DE2052161A1 - Schaltungsanordnung für eine Elektroerosionsmaschine zum Steuern der relativen Bewegung zwischen mindestens einer Elektrode und mindestens einem Werkstück - Google Patents
Schaltungsanordnung für eine Elektroerosionsmaschine zum Steuern der relativen Bewegung zwischen mindestens einer Elektrode und mindestens einem WerkstückInfo
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Description
DiOT ΊΓ?! LEViMSKY
PA' r\riV'.ALT
8 Μύα::,: ν>21 - 3o?fharcistr. 81
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Telefon 56 17 62 23, I" .'lt. 1970
A.G. für industrielle Elektronik 20b2161
AGIE Losone "bei Locarno, Losone (Schweiz)
Schaltungsanordnung für eine Elektroerosionsmaschine j
zum Steuern der relativen Bewegung zwischen mindestens einer Elektrode und mindestens einem Werkstück
Die Erfindung "betrifft eine Schaltungsanordnung für eine
Elektroerosionsmaschine zum Steuern der relativen Bewegung zwischen mindestens einer Elektrode und mindestens einem
Werkstück aufgrund von auf einem Informationsträger gespeicherten
Daten, welche relative Bewegung mindestens ein durch die Daten definiertes Kurvenstück enthält, und
welche Daten unter Berücksichtigung der Dicke der Elektrode, der Breite des Arbeitsspaltes, des erosiven Zustandes
im Arbeitsspalt korrigiert und als Steuersignale, welche in einem Rechner mittels eines Interpolationsverfahrens
erzeugt werden, auf Antriebeorgane mindestens einer Vorschubeinrichtung für die Elektrode und/oder für das Werk
stück gegeben werden.
Bei einer bekannten, programmgesteuerten Elektroerosionamaschine
wird die relative Bewegung zwischen einer Pormelektrode oder einer Drahtelektrode und einem Werkstück
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durch eine elektronische Schaltungsanordnung aufgrund der
Daten, welche auf einem Lochstreifen gespeichert sind, gesteuert, so dass die gewünschte WerkstUckkontur erzeugt
werden kann. Die Praxis ergab, dass für komplizierte Kurven der Werkstückkontur komplizierte Bauteile in der elektronischen Schaltungsanordnung eingebaut werden müssen, unter
komplizierten Kurven werden üeberlagerungen von einfachen
Kurven verstanden. Dies ergab einen sehr grossen Aufwand der elektronischen Steuerung gegenüber dem Aufwand der
Elektroerosionsmaschine, was nicht erwünscht ist. Um den
Aufwand für die elektronische Steuerung nicht zu gross werden zu lassen, hat man sich auf einfache Kurven der
WerkstUckkontur zwischen der Elektrode und dem Werkstück beschränkt. Unter einfachen Kurven werden Gerade, Kreise,
Ellipsen, Parabeln usw. verstanden, welche zu einer Werkstückkontur mühsam zusammengesetzt werden, wobei in vielen
Fällen nur eine Annäherung der einfachen Kurven an die wirkliche Werkstückkontur erreicht wird. Die erwünschte
Reduzierung des Aufwandes der elektronischen Steuerung wurde mit einem Verzicht auf die Anwendungsmöglichkeiten
erkauft, welche von der eigentlichen Blektroerosionsmaschine ohne Schwierigkeiten erfüllt werden können. Ss besteht also ein "Engpass" bei der elektronischen Steuerung.
Um den Aufwand der elektronischen Steuerung in ein vernünftiges Verhältnis zum Aufwand der Elektroeroeionsmaschine zu bringen, wobei alle nur erdenklichen Kurven
der Werkstückkontur erodiert werden, wurden Steuersysteme entwickelt, welche in den schweizerischen Patenten
No. 9594/70, BE 13 886 und No. 10123/70, BE 13 887) der
gleichen Anmelderin beschrieben sind. Diese Steuersysteme zeichnen sich durch ihre einfache Grundkonzeption im Baukastenprinzip aus und sind für spezielle Probleme der
Elektroerosion konstruiert, wobei besonderer Wert auf einfaches Programmieren der Kurven gelegt worden ist·
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in diese Steuersysteme eingebaut werden kann. Das erfindungsgemässe
Bauteil kann bei einer Steuerung einer Formelektrode und/oder einer Drahtelektrode Verwendung
finden'.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Teileinrichtung enthaltend:
- einen Speicher zum Empfangen der auf dem Informationsträger
gespeicherten Daten für den DrehwinkelflCι um
welchen Winkel das Koordinatensystem des Kurvenstückes gedreht werden soll,
- eine Rechenschaltung zum Empfangen der korrigierten
Daten des Kurvenstückes und der Daten des Drehwinkels OC aus dem Speicher, welche Rechenschaltung in einem Multiplikationskreis
und Addier- und Subtrahierkreis die neuen Daten des um den genannten Winkel OC gedrehten
Kurvenstückes errechnet und als Signale auf einen nachgeordneten Schaltungskreis gibt, und
- den als Speicher oder als Rechner ausgebildeten Schaltungskreis.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine Vorschubeinrichtung in perspektivischer Darstellung zur Erklärung der Wirkungsweise der Br- g
findung,
Pig. 2 in Blockdarstellung die gesamte Steuerschaltung zum Steuern der relativen Bewegung zwischen dem
Werkstück und der Elektrode,
Pig. 3 in Blockdarstellung ein Ausführungsbeispiel der
Anordnung der Teileinrichtung in die Steuerschaltung der Fig. 2,
Pig. 4 in Blockdarstellung ein weiteres Aueführungsbeispiel
der Anordnung der Teileinrichtung in die •Steuerschaltung der Pig. 2,
Pig. 5 in Blockdarstellung ein anderes Aueführungebeiepiel
der Anordnung der Teileinrichtung in die Steuerschaltung der Pig. 2,
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Fig. 6 ein AusführungsbeiBpiel der Rechenschaltung der Teileinrichtung, und
Pig. 7 eine Werkstückfigur, welche durch die in der Steuerschaltung
der Fig. 2 angeordnete Teileinrichtung erzeugt wurde.
Die Vorschubeinrichtung der Fig. 1 ist lediglich ein Beispiel für verschiedene Ausführungsforrnen. Bei dieser Vorschubeinrichtung
wird eine Drahtelektrode zum erosiven "Schneiden11 der Werkstückkontur verwendet. Mit einer etwas
anders ausgebildeten Vorschubeinrichtung kann eine Formelektrode zum Erodieren von Ausnehmungen wie z.B. Gravuren
mit besonders gearteten Vertiefungen und Kurven verwendet werden. Die folgenden Ausführungen, welche sich auf eine
Drahtelektrode beziehen, gelten daher in gleicher Weise für eine Formelektrode. Die in der Fig. 1 gezeigte Vorschubeinrichtung,
welche bei einer Erosionsmaschine in bekannter Weise angebracht ist, besteht im wesentlichen
aus den beiden Kreuztischen 15, 16. Jeder der Kreuztische kann in den beiden Koordinaten χ und y verschoben werden.
Jeder Kreuztisch besteht aus den beiden beweglichen Teilen 17, 18, 19, 20. An jedem beweglichen Teil ist ein Antriebsmotor
11, 14, 21, 22 angeordnet. Die Antriebsmotoren sind an den entsprechend nummerierten Ausgängen der in der Fig.
2 gezeigten Schaltungsanordnung angeschlossen. Die Haltevorrichtung 3 für die Drahtelektrode 36 besteht aus den
beiden Drahtführungen 31, 32. Die eine Drahtführung 31 ist am beweglichen Teil 17 des Kreuztisches 16 und die andere
Drahtführung 32 am beweglichen Teil 18 des Kreuztisches 15 befestigt. Die Drahtelektrode 36 besteht aus einem Kupferdraht
z.B. von ein bis drei Millimeter Durchmesser, welcher auf einer nicht gezeigten Vorratsrolle aufgewickelt ist.
Während des erosiven Betriebes wird die Drahtelektrode von der Vorratsrolle auf eine nicht gezeigte andere Rolle aufgewickelt,
so dass die Drahtelektrode über in der Fig. 1 nur angedeutete Umlenkrollen mit gleichmässiger Geechwin-
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digkeit bewegt wird. Zwischen den Drahtführungen 31» 32 befindet sich das Werkstück 33, welches wegen der besseren
Uebersicht nur angedeutet ist. Das Werkstück 33 ist auf einer festen Auflage befestigt und in dem Behälter 34,
welcher sich auf dem Tisch der Erosionsmaschine befindet, vorgesehen. In diesem Behälter 34 befindet sich das dielektrische
Medium, welches für die Durchführung der Erosion notwendig ist. Die Drahtelektrode 36 ist zwischen den beiden
Stiften 37, welche an den Drahtführungen 31, 32 befestigt sind, gespannt. Anstelle dieser Stifte können andere
Vorrichtungen zum Spannen der Drahtelektrode, wie z.B. trichterförmige Gebilde, vorgesehen werden. In der Pig. I
ist die Drahtelektrode zwischen den Stiften 37 der Drahtführungen 31, 32 so gespannt, dass sie einen rechten Winkel
zur Oberfläche des Werkstückes 33 bildet. Wenn die beiden Kreuztische 15, 16 parallel miteinander in der x-
und y-Koordinate bewegt werden, behält die Drahtelektrode 36 die in der Fig. 1 gezeigte Winkellage zur Oberfläche
des Werkstückes 33 und erodiert Konturen bzw. Figuren aus dem Werkstück 33. Diese Figuren bzw. Konturen sind, wie
später noch näher erläutert wird, auf einem Informationsträger
eingegeben und werden über die in Fig. 2 gezeigte Schaltungsanordnung in Steuersignale für die Antriebsmotoren
11, 14, 21, 22 der beiden Kreuztische 15, 16 umgewandelt. Hierdurch entstehen also Konturen bzw. Figuren
mit gerader Schnittfläche. Wenn eine Drahtführung relativ zur anderen Drahtführung verschoben wird, bildet die Drahtelektrode
36 einen Winkel /J mit der Oberfläche des Werkstückes 33. Der Winkel β ist in diesem Falle kleiner als
90°. Durch diese schräge Stellung der Drahtelektrode zur Oberfläche des Werkstückes können konische Konturen bzw.
Figuren aus dem Werkstück 33 geschnitten werden. Die Bewegungsteile 17, 19, 18, 20 der beiden Kreuztische 15,
bewegen sich beim Schneiden der konischen Konturen in gleicher Weise parallel zueinander. Dies wird später im
Zusammenhang mit der Fig. 2 noch ausführlicher diskutiert. In der Fig. 1 ist mit dem Pfeil ζ angedeutet, dass die
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Drahtführung 31 in der z-Koordinate verschoben werden kann.
Diese Verschiebung kann entweder von Hand oder durch einen nicht gezeigten weiteren Antriebemotor vorgenommen werden.
Die Verschiebung in der z-Koordinate ist erforderlich, wenn der Abstand zwischen den beiden Drahtführungen 31, 32 der
Dicke des gerade zu bearbeitenden Werkstückes 33 angepasst werden muss. Bekanntlich befindet sich die Drahtführung 31
oberhalb und die Drahtführung 32 unterhalb des Werkstückes. Die Verschiebung der Drahtführung 31 in z-Richtung ändert
beim Konischschneiden den Winkel ß.
Die Schaltungsanordnung der Fig. 2 steuert die eben beschriebenen Bewegungen der Drahtelektrode 36 anhand von
Daten, welche auf einem Informationsträger gespeichert
sind. Als Informationsträger können Lochstreifen, Lochkarten
und Magnetbänder Verwendung finden. Auf dem Informationsträger sind die charakteristischen Punkte der Bahn
aufg.ezeichr.3t, welche von der Drahtelektrode 36 im Werkstück
33 gefahren werden soll. Als charakteristische Punkte werden die Anfangs- und Endpunkte eines Kurvenstückes verstanden,
welches z.B. eine Gerade, ein Kreis, eine Ellipse, eine Parabel, eine Kreisevolvente oder eine Kreiszykloide
sein kann. Die Kreisevolvente entsteht bekanntlich aus einer Ueberlagerung einer geradlinigen Bewegung und einer
Drehbewegung. Die Kreiszykloide entsteht bekanntlich aus einer Ueberlagerung einer kreisförmigen Bewegung und einer
Drehbewegung.
Die charakteristischen Daten des Informationsträgers werden
durch die Eingabe 100 in die Schaltungsanordnung 2 gegeben. Diese Eingabe kann ein Schriftleser, Lochstreifenleser, Lochkartenleser,
Magnetbandgerät oder eine Bildabtastung mittels einer Braun1 sehen Röhre sein. Dies richtet sich darnach, welcher
Informationsträger am zweckmässigsten für eine bestimmte
Aufgabe der Erosion sein könnte. Pur die folgende Beschreibung der Schaltungsanordnung der Pig. 2 wird ange-
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nommen, dass als Informationsträger ein Lochstreifen t«jpwendet
wird. Der Lochstreifenleeer 100 gibt die Daten auf
den Pufferspeicher 102. Dem Pufferspeicher 102 ist ein Umkodierer 103 nachgeordnet. Der ümkodierer 103 muee die
Daten des Lochstreifens umkodieren. Wenn ein anderer Informationsträger verwendet wird, entfällt der ümkodierer
103. Die umkodierten Daten gelangen nun in den Korrekturrechner 104, welcher die eingegebenen charakteristischen
Punkte in entsprechende charakteristische Punkte der Bahn der Achse der Drahtelektrode 36 umrechnet. Hierbei wird
die Breite des Arbeitsspaltes 111 berücksichtigt. Die im Informationsträger eingegebenen charakteristischen Punkte
der Werkstückkontur unterscheiden sich von der Bahnkurve, auf welcher sich die Achse der Drahtelektrode 36 bewegt,
durch den halben Durchmesser der Drahtelektrode und durch die Breite des Arbeitsspaltes 111. Wenn eine Pormelektrode
zum Erodieren von Ausnehmungen verwendet wird, müssen die Dicke der Pormelektrode und die Breite des Arbeitsspaltes
berücksichtigt werden. Unter Dicke der Pormelektrode werden ihre räumlichen Abmessungen bezüglich des Mittelpunktes
der Elektrodenhalterung verstanden. Der Korrekturrechner 104 erhält zu diesem Zweck aus der Handeingabe
107 die Werte für den Durchmesser der Drahtelektrode und für die Breite des Arbeitsspaltes. Wenn erwünecht, können
die Angaben über den Drahtdurchmesser bzw. die Dicke der Pormelektrode und die Spaltbreite als zusätzliche Infor- 4M
mation auf dem Informationsträger gespeichert sein, so dass eine Handeingabe 107 nicht erforderlich ist. Mit der
Handeingabe 107 können selbstverständlich die zusätzlichen Informationen aus dem Lochstreifen korrigiert werden.
Die Ausgangseignale des Korrekturrechnere, welche die Bahnkurve der Drahtelektrode 36 definieren, gelangen auf den
Interpolator 105 und auf die Teileinrichtung 117. Die Punkte c und d eind, wie in der Pig. 2 gezeichnet, untereinander
verbunden. Diese Punkte werden getrennt, wenn die Drahtelektrode 36 konisch schneiden soll. Die Wirkungs-
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weise der Teileinrichtung 117 wird später beschrieben, so dass jetzt nur die allgemeine Steuerung erklärt wird.
Der Interpolator 105 rechnet anhand der die charakteristischen Punkte darstellenden Ausgangssignale die vollständige Bahnkurve nach einem vorgegebenen Programm um.
Hierzu wird entweder das SuchBchrittverfahren, welches
auch als Iterationsinterpolation bekannt ist, oder das DDA-Verfahren, welches als Digital Differential Analyzer
bzw. als Näherungsverfahren bekannt ist, verwendet. Die Steuersignale aus dem Interpolator 105, welche die zwischen den charakteristischen Punkten der Bahnkurve liegenden Punkte angeben, gelangen auf die beiden Kreuztische
15, 16, deren Antriebsmotoren 11, 14, 21, 22 die Bewegungsteile 17, 18, 19, 20 in gewünschter Weise verschieben. Die
Drahtelektrode 36 beschreibt die Bahnkurve und schneidet das Kurvenstück gemäss den Daten aus dem Lochstreifenleser
100 aus dem Werkstück 33. Hierbei sei angenommen, dass die Drahtelektrode einen rechten Winkel β zur Oberfläche des
Werkstückes 33 aufweist. Das konische Schneiden wird später besprochen.
Im Folgenden wird die Wirkungsweise der Teileinrichtung beschrieben. Hierzu wird Bezug genommen auf die Werkstückkontur der Pig. 7. Die Werkstückkontur 340 der Pig. 7 ist
aus mehreren kongruenten Kurvenstücken zusammengesetzt. Die kongruenten Kurvenstücke unterscheiden sich nur durch ihre
Lage zueinander. Bisher mussten die Daten der charakteristischen Punkte jedes kongruenten Kurvenstückea im Informationsträger gespeichert sein. Dieses umständliche Programmieren ist durch die Teileinrichtung 117 nioht mehr erforderlich. Die Teileinrichtung 117 dreht das Koordinatensystem um den gewünschten Winkel, so dass ein kongruentes
Kurvenstück z.B. vom Punkt 341 bis zum Punkt 342 der Werkstückkontur 340 der Pig. 7 auf dem Informationsträger gespeichert werden muss. Das Koordinatensystem x, y kann beliebig oft gedreht werden. Die Teileinrichtung 117 benö-
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tigt zu diesem Zweck nur die Angabe des Drehwinkels OC- aus
dem Informationsträger. Nach Drehen des Koordinatensystems werden die gleichen charakteristischen Daten des bereits
erodierten Kurvenstückes verwendet zum Erodieren des sich anschliessenden Kurvenstückes vom Punkt 342 bis zum Punkt
343 der Pig. 7. Wenn die Drahtelektrode den Punkt 343 erreicht
hat, erfolgt eine weitere Drehung des Koordinatensystems. Pur das Erodieren des kongruenten Kurvenstückes
vom Punkt 343 bis zum Punkt 341 werden die gleichen charakteristischen Daten benutzt wie für die vorherigen kongruenten
Kurvenstücke.
Bevor die Teileinrichtung 117 näher beschrieben wird, werden die einzelnen Bauteile der gesamten Schaltungsanordnung "
der Fig. 2 kurz erläutert.
Wenn mit der Drahtelektrode 36 konisch geschnitten werden soll, ist in der Schaltungsanordnung der Pig. 2 ein Konizitätsrechner
118 vorgesehen, welcher die charakteristischen Punkte des Kurvenstückes unter Berücksichtigung des
Konizitätswinkels /J, des Abstandes der beiden Stifte 37 an den Drahtführungen 31, 32 und des Abstandes eines Stiftes
37 von einer Oberfläche des Werkstückes 33 errechnet. Der Konizitätsrechner 118 ist zwischen der Teileinrichtung 117
und dem Interpolator 105 für den Kreuztisch 15 im Hauptverbindungszug angeordnet. Die Verbindung zwischen den Λ
Punkten c und d fällt in diesem Falle fort. Die für das konische Schneiden benötigten Einrichtungen und Verbindungen
sind in derFig. 2 gestrichelt gezeichnet. Der Konizitätsrechner 118 gibt seine Ausgangssignale auf den bereits
beschriebenen Interpolator 105 für den Kreuztisch 15 und auf den Interpolator 119, welcher die Antriebsmotoren
21, 22 des Kreuztisches 16 steuert. In diesem Falle fällt die strichpunktierte Verbindungslinie zwischen dem Eingang
dee Kreuztisches 15 und dem Eingang des Kreuztisches 16 fort. Die Angaben für den Konizitätsrechner 118, wie z.B.
