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DE2051977A1 - Textilmaschine zum Entfernen nicht verwendbarer Bestandteile aus einer Faser masse - Google Patents

Textilmaschine zum Entfernen nicht verwendbarer Bestandteile aus einer Faser masse

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Publication number
DE2051977A1
DE2051977A1 DE19702051977 DE2051977A DE2051977A1 DE 2051977 A1 DE2051977 A1 DE 2051977A1 DE 19702051977 DE19702051977 DE 19702051977 DE 2051977 A DE2051977 A DE 2051977A DE 2051977 A1 DE2051977 A1 DE 2051977A1
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DE
Germany
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textile machine
roller
machine according
separating roller
sawtooth
Prior art date
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Application number
DE19702051977
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DE2051977B2 (de
DE2051977C3 (de
Inventor
Akira Ikeda Osaka Monwaki (Ja pan) P
Original Assignee
Monwaki, Akira, Ikeda Nitto Shoji K K , Osaka, (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Monwaki, Akira, Ikeda Nitto Shoji K K , Osaka, (Japan) filed Critical Monwaki, Akira, Ikeda Nitto Shoji K K , Osaka, (Japan)
Publication of DE2051977A1 publication Critical patent/DE2051977A1/de
Publication of DE2051977B2 publication Critical patent/DE2051977B2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/50Stripping-rollers or like devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/22Arrangements for removing, or disposing of, noil or waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Dipl. - Ing, ReirtaM Kramer 70/8747 2 ° 5 1 9 7 7
pat ; .-ι .α .-'.■·■■. ι- ■· SOOö l«'.i.«L'.---"nsrt 12
irr.-3traöe 1 Telefon ΒβΟ5Β8
Nitto Shoj'i Kabushiki Kaisha, Osaka/Japan Akira Moriwaki, Osaka/Japan
Textilmaschine zum Entfernen nicht verwendbarer Bestandteile aus einer Fasermasse
(Beanspruchte Priorität;
22. Oktober 1969 Japan 84884/69)
Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine zum Entfernen nicht verwendbarer Bestandteile aus einer mit diesen Bestandteilen verbundenen Fasermasse, insbesondere eine kontinuierlich arbeitende Textilmaschine zum Entfernen nicht verwendbarer Bestandteile wie nutzlosen kurzen Fasern oder Unreinheiten aus der mit ihnen verbundenen Fasermasse wie einem Krempelband, einem Faserband oder Vlies in Verbindung mit einer wirksamen Ausrichtung der 5'asern in der Masse unter Anwendung einer vorgeschriebenen Differenz in der Umfangsgeschwindigkeit der Jaser-abscheidungswalzen in enger Kombination mit einem pneumatischen Saugeffekt.
Obgleich die Konzeption der vorliegenden Erfindung bei einer
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beliebigen Stufe des Spinnprozesses anwendbar ist, sofern der Prozeß die Entfernung von nicht verwendbaren Bestandteilen aus der damit verbundenen Fasermasse bei gleichzeitiger Ausrichtung der Fasern in der Masse bezweckt, wird die nachfolgende Beschreibung zum besseren Verständnis in erster Linie im Zusammenhang mit dem üblichen Kämmvorgang gegeben.
Abgesehen vom Verzwirnen kann der gesamte Spinnvorgang als eine Wiederholung der Faserausrichtung und der Entfernung nicht verwendbarer Bestandteile wie kurzer Fasern und Unreinheiten angesehen werden. Insbesondere beim Kämmprozeß wird auf eine hohe Ausrichtung der Fasern in der Fasermasse und auf ein vorgeschriebenes Maß der Entfernung von nicht verwendbaren kurzen Fasern abgezielt.
Unter den verschiedenen Typen konventioneller Kämmaschinen ist die von dem Franzosen namens Gosue Heilmann vorgeschlagene Heilmann-Kämmaschine als Ausgangstyp für die verschiedenen später entwickelten französischen Kämmaschinen bekannt geworden. Diese Art von Kämmaschinen ist besonders zum Kämmen von Baumwoll- oder Kammgarnfasern geeignet.
Bekanntlich werden im Arbeitsablauf der konventionellen Heilmann-Kämmaschine die meisten der Arbeitsvorgänge der mechanischen Teile intermittierend abgewickelt. Eine Zange führt das Faserband intermittierend der Kämmzone zu. Der Kämmzylinder kämmt die .zugeführte Fasermasse intermittierend durch die am
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Umfang und örtlich angebrachten Kämme. Die Abzieh- bzw. Abreißwalzen rotieren wechselweise und periodisch in zwei verschiedenen Richtungen. Der Vorstechkamm geht periodisch nieder, um die hinteren Enden der durch die Abreißwalzen festgeklemmten 3?asermasse auszukämmen.
Es war schwierig oder nahezu unmöglich, bei diesem konventionellen Kämmechanismus die Faserausrichtung in der Fasermasse für Fasern einer Länge, die kurzer als 15 mm bis 10 mm ist, mit hoher Geschwindigkeit durchzuführen. Außerdem ist die intermittierende Arbeitsweise der konventionellen Kämmaschine des Heilmann-Typs begleitet von häufigen zufälligen Brüchen von Maschinenteilen und der Erzeugung eines aufreizenden Arbeitslärms.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Textilmaschine zu schaffen, die kontinuierlich und mit extrem hoher Arbeitsgeschwindigkeit wirksam nicht verwendbare Bestandteile aus der zugehörigen Pasermasse entfernen und in einem hohen Ausmaß die Pasern innerhalb der Masse ausrichten kann. Außerdem sollen die zufälligen Brüche von Maschinenteilen und der auf die Arbeiter der ßpinnfabrik einwirkende Arbeitslärm auf ein Mindestmaß verringert werden.
Die Aufgabe ist bei einer Textilmaschine durch die Kombination der folgenden, zum Teil an sich bekannten Merkmale gelöst:
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a) Ein Paar an der Fasereinspeiseseite der Maschine angeordnete Klemmwalzen,
b) einen in einem vorgegebenen Abstand peripher dem Klemmwalzenpaar gegenüberliegende!Kämmzylinder,
c) eine in einem vorgegebenen Abstand peripher dem Kämmzylinder angeordnete Trennwalze,
fe d) eine Abziehwalze, die in einem vorgegebenen Abstand peripher der Trennwalze an einer Stelle gegenüberliegt, die sich in
Laufrichtung hinter der Kämmwalze befindet,
e) eine an der Ausgabeseite der Maschine angeordnete, in einem
vorgegebenen Abstand peripher der Abziehwalze gegenüberliegende Abnehmerwalze und
f) Gehäuse, um die genannten Teile abzuschließen.
Bei der erfindungsgemäßen Textilmaschine werden die zugeführten Pasern unter Verwendung einer vorgeschriebenen Differenz in der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen und in Verbindung mit auf die Fasern einwirkenden pneumatischen Saugkräften von Walze zu
Walze befördert. Der Transport der behandelten lasern wird kontinuierlich durchgeführt, und die Ausrichtung der Fasern erfolgt während des Fasertransports.
