DE2050476A1 - Datenumsetzer - Google Patents
DatenumsetzerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/18—Phase-modulated carrier systems, i.e. using phase-shift keying
- H04L27/24—Half-wave signalling systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Manipulation Of Pulses (AREA)
Description
8 MÖNCHEN 71, 1 ^-. OKt. 1970
Melchiorstraße 42
Mein Zeichen: M138P-437
Motorola, Inc. 9401 West Grand Avenue
Franklin Park, Illinois V.St.A.
Datenumsetzer
Die Erfindung betrifft einen Datenumsetzer für eine binäre
Datenfolge in eine Impulsfolge mit Impulsen von zumindest zwei unterschiedlichen Impulsbreiten, wobei den Impulsen mit
der einen Impulsbreite Binärziffern der einen Art und den Impulsen
der anderen Impulsbreite ßinärziffern der anderen Art entsprechen.
Es sind bereits Datenübertragungssysteme bekannt, die die Übertragung
von in Serie angeordneten binären digitalen Daten über Kanäle mit Sprachbandbreite zulassen. Einrichtungen, die notwendig
sind, um die digitalenfDaten in eine Form umzusetzen,
welche über diese Kanäle mit Sprachbandbreite übertragbar sind, umfassen Frequenzumtaster, die auf die digitalen Daten ansprechen
und eine erste gegebene Frequenz für binäre Daten der einen Art sowie eine zweite gegebene Frequenz für binäre Daten
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der zweiten Art erzeugen. Für derartige Systeme wird in der Hegel ein Tastoszillator verwendet, wobei mehrere Perioden
jeder Frequenz für die Übertragung benötigt werden, um sicherzustellen, dass die Information auf der Empfangsseite empfangen
und dekodiert werden kann. Bei der Verwendung der Frequenzumtastung
ergibt sich ein Problem durch die Tatsache, dass eine Änderung des Eingangssignals vom einen binären Zustand
in den anderen bei einer beliebigen Phase auftreten kann, obwohl das frequenzumgetastete Ausgangssignal für jede
der beiden Frequenzen kontinuierlich ist. Daraus ergibt sich, dass die binären Eingangsdaten und die ausgangsseitige Frequenzmodulation
asynchron sind und bei der Übertragung durch das oystem zweideutige Datensignale auftreten können.
Es sind auch bereits Systeme für die synchrone Frequenzmodulation
digitaler Daten bekannt, die gleiche Zeitintervalle für die binäre 1 und die binäre O verwenden, und ferner die binäre
Information als frequenzmodulierte Impulse ünertragen, die zwischen oberen und unteren Frequenzen variieren, welche entsprechend
gleich der Taktimpulsfrequenz sowie der halben Taktimpulsfrequenz der ursprünglichen digitalen Schwingungsform
sind. Diese in einer harmonischen Beziehung zueinander stehenden Signale, welche in der Form von periodischen und halbperiodischen Signalen übertragen werden, können dann gefiltert
werden, um äne im wesentlichen sinusförmige freqüenziaodulierte
Schwingungsform zu erhalten, die repräsentativ für die Ursprungsinformation
ist. Systeme dieser Art erfordern eine harmonische Beziehung zwischen den frequenzmodulierten Impulsen, die die
beiden verschiedenen Binärziffern der Eingangsdaten repräsentieren. Ferner unterliegt die Frequenz der modulierten;Impulse
einer Verschiebung entsprechend der Änderung der Bitfolge der
Eingangsdaten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Datenumsetzer
für eine frequenzmodulierte Schwingungsform zu schaffen, mit
- 2 -. . dem
CA<1I 0 9 β 1 9 / ί 7 3 1
■ ipi ■· »ι "ρ
dem eino "binäre Datenfolge in eine Folge exakter Halbwellen
von HF-Schwingungen umsetzbar sind. Dabei sollen die digitalen Daten in pulsbreitenmodulierte Daten einer veränderlichen Bitfolge
umgewandelt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine
Quelle für die Binärziffern an einem ersten Ausgang Binärziffern der einen Art und an einem zweiten Ausgang Binärziffern
der anderen Art liefert, dass erste und zweite Gatter vorhanden sind, die jeweils von den Binärziffern des ersten bzw. zweiten
Ausgangs betätigbar sind, dass Takteinrichtungen erste und zweite Ausgangssignale nach einem ersten und zweiten Zeitintervall
nach Inbetriebnahme der l'akteinrichtungen liefern, wobei
die ersten Ausgangssignale an das erste Gatter und die
zweiten Ausgangssignale an das zweite Gatter derart anlegbar
sind, dass das erste und zweite Gatter jeweils einen Ausgangsimpuls
erzeugen, wenn immer die Gatter beim Auftreten des entsprechenden -lusgangssignals der Takteinrichfcungen wirksam werden,
dass ferner Einrichtungen betätigt werden, wenn immer ein Ausgangssignal von einem der beiden Gatter geliefert wird, um
die nächste Binärziffer in die Ausgangsstufe der Quelle für
die Binärziffex^n einzuspeisen, und dass ferner ausgangsseiti^:--
!!iinrichtungen ein Aus gangs signal liefern, dessen Phase umgekehrt
wird, wenn immer ein Impuls von einem der beiden Gatter empfangen wird.
Weitere Merkmale und vorteilhafte ..usgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von weiteren Ansprüchen.
