DE2052155B2 - Anpressdruckanzeigeeinrichtung an einem reitstock - Google Patents
Anpressdruckanzeigeeinrichtung an einem reitstockInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Anpreßdruckanzeigecinrichtung an einem Reitstock mit einem eine Körnerspitze
tragenden und längs ihrer Achse einstellbaren Halteschaft sowie mit einem dmckfederbetätigten
Andrückmechanismus und einer Anzeigeuhr mit Skala und drehbarem Zeiger für die Andruckkraft,
wobei eine Druckfeder an einander zugewandten Stirnflächen zweier koaxial verschiebbarer Teile anliegt,
von denen das erste Teil in Vorschubrichtung über Zwischenglieder eine formschll'ssigc Verbindung
zu einer Körnerspitzenführung und eine beim Verschieben den Zeiger in Drehung versetzende Antriebseinrichtung
aufweist, svährend das zweite Teil mit einer Einrichtung zur Erzeugung der Andrückkraft
in Eingriff bringbar ist und die Druckfeder hüisenförmig umgreift.
Wenn mittels einer Reitstock-Körnerspitze eine übermäßige Andrückkraft auf das Werkstück ausgeübt
wird, so kann es zu einem Einfressen der Körnerspitze in die Zentrierbohrung des Werkstückes kommen,
oder das Werkstück kann sogar durchgebogen werden, wodurch die Arbeitsgenauigkeit herabgesetzt
wird. Im Falle einer zu geringen Andmckkraft stellt sich eine Schwingung zwischen der Zentrierbohrung
am Werkstück und der Reitstock-Körnerspitze ein. Die Haltekraft muß somit gemäß dem Gewicht oder
der Starrheit des Werkstückes variiert werden, um die Arbeitsgenauigkeit am Werkstück zu erhöhen.
Bei einem bekannten Reitstock (deutsches Gebrauchsmuster 1 691 834) wird die Andrückkraft
mittels einer Druckfeder auf das Werkstück ausgeübi und durch Einstellen der Federkraft bis zur gewünschten
Andrückkraft selektiv vEiriiert. was durch
eine Anzeiseuhr verfolgt werden kann. Bei einem derartigen herkömmlichen Reitstock bestehen jedoch
gewisse Schwierigkeiten. Der Zeiger der Anzeigeuhr steht nämlich gewöhnlich in verschiedenen Winke!-
Positionen, wie z. B. in einer nach oben weisenden Position oder in einer nach unten weisenden Position,
je nach der Einstellung der Haltekraft. Dadurcii
ergeben sich Schwierigkeiten bei der genauen Ablesung der Anzeigeuhr. Femer ist hierbei die Anzeigeuhr
am Halteschaft für die Körnerspitze befestig Dies hat eine Reihe von Nachteilen zur Folge. Dk
Anzeigeuhr befindet sich relativ nahe am Werkstück und wird zusammen mit dem Halteschaft beweg!
Der Halteschaft ist relativ instabil gelagert. Es w·
weiterhin ein Reitstock bekannt (japanisches Gebrauchsmuster 43-15 421), bei dem die Anzeigeuhr
am Reitstockgehäuse befestigt ist. Hierbei bereite; die Ablesung der Anzeigeuhr erhebliche Schwierigkeiten,
da der Zeiger, je nach Andrückkraft und Werkstücklänge, verschiedene Stellungen einnimmt
Ferner hat diese bekannte Einrichtung mit der Verwendung von zwei Federn auch einen komplizierten
Aufbau.
Es ist daher, ausgehend von dem in dem deutschen Gebrauchsmuster 1 691 834 beschriebenen Stand <.Lr
Technik. Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anpreßdruckanzeigeeinrichtung zu schaffen, welche
auch bei Werkstücken unterschiedlicher Länge leicht ablesbar ist und den Betrieb und Aufbau des Reitstocks
nicht stört.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anzeigeuhr, wie an sich bekannt, stationär
am Reitstock befestigt ist und zusätzlich zur Verdrehbarkeit des Zeigers die Skalenscheibe verdrehbar
ist, welche eine Antriebseinrichtung aufweist, die mit dem zweiten Teil in Verbindung steht
Die erfindungsgemäße Einrichtung hat den Vorteil daß die Bewegung des Zeigers der Länge des Werk
Stücks entspricht und daß die Drehbewegung de Skalenscheibe dem Anpreßdruck zugeordnet ist
Hierdurch wird die Ablesung der Anzeigeuhr in aller vorkommenden Bearbeitungsfällen erheblich verein
facht. Die Betriebssicherheit ist groß, und die Anzei geuhr ist entfernt vom Werkstück am Reitstock sta
tionär angeordnet.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand voi Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt einer bevorzugten Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Anpreßdruckanzeigeeinrichtung.
