DE2051996A1 - Filmkassette sowie Verfahren und Filmprojektor zur Verwendung der Film kassette - Google Patents
Filmkassette sowie Verfahren und Filmprojektor zur Verwendung der Film kassetteInfo
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Description
Slmo Company Limited, Nagoya / Japan
Filmkassette sowie Verfahren und Filmprojektor zur Ver wendung der Filmkassette
Die Erfindung betrifft eine Filmkassette für einen projektionsfertigen
Film, ein Verfahren zum Laden eines Filmprojektors mit der mit einem Film gefüllten Kassette und
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, d.h. einen Filmprojektor zur Verwendung mit der Filmkassette.
Bisher wurden verschiedene Versuche zur Verwendung einer Kassette gemacht, in welcher ein zu projezierender Film enthalten
ist, um die für die Projektion des Filmes erforderlichen Vorgänge zu vereinfachen und eine bequeme Aufbewahrung
des Films zu erreichen, und es wurden einige Arten von Filmprojektoren und Kassetten hierfür im Handel angeboten.
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OR1Q1NAL
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Z.B. verwendet ein bekanntes Projektionssystem eine Kassette für einen sog. Film mit endloser Schleife, in welcher ein
endloser Film enthalten ist. Diese Kassette hat den Vorteil, daß der Film nach der Projektion nicht zurückgespult werden
braucht. Es bedarf jedoch einer besonderen Technik und zusätzlicher Zeit, eine bestimmte Länge eines Films auszubilden,
bei welcher das vordere und hintere Ende des Filmes in einer Filmrolle zusammengefügt sind, und die so hergestellte
Filmrolle in der Kassette unterzubringen. Infolge der Notwendigkeit mühsamen vorbereitenden Vorgehens ist die Verwendung
eines solchen Projektionssystems begrenzt und wird nur auf dem Gebiet des Kinos für Lehrzwecke angewendet.
Bei einer anderen Art von Projektionssystem wird eine Kassette verwendet, welche einen Wickelkern für die Filmaufnahme umfaßt,
an dem das vordere Ende des Filmes befestigt ist, einen Wickelkern für die Filmabgabe, an welchem das hintere Ende des
Films befestigt ist und welcher in einem vorbestimmten Abstand von dem Wickelkern für die Filmaufnahme angeordnet ist, und
eine Ausnehmung oder öffnung zwischen den beiden Wickelkernen für die Aufnahme und Abgabe, in welche ein Teil des optischen
Beleuchtungssystems eingeführt werden kann.Bei einem solchen Projektionssystem ist es leicht, den Film in die Kassette einzuführen
und vorteilhaft, daß die auf eine Filmspule aufgespulte Filmrolle in der Kassette bleiben kann, wie sie ist, wie es
abhängig von dem Aufbau der Kassette der Fall sein kann. Mit der in diesem Projektionssystem verwendeten Kassette ist es
jedoch, da die Lagen und der Abstand der Wickelkerne für die Filmabgabe und -aufnahme unverändert erhalten bleiben, eine
unvermeidbare Konsequenz, daß der in dem Projektor laufende Film ohne Wahl festgelegt 1st. Zusätzlich kann das von dem
in dem Projektor verwendeten optischen Beleuchtungssystems ausgehende Licht nicht direkt auf die Hinterseite des Films
auftreffen, d.h. eine Bleuchtung durch direktes Licht ist nicht durchführbar, woraus sich der Nachteil ergibt, daß die
Projektion zwangsweise mit einem verringerten Wirkungsgrad
der Beleuchtung erfolgen muß. ,
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Um diese Nachteile des ersten und zweiten Projektionssystems zu überwinden, wurde ein drittes Projektionssystem vorgeschlagen,
bei welchem eine Kassette verwendet wird, die eine auf eine gewöhnliche Filmspule gewickelte Filmrolle aufnehmen kann.
In diesem System wird die Filmrolle nach dem Einbau der Kassette in den zugehörigen Projektor durch eine Antriebseinrichtung
wie einen endlosen Riemen oder eine Reibrolle angetrieben oder gedreht, während gleichzeitig der äußere Umfangteil der Filmrolle
mit dem spachteiförmigen Ende eines Teils zum Herausnehmen des Films in Eingriff steht, wodueh das vordere Ende des
Films aus der Kassette herausgenommen und zu einem Eingang einer Filmspur in dem Projektor geführt wird.
Bei einem solchen dritten Filmprojektionssystems ist es einfach, den Film in die Kassette einzubringen, und eine direkte
Beleuchtung des Films ist möglich. Es ist jedoch eine besondere Anordnung erforderlich, um den Film aus der Kassette herauszunehmen,
und es ist zusätzlich der mühsame Vorgang erforderlich, nach dem Einbringen des Films in den Projektor den Teil
zum Herausnehmen des Films aus dem Eingriff mit der Filmrolle zurückzuziehen. Weiter wird infolge des direkten Eingriffs
des Teiles zum Herausnehmen des Films mit der Oberfläche der Filmrolle das vordere Ende des Filmes leicht durch Reibung
beschädigt. Es ist daher erforderlich, das vordere Endteil mit einem Vorspann geeigneter Festigkeit und ausreichender ,
Länge zu versehen, um eine Beschädigung des Films oder der Bilder auf dem Film zu verhindern. Zusätzlich tritt jedoch
noch der Nachteil auf, daß, da sich der Vorspann selbst gerne einrollt, das vordere Ende des Filmes möglicherweise
nicht richtig aus der Kassette genommen wird. Das dritte Projektionssystem weist somit keine zuverlässigkeit auf.
Es ist daher das Ziel der Erfindung, ein neues Projektionssystem unter Verwendung eines neuen Verfahrens zum Laden
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eines Filmprojektors mit einem in einer Kassette enthaltenen Films sowie die Kassette und den Filmprojektor zur Durchführung
diesee Verfahrens vorzusehen, wobei das Projektionssystem
keine der oben genannten Nachteile der bekannte Projektionssystems aufweisen soll.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht durch eine Filmkassette»
welohe dadurch gekennzeichrA ist, daß sie eine Abgabespule
aufweist, auf welche eine Filmrolle mit dem hinteren Ende des Films an der Abgabespule befestigt aufspulbar
ist, und welche in einer ersten Halteeinrichtung drehbar gelagert ist, und daß sie einen Aufnahmekern für den Film aufweist,
an welchem das vordere Ende der Filmrolle befestigbar ist, und welche lösbar relativ zu der ersten Halteeinrichtung
angeordnet ist.
Bei der Verwendung einer seichen Filmkassette läßt sich die
Filmführung erfindungsgemäß durch ein Verfahren erreichen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Kassette in den
Projektor eingeführt wird, der Aufnahmekern von der ersten Halteeinrichtung gelöst wird und hierauf zusammen mit dem
vorderen Ende des Films in eine Lage geführt wird, in welcher der Aufnahmekern in Eingriff mit einer Antriebseinrichtung
zum Filmaufspulen in dem Projektor kommt.
Zusätzlich ist ein erfindungsgemäßer Filmprojektor so aufgebaut,
daß er für die Verwendung mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Kassette geeignet 1st,
wobei er aufweist eine Einrichtung zum Halten der Kassette, welche mit einem Teil zum Lösen der Verbindung des Aufnahmekerns
von der Halteeinrichtung versehen ist, einer Einrichtung zum Antrieb der Filmrolle, einer Einrichtung zum Bringen des
Aufnahmekerns in Antriebseingriff mit der Antriebseinrichtung, und einer Einrichtung zum öffnen einer Filmführung um einen
Abstand., welcher mindestens ausreicht, den Aufnahmekern durch die Filmführung zu führen, wobei die Filmführung geschlossen
wird, wenn das vordere Ende des Filmes nach dem Durchgang
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durch die Fumführung in Eingriff mit dnr Antriebseinrichtung
gebracht wird, wodurch der Film auf seinem ν erbest immten Weg
durch den Projektor geführt werden kann.
Die Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden klarer
im Zusammenhang mit der folgenden ausführlichen Beschreibung, welche im Zusammenhang mit der Zeichnung durchgeführt wird.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Filmkassette, weiche
entsprechend der Lehre der Erfindung aui'geoaut ΐε%,
Fig. 2 und 5 Teilschnitte im Detail, welche enxspreene;-:!« Verbindungseinrichtungen
zum lösbaren Verbinden '.-v- Zuführ-
oder Abgabeeinheit mit der Aurnaiiineeiniieit der Kh· ^e-'-.o
nach Flg. 1 zeigen,
Fig. 4 und 5 schematische Ansicht an ^r 'Cassette zur ^r Klärung
der Losung einer Einheit von äer anderen,
Flg. 6 eine Ansicht zur Darstellung einer Verbindung ic*·; /orderen
oder hinteren Endes eines Films mit einer Filmspule,
Fig. 7 bis 9 Ansichten zur Darstellung aufeinanderfolgender
Schritte beim Laden einss Filmprojektors rrit der Kassette
nach Fig. I,
Fig. 10a, 11a und 12a schematische Ansichten zur Darstellung
modifizierter Formen der Filmkassette,
Fig. 10b, lib und 12b Ansichten entsprechend Flg. 8. «eiche
die modifizierten Kassetten nach Fig. 10a; Ha und
12a zeigen,
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Pig. 13 und 14 perspektivische Ansichten zur Darstellung eines Haltemechanismus für eine Kassette,
Fig. 15 eine Schnittansicht eines Ubertragungsmechanismus für
eine Kassette,
Pig. l6a bis I6d schematisehe Ansichten zur Erklärung der Wirkungsweise
des Halteraechanismus für eine Kassette,
Pig. 17 eine schematisehe perspektivische Ansicht eines Antriebsmechanismus
des Filmprojektors, und
Fig. l8 ein Schaltbild des Projektors.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Filmkassette 1 gezeigt, welche
entsprechend der Lehre der Erfindung aufgebaut ist, und welche zwei Teile, nämlich eine Abgabeeinheit 2 und eine Aufnahmeeinheit
3 aufweist. Diese beiden Einheiten 2 und 3 können, wenn sie außer Gebrauch sind, durch Verbindungseinrichtungen
und 5 zu einer einzigen Einheit verbunden werden, welche auf
gegenüberliegenden Seiten der Kassette 1 angeordnet sind. Vorzugswelse
ist die Kassette 1 aus einem geeigneten synthetischen Harz mit Elastizität geformt und die beiden Verbindungseinrichtungen
4 und 5 sind integrale Teile der Kassette 1. Die Abgabeeinheit 2 kann daher durch die Nachgiebigkeit der Verbindungseinrichtungen
4 und 5 in Eingriff mit der Aufnahmeeinheit 3 gehalten werden, wenn beide im Eingriff sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, besteht die Verbindungseinrichtung
aus einer Aussparung 6 in einer der SeltenwKiide der Abgabeeinheit
2 und einem Hakenteil 7, welches von der Aufnahmeeinheit
3 nach oben ragt. Wenn das Hakenteil 7 in einer Richtung wie durch den Pfeil C gegen seine Faderwlricung in einer
im folgenden zu beschreibenden Weise gespannt wird, wird die Spitz· des Hakenteils 7 außer Eingriff mit der Aussparung 6
gebracht.
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BAD
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Wie in Pig. 3 gezeigt, besteht die Verbindur.gsef.nrichtung 5
aus einem zylindrischen Teil Q3 weicnes elr^e Aussparung in der
Abgabeeiviheit 2 überspannt, einer Trageinrichtun^ 9 zur Aufnahme
des zylindrischen Teils 8 v;nd einen-! Kakenteil IC, welcnes
von der Aufnahnieeinheit nach oben rag*, . Das ,f./lirdrisahe
Teil S kann selbstverständlich ein integral"" Teil de: -Ibgabs-einneit
2 sein, und die Trageinricht-ng 9 S'-vie '-as Ha«enteil
10 ist ebenfalls ein integraler ^i" der A^fa^l^-' >1ητκ : t "*.
Wie in Fig. 4 gezeigt, kann si: ^ ι.-.'ί Aüi'!^::·;-^;-:. ;-neit ':■ v.;r.
das zylindrische Teil 3 relativ .j'.t .-.^.'-jaLc::;-:.';.;::." i o: >■", . >
wenn die Yarbinaungseinriohtung ■'· ■■■*'■ -J?" Y [ ■ Tiff :;ier .-.V:.":,-sum
i..:t. In e;.*.-iTi £olchen üir^-^- ■·. ,. ^·ΐη. ■■■,-- '"'■■- ΐ'-^· ■■ ■ ·■■ "
nut eint;-;: auf e;-:e leinwand zu v: . . .;-'r,. . ■-: ■■ ...i ';.: ■ .. ' ■·._-,.-.
Entspi echend Fig, 3 kanB, wie ':. o.\ ,M..,- Ve, _'.;:l;- .: .-j^i:·.:. :■
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'".i,; de;:: :;y 1 ir.'-r : -;-c·' --η Teil ■":'. gti;.. " ·
und Aufnsirree^ "■ ?.:ei ~an 2 und. 3 k:>r° v;:·: ■ ... ': ■ ■■
3 gezeigt, νο:.ί"'.. rier der getrennt · -;:"-. :,
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bzw. I^ und i- in gegenüberliege-.if·:1· -aiti.'.. - :.^ί·~ν-· .:-u:::. ^ -o.:l :u
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-.51 πe Filmrolle, >äiche auf einer o.v,! nrespule
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das hintere Erde des Filmes können οι ;·.α'
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1 r ': \ ι 9 / 1 2 6 ^
BAD ORiGiNAL
Films fest durch einen klauenförmigen Vorsprung am Aufnahmekern
16 befestigt ist. Zusätzlich enthält die Aufnahmeeinheit
3 der Kassette 1 ein Gehäuse, welches einen Innenraum definiert und drehbar den Aufnahmekern 16 trägt, auf welchem der von der,
Abgabeeinheit 2 zugeführte Film aufgewickelt wird.
Ein Verfahren zum Führen des Films durch eine Filmspur des Projektors unter Verwendung der in Fig. 1 gezeigten Kassette
1 wird im Zusammenhang mit Fig. 7 bis 9 beschrieben werden.
Zuerst wird die Kassette 1 mit zusammengefügter Abgabe- und
Aufnahmeeinheit 2 und 3 auf ihrem Platz in dem Projektor wie in Fig. 7 gezeigt, gebracht. Der Projektor weist ein Paar
Wellen 17 und 18 zur Abgabe und Aufnahme des Filmes auf, welche in einem vorbestimmten Abstand so zueinander angeordnet
sind, daß jede Welle in den entsprechenden Kern der geschlossenen Kassette 1 paßt, wobei die Welle 17 die Abgabespule 15
und die Welle 18 den Aufnahmekern 16 aufnimmt. Der Projektor umfaßt weiter eine Projektionslinse 24, einen Halter 19 für
die Projektionslinse 24, eine Druckplatte 20 und eine Lochplatte 21. In Fig. 7 und 8 werden die Projektionslinse 24,
der Halter 19 und die Druckplatte 20 durch einen Antriebsmechanismus,
welcher im folgenden beschrieben werden wird, in die Projektionslage bewegt, um es zu ermöglichen, daß die
Aufnahmeeinheit 3 einschließlich des Aufnahmekerns 16 nach unten durch den Abstand zwischen der Druckplatte 20 und der
Lochplatte 21 geführt wird, bis sie eine vorbestimmte Lage erreicht, in welcher eine integral auf der Welle 18 zur Aufnahme
angebrachte Reibrolle 22 (siehe Fig. 8) durch eine zugehörige Reibrolle 23 angetrieben wird, welche ihrerseits
durch ein Antriebssystem des Projektors angetrieben wird, das im folgenden beschrieben werden wird. Nach der Vollendung
eines solchen Durchgangs des vorderen Filmendes durc h den Abstand zwischen der Drucl^Latte 20 und der Lochplatte 21
beginnt sich der Halter 19 für die Projektionslinse, welcher
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die Druckplatte 20 trägt, nach links zu bewegen, um eine FiImführung
zu schließen, und erreicht eine normale Projektionslage, wie in Fig. 9 gezeigt.