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Winkel β, Abstand zwischen den Stiften 37 der beiden Drahtführungen 31, 32 , Abstand zwischen dem Stift
der unteren Drahtführung 32 und einem theoretischen Schnittpunkt auf der unteren Fläche des' Werkstückes 33»
können durch die Handeingabe 121 oder aber durch zusätzliche Daten aus dem Informationsträger auf den Konizitätsrechner
118 gegeben werden. Die Handeingabe 121 kann selbstverständlich die zusätzlichen Daten aus dem Informationsträger
ergänzen bzw. korrigieren. Beim konischen Schneiden beschreibt die Drahtelektrode auf z.B. der
oberen Fläche des Werkstückes 33 eine Bahnkurve, welche in einem äquidistanten Abstand zu der Bahnkurve auf der
unteren Fläche des Werkstückes liegt. Mit der Handeingabe 109 können die Antriebsmotoren 11, 14, 21, 22 der Kreuztische
15, 16 ebenfalls gesteuert werden, was in manchen Fällen notwendig sein kann. Jeder Interpolator 105,
hat einen Rückwärtsspeicher 108, 122. Diese Rückwärtsspeicher sind dafür vorgesehen, dass bei einer Störung
im Arbeitsspalt 111 die Drahtelektrode 36 auf dem gleichen Kurvenstück zurückfahren kann. In dem Rückwärtsspeicher
werden parallel zu jedem zugeordneten Interpolator die charakteristischen Daten aus dem Korrekturrechner 104
(bei geradem Schneiden der Drahtelektrode 36)oder aus dem Konizitätsrechner 118 (bei konischem Schneiden der
Drahtelektrode) gespeichert. Die Ueberwachungseinrichtung
110 gibt bei Feststellung einer Störung oder eines Kurzschlusses im Arbeitsspalt 111 auf den Interpolator
105 (bei geradem Schneiden) oder auf die beiden Interpolatoren 105, 119 (konisches Schneiden) ein Störungesignal,
so dass die Steuersignale auf die Antriebemotoren 11, 14, 21, 22 der beiden Kreuztische 15, 16 gestoppt werden.
Ein weiteres Signal gelangt von der Ueberwachungeeinrichtung 110 auf die Rückwärtsspeicher 108, 122, wodurch
diese die eingespeicherten charakteristischen Daten des von der Drahtelektrode 36 gerade gefahrenen Kurvenstück«auf die
Interpolatoren gegeben werden. Diese interpolieren in rück-
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wärtiger Reihenfolge die charakteristischen Daten und geben die Steuersignale auf die Antriebsmotoren der beiden Kreuztische.
Die Drahtelektrode 36 fährt das zuletzt gefahrene Kurvenstück wieder zurück, bis die Störung im Arbeitsspalt
111 aufgehoben ist. Sollte die Störung im Arbeitsspalt noch nicht behoben sein, so fährt die Drahtelektrode das davor
liegende Kurvenstück ebenfalls zurück. Die Rückwärtsspeicher 108, 122 sind nämlich so konstruiert, dass sie mehrere Kurvenstücke
speichern können. Sobald die Störung im Arbeitsspalt 111 aufgehoben ist, gibt die Ueberwachungseinrichtung
110 auf die Interpolatoren und Rückwärtsspeicher ein Entstörungssignal. Hierdurch wird die Drahtelektrode 36 die
gleichen Kurvenstücke in Vorwärtsrichtung geführt, bis sie zu der Position gelangt, an welcher die Störung bzw. der
Kurzschluss im Arbeitsspalt 111 stattfand. Anschliessend beginnt der normale Erodiervorgang für das Schneiden der
Werkstückkontur. Mit der Handeingabe 115 können Angaben über die gewünschte Rauhigkeit der Schnittflächen der Werkstückkontur,
über die Schnittgeschwindigkeit der Drahtelektrode und über die Spaltbreite auf die Ueberwachungaeinrichtung
110 gegeben werden.
Zur Steuerung der bisher beschriebenen Vorgänge in der Schal tungsanordnung der Fig. 2 1st der Rechentaktgenerator 113
vorgesehen. Aus Gründen der Vereinfachung sind die Einflusslinien
zwischen dem Rechentaktgenerator 113 und den einzelnen Bauteilen nicht eingezeichnet worden. Der Rechentaktgenerator
erhält aus dem Lochstreifenleser 100 über den
Pufferspeicher 102 die für die Steuerung wichtigen Daten wie z.B. "Positionieren der Drahtelektrode 36 an den
Schnittanfang der Werkstückkontur", "ProgrammanfangN ,
"Programmende", "Unterbrechung" und Angaben über die Interpolationsart
usw. Diese Angaben können durch die Handeingabe
112 ergänzt werden. In der Pig. 2 ist eine Verbindungelinie
zwischen dem Reohentaktgenerator 113 und dem Block 114 gezeigt. Mit· dem Block 114 ist der Eroeionegenerator und ein
Gerät zum Steuern der Spülverhältnisse des dielektriaohen
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Mediums im Arbeitsspalt 111 symbolisch dargestellt. Yon den
vielen Einflusslinien des Rechentaktgenerators 113 auf die verschiedenen Bauteile ist nur die Steuerleitung zum Block
114 gezeigt. Hiermit soll angedeutet sein, dass der Erosionsgenerator und das Gerät für das dielektrische Medium aus dem
Lochstreifen über das Lesegerät 100 und den Pufferspeicher 102 steuerbar sind.
Im Folgenden wird die Schaltungseinrichtung 116 näher beschrieben,
welche an einem weiteren Ausgang des Pufferspeichers 102 angeschlossen ist. Die Schaltungseinrichtung 116
erhält aus dem Pufferspeicher 102 zusätzliche Informationen,
welche auf dem Lochstreifen eingespeichert sind. Die zusätzlichen Informationen können sein:
a) Angaben für den Korrekturrechner 104, z.B. Durchmesser der Drahtelektrode 36, Breite des Arbeitsspaltes 111,
b) Angaben für die Teileinrichtung 117, z.B. Winkel OC , um
welchen das Koordinatensystem eines kongruenten Kurvenstückes gedreht werden soll,
c) Angaben für den Konizitätsrechner 118, z.B. Konizitätswinkel ja ι Abstand der Stifte 37 der beiden Drahtführungen
31, 32 und Abstand des Stiftes 37 der unteren Drahtführung 32 von dem theoretischen Schnittpunkt, welcher sich bekanntlich
auf der unteren Fläche des Werkstückes 33 befindet,
d) Angaben für die Ueberwachungseinrichtung 110, z.B. Rauhigkeit der von der Drahtelektrode 36 im Werkstück 33 erodierten
Schnittfläche, Schnittgeschwindigkeit der Drahtelektrode 36, Breite des Arbeitsspaltes 111,
e) Angaben zur Steuerung der elektrischen Parameter für den Eroeionegenerator 114, z.B. Strom, Spannung, Repetitionsfrequenz,
Breite, Pause der Impulse und/oder doppelte Impulse bzw. Zündimpulse, und
f) Angaben für das Einstellen oder Aendern der Spülverhältnieae
dee dielektrischen Mediums an das Gerät 114.
Diese zusätzlichen Informationen aus dem Lochstreifen können
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durch die Handeingaben 107, 115, 121 korrigiert werden, sofern es notwendig sein sollte.
Im Folgenden wird die Teileinrichtung 117 anhand der Fig.
3, 4, 5, 6 und 7 näher beschrieben. Wie bereits gesagt, dient die Teileinrichtung der Vereinfachung der Programmierung von
kongruenten Kurvenstücken.Eine aus mehreren kongruenten Kurvenstücken
zusammengesetzte Schnittfigur ist in der Fig. 7 gezeigt. Weitere Beispiel für kongruente Kurvenstücke sind
Zahnräder. Ein Zahn eines Zahnrades stellt ein kongruentes Kurvenstück dar. Bisher musste jedes einzelne kongruente
Kurvenstück einzeln im Lochstreifen programmiert werden. Bei Verwendung der elektronischen Teileinrichtung 117 muss nur ä
ein einziges kongruentes Kurvenstück im Lochstreifen programmiert werden. Zu diesem Zweck braucht nur der Winkel OC ,
welcher, wie bereits erwähnt, die Drehung des Koordinatensystems angibt, aus dem Lochstreifenlesegerät 100 über den
Pufferspeicher 102, die Schaltungseinrichtung 116, auf die elektronische Teileinrichtung 117 gegeben werden. Der Winkel
OC kann entweder als cos OC und als sin OC (Fig. 3 und 4)
oder als Oi, (Fig. 5) auf uem Lochstreifen gespeichert und
in die Teileinrichtung 117 gegeben werden. Die rotatorische Koordinatentransformation, welche nach den Gleichungen
Δ x1 = Ax cos CC - Λ y sin OC
Ay1 = Ax sin OC +Ay cosoc ^
in der Teileinrichtung 117 vorgenommen wird, soll anhand des Beispiels der Fig. 7 mit der Anordnung der Teileinrichtung
der Fig. 3 beschrieben werden. Hierbei wird angenommen, dass keine konischen Schnittfiguren erzeugt werden sollen. Die gestrichelt
gezeichneten Bauteile der Fig. 2 sind ausser Betrieb und die Punkte c und d (Fig. 2 und 3) miteinander verbunden.
Das kongruente Kurvenstück der Werkstückkontur 340 vom Punkt 341 bis zum Punkt 342 und der Drehwinkel OC sollen
im Lochstreifen programmiert sein. Die charakteristischen Daten des kongruenten Kurvenstückes gelangen über den Loch-
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streifenleser 100, den Pufferspeicher 102, den Umkodierer
und den Korrekturrechner 104 auf den Interpolator 105 und parallel hierzu auf die Rechenschaltung 117^. Die Rechenschaltung
wird anhand der Fig. 6 später detailliert beschrieben. Bei der Anordnung der Teileinrichtung gemäss
Pig. 3 ist der Drehwinkel CC auf dem Lochstreifen als sin OC
und cos X gespeichert. Diese trigonometrischen Winkelangaben gelangen über den Lochstreifenleser 100, den Pufferspeicher
102 und die Schaltungseinrichtung 116 auf einen Speicher 117, der Teileinrichtung 117. Der Speicher 117*
gibt diese Werte auf die Rechenschaltung 117-,. Die Rechenschaltung
enthält vier Eingangsspeicher für die Werte Ax,
Δν (charakteristische Punkte des kongruenten Kurvenstückes),
sin ος. , cos OC (Drehwinkel OC ). Der Interpolator 105 interpoliert
die charakteristischen Daten des kongruenten Kurvenstückes vom Punkt 341 bis zum Punkt 342 und gibt die entsprechenden
Steuersignale auf die Antriebsmotoren 11, 14, 21, 22 der Kreuztische 15, 16. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen,
dass aus Gründen der vereinfachten Beschreibung der Wirkungsweise der Teileinrichtung 117 angenommen wird, dass
die Drahtelektrode 36 keine konischen Schnittfiguren erzeugen
soll. Daher ist der. Konizitätsrechner 118, welcher in der Pig. 2 gestrichelt gezeichnet ist, an den Punkten c und d nicht
angeschlossen. Bei Verwendung des Konizitätsrechners wäre die Verbindung zwischen den Punkten c und d unterbrochen und
der Konizitätsrechner 118 mit seinem Interpolator 119 und Rückwärtsspeicher 122 eingeschaltet, so dass der Interpolator
119 die Antriebsmotoren 21, 22 des Kreuztisches 16 steuern würde. Nun zurück zu der Annahme, dass der Konizitätsrechner
118 nicht eingeschaltet ist und dass der Interpolator 105 Steuersignale auf die Antriebsmotoren der beiden Kreuztische
15, 16 gibt. Während aleo der Interpolator 105 die Antriebsmotoren 11, 14, 21, 22 der Kreuztische 15, 16 so steuert, daes
die Drahtelektrode 36 das kongruente Kurvenstück vom Punkt 341 bis zum Punkt 342 erodieren kann, errechnet die Rechenschaltung "117·^ in einem Multiplikationskreis, Addierkreis und
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Subtrahierkreis die Inkremente des nachfolgenden, um den
Winkel QC von z.B. 120° gedrehten kongruenten Kurvenstückee
von Punkt 342 bis zum Punkt 343. Die Rechenschaltung 117-^ geht hierbei nach den beiden bereits erwähnten Gleichungen
vor. In diesen Gleichungen stellen die Werte Δ x,Δ y die charakteristischen Daten des ersten kongruenten Kurvenstückes
von Punkt 341 bis Punkt 342 und die Werte J^ x',Ay'
die Werte des um den Winkel CC von z.B. 120° gedrehten nachfolgenden Kurvenstückes vom Punkt 342 bis Punkt 343 dar. Die
Werte A χ',Δ y1 werden in den Speicher 117p gegeben. Hat
die Drahtelektrode 36 den Punkt 342 erreicht, so ruft der Interpolator 105 aus dem Speicher 1172 gemäss Pig. 3 die
Werte für das Kurvenstück ab, welches die Drahtelektrode vom Punkt 342 bis zum Punkt 343 fahren soll. Gleichzeitig "
werden diese Werte in den zweiten Eingang der Rechenschaltung 117n gegeben, in welcher das kongruente Kurvenstück
errechnet wird, welches die Drahtelektrode 36 vom Punkt 343 bis zum Punkt 341 fahren soll. Die Rechenschaltung speichert
die neu errechneten Werte im Speicher 1172 anstelle der vom
Interpolator 105 bereits abgefragten alten Werte ein. Die Drehung des Koordinatensystems bzw. eines kongruenten Kurvenstückes
wird so oft von der Rechenschaltung 117-, errechnet wie bei der ersten Winkelangabe angegeben wurde. Bei der
Werkstückkontur 340 in der Fig. 7 wurde eine zweimalige Winkeldrehung des Koordinatensystems x, y bzw. des kongruenten
Kurvenstückes um je 120 bei der ersten Winkelangabe ange- Λ
geben. Bei der Herstellung eines Zahnrades, welches bekanntlich aus wesentlich mehr kongruenten Kurvenstücken bzw.