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie ίί-ΙΙ
der Fig. 1.
Fig. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie ΙΙΙ-ΙΠ
der F ig. 2.
F i g. 4 einen Teilscbnitt gemäß der Linie !V-iv
der Fig. 1,
F i g. 5 teilweise eine Vorderansicht und teilweise einen Schnitt entlang der Linie V-V der F i». 2 und
F i g. 6 eine Teilfrontansicht in Richtunc des Pfeiles
Vl der Fig. 2.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Reitstockgehäuse 1. in welchem verschiebbar ein hohler Haiteschaft 2 siizt.
der an einem Ende eine Reitstock-Körnerspiize iö für ;.üc Halterung eines Endes eines Werkstückes 37
aufv.jisi. Ein Keilglied 4 ist in das Gehäuse 1 eingeschraubt
und greift in eine Keilnut oder einen Sd!,;/3 ein. welche oder wel:her am Halteschaft
au-.;.bildet ist. so daß eine Drehung d>*s Hiiiiesehafte-·
2 \ erhindert wird und eine axiale Bewegung des
Η-Ά- haftes begrenzt wird. Es ist eine vWsChubsp'.."i.iei7
vorgesehen, welche in einer axialen Bohn; α eines Schubschaftes 5 gelagert ist. Dieser Schubsen 5 sitzt verschiebbar in einem Gehäuse 6. wel-
eh.- an dem Reitstockgehäuse 1 befestigt ist. Die
\ . -vchubspindel 7 weist einen Bereich mit Außengev.
i üe 8 auf. welches in ein Innengewinde einer
}l isclfl eingreift. Diese Hülse sitzt fest im Innene:-ie
des hohlen Schaftes 2. d.h. in dem Ende, welei".μ
demjenigen Ende entgegengesetzt ist. welches c - Körnerspitze trägt. Die Stirnwandune des Schubv.nahes
5 ist zwischen einem Flansch 38 der bpincLl7
und einem Handrad 9 eingeklemmt, welche·.
i'.ißerhalb des Gehäuses 1 am Ende der Spindel 7
Kiestigt ist.
In de-- Wandung des Schubschaftes 5 ist eine radiale
Öffnung 17 vorgesehen, welche einen an einem Ende eines verschwenkbaren Armes 15 befestigten
Kugelkopf 16 aufnimmt. Auf diese Weise ist der SchubschaftS an jeglicher Drehbewegung gehinderi.
und eine Drehung des Handrades 9 bewirkt cir.c Bewegung
des Halteschaftes2 zusammen mit der darii gehaltenen Körnerspitze 10 auf einer axialen Bahn.
Dies geschieht über den Gewindeeingriff des Gewindebereiches8
der im Schubschaft gelagerten Voischubspindel 7 und der Hülse la. Darüber hinaus
bewirkt eine Drehung des verschwenkbaren Armes 15 wie weiter unten beschrieben eine axiale Bewegung
des Schubschaftes 5. des Halteschaftes 2 und der Körnerspitze 10, welche indirekt über die Spindel
und die Hülse la mit dem Schubschaft in Verbindung stehen. Wie in F i g. 2 gezeigt, ist der verschwenkbare
Arm 15 einstückig mit einer langgestreckten Querhülse 30 verbunden, welche drehbar
auf einem vertikalen Schaft 14 sitzt, der seinerseits in dem Gehäuse 6 ruht. Auf diese Weise kann der Arm
15 um den Schaft 14 verschwenkt werden.
Ein weiterer Arm 31 ist einstückig mit den unleren Enden der Hülse 30 verbunden, und zwar auf der
gleichen Seite des Schaftes 14. auf welcher der Kugelkopf 16 liegt. Dieser Arm 31 weist an einem Ende
einen Anschlag 4\l auf, welcher an einer Kolbenstange
33 angreifen kann, die, wie in Fig.? gezeigt,
in einem Zylinder 32 liegt. Wenn ein Druckmedium durch einen radial verlaufenden Kanal 41 in den Zylinder
32 eingeführt wird, so bewegt sich die Kolbenstange 33 gegen den Anschlag 40 des Armes 31. so
daß die Hülse 30 und der mit ihr einstückig verbundene verschwenkbare Arm 15 gemäß F i g. 1 im Uhrzeigersinn
gedreht werden. Diese Drehung des Arms 15 im Uhrzeigersinn bewirkt eine Bewegung des
Schubschaftes 5 um das gesamte zulässige Ausmaß nach rechts. Demgemäß wird auch die Körnenpitze
10, weiche indirekt mit diesem verbunden ist. nach rechts bewegt, so daß das Werkstück 37 zu Beginn
z. B. einer Schleifoperation in der Halterung in Position gebracht werden kann.
In dem Gehäuse 1 ist parallel zum Halteschaft 2 eine Buchse 19 befestigt, in deren Bohrung eine
Hülse als zweites von zwei koaxial verschiebbaren Teilen 11. 20 gelagert ist. Eine Endkappe 21 ist mit
Bolzen auf einen Flansch 19 a geschraubt, welcher einstückig mit der Buchse 19 verbunden ist. so daß
die Bewegung der Hülse als dem Teil 20 nach links begrenzt wird, wie in F i g. 1 gezeigt. Ferner ist ein
Justierbolzen 22 vorgesehe welcher in die Endkappe 21 eingeschraubt ist und an einer geschlossenen
Stirnseite der Hülse angreift, so daß die Position dieser Hülse in axialer Richtung innerhalb der Buchsenbohrung
eingestellt werden kann.
Eine weitere an einem Ende verschlossene Hülse als dem ersten der beiden koaxial verschiebbaren
Teile 11. 20 ist in dem Gehäuse 1 gelagert In das Gehäuse 1 ist ein Keilglied 13 eingeschraubt, welches
in eine Keilnut oder in einen Längssehlit/ 12 eingreift,
welche oder welcher in der Hülse, als dem ersten 11 der beiden koaxial verschiebbaren Teile, ausgebildet
ist und eine axiale Bewegung dieses Teils 11 zuläßt, während eine Drehung desselben verhindert
wird. In den die beiden Teile 11 und 20 bildenden Hülsen befindet sich eine Druckfeder 23. und zwar
zwischen den beiden Stirnflächen. Durch diese Druckfeder werden diese Teile ii. entgegengesetzter
Richtung auseinandergedrückt. Das verschlossene Ende des als Hülse ausgebildeten Teils Jl greift an
einem Anschlag 18 an, welcher sich am verschwenkbaren Arm 15 befindet, und zwar in einer Position,
welche dem Kugelkopf 16 relativ zi:m Schaft 14 diametral
entgegengesetzt ist. Ferner ist an dem Teil 11 eine Zahnstange 39 befestigt, welche sich in axialer
Richtung vom verschlossenen Ende weg erstreckt, wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich ist. Die Drehung des
verschwenkbaren Armes 15 bewirkt somit sowohl eine axiale Bewegung des Schubschaftes 5 als auch
des Teils 11 und der Zahnstange 39.
Wie aus F i g. 4 ersichtlich, weist das als Hülse ausgebildete Teil 20 eine Ringnut 20 α längs seines Außenumfanges
auf. in welcher ein Bauteil 29 λ durch Preßsitz befestigt ist. Das Bauteil 29 a befindet sich
in einem axialen Schlitz, welcher in der Buchse 19 ausgebildet ist. und es ist ferner mit einer langgestreckten,
sich in axialer Richtung erstreckenden Zahnstange 29 verbunden, welche in dem Gehäuse 1
beweglich angeordnet ist. Wenn das Teil 20 durch Versteilen des Justierbolzcns 22 nac«i rechts bewegt
wird, so erhöht sich die Kraft der Feder 23 und somit auch die Haltekraft der Körnerspitze 10, weiche
am Werkstück 37 angreift. Ferner wird dabei auch die Zahnstange 29 nach rechts bewegt.
Wie aus den F i g. 2 und 5 ersichtlich, ist mit dem Gehäuse 6 ein Befestigungsarm 26 verbunden, welcher
gegabelt ist. wobei in einem Gabelteil eine Hülse 34 beweglich gelagert ist und wobei im anderen
Gabelteil eine Welle 35 gelagert ist. Diese Welle 35 ist ferner beweglich in der Hülse 34· gelagert. Die
Hülse 34 trägt an einem Ende eine kreisförmige Ska- halten wird. Durch diesen Angriff am Werkstück 37
lenschcibc 24 und am anderen Ende ein Ritzel 28, wird eine weitere Bewegung der Körnerspitze 10
welches mit der Zahnstange 29 kämmt. Die Welle 35 nach links verhindert. Hierdurch stellt sich ein gcwis-
trägt an ihrem skalenschcibcnseitigen Ende einen scr Zwischenraum zwischen der inneren Stirnfläche
Zeiger 25 und an ihrem entgegengesetzten Ende ein 5 des Schaftes 5 und der Schulter 6« des Gehäuses 6
Ritzel 27. welches mit der Zahnstange 39 kämmt. ein. Sodann steht der Zeiger 25 gemäß F i g. 6 in der
Demgemäß wird die Skalenscheibe 24 entsprechend mit ausgezogenen Linien dargestellten Position und
der axialen Bewegung des Teils 20 gedreht, während zeigt an. daß eine relativ kleine Haltekraft auf das
der Zeiger 25 entsprechend der axialen Bewegung Werkstück 37 ausgeübt wird,
des Teils 11 gedreht wird. »° Unter normalen Bedingungen muß die auf das
Im folgenden soll die Arbeitsweise der erftndungs- Werkstück ausgeübte Haltekraft weiter erhöht wer-
gemäßen Einrichtung beschrieben werden. den, obwohl kein Problem besteht, wenn es zunächst
Wenn das Werkstück 37 noch nicht eingegeben ist, bei der beschriebenen relativ kleinen Hakekraft für
wird der Zylinder 32 nicht mit dem Druckmedium die Bearbeitungsoperationen bleibt. Daher wird das
beaufschlagt. Somit befindet sich die äußere Stirn- 15 Teil 20 durch Justieren des Justierbolzens 22 nach
fläche des Teils 20 in Anschlag mit der inneren rechts bewegt, so daß die Feder 23 weiter zusam-Stirnfläche
der Endkappe 21, und der verschwenk- mengedriickt wird. Bei dieser zusätzlichen Kompresbare
Arm 15 wird durch die Druckfeder 23 im Ge- sion der Feder 23 wird die auf das Werkstück ausgegenuhrzeigersinn
verschwenkt, wie in F i g. 1 darge- übte Haltekraft über den verschwenkbaren Arm 15.
stellt. Diese Druckfeder 23 wirkt über die Stirnwand ao den Schubschaft 5, die Vorschubspindel 7 und den
des Teils 11 auf den Anschlag 18 des verschwenkba- Halteschaft 2 sowie über die Körnerspitze 10 erhöht,
ren Arms, so daß die innere Stirnfläche des Schaf- Gleichzeitig bewirkt die nach rechts gerichtete Bewetes5
an der Schulter 6 a des Gehäuses 6 in Angriff gung des Teils 20 eine Drehung des Ritzels 28 gegebracht
wird und die Körnerspitze 10 sich in der meinsam mit der Skalenscheibe 24 im Uhrzeigersinn,
vordersten Endlage befindet. Zu dieser Zeit befindet as wie aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich. Dies geschieht
sich der Zeiger 25 in der Position 25 a, wie in F i g. 6 '.;ber die Zahnstange 29. Dadurch zeigt der Zeiger 25
mit gestrichelten Linien dargestellt, wodurch ange- auf der Skalenscheibe einen relativ großen Wert an,
zeigt wird, daß die Körnerspitze 10 die geringstmög- welcher der auf das Werkstück 37 ausgeübten relativ
liehe Haltekraft ausübt. Sodann wird der Zylinder 32 größeren Haltekraft entspricht. Die Bedienungspermii
einem Druckmedium beaufschlagt, und d»e KoI- 30 son kann daher den Justierbolzen 22 einstellen, wähbenstange
33 betätigt den Arm 31 unter Drehung der rend sie beobachtet, auf welchen Wert der Zeiger 25
Hülse 30 und des einstückig mit ihr verbundenen auf der Skalenscheibe 24 zeigt. Somit kann das
verschwenkbaren Armes 15 im Uhrzeigersinn. Hier- Werkstück durch die Reitstock-Körnerspitze mit
durch wird der Schubschaft 5 nach rechts bewegt. einer vorbestimmten optimalen Haltekraft gehalten
Somit wird die Körnerspitze 10 durch die Vorschub- 35 werden.
spindel 7 und den Halteschaft 2 eingezogen, da die- Wenn das Teil 20 eine Position einnimmt, in der
selben gemeinsam mit dem Schubschaft 5 bewegt sie einen Abstand von der Innenfläche der Endkappe
werden, bis die Körnerspitze 10 ihre äußerste rechte 21 hält, weil der Bolzen 22 entsprechend eingestellt
Lage einnimmt, in welcher das Werkstück 37 noch wurde, und wenn die innere Endfläche des Schubgehalten
werden kann. 40 schaftes 5 an der Schulter 60 des Gehäuses 6 an-
Die Drehung des verschwenkbaren Armes 15 im greift so befindet sich der Zeiger 25 gemäß F i g. 6 in
Uhrzeigersinn bewirkt ferner eine Bewegung des der Position 25 a. Es ist ohne weiteres klar, daß in
Teils 11 zusammen mit der Zahnstange 39 nach diesem Fall die Körnerspitze 10 nicht oder nur mit
links. Diese Linksbewegung der Zahnstange 39 be- äußerst geringem Druck an dem Werkstück angreift,
wirkt gemäß F i g. 1 eine Drehung des Zeigers 25 im 45 Diese Position des Zeigers 25 läßt infolgedessen er-
Gegenuhrzeigersinn, bis dieser die in F i g. 6 gezeigte kennen, daß zwischen dem Spindelstock und dem
Position 25 6 einnimmt. Hierdurch wird angezeigt. Reitstock kein Werkstück eingespannt ist oder daß
daß die Körnerspitze 10 vollständig eingezogen ist. eine Haltekraft vom geringstmöglich, η Wert auf das
Nun wird das Werkstück 37 eingegeben. Sodann Werkstück ausgeübt wird. Daher wird an dieser
.wird das Druckmedium aus dem Zylinder 32 abge- 50 Stelle an dem Gehäuse 6 eine Markierung 42 angelassen.
Hierdurch wird der verschwenkbare Arm 15 bracht DiS3BidiMüngsperson kann von daher leicht
unter der Federkraft der Feder 23 im Gegenuhr- ablesen, ob die Körnerspitze 10 bereits mit ausreizeigershm
gedreht, so daß der Schubschaft 5, die chendem Druck am Werkstück 37 angreift oder
Vorschubspindel 7, der Halteschaft 2 und die Kör- nicht. Tut sie es nicht, so wird mit Drehung des
nerspitze 10 als Einheit nach links bewegt werden. 55 Handrades 9 der Schubschaft 5 von der Schulter 6 a
Die Körnerspitze 10 greift sodann, wie in Fig. 1 des Gehäuses6 weg rückwärts bewegt, bis die Körgezeigt,
am Werkstück 37 an, so daß das Werkstück nerspitze 10 den ausreichenden Anpreßdruck am
37 unter der notwendigen Haltekraft in Position ge- Werkstück 37 erhält
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anpreßdruckanzeigeeinrichtung an einem Reitstock mit einem eine Körnerspitze tragenden
und längs ihrer Achse einstellbaren Halteschaft sowie mit einem dmckfederbetätigten Andrückmechanismus
und einer Anzeigeuhr mit Skala und drehbarem Zeiger für die Andruckkraft, wobei eine Druckfeder an einander zugewandten
Stirnflächen zweier koaxial verschiebbarer Teile anliegt, von denen das erste Teil in Vorschubrichtung
über Zwischenglieder eine formschlüssige Verbindung zu einer Körnerspitzenführung
und eine beim Verschieben den Zeiger in Drehung versetzende Antriebseinrichtung aufweist,
während das zweite Teil mit einer Einrichtung zur Erzeugung der Andrückkraft in Eingriff
bringbar ist und die Druckfeder hüisenförmig umgreift. dadurch gekennzeichnet.
daß" die Anzeigeuhr (24 bis'29. 34. 35. 39). wie an
sich bekannt, stationär am Reitstock befestigt ist und zusätzlich zur Verdrehbarkeit des Zeigers
(25) die Ska'.enscheibe (24) \o^drehbar ist. welche eine Antrieb einrichtung (28. 29) aufweist,
die mit dem zweiten Teil (20) in Verbindungsteht.
2. Anpreßdruckanzeigeeinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Teil (11) dem zweiten Teil (20) gleich hülsenförmig
aus·, »bildet ist und beide Teile über Zahnstangen (29 bzw. 39) und Ritzel (28 bzw. 27) mit
der Skalenscheibe (24) bzw. mit dem Zeiger (25) in Verbindung stehen.
3. Anpreßdruckanzeigeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2. dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Teil (11) über einen Doppelhebelarm (15) mit der Körnerspitze (10) verbunden ist
und daß ein Kolbenmechanismus (31 bis 33, 40. 41) vorgesehen ist. um den Doppelhebelarm (15)
gegen die Federkraft der Feder (23) zu betätigen und die Körnerspitze (10) in die eingezogene
Stellung zu bringen.
4. Anpreßdruckanzeigeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine
Markierung (42) am Gehäuse der Anzeigeuhr und in Nachbarschaft zur Skalenscheibe (24) zum
Anzeigen der Minimumhaltekraft unabhängig von dei V.'inkelposition der Skalenschcibe (24).
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Applications Claiming Priority (1)
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| JP1969101562U JPS4923351Y1 (de) | 1969-10-24 | 1969-10-24 |
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| DE2052155C3 (de) | 1974-01-24 |
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| US3653286A (en) | 1972-04-04 |
| JPS4923351Y1 (de) | 1974-06-22 |
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