Die Erfindung wird durch Ausführungsbeispiele an Hand von neun
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
1098 19/1?6B ; - 5 -
Fig. 1 teilweise im Schnitt eine schematische Seitenansicht des grundsätzlichen Aufbaus einer erfindungsgemaßen Maschine,
Fig. 2 eine Seitenteilansicht eines für die Klemmwalzen der in Fig. 1 dargestellten Maschine verwendeten Sägezahndrahtes,
Fig. 3 eine Seitenteilansicht eines für den Kämmzylinder der in Fig. 1 dargestellten Maschine benutzten Sägezahndrahtes, {
Fig. 4A und 4-B teilweise im Schnitt eine Seiten- und Vorderansicht eines für die Maschine nach Fig. 1 verwendbaren Kämmzylinder s,
Fig. 5-Ä- eine Seitenteilansicht eines für die Trennwalze der in Fig. 1 dargestellten Maschine verwendeben Sägezahnteils,
Fig. 5B eine Ansicht des Sägezahnteils der Fig. $k in Längsrichtung,
Fig. 6 eine Seitentexlansicht im Schnitt der bei der Maschine nach Fig. 1 verwendeten Trennwalze,
Fig. 7 eine Seitentexlansicht des für die Abziehwalze der Maschine nach Fig. 1 verwendeten Sägezahndrahtes,
Fig. 8A, 8B und 8C Zeichnungen, um den Mechanismus der Faserübergabe von dem Kämmzylinder zu der Trennwalze bei der Haschine nach Fig. 1 zu erläutern,
* 9 eine xvereinpackte schematische Seitenansicht einer
modifizierten Ausfü&rungsform der in Fig. 1 dargestellten Maschine.
Fig. 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau einer Maschine. An. der Einspeiseseite der Maschine befinden sich zwei Klemm- bzw. Speisewalzen 1a und 1b. Peripher den. Speisewalzen 1a und 1b liegt unter Einhaltung eines vorgeschriebenen Zwischen raums ein Kämmzylinder 2 gegenüber. Oberhalb des Käanazylinders befindet sich zu Reinigungszwecken des Kämmzylinders eine Bürstenwalze 3. Peripher dem Kämm-zylinder 2 an der Unterseite gegenüberliegend, ist in einem vorgeschriebenen Abstand eine Trennwalze 4 angeordnet. Von der Stelle der Klennawalzen 1a und 1b bis zu dem Bereich, in dem sich der Kämmzylinder 2 und die Trennwalze 4 gegenüberliegen, erstreckt sich, eine Fükruaagsplafcte 6, die zu den beiden Elementen 2 und 4- ein vorgeschriebenes Abstandsmaß hält. Der Trennwalze 4 ist eine lmfreriSÄlfr derselben angeordnete Bürstenwalze 7 zu Reinigungszwecken der Trennwalze zugeordnet. In Laufrichtung hinter dem SÄaEffizylinder ist peripher gegenüber der Trennwalze 4- in einen vorgeschriebenen Abstand eine Abziehwalze 8 angeordnet. Der Abziehwalze 8 ist ebenfalls eine Bürstenwalze 9 für Eeinigungszwecke zugeordnet. An der Ausgabeseite der Maschine befindet sich peripher gegenüber der Abziehwalze 8 in einem vorgegebenen J&stamid1 eine Abnehmerwalze Ii*.: Die Maschine besitzt ferner ein oberes 12J; ein eingangsseitiges unteres Gehäuse 13, ein ges' TMSiPlierea' £eaabs©- 1!4 und1 eine innere1 Wted: 1&t due-· der· TreianwÄlz'e- 4 und' zwäiaeöieai dien' ISsuttay/liiadea?· 2 WbM
017fS4 " 7 ~
Abziehwalze 8 ausgebildet ist. Die erwähnten Elemente rotieren kontinuierlich in den in der Zeichnung durch Pfeile angedeuteten Eichtungen.
Um die Klemmwalzen 1a und 1b sind Sägezahndrahte 17, wie in Fig. 2 dargestellt, herumgewickelt. Aus Fig. 1 geht hervor, daß die Spitzen der Zähne 18 entgegengesetzt zur Rotationsrichtung der KLemmwalzen 1a bzw. 1b gerichtet sind.
Soweit es die Klemmwirkung betrifft, können von den in 3?ig. dargestellten KLemmwalzen 1a und 1b verschiedene Modifikationen abgeleitet werden. Z. B. können die peripher mit Sägezähnen versehenen Walzen durch Riffelwalzen, Gummiwalzen oder eine Kombination aus diesen beiden Arten ersetzt werden. Manchmal können hierfür vorteilhafterweise übliche Bandwalzen benutzt werden. In diesem Fall ist es möglich, die wirksame Klemmsteile der Fasern extrem nahe an der Arbeitsoberfläche des Kämmzylinders 2 anzuordnen.
Der Kämmzylinder 2 ist - wie Fig. 3 zeigt - ebenfalls mit um die TJmfangsfläche gewickelten Sägezahndrähten 19 versehen.
In den Fig. 4A und 4B ist der innere Aufbau des Kämmzylinders im Detail dargestellt. Unter dem eägezahnförmigen Draht 19 befindet sich eine zylindrisch Hüllschicht 21, die zahlreiche radiale Schlitze 22 besitzt, welche in axialer Richtung des Zylinders 2 verlaufen. Der innere Hohlraum"23 der'Hüllschicht
109819/126*
ist über eine Leitung 24 mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung (nicht dargestellt) verbunden. Die zylindrische Hüllschicht mit radialen Schlitzen kann auch durch eine poröse zylindrische Hüllschicht ersetzt werden.
Die beschriebene Kombination des Kämmzylinders 2 mit den Klemmwalzen 1a und 1b bezweckt eine Zufuhr einer Fasermasse, die aus bis zu einem bestimmten Grad orientierten Fasern besteht, mit fe einer vorgeschriebenen Geschwindigkeit, die in Relation zur Oberflächengeschwindigkeit der Trennwalze 4 steht. Wenn dieser Zweck erreicht ist, kann die in Fig. 1 dargestellte Anordnung auch durch einen üblichen Zugmechanismus ersetzt werden.
Die Trennwalze 4 besitzt - wie Fig. 5 zeigt - am Umfang Sägezahnteile 26. Aus Fig. 1 geht hervor, daß die Spitzen der Sägezähne in Rotationsrichtung der Trennwalze 4 gerichtet sind. Der innere Aufbau der Trennwalze 4 entspricht grundsätzlich dem des in den Fig. 4A und 4B dargestellten Kämmzylinders 2. Durch eine * zylindrische Hüllschicht 28, die zahlreiche in axialer Richtung der Trennwalze 4 verlaufende radiale Schlitze 29 besitzt, ist ein innerer Hohlraum 27 bestimmt. Im Falle der Trennwalze sollte die zylindrische Hüllschicht mit mehreren radialen Schlitzen Jedoch nicht durch eine poröse Schicht ersetzt werden.
Wie Fig. 6 zeigt, sind die Sägezahnteile 26 den radialen Schlitzen 29 zugeordnet. Die Länge MLtt der festen Teile 50 zwischen zwei benachbarten radialen Schlitzen 29 sollte so
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ausgewählt werden, daß sie wenigstens der maximalen Länge der in der behandelten Fasermasse enthaltenen Fasern entspricht. Der innere Hohlraum 27 ist auf die gleiche Weise wie der innere Hohlraum 23 des Kämmzylinders 2 mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung verbunden.
Die Abziehwalze 8 ist - wie Fig. 7 zeigt - peripher mit Sägezahndrähten 31 umwickelt. Die Spitzen der Zähne sind, wie aus Fig. 1 hervorgeht, entgegengesetzt zur Rotationsrichtung der Abziehwalze 8 gerichtet. Die Abziehwalze 8 besitzt ebenfalls einen mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung verbundenen inneren Hohlraum. Der innere Aufbau der Abziehwalze 8 ist grundsätzlich der gleiche wie der des Kämmzylinders 2.
Der innere Aufbau der Abnehmerwalze 11 ist grundsätzlich der gleiche wie der der Abziehwalze 8, und ihr innerer Hohlraum ist ebenfalls mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung verbunden.
Um das Ausmaß des Fasertransports vom Kämmzylinder 2 zur Trennwalze 4 zu steuern, ist die Führungsplatte 6 vorgesehen, die sich von einer Stelle in der Nähe der Klemmwalzen 1a und 1b bis zu dem Bereich erstreckt, in dem sich der Kämmzylinder 2 und die Trennwalze 4 gegenüberliegen. Der Abstand zwischen der Führungsplatte 6 und den beiden Elementen 2 und 4 ist durch Veränderung der Abmessung der Führungsplatte 6 einstellbar. Die Führungsplatte 6 sollte die Umfangsränder der beiden Elemente
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2 und 4 nicht direkt berühren (siehe Fig. 1).
Um das mögliche Entstehen eines zufälligen Luftstroms und/oder einer Virbelluftströmung in der Nähe der Umfangsbereiche der Elemente zu verringern, ist der gesamte Aufbau, wie in Pig. 1 dargestellt, in Gehäuse dicht eingeschlossen.
Bei dem erläuterten Aufbau und der Anordnung der betreffenden Elemente bestimmen sich die Beziehungen zwischen der Umfangsgeschwindigkeit der Rotationselemente wie folgt.
Die Umfangsgeschwindigkeit des Kämmzylinders 2 ist größer als die der Klemmwalzen 1a und 1b. Der Unterschied in der Umfangsgeschwindigkeit hängt vom Grad der Ausrichtung der Fasern in der zugeführten Fasermasse ab. Eine geringe Ausrichtung der Fasern macht eine größere Differenz in der Umfangsgeschwindigkeit erforderlich.
Das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit zwischen der Trennwalze 4 und der Abziehwalze 8 beträgt grundsätzlich 1,32 J 1,00. Ist der Unterschied zwischen den Umfangsgeschwindigkeiten zu groß, so können die behandelten Fasern brechen oder beschädigt werden. Der Unterschied sollte so weit verringert werden, daß die kurzen Fasern auf der Umfangsfläche der Trennwalze Λ nicht zusammen mit den anderen längeren Fasern auf die Dmfangsfläche der Abziehwalze 8 übertragen werden.
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Die Umfangsgeschwindigkeit der Abnehmerwalze 11 sollte etwa der der Abziehwalze 8 entsprechen, so daß die Fasern auf der Umfangsfläche der letzteren glatt auf die Umfangsfläche der ersteren übertragen werden.
Hinsichtlich der Auswahl der Umfangsgeschwindigkeit der Trennwalze 4 bezüglich der des Kämmzylinders 2 muß eine bestimmte Beziehung eingehalten werden, die von der Faserlänge der behandelten Fasermasse abhängig ist. Es sei die Umfangsgeschwindigkeit des Kämmzylinders 2 mit "Vg", die Umfangsgeschwindigkeit der Trennwalze 4- mit "Y/, die Länge des festen Teils 30 der Trennwalze 4- mit "L" und die maximale Länge der aus der Fasermasse zu entfernenden Fasern mit 11I" bezeichnet. Es muß dann die folgende mathematische Beziehung zwischen den vier Werten erfüllt sein:
T2 1
^ "1"
Es sollte hier daran erinnert werden, daß der Wert von "L" so definiert wurde, daß er wenigstens gleich der maximalen Länge der in der behandelten Fasermasse enthaltenen Fasern war.
Mit dem beschriebenen mechanischen Aufbau der erfindungsgemäßen Maschine werden die zugeführten Fasern in der folgenden Weise behandelt.
Die Fasermasse wird der Maschine durch die Klemmwalzen 1a und 1b zugeführt. Die Fasern werden daraufhin aus dem Verbund der
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Fasermasse befreit, indem sie auf die sägezahnförmige tJmfangsflache des Kämmzylinders 2 gesaugt werden· Die auf der Umfaagsfläche des Eämmzylinders 2 abgelagerten Fasern werden durch die Eo tat ion des Kämmzylinders 2 in Laufrichtung mitgenommen. Wenn die Fasern den hinteren Rand der Führungsplatte 6 passieren, werden die vorderen Enden der Fasern Jenseits des Randes angesaugt und auf die Umfangsflache der Trennwalze 4- übertragen. Bei diesem Übergabeprozeß werden die Fasern nacheinander aus der auf dem Kämmzylinder 2 ruhenden aufgelegten Faserschicht herausgezogen, und zwar teils zufolge des Unterschiedes in der XJm>fangsgeschwindigkeit und teils zufolge der pneumatischen Saugkraft, die von der Innenseite der Trennwalze 4- her einwirkt.
Der Übergabevorgang wird im folgenden an Hand der Fig. 86. und 8B im einzelnen erläutert. Sowohl die Fasermasse F als auch die zylindrische MlIe 28 der Trennwalze 4 mögen sich in der in Fig. 8A durch Pfeile angedeuteten Richtung bewegen. In dem in Fig. 8A dargestellten Zustand möge das vordere Ende der Fasermasse F den vorderen Rand der wirksamen FaserÜbergabezone erreichen, der durch die strich-punktierte Linie A markiert ist* Ferner soll das vordere Ende eines bestimmten festen Teils 30 der zylindrischen Hülle 28 der Trennwalze 4· die Stelle der Linie A erreicht haben. Bei dem in Fig. 8B dargestellten Zustand hat sich das vordere Ende der Fasermasse F über die Linie A um die Entfernung "1" mit der Geschwindigkeit Vp weiterbewegt, die der Umfangsgeschwindigkeit des Kämmzylinders 2 entspricht. Während dieser Periode bewegt sich das vordere Ende des
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betreffenden festen Teils 30 mit der Geschwindigkeit V2, um die Entfernung "L" weiter. Der Grund hierfür liegt in der oben definierten mathematischen Beziehung zwischen V2 1111U Yzl· Unmittelbar nach dem in Fig. '8B dargestellten Zustand wird die Länge "1" der Fasermasse F einer Saugwirkung durch den radialen Schlitz 29 ausgesetzt. Bei weiterer Drehung der Trennwalze 4· ruhen die durch die Saugwirkung eingefangenen Fasern auf dem Sägezahnteil 26 und werden - wie Fig. 80 zeigt - zwangsweise aus dem Verbund der Fasermasse F herausgezogen. In der in Fig. 8C dargestellben Anordnung sei die Entfernung zwischen dem vorderen Ende der auf dem Sägezahnteil 26 ruhenden Fasern und dem hinteren Ende des entsprechenden Schlitzes 29 gleich der Länge "1".
Nach der Übergabe werden die auf der Trennwalze 4 ruhenden Fasern bei der Rotation der Trennwalze 4· in Laufrichtung mitgenommen. Bei der"'Ankunft in dem Bereich, in dem die Abziehwalze der Trennwalze'^· gegenüberliegt, werden Fasern, deren Länge größer als "I" ist, an ihrem hinteren Ende durch die Arbeitsfläche der Abziehwalze 8 erfaßt, während die Fasern, deren Länge kurzer als "1" ist, durch die Saugwirkung des Schlitzes 29 eingefangen bleiben. Nur die durch die Abziehwalze 8 erfaßten langen Fasern werden über die Abnehmerwalze 11 zur Ausgabeseite der Maschine befördert.
Bei dem erläuterten Vorgang wird das Herausziehen der einzelnen Faser aus der filmartigen Faserschicht, die auf dem
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Kämmzylinder 2 aufliegt, periodisch bewirkt, wenn die entsprechenden radialen Schlitze 29 der Trennwalze 4 (siehe Fig. 6) am vorderen Rand der effektiven FaserÜbergabezone angelangen. Es sollte zur Kenntnis genommen werden, daß jeder dieser periodischen Faserausziehvorgänge einem Kämmvorgang der konventionellen französischen Kämmaschine entspricht. Ist deshalb die Trennwalze 4 mit 20 radialen Schlitzen 29 versehen, dann entspricht eine volle Umdrehung der Trennwalze 4 20 Faserausziehvorgängen. Mit anderen Worten hat eine Umdrehung der Trennwalze 4 den gleichen Kämmeffekt wie 20 intermittierende Kämmvorgänge der konventionellen französischen Kämmaschine. Es wurde empirisch festgestellt, daß die Trennwalze 4 mit einer Rotationsgeschwindigkeit von etwa 100 Umdrehungen/min betrieben werden kann. Bei der genannten Anzahl der Schlitze 29 würde dies bedeuten, daß die betreffende Trennwalze 4 2.000 Kämmvorgänge innerhalb einer Minube ausführen kann.
Der beschriebene grundsätzliche Aufbau der erfindungsgemäßen Maschine erlaubt verschiedene Modifikationen.
In Fig. 9 ist ein Beispiel einer derartigen Modifikation vereinfacht dargestellt. Die Maschine besitzt zwei Klemmwalzen 1a und 1b, einen Kämmzylinder 2, eine erste Trennwalze 104a, eine erste Führungsplatte 106a und zwei aufeinanderfolgend angeordnete Hilfswalzen 131a und 132a. Alle erwähnten Elemente sind unterhalb des Kämmzylinders 2 auf der Einspeiseseite der Maschine angeordnet. An der Ausgabeseite befinden sich unter dem
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Kämmzylinder 2 eine zweite Trennwalze 104-b, eine zweite Führungsplatte iO6b und zwei aufeinanderfolgend angeordnete Hilfs walzen 131b wad 132b. Ferner ist an der Ausgangßseite eine Abziehwalze 8 und eine Abnehmerwalze 11 in gleicher Weise wie bei dem in fig. 1 dargestellten grundsätzlichen Aufbau angeordnet. SIIr Zwecke des Abdicht ens sind mehrere Gehäuse vorgesehen. Die Rotationselemente rotieren in den durch Pfeile ange deuteten Eichtungen.
Bei dieser Anordnung kann der Vorgang während eines Durchlaufs der Fasern durch die Haschine zweimal erfolgen. Bei weiterer Vergrößerung der Anzahl der 3)reinwalzen kann der Vorgang öfter wiederholt werden.
20 Ansprüche
9 Figuren
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Claims (20)

  1. An s ρ r ü c h e
    "!Textilmaschine zum Entfernen nicht verwendbarer Bestandteile aus einer Fasermasse, g e k e η η ζ e i c h η e t d u r c h die Kombination der folgenden, zum Teil an sich bekannten Merkmale:
    a) ein Paar an der Fasereinspeiseseite der Maschine angeordnete Klemmwalzen (1a, 1b),
    b) einen in einem vorgegebenen Abstand peripher dem Klemmwalzenpaar gegenüberliegenden Kammzylinder (2),
    c) eine in einem vorgegebenen Abstand peripher dem Kammzylinder gegenüberliegende Trennwalze (4-),
    d) eine Abziehwalze (8), die in einem vorgegebenen Abstand peripher der Trennwalze an einer Stelle gegenüberliegt, die sich in Laufrichtung hinter der Kämmwalze befindet,
    e) eine an der Ausgabeseite der Maschine angeordnete, in einem vorgegebenen Abstand peripher der Abziehwalze gegenüberliegende Abnehmerwalze (11) und
    f) Gehäuse (12, '1J, 14, 16), um die genannten Teile abzuschließen;' '; ['':' : ''
    109 8 19-/1
    — 2 —
  2. 2. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine Führungsplatte (6) vorgesehen ist, die sich von der Stelle der Klemmwalzen in den Bereich erstreckt, 'in dem sich der Kämmzylinder und die Trennwalze gegenüberliegen, wobei gegenüber diesen beiden Elementen ein vorgeschriebenes Abstandsmaß eingehalten ist.
  3. 3. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sie eine Bürstenwalze (7) enthält, die zur Trennwalze peripher gegenüberliegend an einer Stelle angeordnet ist, die hinter dem Bereich liegt, in dem die Trennwalze und die Abziehwalze einander gegenüberliegen.
  4. 4. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Klemmwalzen mit um die Umfangsfläche gewickelten sägezahnförmigen Drähten (17) versehen sind und daß die Spitzen (18) der Sägezähne entgegengesetzt zur Robationsrichbung der Klemmwalzen gerichtet sind.
  5. 5. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß wenig3bens eine der beiden Klemmwalzen als Riffelwalze ausgebildet ist.
  6. 6. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens eine der beiden Klemmwalzen als Gummiwalze ausgebildet ist.
    109819/ U65 - 3 -
  7. 7. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß der Kämmzylinder mit um die Umfangsflache gewickelten sägezahnförmigen Drähten (19) versehen ist und unterhalb der Sägezahndrähte eine zylindrische Hüllschicht (21) besitzt, die einen inneren Hohlraum (23) definiert, der mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung verbunden ist.
  8. 8. Textilmaschine nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Hüllschicht mehrere radiale Schlitze (22) besitzt, die sich in axialer Richtung des Kämmzylinders erstrecken.
  9. 9. Textilmaschine nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Hüllschicht porös ausgebildet ist.
  10. 10. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Trennwalze mit am Umfang angeordneten sägezahnförmigen Teilen (26) versehen ist, deren, Spitzen in Rotationsrichtung der Trennwalze gerichtet sind, und daß unterhalb der sägezahnförmigen Teile eine zylindrische Hüllschicht vorgesehen ist, die einen mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung verbundenen inneren Hohlraum (27) definiert, .und daß die zylindrische Hüllschicht mehrere radiale Schlitze (29) besitzt.
    109819/1265
  11. 11. Textilmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Abstand (L) zwischen benachbarten radialen Schlitzen wenigstens gleich der maximalen Länge der in der behandelten Fasermasse enthaltenen Fasern ist.
  12. 12. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Abziehwalze mit um die Umfangsfläche gewickelten sägezahnförmigen Drähten versehen ist, wobei die Spitzen der Sägezähne entgegengesetzt zur Rotationsrichtung der Abziehwalze gerichtet sind, und daß sich unterhalb der sägezahnförmigen Drähte eine zylindrische Hüllschicht befindet, die einen mit einer äußeren pneumatischen Saugvorrichtung verbundenen inneren Hohlraum definiert.
  13. 13· Textilmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Hüll schicht eine Vielzahl radialer Schlitze besitzt.
  14. 14. Textilmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Hüllschicht porös ausgebildet ist.
  15. 15· Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Abnchmerwalzν eine zylindrische HÜ31schicht besitzt, die einen mit einer äuße-
    1 0 9 8 t 9 M ?.
    ren pneumatischen Saugvorrichtung verbundenen inneren Hohlraum definiert.
  16. 16. Textilmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Hüllschicht mehrere radiale Schlitze besitzt.
  17. 17. Textilmaschine nach Anspruch 15, dadurch g e P kennzeichnet, daß die zylindrische Hüllschicht porös ausgebildet ist.
  18. 18. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e kennz ei chnet-, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Klemmwalzen kleiner ist als die Umfangsgeschwindigkeit des Kämmzylinders.
  19. 19. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e -
    kennzeichnet, daß die Rotationsrichtung des Kämmzylinders entgegengesetzt zu der der Trennwalze ist und daß die Umfangsgeschwindigkeit (Vo) der ersteren sich zur Umfangsgeschwindigkeit (V^.) der letzteren wie folgt verhält:
    wobei 1 « die maximale Länge der aus dem Verbund der Faser-
    masse zu entfernenden Fasern,
    L «* der Abstand zwischen zwei benachbarten radialen Schlitzen durch die zylindrische Hülle der Trennwalze.
    109819/176 Γ> _6_
  20. 20. Textilmaschine nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Umfangsgeschwindigkeit der Trennwalze größer ist als die der Abziehwalze.
    109819/1265
    Leerseite
DE19702051977 1969-10-22 1970-10-22 Maschine zum Kardieren und Kämmen von Fasergut Expired DE2051977C3 (de)

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