Die Merkmale der Erfindung sind besondei'S vorteilhaft bei
einem Datenumsetzer verwirklicht, der eine ^uelle für Binärziffex'n
aufweist, die an einem ersten Ausgang Binär ziffern der einen Art und an einem zweiten Ausgang Binärziffern einer
anderen Art liefert. Die beiden Ausgänge sind mit einem ersten und /-weiten Gatter verbunden, die wahlweise betatigbar sind
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^ M138P-437
entsprechend der Art der angelegten Binärziffern. Ferner ist
ein binärer Zähler mit einem Taktgeber vorhanden, wobei der binäre Zähler Ausgänge für verschiedene Zahlen aufweist, die
mit jedem der beiden Gatter gekoppelt sind. Somit wird ein Ausgangs impuls, vom einen Gatter geliefert, wenn immer 'die die-
· sem .Gatter zugeordnete Zahl im 'Zähler erreicht ist. Dieser
Ausgangsimpuls wird sodann dazu benutzt, um die nächste Binärziffer
in diejenige Position im Schieberegister zu verschieben, dass sie in der Lage ist, das entsprechende Gatter wirksam zu
machen, und um den Zähler zurückzustellen. Gleichzeitig wird die Phase des Ausgangssignals geändert. Der Funktionßzyklue
wird »odann wi«d#rholt, so dass ein Auegangsßignal als eine
-^; Fplge von halbperiodiechen Beohteckschwingungen zweier ver-'
"· schiedener Frequenzen entsteht, die durch die verschiedenen»
von den mit den Gattern gekoppelten Stufen des Zählers abge-
£ gebenen Ausgangssignalen bestimmt sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen au# der nach-
«Inee Aueführungil?f»iipifl· i^
1 -f.
'- dung mit den Ansprüchen und der Zeichnung hervor. Es zeigen:
• f ■
Fig. 1 das Blockdiagramm einer bevorzugten Ausführungsform
eines Datenumsetzers gemäss der Erfindung;
Fig. 2 und 3 Signaldiagramme zur Erläuterung des Datenumsetzers gemäss Fig. 1. ' -
Bei der Schaltung gemäss Fig. 1 finden NOR-Gatter Verwendung, wobei mit Hilfe dieser NOii-Gatter UND-Funktion on sowie ODEIi-Funktionen
ausgeführt werden. Diese Funktionen können selbstverständlich auch mit Hilfe von UND-Gattern sowie ODEH-Gattern
bzw. NAND-Gatbern ausgeführt werden.
Die umzusetzenden binären Daten werden von einex1 geeigneten,
nicht dargestellten Datenquelle aus parallel in die ersten vier
_ 4 . BADOBlGiNAL
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2O5O47S
ζ Μ138Ρ-4-37
Stufen eines fünfstufigen Schieberegisters 10 eingespeist. Die
Anzahl der Stufen des Schieberegisters 10 kann entsprechend dem Anwendungsfall des Datenumsetzers unterschiedlich sein.
Die fünfte Stufe des Schieberegisters 10 gemäss Pig. I stellt die Ausgangsstufe dar und ist an der rechten Seite des Schieberegisters
angeordnet, durch welches die Information von links nach rechts verschoben wird. Die binäre, in dieser Ausgangsstufe
gespeicherte Information kann entweder eine binäre 1 oder eine binäre 0 sein. Wenn eine binäre 1 in der Ausgangsstufe
des Schieberegisters gespeichert ist, liegt an der Ausgangsleitung 11 ein hohes und an der Ausgangsleitung 12 ein
niederes Potential. Wenn dagegen die Ausgangsstufe des Schieberegisters 10 eine binäre 0 enthält, liegt die Ausgangsleitung
12 auf einem hohen und die Ausgangsleitung 11 auf einem niederen Potential. Die Ausgangsleitung 11 ist mit einem der beiden
Eingänge eines NOR-Gatters 14 verbunden, wogegen die Ausgangsleitung
12 an einem der drei Eingänge eines NOR-Gatters 15 liegt, wobei, wenn immer die Ausgangsleitung 11 oder 12 mit
einem niederen Potential beaufschlagt ist, das entsprechende NOH-Gatter wirksam ist. Wenn dagegen an der Ausgangsleitung
11 oder 12 ein hohes Potential liegt, ist das entsprechende NOK-Gatter 14 oder 15 nicht wirksam, so dass der Ausgang des
entsprechenden NOR-Gatters unabhängig von den Signalzuständen
der übrigen Eingänge der NOK-Gafeter auf einem niederen Potential
liegt. Die Bezeichnungen ''hohes'1 und "'niederes11 Potential
werden dazu verwendet, um zwei mögliche Potentialpegel im System zu kennzeichnen, wobei diese Signalpegel z.B. aus einem
positiven und einem negativen Signal, aus einem positiven Signal und Masse u.s.w. bestehen können.
Die übrigen Eingangssignale für die NOK-Gatter 14 und 15 werden
von bestimmten ausgängen eines siebenstufigen binären
Zählers 17 geliefert, wobei das Eingangssignal für das NOR-Gatter
14 von der siebten bzw. letzten »Stufe des Binärzählers 17 geliefert wird, wenn dieser den Zählerstand 64 erreicht.
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Mit dem Erreichen des Zählerstandes 64 fällt das an das NOR-Gatter
14 angelegte Ausgangssignal der letzten Stufe des Zählers 17 auf einen niederen Potentialwert ab. In allen übrigen
Zählzuständen liefert der Zähler ein hohes Ausgangspotential. In entsprechender Weise werden an die beiden übrigen Eingänge
des NOR-Gatters 15 Eingangssignale angelegt, wenn der binäre
Zähler den Zählerstand 8 und 16' einnimmt, wobei das NOR-Gatter 15 immer dann ein hohes Ausgangssignal liefert, wenn diese dem
Zählerstand 8 und 16 entsprechenden Eingangssignale auf einem
niederen Potential liegen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der mit der Ausgangsleitung 12 verbundene Eingang auf
einem niederen Potential liegt. Die Bedingung, dass die Ausgangssignale der dem Wert 8 und 16 zugeordneten Stufen ein
niederes Potential besitzen, ist dann erfüllt, wenn der binäre Zähler den Zäherlstand 24 erreicht.
Dig Impulse zur Fortschaltung des binären Zählers 17 werden
von einem 100 kHz Taktgeber 18 geliefert, so dass die beiden Eingangssignale für das NOR-Gatter 15 0,24 ms nach Zählbeginn
einen niederen Potentialwert annehmen. Entsprechend geht das vom Zähler 17 an das NOR-Gatter 14 angelegte Eingangssignal
0,64 ms nach Zählbeginn auf einen niederen Potentialwert»- Die Zählung geht jeweils von der Rückstellage des Zählers aus. Da
A die Ausgänge der NOR-Gatter 14 und 15 aufgrund des Anliegens
von einem oder mehreren hohen Eingangssignalen im Ruhezustand
auf einem niederen Potentialwert liegen, verursachen diese an
ein NOR-Gatter 20 angelegten Aus gangsSignaIe im Ruhezustand,
dass das Ausgangssignal dieses NOR-Gatters 20 einen hohen Potentialwert annimmt. Dieses Ausgangssignal wix^d seinerseits
' einem als Umkehrstufe dienenden NOR-Gatter 21 mit einem einzigen Eingang zugeführt. Wenn immer somit alle Eingänge entweder
des NOR-Gatters 14 oder des NÖR-Gatters 15 wirksam gemacht
sind und damit das Ausgangssignal auf einen hohen Potentialwert ansteigt, fällt das Ausgangssignal des NOR-Gattera 20
auf einen niederen Potentialwert ab, was seinerseits verursacht,
- 6 - . ■■' ■■' ■■■·-' aass
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I If)I P H|| |1
dass das Ausgangssignal des NOS-Gatters 21 einen hohen Potentialwert
annimmt. Dieser Übergang von einem nieder enjauf einen hohen Signalwert wird vom NOR-Gatter 21 aus als Hückstellimpuls
an einen Rüekstell-Flip-Flop 23 angelegt, der beim
Rückstellen einen Übergang von einem hohen auf einen niederen Potentialzustand erzeugt, der als Schiebeimpuls auf der Leitung
25 wirksam wird. Dieser Schiebeimpuls wird an das Schieberegister 10 angelegt, um die nächste Dateninformation in. die
letzte Stuf« des Schieberegister8 10 au verschieben· Zur gleichen
Zelt erscheint auf der Leitung 27,die vom Ausgang des
Flip-Flop 23 äum binären Zähler verläuft, ein übergang von
•in« fHiiif·» pjf .fin Heft·* Potentials der den Zahler 17 auf
itaU isri?iliit*U*. Ser nlchete Taktiapuls vom Taktgeber 18
wird an den linstelleingang des Flip-Flop 23 angelegt und
bringt diesen in Startbedingung, wobei der Zähler 17 von Null ausgehend su zählen beginnt,und entweder das NOR-Gatter 14
oder d*e NOB-Gatter 15 als nächstes eine Wiederholung des Ope~
rÄtiowi*3rS4ue i& |MiÄ»|i|Jc«it davon aueloet, ob eine binäre 1
oder »in· kiääf♦ O IB der let*tea Stuf· des Schl«b»regiet«r*
10 «•eiiioliei't ist.
Aus diesem Funktionsverlauf ergibt sich, dass die Geschwindigkeit,
Mit welcher die Daten durch das Schieberegister IO verschoben werden, von dem Vorhandensein einer binären 1 oder
einer binären 0 abhängt, wobei die Schiebeimpulse mit einer höheren Frequenz- (2030 Hz) für eine kontinuierliche Folge von
binären 1 und mit einer niederen Frequenz (730 Hz) für eine kontinuierliche Folge von binären 0 auftreten.
Wenn, eines der beiden Aus gangs signale des Schieberegisters 10
auf der Leitung 11 bzw. 12 ein hohes Potential erzeugt, wird einer der beiden Eingänge eines IiOR-Gatters 29 auf ein hohes
Potential angehoben und verursacht am Ausgang des NOR-Gatters 29 eine Potentialänderung von einem im Ruhezustand hohen auf
ein niederes Potential. Dies wiederum bewirkt, dass ein Ausgangs-
signal
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signal mit einem hohen Potential von einem als Umkehrstufe dienenden NOR-Gatter 30 mit einem einzigen Eingang geliefert
wird, wobei eine Änderung des Ausgangssignals des NOR-Gatters •30 von einem niederen auf einen hohen Potentialwert.das Vor- "
handensein von Daten in der Ausgangsstufe des Schieberegisters 10 anzeigt. Dies entspricht dem otartzustand des Systems, bei
welchem das Ausgangssignal des NOR-Gatters 30 den durch ,£ie
Kurve A gemäss Fig. 2 charakterisierten Verlauf zeigt. Die ansteigende Planke des Ausgangsimpulses des NOR-Gatters 30
wird in einer aus einem Kondensator 31 und einem Widerstand
32 bestehenden Differentiationsstufe differenziert und verursacht
einen Triggerimpuls, dessen anst-eigende Planke an dem
Einstelleingang eines aus NOR-Gattern aufgebauten Flip-Flop
34- wirksam wird. Daraus resultiert ein abfallendes Ausgangssignal
am Ausgang des Plip-Plop 34-» das an den Eingang eines
ausgangsseitigen NOR-Gatters 35 angelegt wird, um dieses wirksam
zu machen. Um diesen Betriebszustand während dem Vorhandensein von Daten in der Ausgangsstufe des Schieberegisters
10 aufrechtzuerhalten, wird das vom NOR-Gatter 30 gelieferte
Ausgangssignal mit hohem Potential auch an den einen Eingang eines NOR-Gatters 36 angelegt, dessen Ausgangssignal dadurch
auf einem niederen Potentialwert solange festgehalten wird, solange das Ausgangspotential des NOR-Gatters 30 einen hohen
Potentialwert besitzt.-Das Ausgangssignal mit niederem Potential
vom NOR-Gatter 36 wird an den Rückstelleingang des Flip-Flop 34 angelegt, so dass durch die interne Rückkopplung im
Flip-Flop dessen Ausgangssignal auf einem niederen Potentialwert gehalten wird.
