DE2050964A1 - Behalter fur flache Gegenstande, ins besondere Schallplatten - Google Patents
Behalter fur flache Gegenstande, ins besondere SchallplattenInfo
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Description
München, den 16„ Oktober 1970 P 292 W/Gr
Plastic Innovations Limited in London / Großbritannien
Behälter für flache Gegenstände, insbesondere Schallplatten
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zum Aufnehmen bzw. Aufbewahren von flachen Gegenständen, insbesondere von
Schallplatten.
Schallplatten werden meist in einer flachen Einstecktasche verkauft und aufbewahrt, die einen der Plattengröße entsprechenden,
quadratischen Umriß aufweist, aus Papier oder Karton besteht, längs einer Kante zur Bildung eines Einsteckschlitzes
offen, an den drei anderen Kanten geschlossen ist und in der ™
Mitte ihrer beiden Hauptflächen einen kreisrunden Ausschnitt aufweist, durch den die beidseitig auf der Schallplatte angeordneten
Plattenetiketts sichtbar und les-bar sind. Ferner ist
es bekannt, eine Schallplatte zum besseren Schutz gegen Beschädigung und Staub in eine Einstecktaßche aus Papier oder aus
transparenter Kunststoffolie einzuschieben und sie mit dieser Einstecktaßche in einer äußeren Einstecktasche aus Karton aufzubewahren«
Es ist auch bekannt, die Außentasche mit Kunststoff zu überziehen, um ihr ein attraktiveres Aussehen zu verleihen,
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Besteht die Plattenhülle aus je einer äußeren und inneren Einstecktasche,
ßo ist es üblich, die Innentasche so in die Außentasche zu stecken, daß die Einsteckschlitze der beiden Taschen
rechtwinkelig zueinander liegen, damit die Schallplatte nicht herausfallen kann. Ferner ist es auch bekannt, die Einstecktasehe
einer Schallplattenhülle mit einem Klappdeckel zu versehen,'in der mit dem Klappdeckel abzudeckenden Taschenfläche ein mittleres
Loch anzuordnen, in dem wenigstens eines der beiden Plattenetiketts sichtbar ist, und die Einstecktasche innen zusätzlich
mit einer Schutztasche aus transparentem Kunststoff auszukleiden, wobei der Einsteckschlitz dieser Auskleidungstasche gewöhnlich
mit dem Einsteckschlitz der Tasche des Außendeckels zusammen in der Klappfalte des Außendeckels liegt, damit die Schallplatte
bei geschlossenem Deckel nicht herausfallen kanne Natürlich ist
es auch bekannt, buchartige Plattenalben herzustellen, die eine Mehrzahl von aufeinanderliegenden flachen Einstecktaschen mit
oberem Einsteckschlitz enthalten, und überdies ist es bekannt, zum Vertrieb und zur Aufbewahrung einer Mehrzahl von Schallplatten,
z»B# eines Schallplattensatzes aus zwei, drei oder
mehr Schallplatten eine albumartige Plattenhülle zu verwenden, die in einem äußeren Klappdeckel eine Mehrzahl von aufeinanderliegenden
Einstecktaschen aufweißt.
Die Anwendung getrennter äußerer und innerer Einstecktaschen zur Herstellung einer Plattenhülle ist jedoch aufwendig und unwirtschaftlich
und überdies mit der Gefahr verbunden, daß die Einstecktaschen beim Ineinanderschieben beschädigt werden, das
Zusammenschieben nicht in der richtigen Stellung erfolgt oder
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die zweite Einstecktasche unbenutzt bleibt und verlorengeht.
