die Bezugswellenfront gibt der Aufzeichnung
Phaseninformation. Die Bezugswellenfront und die Objektwellenfront erzeugen zusammen und übereinander gelegt in den von dem
Aufzeichnungsmedium eingenommenen. Baum ein Interferenzmuster, das durch Handlinien in. der Art eines Brechnungsmugters gebildet
wird. Üblicherweise wird ein Laser als die Quelle kohärenter
elektromagnetischer Energie bei optischen Wellenlängen verwendet, und zwar in Verbindung mit einem Smpfänger in der Form
einer fotografischen Platte mit einer fotografischen Emulsion
hoher Auflösung. In. der Nachbildungsetufe läßt sich das Bild
des Objektes dureh Beleuchtung des Hologramme mit einer Wellenfront nachbilden, die der Bezugswellenfront identisch ist. Die
Breohnung am Hologaramm erzeugt die Objektwellenfront. Wegen des Vorhandenseins sowohl einer Intenaitätsinformation als auch
einer Phaaeninformation in der Objektwellenfront sieht ein leob-
10982Π/1852
achter, der durch das Hologramm schaut, das ursprüngliche Objekt in einem dreidimensionalen Abbild.
Da das Verfahren der Holografie von der Aufzeichnung von Wellenfront-
Interferenzmustern abhängt, ist es wichtig, die Lage der Interferenz-Randlinien genau aufzuzeichnen. Die Randlinien befinden
sich in Abständen, die einen Bruchteil der Wellenlänge des kohärenten Strahls darstellen und erfordern damit eine hohe
Präzision in der Peststellung kleiner Verformungen des Objektes
oder Erschütterungen oder Änderungen in der Brechungszahl. Eine wichtige praktische Anwendung der Holografie besteht in der holografischen
Interferometrie, bei der zwei oder mehr gleichzeitig nachgebildete Wellenfronten verglichen werden und eine genaue
Information hinsichtlich der Verlagerung des Objektes erhalten wird. Bei solchen Anwendungen der Holografie führen unerwünschte
Bewegungen des Objektes während der Aufzeichnungszeit des Wellenfront-Interferenzmusters zu einer Bewegung der Interferenz-Rondlinien
und damit zu einem verschwommenen Hologramm. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, ist es bisher üblich gewesen, zu
versuchen, das Objekt in Hinsicht auf die optischen Elemente in der holografischen Vorrichtung während der Aufzeichnung des
Hologramms zu stabilisieren. Je nach dem Objekt ist eine solche Stabilisierung jedoch nicht immer praktisch durchführbar. Es
ist ferner vorgeschlagen worden, dieses Problem dadurch zu lösen, daii man Bewegungen des Objektes in Hinsicht auf das optische
System feststellt und eine entsprechende Bewegung eines
1 0 9 H 2 Π / 1 8 5 2
BAD ORlGIHM-
Reflektors in dem Weg des Bezugsstrahls erzeugt, um diesen Effekt der Objektbewegung zu kompensieren. Bei einem solchen
System werden die Bezugsrandlinien der Objekte und die Bezugsstrahlen durch einen Fotodetektor gemessen, und das davon gebildete
Signal wird verwendet, um die mechanische Verlagerung eines Spiegels in dem Weg des Bezugsetrahls zu regeln.
Eine weitere Schwierigkeit in den bekannten Ausführungen besteht
in Abnormalitäten im Medium zwischen dem Objekt und der
holografischen Vorrichtung, die die Beziehung zwischen den
Objekt- und den Bezugsstrahlen stören. Das ist besonders störend bei Fällen, bei denen das Medium ein Fließmedium hoher Dichte
ist, beispieleweise Wasser, das in Hinsicht auf die Brechungszahl nicht homogen sein kann. Als eine Folge davon ändert sich
die Beziehung zwischen dem Objekt- und dem Bezugsstrahl, was eine ungewollte Verlagerung einer Randlinie in (fein aufgezeichneten
Interferenzmuster zur Folge hat.
Diese Schwierigkeiten sollen beseitigt werden, und trotzdem sollen die Vorteile einer achsverschobenen Holografie beibehalten
werden, bei der der Objektstrahl und der Bezugsstrahl auf den Empfänger unter einem erheblichen Winkel gegeneinander einfallen,
um damit eine leichte Trennung des virtuellen Bildes und des echten Bildes zu eringöglichen.
