DE2050729A1 - Speicheranlage fur Flüssiggas - Google Patents
Speicheranlage fur FlüssiggasInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf in den Boden eingebaute
Lageranlagen für verflüssigtes Gas, d.h. Lager- oder Speicheranlagen, bei denen das Flüssiggas in einer Vertiefung im
Erdboden enthalten ist, die dem Zweck des Speicherns von Flüssiggasangepaßt worden ist.
Im folgenden beziechnet der Ausdruck "Flüssiggas" eine Flüssigkeit, die bei atmosphärischem Druck bei einer
unter der Umgebungstemperatur liegenden 'iOmperatur siedet, z.B. verflüssigtes Erdgas oder Methan sowie verflüssigte
Erdölgase wie Äthan, Propan, Butan, Äthylen und Propylen.
In der britischen Patentschrift 921 844 ist eine in den
Erdboden eingebaute Speicheranlage beschrieben, bei dereine druckdichte Jüechkonstruktion vorgesehen ist, die ein undurchlässiges
ilachmaterial umfaßt, welches sich von der Dachkonstruktion zum Erdboden erstreckt, wo es in einem mit einer
gefrorenen Flüssigkeit gefüllten Schlitz mit abdichtender Wirkung festgehalten wird. Außerhalb dieses Flachmaterials ist
für das 'Ώ· ch eine gesonderte Tragkonstruktion vorgesehen, die
Platten umfaßt, welche von Gefrierrohren getragen werden, die
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BAD
ihrerseits durch, mit Verkleidungen versehene Holzklötze unterstützt
sind; hierbei wird das Bach in Anlage an den Holzklötzen niedergehalten. Bei einersolchen Konstruktion würde es
sehr schwierig sein, eine druckdichte Abdichtung zu erzielen; insbesondere würde es sehr zeitraubend und kompliziert sein,
eine druckdichte Verbindung zwischen dem Flachmaterial und dem Dach herzustellen, denn es würde notwendig sein, Teile des
Flachmaterials zu formen und sie mit abdichtender Wirkung um die Tragkonstruktion des Dachs herumzulegen. Wenn ferner die
eigentliche Dachschicht nicht mit ihrer Tragkonstruktion verbunden ist, um die Gefahr zu verringern, daß infolge unterschiedlicher
thermischer Bewegungen dieser T ile Spannungen entstehen, würde es sogar noch schwieriger sein, das Flachmaterial
mit der Dachschicht zu verbinden, denn da in dem Dachraum ein tiberdruck auftreten kann, müßte das Flachmaterial
so angeordnet sein, daß sich die Dachschicht von ihrer Tragkonstruktion weg bewegen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine andersartige Dachkonstruktion zu schaffen, bei der diese Schwierigkeiten
vermieden sind.
Gemäß der Erfindung ist bei einer im Erdboden angeordneten Speicheranlage für Flüssiggas der Bauart mit einer
offenen Vertiefung im Erdboden, die durch ein Dach abgedeckt ist, welches von einer sich um den Hand der Vertiefung herum
erstreckenden Tragkonstruktion getragen wird, und mit Abdichtungsmitteln zum Abdichten des Dachs derart, daß ein
druckdichter Kaum über der Vertiefung vorhanden ist, das Dach unter druckdichter Abdichtung längs seines Umfangs an einem
Ringträger befestigt, der auf der Tragkonstruktion so gelagert ist, daß er sich ihr gegenüber waagerecht bewegen kann,
und ein undurchlässiges Flachmaterialstück ist zwischen dem
Ringträger und einem der Vertiefung zugeordneten Bauteil so angeordnet, daß das Dach, der Ringträger und das undurchlässige
Flachmaterial zusammen den druckdichten Raum über der Vertiefung abgrenzen.
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In der Vertiefung kann ein Behälter angeordnet sein, und in diesem fall kann eine wärmeisolierende Schicht zwischen
dem B. halter und den Wänden der V rtiefungvorgesehen sein.
Der Behälter und das undurchlässige Flachmaterial bestehen aus einem Werkstoff, der bei der Betriebstemperatur
geschmeidig ist. Bei einem geeigneten Werkstoff muß das Verhältnis zwischen der Bruchdehnung bei Zugbeanspruchung und
der thermischen Dehnung innerhalb des Temperaturbereichs, dem der Werkstoff ausgesetzt sein kann, größer als 1 sein.
Unter der Bruchdehnung wird hier die Längung des läerkstoffs
verstanden, die eintritt, bevor der Werkst of i" durch die Wirkung
einer ^gbeanspruchung zerstürt wird. Unter der thermischen
Dehnung wird die Längung verstanden, die der Werkstoff erleidet, wenn er daran gehindert wird, sich zusammenzuziehen,
während er sich von der Umgebungstemperatur auf seine Arbeitstemperatur
abkühlt. Da nicht zugelassen werden kann, daß der Werkstoff versagt, wie es bei Spannungskonzentrationen
geschehen könnte, wenn das erwähnte Verhältnis den Wert 1 hat, soll dieses Verhältnis vorzugsweise einen Wert haben,
der über 5 liegt. Als Beispiele für geeignete Werkstoffe seien nichtrostendeStähle genannt, ferner Stahl mit einem K.ckelgehalt
von 9%» die unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung
"Invar" erhältliche Legierung, Aluminium und bestimmte 'Aluminiumlegierungen.
Zweckmäßigerweise kann eine isolierte Deckenkonstruktion über der teündung des Behälters aufgehängt sein.
Bei dem Behälter kann es sich um einen Lembranbehälter
oder einen selbstragenden Behälter handeln, und das undurchlässige Flachmaterial kann sich zwischen dem Ringträger und
dem Behälter erstrecken; ist der Behälter als Membranbehälter ausgebildet, kann das undurchlässige Flachmaterial eine Verlängerung
der Behältermündungbilden.
Die Tragkonstruktion kann mehrereKastenprofile umfassen,
die über der Erdoberfläche durch die oberen Enden von
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Gefrierrohren unterstützt sind, welche aus im Erdboden angelegten
Löchern herausragen, die in einem Abstand von der Mündung der Vertiefung um deren Umfang in Abständen verteilt
sind.
In der Vertiefung können nahe ihrer Seitenwand senkrechte
Träger vorgesehen sein, um einen Membranbehälter in der
Vertiefung zu unterstützen und in seiner Lage zu halten; diese Träger können sich von einem Punkt unterhalb des Bodens
der Vertiefung aus nach oben erstrecken und an ihren oberen Enden mit der Dachkonstruktion verbunden sein.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Handschematischer Zeichnungen an
Ausführungsbeispielen nähererläutert.
Fig. 1 ist ein senkrechter Teilschnitt durch eine erste Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in einem senkrechten Teilschnitt eine
zweite Ausführungsform der Erfindung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform
werden zuerst zahlreiche im wesentlichen senkrechte Löcher im Erdboden angelegt, wobei diese Löcher längs eines Kreises
verteilt sind, der den Teil der Erdoberfläche umschließt, innerhalb dessen die Vertiefung 1 angelegt werden soll, und
dann werden Gefrierrohre 4 in diese Loehereingeführt. Hierauf
wird dasErdreich mit Hilfe der Gefrierrohre 4 eingefroren, woraufhin die Vertiefung 1 ausgeschachtet wird. Bei dieser
Ausführungsform sind die Löcher3 um die M..ndung der Vertiefung 1 herum in solchen Abständen verteilt, daß mehrere Paare von
Gefrierrohren 4 vorhanden sind, wobei jedes Rohrpaar ein äußeres und ein inneres Eohr umfaßt, welche auf einer gemeinsamen
radialen Linie liegen, die von der Mittelachse der Vertiefung 1 ausgeht. Die oberen Enden der Gefrierrohre 4
jedes Paars ragen nach oben über die Erdoberfläche hinaus und tragen einen Kostenträger 5» dessen inneres Ende durch einen
radialen Abstand von der Mündung der Vertiefung 1 getrennt
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ist. Die Kastenträger5untv~rstützen ihrerseits einen Ringträger
in Gestalt einesrohrförmigen Gehäuses 6 mit einem
abgewinkelten Wandabschnitt 7» der den Hand eines D;..chs 8
"bildet. Das Dr.cn 8 besteht aus einem gewölbten Blechstück 9»
das an seinem Hand mit dem Wandabschnitt 7 des Gehäuses 6 verschweißt ist und von einer Kehmenkonstruktion 11 getragen
wird, mit der es jedoch vorzugsweise nicht fest verbunden ist. Die Rahmenkonstruktion 11 des Dichs ist durch Spannschlösser
12 gespannt, die sich zwischen der Kahmenkonstruktion und Verankerungsgliedern 15 erstrecken, welche in Umfangsabständen
verteilt und an dem rohrförmigen Gehäuse 6 befestigt sind. Das innere Ende jedes Kastenträgers 5 ist durch einen Doppel-T-Träger
14 verstärkt, der sich senkrecht nach unten in den Erdboden erstreckt, und jeder dieser Träger ist mit einem
benachbarten Gefrierrohr 4 durch eine oder mehrere Verstrebungen 15 verbunden. Die Erdoberfläche ist in der Umgebung
der kündung der V rtiefung 1 mit Schichten 16 aus einem isolierenden Material versehen, und die Vertiefung ist selbst
mit einem Isoliermaterial 17 ausgekleidet. Innerhalb der isolierenden Auskleidung 17 ist ein Membranbehälter 18 unterstützt,
und die Mündung dieses Behälters ist in Hichtung auf das Dach verlängert. Diese V rlängerung des Behälters umfaßt
einen im wesentlichen waagerecht angeordneten ringförmigen Abschnitt 19, der durch die isolierenden Schichten 16 unterstützt
ist, einen im wesentlichen senkrecht verlaufenden zylindrischen Abschnitt 21, der an den Innenflächen der Träger
14 und der inneren Enden der Kastenträger 5 anliegt, um in
seiner Lage gehalten zu werden, sowie einen weiteren im wesentlichen waagerecht angeordneten ringförmigen Abschnitt 22,
der an einem mit der Unterseite des rohrförmigen Gehäuses verbundenen Flansch 23 befestigt ist. Die Abschnitte 19,
und 22 der Behälterverlängerung und die das Dach bildende Blechwand 9 begrenzen somit einen druckdichten Dachraum. Der
Flansch 2$ weist nicht dargestellte radiale Schlitze auf,
durch die ebenfalls nicht gezeigte Schrauben ragen, mittels welcher der Plansch mit den Kastenträgern 5 verbunden ist.
Die Schlitze ermöglichen es dem rohrförmigen Gehäuse 6, sich
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gegenüber den Kastenträgern 5 radial zu verschieben, um alle
Veränderungen der Abmessungen des rohrförmigen Gehäuses 6 auszugleichen, die auf Änderungen der Umgebungstemperatur
zurückzuführen sind, und/oder die auftreten können, wenn sich innerhalb des Dachraums ein vom normalen Wert abweichender
Druck aufbaut. Gemäß I'ig. 1 sind weitere Träger 24- vorgesehen,
die nahe der Seitenwand der Vertiefung 1 in Umfangsabständen verteilt sind und sich von Punkten unter dem Boden
der Vertiefung aus senkrecht nach oben erstrecken; die oberen Enden der Träger 24 sind mit der Rahmenkonstruktion 11 des
Dachs verbunden; Jeder der Träger 24 kann zwei Abschnitte
umfassen, die auf beliebige Weise an beiden Seiten des Abschnitts 19 des Membranbehälters 18 befestigt sind. Die Zwischenräume
25, die zwischen den Trägern 24 und der Seitenwand der Vertiefung wegen der unregelmäßigen Form der Seitenwand
verbleiben, können z.B. mit nassem Sand gefüllt werden, der später zum Gefrieren gebracht wird. Die Träger 24 wirken als
Verstärkungsglieder für die Dachkonstruktion 8 und sie können gle chzeitig auf zweckmäßige Weise dazu dienen, den Membranbehälter
18 und dessen Isolierung 17 so zu unterstützen, wie es z.B. in dem Patent (Patentanmeldung
; unser Zeichen 1A-G-58 567) beschrieben ist. Eine
Deckenkonstruktion 26 ist über derMundung des Membranbehälters in einer solchen Höhe aufgehängt, daß die Oberseite ihrer
isolierenden Schichten 27 auf gleicher Höhe mit dem waagerechten ringförmigen Abschnitt 19 der Membranbehälterverlängerung
liegt. Die D^ckenkonstruktion und die Aufhängungsanordnung
können z.B. so ausgebildet sein, wie es in dem Patent
(Patentanmeldung ;unser Zeichen
1A/G-38 460) beschrieben ist. Gemäß dem zuletzt genannten
Patent kann zwischen der Mündung des M mbranbehälters 18 und der Deckenkonstruktion 26 ein Spalt 28 vorhanden sein, der
mit einer Abdeckung 29 aus einem pox'ösen Material, z.B. Watte, versehen ist, so daß sich in dem MLinbranbehälter ansammelndes,
durch Absieden entstandenes Gas nach oben zu dem Dachraum über der Deckenkonstruktion gelangen kann. G<
ge-. benenfalls kann der Raum unter den Kastenträgern 5 mit einem
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Isoliermaterial gefüllt sein.
Die Wand der Vertiefung 1 kann mit einer Betonschicht verkleidet sein; in diesem J'all können die Träger 24 zweckmäßig
in diese Schicht einbetoniert sein.
Wenn das Erdreich bis zur Oberfläche gefroren ist, ist es auch möglich, eineDampfabdichtung in der Weise vorzusehen,
daß man den im wesentlichen senkrecht verlaufenden zylindrischen Abschnitt 21 der Behälterverlängerung in einen an der
Erdoberiläche ausgehobenen Graben hineinragen läßt, der dann mit Sand gefüllt wird, welcher mit einer Flüssigkeit getränkt
ist, die beim Erreichen der Betriebstemperatur gefriert. In
diesem !'all bildet der Abschnitt 21 natürlich nicht einen Teil der "Verlängerung des Behälters 18, sondern er ist als
gesondertes Bauteil vorgesehe . B> i dieser letzteren Anordnung
kann man den ringförmigen Abschnitt 19 fortlassen und den Behälter so ausbilden, daß er sich nach oben über dieisolierenden
Schichten 16 hinaus erstreckt, um zu gewährleisten, daß der Behälter nicht bis zu einer zu großen Höhe g.-füllt
wird, und um so zu verhindern, daß Flüssiggas überläuft und auf die Erdoberfläche in der Umgebung der Mündung der Vertiefung
1 gelangt.
Es ist auch möglich, nur die Gefrierrohre zu benutzen, oder die Kastenträger 5 an einer Unterstützung oder Pfeilern
aus Beton zu befestigen; dies gilt insbesondere für den Fall, daß das Erdreich nicht bis zur Oberfläche gefroren ist.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, die in vielen Punkten der ersten Ausführungsform ähnelt.
Dahersindin Fig. 2 gezeigte Teile, diean Hand von Fig. 1 beschriebenen
Teilen ähneln, jeweils mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform ist die Vertiefung
1, die ausgeschachtet werden kann, nachdem das umgebende Erdreich mit Hilfe von Gefrierrohren eingefroren
worden ist, mit einer Betonschicht $0 verkleidet, und diese Schicht hat im Bereich der Mündung der V-.rtiefung eine größere
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Wandstärke, um ihre Festigkeit zu erhöhen. Wie bei der ersten Ausführungsform sind Kastenträger 5 längs des Umfangs
der Vertiefung 1 in Abständen verteilt, doch sind diese datenträger nicht durch Gefrierrohre unterstützt, sondern sie
werden von Säulen 31 getragen, die mit der Oberseite der
Betonschicht 30 durch einen Flansch 32 und in die Betonschicht
eingelassene Verankerungsglieder 33 starr verbunden sind. Wie bei der ersten Ausführungsform ist der Hingträger als
rohrförmiges Gehäuse 6 ausgebildet, das in diesem Fall eine andere Form hat und einen abgewinkelten Wandabschnitt 7
umfaßt, der den Hand des Dachs 8 bildet. Die Verankerungsglieder 13 für die Hahmenkonstruktion 11 des Dachs sind von der
Innenfläche des rohrförmigen Gehäuses 6 aus durch abgewinkelte Böcke 34- unterstützt. In der mit B ton ausgekleideten
Vertiefung 1 ist ein Membranbehälter 18 durch senkrecht angeordnete Träger 24 unterstützt, die längs des Umfangs der
Vertiefung in Abständen verteilt und jeweils an durch Abstände getrennten Punkten in der z.B. bei 35 dargestellten
V/eise an der benachbarten Fläche der Betonschicht 30 verankert
sind; bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die Träger nicht nach oben bis zu der Dachkonstruktion, sondern sie enden
kurz oberhalb der Oberseite der Betonschicht 30. Der Haum zwischen dem Membranbehälter 18 und der Innenfläche der Betonschicht
30 ist mit einem wärmeisoliereriden Material gefüllt,
das dem hydrostatischen Druck des Flüssiggases standhält.
Die Membran des Wandbehälters 18 ist mit in Umfangsabständen verteilten, senkrecht verlaufenden Wollungen 36 versehen, die
vorzugsweise im Bereich Jedes Trägers 24 angeordnet sind, um alle Maßänderungen der Behälterwand auszugleichen, die auf
größere Temperaturschwamkungen während des Betriebs zurückzuführen
sind. Wie bei der ersten Ausführungsform ist der Membranbehälter 18 bis zu dem rohrförmigen Gehäuse 6 verlängert,
und er umfaßt in diesem Fall eine Membran 37> die mit zwei waagerecht verlaufenden Auswölhungen 38 versehen ist,
um alle Maßänderungen in Hichtung der Höhe des Membranbehälters auszugleichen. Außerdem ist zwischen der Betonschicht
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und dem rohrförmigen Gehäuse 6 eine zylindrische Wand 38 \ ·>
vorgesehen, und der ücium zwischen der Membran 3? und dieser
Wand ist mit einem elastischen wärmeisolierenden M:terial 40, z.B. Glasfasern, gefüllt. Wie bei der ersten Ausführungsform ist eine Deckenkonstruktion 26 über der Mündung des Membranbehälters 18 aufgehängt und mit isolierenden Schichten 27
versehen; weitere isolierende Schichten 16 erstrecken sich
über die obere Stirnfläche der Betonschicht 30 und die
Oberfläche des sie umgebenden Lrdreichs.
Wand ist mit einem elastischen wärmeisolierenden M:terial 40, z.B. Glasfasern, gefüllt. Wie bei der ersten Ausführungsform ist eine Deckenkonstruktion 26 über der Mündung des Membranbehälters 18 aufgehängt und mit isolierenden Schichten 27
versehen; weitere isolierende Schichten 16 erstrecken sich
über die obere Stirnfläche der Betonschicht 30 und die
Oberfläche des sie umgebenden Lrdreichs.
Patentansprüche
ι
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Claims (14)
- DR. ING. F. WUESTIIOFFDIPL. ING. G. PULS <1 Γ) 8 MÜNCHEN 9ODR.E.V.PEOHMANN ~ SCHWEioerstrasse SDR. ING. D. BEHRENS T1LIro" *8ββ3ΐPATENTANWALTS TO.IOliM«il>«eM„ΡΒΟΤΒΟΤΡΛΤΚΗΤ MÜNCHEN1A-38 555PATENTANSPRÜCHEIm Erdboden angelegte Speicheranlage für Flüssiggas der mit einer offenen Vertiefung im Erdboden, die von einem flach überdeckt ist, welches durch eine Tragkonstruktion unterstützt ist, die sich um die Mündung der Vertiefung herum erstreckt, und mit Abdichtungsmitteln zum Abdichten des Dachs derart, daß über der Vertiefung ein druckdichter Raum vorhanden istj dadurch gekennzeichnet , daß das Dach (8) längs seines Randes druckdicht mit einem Ringträger (6) verbunden ist, daß der Ringträger auf der Tragkonstruktion so gelagert ist, daß er sich ihr gegenüber waagerecht bewegen kann, daß sich ein undurchlässiges Flachmaterial zwischen dem Ringträger und einem der Vertiefung (1) zugeordneten Bauteil erstreckt, und daß das Dach, der Ringträger und da^s undurchlässige Flachmaterial den druckdichten Raum über der Vertiefung abgrenzen.
- 2. Speicheranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vertiefung (1) ein Behälter (18) angeordnet ist.
- J. Speicheranlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine wärmeisolierende Auskleidung (17) zwischen der Wand des Behälters (18) und der Vertiefung (1) vorgesehen ist.
- 4. Speicheranlage nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet , daß sich das undurchlässige Flacli~ material zwischen dem Ringträger (6) und dem Behälter ,18) erstreckt.109823/ 1126BAD OR1QINAL
- 5. Speicheranlage nach, einem der Ansprüche Ibis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Vertiefung (1) mit einer Betonschicht (30) ausgekleidet ist,
- 6. Speicheranlage nach einem der Ansprüche 2 "bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß der Behälter (18) ein kembranbehälter ist, und daß das undurchlässige Flachmaterial eine sich an die Mündung des Behälters anschließende Verlängerung bildet.
- 7. Speicheranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vertiefung (1) nahe ihrer Seitenwand senkrechte Träger (24) vorgesehen sind, um den kembranbehälter (18) zu unterstützen undin seiner Lage zu halten, und daß sich diese Träger von unter dem Boden der Vertiefung liegenden Punkten aus nach oben erstrecken.
- 8. Speicheranlage nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß sich die senkrechten Träger (24) bis zu der Dachkonstruktion (8) erstrecken und an ihren oberen Enden mit der Dachkonstruktion verbunden sind.
- 9· Speicheranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß an der Dachkonstruktion (8) mit Hilfe von Aufhängungsgliedern eine sich über die kündung der Vertiefung (1) oder des Behälters (18) erstreckende isolierte Deckenkonstruktion (26) aufgehängt ist.
- 10. Speicheranlage nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis 9 in Abhängigkeit von Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenfläche des lcingträgers (6) einen Durchmesser hat der größer ist als der Durchmesser der Vertiefung (1), daß der Hingträger durch die Tragkonstruktion über der Erdoberfläche (2) unterstützt ist, und daß das undurchlässige Flachmaterial einen im wesentlichen waagerecht angeordneten ringförmigen Abschnitt (19), der durch die Erdoberfläche unterstützt ist und sich von der kündung des Behälters (18) aus erstreckt, und einem im10 9 8 2 3/1126BAD ORIZ U b n 7 2 9wesentlichen senkrecht angeordneten zylindrischen Abschnitt (21) umfaßt, der sich vom äußeren Hand des ringförmigen Abschnitts zu dem Eingträger erstreckt.
- 11. Speicheranlage nach Anspruch 10, dadurch g e kennzeichnet, daß die Tragkonstruktion mehrere Kastenträger (5) umfaßt, die um die Mündung der V, rtiefung(1) herum in Abständen verteilt und über der Erdoberfläche(2) durch die oberen Enden von Gefrierrohren (4) unterstützt sind, die sich aus Löchern (3) im Erdboden nach oben erstrecken, wobei diese Löcher in einem Abstand von der Mündung der Vertiefung angeordnet und in Umfangsabständen verteilt sind.
- 12. Speicheranlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, und einem der davon abhängenden Ansprüche 9 bis 11» dadurch gekennzeichnet , daß der iviembranbehälter (18) an seinem Umfang mit senkrechten Dehnungsfugen (36) versehen ist und das undurchlässige Elachmaterial der Verlängerung (37) mindestens eine waagerechte Dehnungsfuge (38) aufweist.
- 13. Speicheranlage nach Anspruch 5 und einem der davon abhängenden Ansprüche 6 bis 10 sowie 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion mehrere kafetenträger (5) umfaßt, die über der Erdoberfläche (2) durch die oberen Enden von Säulen (31) unterstützt sind, welche an der oberen Stirnfläche der Betonschicht (30) starr verankert sind.
- 14. Speicheranlage nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet , daß die Innenfläche des Hingträgers (6) einen ähnlichen Durchmesser hat wie die Vertiefung (1), und daß sich das undurchlässige Flachmaterial (57) im wesentlichen senkrecht vom oberen Rand des Behälters (18) zu dem kingträger erstreckt»109823/1126Lee rseite
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