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DE2052371A1 - Wellenkupplung - Google Patents

Wellenkupplung

Info

Publication number
DE2052371A1
DE2052371A1 DE19702052371 DE2052371A DE2052371A1 DE 2052371 A1 DE2052371 A1 DE 2052371A1 DE 19702052371 DE19702052371 DE 19702052371 DE 2052371 A DE2052371 A DE 2052371A DE 2052371 A1 DE2052371 A1 DE 2052371A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
shaft coupling
coupling according
elastomeric material
end flanges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702052371
Other languages
English (en)
Inventor
George H Ann Arbor Mich Muller (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Publication of DE2052371A1 publication Critical patent/DE2052371A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/72Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members with axially-spaced attachments to the coupling parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Wellenkupplung, enthaltend zwei Endflansche.
Die erfindungsgemässe Wellenkupplung ist insbesondere für die Zwecke geeignet, in denen eine homokinetische Kupplungskonstruktion Anwendung finden nuss.
Zwar ist es bekannt, zum Zwecke der Verbindung von zwei nicht fluchtenden Wellenenden eine Kardankupplung zu verwenden; diese Kupplung ist jedoch nicht in der Lage, eine Drehbewegung ohne Änderung der Winkelgeschwindigkeit zu übertragen. Die Anwendung von homokinetischen Gelenken ist jedoch dann nicht möglich, wenn eine solche Konstruktion zu aufwendig ist oder aber die Platzverhältnisse eine Anwendung nicht zulassen.
Es ist daher Ziel der Erfindung, eine Wellenkupplung vorzuschlagen, die relativ unaufwendig ist und auf engstem Raum innerhalb eines gewissen Anwendungsbereiches die geforderten Eigenschaften besitzt.
Es ist auch bekannt, zu diesem Zwecke zylindrische, zwischen zwei Wellenenden angeordnete Metallbälge zu verwenden.
US-79 /14. Oktober 1970
109823/1648
•Hz dar a«*Ä»ch«ft:Köln · R«e*t»rg*richt KoIn1HRB »4 · Vortfzwd«· dM AuftlonttratM: Mex U«b*r Vor«tond: John A.tanning,VorMztnder Dr.Ktau» 1.AmHIoH ■ Hu»-Ade*Bwthrtnwh · W«h*m lnd«i ■ PmH H.Kuho · HtrmMn Mi^ ■ Η·η· Soh«b«re«r
Hard BaMamann · I l«m JiinNlm LdMtaiM
ORIGINAL
Eine solche Konstruktion ist in der US Patentschrift 3 232 076 beschrieben und dargestellt. Die Konstruktion gemäss dem Stand der Technik weist jedoch, den Nachteil auf, dass bei Übertragung von etwas grösseren Drehmomenten uie TorsionsVerdrehung der Kupplung in nicht mehr erträglicher Weise ansteigt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die verwendeten Bälge charakteristischerweise torsionssteif sind, Jedoch relativ flexibel Ua Beziig auf eine Biegung. Eine Torsionsverdrehungbei derartigen Konstruktionen begrenzt soait in unerwünschter Weise die Fähigkeit dieser Konstruktionen, Dreheoeente zu übertragen. Eg stellt keine Lösung dieses Problems dar, wenn insgesamt die Steifheit des Balges erhöht wird, um auf diese Weise eine hohe Biegesteifigkeit zu erreichen mit dem Ziel, einen unerwünscht hohen Betrag an Torsionsverdrehung zu vermeiden. Eine solche Konstruktion würde nicht flexibel genug sein bei einer Biegung und würde einer zu hohen Beanspruchung unterliegen, so dass hier die Wirkung als Gelenk nicht erfüllt werden würde. Weiterhin wurde bei einem solchen Balg ein Teil des Drehmomentes durch die Arbeit, die zum Biegen notwendig ist, verbraucht, so dass dieser Anteil nicht am Ausgang als abgegebenes Drehmoment erscheint.
Eine verbesserte Wellenkupplung dieser Artgemäss der Erfindung wird dadurch erreicht, dass zwischen den Endflanschen zumindest zwei zylindrische Bulge angeordnet sind, wobei der Raum zwischen den Bälgen KLt elastoeerischera Material ausgefüllt ist.
Vorteilhafterweise sind die Bälge zueinander konzentrisch angeordnet.
Es 1st auch vorteilhaft, dass die Wellentäler bzw Bäuche der Bälge jeweils ohne Verschiebung zueinander angeordnet sind (Pig. I).
Es ist Jedoch auch möglich, dass die Wellentäler bzw Bäuche des inneren Balges Jeweils in entsprechende Abschnitte des äusseren Balges eingelegt sind (Piß. 2).
Weiterhin kann der aussere Balg an den Aussenflachen »it elastomerischem Material belegt sein.
US 79 / 14. Oktober 1970 - 3 -
1 09823/1648
BAD ORIGINAL
Auch kann das Innere des innersten Balges mit elastomerischem Material oder ähnlichem ausgefüllt sein.
Das auf diese Weise eingebrachte elastomerische Material hat nur eine geringe Auswirkung auf die Biegung, es reduziert jedoch beträchtlich die Verdrehung der Kupplung. Weiterhin verhindert die elastomerische Zwischenlage, dass Spannungsspitzen auftreten, die insbesondere dann gefürchtet sind, wenn die einzelnen Teile der Bälge Miteinander in einen metallischen Kontakt kommen.
Weiterhin wird durch die Benutzung von mehreren relativ dünnen konzentrischen Bälgen im Vergleich mit einem relativ schwer gebauten Balg die Grb'sse der Oberflächeribeanspruchung beim Biegen verringert.
Die erfindungsgemässe Konstruktion ist relativ unaufwendig in der Fertigung und verlässlich in der Anwendung. Sie stellt eine relativ kompakte Baueinheit dar, die für viele Anwendungszwecke geeignet ist. Weiterhin stellt sie eine Universalkupplung dar, die vollkommen abgeschlossen ist und keine störende unebene Oberfläche besitzt.
Die Erfindung wird anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. ,
Es zeigen:
Pig. I einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Wellenkupplung;
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine andere Anwendungsform der Erfindung.
Bei einer bevorzugten Ausfliirungsform der Erfindung besteht eine insgesamt mit 11 bezeichnete Wellenkupplung aus zwei Endflanschen 12 und 13. Zwischen diesen Endflanschen 12 und 13 ist aussen ein Balg 14 und innen ein Balg 16 konzentrisch angeordnet. Diese Bälge können aus rostfreiem Stahl oder Nickelchromstahl sein, wobei die Dicke der Bälge von der Grosse des übertragen-en Drehmomentes und von der gewünschten Flexibilität abhängt.
US-79 / 14. Oktober 1970 - 4 -
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Die Bälge werden voneinander getrennt durch eine Zwischenlage aus elastischen Material IJ, die aus Neopren bestehen kann, wobei diese Zwischenlage nit den Oberflächen der Bälge auf geeignete Weise verbunden sein kann. Neben der Anwendung von zwei Bälgen la gezeigten Ausfuhrungsbeispiel können Jedoch auch mehrere Bälge angeordnet sein, wobei Jeweils die Zwischenräume alt elastomerischea Material auszufüllen sind.
Die Bäuche und Wellentäler des inneren Balges bzw des äusseren Balges sind Jeweils in Phase angeordnet, so dass die gleiche Anzahl von AuswSlbungen in der Längeneinheit verwendet wird.
Eine andere Ausfiftirungsform der Erfindung ist in der Figur 2 dargestellt, in der eine Wand 21 eines Balges aus einem Balg 2J> und einen Balg 24 besteht, deren Ausbauchungen ineinander gesteckt sind, wobei der Zwischenraun zwischen diesen Bälgen nit elastonerischera Material 22 ausgefüllt ist. Durch diese Konstruktion erscheint die Wand des Balges insgesamt als eine zweilagige Konstruktion, sobald zwischen den Lagen eine elastomerische Masse eingelagert ist. Die elastonerische Zwischenlage verhindert den Kontakt zwischen den Bälgen und vermeldet eine Konzentration von Spannungsspitzen an best inerten Stellen des Balges. In diesem Fall kann als Zwischenlage Urethan verwendet werden. Auch hier ist darauf hinzuweisen, dass der Balg insgesamt auch aus »ehr als zwei Einzelbälgen bestehen kann.
Die Zahl der Ausbauchungen wird bestimmt durch den maximalen Winkel, die dl· Mittelachsen der Endflansche 12 und 13 einnehmen sollen und durch die Belastungscharakteristik des Materials. Wenn der Winkel zwischen den Mittelachsen der Endflansche 12 und 13 grosser wird, muss auch die Zahl der Ausr bauchungen vergrössert werden, um eine Uberbeanspruohung Jeder einzelnen Ausbauchung während der Drehung des Gelenkes zu vermeiden. Es ist Jedoch hler darauf hinzuweisen, dass die Anordnung von mehreren dünnen Bälgen, hergestellt aus relativ dünnem Material, einer solchen Beanspruchung besser widersteht als die Verwendung einer geringeren Zahl von dickeren Bälgen.
US 79 / 14. Oktober 1970 - 5 -
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Aussen ist die Kupplung rait einem Gummiüberzug 26 versehen, der den äusseren Balg uraschliesst. Dadurch wird nicht nur eine Schutzschicht verwendet sondern auch die Stabilität der Wellenkupplung erhöht. Eine zusätzliche Stabilität kann dadurch erreicht werden, dass das Innere des inneren Balges ganz oder zum Teil mit einem elastomerischen Material 27, oder auch mit Fiberglas oder ähnlichen ausgefüllt wird. Auch ist es möglich, eine Kugelgelenkkonstruktion innerhalb des inneren Balges anzuordnen.
US-79 / 1*. Oktober 1970
109823/1648

