DE2051255C - Kegelradlagerung - Google Patents
KegelradlagerungInfo
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Description
30 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung außer einem Halteglied
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kegelradlage- einen mit einem Keilnutprofil versehenen Bundring
rung, wobei das Kegelrad mit gegebenenfalls weiteren zur Aufnahme der Axialkräfte enthält und die Welle
Elementen auf einer Welle angeordnet ist, mit einer ein dem Keilnutprofil des Bundringes komplementä-
Vorrichtung zum Zusammenhalten der Elemente auf 35 res Keilnutprofil sowie im Anschluß an das Keilnut-
der Welle und zur gleichmäßigen Aufnahme und profil eine Ringnut aufweist, die zur Aufnahme des
Weiterleitung der Axialkräfte aus dem Kegelrad in über das Keilnutprofil überschiebbaren und nach
die Welle. einer Renkbewegung festlegbaren ßundringes dient,
Bei einer bekannten zweiseitigen Lagerung einer ein der sich in seiner festgelegten, winkelverdrehten Stel-Antriebskegelrad
tragenden Hohlwelle (deutsche 40 lung mit den Stirnflächen des Keilnutprofils an den
Auslegeschrift 1 198 684) ist das Kegelrad einstückig Stirnflächen des Keilnutprofils der Welle abstützt,
mit der Welle ausgebildet. Die Axialkräfte aus der Hierdurch ist es möglich, die aus der Verzahnung Verzahnung werden in das Gehäuse durch zwei an sich ergebenden Axialkräfte unmittelbar auf die den Enden angeordnete Lager, zwischen den Lagern Welle zu übertragen, ohne daß die zur Festlegung der angeordnete Zahnräder und durch an den Außenrin- 45 hintereinander auf die Welle aufgeschobenen Baugen der Lager anliegende und durch einen durch die teile dienende Vorrichtung, die üblicherweise als Hohlwelle hindurchgeführten Spannbolzen zusam- Mutter ausgebildet ist, '.sätzlich zu beiasten. Die mengehaltene Spannteller übertragen. Dieser lange Axialkräfte were* ·η von den Stirnflächen des Keilnut-Weg über viele Elemente läßt eine gleichmäßige Auf- profils von der vVelle einerseits uwd dem Bundring nähme und Weiterleitung der Axialkräfte zweifelhaft 50 andererseits übernommen, die nach einer gegenseitierscheinen. Bei dieser aufwendigen Halterung wird gen Verdrehung mit zumindest sehr großen Teilen ihdie an dem dem Ritzel gegenüberliegenden Ende an- rer Stirnfläche aneinander anliegen. Die gleichmägeordr.ete Haltemutter zum Zusammenhalten sämtli- ßige Verteilung der Belastung wird durch die genaue eher auf der Hohlwelle angeordneten Elemente nicht Bearbeitbarkeit der Stirnflächen senkrecht zur Achse durch die sich aus der Verzahnung ergebenden Kräfte 55 der Welle erreicht,
belastet, da diese der Spannbolzen aufnimmt. Um ein zufälliges Lösen des Bundringes nach der
mit der Welle ausgebildet. Die Axialkräfte aus der Hierdurch ist es möglich, die aus der Verzahnung Verzahnung werden in das Gehäuse durch zwei an sich ergebenden Axialkräfte unmittelbar auf die den Enden angeordnete Lager, zwischen den Lagern Welle zu übertragen, ohne daß die zur Festlegung der angeordnete Zahnräder und durch an den Außenrin- 45 hintereinander auf die Welle aufgeschobenen Baugen der Lager anliegende und durch einen durch die teile dienende Vorrichtung, die üblicherweise als Hohlwelle hindurchgeführten Spannbolzen zusam- Mutter ausgebildet ist, '.sätzlich zu beiasten. Die mengehaltene Spannteller übertragen. Dieser lange Axialkräfte were* ·η von den Stirnflächen des Keilnut-Weg über viele Elemente läßt eine gleichmäßige Auf- profils von der vVelle einerseits uwd dem Bundring nähme und Weiterleitung der Axialkräfte zweifelhaft 50 andererseits übernommen, die nach einer gegenseitierscheinen. Bei dieser aufwendigen Halterung wird gen Verdrehung mit zumindest sehr großen Teilen ihdie an dem dem Ritzel gegenüberliegenden Ende an- rer Stirnfläche aneinander anliegen. Die gleichmägeordr.ete Haltemutter zum Zusammenhalten sämtli- ßige Verteilung der Belastung wird durch die genaue eher auf der Hohlwelle angeordneten Elemente nicht Bearbeitbarkeit der Stirnflächen senkrecht zur Achse durch die sich aus der Verzahnung ergebenden Kräfte 55 der Welle erreicht,
belastet, da diese der Spannbolzen aufnimmt. Um ein zufälliges Lösen des Bundringes nach der
Es sind Lager zum Aufnehmen des Axialdruckes Renkbewegung zu verhindern, hat dieser in weiterer
rotierenderTeilebekanntitschechoslowakischePatent- Ausgestaltung der Erfindung eine achsparallele Nase,
schrift 81 867), die aus einer sich drehenden Druck- die in einer passenden Nut von auf das Keilnutprofil
scheibe und aus tragenden Lagersegmenten bestehen, So aufschiebbaren Bauteile festlegbar ist.
die auf einer Unterlage untergebracht sind, durch die Die Erfindung wird nunmehr unter Hinweis auf ein
der Axialdruck weiter übertragen wird. Eine derar- Ausführungsbeispiel näher beschrieben, das in der
tige Einrichtung arbeitet nicht immer zufriedenstel- Zeichnung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigt
lend, da die gleichmäßige Verteilung der gesamten Fig. 1 eine Gesamtzusammenstellung einer erfin-
Axialkräfte der Druckscheibe auf alle Tragsegmente 65 dungsgemäßen Vorrichtung in axialem Längsschnitt,
erst dann erfolgt, wenn alle Gleitflächen der Tragseg- F i g. 2 eine Seitenansicht der Welle,
mente im Betrieb gänzlich gleich von der Gleitfläche F i g. 3 in jeweils halbem Axiaischnitt ein auf die
der sich drehenden Druckscheibe entfernt sind. Welie aufzuziehendes Zahnrad und den Bundring.
Auf die Welle 1 sind hintereinander eine »schwimmende« Ringscheibe 2, ein Kegelritzel 3, eine zweite
»schwimmende« Ringscheibe 2', ein Bundring 4 und ein Zahnrad 5 aufgeschoben. Alle diese Teile werden
durch die Abschlußmuiter als Halteglied 6 zusammengehalten.
Die Welle i ist an ihrem mutterseitigen Ende mit einem Keilnutprofil 7 und im Anschluß einer Ringnut
8 versehen.
Das auf das Keilnutprofil 7 der Welle aufschiebbare Zahnrad 5 hat an seiner dem Bundring 4 zugewandten
Stirnfläche eine radiale Ausnehmung oder Nut 9, in die eine achsparallele Nase 10 des Bundringes
4 eingreifen kann.
Der Bundring 4 ist mit inneren Zähnen oder einem Keilnutprofil 11 versehen, das komplementär zu dem
Keilnutprofil 7 der Welle ist, so daß sich der Bundring
mit Gleitpassung der Keilnut- oder Verzahnungsprofile über das Keilnutprofil der Welle herüberschieben
läßt. In der an dieses Profil, anschließenden Ringnut 8 läßt sich sodann der Bundring 4
derart gegenüber der Welle verdrehen, daß die Stirnflächen des äußeren Keilnutprofils 7 der Welle und die
Stirnflächen der inneren Verzahnung oder des Keilnutprofils 11 des Bundringes einander stoßend gegen- as
überstehen, diese Lage wird durch Eingreifen der achsparallelen Nase 10 des Bundringes 4 in die Nut 9
des Zahnrades S festgelegt.
Die Festlegung des Bundringes 4 auf der Welle beruht grundsätzlich auf dem Prinzip einer Renkkupplung,
bei der ebenfalls eine axiale Verschiebung und dann eine Umfangs-Winkeldrehung erfolgt, um einen
Teil mit einem anderen fest zu kuppeln.
Da der Bodendurchmesser der Ringnut 8 im wesentlichen gleich dem inneren Kopfkreisdurchmesser des
Keilnutprofils 11 des Bundringes 4 ist, tragen bei einer Winkelverdrehung des Bundringes gegenüber
dem Keilnutprofil 7 der Welle 1 um eine halbe Zahnteilung sämtliche Stirnflächen der Bundring-Innenkeile
oder -Zähne gleichmäßig, so daß der Bundring sehr große axiale Schubkräfte des Kegelritzels 3 unmittelbar
auf die Welle 1 übertragen kann, ohne daß die zur Festlegung der hintereinander auf
die Welle aufgeschobenen Bauteile dienende Mutter 6 dadurch irgendwie zusätzlich beansprucht wird
Es dürfte klar sein, daß zum i «stiegen der Winkelstellung
des Bundringes 4 nach seinem Uberschieben und Verdrehen gegenüber der Welle 1 statt des Zahnrades
5 auch irgendein anderer Bauteil verwendet werden kann, der auf der Welle axial verschiebbar,
aber drehfest angeordnet ist. Weiterhin könnten die Nase 10 und die Nut 9 gegenseitig vertauscht sein.
Der Bundring 4 könnte nach seinem Verdrehen gegenüber dem Keilnutprofil 7 der Welle auch mittels
anderer Haltemittel, beispielsweise Radialstiftschrauben, gegen Drehen in der Ringnut 8 gehalten sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kegelradlagerung, wobei das Kegelrad mit Segmenten mit Vorsprüngen versehen ist, durch die
gegebenenfalls weiteren Elementen auf einer 5 sie sich auf eine Kugelfläche des Gehäuses stutzt. Da-Welle
angeordnet ist, mit einer Vorrichtung zum bei stützen sich die Segmente auf die Trageinlage
Zusammenhalten der Elemente auf der Welle durch Ansätze zwischen den erwähnten Vorsprangen,
und zur gleichmäßigen Aufnahme und Weiterlei- so daß sich benachbarte Segmente durch die El-^tiz:-
tung der Axialkräfte aus dem Kegelrad in die tat der Trageinlage einer gleichmäßigen Druckvertei-Welle,
dadurch gekennzeichnet, daßio lung anpassen können, während die Anpassung von
die Vorrichtung außer einem Halteglied (6) einen gegenüberliegenden Segmenten durch Bewegung der
mit einem Keilnutprofil (11) versehener Bundring Vorsprünge der Trageinlage auf der Kugelfläche er-(4)
zur Aufnahme der Axialkräfte enthält und die folgt. Im Betrieb kann aber die oben erwähnte Bedin-WePiS
(1) ein dem Keilnutprofil des Bundringes gung wegen der Ungenauigkeiten bei der Herstellung,
komplementäres Keilnutprofil (7) sowie im 15 Montage, ungleicher Wärmedehnung von Teilen des
Anschluß an das Keilnutprofil eine Ringnut (8) eigentlichen Lagers und von Teilen seiner unmitteiaufweist,
die zur Aufnahme des über das Keilnut- baren Umgebung (Ständer, Grundplatten u. dfl) nur
profil überschipbbaren und nach einer Renkbewe- schwer erfüllt werden.
gung festlegbarjn Bundringes (4) dient, der sich Um diese ziemlich komplizierten Ausführungen
in seiner festgelegten, winkelverdrehten Stellung 20 von Axialdrucklagern zu vermeiden, war man um
mit den Stirnflächen des Keilnutprofils an den solche Ausführungen bemüht, die die gleiche Wir-
Stirnflächen des Keilnutprofils der Welle (I) ab- kung mit 'Mereinfachsten Mitteln sichern könnten,
stützt. Bei einer dieser Vorrichtungen wurde z. B. ein.:
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Schraubenmutter zum Aufnehmen der Axialkräfte
kennzeichnet, daß der Bundring (4) eine achspa- 25 des Ritzels eines Kegelradgetriebes angewendet,
rallele Nase (10) hat, die in einer passenden Nut Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die (9) von auf das Keilnutprofil (7) aufschiebbaren Vorrichtung zum Zusammenhalten von den Axial-Bauteiles (Zahnrad 5) festlegbar ist. kräften aus der Verzahnung in einfacher Weise zu
rallele Nase (10) hat, die in einer passenden Nut Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die (9) von auf das Keilnutprofil (7) aufschiebbaren Vorrichtung zum Zusammenhalten von den Axial-Bauteiles (Zahnrad 5) festlegbar ist. kräften aus der Verzahnung in einfacher Weise zu
entlasten.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS696269 | 1969-10-21 | ||
| CS6962A CS148404B1 (de) | 1969-10-21 | 1969-10-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2051255A1 DE2051255A1 (de) | 1971-04-29 |
| DE2051255B2 DE2051255B2 (de) | 1972-07-13 |
| DE2051255C true DE2051255C (de) | 1973-02-15 |
Family
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