Zähnen besteht, ist die Drehung des kongruenten Kurvenstückes, d.h. des Zahnes bzw. des Koordinatensystems, viel häufiger
vorzunehmen. Wenn der Konizitätsrechner 118 (Pig.2) vorgesehen ist, können konische Zahnräder, z.B. Kegelräger oder
konische Schnittfiguren bzw. Werkstückkonturen mit der Drahtelektrode
36 aus dem Werkstück 33 geschnitten werden. Die Anordnung der elektronischen Teileinrichtung 117 gemäss Fig.
3 besteht im wesentlichen aus einem geschlossenen Steuerkreis
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zwischen der Rechenschaltung ]17j, dem Speicher 1172» so dass
der Winkel Ä und die Angabe, wie oft der Winkel QC gedreht
werden soll, im Lochstreifen gespeichert sein müssen.
In der Anordnung der Teileinrichtung gemäss Fig. 4 muss jede
Winkeldrehung einzeln im Lochstreifen angegeben werden. Nach jeder Winkelangabe werden die charakteristischen Daten des
kongruenten Kurvenetückes aus dem Lochstreifen in die Rechenschaltung
117-1 eingegeben. Zu diesem Zweck kann ein
Lochstreifenleser 100 verwendet werden, der rückwärts die charakteristischen Daten des vorhergehenden kongruenten Kurvenstückes
noch einmal liest und in die Rechenschaltung 117-^
eingeben kann. Es kann auch ein zweiter Lochstreifen verwendet werden, der über einen zweiten Lochstreifenleser die
charakteristischen Daten des kongruenten Kurvenstückes periodisch abliest sobald aus dem ersten Lochstreifen bzw.
Hauptlochstreifen die gewünschte Winkeldrehung auf die Rechenschaltung 117-, gegeben wurde. Der zweite Lochstreifen
bzw. der Hilfslochstreifen kann als ein Endlosband ausgebildet sein. Die Wirkungsweise dieser beiden verschiedenen
Lochstreifenprogrammierungen ist die gleiche. Gemäss der Anordnung der Fig. 4 werden zuerst die charakteristischen
Daten aus dem Lochstreifen über den Lochstreifenleser 100,
den Pufferspeicher 102, den Umkodierer 103 und den Korrekturrechner
104 auf den Interpolator 105 und in die Rechenschaltung 117-, gegeben. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird
ebenfalls angenommen, dass der Interpolator 105 die Ansteuermotoren 11, 14, 21, 22 der Kreuztische 15, 16 mit Steuersignalen
versorgt. Der Konizitätsrechner 118, der Interpolator 119, der Rückwärtsspeicher 122 und die Handeingabe 121, welche
in der Fig. 2 gestrichelt dargestellt sind, sollen nicht vorhanden sein, so dasB die Verbindungslinie zwischen den
Punkten c und d, wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt, durchgezogen ist. Während der Interpolator 105 die Drahtelektrode
36 für das Erodieren des kongruenten Kurvenstückes (Punkte 341, 342 der Fig. 7) steuert, werden die Werte sin OC und
cos pe, aus dem Lochstreifen über den Lochstreif enleeer XOO1
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den Pufferspeicher 102, die Schaltunf'seinrichtung 116 und
den Speicher 117, auf die Rechenschaltung 117-, gegeben.
Die Rechenschaltung 117-, errechnet nun genau, wie bei der
Fig. 3 beschrieben, aus den charakteristischen Daten <Δ x
und Δ, y des ersten kongruenten Kurvenstückes und aus den
Werten sin Ot und cos (X, die charakteristischen Daten Δ x'
and £>> y1 des zweiten kongruenten Kurvenstückes (Punkte
342 und 343 der Pig. 7). Hat die Drahtelektrode 36 den
Punkt 342 der Werkstückkontur 340 der Pig. 7 erreicht, gelangen die Werte <£^ x1 und Δ y1 in den Interpolator 105,
so dass aas zweite kongruente Kurvenstück von der Drahtelektrode geschnitten werden kann. Während dieser Zeit
werden aus dem Lochstreifen die Werte für die zweite Win- M
keldrehung sin 2oC und cos 2 OC sowie die charakteristischen
Daten des ersten kongruenten Kurvenstückes auf die Rechenschaltung 117·, gegeben. Die Wiederholung der Daten des ersten
Kurvenstückes erfolgt entweder über einen rückwärts lesenden Lochstreifenleser 100 oder aus einem zweiten Lochstreifenleser
mit Hilfslochstr'eifen. Bei Verwendung des
HiI fsloch.itrei t'ens sind die Dat.en für die zweite Winkeldrehung
im Hauptlochstreι fen programmiert. Die charakteristischen
Daten des ersten kongruenten Kurvenstückes gelangen über den bereits beschriebenen Weg (Pufferspeicher
102, Umkodierer 103, Korrekturrechner 104) auf die Rechenschaltung
117-,. Die Werte für die zweite Winkeldrehung gelangen
über den bereits beschriebenen Weg (Pufferspeicher ™
102, Schaltungseinrichtung lib) auf die Rechenschaltung
117-]. Die Rechenschaltung errechnet in der bereits beschriebenen
Weise die charakteristischen Daten für das dritte Kurvenstück
(Punkte 343, 541 der Pig. 7). Hat die Drahtelektroüe
36 aen Punkt 343 erreicht, .verden die neuen Werte für
das dritte kongruente Kurvenstück, welche in der Rechen-Eichaltung
117^ zwischenzeitlich gespeichert sind, auf den
Interpolator Ιυί? gegeben, welcner die Drahtelektrode 36
zum Erodieren des dritten kongruenten Kurvenstückes steuert.
Um den Programmieraufwand für die Werte sin OC und cosoC im
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Lochstreifen zu senken, kann statt dieser Werte der Winkel ÖS
direkt im Lochstreifen gespeichert werden. In diesem Fall muss im Lochstreifen eine zusätzliche Angabe, wie oft der
Winkel gedreht werden soll, vorhanden sein. Bei der Anordnung der Teileinrichtung 117 gemäss Fig. 5 ist zwischen der
Schaltungsanordnung 116, welche bekanntlich die Angaben über
den Drehwinkel des kongruenten Kurvenstückes bzw. des Koordinatensystems
auf den Speicher 117-, der Teileinrichtung überträgt, ein Interpolator 117, zusätzlich angeordnet. Dieser
Interpolator ermittelt aus der Wi'nkelangabe QC die trigonometrischen
Werte sin CC , cos oC und gibt diese auf den
Speicher 117-?. Die Anordnung der Teileinrichtung 117 nach
Fig. 5 arbeitet in gleicher Weise wie die Anordnungen der Fig. 3 und 4 und wird daher nicht näher beschrieben. Zur
Vereinfachung der Anordnung der Fig. 5 kann der Interpolator 117/ ohne weiteres durch den Interpolator 105 oder 119 ersetzt
werden. In diesem Falle muss nur gewährleistet sein, dass der Interpolator 105 oder 11Ss * welcher die Steuersignale
für die Antriebsmotoren der beiden Kreuztische 15, 16 erzeugt, nur in der Zeit für die interne Bestimmung von
sin X , cos<Lbenutzt wird, wenn er keine Steuersignale auf
die Antriebsmotoren der beiden Kreuztische gibt. Es ist ohne weiteres möglich, dass der zeitliche Abstand der einzelnen
Steuersignale aus dem Interpolator 105 oder 119 gross genug ist, so dass er zwischenzeitlich für die Winkeldrehung
verwendet werden kann.
Im Folgenden wird die Rechenschaltung 117, der Teileinrichtung 117 gemäss Fig. 6 beschrieben. Wie bereits bei den Fig. 3 und
4 gesagt, werden die Werte A x» ^L sin oC , cos OC auf die
Rechenschaltung 117, gegeben. In vier Speichern 117-,·, , 117η2»
117-.-2» 1Π->. werden diese Werte zwischenzeitlich gespeichert.
Die nun näher beschriebene Reihenfolge gemäss Fig. 6 ergibt
sich anhand der beiden früher erwähnten Gleichungen. Jeweils zwei von diesen Werten werden von der Anwahlschaltung 117^
ausgewählt und im Multiplikationskreis 117-.^ multipliziert.
Die multiplizierten WerteA x, sinot , <Δ x, cosoC, Zi y, Bin «G ,
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A y, cos OC gelangen auf die Verteilerschaltung 117-|_γ und
werden auf die Zwischenspeicher 117-^8, 117-jq, H^-q
verteilt. Diese Zwischenergebnisse werden von einer zweiten Anwahlschaltung 117112 einem umschaltbaren Addierkreis, Subtrahierkreis
HV11-Z in der Weise zugeteilt, dass das Endergebnis
entsteht. Die zweite Verteilerschaltung H £ibt dieses Endergebnis in die beiden Ausgabespeicher
117η τ ^. Aus diesen beiden Ausgabespeichern fragt der Interpolator
105 oder der Konizitätsrechner 118 (Fig.' 2) die charakteristischen Daten für das kongruente Kurvenstück ab,
welches.um den Winkel oC gedreht werden soll. Die Rechenschaltung
117-1 der Fig. 6 kann selbstverständlich dadurch vereinfacht werden, dass die dort beschriebenen einzelnen
Bauteile in ihrer Funktionsweise mehrfach ausgenutzt werden. ™
So besteht die Möglichkeit, den Speicheraufwand erheblich zu senken.
Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass die Teileinrichtung 117 nicht auf die Vorschubeinrichtung 3 der Fig. 1 mit
zwei Kreuztischen 15, 16 beschränkt ist, sondern auch bei
einer Vorschubeinrichtung verwendet wird, die einen Kreuztisch und einen Drehtisch für die relative Bewegung der
Drahtelektrode 36 und des Werkstückes 33 in kartesischen Koordinaten und/oder in Polarkoordinaten ermöglicht.