Demgemäß bezweckt die Erfindung die Schaffung einus verbesserten
109K20/1852 β« one»«,.
Systems zur Hers-teilung von Hologrammen, bei dem das Wellenfront-Interferenzmuster
des Objekt- und des Bezugsstrahls von einer ungewollten Bewegung des Objektes unbeeinflußt bleibt.
Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Systems zur Herstellung eines acheverschobenen Hologramms auf einer fotografischen
Platte, bei der das Wellenfront-Interferenzmuster des Objekt- und des Bezugsstrahls durch eine ungewollte Bewegung
des Objektes unbeeinflußt bleiben, wobei die Strahlen, auf die fotografische Platte unter einem erheblichen Winkel gegeneinander
einfallen.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Systems zur Herstellung eines Hologramms, bei dem das Interferenzmuster
des Objekt- und des Bezugsetrahls am Empfänger im wesentlichen,
von Anomalien im Medium unbeeinflußt bleibt, das die Strahlen durchlaufen.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Vorrichtung zur Herstellung von achsverschobenen Hologrammen, die ein optisches
System zum Kompensieren, der Auswirkungen einer Bewegung des Objektes und von Anomalien im Medium umfaßt, das die
Strahlen durchlaufen.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung eine β Systems zur
Herstellung eines achsverschobenen Hologramms, das durch die
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ungewollte Bewegung dee Objektes unbeeinflußt bleibt, und zwar
mittels passiver optischer Elemente, die kein aktives Antriebssystem
erfordern, um für eine Verlagerung des Objektes einen Ausgleich zu schaffen.
Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung zur Herstellung eines Hologramms
eines Objektes vorgesehen, die unbeeinflußt von. einer ungewollten Bewegung des Objektes während der Aufzeichnung der
Interferenz-Wellenfronten bleibt. Die Vorrichtung umfaßt eine Quelle kohärenten. Lichtes zum Bestrahlen des Objektes zwecks
Herstellung eines Objektstrahls und zum Bestrahlen des Empfängers mit einem Bezugsatrahl. Der Empfänger und das Objekt sind
so angeordnet, daß der von dem Objekt reflektierte Strahl auf den Empfänger fällt. Um zu verhindern, daß eine ungewollte
Bewegung des Objektes das aufgezeichnete Wellenfront-Interferenzmuster beeinflußt, ist ein. Heflektor fest gegenüber dem
Objekt und im Weg des Bezugsstrahls angeordnet. Der Reflektor erleidet also die gleiche ungewollte Bewegung wie das Objekt
und die Weglänge des Bezugsstrahls ändert sich deshalb mit der Weglänge des ObjektStrahls. Als Folge davon bleiben die Sandlinien
in dem Wellenfront-Interferenzmuster in der Ebene des
Aufzeichnungsmediums unverändert, und es erfolgt kein Verschwimmen
des Hologramms. Darüber hinaus sieht die Erfindung eine Anordnung vor, bei der das Hologramm im wesentlichen unbeeinflußt
von Anomalien im Medium bleibt, das die Strahlen durchdringen. Das wird durch eine optische Anordnung erreicht, bei der der
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Bezugastrahl un_d der Objektstrahl in geringem Abstand voneinander
und etwa parallel zueinander mindestens durch einen Teil des Mediums laufen. Um die Vorteile einer achsverschobenen
Holografie gemäß der Erfindung beizubehalten, ist ein Reflektor am Empfänger im Weg des Bezugsstrahls anegeordnet, der ihn
auf den Empfänger,unter einem erheblichen Winkel gegenüber dem
Objektstrahl, lenkt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung, die das Prinzip
der Erfindung veranschaulicht,
Pig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den Vorteilen eines Strahlenteilers bei
achsverschobener Holografie,
Fig. ί ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
bei dem ein Rundum-Reflektor Verwendung findet, und
Fig. 4 eine Einzelheit aus dem optischen System in dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel.
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In den Zeichnungen Bind einig· Ausführungebeispiele der Erfindung gezeigt, nämlioh Vorrichtungen zur Herstellung von
Hologrammen durch Beleuchten der Objekte mit kohärentem Laserlicht und durch Aufzeichnung auf einer fotografischen Emulsion
hoher Auflösung. Die Ausführungsbeispiele können für Anwendungsfälle holografischer Interferometrie Verwendung finden, bei
denen kleine Änderungen in der Lage der Oberfläche eines Objektes festgestellt werden sollen. Beispielsweise kann die
Erfindung bei der interferometriechen Analyse von Schallwandlern im Einsatz unter Waseer verwendet werden. Bei einer solchen
Analyse sind die Lageänderungen der Oberfläche des piezoelektrischen Elementes jedes Wandlers in Bezug gegenüber dem !Dragteil bzw. dem Gehäuse zu messen; deshalb würde jede Bewegung
des Tragteils selbst einen Fehler in die Messung einführen. Ferner führen in solchen Einsatzbereichen optische Fehler im
Medium zwischen dem Objekt und der holografischen. Aufzeichnungsvorrichtung zu Ungenauigkeiten als Folge einer ungewollten
Brechung der optischen Strahlen, falls nicht besondere Maßnahmen getroffen werden, um solche Effekte zu vermeiden.
FUr solche Anwendungsfälle der holografischen Interferometrie
sind verschiedene Verfahren entwickelt worden, um die gewünscht·
Information über Änderungen der Oberfläche eines Objektes zu erhalten. Bei der holografischen Realzeitinterferometrie findet
eine Interferenz zwischen den Wellenfronten des Abbildes und de« Objektes statt. Sas Hologramm wird in der gleichen Lage
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nachgebildet, in. der ea aufgezeichnet wurde, während das Objekt
gleichzeitig beleuchtet wird. Das nachgebildete Abbildjtiberlegert
damit das Objekt und es entstehen Interferenzränder. Wenn das Objekt leicht verformt oder verlagert worden ist, sind
gleichzeitig entsprechende Änderungen in den Bändern festzustellen.
Bei der holografischen. Doppelbelichtungs- oder Zeitverzugs-Interferometrie
erfolgt die Interferenz zwischen zwei licht verlagerten Abbildern. Zunächst wird ein Hologramm des Objektes
aufgezeichnet; dann wird das Objekt leicht verlagert oder verformt und es erfolgt eine zweite Belichtung derselben fotografischen
Platte. Die Wiedergabe zeigt dann zwei fast identische übereinander gelagerte Abbilder, die aber miteinander interferieren.
Bei der holografischen Zeitmittel-Interferometrie
wird das Hologramm aufgezeichnet, während aich das Objekt in einer stationären. Schwingung befindet. Bei einer solchen Bewegung
befindet sich das Objekt während des größten Teils der Belichtungszeit im Durchschnitt an den Stellen der größten. Verlagerung;
das Hologramm, das eine Aufzeichnung über viele Schwingungsperioden hinweg darstellt, dient dann dazu, Doppelbilder
nachzubilden, die jeweils den. Stellen der größten Verlagerung entsprechen. Eine Interferenz zwischen den beiden. Abbildern
führt zu einem Bandmuster. Durch eine geeignete Anordnung entspricht jeder Band einem Profil gleicher Verlagerung.
Die Erfindung kann in Verbindung mit solchen Methoden der holo-
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grafischen Interferometrie sowie auch für andere Anwendungen
der Holografie Verwendung finden, bei denen die Einflüsse einer ungewollten Objekt bewegung oder Ablenkungen im Medium
auf Hull abgeglichen werden sollen.
In Pig. 1 ist ein Ausfü^hrungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter
Jorm gezeigt, nämlich eine Vorrichtung zur Herstellung des Hologramms eines Objektes 10, das fest auf einem
Träger 12 angeordnet ist. Das Objekt 10 kann, etwa ein Schallwandler
mit einem aktiven Elemente aus einem piezoelektrischen Material sein, das unter dem Einfluß eines elektrischen Signals
Oberflächenverlagerungen bzw. Schwingungen ausführt. Das herzustellende Hologramm kann zur Analyse solcher Verlagerungen des
aktiven Elementes des Wandlers verwendet werden. Entsprechend müssen ungewollte Verlagerungen des !Dragteils 12 abgeglichen
werden, um die Auswirkungen derselben zu beseitigen und damit ein hohes Maß an Genauigkeit bei der interferometrischen Analyse
zu erreichen.
Die holografische Vorrichtung zur Herstellung des gewünschten Hologramms ist zweckmäßig auf einer stabilen optischen Bank bzw.
Tisch 14 angeordnet, der sich im Abstand zum Objekt 10 befindet
und von diesem durch ein Medium, beispielsweise Wasser, isoliert
. ■ .■ ■ ./-■"■-■
ist. Die holografische Vorrichtung besteht aus einer Quelle kohärenten Lichtes in Form eines Lasers 16, der auf dem Tisch
14 ruht. Der Laser ist zweckmäßigerweise ein Heliumneongaslaser
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der kontinuierliche» bei einer Wellenlänge von 6328 Angström
arbeitet. Der kohärente Ausgangestrahl dea Lasers 16 wird durch
einen Aufweiter 18 geleitet, um den Starahl auszudehnen, und ungewollte gebrochene Wellen zu beseitigen, die durch Anomalien
in der Optik hervorgerufen werden. Der Aufweiter hat zweckmäßig
fie Form der bekannten Linsen-Lochanordnung, bei der die
Linse den schon fast parallelen Laserstrahl in einem Punkt
bündelt, bei der das Loch die ungewollten Wellen abfiltert. Der Laser 16 und der Aufweiter 18 erzeugen also einen Strahl 20,
der das Objekt 10 beleuchtet, das seinerseits einen Objektstrahl
22 reflektiert. Ein Empfänger in Form einer fotografischen
Platte 24 ist so auf dem Tisch 14 fest angeordnet, daß der Objektstrahl 22 darauf fällt. Die fotografische Platte hat ein
extrem hohes Auflösungsvermögen.
Um einen Bezugsstrahl für die Herstellung des Hologramms auf der fotografischen Platte 24 zu bilden, ist ein Reflektor,
zweckmäßigerweise in Form eines Planspiegels 26, fest gegenüber
dem Objekt 10 auf dem Tragteil 12 angeordnet. Der Spiegel 26 ist im Weg des das Objekt beleuchtenden Strahls 20 angeordnet
und so orientiert, daß ein Bezugsstrahl 28 von ihm in einem Weg reflektiert wird, der nahe am Weg des Objektstrahls 22
liegt und etwa parallel zu diesem verläuft. Um ein Einfallen des Bezugsstrahls 28 auf die fotografische Platte 24 unter einem
erheblichen Winkel gegenüber dem Objektstrahl 22 zu bewirken, iat ein Reflektor, beispielsweise ein Flachspiegel 30, im Weg
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dee Bezugsetrahls 28 angeordnet, der den Strahl auf die fotografische
Platte 24 umleitet. Bekanntlich sollen der Objektstrahl
und der Bezugsstrahl in der Ebene der Emulsion der fotografischen Platte 24 zusammenwirken, um dort ein Wellenfront-Interferenzmuster
herzustellen. Die fotografische Platte zeichnet die Intensität des InterferenzmueterB auf, das man
sich als die Überlagerung einer praktisch unbegrenzten Anzahl von Fresnelzonenplatten vorstellen kann, eine lür jeden Punkt
am Objekt. Das Hologramm wird nach ausreichender Belichtungszeit fertiggestellt, indem die fotografische Emulsion entwickelt
wird, um eine permanente Aufzeichnung des Wellenfront-Interferenzmusters
herzustellen. Das Hologramm steht für die Abbildung des Objektes zur Verfügung. Das kann erreicht werden, indem
das Hologramm mit einem monochromatischen Lichtstrahl ähnlich dem Bezugsstrahl beleuchtet wird. Eine solche Beleuchtung bewirkt
die Abbildung des Objektes durch Brechung des Bezugsstrahls Wenn aleo ein Beobachter durch das Hologramm hindurchsieht,
sieht er ein dreidimensionales Abbild des Objektes.