Auch die Verwendung einer üinschubtasche aus Kunststoff als
Auskleidung einer Klappdeckeltasche aus Karton oder Papier ist aufwendig und unzweckmäßig, weil beim öffnen des Klappdeckels
nur das Plattenetikett der einen Plattenseite sichtbar ist und die Platte aus den zusammenliegenden Einsteckschlitzen beider
Taschen herausfallen kann, wenn man mit der Plattenhülle nicht vorsichtig umgeht. ä
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich leicht und billig herstellen läßt, durch Ausrüstung mit einem als Klappdeckel
ausgebildeten Flachdeckel eine gute Eigenfestigkeit aufweist, sich beim Einstecken einer Schallplatte oder eines son«
stigen flachen Gegenstandes leicht handhaben läßt, die Schallplatte oder den sonstigen Gegenstand beim Offnen des Klapp«
deckeis in voller Größe bis zum Rande sichtbar macht, die Schallplatte
oder den sonstigen Gegenstand auch dann wirksam gegen Herausfallen aus dem Umschlag schützt, wenn man bei unachtsamer
Handhabung den Behälter mit dem Einsteckschlitz nach unten hält und bei alledem in abgewandelten Ausführungen hinsichtlich des
Aufwandes an Karton und Kunststoffolie vergleichsweise sparsam hergestellt werden kann»
Diese Aufgabe wird bei einem Behälter, bestehend aus einem dünnen Flachdeckel aus Karton, Pappe, Folie od»dergle, der hälftig
in zwei etwa quadratische, zusammenklappbare Teildeckel unterteilt ist, an oder zwischen denen eine fest angebrachte
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Einstecktasche angeordnet ist, erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die Einstecktasche durch eine am Flachdeckel bleibend befestigte,
außenseitig unbedeckte Transparentfolie aus Kunststoff gebildet ist, die den in der Einstecktasche befindlichen Gegenstand
beim Öffnen des Flachdeckels mindestens auf einer Seite in voller Größe sichtbar macht. Diese Ausführung bricht mit dem
bisher üblichen Prinzip, bei einer mit einem Flachdeckel aus Karton versehenen Schallplattenhülle die Einstecktasche gleichfalls
aus Karton oder aus Papier herzustellen und sie an ihrer beim Öffnen des Deckels sichtbar werdenden 'laschenfläche mit
einer mittleren Öffnung zu versehen, die nur das Plattenetikett sichtbar macht* Da der Benutzer beim Öffnen des Flachdeckels"die
Schallplatte in voller Größe bis zum äußeren Rand sieht, ist es für ihn auch leichter, die Schallplatte vorsichtig und an der
richtigen Stelle zu erfassen, um sie ohne Beschädigung der Einstecktasche aus der Plattenhülle hervorzuziehen*
Die Einstecktasche kann unterschiedliche Ausführungen aufweisen.
Nach einer bevorzugten Ausführung können beide Hauptflächen der Tasche aus transparentem Kunststoff bestehen, wobei
dann die eine Hauptfläche mit der Innenfläche des die Tasche tragenden Teildeckels fest verbunden und die andere, dem Teildeckel
abgewendete Folienhauptfläche in voller Größe unbedeckt
ist. In abgewandelter Ausführung kann eine solche beidseitig mit transparenten Hauptflächen versehene Einstecktasohe auch
längs einer ihrer geschlossenen Kanten an der mittleren Klappkante des äußeren Flachdeckels schwenkbar gelagert sein. Um den
Bedarf an Kunststoffolie zu vermindern, empfiehlt sich jedoch
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eine weiterhin abgewandelte Ausführung, bei der die Einsteck« tasche durch den sie tragenden Teil des KLachdeckels und ein* J.U
Innenfläche dieses Deckelteils bedeckende^ mit ihm an drei Kanten
fest verbundenes, transparentes Folienblatt gebildet ist*
In weiterer Ausgestaltung des Behälters nach der Erfindung kann der Klappdeckel mit zwei oder mehr fest angebrachten Einstecktaschen
versehen sein, wobei die zusätzlichen Einstecktaschei
entweder an der zweiten Hälfte des Klappdeckels angebracht oder ™
als beidseitig transparente Taschen längs einer geschlossenen Kante an einer gleichfalls geschlossenen Kante der Deckeltasche
angelenkt sind und eine zusätzliche Klapptasche bilden» Weitere Merkmale des Behälters nach der Erfindung sind vornehmlich darauf
gerichtet, die ein- oder beidseitig dirch Transparentfolie aus^
Kunststoff gebildete Einstecktasche des Klappdeckels an ihrer offenen, den Einsteckschlitz bildenden Kante mit einem nachgiebigen
Streifen aus Schaumkunststoff zu versehen, der die in
der Tasche befindliche Schallplatte an ihrem Rand übergreift und ^
gegen Herausfallen aus der Tasche sichert, und der zugleich auch eine Wischleiste bildet, die die Schallplatte beim Einstecken
in die Tasche von anhaftendem Staub befreit und die Einsteck« tasche abdichtet.
Die Zeichnung zeigt Beispiele für die Ausführung von Behältern
nach der Erfindung, und zwar in Gestalt von Schallplattenhüllen* Es zeigen
Pig, 1 die schaubildliche Ansicht einer Schallplattenhülle in aufgeklapptem Zustand,
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Pig, 2 einen Längsschnitt durch diese Plattenhülle in voll
aufgeklapptem Zustand,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführung
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführung
der Schallplattenhülle,
Fige 4 einen Teillängsschnitt durch die Klappstelle einer weiterhin abgewandelten Plattenhülle,
Fige 4 einen Teillängsschnitt durch die Klappstelle einer weiterhin abgewandelten Plattenhülle,
Fig. 5 die schaubildliche Ansicht einer vierten Ausführungsform,
Fig. 6 eine Einzelheit der Plattenhülle nach Fig. 5 im
Fig. 6 eine Einzelheit der Plattenhülle nach Fig. 5 im
Teillängsschnitt,
Fig. 7 die fünfte Ausführungsform einer Schallplattenhülle nach der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 7 die fünfte Ausführungsform einer Schallplattenhülle nach der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 8 die schaubildliche Ansicht einer sechsten Ausführungsform einer Schallplattenhülle nach der Erfindung
in aufgeklapptem Zustand,
Fig. 9 die siebente Ausführungsform einer abgewandelten
Fig. 9 die siebente Ausführungsform einer abgewandelten
Plattenhülle nach der Erfindung, Fig. 10 eine achte abgewandelte Ausführungsform einer Schall.
plattenhülle nach der Erfindung, Figo 11 einen Querschnitt durch die Schließkanten einer
Schallplattenhülle nach der Erfindung in geschlossenem Zustand,
Fige 12 einen Querschnitt durch abgewandelte Schließkanten
einer Plattenhülle nach der Erfindung in größerem Maßstab,
Fig« 13 eine schaubildliche schematische Ansicht der getrennt
dargestellten Teile einer Schallplattenhülle
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aus Kunststoff und ihres Schweißrahmens, i7igo 14 einen Teillängsschnitt durch den rfand des Schweiß-
rahraens nach Linie XIV-XIV von Fig«, 13 und
Pig« 15 einen Querschnitt durch den mittleren Steg eines abgewandelten Schweißrahmens,
Die Schallplattenhülle nach Fig. 1 und 2 weist einen rechteckigen
Flaehdeckel 10 aus Karton od,derglo auf, der in zwei
quadratische Hälften Ha1IIb unterteilt ist und einen schmalen |
Mittelstreifen Hc mit Falzlinien 12a, 12b enthält, mit dem die
beiden quadratischen Teile zusammengehalten sind» Die Breite des Mittelstreifens Hc ist so bemessen, daß die beiden quadratischen
Teilflächen Ha, Hb mit einem dazwischen befindlichen Schallplattenbehälter
flach zusammengeklappt werden können, wie dies für den als Deckel dienenden Teil Hb mit gestrichelten Linien
13 in Fig. 2 angedeutet ist. Die Innenfläche und Außenfläche der
Teile Ha und Hb und des Mittelstreifens Hc können in üblicher Weise mit Aufdrucken, Erläuterungen oder bildlichen Verzierungen
versehen sein.
Die Schallplattenhülle nach Fig« 1 und 2 soll nur eine Schallplatte aufnehmen. Für diesen Zweck ist die quadratische
Teilfläche Ha an ihrer Innenseite mit einer Einstecktasche I^
versehen. Diese Tasche ist durch eine Rückenplatte 15a und eine Vorderplatte 15b gebildet, von denen die erstere an der Innenfläche
der quadratischen Deckelfläche Ha verklebt ist, während die vordere Platte 15b der Einstecktasche zweckmäßig aus transparenter
Kunststoffolie besteht und nur an drei Kanten 16, nämlich
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oben, unten und. an der äußeren Seitenkante mit der Hückenplatte
der Einstecktasche verklebt oder verschweißt ist» Die im Bereich des Mittelstreifens lic befindliche Kante 17 ist offen,und die
Begrenzungskante der Vorderplatte 15b liegt hier etwas in Abstand
von der gleichlaufenden Endkante 18 der ßückenplatte 15a. Zwischen
diesen beiden Kanten befindet sich ein schmaler Streifen 19 aus Schaumkunststoff, der zweckmäßig aus dem gleichen Material
besteht wie die Hauptflächen 15a,15b der Einstecktasche, z.B.
aus PVC0 Der Schaumstoffstreifen 19 ist mit seiner Außenkante
längs der Kante 18 der Hüokenfläche 15a der Einstecktasche 1^-
verschweißt, während seine Innenkante 21 in der Kinstecktasche
liegt« Beim Einstecken oder Herausnehmen einer Schallplatte aus der Einstecktasche wird die ihrer Rückenfläche 15a zugekehrte
Fläche der Schallplatte über die Oberfläche des Schaurastoffstreifens
19 bewegt, wobei der Schaurastoffstreifen den auf dieser Fläche der Schallplatte liegenden Staub abwischt. Dabei
weicht die Kante 17 der Außenfläche 15b der Tasche etwas nach außen aus.
Der Schaurastoffstreifen 19 verhindert es, daß die Schallplatte bei zurückgeschlagenem Hüllendeckel llbji herausfallen
kann, wenn man die Plattenhülle mit der offenen Kante 17 der Einstecktasche nach unten hält. In der Schließstellung des
Hüllendeckels 11b ist die Einstecktasche ohnehin längs ihrer offenen Kante 17 durch den Mittelstreifen lic der Plattenhülle
verschlossen.
Da die Einstecktasche I^ aus durchsichtiger Kunststoffolie
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besteht, kann die Schallplatte auf ihrer der Fläche 15b zugekehrten
Seite in voller Größe gesehen und gelesen werden, ohne daß es erforderlich ist, die Einstecktasche mit einem kreisförmigen Ausschnitt in der Größe des Plattenetiketts zu versehen»
Ist die Schallplatte aus der Einstecktasche herausgenommen, so ist durch die Kunststoffolien 15a und 15b der Einstecktasche auch die ihnen zugekehrte Innenfläche der quadrati«
sehen Hüllenplatte 11a sichtbar, so daß man die Hüllenplatte auch ä
auf dieser Fläche bedrucken oder mit einer bildlichen Verzierung versehen kann. Die Kantenversch weißungen 16 der Einstecktasehe
und die Kantenverschweißung des Streifens 19 können mit einer
quadratischen Schweißelektrode in einem Arbeitsgang hergestellt werden, wie dies weiter unten noch erläutert wirde
Die Schallplattenhülle nach Fig. 3 ist ähnlich ausgebildet,
weist jedoch zwei Einstecktasohen I^ und 22 zur Aufnahme von
zwei Schallplatten auf. Der mittlere Streifen lic muß hier etwas breiter bemessen sein, weil der Abstand zwischen den Außenflä- g
chen der Plattenhülle und der mit der gestrichelten Linie 23
angedeuteten Schließstellung um die Höhe der zweiten Einstecktasche 22 größer ist«
Fig, k zeigt eine abgewandelte Ausführung dieser zur Aufnahme
von zwei Schallplatten bestimmten Plattenhülle nach Fig.3· Die beiden Einstecktaschen sind hier durch einen zusammenhängenden
Taschenkörper gebildet, dessen liückenflache 24 sich über
die Gesamtlänge beider Einstecktaschen erstreckt, auch den mittleren Falzstreifen 25 bildet und in diesem Bereich mit einem
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Schaumkunststoffstreifen 26 bedeckt ist, der mit seinen Enden
unter die Vorderflächen 27a und 27b der beiden Einstecktaschen
ragt» Die Teile können hier mit einer entsprechend ausgebildeten Schweißelektrode in einem Arbeitsgang verbunden werden, wobei
die Schweißelektrode mit einem mittleren Steg den mittleren Teil des Schaumkunst stoff Streifens 26 beim Verschweißen mit der ·
Rückenfläche Zk der Einstecktaschen niederdrückt. Dieser Teil des Schaumkunststoffstreifens wird beim Verschweißen durchsichtig
und stellt eine gute Verstärkung der mittleren Klappkante der doppelten Einsteckhülle her.
Eine weiterhin abgeänderte Ausführung der doppelten Schallplatteneinsteckhülle
ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Der Grundkörper
der Plattenhülle weist die in Fig. 1 dargestellte Ausführung auf, ist jedoch mit einer zweiten Einstecktasche 28 versehen,
die an einer der geschlossenen Kanten der Einstecktasche 1^- angelenkt ist» Gemäß Fige 5 ist die zweite Einstecktasche 28
an der oberen Kante der Einstecktasche Ik angelenkt. Vorzugsweise
sind beide Einstecktaschen I^ und 28 in Gestalt eines zusammenhängenden
Taschenkörpers von doppelter Länge hergestellt und in der Längsmitte durch einen niedergedrückten und fest verklebten
Gelenkstreifen 29 einteilig verbunden. Dabei ist die im aufgeklappten
Zustand obere Doppelfläche der beiden Einstecktaschen 28 und Ik etwas schmaler ausgebildet als die untere Doppelfläche,
die im Bereich der Einstecktasche Ik an der Innenfläche des Außendeckels
verklebt ist, so daß für beide Einstecktaschen Ik und die obere Einsteckkante ebenso wie die Kante 17 der üinstecktaßche
Ik nach Fig. 1 und 2 von der dazu gleichlaufenden Kante
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der Rückenfläche etwas einwärts versetzt liegt. Der am Einsteckschlitz
anzubringende Schaumkunststoffstreifen weist hier die
doppelte Länge auf, so daß er sich über die Einsteckkanten beider Taschen erstreckt. Auch hier können alle Schweißnähte an den
Kanten der beiden Einstecktaschen und die zusätzliche Verschweißung für den Schaumkunststoffstreifen mit einer entsprechenden
Schweißelektrode in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Nach dem Einstecken der beiden Schallplatten in die Einsteck- ä
taschen Ik und 28 wird die obere Einstecktasche 28 auf die Tasche
I^ niedergeklappt, worauf der taschenlose Deckel 11b der doppelten
Plattenhülle auf die Außenfläche der Einstecktasche 28 niedergeklappt wird, wie dies in Fig. 6 mit der gestrichelten Linie
30 angedeutet ist.
Nach dem Prinzip dieser doppelten Plattenhülle können ganze Plattenalben ausgebildet sein, die mit einer ent sprechenden Vielzahl
von zusammenhängenden Einstecktaschen versehen sind. So können bei einem Plattenalbum, das zur Aufnahme von drei Schall- g
platten bestimmt ist, drei zusammenhängende Einstecktaschen vorgesehen werden, von denen die dritte Tasche mit der unteren Kante
der Einstecktasche Ik gemäß Fig. 5 verbunden ist. Der zusätzliche
Gelenkstreifen muß hier natürlich so breit bemessen sein, daß die untere Einstecktasche auf die zunächst niederzuklappende obere
Einstecktasche 28 beim Zusammenklappen des Plattenalbums niedergeklappt werden kann. Natürlich muß auch der mittlere Falzstreifen
des Außendeckels so breit bemessen sein, daß er der Stärke von drei aufeinanderliegenden Einstecktaschen mit darin befindlichen
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Schallplatten entspricht.
Ein Plattenalbum für vier Schallplatten kann beispielsweise so hergestellt werden, daß beide Innenflächen des Flachdeckels
der Plattenhülle bzw, des Plattenalbums je mit zwei zusammenhängenden Einstecktaschen 1^· und 28 gemäß Fig. 5 versehen werden.
Weiterhin kann eine Plattenhülle zur Aufnahme von drei Schallplatten so hergestellt werden, daß die eine Innenfläche
des Außendeckels 10 geraäßr5 zwei Einstecktaschen erhalt, während die Teilfläche 11b nur mit einer Einstecktasche ausgerüstet wird.
In allen diesen Fällen werden die Einstecktaschen so angeordnet, daß ihre Öffnungskanten bzw« die durch sie begrenzten
Einsteckschlitze dem mittleren Falzstreifen der Außenplatte zugekehrt sind. Die Einstecktaschen können auch andere Anordnungen
aufweisen. Beispielsweise kann eine Plattenhülle nach Fig„ 1 an
der zum Falzstreifen lic parallelen Außenkante eine angelenkte zweite Einstecktasche aufweisen, deren Einsteckschlitz an der
zur Gelenkkante parallelen Außenkante liegt und beim Zusammenklappen der Schallplattenhülle dann gleichfalls in den Bereich
des Falzstreifens lic kommt.
Eine weiterhin abgewandelte Ausführung einer Schallplattenhülle
mit zwei Einstecktaschen ist in Fig, 7 dargestellt. Der
Außendeckel 10 ist hier an seiner linken Teilfläche 11a mit einer Doppeltasche versehen, die aus drei übereinanderliegenden Begrenzungsflächen
32a,32b und 32c gebildet ist. Dabei ragt die mittlere Begrenzungsfläche 32b an ihrer dem Mittelstreifen lic
des Deckels zugekehrten Kante über die auf der gleichen oeite
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liegenden Endkanten der Begrenzungsflächen 32a und 32c etwas nach außen und ist an dieser Kante mit den Schaumkunststoffstreifen
33a und 33b versehen. Diese Ausführung ist bevorzugt,
weil sie einen verminderten Werkstoffaufwand aufweist und nur aus den drei Begrenzungsflächen und zwei Schaumstoffstreifen besteht,
die sich schweißtechnisch besonders einfach zu einer doppelten Einstecktasche verbinden lassen. Auf dieser Grundlage
können auch Plattenalben mit einer Vielzahl von Einstecktaschen I
besonders einfach hergestellt werden, z.B. ein Plattenalbum mit acht Einstecktaschen, beispielsweise in der Grundausführung nach
Pig· 5s wobei jedoch jede der beiden Innenflächen 11a und 11b
des Außendeckels anstelle der Einzeltaschen I^ und 28 mit doppelten
Einstecktaschen versehen ist»
Die Schallplattenhülle nach Pig, 8 unterscheidet sich von den Hüllen oder Alben nach Pig« 1-7 dadurch, daß der Außendeckel
3^ hier durch zwei als ülinstecktaschen ausgebildete Teilflächen
35a und 35b gebildet ist. Diese Deckeltaschen bestehen
aus polymerem Kunststoff und hängen mit einem mittleren Gelenkstreifen einteilig zusammen. Jede ßinstecktasche weist eine
quadratische üückenflache 36 auf, die an ihren drei Außenkanten
mit einer vorderen Begrenzungsfläche 37 verschweißt ist und an den einander zugekehrten Kanten dieser vorderen Begrenzungsflächen 37 je einen in die zugeordnete Einstecktasche ragenden
Schaumkunststoffstreifen 38 aufweisen. Die beiden llückenflächen
36 sind durch einen mittleren Falzstreifen 39 verbunden, der mit den hinteren Begrenzungsflächen 36 aus einem Stück bestehen kann.
Um diese aus durchsichtigem Kunststoff bestehenden Deckeltaschen
mit Beschriftungen oder bildlichen Darstellungen zu versehen, können zusätzliche Einlageblätter kO aus dünner Pappe oder sonstigem
Werkstoff vorgesehen sein, die die Beschriftungen oder bildlichen Darstellungen aufnehmen und in die Deckeltaschen eingeschoben
werden. Die Einsteckblätter ^O sind vorzugsweise so breit bemessen, daß sie mit ihren einander zugekehrten Kanten
unter den Schaumkunststoffstreifen 38 ragen und beim Herausnehmen
der Schallplatten nicht aus den Deckeltaschen hervorgezogen werden,, Bei Bedarf kann natürlich eine der beiden Deckeltaschen
entfallen, oder es kann jede Deckeltasche mit einer Mehrzahl von zusätzlich angebrachten Einstecktaschen versehen
werden.
Fig. 9 zeigt eine andere, bevorzugte Ausführung einer
Schallplattenhülle, die eine Einstecktasche aufweist, jedoch auch als Plattenalbum mit einer Mehrzahl von Einstecktaschen
ausgebildet sein kann. Diese Schallplattenhülle weist eine längliche Deckelplatte 71 auf, die durch zwei in der Mitte befindliche,
parallele Faltlinien 72 in zwei quadratische Deckelflächen unterteilt ist, nämlich einen vorderen Deckel 73 1^d- einen hinteren
Deckel 74·, Alle Deckelflächen können bei Bedarf mit Inschriften,
Bildern oder Verzierungen bedruckt oder anderweitig ausgerüstet sein. Zwischen den Deckelflächen 73 und 7*4- befindet
sich eine quadratische Einstecktasche 75, die aus zwei Folienblättern 76 und 77 aus transparentem Kunststoff gebildet ist.
Diese Folienblätter sind an ihren oberen und unteren Kanten ver-
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schweißt und an ihrer zu den Faltlinien 72 parallelen Vorderkante
mit einem an die Folie 77 angeschweißten Streifen 78 aus
Schaumkunststoff versehen, der in den Einsteckschlitz 79 der Tasche
ragt» Die Einstecktasche 75 stimmt mit der Einstecktasche 1Λ nach Fig. 1 überein, ist jedoch nicht an einer Innenfläche
des Außendeckels 71 verklebt, sondern mit einem Klebstreifen 80
aus transparentem Kunststoff längs der einen Faltlinie 72 des
Deckels befestigt. Der Klebstreifen 80 ist über seine Länge ä
hälftig gefaltet und mi1/Ö.er einen Hälfte 80a an der Innenfläche
des Deckels 7^» niit der anderen Hälfte 80b an der Folie 76 der
Einstecktasche verklebt. Beim Öffnen des Deckels kann die in der Einstecktasche befindliche Schallplatte auf beiden Seiten gesehen
und gelesen werden. Dabei kann sie selbst dann aus der Einstecktasche nicht herausfallen, wenn man die Plattenhülle
versehentlich nur an einer Deckelfläche erfaßt und die Einstecktasche mit der Einsteckkante nach unten hängt.
Wird die Einstecktasche 75 durch eine der Doppeltaschen ^
nach Fig· 5-7 ersetzt, so erhält man eine Plattenhülle oder ein Plattenalbum für zwei oder mehr Schallplatten.
Sind die Schallplatten oder sonstige in die Taschen einzusteckende,
flache Gegenstände kreisrund, so ist es an sich unwesentlich, welche Lage sie in der Einstecktasche einnehmen.
Die Tasche braucht daher auch nicht quadratisch ausgebildet zu werden, sondern kann an der Kante, die dem Einsteckschlitz gegenüberliegt,
auch gerundet sein, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Der Außendeckel 46 ist hier an jeder seiner quadratischen
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Teilflächen mit einer Einstecktasche ^7 versehen, die an der
den zusammenliegenden Einsteckschlitzen gegenüberliegenden, äußeren Begrenzungskante 4-8 halbkreisförmig gerundet ist. In
diesem Fall hat das zum Verschweißen der Einstecktaschen dienende Schweißwerkzeug rahmenförmige Elektroden von etwa D-förmiger
Gestalt»
Die erfindungsgemäße Ausrüstung der Einstecktaschen an
ihrer Einsteckkante mit federnd nachgiebigen Streifen aus Schaumkunststoff oder gleichwertigem Werkstoff, die mit ihrer Außenkante
an der offenen Kante einer Begrenzungsfläche der Einstecktasche verschweißt oder anderweitig befestigt sind, an
ihrer gegenüberliegenden, in der Tasche befindlichen Längskante aber keine Befestigung aufweisen, ist besonders wichtig und
vorteilhafte Diese Streifen bestehen vorzugsweise aus thermoplastischem Schaumkunststoff, z«B, aus Polyurethan, und werden
durch Hochfrequenzschweißung an der Innenseite der zugeordneten Taschenfläche befestigt, die vorzugsweise aus Polyvinylchlorid
oder ähnlichem Kunststoff besteht. Die Verschweißung besteht nur aus einer linienhaften Schweißnaht, die sich nur an der Außenkante
der zugeordneten Taschenfläche befindet. Der größte Teil des Streifens liegt daher lose auf der zugeordneten Taschenfläche,
so daß sich die Schallplatte nach dem Einschieben in die Tasche unter die hintere Kante des Streifens schieben kann. Hierdurch
ist die Schallplatte gegen Herausfallen aus der Einstecktasche verläßlich gesichert, und der Benutzer soll absichtlich
genötigt sein, mit den Fingern in die Einstecktasche zu greifen,
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wenn er die Schallplatte aus der Einstecktasche herausnehmen will, wobei dann derjenige Teil des elastischen Streifens, der
den Schallplattenrand übergreift, vorübergehend um die Schweiß-,
naht nach außen schwenkte
Bei der in Fig. 11 und 12 angedeuteten und in größerem Maßstab dargestellten Ausführung der Einsteckkante einer derartigen
Aufnahmetasche weist die Tasche zwei quadratische Begrenzungsflächen 61 auf, von denen jede Begrenzungsfläche an |
ihrer offenen Kante im Bereich des Einsteckschlitzes 62 mit je einem elastischen Streifen 63 versehen ist. Diese Streifen sind
an ihrer den Taschenflächen zugekehrten Seiten mit ebenen Anlageflächen versehen, laufen an den einander zugekehrten Hauptflächen
aber nach außen verjüngt zu, so daß der Einsteckschlitz 62 einen etwa V-vörmigen Querschnitt aufweist. Die elastischen Streifen
sind nur mit ihren verjüngten Enden 63a an den Taschenflächen
verschweißt, während sie mit ihren inneren Kanten 63b lose auf den Taschenflächen liegen, wie sich insbesondere aus der schematischen
Darstellung nach Fig. 12 entnehmen läßt. Die elastischen Streifen 63 können daher mit den Taschenflächen 61 einen Spaltraum
63c bilden, in den eine in der Tasche befindliche Schallplatte 64- mit einem Teil ihres kreisförmigen liandes eindringen
kann. Bei dieser Ausbildung der Einstecktasche mit zwei elastischen Streifen 63 wird die Schallplatte auf beiden Hauptflächen
von anhängendem Staub gereinigt, wenn man sie inAie Tasche einschiebt.
Eine vereinfachte Ausbildung der Einstecktaschen kann da-
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durch erlangt werden, daß die äußere Deckelplatte an einer oder
an beiden quadratischen Deckelflächen auf der Innenseite mit einer Taschenfläche von etwa gleicher Größe versehen wird, die
man an den freiliegenden Kanten der Deckelfläche mittels Schweißnähten oder Klebstreifen befestigt, während der Einsteckschlitz
entweder längs der Taschenfläche oder längs der Deckelfläche oder längs beider Flächen mit elastischen Streifen 19 bzw. 63
ausgerüstet wird«,
Eine Vorrichtung zum Herstellen von quadratischen Einstecktaschen
nach Fig. 1, 2, 3 und 7 ist in Fig. I3 und Ik, eine abgeänderte
Vorrichtung zur Herstellung von Einstecktaschen nach Fig. Jj-, 5, 6 und 8 ist in Fig. 15 dargestellt.
Gemäß Fige I3 sind zwei quadratische Platten oder Folien 50
aus polymerem Kunststoff nebeneinander gelegt. Der zwischen diesen Folien oder Platten befindliche Spalt ist mit einem Streifen
51 aus Schaumkunststoff bedeckt. Das ganze ist dann mit einer
Rechteckplatte 52 abgedeckt. Weiterhin ist ein rahmenförmiges
Schweiß- und Schneidwerkzeug 53 vorgesehen, dessen äußere Rahmenleisten 5^ als Schweißelektroden dienen, mit ihrer Unterkante
55 die Platten 50 und 52 aneinanderdrucken und eine nach unten
ragende Messerleiste 56 aufweisen, die die zusammenliegenden
Teile nach dem Herstellen der Verschweißung beschneidet,, Die äußeren, als Schweißelektroden dienenden Rahmenleisten yi sind
durch eine mittlere Querleiste 57 verbunden, die mit einer eingelassenen Schneidklinge 58 zum gleichzeitigen Verschweißen der
Mitte der Platte 52 mit dem elastischen Streifen 51 versehen ist,
109819/2051
Bei Gebrauch wird der riahmen 53 auf die zusammenliegenden Teile
50 - 52 niedergesenkt und an einen Hochfrequenzkreis angeschlossen, wobei die Teile zusammengeschweißt und beschnitten
werden, so daß eine Schallplattenhülle mit einer oder mit zwei nlinstecktaschen gemäß Fig, 1-3 entsteht.
In der abgeänderten Ausführung der Vorrichtung, die in Fig. 15 angedeutet ist, weist der mittlere Steg 59 äes rahmenartigen
Schweißwerkzeuges keine Schneide auf. In dieser Aus- Λ
führung stellt das Werkzeug nur eine mittlere Verschweißung her, wobei die in Fig. ^ dargestellte Ausführung der Schallplattenhülle
entstehtβ Werden die in Fig. I3 zusammenliegenden Teile
50 - 52 umgedreht, so entsteht entweder eine Plattenhülle gemäß Fig. 8 oder eine doppelte Einstecktasche gemäß Fig. 5·
109819/2051
Claims (2)
- Ansprüche(IJ Behälter, bestehend, aus einem dünnen Flachdeckel aus Karton, Pappe, Folie od.dergl,, der hälftig in zwei etwa quadratische, zusammenklappbare Teildeckel unterteilt ist, an oder zwischen denen eine fest angebrachte, flache Einstecktasche angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche (1^,37,^7*75) durch eine am Flachdeckel bleibend befestigte, außenseitig unbedeckte Transparentfolie aus Kunststoff gebildet ist, die den in der Einstecktasche befindlichen Gegenstand (Schallplatte) beim Öffnen des Flachdeckels mindestens auf einer Seite in voller Größe sichtbar macht,
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche (1^,22) zwei aus transparentem Kunststoff bestehende Hauptflächen aufweist, von denen die eine (15a) mit der Innenfläche des Teildeckels (11a oder lib) fest verbunden und die andere, dem Teildeckel abgewendete Folienhauptfläche (15b) in voller Größe unbedeckt ist,3, Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche durch den sie tragenden Teildeckel (z.B. Ha) und ein die Innenfläche des Teildeckels bedeckendes, mit ihm an drei Kanten fest verbundenes, transparentes Folienblatt (z.B. 15b) gebildet ist.^-, Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die iiinstecktasche (75) zwei in ganzer Größe aus Kunststoffolie10 9 8 19/2051bestehende Hauptflächen (76,77) aufweist, längs einer äußeren Kante als Einsteckschlitz (78) offen und mittels Klebstreifen (80a,80b) an der mittleren Klappkante (72) des Außendeckels (71) befestigt ist*5· Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Innenflächen (11a,lib) des äußeren Flachdeckels (10) mit sie bedeckenden Einstecktaschen (1^,22) aus unbedeckter Transparentfolie aus Kunststoff versehen sind,6» Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche aus durchsichtiger, unbedeckter Kunststoffolie mit einer oder mehreren zusätz lichen Einstecktaschen (28) ausgerüstet ist,7, Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche oder zusätzlichen Einstecktaschen (28) längs einer geschlossenen Kante an einer gleichfalls geschlossenen Kante der mit dem Flachdeckel (10) bleibend verbundenen Ein-Stecktasche gelenkig angebracht sind.8, Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,, da« durch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche (1^,22,28,37j^7 aus außenseitig unbedeckter, transparenter Kunststoffolie längs ihres Einsteckschlitzes mit in Abstand voneinander liegenden, parallelen Schlitzbegrenzungskalten (z,B# 17,1b) versehen ist.9, Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus außenseitig unbedeckter* trans109819/2051parenter Kunststoffolie gebildete oder gebildeten Einstecktaschen längs des Einsteckschlitzes mit einem in die Tasche ragenden, elastischen Streifen (19,26,33a,33b,38,78) aus Schaumkunststoff versehen sind.10, Behälter nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Streifen aus Schaumkunststoff (z.B. 19,63) einen nach außen verjüngten Querschnitt aufweist, nur längs seiner Außenkante (20,63a) mit der die Einstecktasche bildenden Kunststoffolie bleibend verbunden ist und mit seinem der inneren Längskante (21,63b) zugekehrten Teil die Innenfläche der Kunststoffolie nur lose anliegend berührt.11, Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich des Einsteckschlitzes angeordnete Schaumkunststoffstreifen (z,B, 19,63) längs seiner Außenkante (20,63a) mit der ihn tragenden Transparentfolie durch eine Schweißnaht verbunden is te12, Behälter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktasche an beiden Begrenzungskanten des Einsteckschlitzes (62) mit in die Tasche ragenden, mit den Innenflächen aufeinanderliegenden Schaumkunststoffstreifen (63, 63) versehen ist.nqfti■ a ·*Leerseite
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