Claims (6)

  1. Patentans prüche
    1J Wellenkupplung, enthaltend zwei Endflansche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Endflanschen (12, 13) zumindest zwei zylindrische Bälge (l4, 16, 23, 24) angeordnet sind, wobei -der Raun zwischen den Bälgen mit elastomerischem Material (17, 22) ausgefüllt ist.
  2. 2. Wellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bälge (14, 16, 23, 24) zueinander konzentrisch angeordnet sind.
  3. 3. Wellenkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellentäler bzw Bäuche der Bälge Jeweils ohne Verschiebung zueinander angeordnet sind (Fig. 1).
  4. 4. Wellenkupplung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Wellentäler bzw Bäuche des Inneren Balges jeweils in entsprechende Abschnitte des äusseren Balges eingelegt sind (Fig. 2).
  5. 5. Wellenkupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch- gekenn zeichnet, dass der äussere Balg an den Aussenflächen mit elastomerischem Material (26) belegt ist.
  6. 6. Wellenkupplung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch g e k e η η τ zeichnet, dass das Innere des innersten Balges ganz oder teilweise mit elastomerischem Material (27) oder ähnlichem ausgefüllt ist.
    US-79 / 14. Oktober 1970
    109823/1648
DE19702052371 1969-11-28 1970-10-24 Wellenkupplung Pending DE2052371A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US88052569A 1969-11-28 1969-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2052371A1 true DE2052371A1 (de) 1971-06-03

Family

ID=25376465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702052371 Pending DE2052371A1 (de) 1969-11-28 1970-10-24 Wellenkupplung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3623339A (de)
CA (1) CA918436A (de)
DE (1) DE2052371A1 (de)
GB (1) GB1288518A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1288518A (de) 1972-09-13
US3623339A (en) 1971-11-30
CA918436A (en) 1973-01-09

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