Das in dieser Weise entstandene Hologramm bleibt unbeeinflußt von ungewollten Bewegungen des Objektes 10, d.h. Relativbewegungen
zwischen dem Träger 12, auf dem das Objekt fest angeordnet ist, und dem Tisch 14. Irgendeine solche Bewegung mit einer
Komponente in Richtung des Objekt- und des Bezugsstrahls ändert die Weglänge der beiden Strahlen um gleiche Beträge. Entsprechend
unterliegen beide Strahlen der gleichen Änderung,
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gleichgültig, ob die Bewegung nur einen Bruchteil einer Wellenlänge
oder mehrere Wellenlängen beträgt; deshalb bleiben das Wellenfront-Interferenzmuster und damit die Randlinien am Hologramm
unverändert. Wenn das Medium zwischen dem Objekt 10 und
der Tragplatte 14 ferner Anomalien im optischen Leitweg, beispielsweise
Breehzahlinhomogenitäten, enthalten sollte, bleibt das Hologramm davon praktisch unbeeinflußt. Das ist die Folge
der Anordnung, bei der der Objektstrahl und der Bezugsstrahl
im engen Abstand und etwa parallel zueinander eine Strecke durch das Medium durchlaufen, wobei beide Strahlen auf das
gleiche Medium und dessen. Anomalien treffen, so daß die Beziehungen
und die Wellenfront-Interferenzen zwischen, den. Strahlen
unbeeinflußt bleiben. Darüber hinaus werden die Vorteile einer achsverschobenen Holografie bei dieser Ausführung der
Erfindung voll gewahrt, da der optische Weg des Bezugsetrahls
durch den Spiegel 30 geändert wird, und ihn unter einem erheblichen
Winkel gegenüber dem Objektstrahl auf die fotografische Platte 24 fallen läßt.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
gezeigt, bei dem ein wirkungsvolleres optisches System verwendet wird, das für die Herstellung eines Bezugsstrahls größerer
Intensität sorgt. In diesem Ausführungsbeispiel fällt der kohärente Strahl des Lasers 16 auf einen Strahlenteiler 40 ein,
der von dem Strahl einen Beleuchtungsstrahl 42 abteilt, der durch einen Flachspiegel 44 und ein ßaumfilter 46 umgeleitet
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-H-
wird, um einen ausgedehnten Beleuchtungsstrahl 48 zu bilden.
Der Strahl 48 wird auf das Objekt 10 geleitet und leuchtet es voll aus. Der vom Objekt reflektierte Objektstrahl 22 fällt
auf die fotografische Platte 24.
Der Strahlenteiler 40 erzeugt außerdem aus dem kohärenten. Strahl des Lasers 16 einen Bezugsstrahl 50, der über den Spiegel
26 zu einem Raumfilter 42 reflektiert wird, der einen ausgedehnten
Bezugsstrahl 54 erzeugt. Der Bezugsstrahl 54 wird durch ein Raumfilter 52 einem Spiegel 56 zugeleitet und von ihm auf
die fotografische Platte 24 reflektiert. Der Objektstrahl und
der Bezugsstrahl treffen auf der Oberfläche der fotografischen
Emulsion an der Platte 24 zusammen und erzeugen dort ein Wellenfront-Interferenzmuster,
das aufgezeichnet wird und ein Hologramm des Objektes 10 bildet.
Das von der Vorrichtung gemäß Pig. 2 hergestellte Hologramm bleibt unbeeinflußt von einer ungewollten Bewegung des Objektes
10, da der Spiegel 26 fest ihm gegenüber angeordnet ist, so daß sich der Weg des Bezugsstrahls um die gleichen Beträge ändert,
wie der Weg des Objektstrahls. Ferner bleibt das Hologramm unbeeinflußt von Anomalien im Medium, da der Objektstrahl und der
Bezugsatrahl das Medium im engen Abstand, die parallel zueinander,
durchlaufen und damit beide die gleichen Änderungen erleiden. Ferner bleiben die Vorteile einer achsverschobenen
Holografie durch Änderung der Richtung des Bezugsstrahla durch
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einen Spiegel 56 gewahrt, der den Objektstrahl unter etoem erheblichen
Winkel gegenüber dem Objektstrahl auf die fotografische Platte 24 fallen läßt. Die Verwendung des Strahlenteilers
40 gestattet eine Überleitung des Bezugestrahls 50 als eines
zur Kollimation gebrachten Strahles zum Spiegel 26 und dann
in den Bereich der fotografischen Platte 24, ehe der Strahl durch den Aufweiter 52 ausgedehnt wird, so daß der Intensitätsverlust an der fotografischen Platte stark reduziert wird.
In Pig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, bei dem mit einem optischen System gearbeitet wird, das Winkelverlagerungen des Körpers aufnehmen kann, während
die Vorteile der zuvor beichriebenen Strahlenteileranordnung
gewahrt bleiben. Diese Ausführung unterscheidet sich von der nach Fig. 2 durch die Verwendung eines Rundum-Reflektors
in Form eines Tripelspiegel 26' auf dem Träger 12, der fest
gegenüber dem Objekt 10 angeordnet ist. Bei dieser Anordnung fällt der kohärente Strahl des Lasers 16 auf den Strahlenteiler
40 und wird von diesem in einen Beleuchtungsatrahl 42 und einen
Bezugsstrahl 50 geteilt. Der Beleuchtungsstrahl wird vom Spiegel 44 dem Raumfilter 46 zugeleitet, der einen ausgedehnten Beleuchtungsstrahl
48 erzeugt. Der Objektstrahl 22 fällt auf die fotografische Platte 24, wie zuvor beschrieben. Der Bezugsstrahl
fällt auf den Tripelspiegel 26· und wird in einem parallelen
Weg zumStrahlenteiler 40 zurück reflektiert; von dort geht er
zum Aufweiter 52·, der den Bezugsstrahl dehnt und ihn auf die
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fotografische Platte 24 richtet. In Fig. 4 ist der Tripelspiegel 26' im einzelnen dargestellt. Es ist bekannt, daß ein solcher
Reflektor einen einfallenden Strahl aus verschiedenen Einfallswinkeln
aufnimmt und entgegengesetzt parallel dazu zurückwirft, der also Rundum-Charakteristik hat. Wenn der einfallende Strahl
50 gemäß Fig. 3 den Rieflektor im Scheitel trifft, fällt der
reflektierte Strahl mit dem einfallenden Strahl exakt zusammen. Gemäß Fig. 4 wird der Strahl dann, wenn, der auf den Reflektor
in einem Punkt außerhalb der Achse bzw. des Scheitels einfallende Strahl 50' seitlich verschoben reflektiert und parallel zu
und sehr dicht neben dem einfallenden Strahl reflektiert. Das gleiche Ergebnis erhält man., wenn man den Einfallwinkel ändert,
wie das für den Strahl 50" dargestellt ist. Demgemäß läuft
der reflektierte Strahl parallel zum einfallenden Strahl und fällt alao unter dem gleichen Winkel auf den Strahlenteiler 40,
selbst daniiy wenn die Orientierung des Trägers gegenüber dem
Objekt 10 geändert wird. Polglich liegt der Bezuegsstrahl, der
vom Strahlenteiler 40 reflektiert wird, in einer Flucht mit dem
Aufweiter 52·, um den. gewünschten Bezugsstrahl auf der fotografischen
Platte 24 zu bilden. Die Bezugsatrahlen und der Objektstrahl wirken also an der Oberfläche der fotografischen
Platte 24 zusammen, um ein Wellenfront-Interferen.zmuster zu
schaffen, das aufgezeichnet wird, um ein Hologramm des Objektes 10 zu bilden.
Daß das Hologramm von ungewollten Bewegungen des Objektes 10
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unbeeinflußt bleibt, ist eine folge der Verwendung dee Tripel-Spiegels
261 im Weg des BezugsStrahls 50', der bewirkt, daß
desäen Länge eiöh alt Änderungen in der Weglänge det öbjektstrahle
ändert. Ba der Objektstrahl und der Beaugsstrehl die
Medium im eigen Abstand und etwa parallel zueinander durchlaufen
und .beide Strahlen, auf die gleichen. Anomalie», de»
etößen, bleibt dae Wellenfront-Interferensmuater
infolge Verwendung dee StrAhle&teiiem 40 Ale tiätfc Rtflektora»
der die Richtung dea Bösugeatrahla im Bereich der fotografisch»«
Platte ändert» £011% der Beeugöetrahl unter eiäea *rh*bliche«.
Winkel gegenüber d*a Objekt strahl «is. μϊΛ wahrt die
18 -
ßAD ORIGINAL
Claims (1)
- PatentansprücheAnordnung aur Herste llung eines Hologramms eines Objektes, das einer ungewollten Bewegung unterliegt, bestehend aus tinea Empfänger tür Aufseichnung eines auf ihn abgerichteten Wellenfront-Interferenseosters und einer Quelle kohärenter Wellen ium Anstrahlen des Objektes »weck» Herstellung eines Objektttrahls und buk Anstrahlen des Empfängers alt einem Besugsstrahl, wobei der Empfänger und das Objekt so angeordnet sind, dag ein von dem Objekt reflektierter Objektstrahl auf den Empfänger einfällt, gekenneeichne t d u r ο h eine Reflektor, der der gleichen ungewollten Bewegung wie das Objekt unterliegt»ν Anordnung »ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daJ der Reflektor feet gegenüber dem Objekt angeordnet ist und daJ die Wellen von einen Laser erteugte elektrwiagneti&e&e Wellen »iod» während der fiaipfanger eine fotogrAfieche Blatte 1st»ν Anordnung naoh Aäepruch 2, a«r Se ret ellung eines achsver- »chob*B»n fiölögra»jBa, g e k ea η zeichne t d u r c h eine« w%i teren Reflektor la Wege des B**ugas trahle im iÄj>fftn«*r, der bewirkt, daß der Beaugeetrahl unter einea erheblichen Winkel gegenüber d*a öbjektstrahl auf den B»pf&nger109820/1852 bad4. Anordnung nach Anspruch 1 his J, gekennzeichnet durch einen Reflektor am Objekt, der den Bezugsstrahl in einen Weg richtet, der mindestens teilweise durch das Medium zwischen der Quelle und dem Empfänger im engen Abstand von und etwa parallel zu dem Objekt strahl verläuft..5'· Anordnung nach Anspruch 1 bis 4f gekennzeichnet durch einen Strahlenteiler im Wege des kohärenten Lichtstrahls, der den Strahl in einen Beleuchtungsstrahl und einen Bezugsstrahl teilt, einen Aufweiter im Wege des Beleuchtungsstrahls, der ihn auf das Objekt richtet, wobei der Empfänger und das Objekt so angeordnet sind, daß der von dem Objekt reflektierte Objektstrahl auf den Empfänger einfällt, einen ersten Reflektor, der der gleichen ungewollten Bewegung wie das Objekt unterliegt, im Wege des Bezugsstrahls, und einen zweiten Reflektir am Empfänger im Wege des Bezugsstrahls, der diesen so auf den Empfänger richtet, daß das Wellenfront-Interferenzmuster des Objekt- und des Bezugsstrahls von der ungewollten Bewegung des Objektes unbeeinflußt bleibt.6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Aufweiter im Wege des Beleuchtung»- strahle zum Ausrichten des Strahls auf daa Objekt, einen Tropelspiegel, der>der gleichen ungewollten Bewegung wie das Objekt unterlieglfej «n^L den Bezugsstrahle zum Strahlenteiler- 20 -109820/1852 BAD ORIGINALzurückwirft, sowie einen Aufweiter in. Flucht mit dem reflektierten Bezugsstrahl zum Auedehnen des Strahls und zum Ausrichten desselben auf den Empfänger, unter einem erheblichen Winkel gegenüber dem reflektierten Objektstrahl.7· Anordnung nach Anspruoh 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tripelspiegel fest gegenüber dem Objekt angeordnet ist.8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufweiter und der Strahlenteiler so zueinander angeordnet sind, daß der Bezugsstrahl und der Objektstrahl mindestens ein. Teil des Mediums zwischen dem Strahlenteiler und dem Empfänger im engen Abstand voneinander und etwa parallel zueinander durchlaufen.109820/ 1 852Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US87068369A | 1969-10-27 | 1969-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2052390A1 true DE2052390A1 (de) | 1971-05-13 |
Family
ID=25355907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702052390 Pending DE2052390A1 (de) | 1969-10-27 | 1970-10-26 | Holografische Vorrichtung mit einer Einrichtung zur Beseitigung von Storeffek ten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2052390A1 (de) |
| FR (1) | FR2065534A1 (de) |
| NL (1) | NL7009107A (de) |
-
1970
- 1970-06-22 NL NL7009107A patent/NL7009107A/xx unknown
- 1970-09-02 FR FR7031930A patent/FR2065534A1/fr not_active Withdrawn
- 1970-10-26 DE DE19702052390 patent/DE2052390A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2065534A1 (de) | 1971-07-30 |
| NL7009107A (de) | 1971-04-29 |
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