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Claims (1)
- Patentansprüche^Schaltungsanordnung für eine Elektroerosionsmachine zum Steuern der relativen Bewegung zwischen mindestens einer Elektrode und mindestens einem Werkstück aufgrund von auf einem Informationsträger gespeicherten Daten, welche relative Bewegung mindestens ein durch die Daten definiertes Kurvenstück enthält, und welche Daten unter Berücksichtigung der Dicke der Elektrode, der Breite des Arbeitsspaltes, des erosiven Zustandes im Arbeitsspalt korrigiert und als Steuersignale, welche in einem Rechner mittels eines Interpolationsverfahrens erzeugt werden, auf Antriebsorgane mindestens einer Vorschubeinrichtung für die Elektrode und/oder für das Werkstück gegeben werden, gekennzeichnet durch eine Teileinrichtung (117) enthaltend:- einen Speicher (117·*) zum Empfangen der auf dem Informationsträger gespeicherten Daten für den Drebwinkel (OC), um welchen Winkel das Koordinatensystem des Kurvenstückes gedreht werden soll,- eine Rechenschaltung (117-^) zum Empfangen der korrigierten Daten des Kurvenstückes und der Daten des Drehwinkels (OC) aus dem Speicher (117·*), welche Rechenschaltung in einem Multiplikationskreis (117-^g) und Addier- und Subtrahierkreis (117π]χ) die neuen Daten des um den genannten Winkel (Ä) gedrehten Kurvenstückes errechnet und als Signale auf einen nachgeordneten Schaltungskreis gibt,und- den als Speicher (II72) oder als Rechner (105, 118) ausgebildeten Schaltungskreis.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teileinrichtung (117) zwischen einem Korrekturrechnei» (104), welcher die charakteristischen Daten des Kurvenstückee aus dem Informationsträger unter Berücksichtigung des Durchmessers der Drahtelektrode (36) und der Breite des Arbeits-Bpaltes (111) umrechnet, und dem Rechner (105) angeordnet109885/1073BAD ORIGINAList, welcher Rechner mittels eines Interpolationsverfahrens die Steuersignale für die Antriebsorgane (11, 14, 21, 22) der beiden Vorschubeinrichtungen (15, 16) erzeugt (Pig. 2)..^Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teileinrichtung (117) zwischen einem Korrekturrechner (104), welcher die charakteristischen Daten des Kurvenstückes aus dem Informationsträger unter Berücksichtigung des Durchmessers der Drahtelektrode (36) und der Breite des Arbeitsspaltes (ill) umrechnet, und einem Konizitätsrechner (118) angeordnet ist, welcher Konizitätsrechner unter Berücksichtigung der Angaben für den Konizitätswinkel (β ), für den Abstand zweier an der Haltevorrichtung (3) der Drahtelektrode (36) angebrachten Drahtführungen (31, 32) und für den Abstand ™ einer Drahtführung (32) zum theoretischen Schnittpunkt an der Fläche des Werkstückes (33) die Konizitätsdaten erzeugt (Pig. 2).i Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltungseinrichtung (116), welche aus dem Informationsträger die Daten für einen Korrekturrechner (105), gegebenenfalls für einen Konizitätsrechner (118), für eine Ueberwachungseinrichtung (110), für einen Erosionsgenerator (114) und für ein Gerät (114) zum Steuern der Spülverhältnisse des dielektrischen Mediums empfängt, mit dem Eingang des genannten Speichers (117-z) verbunden ist zur Uebertra- ύ gung der Daten für den Drehwinkel (OC). (Fig. 2, 3, 4).Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang des genannten Speichers (117*), welcher die Daten des Drehwinkels empfängt, mit dem Ausgang eines Interpolators (!Πα) verbunden ist, wobei der Interpolator (117,) einer Schaltungseinrichtung (116) nachgeordnet ist, welche Schaltungseinrichtung Daten für einen Korrekturrechner (104), gegebenenfalls für einen Konizitätarechner (118), für eine Ueberwachungseinrichtung (110), für einen Eroeionsgenerator (114) und für ein Gerät (114) zum Steuern der SpÜlverhältnieee dee dielektrischen Mediums überträgt (Pig. 5).109885/1073BAD ORIGINAL6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenschaltung (117-^) drei Eingänge aufweist, von denen der erste Eingang mit dem Ausgang des Korrekturrechners (104) verbunden ist zum Empfangen der korrigierten Daten des Kurvenstückes aus dem Informationsträger, der zweite Eingang mit dem Ausgang der Schaltungseinrichtung (116) oder mit dem Ausgang eines Interpolators (117*) verbunden ist zum Empfangen der Daten des Drehwinkels (CC ) aus dem Informationsträger und der dritte Eingang mit einem Zwischenspeicher (117p) verbunden ist zum Empfangen der durch die Rechenschaltung errechneten Daten des Kurvenstückes für die Durchführung einer weiteren Drehung des gleichen Kurvenstückes um den gleichen Winkel (CC)· (Fig. 3).7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der dritte Eingang der Rechenschaltung (117-1 ) an je einem Eingang des Interpolators (105) oder des Konizitätsrechners (118) angeschlossen sind. (Pig. 3)·8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenscheltung (117-, - zwei Eingänge aufweist, von denen der erste Eingang mit dem Ausgang des Korrekturrechners (104) verbunden ist zum Empfangen der korrigierten Daten des Kurvenstückes und der zweite Eingang mit dem Ausgang der Schaltungseinrichtung (116) oder mit dem Ausgang eines Interpolators (117-) verbunden ist zum Empfangen der Daten des Drehwinkels (OC) aus dem Informationsträger (Fig. 4).9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennaeichnet, dass der Ausgang des Korrekturrechners (104), welcher mit dem ersten Eingang der Rechenschaltung (117t) verbunden ist, an einem Eingang des Interpolators (105) oder des Korrekturrechners (118) angeschlossen ist, wobei der Ausgang der Rechenschaltung (117-,) direkt mit dem anderen Eingang dee Interpolators (1Ö5) verbunden ist (Fig. 4).109885/1073BAD ORIGINAL10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Bauteile der Rechenschaltung (HT1):- Eingabespeicher (117-^, 11712» 11713> 11714^ für 3eden Wert der Daten der charakteristischen, durch den Korrektur rechner (104) korrigierten Daten des Kurvenstückes und der Daten des Drehwinkels (<&),- eine Wahlschaltung (117-je) für die Auswahl der in dem Multiplikationskreis (ll^y) zu multiplizierenden Daten,- eine Verteilerschaltung (117-^), welche die Ergebnisse aus dem Multiplikationskreis (117-^) auf Zwischenspeicher gibt,- Zwischenspeicher (11718, 11^1Q, 117no, 11^Hi) zum Speichern der Ergebnisse aus dem Multiplikationskreis (Ι17->γ),- eine weitere V/ahlschaltung (117112) für A^-e Auswahl der Zwischenergebnisse, welche im Addier- und Subtrahierkreis (117-,·,-*) verarbeitet werden, und- eine weitere Verteilerschaltung (117^,-,.), welche die Endergebnisse aus dem Addier- und Subtrahierkreis auf zwei Ausgabespeicher11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ueberwachungseinrichtung (110) vorgesehen ist, welche bei Aenderungen der erosiven Zustände im Arbeitsspalt (ill) die elektrischen Parameter des Erosionsgenerators (114), die Interpolatoren (105, 119) und die diesen Interpolatoren zugeordneten Rückwärtsspeicher (108, 122) beeinflusst (Pig.2),12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Interpolator (105, 119) einen Rückwärtsspeicher (108, 119) enthält, welche Rückwärtsspeicher die charakteristischen Daten des Kurvenstückes speichern und so eingerichtet sind, dass sie bei Abgabe eines Störungssignals aus einer Ueberwachungseinrichtung (110) die gespeicherten Daten auf den zugehörenden Interpolator (105, 119) geben zum Erzeugen der Steuersignale in rückwärtiger Reihenfolge, so dass die Drahtelektrode (36) das gleiche Kurvenstück zurückfährt (Pig.2).109885/1073BAD ORIGINAL·13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Vorschubeinrichtung aus einem Kreuztisch (15, 16) besteht und jeder Kreuztisch zwei in je einer Koordinate verschiebbare Bewegungsteile (17, 18, 19, 20) enthält, wobei an einem Bewegungsteil (17, 18) eines jeden Kreuztisches eine Drahtführung (31, 32) angebracht ist (Pig. I).Gp/r 17.Sept. 1970109885/1073Leerseite
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |