DE2051130A1 - Drucksteuervorrichtung - Google Patents
DrucksteuervorrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B11/00—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
- F15B11/16—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors
- F15B11/17—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors using two or more pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Fluid Mechanics (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
- Drucksteuervorrichtung Beim pneumatischen und/oder hydraulischen Steuern eines Vorganges stellt sich häufig das Problem, zwei verschiedene Druckmittelkreise mit gleichen oder unterschiedlichen Drücken unter hermetischer Trennung voneinander zu beaufschlagen. Hierzu ist es bekannt, die beiden Kreise völlig getrennt aufzubauen, mit getrennten Pumpen zu speisen und die einzelnen Drücke über getrennte manometerge steuerte Reduzierventile einzustellen.
- Bei dieser bekannten Lösung ergeben sich hohe Ausrüstungskosten für die einzelnen Druckmittelkreise.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wesentlich vereinfachte Lösung der oben genannten Aufgabe vorzuschlagen, urt bei zwei voneinander zwar dicht zu trennenden Druckmittelkreisen eine einstellbare Druckdifferenz oder ein einstellbares Druckverhältnis zu erhalten.
- Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Steuern des Druckes eines Fludes durch einen Druckmittelraum mit zwei voneinander durcn eine Membrane getrennten Ein- und Auslassen, zwischen denen jeweils eine Drosselstelle angeordnet ist, deren Schließkörper gegenlaufig von der Membrane angelenkt sind, gelost.
- Durch diene erfindungsgemäße Vorrichtung wird als großer Vorteil erreicht, d die Druckmittelsteuervorrichtung aus einet kompakten einfache Bauteil besteht, das rtiit seinen beiden Ein- und Auslassen in die jeweils in Abhangigkeit voneinander zu steuernden Druckleitungen eingefügt werden muß.
- In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die eine der beiden Drosselstellen in Schlißrichtung durch eine Feder vorgespannt ist. Bei einer derartigen Ausbildung kann an die zu beeinflussenden Druckmittelkreise auf eine vorherbestimmbare Druckdifferenz steuern.
- Weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen sind in den beigefügten Unteransprüchen enthalten.
- In den Figuren 1 und 2 der beigefügten Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung naher dargestellt. In beiden Figuren ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einen Längsschnitt dargestellt. in beiden figuren bedeuten gleiche Bezugszeichen jeweils die gleichen Einzelheiten.
- gin Gehäuse 1 besteht aus zwei zu einer Mittenebene 2 symmetrischen Gehäusehalften 3 und 4. Der Innenraun der beiden Gehäusehälften 3 und 4 bildet einen Druckmittelraum 5. Die beiden Gehäusehälften sind .rnit Flanschen 6 versehen, zwischen denen eine Membran 7. druckdicht mittels einer Schraubverbindung 8 eingespannt ist. In jeder Gehäusehälfte 3 oder 4 befindet sich ein Druckmitteleinlaß 9 oder 10 un; ein Druckmittelauslaß 11 bzw. 12. Die Achsen der Ein- und Auslässe fluchten miteinander; die Achsen liegen außerdem parallel zur Mittenebene 2 und zur Membrane im.entlcasteten Zustand. Die beiden Einlaßstutzen 13 und 14, die die Gehausehälften 3 3 und 4 nach innen in den Druckraum 5 durchsetzen, sid an ihren Enden 15 und 16 in Richtung von der Membrane 7 senkrecht fortweisend abgewinkelt.
- An ihren Enden bilden sie den Sitz 17 bzw. 18 einer Drosselstelle.
- Die Drosselkörper 19 bzw. 20 bilden L-förmige Winkel, die an den die Drosselkörper darstellenden Schenkeln mit Dichtkörpexn 21 bzw.
- 22 versehen sind, mit denen die Drosselstellen 17 oder 18 abge dichtet werden können. I!ie anderen beiden Schenkel 23 und 24 der D-formigen Schließkörper sind mittels einer Schraubverbindung 25 miteinander starr und mit der Membrane 7 fest verbunden. Da die Membrane eine gewisse Rückstellwirkung in die neutrale Mittelebene 2 aufweist, sind im Ruhezustand durch geeignete Bemessung ser Schenkel längen 23 und 24 beide Drosselstellen 17 und 18 geöffnet. In den beiden an die Vorrichtung angeschlossenen Druckmittelleitungen bildet sich ein einstellbares Druckverhältnis aus.
- Die Ausführung gemäß Fig. 2 ist insoweit abgeandert, daß die Drosselstelle '8 unter einseitiger Vorspannung steht: Damit sind die beiden Gehäusehälften 3 und 4 nict er symmetrisch zueinander.
- Der den Dichtkörper 22 tragende Schenkel 20 des L-förmigen Schließkörpers 24 weist en seinem unteren. Ende eine Ausdrehnung 26 auf, in der eine Druckschraubenfeder 27 gelagert ist. Die Feder stützt sich en seinem durch eine Schraube 28 einstellbaren Gegenlager 29 ab.
- Bei gleichen Druckverhältnissen in den Einlassen 9 und 10 wird die untere Drosselstelle 18 unter der Wirkung der Feder 27 um einen einstellbaren Betrag im Durchsatz des Fludes kleiner sein als die obere. -Damit läßt sich eine Druckdifferenz in den Druckmittelkreisen 9 und 11 bzw. 10 und 12 einstellen.
- Die beiden Druckmittelkreise 9 und 11 bzw. 10 und 12 können mit Gasen, auch Luft, beaufschalgt werden, wobei die Gase unterschiedlich sein können und der eine Gaskreislauf beispielsweise auch Sterilluft enthalten kann. Es ware gleichfalls möglich, die beiden Kreise mit hydraulischen, d.h. flüssigen Druckmitteln zu beaufschlagen, es ware weiterhin möglich, einen Kreislauf als Gaskreislauf und einen als Flüssigkeitskreislauf auszunutzen.
Claims (1)
1) Vorrichtung zum Steuern des Druckes eins Fludes, gekennzeichnet
durch einen Druckmittelraum (5) mit zwei voneinander durch eine Membrane (7) getrennten
Ein- (9, 10) und Auslässen (11, 12), zwischen denen jeweils eine Drosselstelle (17,
18) angeordnet ist, deren Schließkörper (23, 24) gegenläufig von der Membrane angelenkt
sind.
2 forrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine eine Drosselstelle
in Schließrichtung vorspannende Feder (27).
5 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch parallel
zur Membranoberfläche angeordnete Ein- und Auslässe und durch eine Abwinkelung (15,
16) der Einlässe im Inneren der Vorrichtung senkrecht von der Membranmittelachae
(2) weg.
4 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, gekennzeichnet durch
eine starre Verbindung (23, 24) der beiden Drosselkörper (19, 20) miteinander.
9 Vorrichtung nacti einen der Ansprüche 1 - 4, gekennzeichnet durch
L-förmige Sehließkörper, die an den einen Winkel, die den eigentlichn Drosselkörper
tragen (-19, 20) und die an ihrem anderen Winkel (23, 24) gegeneinander und auf
die Membrane (7) geschraubt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702051130 DE2051130C (de) | 1970-10-17 | Vorrichtung zum Steuern des Druckes eines Fluids bei zwei voneinander dicht getrennten Druckmittelkreisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702051130 DE2051130C (de) | 1970-10-17 | Vorrichtung zum Steuern des Druckes eines Fluids bei zwei voneinander dicht getrennten Druckmittelkreisen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2051130A1 true DE2051130A1 (de) | 1972-04-20 |
| DE2051130B2 DE2051130B2 (de) | 1972-08-24 |
| DE2051130C DE2051130C (de) | 1973-03-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2051130B2 (de) | 1972-08-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |