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DE2050948A1 - Reaktive Farbstoffe und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Reaktive Farbstoffe und Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE2050948A1
DE2050948A1 DE19702050948 DE2050948A DE2050948A1 DE 2050948 A1 DE2050948 A1 DE 2050948A1 DE 19702050948 DE19702050948 DE 19702050948 DE 2050948 A DE2050948 A DE 2050948A DE 2050948 A1 DE2050948 A1 DE 2050948A1
Authority
DE
Germany
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formula
dye
hal
reactive dyes
dyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702050948
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr. Bottmingen; Seiler Herbert Dr. Riehen; Dussy Paul Basel; Ackermann (Schweiz). P
Original Assignee
J.R.Geigy AG, Basel (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J.R.Geigy AG, Basel (Schweiz) filed Critical J.R.Geigy AG, Basel (Schweiz)
Publication of DE2050948A1 publication Critical patent/DE2050948A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft neue, wertvolle reaktive Farbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung zum Färben oder Bedrucken von organischem Material, besonders Textilmaterial aus natürlicher und regenerierter Cellulose oder aus natürlichen und synthetischen Polyamiden, sowie als industrielles Erzeugnis, das unter Verwendung dieser neuen reaktiven Farbstoffe gefärbte oder bedruckte organische Material.
Es wurden neue reaktive Farbstoffe gefunden, die der Formel I
Hai
VSr
N-
NR'-CN
(D
entsprechen, worin
D den Rest eines organischen Farbstoffs, R und R' unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine
109847/1594
niedere Alkylgruppe, vorzugsweise jedoch-je Wasserstoff, Hai Fluor, Chlor oder Brom, und
η die Zahl 1 oder 2 bedeutet.
Diese neuen reaktiven Farbstoffe sind dadurch ausgezeichnet, dass sie mit hydroxyl- und aminogruppenhaltigen Textilfasern kovalente Bindungen eingehen und dass sie eine bessere Wasserlöslichkeit und Stabilität aufweisen, . als bisher bekannte, nächstvergleichbare reaktive Farbstoffe.
In der obigen Formel, worin Hai Fluor, Chlor oder Brom, Vorzugspreise Chlor, und R und R1 Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, beispielsweise die Methyl- oder Aethylgruppe bedeuten, stellt D den Rest eines organischen Farbstoffs, insbesondere den Rest eines technisch leicht zugänglichen Farbstoffs, beispielsweise den Rest eines gegegebenenfalls schwermetallhaltigen Azofarbstoffs, eines Formazanfarbstoffs, eines Anthrachinon- oder eines Phthalocyaninfarbstoffes dar.
Ist D der Rest eines Azofarbstoffes, so handelt es sich beispielsweise um den Rest eines metallfreien oder metallhaltigen Mono- oder Disazofarbstoffes, worin entweder ein Metallatom an ein Farbstoffmolekül oder an zwei Farbstoffmoleküle koordiniert sein kann. Im letzteren Fall spricht man von 1:2-Motallkomplex-Farbstoffen.
Die Morioazoi'arbstöffe sind beispielsweise aus der
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Klasse: Benzol-azo-benzol, Benzol-azo-naphthalin, Benzolazo-pyrazol, Benzol-azo-acetoacetylarylid, Kaphthalin-azonaphthalin und Naphthalin-azo-pyrazol, während die Disazofarbstoffe aus der Klasse der Benzol-azo~benzol-azo-benzol, Benzol-azo-naphthalin-azo-benzol, Naphthalin-azo-benzolazo-benzol und Benzol-azo-benzol-azo-pyrazol sind.
Ist D der Rest eines Anthrachinonfarbstorfs, so handelt es sich vorzugsweise um l-Amino-A-phenylamino-, —4-diphenylamino- oder -4-dibenzoldisulfimido-anthrachinonreste.
Bedeutet D den Rest eines Phthalocyaninfarbstoffs, so ist es vorzugsweise der Resr eines insbesondere sulfonierten Phthalocyaninsulfonsäurealkylamids oder -arylarnids.
Stellt D den Rest eines Formazanfarbstoffes dar, so handelt es sich beispielsweise um di- oder tricyclische metallhaltige Formazanfarbstoffe oder auch um Formazanazofarbstoffe .
Die genannten Farbstoffe der Formel 1 können ausser der
Hai KT NR
charakteristischen %>% f' -Gruppe im Farbstoffrest D noch
die in Farbstoffen, nr'-cn speziell in Reaktivfarbstoffen, üblichen Substituents enthalten. Als solche kommen in erster Linie in Betracht: Halojenatome, wie Fluor, Chlor und Brom; niedere Alkylgruppen, wie die Methyl-, Aethyl- oder Propyl gruppe; Aethex-gruppen, wie die Methoxy-, Aethoxy-Benzyloxy- oder Phenoxygruppe; N-Mono- oder K ,N-disubstil.ui.erte Aminogruppen; Acylaminogruppen, wie die Acetylamino- und Benzoylamino^ruppo; die Nitro- und Hydroxyl-
10 9847/1594
BAD ORIGINAL
gruppe sowie vor allem wasserlöslichmachende Gruppen wie Disulfimidgruppen und insbesondere die Sulfonsäure- und Carboxylgruppe.
Die organischen Farbstoffe der eingangs angegebenen
Formel I enthalten die Gruppierung:
NRl-CN
entweder am Farbstoffgerüst direkt oder an externen Substituenten, im letzteren Falle etwa am Benzolring von Benzoylamino- oder Phenylaminogruppen, oder an £J -Kohlenstoffatomen von niederen Alkylamino- oder Alkylaminosulfonylsubstituenten oder auch in externen Cyclohexylaminegruppen.
Diese neuen reaktiven Farbstoffe stellen farbige Pulver dar, deren Farbe in Abhängigkeit vom chromophoren ^ System und den anwesenden Auxochromen sich durch das ganze Spektrum zieht, und die in Form ihrer Alkalisalze in Wasser zum Teil schon bei ca. 2O°C gut löslich sind.
Diese Farbstoffe eignen sich zum Färben oder Bedrucken von organischem Material, besonders von Textilmaterial aus natürlicher und regenerierter Cellulose wie Zellwolle, Jute, Ramie, Hanf und vor allem Baumwolle, oder auch synthetischen Polyamiden, wie Nylon, Perlon oder Banlon, oder natürlichen Polyamiden, wie Seide oder insbe-
109847/159/*
BAD ORIGINAL
sondere Wolle, wie auch chlorierte Wolle, sowie Mischgewebe aus Cellulose-Polyester oder Polyamid-Polyestermaterial, wobei der Polyesteranteil durch diese Farbstoffe reseviert bleibt und gextfimschtenfalls mit einem Dispersionsfarbstoff gleichzeitig oder separat gefärbt oder bedruckt werden kann.
Man färbt oder bedruckt diese Materialien mit den erfindurigsgemässen reaktiven Farbstoffen nach den für diese Substrate üblichen Verfahren. Als Textilmaterial, kommen beispielsweise Fasern, Fäden, Garne oder Gewirke in Betracht.
Das Cellulosematerial imprägniert oder bedruckt man bei niederer Temperatur, beispielsweise bei 20-5O0C mit der gegebenenfalls verdickten Farbstofflösung und fixiert dann den Farbstoff durch Behandlung mit säurebindenden Mitteln. Als solche kommen beispielsweise Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Di- und Trinatriumphosphat, Natriumhydroxyd und bei Temperaturen über 500C auch Kalium- oder Natriumbicarbonate in Betracht.Anstatt die imprägnierten Stoffe einer alkalischen Nachbehandlung zu unterwerfen, kann man das säurebindende Mittel vorzugsweise in Form von Alkalicarbonaten in vielen Fällen auch schon den Imprägnierflotten oder Druckpasten beigeben und dann die Entwicklung der Färbung durch kurzes Erhitzen oder Dämpfen auf Temperaturen von ca. 100f'C bis 1600C oder vorteilhaft durch längeres Lagern bei Raumtemperatur bewirken. Die Zugabe von hydro- tropen Mitteln zu den Imprägnierflotten und Druckpasten ist bei diesem Verfahren vorteilhaft, beispielsweise die Zugabe von Harnstoff in Mengen von 10 bis 200 g pro Liter Färbemittel. Ausserdem kann man das Cellulosematerial mit den er-
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findungsgemässen reaktiven Farbstoffen auch nach dem Ausziehverfahren färben, indem man das zu färbende Cellulosematerial in das ein säurebindendes Mittel und gegebenenfalls auch Neutralsalze, wie beispielsweise Natriumchlorid oder Natriumsulfat, enthaltende FMrbebad bei langer Flotte,d.h. bei einem Flottenverhältnis von etwa 1:10 bis 1:50 und leicht erhöhter Temperatur einbringt, das Färbebad auf Temperaturen von 40, 60 oder bis 1000C erwärmt und den Färbeprozess bei dieser Temperatur zu Ende führt. Die das Ausziehen des Farbstoffes beschleunigenden Neutralsalze können dem Bade gewünschtenfalls auch erst nach Erreichen der eigentlichen Färbetemperatur zugesetzt werden.
Durch die Behandlung mit säurebindenden Mitteln werden die neuen reaktiven Farbstoffe kovalent an die . Faser gebunden. Die so erhaltenen Cellulosefärbungen werden zur Entfernung von nichtfixiertem Farbstoff zweckmässig anschliessend noch geseift.
Nicht fixierter Farbstoff lässt sich sehr leicht und vollständing auswaschen, was eine der wesentlichen Voraussetzungen für gute Nassechtheiten der mit Reaktivfarbstoffen erzeugten Cellulosefärbungen ist.
Natürliche und synthetische Polyamidfasern werden in heissem, vielfach schon aus neutralem bis schwach saurem, z.B. essigsaurem Bade gefärbt. Oft ist der Zusatz von basischen Stickstoff enthaltenden Verbindungen wie von
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Fett säure-Alkar.olamin-Aethylenoxydkondensationsprodukten oder von polyquaternären Ammoniumverbindungen sowie von Salzen, wie Natriumchlorid oder -sulfat, angezeigt. Vorteilhaft werden die Polyamidfärbungen einer Nachbehandlung mit mineralsäurebindenden Mitteln wie Ammoniak, Dinatriumphosphat, Natriumbicarbonat oder Hexamethylentetramin unterworfen.
Die zum Bedrucken von Cellulosematerial benötigte Druckpaste erhält man beispielsweise derart, dass man Harnstoff, ein Oxydationsmittel, beispielsweise das Natriumsalz von m-Nitrobenzolsulfonsäure , ein Verdickungsmittel wie Natriumalginat und Alkali wie Natriumbicarbonat mit Wasser bei Raumtemperatur zu einer Stammverdickung anrührt und in diese Verdickung den reaktiven Farbstoff einrührt .
Die durch die Druckpaste so aufgebrachten reaktiven Farbstoffe werden auf übliche Art und Weise, vorzugsweise kontinuierlich fixiert, beispielsweise durch eine Trockenhitzebehandlung bei 1OO-18OCC, durch Dämpfen, insbesondere mit Sattdampf von 1OO-1O5°C bei Atmosphä'rendruck oder mit überhitztem Dampf von über 1OOCC bei Atmosphärendruck oder schwachem Ueberdruck vorzugsweise von 1O2-14OCC.
Zur Fertigstellung der Drucke genügt es in der Regel, kalt und hei.ss zu spülen und kurze Zeit bei Kochtemperatur zu seifen, erneut zu spülen und zu trocknen.
1098A7/159«
BAD ORIGINAL
Die so erhaltenen Cellulose- und Polyamidfärbungen bzw. Drucke sind rein und farbstark sowie gut nassecht und •weisen sich insbesondere durch eine gute Beständigkeit gegenüber sauren Agenzien aus.
Ferner werden der Farbton und auch die Lichtechtheit der erhaltenen Cellulosefärbungen sowie -drucke bei der Nachbehandlung mit die Knitterechtheit verbessernden Mitteln nur unwesentlich beeinflusst. Besonders in der Kombination der Eigenschaften sind sie den nächstvergleichbaren bekannten Reaktivfarbstoffen überlegen.
Man erhält diese neuen reaktiven Farbstoffe nach verschiedenen Verfahren. Eines besteht darin, dass man 1 Mol eines organischen Farbstoffes der Formel II
(II)
D den Rest eines organischen Farbstoffs, R Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe und η die Zahl 1 oder 2 bedeutet,
mit η Mol einer Triazin-Verbindung der Formel III
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Hal
NH-CN
(III)
! Hal
worin
Hal Fluor, Chlor oder Brom bedeutet zu einem reaktiven Farbstoff der Formel Ia,
Hal
R N -
NB -CN
(Ia)
umsetzt, worin
D, R, η und Hai die unter Formel II und III angegebene Bedeutung haben, oder dass man den Farbstoff der Formel Ia. aus Komponenten des Farbstoffes D aufbaut, von denen mindestens eine den Rest der Formel IHa
-CN
(HIa)
I Hai
über die Aminogruppe-NR- gebunden enthält, und gewünsehtenfalls im Endfarbstoff der Formel Ia den Stickstoff der Cyanamidgruppe mit einem Alkylierungsmittel alkyliert.
Die als Ausgangsfarbstoffe verwendbaren aminogruppenhaltigen Farbstoffe der Formel II vorzugsweise diejenigen worin R Wasserstoff bedeutet,sind zum Beispiel Amino-anthrachinone, wie beispielsweise 1-Amino-h(m—· oder p-amino-
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phenylamino)-anthrachinone und deren Sulfonsäuren; Aminophthalocyanine. wie Kondensationsprodukte von Phthalocyaninsulfonsäurechlorid mit Alkylendiaminen oder mit gegebenenfalls sulfonierten Phenylendiaminen, sowie Aminoformazanfärbstoffe und Aminoazofarbstoffe. Letztere enthalten zu acyllerende Aminogruppen in der Kupplungs- und/oder in der Diazokomponente.
Man erhält diese NHR-gruppenhaltigen Ausgangsfarbstoffe der Formel IT nach den für den Fachmann bekannten Herstellunge verfahren.
Die erfindungsgemHss verwendbaren Verbindungen, der -For-
mel m
Hal ./y
^ (III)
Hal
welche neu sind und welche in die Endfarbstoffe der Formel I den Rest der Formel IHa einführen erhält man beispielsweise durch Umsetzung von 2,4,6-Triehlortriazin, 2,4,6-Tribromtriazin oder auch 2,4,6-Trifluortriazin mit mindestens 1 Mol Cyanamid, vorteilhaft verwendet man das Alkalisalz, insbesondere das Natriumsalz, in wässriger Lösung bei einer Temperatur von ca. O - 100C. Das bevorzugte 2,4-Diehlor-triazine6-cyanamid erhält man dabei als farbloses festes Natriumsalz, das durch Aussalzen isoliert werden kann.
Die Umsetzung der Aminofarbstoffe der Formel II mit
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Verbindungen der Formel III erfolgt auf übliche Weise, zweckmässig in wässrigem Medium, gegebenenfalls in Gegenwart inerter, leicht entfernbarer organischer Lösungsmittel, wie niederer aliphatischer Ketone, beispielsweise Aceton,, und vorzugsweise in Gegenwart Mineralsäure abstumpfender Mittel wie Natrium- oder Kaliumcarbonat, Natrium- oder Kaliumhydroxyd, Di- oder Trinatrium- oder Di- oder Trikaliumphosphat, oder Natrium oder Kaliumacetat, bei Temperaturen von etwa 40 bis 60°C.
Nach Beendigung der Umsetzung wird der fertige reaktive Farbstoff der Formel Ia aus seiner, zweckmässig vorher neutralisierten Lösung oder Suspension mit Natriumchlorid oder Kaliumchlorid ausgesalzen, abgesaugt, gewaschen und getrocknet. Die neuen Farbstoffe werden zweckmässig bei massiger Wärme und gewünschtenfalls unter vermindertem Druck getrocknet.
Andererseits erhält man die Farbstoffe der Foi'mel Ia auch durch Aufbau aus Komponenten von D, welche
mindestens einmal den Rest der Formel IHa über die Aminogruppe -NR- gebunden enthalten. Diese Arbeitsweise eignet sich insbesondere für die Herstellung von Azofarbstoffen durch Kuppeln einer aromatischen Diazoniumverbindung mit einer Kupplungskomponente, von denen mindestens eine die erfindungsgemässe charakteristische Gruppe der Formel lila auf v/eist.
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BAD ORIGINAL
Man kuppelt beispielsweise eine Diazoniumverbindung eines Amins der Formel IV
NCHN KT N-A-I-IH
ι
Hai
A einen gegebenenfalls weitersubstituierten Rest einer aromatischen Diazokomponente bedeutet, und R und Hal die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, mit einer Kupplungskomponente B-H zu einem Azofarbstoff der Formel V
R
RCHN N ,N-A-N=N-B
(V) N. ^V;
I
Hai
Befinden sich in den Resten A und B in o-Stellung zur Azogruppe metallisierbare Substituenten, wie beispielsweise eine Hydroxy- oder Carboxylgruppe,so können gewünschüenfalls die so erhaltenen metallisierbaren Azofarbstoffe noch mit metalleinführenden Mitteln zu metallhaltigen Azofarbstoffen umgesetzt werden.
Eine andere Variante dieses Verfahren.'; besteht darin, dass man eine Diazoniumverbindung eines Amins der Formel A-NHp mit einer Kupplungskomponente der Formel VI
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NCHN N N-B-H
Hal
in der
R und Hal die unter Formel la angegebene Bedeutung haben und
B den Rest einer Kupplungs-Komponente bedeutet, zu einem Farbstoff der Formel VII
NCHN „ N-B-N=N-A
^ (VII)
I
. Hai
kuppelt, und den erhaltenen Farbstoff}sofern er in A und B in o-Stellung zur Azobrücke metallisierbare Substituenten wie die Hydroxylgruppe oder die Carboxylgruppe enthält, gegebenenfalls mit metallabgebenden Mitteln in den entsprechenden Metallkomplexfarbstoff überführt.
Als Diazoniumverbindung sind hierfür in Azofarbstoffen übliche diazotierte aromatische Amine verwendbar, zum Beispiel gegebenenfalls sulfonierte Phenyl- oder Naphthyldiazoniumverbindungen.
Kupplungskomponenten sind zum Beispiel Aminonaphtholsulfonsa'uren oder Aminoarylpyrazolone oder -pyrazolimine sowie Acetoacetyl-aminoarylide.
Azofarbstoffe mit zwei Triazinylgruppen der
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2G509A8
Formel III a erhält man unter anderem auch durch Kuppeln einer Diazoniumverbindung der Formel IV mit einer Kupplungskomponente der Formel VI.
Die Kupplung erfolgt nach üblicher Art und Weise in schwach saurem bis schwach alkalischem Medium.
Sowohl die Kupplung als auch gegebenenfalls die Metallisierung mit metallabgebenden Mitteln wie mit Kupfersalzen, Chromsalzen, Nickelsalzen oder Kobaltsalzen muss unter schonenden Bedingungen, das heisst unter Vermeidung hoher pH-Werte und Temperaturen vorgenommen werden.
So erhaltene Metallkomplexfarbstoffe können dann mit einem Mol eines weiteren metallisierbaren Azofarbstoffes zu 2:1-Komplex-Farbstoffen umgesetzt werden.
Eine abgeänderte 'Ausfuhrungsform zur Herstellung dieser reaktiven Farbstoffe der Formel L besteht darin, dass man einen triazinylgruppenhaltigen Farbstoff der Formel VIII
KR
Hai
Hai
(VIII)
worin D, R, Hai und η das in Formel Ia Angegebene bedeuten, mit mindestens η Mol Cyanamid oder vorteilhaft dessen Alkali salz ν;ie Natriumsalz zu einem reaktiven Farbstoff der Formel Ia kondensiert und gewünschtenfalls den Stickstoff der Cyanamldgruppe mit einem Alkylieningsmittel alkyliert.
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D'ie Ausgangsstoffe der Formel VIII erhält man beispielsweise, indem man einen aminogruppenhaltigen Farbstoff der Formel II mit 2,4,6-Trichlor-, -brom-, - fluor-1-, 3,5-triazin in bekannter Art und Weise umsetzt.
Die Umsetzung des triazinylgruppenhaltigen Farbstoffs der- Formel VIII mit Cyanamid oder dessen Alkalisalz vorzugsweise dem Katriumsalz erfolgt bei einer Temperatur von 4O°-6OC'C in wässrigem Medium.
Nach Beendigung der Umsetzung wird der fertige reaktive Farbstoff der Formel Ia wie im 1.Verfahren beschrieben ausgesalzen, abgesaugt, gewaschen und getrocknet.
In den so erhaltenen Farbstoffen der Formel la kann, falls dies gewünscht ist, der Stickstoff der Cyanamidgruppe alkyliert werden, indem man die Farbstoffe der Formel la mit vorteilhaft einem Ueberschuss an Alkylierungsmitteln wie z.B. Dimethylsulfat oder Diä'thylsulfat bei Temperaturen von 4OC-55CC in wässrigem Medium umsetzt.
Man erhält so die reaktiven Farbstoffe der Formel I, worin R1 eine niedere Alkylgruppe bedeutet.
Die nachfolgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung, ohne sie auf diese zu beschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben und die Gewichtsteile verhalten sich zu Volumenteilen wie g zu cm .
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Beispiel 1
Cl
3 3
20 g 2,4-Dichlor~6-cyanamid-l,3,5-triazin gibt man zu einer Lösung von 50,3 g des Monoazofarbstoffes.hergestellt aus diazotierter 1,3-Diaminobenzol »4-sulfonsä"ure gekuppelt au*f l-Hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsä'ure in 1000 ml V/asser von etv7a 45-55°. Durch Zugabe von Sodalösung hält man den pH-Wert bei ca. 7,0 bis 7,5 und rührt ca. 5 Std. bei einer Temperatur von 45-50°. Sobald die Kondensationsreaktion beendet ist.wird der gebildete r'eaktive Farbstoff obenstehender Formel mit Kaliumchlorid ausgefällt, abfiltriert, mit verdünnter Kaliumchloridlösung gev7aschen und im Vakuum bei 80-85° getrocknet.
Er stellt ein rotes Pulver dar, das sich in Wasser mit orange-roter Farbe löst.
Das als Ausgangsprodukt verwendete 2,4-Dichlor-6-cyanamid-1,3,5-triazin erhält man, wenn man 37 g Cyanurchlorid in einem Gemisch von 200 g Eis und 20 g Aceton unter kräftigem Rühren suspendiert und bei 0° eine Lösung von 17,2 g Dinatriumcyanamid in 100 ml Wasser so zutropft, dass der ρH-Wort zwischen 9,0 und 10,0 gehalten wird. Nach
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dem Zutropfen rührt man ca. 12 Stunden bei 0-5° und löst durch Zugabe von Wasser die entstandene Suspension. Durch Zugabe von Natriumchlorid fällt man das 2,4-Dichlor-6-cyanamid-1,3,5-Triazin aus, filtriert ab und wäscht.
Reaktive Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften erhält man, wenn man die in Kolonne II der nachfolgenden Tabelle 1 aufgeführten aminogruppenhaltigen Farbstoffe mit den in Kolonne III aufgeführten Triazinverbindungen wie im Beispiel 1 angegeben kondensiert. Die Farbtöne der Ausfärbungen auf Baumwolle mit den erhaltenen reaktiven Farbstoffen sind in Kolonne IV derselben Tabelle angegeben.
109847/1594
Tabelle
Il
III
IV
Beispiel
No.
Farbstoff Triazir.verbindurig
[hr\ ion auf
ν. J Ver
3
IJ=I; -r ir CH.
HO \i'
Cl
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109847/1594
Fortsetzung von Tabelle
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Il
Farbstoff
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N-K Τ—Π" CH, l J
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SOJI
III
Triazinverlird^ng
Cl. Λ
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Farbion auf
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Cl K^ NHCH
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Cl Ü.s/IiHCIJ Cl
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109847/1594
Fortsetzung von Tabelle
Il III
IV
Bciipiel
Farbstoff
S03H
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SO3 Triaziriverbiridung
arbtoM auf ;aur ^ol 1 e
Cl
gelb
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SO-H
Br^N54^ IiHCIJ j gelb
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13
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SO3H
S03fl C1 vNVfi Cl
Cl ν/Hv/ I.'HCN
Cl
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gal b
15
SO3M
~ fl'H-Ctl3
SO3II ^f.'v.xNH ΝγΝ Cl
gelb
109847/1694
Fortsetzung von Tabelle 1
Beispiel
Farbstoff. III
Triazir.vcrtindung
IV
Farbton auf Ea'j-,.olle
SOJi HO HH - CO
SOJ 3
SO.
Cl
r-lauEtic'iig rot
SO H
OH KII-CO
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SO ί Ί
Cl
rot
SO3H
OH IJH-CO-DL
SO3H
SO3
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1
IiHCN
Cl
blaustichig rot
SO3H
SOJI 0"
Ca^s
SOJI Cl
orange'
rot*, ti eh ig
orange
109847/1594 E3AD ORIGINAL
Fortsetzung von Tabelle
2P50948
Il III
IV
Beispiel
Farbstoff
SOJi CH
SO3H
-,O3H Triaziiiverbinvjng l'
CU^K^^MO!
ϊί-vjf-:! Cl
■Farbton auf υ r.. ο 11 e
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SO,
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Cl
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SO3K Cl N
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SO3H
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1,H-CII, ciYfyfiHC!i
Cl
Cl
rotstichig orange
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109847/1594
Fortsetzung von Tabelle!
2G50948
Hei spiel
26
27
I!
Far! stoff
SO3H
)J
SO3H
H-/ v\-i· i.r ν-11 \ 'u I \ /
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cn υ
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II!
Triazir.verbir.'Jürig
IV
Cl
i; ÜHCM
Cl
Farbton 2'jf Baur.olle
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gelb
28
SO H S
-γ Ii^ ίίγ-Ν Cl
orange
SO3H
. IJiO
CH, 3 I Cl
SOJI
orange
109847/1594 BAD ORIGINAL
Fortsetzung von Tabelle
I! ill
IV
Dei spiel lio.
Farbstoff TriazinvcrLindi-iriq
Farbton au Baur.uolle
30
,SO.H KH„ OH SJ)?H
vO«
SO3H
SOl) ""2
Cl ^-^ IiHCN
Cl
biauschsar
31
'U
SO3H
SO3H ι Cl
rubin
32
H-CH2-CH2-NH2 Cl ^- H ^/ NHCN
Cl
rubin
33
Cl
Cu \
SO H
SO H
ι Cl
violett
bordeaux
109847/1594
Fortsetzung von Tabelle 1
Ii
III
IV
Beispiel
lio.
Farbstoff Triazinverbinc'ung
arbion auf
35
i soj
SO3H SO3H
. IJh1CN
Cl
rubin
3u
O-Cu-O
SO3H
NHC!,1
Cl
gelbbraun
-SO3H
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Y ""ι
HHCH
Cl
rosiichig ir.arir.cblau
p \
3S-Tf
K11-/
^, f.
T Ί
f.' /NHC!,1
Cl
marineblau
H2"
"0 IJIL
SO3II
Cl
blau
109847/1594 BAD ORIGINAL
Fortsetzung von Tabelle 1
Il III
IV
Beispiel
. Farbsioii Triazir.verbiniiing
Farbton auf Bauv.olle
-IiH-CH, V.
l:-r;fl' ι>Γ'!'
Cl
rub j η
so «ι
IiIL
SO H
OCI
SO3H
SO3K Cl
f:a r i γ r b 1 a u
s/l!w
NHCN
Br
schsarzbrauri
Cl ,. KIICIi
Y1V
IkJiN Cl
scherz
1098A7/1594
Fort s e t. zvaya von Tabe lie
II!
Beispiel
Farbstoff
i.,1:
ι I
Ο KH,'
Tr ia? i π /erbi nd-jig
Cl
Fartior. au Fau-.olle
so3fi
SO3H
Ny IiHCl;
Ιίγ« Cl
crünsiichi: gelb
ψ{
V SOJI
ι:, Ν
H(LS1
PH
PH2
SO3H Cl-γ H^ KHCM
Cl
roi
IiH,
HO S
SO3H l^-KNsV-I1-HCIi Ti "5I
Cl
gelb
1098A7/159/4 bad
Bei spiel 46 SO3H OH NH- Cl
M—C
H V / \t
7~ NH-CN
SO3H
SO3
Eine Lösung von 20,3 g Cyanurchlorid in 120 ml Aceton wird bei 0c auf 100 ml Wasser aufgetropft- Zu der erhaltenen feindispersen Suspension tropft man innerhalb 1 Stunde eine Lösung von 63,3 g des Farbstoffs,erhalten durch Kupplung aus diazotierter 2-Naphthylamin-l ,5-disulfonsä'ure mit 1-Amino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsä'ure in 700 ml Wasser bei 0° zu, hält durch Zugabe von Sodalösung den pH-Wert 2V7ischen 6 und 7 und lässt ca. 12 Std. bei 0-5° ausrühren. Anschliessend erwärmt man die Farbstofflösung auf 40-45° und tropft bei dieser Temperatur eine Lösung aus 9,5 g Dinatriumcyanamid in 50 ml Wasser innerhalb von 30 Minuten zu. Man salzt anschliessend den Farbstoff mit Natriumchlorid aus, filtriert ab, wäscht mit verd. Natriumchloridlösung und trocknet anschliessend im Vakuum.
Der Farbstoff obiger Konstitution stellt ein rotes Pulver dar, das sich in Wasser mit blaustichig roter Farbe löst.
109847/1594
Beispiel 47
CH
N-CN
NH
N=N
SO3H
Man löst 15,7 g des nach Beispiel 1 hergestellten Farbstoffs in 1000 ml Wasser und tropft bei 40-50° innerhalb 1 Stunde 100 g Dimethylsulfat zu, wobei man den pH-Wert durch Zugabe von Sodalb'sung zwischen 6 und 7 hält. Der methylierte Farbstoff obiger Konstitution wird durch Zugabe von Natriumchlorid ausgefällt, abfiltriert, mit verdünnter Natrium- · chloridlösung gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Er stellt ein rotes Pulver dar, das sich in Wasser mit orangeroter Farbe löst. .
109847/1594
Beispiel 48
2G5C9A8
78,6 g des nach Beispiel 46 erhaltenen Farbstoffs löst man in 1100 ml Wasser und gibt bei 40-50' innerhalb 1 Stunde
120 g Diä'thylsulfat zu, wobei man den pH-Wert durch Zutropfen einer V7ä'ssrigen Trinatriumphosphatlösung tischen
6 und 7 hält. Der äthylierte Farbstoff obiger Konstitution wird durch Zugabe von Natriumchlorid ausgefällt, abfiltriert mit verd. Natriumchloridlösung gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Er stellt ein rotes Pulver dar, das sich in Wasser mit blaustichig roter Farbe löst.
109847/1594
Beispiel 4^
31,9 g l-Aniino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure vzerden bei 35-40° in 200 Teilen Wasser mit Katronlauge bei einem pH-Wert von 6,5 gelöst. Hierauf stellt man die Lösung auf einen pH-Wert von 4, gibt 20 g 2,A-Dichlor-ö-cyanamido-l,3 , 5-triazin zu und hält gleichzeitig den pH-Wert des Reaktionsgemisches durch Zugabe von Natriumcarbonatlösung bei Nach beendeter Kondensation versetzt man die Lösung mit 30 g Natriunibicarbonat und lässt dann eine Lösung von 18,7 g diazotierter l-Amino-A-methylbenzol^-sulfon- . ■ säure zufliessen. Sobald die Kupplung beendet ist, wird das Reaktionsgemisch mit Natriumchlorid versetzt, der ausgefällte Farbstoff abfiltriert und mit Natriumchloridlösung gewaschen. Nach dem Trocknen im Vakuum erha'lt man ein rotes Pulver, das sich leicht in Wasser mit roter Farbe löst.
Wird Baumwolle oder Zellwolle mit diesem Farbstoff nach den für Reaktivfarbstoffe üblichen Verfahren gefärbt oder bedruckt, so erhält man rote Färbungen, oder Drucke mit sehr guter Echtheitseigenschaften.
109847/159/4
BAD ORiGiNAL
Beispiel 50
Eine Lösung von 20,3 g Cyanurchlorid in 100 ml Aceton tropft man bei 0° auf 100 ml Wasser auf. Zu der so erhaltenen feindispersen Suspension tropft man unter Rühren innerhalb
1 Std. eine Lösung von 48,9 g 1-Amino-4-(3'-amino-4'-sulfophenylamino)-anthrachinon-2-sulfonsä'ure in 300 ml Wasser bei 0° und hält durch Zugabe von Sodalösung den pH-Wert zwischen 6 bis 7. Bei 0-5° lässt man anschliessend ca. 12 Stunden ausrühren. Anschliessend erwärmt man die Farbstoff-Suspension auf 40-50° und tropft innerhalb von
2 Stunden eine Lösung von 9,5 g Dinatriumcyanamid in 50 ml Wasser zu, salzt anschliessend den Anthrachinonfarbstoff obiger Konstitution mit Kaliumchlorid aus, filtriert ab, wäscht mit Kaliumchloridlösung und trocknet im Vakuum.
Der Farbstoff stellt ein blaues Pulver dar, das sich in Wasser mit blauer Farbe löst.
Verwendet man anstelle der in diesem Beispiel genannten 48,9 g 1-Amino-4-(31-amino-4'-sullophenylamino)-
anthraihinon-2-sulfonsUure Mquivalonte Mengen der in Kolonne II der folgenden Tabelle 2 aufgeführten Anthrachinon-
109847/1594
verbindungen und verfahrt im übrigen wie im Beispiel 50 angegeben, so erhält man Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften. Die Farbtöne der mit den Endprodukten erzeugten Cellulosefärbungen sind in Kolonne III derselben Tabelle angegeben.
109847/1594
Tabelle
II III
Beispiel No.
Anthrachinonverbindung Farbton auf Cellulose
blau
O NH
blau
/CH, ä k
/ 3 Λ \
SO -NH-SO2/_J
Ο NH9
-*- -K-Xi^ so H
J MH
O km τ-·/ Λ—
O"
SO!! grünstich blau
blau
109847/1594
Fortsetzung von Tabelle
Beispiel Ko.
II
Anthrachinonverbindun^ III
Farbton auf Cellulose
55
NH -4 V SO3Il NH0 blau
56
O KH
blau
blau
O NH2 YV SO0H
blau
109847/1594
- 3ö -
Fortsetzung von Tabelle
II III
Beispiel No.
Anthrachinonverbindung Farbton auf Cellulose
0 NH,
0 NH-^ V N
NH grünstichig blau
HO S 0 NH
grünstichig blau
grünstichig blau
O NH0
!I I L ·
f Ύ S03"
grünstichig blau
SO3H grünstichig blau
109847/1594
Fortsetzung von Tabelle
II III
Beispiel Ko.
Anthrachinonverbindung Farbton auf Cellulose
64
NH Λ ΗϊΗ,
SO3H grünstichig I blau
0 NH
blau
0 NH
NH grünstichxg blau
grünstichig blau
109847/1594
Fortsetzung von Tabelle 2Ö509A8
II III
Beispiel No.
68
Anthrachinonverbindung
Farbton auf Cellulose
blau
69
O NH,
HO3S
I! I
O NH-< >-SO3H griinstichig blau
rSO3H nachsulfiert
HO3S
NH-
SO3H
NH. grünst ich.ig blau
HO3S
HO3S
P «Hi blau
O NH
-φ-ΚΗ;
1098A7/159A
Fortsetzung von Tabelle
ι ί
II III
Beispiel No.
72
Antbrachinonverbindung
0 NH
0 NH /VcH=CH
1 SO3H
SO3H
Farbton auf Cellulose
blau
73
SO9-NH9 rctstichig blau
74
0 NH,
HO3S-
Ii
NH-S grünstichig blau
75
0 NH,
SO3H
^ . . CH„
NH Λ Γ CH2-N-H blau
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-AO-
Beispiel 76
57,6 g Kupferphthalocyanintetrasulfonsäurechlorid 'werden in 500 ml Wasser und 300 g Eis angeschlämmt, mit 15g m-Aminoacetanilid verrührt und durch Zugabe von wässriger Ammoniaklösung auf einen pH-Wert von 7 gestellt. Nun lä'sst man die Temperatur langsam auf AO - 50° steigen, wobei der pH-Wert der Suspension durch Zutropfen von Ammoniaklösung stets auf 7,0 - 7,5 gehalten wird. Sobald die Kondensation beendet ist, d.h. kein primäres Amin mehr nachweisbar ist, werden 270 ml 30%iger Salzsäure zugegeben und die Mischung wird 3 Stunden auf 85 - 90° erhitzt, wobei die Acetylaminogruppe verseift wird. Nun isoliert man den Farbstoff durch Filtration, schlämmt ihn erneut in 1000 Teilen Wasser von 0 - 5° an und stellt den pH-Wert der Suspension mit verdünnter Natronlauge auf 8,0. Zu dieser Suspension gibt man 21 g Cyanurchlorid. Man kondensiert unter gutem Rühren bei 0-5° und neutralisiert die freiwerdende Salzsäure durch Zutropfen verdünnter Natriumcarbonatlösung. Sobald die Kondensation beendet ist, erhöht man die Temperatur auf A0-A5° und tropft innerhalb von 2 Stunden eine Lösung von 9,5 g Dinatriumcyanamid in 50 ml Wasser zu. Nach beendeter Umsetzung wird der neue Farbstoff nachfolgender Konstitution ausgesalzen, abfiltriert und bei b0 -60° im Vakuum getrocknet. Er entspricht der Formel
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Cu Pc
SO . NH
teilweise -NH0 und teilweise -ONa oder -ONH. bedeuten. I 4
NHCN
in der
Pc das Phthalocyaningerüst und
Der Farbstoff färbt Cellulose- oder Polyamidfasern in nassechten, reinen türkisblauen Tönen.
Verwendet man anstelle des Kondensationsproduktes aus 57 j 6 g Kupferphthalocyanintetrasulfonsäurechlorid und 15 g m-Aminoacetanilid (verseift) die in der folgenden Tabelle in Kolonne II aufgeführten Kupferphthalocyaninfarbstoffe
und verfährt analog der im Beispiel 76 angegebenen Arbeitsweise,so erhält man reaktive Farbstoffe mit ähnlich wertvollen Eigenschaften, deren Farbton der damit erzeugten Cellulosefä'rbung in Kolonne III derselben Tabelle angegeben ist.
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Tabelle 3
ι Il - (S°3H)3
— SO2 - UH · CH2 · CH2 - 1.H2
- (SO2 - BH2J3
cn . ι;) —U \)—cn u
NH2
III
Beispiel
Ko.
Kupferphthalocyanir.f arts toff Farbton auf Ci-Uulo3c·-
fasern
77
78
türkisblau
türkisblau
Cu Pc
Cj Pc
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BAD ORI
Beispiel 79 31 "5^ - 0
I] /
ν
Il
N
,^jCOO
l) Cu
ι
Cl
SO3H
COOH
OH
2Ö50948
NH-CN Cl
86,1 g des Amino-Formazanazofarbstoffes der Formel
werden in 1000 ml V/asser gelöst. Zu dieser Lösung gibt man 20 g 2,4-Dichlor-6-cyanamido-l,3,5-triazin und rührt bei 40-50° bis die Kondensation beendet ist. Der pH-Wert wird während der Reaktion durch Zutropfen von Natriumcarbonatlösung bei 6-7 gehalten. Sobald kein Ausgangsfarbstoff mehr nachweisbar ist, wird der reaktive Farbstoff obiger Formel durch Zugabe von Kaliumchlorid ausgefällt, abgesaugt, mit Kaliurr.chloridlösung gewaschen und unter Vakuum getrocknet.
Er stelle ein olive-farbenes Pulver dar, das sich in
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Wasser mit oliver Farbe löst.
Verwendet man anstelle der 86,1 g des Amino-Formazanazofarbstoffes äquivalente Mengen der in Tabelle 4, Kolonne II angegebenen Formazan- bzw. Formazanazofarbstoffe, verfährt im übrigen wie im Beispiel 79 angegeben so erhalt man reaktive Formazan- bzw. Formazanazofarbstoffe mit ähnlich wertvollen Eigenschaften. Die Farbtöne der· Ausfärbungen auf Baumwolle sind in Kolonne III derselben Tabelle angegeben.
109847/1594
Tabelle
II III
Beispiel
80
Formazan- bzw. Formazanazoverbindung
NH
cn υ " S03H N
SO3H Farbton auf Cellulosefasern
blau
HQ3S
,COO
SO3H
~ SO3H blau
a
SO^H
COO
Cu
It
.N
SO3H
N-N/ yNH
JH
N '3" N-
N N
SO3H
blau
blau
109847/1694
Beispiel 83
Baumwolle oder Zellwolle wird bei 20 - 25° mit einer Lösung imprägniert, welche 20 g des im Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffs, 50 g Glaubersalz und 20 g calciniertes Natriumcarbonat enthält, bis zu einer Gewichtszunahme von 80 bis 1007o abgequetscht, aufgerollt und während 4 - 24 Stunden bei Raumtemperatur gelagert. Nach dem Spülen und Seifen erhält man eine reine, rote Färbung, welche hervorragend waschecht und sehr gut lichtecht ist.
Beispiel 84
Baumwolle wird bei 20° mit einer Lösung foulardiert, welche 2% des im Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffs enthält, und getrocknet. Nach dem Trocknen wird mit einer Lösung, welche 1% Natriumhydroxyd und 30% Natriumchlorid enthält, foulardiert und während 30 Sekunden bei 100 -103° gedämpft. Man erhält nach dem Spülen und kochendem Seifen eine sehr reine rote kochechte Färbung.
109847/1594
Beispiel 85
Mit Baumv7olle wird bei 20 - 25c in ein Färbebad (Flottenverhältnis 1:40) eingegangen, das auf die Baum-V7olle bezogen TL des im Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffs enthält. Innert 30 Minuten wird portionenweise Natriumsulfat zugegeben, bis das Bad davon 50 g pro Liter enthält. Im Verlauf einer weiteren Stunde werden 10 g/Liter cal-■ cinierte Soda eingetragen und die Temperatur gleichzeitig auf 35° gesteigert. Nach beendigter Färbung wird gespült und kochend geseift. Man erhält eine egale rote Färbung mit sehr guten Nassechtheiten.
Beispiel 86
100 g Polyamidfasern v/erden während einer Stunde in einem Färbebad, welches in 3000 ml Wasser 2 g des nach Beispiel 1 erhaltenen Farbstoffs und 2 ml Ameisensäure enthält, zum Sieden erhitzt. Man erhält nach dem Spülen eine blaustichig rote Färbung, welche ausgezeichnete Nass- und Lichtechtheit aufweist. .
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2Ö50948
Beispiel 87
2 g des nach Beispiel 1 erhaltenen Farbstoffs werden in 5000 ml Wasser bei 40° gelbst und anschliessend mit 0,5 g eines Kondensationsproduktes von Aethylenoxyd mit Stearylamin und 6 ml Essigsäure 30%ig versetzt. Man geht in das so erhaltene Färbebad mit 100 g Wolle ein, erwärmt innerhalb 30 Minuten zum Kochen und färbt während einer Stunde bei dieser Temperatur. Nach dem Spülen erhält man eine blaustichig rote Färbung von guter Licht-, Reib- und Waschechtheit.
Beispiel 88
Ein Baumwollgewebe wird mit einer Lösung, die pro Liter Wasser 20 g des Reaktivfarbstoffes gemäss Beispiel 1 enthält, bei 20 - 25° foulardiert, auf eine Flüssigkeitsaufnahme von 80% abgequetscht und während 1 Minute bei 100° getrocknet. Die so vorbehandelte Ware wird sodann mit einer Lösung, die pro Liter Wasser 250 g Natriumchlorid und 15 g 30%ige wässrige Natriumhydroxydlösung enthält/foulardiert, auf eine Flüssigkeitsaufnahme auf 80% abgequetscht und anschliessend während 10 - 30 Sekunden bei 20 - 25° der Luft ausgesetzt. Hierauf wird 10 Minuten in einem Bade, das 2 g Seife im Liter enthält, bei 95-98c geseift, anschliessend gespült und getrocknet. Man erhält eine rote Baumwoll- . färbung.
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Beispiel 89
Eine Druckpaste wird hergestellt, indem man 330 ml Wasser j 200 g Harnstoff, 10 g des Natriumsalzes von m-NitrobenzolsulfonsSure, 395 g Natriumalgxnatverdickung 5% und 25 g Natriumbicarbonat bei Raumtemperatur (20°) zu einer Stammverdickung verrührt und in diese Verdickung 40 g des Reaktivfarbstoffes gemäss Beispiel 1 einrührt.
Bedruckt man mit dieser Druckpaste ein Baumwo11gewebe und dämpft das getrocknete Gewebe während 60 Sekunden bei 101-103°, seift, spült und trocknet, so erhält man einen roten Druck.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Reaktive Farbstoffe der Formel I
    Hai. „ N —
    NR'-
    CN J
    (D
    D den Rest eines organischen Farbstoffs, R und R' unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine
    niedere Alkylgruppe, Hai Fluor, Chlor oder Brom, und η die Zahl 1 oder 2 bedeuten.
  2. 2. Reaktive Farbstoffe der Formel I gemäss Anspruch 1, worin R und R' je Wasserstoff, Hai Chlor und D den Rest eines Azo-, Anthrachinone Formazan- oder Phthalocyaninfarbstoffes bedeutet.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung reaktiver Farbstoffe der Formel I
    NR1-CN
    D den Rest eines organischen Farbstoffs, R und R1 unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe,
    109847/1594
    Hal Fluor, Chlor oder Brom, und
    η die Zahl 1 oder 2 bedeuten,
    dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol eines organischen Farbstoffes der Formel II
    R J
    (ID
    worin D, R und η die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, mit η Mol einer Triazin-Verbindung der Formel III
    Hai. „ ,NH-CN
    (HD Hal
    worin η und Hal die unter Formel I angegebene Bedeutung haben,
    zu einem reaktiven Farbstoff der Formel Ia
    Hai
    VY
    ΝΙ
    (Ia)
    NH-CN Jn umsetzt, worin
    D, R, η und Hai die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, oder dass man den Farbstoff der Formel Ia aus Komponenten des Farbstoffes D aufbaut, von denen mindestens eine den Rest der Formel IHa
    NH-CN
    (Ilia)
    Hal
    Über die Aminogruppe -NR- gebunden enthält, und gewünschtenfalls im Endfarbstoff der Formel Ia den Stickstoff der Cyanamidgruppe mit einem Alkylierungsmitte1 alkyliert.
    109847/1594
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines organischen Farbstoffes der Formel II, worin R Wasserstoff bedeutet.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Verbindung der Formel III, worin Hai Chlor bedeutet.
  6. fe 6. Verfahren nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass D in Formel II den Rest eines Azo-, Anthrachinon-, Formazan- oder Phthalocyaninfarbstoffes darstellt.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung von reaktiven Farbstoffen der Formel I in Abänderung des Verfahrens gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man einen triazinylgruppenhaltigen Farbstoff der Formel VIII
    D H NR „ Hal
    (VIII)
    Il
    N
    Hal
    worin D, R, Hal und η das unter Formel I im Anspruch 3 Angegebene bedeuten, mit mindestens η Mol Cyanamid oder dessen Alkalisalz zu einem reaktiven Farbstoff der Formel Ia kondensiert und gewünschtenfalIs den Stickstoff der Cyanamidgruppe in dieser Formel Ia mit einem Alkylierungsmittel alkyliert.
    109847/1594
    2Ö50948
  8. 8. Verfahren zum Färben oder Bedrucken von organischem Fasermaterial, gekennzeichnet durch die Verwendung von reaktiven Farbstoffen der Formel I gemäss Anspruch 1.
  9. 9. Verfahren gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasermaterial aus Cellulose oder Polyamid besteht.
  10. 10. Das mit den reaktiven Farbstoffen der Formel I des Anspruchs 1 gefärbte oder bedruckte Fasermaterial.
    109847/1594
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