In dem Pail, in welchem eine Kassette 1 der oben beschriebenen
Art verwendet wird, ist es erforderlich, die Aufnahmeeinheit 3 über eine beträchtliche Breite durch den oben erwähnten
Abstand zu bewegen und entsprechend ist es beim Einfädeln des Films erforderlich, die Projektionslinse 24 um
einen Abstand vorzuschieben, der mindestens der Breite der Aufnahmeeinheit 5 entspricht, wodurch sich größere Abmessun- |
gen für den Projektor ergeben.Es wird daher, wenn die Bewegungsentfernung
der Pro jäct ions linse 24 so klein wie möglich gemacht werden soll, eine Kassette I1 wie in Pig. 10a und 10b
gezeigt, wirksam verwendet. Die Kassette lf besteht aus einer
Zuführ- oder Abgabeeinheit 2', welche drehbar eine Abgabespule
15' und einen Aufnahmekern 16' derart in der Abgabeeinheit
angeordnet trägt, daß ein Eingriff und ein Lösen des Aufnahmekerns 16' mit und von der Abgabeeinheit 2' möglich ist. In
dieser Anordnung bewegt sich allein der Aufnahmekern 16'
durch einen Abstand zwischen einer Druckplatte 20' und einer
Lochplatte 21' mit dem Ergebnis, daß eine Projektionslinse 24'
um eine geringere Entfernung bewegt werden muß. Anstatt der Aufnahmeeinheit 3 der Kassette 1 ist der Projektor Vorzugs- (
weise mit einem Paar paralleler Führungsplatten 3' versehen, welche dazu dienen, die seitliche Bewegung des Filmes beim
Aufwickeln auf den Aufnahmekern 16 auf den Abstand zwischen ihnen zu begrenzen, wodurch ein Lockerwerden der auf den Aufnahmekern
16 * aufgewickelten Filmrolle trotz deren Zunahme im Durchmesser verhindert werden kann.
die
Obwohl in Fig. 1 gezeigte Kassette 1 entlang einer Linie
Obwohl in Fig. 1 gezeigte Kassette 1 entlang einer Linie
senkrecht zur Richtung der vertikalen Bewegung des Aufnahmekerns
16 in zwei Teile teilbar ist, ist leicht zu verstehen, daß die Kassette auch anders geteilt werden kann. Z.B. wird
eine in Fig. 11a und 11b gezeigte Kassette 1'' in zwei Einheiten
2' ! und y ' entlang einer Linie parallel zur Bewegurig»-
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richtung eines Aufnahmekerns 16M geteilt und eine in Fig.
12a und 1 2b gezeigteKassette I111 wird entlang einer Linie
in zwei Einheiten 21'' und 31 '' geteilt, welche unter einem
vorbestimmten Winkel zur Bewegungsrichtung eines Aufnahmekerns 16'!' geneigt ist. Wie aus Fig. 11b und 12b hervorgeht,
kann ein in der Kassette angeordneter Film auf die gleiche Weise wie in bezug auf Fig. 7 bis 9 beschrieben, in seinen
Weg in dem Projektor gebracht werden.
Aus dem vorhergehenden wird klar, daß es bei einem Verfahren zum Filmladen entsprechend der Erfindung erforderlich
ist, den Projektor auszurüsten mit einer Einrichtung zum Halten der Kassette, wobei die Halteeinrichtung ein Teil zum
Lösen des Eingriffs des Aufnahmekerns mit der Halteeinrichtung zum Tragen der Abgabespule aufweist, eine Einrichtung zum Antreiben
der Filmrolle, eine Einrichtung zum Bringen des Aufnahmekerns in Antriebseingriff mit der Antriebsvorrichtung,
und eine Einrichtung zur Bewegung der Filmführung um eine Entfernung, die mindestens ausreichend ist, um den Aufnahmekern
durch die Filmführung zu führen.
Diese verschiedenen Einrichtungen, welche zur Verkörperung der Erfindung erforderlich sind, werden im folgenden beschrieben
werden. Der Einfachheit der Darstellung halber wird angenommen, daß eine Kassette der im Zusammenhang mit Fig. 1 bis
beschriebenen Art verwendet wird.
In Fig. 13 bis 15 ist zu erkennen, daß auf einem Wandteil des Projektorgehäuses eine stationäre Grundplatte 27 zum Tragen
der Abgabeeinheit 2 der Kassette 1 durch Stifte 26 befestigt ist. Die Grundplatte 27 ist Seite an Seite mit einer beweglichen
Platte 29 zum Tragen der Aufnahmeeinheit 3 angeordnet, wenn die Abgabe- und Aufnahmeeinheiten 2 und 3 zusammengefügt
sind. Die bewegliche Platte 29 wird von einer Gewindestange 28 (siehe Fig. 14) getragen, durch welche die Aufnähme-
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einheit 3 auf und ab beweglich ist. Wie am besten in Pig. 15 zu sehen, weist die bewegliche Platte 29 an ihrem oberen Endteil
einen Arm 30 auf, welcher zur Gewindestange 28 führt. Der Arm 30 ist an seinem von der beweglichen Platte 29 entfernten
Ende mit einem Loch versehen, in welches ein Auge Jl zur Führung ohne Inneres Gewinde auf geeignete Weise fest eingepaßt
ist. Die bewegliche Platte 29 ist weiter an einer Stelle
unmittelbar unter dem Arm 30 mit einem ähnlichen Arm 34 versehen,
welcher gleitend mit ihr durch eine Verbindungseinrichtung bestehend aus Zapfen 32 und einem Schlitz 33 zur Aufnahme
der Zapfen verbunden ist. Der Arm 34 ist auf ähnliche Weise
an seinem Endteil entfernt von den Zapfen 32 und dem Schlitz
33 mit einem Loch ausgebildet, in welches ein Auge 35 niit
Innengewinde auf geeignete Weise fest eingepaßt ist. Die Gewindestange 28 ragt durch die Augen 31 und 35» und das Auge
35 ist auf die Gewindestange 28 geschraubt, so daß bei einer Drehung der Gewindestange 28 der Arm 34 entweder abwärts oder
aufwärts bewegt wird. Eine Stange 36 ist als in den Arm 34
eingeführt gezeigt, um ein Drehen des letzteren und der Platte 29 infolge der Drehung der Gewindestange 28 zu vermelden. Die
Stange 36 ist an einem geeigneten, nicht gezeigten stationären
Teil wie dem Gehäuse des Projektors sicher befestigt.
Wie am besten in'Fig. 14 zu sehen, tragen die stationären
Grundplatte 27 bzw. die bewegliche Platte 29 drehbar angeordnete Greifteile 37 und 38 für die Kassette an den oberen
und unterenKanten. Die Greifteile 37 und 38 für die Kassette
stellen erste Greifeinrichtungen dar. Jedes der Greifteile
37 und 38 weist am einen Ende eine Klaue a auf, welche mit der Kassette in Eingriff bringbar ist, und am anderen gegabelten
Ende Einrollungen b. Weiter ist die stationäre Grundplatte 27 und die bewegliche Platte 29 mit seitlich
auseinander angeordneten Teilen c versehen, welche von der Kassette wegführen und eingerollte Teile b1 aufweisen, welche
in Größe und Anzahl der Einrollung b entsprechen. In den ent-
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sprechenden Abständen zwischen den Teilen c sind die Greifteile 37 und 38 der Kassette angeordnet. Es versteht sich,
daß jedes der Greifteile 37 und 38 u m einen Zapfen d drehbar
ist, welcher in die Einrollungen b und b1 eingeführt ist. Auf
den Zapfen d sind Torsionsfedern 39 bzw. 40 angeordnet, welche die Greifteile 37 und 38 normalerweise mit bzw. gegen den
Uhrzeiger au drehen versuchen, wodurch die Kassette 1 in ihrer vertikalen Bewegung durch die gegenüberliegenden Klauen a begrenzt
werden kann. Auf den gegenüberliegenden Flächen jedes Greifteils 37 und 38 sind ein Paar bewegliche Plättchen angeordnet,
welche durch geeignete Mittel wie eine Schraube miteinander verbunden sind und bewegliche Plättchenanordnungen
41 und 42 bilden. Eine solche zweistückige Anordnung wird
normalerweise in Richtung der Spitze der Klaue a durch die Wirkung einer Feder 43 nach oben gedrückt und kann entlang
eines Schlitzes in dem zweizinkigen Ende des Greifteils gegen oder durch die Federwirkung der Feder 43 gleiten.
Auf *r beweglichen Platte 29 ist ein um einen Zapfen 44
drehbares Greifteil 45 für die Kassette schwenkbar befestigt.
Das Greifteil 45 ist an seinem äußeren Ende mit einer Klaue
ähnlich der Klaue a zum Halten der Seite der Kassette versehen und wird normalerweise durch eine Feder 46 in eine Richtung
gedrückt, daß die Kassette 1 von dem Greifteil 45 freigegeben
wird.Auf der beweglichen Platte 29 ist ein ähnliches Greifteil
47 für die Kassette schwenkbar befestigt, welches symmetrisch zu dem Greifteil 45 angeordnet ist und in Aufbau und
Wirkungsweise dem Greifteil 45 entspricht, wobei die Greifteile
45 und 47 eine zweite Greifeinrichtung für die Kassette
bilden. Jedes der Greifteile 45 und 47 zum Halten gegenüberliegender
Seiten der Kassette hat einen Fortsatz oder einen nach oben ragenden Teil 48, weloher als integraler Teil
des Greifteils ausgebildet ist.Auf der stationären Grundplatte
27 sind ein Paar Greiftelle 50 und 51 für gleitende Bewegung
der Kassette angeordnet und bilden eine dritte Greifeinrichtung für die Kassette. Jedes der Greifteile 50 und 5I ist durch
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eine Feder 49 so belastet, daß es in Eingriff mit der Kassette zu kommen versucht. Die Greifteile 50 und 5i werden jedoch
durch die Portsätze oder Teile 48 der Greifteile 45 ozw. kl
außer Eingriff mit der Kassette geschoben, weil jedes der Greifteile 45 und 47 durch die Feder 46 in Richtung auf ein
Lösen des Greifteils von der Kassette belastet ist. Zusätzlich
ist jedes der Greifteile 45 und 47 am äußeren Ende eines
weiteren Fortsatzes mit einem Zapfen 52 versehen, welcher mit einem breiteren Teil des Armes 54 wie in Fig. 14 gezeigt, in
Eingriff bringbar ist. Die Greifteile 45 und 4? haben Ansätze
53 bzw. 54, welche mit den Hakenteilen 7 und 10 der
Verbindungseinrichtungen 4 und 5 zum Lösen des BiI '^griffs zwisehen
ihnen in Berührung gebracht werden können, .Eine Feder
55 umschließt gleitend die Gewindestange 28 und lax, zvttanhen
dem an dem Arm 30 angebrachten Auge Jl zur Führung um \w
an dem Arm 3^ angebrachten Auge 35 mit Gewinde angeordnet.
Die Wirkungsweise der beweglichen Platte 29 soll im folgenden beschrieben werden. Es wird angenommen, daß sich das Auge
35 mit Gewinde bei einerDrehung der Gewindestange 28 gegen den Uhrzeiger nach unten bewegt. Im ersten Teil dieser Drehung der
Gewindestange 28 gegen den Uhrzeiger wird, da der Arm 34
in einer Zapfenschlitzverbindung mit der beweglichen Platte 29 steht, allein der Arm 34 nach unten bewegt, soweit ein Spiel
zwischen dem unteren Zapfen 32 und dem unteren Ende des Schlitzes 33 auftritt. Während dieses ersten Teils der Drehung
der Gewindestange 28 gegen den Uhrzeiger werden daher der Arm 30 und die bewegliche Klappe 29 durch die Federwirkung der
Feder 55 in der ursprünglichen Lage gehalten.
Der breitere Teil des Armes 34 bewirkt jedooh eine Drehung
der Greifteile 45 und 47 gegen bzw. mit dem Uhrzeiger, während
sich gleichzeitig die Greifteiie 50 und 51 infolge der Federwirkung
der Feder 49 nach innen bewegen können, woduroh die Kassette 1 durch die Greifteile 45, 47, 50 und 51 gehalten
wird. Nach Beendigung des ersten Telia der Drehung der Qewin-
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destange 28 gegen den Uhrzeiger ist die bewegliche Platte 29
bereit für den Beginn der Abwärtsbewegung, da kein Spiel zwischen dem unteren Zapfen 32 und dem unteren Ende des Schlitzes
33 mehr auftritt. Wenn die bewegliche Platte 29 von einer untersten oder Projektlonslage nach oben gebracht werden soll,
wird die Drehrichtung der Qewindestange 28 umgekehrt, d.h.
sie wird mit lern Uhrzeiger bewegt, wodurch die bewegliche
Platte 29 durch den An 34 angehoben wird, während der Abstand
zwisohen dea Armen 30 und 34 durch die Feder 55 unverändert
bleibt. Wenn die obere Kante der beweglichen Platte 29
gegen die untere Kante der stationären Grundplatte 27 geschoben
wird, kann sich der Arm 30 nicht weiter aufwärts bewegen, der Arm 34 jedoch bewegt sich jedoch unter Zusammendrücken
der Feder 55 weiter aufwärts, mit dem Ergebnis, daß der Abstand zwischen den Armen 30 und 34 abnimmt. Dies bewirkt,
daß der breite Teil des Armes 34 mit den Zapfen 52 auf den
Greifteilen 45 und 47 nicht unter Druck in Eingriff kommt,
woraus sich ergibt, daß diese Greifteile 45, 47, 50 und 51 in
ihre entsprechenden Lagen zurückgedreht werden, in welchen die Kassette 1 von allen Greifteilen freigegeben wird.
Die Wirkungsweise der ersten Greifteile 37 und 38 für die
Kassette soll im folgenden im Zusammenhang mit Fig. 16a bis l6d beschrieben werden.
Wie in Fig. 14 und 16a gezeigt und oben festgestellt wurde, werden die Greifteile 37 und 38 durch Torsionsfedern 39 und 40
belastet, welche versuchen, die Greifteile 37 und 38 in Richtung
des Haltens der Kassette zu drehen und diese normalerweise horizontal zu halten. Am Gehäuse des Projektors ist
eine Gleitplatte 59 durch Zapfen 56 vertikal gleitbar befestigt. Die Gleitplatte 59 kann entlang Schlitzen 57 gleiten
und wird durch eine Feder 58 mit relativ geringer Stärke nach
unten gezogen. Die Gleitplatte 59 ist an den gegenüberliegen-
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den oberen und unteren Enden mit eingerollten Teilen versehen,
mit welchen L-förmige Platten 60 bzw. 61 schwenkbar verbunden
sind« Die entsprechenden Enden der drehbaren Platte 60 und öl können in vertikaler Lage gehalten werden, d.h. ausgerichtet
mit der Gleitplatte 59 durch die Federwirkung von torsionsartig wirkenden Federn 62 und 63, wenn den drehbaren
Platten 60 und 61 keine Kraft zugeführt wird.Weiter wird, wenn der Projektor nicht mit der Kassette geladen ist, die
Gleitplatte 59 normalerweise durch einen abgestuften Teil
der beweglichen Plättchenanordnung 42 nach oben gedrückt.
Wie in Fig. 16b gezeigt, wird beim Laden des Protektors inlt
der Kassette der Rücken der Kassette 1 gegen die beweglichen Plattchenanordnungen 41 und 42 gedrückt, wodurch eine Dränung
der Platten 60 und 61 gegen bzw. mit dem Uhrzeiger bewirkt wird.
Wie im Zusammenhang mit Fig. 13 bis 15 beschrieben, kann
sich die Aufnahmeeinheit 3 der Kassette i zusammen mit eier
beweglichen Platte 29 dadurch nach unten br ~rer\, da2 öle
Verbindungseinrichtungen 4 und 5 (siene ίΐ; ι' ami er ■■■An
griff gebracht werden. Die nach unten gehende Ben^g-rnc öev
beweglichen Platte 29 wird von der ent.sprechenden Bewegung
des unteren Greifteils 38 für die Kassette :-egIe:i tefc. Hierdurch
kannsich die Gleitplatte 59 entlang des Schlitzes 57
nach unten bewegen und die obere drehbare flails 60 bewegt
sich folglich in eine Lage unter die obere bewegliche Plattchenanordnung
41, wie es in Fig. 16c gezei.?' is·;-. Zu dieser
Zeit sind die beiden drehbaren Platten 60 und ti .-ηit eier
Gleitplatte 59 ausgerichtet. Unter diesen Boöiagur.gei: kann
aie Projektion de3 Filmes erfolgen. Naohden-. die Projektion
beendet Ϊ,-Λ, wird die Gewinciestange 23 (siehe ?;.£. lh und 3 5)
umgekehrt bewegt, ujn eine Bewegung nach oten der A af nähmeeinheit
3 und der beweglichen Platte 29 auf elr:e «eise au
bewirken, wie &s l;c folgenden beschrieben «erden wird.
1 0 9 H 1 <Ί / 1 2 R 7
Bei einer Bewegung nach oben der beweglichen Platte 29 wird die untere bewegliche Plättchenanordnung 42 gegen die untere
Fläche des Planschteils der drehbaren Platte 61 gedrückt, wodurch die Gleitplatte 59 nach oben bewegt wird. Zu dieser
Zeit kommt der Planschteil der drehbaren Platte 60 in Berührung mit der unteren Fläche der beweglichen Plättchenanordnung
41.Wenn daher die bewegliche Platte 29 eine Lage erreicht
hat, in welcher ihre obere Kante in Eingriff mit der unteren Kante der stationären Grundplatte 27 kommt, werden die ersten
Greifteile 37, 38 für die Kassete wie in Pig I6d gezeigt,
geöffnet. Zusätzlich sind, wie im Zusammenhang mit Fig 13
^ bis 15 beschrieben worden ist, alle zweiten und dritten Greifteile
45 und 47, 50 und 5I für die Kassette außer Eingriff
so daß die Kassette leicht von der stationären Grundplatte und der beweglichen Platte geßst werden kann.
Zusätzlich werden nach dem Lösen der Kassette 1 die beweglichen Plättchenanordnungen 41 und 42 durch die Wirkung der
Feder 43 (Fig. 13 und 14) in die entsprechenden, in Fig. 16a
gezeigten Lagen gebracht.
Der Antriebsmechanismus und das elektrische Steuersystem des Projektors sollen im folgenden im Zusammenhang mit
Fig. 17 und 18 beschrieben werden.
Die Welle 17 für die Filmabgabe, welche durch die stationäre Grundplatte 27 ragt, kann in operativen Eingriff mit der
Abgabespule I5 gebracht werden, welche in der Abgabeeinheit
2 der Kassette 1 gehalten ist.Am rechten Ende der Welle 17 ist koaxial zu dieser eine Reibrolle 65 und ein Zahnrad 66
angeordnet, welche beide ein integraler Teil der Welle I7 sein können. Die Welle 17 ist weiter mit einem Hebel 68 versehen,
welcher um die Welle I7 drehbar und mit einer Feder belastet ist, die den Hebel vertikal nach oben zu ziehen versucht.
Der Hebel 68 ist mit einem Zahnrad 69 versehen, welches
-17-10 9 8 19/1767
im Eingriff mit dem Zahnrad 66 steht, und wenn er sich in
seiner in Fig. 17 gezeigten vertikalen Lage befindet, schaltet er einen Schalter 70 in seinen offenen Zustand oder aus.
Wenn die Welle 17 mit dem Uhrzeiger gedreht wird, d.h. in einer Richtung, in welcher der Film in die Aufnahmeeinhelt
geführt wird, dreht sich der Hebel 68 ebenfalls mit dem Uhrzeiger und der Schalter 70 bleibt offen. Wenn im Gegensatz
hierzu die Welle 17 gegen den Uhrzeiger gedreht wird. d.h. in einer den Film rückspulenden Richtung, dreht sich der
Hebel 68 ebenfals in der gleichen Richtung und der Schalter
7O wird geschlossen. ä
Die Drehbewegung der Welle 17 zur Filmabgabe wird bewirkt durch den Eingriff der Reibrolle 65 mit einer zugehörigen
Reibrolle 76, welche drehbar am Ende eines drehbaren Hebels 74 befestigt ist und Über einen Kiemen 73 getrieben wird,
welcher über Riemenscheiben 7? und 73' läuft.Die Riemenscheibe
73' kann ein integraler Teil der Reibrolle 76 sein.
Der mit einem Elektromagneten 78 verbundene Hebel 7^ iat
um die Riemenscheibe 73 drehbar, und die Riemenscheibe 75
wird über eine Antriebswelle 72 und einen geeigneten Antriebsmechanismus
durch einen Antriebsmotor Jl( siehe Fig.l8)
des Projektors angetrieben.
Der Eingriff und das Lösen der Reibrolle 76 mit und von
der Reibrolle 65 kann bewirkt werden durch den Elektromagneten 78, welcher gesteuert wird durch den Schalter 70 und
einem zu diesem elektrisch parallel liegenden Schalter 77. In dem Kreis des Elektromagneten 78 ist ein Relaiskontakt
79 vorgesehen, durch welchen der Elektromagnet 78 nur eingespeist
wird, wenn der Film auf die Abgabespule 15 zurückgespult wird. Der Schalter 77 wird normalerweise offen gehalten,
da er durch einen Hebel 8O mit einer Spannrolle 80!
niedergedrückt wird. Der Hebel 1st schwenkbar auf dem Halter 19 für die Projektionslinee (siehe Fig. 7 bis Fig. 9) befestigt
und wird durch eine nicht gezeigte Feder belastet,
-18-109819/1?67
205199G - 18 -
welche den Hebel 80 mit dem Uhrzeiger zu drehen versucht.
Wie am besten in Fig. 17 gezeigt ist, ist der Halter I9 für
die Projektionslinse fest auf einem Aufsatz 82 befestigt, welcher auf einerPührung 8l mit zwei Schienen gleitet, wobei
ein Teil der Führung 18 entfernt ist, damit sich die drehbar auf der beweglichen Platte 29 befestigte Welle l8 für die
Aufnahme über die Schienen der Führung 8l bewegen kann. Auf
der Hinterseite der Führung 8l ist auf geeignete Weise eine Zahnstange 83 fest angebracht, mit welcher der Aufsatz 82 über
eine Schraubeinrichtung verbunden ist. Die Zahnstange 83 steht
im Eingriff mit einem Zahnrad 85, welches über eine geeignete nicht gezeigte Reibkupplung von einem Elektromotor 84 (siehe
Flg. 18) angetrieben wird, damit der Halter 19 für die Projektionslinse mit der Druckplatte 20 entlang der Führung 8l
bewegt werden kann. Wie aus Fig 17 zu erkennen ist, wird
die Gewindestange 28 angetrieben über eine auf der von dem Antriebsmotor 71 gedrehten Welle 72 befestigte antreibende
Reibrolle 86, eine angetriebene Reibrolle 87, eine Kupplungsrolle 89, welche durch einen Elektromagneten 88 so betrieben
wird, daß sie in oder außer Eingriff mit den Reibrollen 86 und 87 gebracht wird, eine Schnecke 90 und ein Schneckenrad
91, welches fest auf der Gewindestange 28 befestigt ist.
Wenn die bewegliche Platte 29 ihre unterste Lage oder Projektionslage
erreicht, wie es in Fig. 17 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, wird die Welle 18 für die Aufnahme über
die Reibrollen 22 und 23 durch eine Antriebsrolle 92 angetrieben,
welche ihrerseits über einen geeigneten Antriebsmechanismus von der Antriebswelle 72 angetrieben wird. Zusätzlich
kann die bewegliche Platte 29 in der untersten Lage an ihrer unteren Kante einen Schalter 93 niederdrücken, um
diesen auszuschalten.
109819/1767
Auf der Rückseite der stationären Grundplatte 27 ist ein Schalter 94 derart angeordnet, daß die Rückseite der Kassette 1 den
Schalter 9^ zurückdrückt und ihn schließt, wenn sie an der stationären
Grundplatte 27 angebracht wird. Durch den Schalter 9^ wird
eine Stromquelle 95 (siehe Fig. 18) für den gesamten Kreis des Projektors geschaltet.
Ein Schalter 96 ist nahe dem Sehalter 77 neben diesem angeordnet
und normalerweise offen, jedoch durch den Hebel äO angeschlossen,
wenn die Projektion des Filmes erfolgt ist, weil zu dieser Zeit der Hebel 80 infolge einer vergrößerten Spannung in
dem Film gegen den Uhrzeiger gedreht wird. Mit der Bezugsziffer * 97 (siehe Fig. l8) ist eine Projektionslampe bezeichnet, welche
durch Ausschalten eines Kontakts 98 gelöscht werden kann. Der Kontakt 98 bleibt nur während der Rückspülung der Films geschlossen.
Der Kontakt 98 wird weiter zwischen seiner offenen und geschlossenen Stellung durch ein Hagnetrelaia 101 gleichzeitig mit
dem Schalten von Kontakten 99 und 100 für die Umkehr der Drehrichtung der Motoren 71 bzw. 84 geschaltet. Zusätzlich werden Relaiskontakte
102 und 103 durch ein Magnetrelais 10J4 geschlossen, Die
Funktion der Relaiskontakte 102 und 1Oj? wird irr; folgerten beschrieben werden. Weiter bezeichnen in Fig. 18 die Bezugs?, eichen
105 und 106 einen geeigneten Vollweggleichrichter bzw, --rinen
Spannungstransforrnator, welche üblichen Aufba-is sind u: i nicht *
weiter beschrieben werden müssen.
Der Betrieb des Filmprojektors mit der eben beschriebenen
Kontruktion soll im Zusammenhang mit Fig. IJ und l3 im einzelnen
beschrieben werden.
Zuerst wird die Kassette 1 auf die Sbatiunäre Grundplatte
die beweglich'* Platte 29 des Projektors gebracht, wie es in FIg.
7, 15, 14 und I6b gezeigt ist. Unter einer solcher. Bedingung wird
die Kassette 1 grob durch die erste Greifeinrichtung fJr die Kassette
und die Welle l8 für die Filmaufnahme in ihre Lage gebracht, während die Welle 17 für die Filmabgabe die ÄDcaoespuIe
15 (Fig. 1} in ihre Lage bringt.
1 0 9 S 1 9. ι 1 ? R 7
Wenn der Schalter 94 durch den hinteren Teil der Kassette 1
niedergedrückt wird, wird die Stromqulle 95 eingeschaltet und entsprechend beginnen sich die Motoren 71 und 84 zu drehen
und die Projektionslampe 97 wird eingeschaltet. Zur gleichen Zeit wird der Elektromagnet 88 erregt, um die Kupplungsrolle
89 in Eingriff mit den Reibrollen 86 und 87 zu bringen, wodurch sich die Gewindestange 28 mit dem Uhrzeiger dreht. Im
ersten TedL der Drehung der Gewindestange 28 bewegt sich der
Arm 34 allein um den vorbestimmten Abstand nach unten, um
sicherzustellen, daß die Kassette 1 durch die zweiten und dritten Greifeinrichtungen gehalten wird, während zur gleichen
Zeit die Verbindungseinrichtungen 4 und 5 zur Verbindung der Abgabeeinheit 2 mit der Aufnahmeeinheit 3 durch die Ansätze
53 und 54 auf den Greifteilen 45 und 47 außer Eingriff
gebracht werden. Bei einer weiteren Drehung der Gewindestange 28, nachdem kein Spiel mehr zwischen dem an dem Arm 34
befestigten Zapfen 32 und dem Schlitz 33 in der beweglichen
Platte 29 auftritt, bewegt sich die bewegliche Platte 29 nach unten, während sie die Aufnahmeeinheit 3 hält. Zu dieser Zeit
wird die Aufnahmeeinheit 3 mit dem Aufnahmekern 16 für den Firlm nach unten bewegt, so daß das vordere Ende des Filmes
durch die Filmführung oder den Abstand zwischen der Druckplatte 20 und der Lochplatte 21 laufen kann, während sich die
Aufnahmeeinheit 3 in ihre unterste Lage bewegt, in welcher die Reibrolle 23 in Reibungseingriff mit der Antriebsrolle
92 kommt, bewegt sich der Halter 90 für die Projektionslinse zusammen mit der Druckplatte 20 zur Lochplatte 21,
und ehe die bewegliche Platte 29 die unterste Lage erreicht, ist die für die Projektion notwendige Filmführung geschlossen.
Unter diesen Bedingungen wird der Schalter 93 durch die untere Kante der beweglichen Platte 29 offen gehalten, so daß der
Elektromagnet 88 abgeschaltet wird und der Elektromotor 84 zu drehen aufhört. Infolge des Abschaltens des Elektromagne-
109819/1267
ten 88 wird die Kupplungsrolle 89 außer Eingriff mit den Reibrollen
86 und 87 gebracht, wodurch die Drehung der Gewindestange 28 aufhört. Die bewegliche Platte 29 kann daher in der
genannten untersten Lage gehalten werden, und der Halter I9
für die Projektionslinse wird ebenfalls in seiner Projektionslage gehalten (siehe Pig. 9 und 16c). Der in die Abgabeeinheit
2 eingeführte Film kann auf die Leinwand projeziert werden, während er auf den Aufnahmekerri für den Film aufgespult wird,
welcher auf der von der Antriebsrolle 92 angetriebenen Welle
18 für die Aufnahme sitzt.
Nach Beendigung der Projektion der Gesamtlänge des in der I
Abgabeeinheit 2 für den Film untergebrachten Filmes nimmt die Spannung in dem Film zu, weil das hintere Ende des Filmes
fest mit der Abgabespule 15 verbunden ist. Hierdurch wird der Hebel 80 mit der Spannrolle 801 gegen den Uhrzeiger in eine
Lage wie in Fig. 9 gezeigt, gedreht, so daß die nebeneinander angeordneten Schalter 77 und 96 geschlossen werden. Als Ergebnis
wird das Magnetrelais 104 eingescnaltet und schließt die Relaiskontakte 102 und 10j5. So ist das Magnetrelais 104
selbsterregt und das Magnetrelais 101 ebenfalls eingeschaltet. Beim Einschalten des Magnetrelais 101 werden die Kontakte 99
und 100 geschaltet, um eine Umkehr der Motoren 71 und 84 zu
bewirken, mit dem Ergebnis, daß der Kontakt 79 dea Elektromagneten
78 geschlossen und der Kontakt 98 für die Projektionslampe 97 geöffnet wird. So wird der Antriebsmotor 71 in einer
den Film rückspulenden Richtung und der Elektromotor 84 in einer solchen Richtung betrieben, daß der Halter 19 für die
Projektionslinae zur öffnung der Filmführung verschoben werden kann. Infolge des'gleichzeitigen Einspeisens der Elektromagnete
88 und 78 wird die Gewindestange 28 in Richtung des Uhrzeigers gedreht um die bewegliche Platte 29 aufwärts zu bewegen,
während gleichzeitig die Reibrolle 76 in Reibungseingriff mit der auf Welle 17 für die Abgabe befestigten Reibrollen
65 kommt, wodurch über die auf die Welle 17 aufgepaßte
-22-109819/1?67
Abgabespule 15 der Film von dem Aufnahmekern auf diese zurückgespult
wird. Zusätzlich wird, wenn die Welle 17 für die FiImabgabe in Richtung des Rückspulens des Filmes gedreht wird,
der Hebel 68 einer Kraft ausgesetzt, welche ihn gegen den Uhrzeiger
und gegen die Federwirkung der Feder 67 zu drehen sucht, da er mit einem Zahnrad 69 versehen ist,welches mit dem integral
sich mit der Welle 17 drehenden Zahnrad 66 in Eingriff steht, wodurch sich der Hebel 68 von dem Schalter 70 v.eg bewegt
und dieser schließt. Es versteht sich, daß daher der Elektromagnet 78 trotz der Betätigung des Schalters 77 weiter
zur weiteren Rückspülung des Filmes eingeschaltet bleibt. Obwohl der Schalter 77 durch den Hebel 8O mit Spannrolle geschlossen
sein soll, verläßt man sich hierauf nicht, da die Filmspannung dem Hebel 80 mit Spannrolle nicht zugeführt
wird, wenn z.B. der Halter I9 für die Projektionslinse von
der Lochplatte 21, d.h. in der Richtung des von der Projektionslampe 97 ausgehenden Lichtstrahles wegbewegt wird.
Nach der Beendigung der Filmrückspulung werden die Wellen 17 und 18 für die Filmabgabe bzw. -aufnahme trotz Antrieb
durch den Antriebsmotor 71 am Drehen gehindert, weil das vordere
Ende des Filmes fest an dem Aufnahmekern 16 befestigt ist. Dies bewirkt, daß der Hebel 68 nicht der Kraft ausgesetzt
1st, welche ihn gegen den Uhrzeiger zu drehen sucht. Der Hebel 68 wird daher zum öffnen des Schalters 70 durch
die Federwirkung der Feder 67 in die neutrale Lage wie in Fig. 17 gezeigt zurückbewegt. Zu dieser Zeit hat sich der
Halter I9 für die Projektionslinse in die vorwärts vorstehende Lage bewegt, und der Schalter 77 ist bereits infolge der
Wirkung des Hebels 80 mit Spannrolle geschlossen, so daß der Elektromagnet 78 abgeschaltet ist, um die Reibrolle 76,
welche zu dem Elektromagneten 78 gehört, außer Eingriff mit
der Reibrolle 65 zu bringen, wodurch der Antrieb der Welle 17 für die Filmabgabe beendet ist.
109819/1267
Inzwischen bewegt sich die bewegliche Platte 29 weiter
aufwärts. Obwohl die sich aufwärts bewegende bewegliche Platte 29 ein Öffnen des Schalters 93 zuläßt, bleibt der Elektromagnet
88 wirksam oder eingeschaltet, da die Relaiskontakte 102 und 103 infolge der Selbsterregung des Magnetrelais 104
noch geschlossen sind. Es versteht sich daher, daß trotz geöffneten
Schalters 93 nicht verhindert wird, daß sich die Gewindestange
28 mit dem Uhrzeiger und der Elektromotor 84 in der Richtung dreht, in welcher der von der Projektionslampe
97 ausgehende Lichtstrahl verläuft. Wenn die obere Kante der sich nach oben bewegenden beweglichen Platte 29 in Berührung
mit der unteren Kante der stationären Grundplatte 27 kommt, wird die auf der beweglichen Platte 29 angebrachte bewegliche Plättchenanordnung 42 gegen die Platte 61 mit Flansch
gedrückt, um sowohl die Gleitplatte 59 als auch die obere
Platte 60 mit Flanschteil nach oben zu bewegen, worauf die ersten Greifteile 37* 38 für die Kassette wie in Fig, 16d gezeigt,
außer Eingriff gebracht werden, Da jedoch die Abgabeeinheit 2 und die Aufnahmeeinheit 3 eier Kassette nocn durch die
zweiten und dritten Greifteile 45 und ^7 bzw. 50 und *1 gebalten
werden, bleibt der Schalter 94 geschlossen, Kiera ;■■ ;h Kann
sich die Gewindestange 28 welter in Ricatung des Unrzeigers
drehen und der Arm 34 daher um den vorbestimmten Abs^ai.d nach
oben bewegen, während die Feder 55 zusammengedrückt wird. Inzwischen
werden durch den breiteren Teil des Armes 34 die zweiten und dritten Greifteile 45 und 47, 50 und 51 auüer Eingriff
gebracht, und die Abgabeeinheit 2 und die Aufnahirseeinheit
3 werden mit Hilfe der Verbindungseinrichtungen 4 und 5
miteinander verbunden. Durch die beweglichen Plattchenanordnungen
41 und 42 (siehe Fig. I6d) wird die Kassette 1 von der
stationären Grundplatte 27 und der beweglichen Platte 29 weggedrückt, odurch der Schalter 94 geöffnet wird« Als Ergebnis
werden der Antriebsmotor 71 und der Elektromagnet 88 abgeschaltet,
die Drehung der Gewindestange 28 angehalten und die
-24-
1 OS 81P/1267
Magnetrelais 101 und 104 in ihren ursprünglichen inoperativen
Zustand zurückgebracht.
Während Aufbau und Betrieb eines die Erfindung verkörpern*·
den Projektors im Zusammenhang mit einem Projektor unter Verwendung
der in Fig. 1 bis 6 gezeigten Kassette beschrieben worden ist, versteht es sich für den Fachmann, daß jede der in Fig.
10a« 10b, 11a, 11b, 12a und 12b gezeigten Kassetten durch Modifizierung
des Projektors ohne Abweichen vom Gedanken und Bereich der Erfindung verwendet werden kann.
Bei Verwendung der Kassette I1 wie sie in Fig. 10a und
10b dargestellt ist, muß der Aufnahmekern 16' nur zu einem Teil bewegt werden, so daß keine Notwendigkeit für Einrichtungen
wie bewegliche Platte 29, auf der beweglichen Platte 29 angebrachte Greifteile für die Kassette und Einrichtungen
zum Bringen der Greiftelie für die Kassette in und außer Eingriff
besteht. Dies führt dazu, daß nur eine kleine Bewegung des Halters für die Projektionslinse für den Durchgang des
Aufnahmekerns 16' erforderlich ist.
Aus dem obigen ist leicht zu erkennen, daß die Kassette nach der Erfindung eine Abgabespule für den Film umfaßt, welche
drehbar durch stationäre Halteeinrichtungen getragen wird, und daß der Aufnahmekern für den Film mit den Haltereinrichtungen,
wenn die Kassette nicht in Gebrauch ist, in Eingriff bringbar und außer Eingriff bringbar ist, wenn die Kassette in Gebrauch
ist, d.h. wenn der Film eingeführt wird, um von der Aufnahmewelle des Projektors angetrieben zu werden, so daß die
Kassette, wenn sie in Verwahrung genommen wird, als einziger Gegenstand behandelt werden kann und beim Laden des Projektors
mit einer solchen Kassette eine verläßliche Filmführung bewirkt werden kann.
-25-
19/1767
Kurz zusammengefaßt umfaßt die Erfindung eine Filmkassette mit einer Abgabespule für den Film, auf welcher eine Rolle
Film mit ihrem hinteren Ende befestigt und dann aufgerollt werden kann, einer Halteeinrichtung zum drehbaren Lagern der Abgabespule,
und einen Aufnahmekern für den Film, an welchem das vordere Ende der Filmrolle befestigt werden kann, wobei
der Aufnahmekern lösbar mit der Halteeinrichtung verbunden ist. Nach dem Einführen einer solchen Kassette in einen Filmprojektor
wird der Aufnahmekern von der Halteeinrichtung gelöst, so daß sich der Aufnahmekern zusammen mit dem vorderen Ende
des Filmes durch die FilmfUhrung bewegen kann, bis er eine Lage erreicht, in welcher er durch eine Antriebseinrichtung t
zum Aufspulen des Filmes gedreht werden kann, wodurch der Film auf seinem vorbestimmten Weg geführt werden kann.
-26-
1 0 0 H 1 fW 1 7 Π 7
Claims (12)
- - 26 Patentansprüche\) Filmkassette, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Abgabespule (15) aufweist, auf welche eine Filmrolle mit dem hinteren Ende des Films an der Abgabespule (I5) befestigt aufspulbar ist, und welche in einer ersten Halteeinrichtung (2) drehbar gelagert ist, und daß sie einen Aufnahmekern (16) für den Film aufweist, an welchem das vordere Ende der Filmrolle befestigbar ist, und welche lösbar relativ zu der ersten Halteeinrichtung (2) angeordnet ist.
- 2. Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekern (16) direkt mit der ersten Halteeinrichtung (2) verbunden ist.
- 5· Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ze lehnet, daß der Aufnahmekern (16) über eine zweite Halteeinrichtung (3) mit der ersten Halteeinrichtung (2) verbunden ist.
- 4. Filmkassette nach Anspruch 5» dadurch g e k e η η -ζ e i ch η et, daß die erste und zweite Halteeinrichtung (2, 3) lösbar mittels des Eingriffs von Haken- und Schlitzeinrichtung (6, 7, 8, 10) ineinander lösbar verbunden sind, wobei die Hakeneinrichtungen (7» 10) auf einer der ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 3) angebracht und die Schlitzeinrichtungen (6, 8) auf der anderen der Halteeinrichtungen (5, 2) vorgesehen sind.
- 5. Filmkassette nach Anspruch ~5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 5) Ende zu Ende zueinander angeordnet sind, wenn sie durch die Haken- und Schlitzeinrichtungen (6, 7» 8» 10) miteinander verbunden sind, und daß sich die benachbarten-27-1 ü 9 M 1 H / 1 ? fi 7Enden der ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 3) senkrecht zu der Richtung erstrecken, in welcher die zweite Halteeinrichtung (3) von der ersten Halteeinrichtung (2) lösbar ist.
- 6.Filmkassette nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 3) Ende zu Ende zueinander angeordnet sind, wenn sie durch die Haken- und Schlitzeinrichtungen(6, 7, 8, 10) miteinander verbunden sind, und daß sich die benachbarten Enden der ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 3) schräg zu der Richtung erstrecken, in welcher die zweite Halteeinrichtung f (3) von der ersten Halteeinrichtung (2) lösbar ist.
- 7. Filmkassette nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2,3) Ende zu Ende zueinander geordnet sind, wenn sie durch die Haken- und Schlitzeinrichtungen (6, 7, 8, 10) miteinander verbunden sind, und daß sich die benachbarten Enden der ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 3) parallel zu der HLchtung erstrecken, in welcher die zweite Halteeinrichtung (3) von der ersten Halteeinrichtung (2) lösbar ist.
- 8. Verfahren zum Laden eines Filmprojektors mit einem Film in einer Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch g ek e η η zeichnet, daß die Kassette in den Projektor eingeführt wird, der Aufnahmekern von der ersten Halteeinrichtung gelöst wird und hierauf zusammen mit dem vorderen Ende des Films in eine Lage geführt wird, in welcher der Aufnahmekern in Eingriff mit einer Antriebseinrichtung zum FHinaufspulen in dem Projektor kommt.
- 9. Filmprojektor zur Verwendung mit einer Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er-28-1098 19/1?67aufweist(a) Einrichtungen (27, 29, 37, 38, 4j, 45, 50, 51) zum Halten der Kassette (1) und Lösen der Verbindung des Aufnahmekerns (16) mit der ersten Halteeinrichtung (2),(b) eine Antriebseinrichtung für das Aufspulen des Films,(c) eine Einrichtung (28) zum Bewegen des Aufnahmekerns (16) in und außer antreibenden Eingriff mit der Antriebeeinrichtung,(d) eine Pumführung, und(e) eine Einrichtung zum Bewegen der FilmfUhrung zu deren öffnung um einen Abstand, welcher für den Durchgang des Aufnahmekerns (16) durch die Filmführung ausreicht, wobei die Filmführung nach dem in Eingriff Bringen des vorderen Endes der Filmrolle mit der Antriebseinrichtung schließbar ist.
- 10. Filmprojektor nach Anspruch 9 zur Verwendung mit einer Filmkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Halten der Kassette (1) aufweist(1) eine stationäre und eine bewegliche Platte (27, 29), welche jede eine Befestigungsfläche für die Kassette (1) bilden,(2) eine erste Kassettengreifeinrichtung, welche aus einem Paar Klauenteilen (37, 3S) besteht, die schwenkbar auf der stationären bzw. beweglichen Platte (27, 29) zum Halten der ersten und zweiten Halteeinrichtungen (2, 3) der Kassette (1) angebracht sind, und(3) einer zweiten Kassettengreifeinrichtung, welche aus einem Paar Klauenteilen (45, 47) besteht, die auf entsprechend gegenüberliegenden Seiten der beweglichen Platte (29) zum-29-109819/1?67!!»'j' ■:■■! «!,»!»!'»!!ifil:" '1Se11Ii1J.1! !Ι!ί::ΐ!Ι|ϊ!Ι!!!"!ϊί|:!! !'"Ί '!!ifHalten gegenüberliegender Seiten der Kassette (1) angeordnet sind, welche Klauenteile (45, 47) Einrichtungen zum Lösen der Verbindung der zweiten Halteeinrichtung (3) von der ersten Halteeinrichtung (2) aufweisen,wobei die Einrichtung (28) zum Bewegen des Aufnahmekerns (16) eine Einrichtung zum Bewegen der beweglichen Platte (29), der zweiten Halteeinrichtung (3) und des Aufnahmekerns (16) ist.
- 11. Filmprojektor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Bewegen der beweglichen Platte (29), der zweiten Halteeinrichtung (3) und des Auf- \ nahmekerns (16) eine Gewindestange (28) umfaßt, und daß die bewegliche Platte (29) ein ersten Armteil (30, 31) or.ne Innengewinde und ein zweites Armteil (34, 35) mit Innengewinde in vorbestimmten Grenzen relativ zu dem ersten Armteil gleitend angeordnet aufweist, zwischen dem ersten und zweiten Armteil (30, 31, 34, 35) eine Feder (55) angeordnet ist und die Gewindestange (28) durch die ersten und zweiten Armteile verläuft .
- 12. Filmprojektor nach Anspruh 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Teil der ersten Kaseettengrelfeinrichtung (37, 38) durch Torsionsfedern (39, 40) belastet ist, welche die erste Kassettengreifeinrichtung (37, 3&) in Eingriff mit der Kassette (1) zu bringen suchen, und daß diese mit einem durch Federn belasteten beweglichen Teil zum Bringen der Kassette (1) außer Eingriff mit der stationären und der beweglichen Platten (27, 29) versehen ist, welches besteht aus einer durch ein Federteil in Aufwärtsrichtung belasteten Gleitplatte (59) und einem Paar drehbarer Platten (6o, 6l), welche schwenkbeweglich an den oberen bzw. unteren Endteilen der Gleitplatte (59) befestigt sind, wobei jede drehbare Platte (6o,6l) durch eine Feder (62, 63) belastet ist, welche die drehbare Platte in Berührung mit der Rückseite des bewegliches Teils zu bringen sucht.109819^1267
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44083880A JPS4948764B1 (de) | 1969-10-22 | 1969-10-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2051996A1 true DE2051996A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE2051996B2 DE2051996B2 (de) | 1974-08-29 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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