Um sicherzustellen, dass das'Ausgangssignal des NOR-Gatters
beim ersten umgekehrten Ausgangsimpuls immer, eine bestimmte Phase aufweist, wird von einem als Umkehrstufe dienenden NOR-.
Gatber 38 kurzzeitig eine abfallende Impulsflanke geliefert, die von dem differenzierten, an das Differentiationsnetzwerk
31 und 32 angelegten'Impulsanstieg abgeleitet ist. Diese ab-
' - 8 - ' fallende
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fallende Impulsflanke tritt am Ausgang des NOR-Gatters 38 nur
dann auf, wenn zuvor eine Dateninformation an einem der Ausgänge
der letzten Stufe des Schieberegisters IO anliegt. In allen anderen Betriebszuständen liegt das Ausgangssignal des NOH-Gatters-38
auf einem hohen Potential.
Sobald das Ausgangssignal des NOH-Gatters 38 ein niederes Potential
annimmt, wird ein NOR-Gatter 40 zur Bestimmung der Anfangsphase wirksam. Wenn das eine Ausgangssignal N eines
komplementäre Ausgangssignale liefernden Flip-Flop 42, das an
den anderen Eingang des NOR-Gatters 35 angelegt wird, zu diesem Zeitpunkt auf einem niederen Potentialwert liegt, besitzt
das Ausgangssignal des NOK-Gatters 35 ein hohes Potential, was
der gewünschten Bedingung für die Anfangsphase der ausgangs—
seitigen Signalfolge ist. Wenn das vom Flip-Flop 42 an das NOK-Gatter 35 angelegte Ausgangssignal zunächst ein niederes
Potential besitzt, liegt das komplementäre Ausgangssignal I des
Flip-Flop 42, das an den zweiten Eingang des NOR-Gatters 40 angelegt
wird, auf einem hohen Potential und bewirkt, dass das NOR-Gatter 40 nicht auf den Impuls vom NOR-Gatter 38 anspricht,
wodurch sich am Ausgang des NOR-Gatters AO ein niederes Poten- · tial einstellt. Dieses Ausgangssignal ist eines der drei Eingangssignale an ein NOR-Gatter 43, das der Steuerung der Signalbreite
dient. Da die Eingangssignale der beiden anderen Eingänge dieses NOR-Gatters 43 zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf
einem niederen Potential liegen, nimmt das Ausgangssignal des NOR-Gatters 43 ein hohes Potential an, das in einem der Inversion
dienenden NOR-Gatter 44 mit einem Eingang umgekehrt wird und somit ein Eingangssignal mit niederem Potential für den
Flip-Flop 42 aufrechterhält. Somit ergibt sich in diesem Augenblick keine Änderung für das den Flip-Flop 42 triggernde Eingangssignal.
Für den deal, der Übertragung steigt das Ausgangssignal
des NOR-Gatters 33 auf ein hohes Potential an, da sich
ein niederes Signal nur dann ergibt, wenn das Ausgangssignal
des WUR-GaIteca 30 anfänglich ein hohes Potential aufweist.
& - 9 - Oak* üami t
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Damit wird für den Rest der Übertragung das Ausgangssignal des
NOR-Gatters 40-auf einem niederen Potential gehalten, wodurch
das NOR-Gatter 43 wirksam bleibt.
Wenn zu dem Zeitpunkt, in welchem der vom NOR-Gatter 38 übertragene
abfallende und differenzierte Impuls am eingang des
NOR-Gatters 40 ankommt, wodurch sich am Flip-Flop 42 Ausgangssignale entgegengesetzten Leitfähigkeitszustandes einsteilen,
die das Eingangssignal des NOR-Gatters 35 auf ein hohes Potential
anheben und damit durch das Ausgangssignal mit einem niederen
Potential den anderen Eingang des NOR-Gatters 40 auf ein niederes Potential einstellen, bewirkt der an das NOR-Gatter
40 vom NOR-Gatter 38 aus angelegte differenzierte Impuls mit
niederem Potential eine kurzzeitig abfallende Impulsflanke am Eingang des NOR-Gatters 43. Aufgrund dieser Ansteuerung fällt
das Ausgangssignal des NOR-Gatters 43 kurzzeitig auf ein niederes
Potential ab, was einen entsprechenden kurzzeitigen Anstieg des Ausgangspotentials des NOR-Gatters 44 bewirkt. Nach
diesem sich kurzzeitig einstellenden hohen Potential des Ausgangssignals des NOR-Gatters 44 wirkt die abfallende Impulsflanke
als Triggerimpuls für den Flip-Flop 42, der daraufhin
seinen Zustand entsprechend dem Datenangebot der Ausgangsstufe des Schieberegisters 10 nahezu augenblicklich ändert. Sobald
sich dies einstellt, liegt das Ausgangssignal des NOR-Gatters
35 auf einem hohen Potential, so dass die Anfangsphase oder der Signalzustand am Ausgang des NOR-Gatters 35 immer einem
hohen Potentialwert entspricht.
Wie aus der vorausgehenden Beschreibung der Wirkungsweise des Flip-Flop 42 für die Startbedingung der Schaltung hervorgeht,
wird durch die abfallende Triggerimpulsflanke eine Zustandsänderung
im Flip-Flop 42 verursacht. Das Ausgangssignal des NOR-Gatters 43 liegt,von der zuvor beschriebenen Ausnahme abgesehen,
anfänglich auf einem hohen Potential, wobei das Ausgangasignal
des NOR-Gatters 44 einen gleichbleibenden niederen
- 10 - Potentialwert
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""■■ "'1"1P'1: SI W1IlI i";· l|i :1I|1M! 'i'ii|! " ' .?*■"■ ■■ ,':.■■■■ .., .:...,, , N »■
ήή M138F-437
Pqtenbialwert behält. Wenn im Schieberegister eine binäre O
die erste vom System umzusetzende Dateninformation ist, wie
dies der Schwingungsform B gemäss Fig. 2 entspricht, liegt die
der binären 1 zugeordnete Ausgangsleitung 11 auf einem niederen und die der binären O zugeordnete Ausgangsleitung 12 auf
einem hohen Potentialwert. Dieser niedere Potentialwert auf der Leitung 11 setzt das NOR-Gatter 14 in Funktion, das ein
Ausgangssignal mit hohem Potentialwert liefert, wenn der siebenstufige binäre Zähler 17 die Zählstellung 64 erreicht. Dieses
Ausgangssignal wird dem mittleren Eingang des NOR-Gatters
43 zugeführt, womit dessen Aus gangssignal auf einen niederen
Potentialwert abfällt und ein Ausgangssignal mit einem hohen Potentialwert am NOE-Gatter 44 auslöst. Sobald der binäre Zähler
17, wie vorausstehend beschrieben, durch den Flip-Flop 23 zurückgestellt wird, fällt das ,Ausgangssignal des NOS-Gatters
14 wieder auf einen niederen Potentialwert ab, was seinerseits zur Folge hat, dass das Ausgangssignal des NOR-Gatters 43 auf
einen hohen Potentialwert ansteigt, wodurch das Ausgangssignal
des NOR-Gatters 44 die abfallende Impulsflanke zum Triggern der Umschaltung des Flip-Flop 42 liefert. Die Zeitdauer vom Augenblick,
von welchem an das Ausgangssignal erstmals vom NOR-Gatter
35 aufgrund der Funktion des Flip-Flop 34 erhalten wird, bis
zui" Änderung des Schaltzustandes des Flip-Flop 42 durch den
angelegten Triggerimpuls entspricht der Zeitdauer, die benötigt
wird, um vierundsechzig .Taktimpulse im siebenstufigen Zähler zu zählen. Somit besitzt der erste Ausgangsimpuls, der
dem Sander 47 als halbe Periode einer Rechteckschwingung zugeführt
wird, eine Dauer von 0,64 ms, wie dies aus der Schwingungsform
D gemäss Fig. 2 ersichtlich ist.
Wenn als nächste Daten!nformation eine binäre 1 vom System
übertragen wird und somit die Ausgangsleitung 11 entsprechend dei- öehwingungsform B gemäss Fig. 2 mit einem hohen Potential
beaufschlagt wird, bleibt das Ausgangssignal des NOR-Gatters 14 auf einem niederen Potential. Da gleichzeitig auch die Aus-
- 11 - gangsleitunp;
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gangsleitung 12 ein niederes Potential führt, wird auch das NOR-Gatter 15 unwirksam. Das niedere Potential der Ausgangsleitung 12 wird auch an den einen Eingang eines NOR-Gatters
•48 angelegt, dessen anderer Eingang mit einem Ausgangssignal
vom binären Zähler beaufschlagt wird, das von der dem Zahlenwert 16 zugeordneten Zählstufe abgegriffen wird. Da das Ausgangssignal
des binären Zählers so lange einen hohen Potentialwert aufweist, bis der dem bestimmten Ausgangssignal zugeordnete
Zählstand erreicht ist, liegt das Ausgangssignal des NOR-Gatters 48 im Ruhezustand auf einem niederen Potentialwert.
Sobald der Zähler Y] den der Zahl 16 zugeordneten Schaltzustand
erreicht, steigt das Ausgangssignal dee NOR-Gatter 48 an und
bewirkt das Abfallen des Ausgangssignals des NOR-Gatters 43 und
damit das Ansteigen des Potentialwertes des. Ausgangssignals des NOR-Gatters 44. Durch diesen Schaltzustand wird der Flip-Flop
42 für den Empfang des nächsten 'Triggerimpulses vorbereitet. Der der Zählstufe/zugeordnete Ausgang des binären Zählers
17 bleibt auf einem niederen Potential, wenn der Zähler
aufgrund der vom Taktgeber 18 zugeführten Taktimpulse weiterzählt. Wenn der Zähler die Zählstellung 24 erreicht, nimmt das
Ausgangssignal sowohl der Zahl 16 als auch der Zahl 8 zugeordneten
Zählstufe einen niederen Potentialwert an und veranlasst, dass das NOR-Gatter I5, wie bereits beschrieben, den
Zähler und das Schieberegister 10 zurückstellt. Nach der üückstellung
des Zählers steigt das Ausgangsägnal der der Zahl 16
zugeordneten Stufe auf ein hohes Potential an und verursacht ein Ausgangssignal am NOR-Gatter 18 mit niederem Potenbialwert,
das seinerseits einen abfallenden Triggerimpuls, am Ausgang
des NOR-Gatters 44 auslöst, der den Schaltzustand des Flip-Flop 42 ändert. Die hierfür notwendige Zeitdauer von der zuletzt stattgefundenen Änderung des Schaltzustandes des Flip-Flop
42 beträgt 0,24 ms und entspricht der Zeitdauer, die der Zähler benötigt, um vierundζwanzig Ausgangsimpulse vom Taktgeber
18 zu zählen.
- 12 - Das
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Das Ausgangssignal des N03-Gatters 35 ist eine Folge von halbperiodischen
Rechteckimpulsen mit zwei unterschiedlichen Frequenzen, wie dies aus der Schwingungsform D gemäss Fig. 2 hervorgeht.
Die Frequenz beträgt beispielsweise für eine binäre 2080 Hz und für eine binäre 0 780 Hz. Die Länge jeder Halbschwingung
wird von demjenigen der NOR-Gatter 14 und 15 bestimmt,
das mit jedem neuen Start eines Zählzyklus des Zählers 17 wirksam gemacht wird. Die Bitfolge am Ausgang des NOR-Gatters
35 kann für alle Übertragungen einer binären 1 4160 Bit/Sek. und für die Übertragung einer binären 0 1560 Bit/Sek. betragen,
wobei eine mittlere Bitfolge von ungefähr 2270 Bit/Sek. festgestellt werden kann.
Das Ausgangssignal des M)R-Gatters 35 kann auch über ein geeignetes
Filter übertragen werden, wenn es in eine Sinusschwingung umgewandelt werden soll. Jedoch kann das eine Rechteckschwingung
aufweisende Ausgangssignal auch direkt zur Modulation
eines Tonfrequenzsenders ohne Digital-Analogumsetzung
benutzt werden. Das Übertragungssystem liefert ein Ausgangssignal mit der Schwingungsform Ji gemäss Fig. 2, das aus einer
Folge wechselnder und halbperiodischer Sinusschwingungen zweier unterschiedlicher Frequenzen besteht, die jeweils die entsprechende
Länge eines eine binäre 1 und eine binäre 0 kennzeichnenden Impulses bestimmt, der vom Ausgang des Datenumsetzers
abgegeben wird.
Aufgrund der Tatsache, dass das System derart arbeitet, dass
die erste binäre Dateninformation am Ausgang des NOR-Gatters
in Form eines halbperiodischen Impulses mit hohem Potentialwert zui' Verfugung steht, ist es möglich, dass das letzte umgesetzte
Bit einer Dateninformation verlorengeht, wenn immer eine geradzahlige Anzahl von Bits übertragen wird. In Fig. 3
ist dieses Proolem für eine zu übertragende Datenfölge dargestellt,
die aus einer binären 1, einer binären 0 und zwei nachfolgenden binären 1 aufgebaut isb. Aus der Schwingungsform
- 13 - JD]
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D' gemäss Fig. 3 geht hervor, dass am Ausgang des BOR-Gatters
35 ein halbperiodischer positiver Impuls entsprechend dem ersten binären Bit der Schwingungsform B1 gemäss Pig. 3 anliegt.
Der der nachfolgenden binären O entsprechende Impuls, der aus der Schwingungsform D* gemäss Fig.. 3 hervorgeht, wird als halbperiodischer Impuls mit niederem Potentialwert und einer kleineren
Frequenz im Ausgangssignal gekennzeichnet. Die dritte und
vierte binäre 1 werden als halbperiodische Schwingung mit einem hohen und einem niederen Potentialwert wiedergegeben. Wenn das
Ausgangssignal mit diesem Signalwert zuende ist, ist der letzte
Impuls zweideutig, da nicht sichergestellt werden kann, ob dieser Impuls einer binären 1 oder einer binären 0 zugeordnet ist,
da kein das Ende dieses Impulses kennzeichnender Übergang vorhanden
ist.
Aus diesem Grund sendet das System immer eine ungeradzahlige Anzahl von Bits, d.h. sobald die eingangsseitige Datenfolge
aus einer geradzahligen Anzahl von Bits besteht, wird eine binäre 1 an die Datenfolge angefügt. Dieses zusätzliche binäre
Bit kann als Takt- oder Abschlussbit verwendet werden und bietet dabei gleichzeitig die notwendige Potentialänderung, um
festzustellen, ob die letzte übertragene Dateninformation eine binäre 1 oder eine binäre O ist.
Wenn in der vom System umzusetzenden Dateninformation eine ungeradzahlige
Anzahl von binären Daten gemäss Fig. 2 vorhanden ist, nimmt das Ausgangssignal des Flip-Flop 42,das an den Eingang
des NOR-Gatters 35 angelegt wird, am Ende der Impulsfolge
einen niederen Potentialwert an, so dass am NOH-Gatter 35 ausgangssei
tig ein hoher Potentialwert anliegt, der sich in der Schwingungsform D gemäss Fig. 2 als dritter ausgangsseitiger
Impuls mit hohem Potentialwert darstellt. Das Schieberegister ist derart aufgebaut, dass am Ende der von ihm angebotenen
Daten sich auf den beiden Ausgangsleitungen 11 und 12 ein niederer Potentialwert- einstellt. Wenn dies der Fall ist, liegt
- 14 - ein
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ein niederer Potentialwert an den Eingängen des·NOR-Gatters 29 >
womit sich auch am Ausgang des NOR-Gatters 30 ein niederer Potentialwert
einstellt, der das NOR-Gatter 36 wirksam macht. Da das Aus gangs signal des !Flip-Flop 42 auch während der Halbwelle
unmittelbar vor diesem Augenblick einen niederen Potentialwert besitzt, verursacht der Triggerimpuls vom Ausgang des NOR-Gatter
s 44 in dem Augenblick, in dem das Schieberegister 10 und der Zähler 17 zurückgestellt werden, eine Einstellung des Flip-Flop
42 auf einen Schaltzustand, in welchem dessen Ausgangssignal, das an das NOR-Gatter 35 angelegt wird, einen hohen Potentialwert
annimmt. Dieses wiederum verursacht abschliessend einen abfallenden Potentialübergang am Ausgang des NOR-Gatters, 35,
wie er in der Schwingungsform D gemäss Fig. 2 erkennbar ist.
Die am Ausgang N des Flip-Flop 42 abschliessend sich ergebende
abfallende Potentialänderung wird in einem Differentiationsnetzwerk aus einem Kondensator yO und einem Widerstand 51 differenziert
und an den Eingang eines NOR-Gatters 49 angelegt, das nur einen einzigen Eingang aufweist und sofort einen Ausgangsimpuls
mit niederem Potentialwert liefert. Dieser Ausgangsimpuls wird durch die Betätigung des NOR-Gatters 36 zur Rückstellung
des Flip-Flop 34 benutzt, da das NOR-Gatter 36 durch
die Ansteuerung eine ansteigende Potentialänderung an seinem Ausgang erfährt, welche als Triggerimpuls zur Rückstellung
wirksam ist. Durch die Rückstellung des Flip-Flop 34 steigt'
dessen Ausgangssignal auf einen hohen Potentialwert an und bewirkt
durch die Ansteuerung des NOR-Gatters 35, dass dessen
Ausgangssignal auf einem niederen Potentialwert gehalten wird.
Wenn man davon ausgeht, dass die umzusetzende Dateninformation
eine geradzahlige Anzahl von binären Bits aufweist, besitzt das Ausgangssignal des NOR-Gatters 35 für das letzte umgesetzte
Bit einen niederen Potentialwert, wie dies beim vierten Bit der Schwingungsform D1 gemäss Fig. 3 angedeutet ist. Dies
- 15 - bedeutet
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bedeutet, dass das Ausgangssignal des Flip-Flop 42, das an
das NOR-Gatter 35 angelegt wird, während dem Zeitintervall des vierten umgesetzten Impulses ein hohes Potential aufweist.
"Wenn das Schieberegister 1Ö und der Zähler 17 entsprechend der
vorausstehenden Beschreibung zurückgestellt werden, ändert
sich der Zustand des Flip-?Flop 42 derart, dass sein Ausgangssignal
einen niederen Potentialwert annimmt und damit einen ansteigenden Übergang am Ausgang des NOR-Gatters 35 auslöst,
welcher dann das Ende des am Ausgang des NOR-Gatters 35 festgestellten
vierten Bit andeutet.
Es ist jedoch notwendig, das System irr eine neutrale Lage zurückzustellen,
in welcher am Ausgang des NOR-Gatters 35 ©in
Signal mit niederem Potentialwert anliegt. Da in diesem Augenblick an den Eingang des NOR-Gatters 40 das komplementäre Ausgangssignal
I des Flip-Flop 42 angelegt wird, fällt der Potentialwert des Ausgangssignals des NOR-Gatters 40 ab und macht
das NOR-Gatter 43 wirksam. Der binäre Zähler wird kontinuierlich vom Taktgeber 18 angesteuert, um die Ausgangsimpulse von
der Taktschaltung in derselben Weise zu zählen, wie wenn Daten im Schieberegister 10 vorhanden wären. Wenn demzufolge der
Zählerstand 16 erreicht wird, wird vom NOR-Gatter 48 ein Eingangssignal
mit hohem Potential an das NOR-Gatter 43 angelegt, dessen beide weiteren 'Eingänge auf einem niederen Potentialwert
liegen, so dass das Ausgangssignal des NOR-Gatters 44 einen
hohen Potentialwert besitzt.
Wenn die Zählstellung 24 erreicht ist, wird der binäre Zähler 17, wie bereits beschrieben, zurückgestellt, wobei das Ausgangssignal
des NOR-Gatters 48 wiederum einen niederen Potentialwert annimmt und eine ansteigende Potentialänderung am
Ausgang des NOR-Gatters 44 verursacht. Dieses veranlasst den Flip-Flop 42, seinen Schaltzustand zu ändern und das zusätzliche,
in der Schwingungsform D1 gemäss Fig. 3 dargestellte
binäre Bitsignal zu erzeugen, dessen Länge der Länge einer
- 16 - binären
9/-1 731
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binären 1 im übertragenen Ausgangssignal entspricht. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass der letzte Impuls, der vom
NOR-Gatter 35 an den Sender angelegt und von diesem abgestrahlt wird, identifizierbar ist, so dass die letzte Dateninformation
in einer Folge mit einer geradzahligen Anzahl von Bits in der umgesetzten Datenfolge nicht verlorengeht. In dem Augenblick,
in dem der Flip-Flop LV2 zurückgestellt wird, um das zusätzliche
Bit zu beenden,, arbeitet das NOR-Gatter 4-9»wie bereits beschrieben,
zusammen mit dem NOR-Gatter 36, um den Flip-Flop 34 zurückzustellen. Dadurch wird das Ausgangssignal des NOR-Gatters
35 auf einem niederen Potentialwert gehalten, und die Datenübertragung durch das System beendet.
Während der Zeit, während welcher keine Information im Schieberegister
10 vorhanden ist, läuft der siebenstufige Zähler 17 kontinuierlich weiter und beginnt den Zählzyklus aufgrund der
Ausgangssignale vom NOR-Gatter 15, die in einer Weise auftreten,
als ob binäre 1 in der Ausgangsstufe des Schieberegisters 10 vorhanden wären. Dieser sich kontinuierlich wiederholende
Zählzyklus des Systems liefert Datensynchronimpulse für den
Betrieb des Schieberegisters, so dass die Dateninformation
richtig zur Ausgangsstufe des Schieberegisters übertragen wird, wenn immer eine solche auf den Eingangsleitungen erscheint.
Während der Zeit, in welcher keine Dateninformation in der Ausgangsstufe des Schieberegisters 10 vorhanden ist, wird der
Ausgang des NOR-Gatters 35 blockiert, so dass keine Daten vom fäystem geliefert werden.
ώϋ sei bemerkt, dass das System eine veränderliche Bitfolge
besitzt, und dass die Impulsbreite oder Impulsdauer der eine binäre 1 oder eine binäre 0 kennzeichnenden Impulse notwendigerweise
nicht in einer harmonischen Beziehung stehen müssen, obwohl eine solche für den Betrieb wünschenswert sein kann.
Dan System ist auch nicht auf die Verwendung von nur zwei unt-eruchiedlionen
Impulsbreiten begrenzt. Durch die Hinzfügung
- V? - von
in9R1.fi/1731
2ÜSG.H 6
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von verschiedenen Gatterschaltungen können mehrere Impulsbreiten
für eine Multiplexanwendung vorgesehen werden. Aufgrund
der Tatsache, dass eine Halbperiode für jedes Informationsbit vorgesehen ist, ergeben sich extrem kurzzeitige Bitfolgen,
selbst wenn das System für die Datenübertragung im HF-Band verwendet wird. Aus dem Vergleich der Schwingungsformen
E und E1 gemäss Fig. 2 und 3 lässt sich erkennen, dass die
Schwingungsform der übertragenen Daten am Ausgang des Senders
47 aus exakten Halbschwingungen eines HF-Tones für jedes Daten-Bit
besteht, obwohl die Einheit eine digitale Information empfängt und digital verarbeitet. Ein\Vorteil besteht darin, dass
kein Digital-Analogumsetzer am Ausgang des Systems benötigt
wird, wenn dieses mit HF- und Telephonverbindungen zusammenarbeitet.
- 18 - Patentansprüche
1 Π 9 8 1 9/1731
Claims (9)
- PATENTANWALT 2 Q 5 O 4 7 6DIPL-ING. LEO FLEUCHAUS8 MÜNCHEN 71,Melchiorstraße 42Mein Zeichen: M138P-437PatentansprücheDatenumsetzer für eine binäre Datenfolge in eine Impulsfolge mit Impulsen von zumindest zwei unterschiedlichen Impulsbreiten, wobei den Impulsen mit der einen Impulsbreite Binärziffern der einen Art und den Impulsen der anderen Impulsbreite binäre Ziffern der anderen Art entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Quelle (10) für die Binärziffern an einem ersten Ausgang (11) Binärziffern der einen Art und an einem zweiten Ausgang (12) Binärziffern der anderen Art liefert, dass erste und zweite Gatter (14-, 15) vorhanden sind, die jeweils von den Binärziffern des ersten bzw. zweiten Ausgangs betätigbar sind, dass Takteinrichtungen (1?, 18) erste und zweite Ausgangssignale nach einem ersten und zweiten Zeitintervall nach Inbetriebnahme der Takteinrichtungen liefern, wobei die ersten Ausgangssignale an das erste Gatter und die zweiten Ausgangssignale an das zweite Gatter derart anlegbar sind, dass das erste und zweite Gatter jeweils einen Ausgangimpuls erzeugen, wenn immer die Gatter beim Auftreten des entsprechenden Ausgangssignals der Takteinrichtungen wirksam werden, dass ferner Einrichtungen (23, 25) betätigt werden, wenn immer ein Ausgangssignal von einem der beiden Gatter geliefert wird, um die nächste Binärziffer in die Ausgangsstufe der10981971731Μ138Ρ-437Quelle für die Binärziffern einzuspeisen, und dass ferner ausgangs se it ige Einrichtungen (4-2, 35) ein Aus gangs signal liefern, dessen Phase umgekehrt wird, wenn immer ein Impuls von einem der beiden Gatter empfangen wird.
- 2. Datenumsetzer nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t,dass Rückstelleinrichtungen (23, 27) zum -Rückstellen der. Takt einrichtungen vorhanden sind, wenn immer ein Aus gangs impuls von einem der Gatter, geliefert wird.
- 3. Datenumsetzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge -k e ·η η ζ e ichne t, dass die Takteinrichtungen einen Zähler mit zumindest zwei einem ersten und zweiten Zählerstand entsprechende Ausgänge aufweisen, wobei der dem ersten Zählerstand zugeordnete Ausgang mit dem ersten Gatter und der dem zweiten Zählerstand zugeordnete Ausgang mit dem zweiten Gatter gekoppelt ist, dass das erste und zweite Gatter Ausgangsimpulse liefern, wenn immer das entsprechende Gatter zu dem Zeitpunkt wirksam gemacht wird, in welchem der Zähler den zugeordneten Zählerstand erreicht, dass die Takteinrichtungen einen Taktgeber zum Ansteuern des Zählers umfassen', und dass Einrichtungen zum Zurückstellen der Takteinrichtungen sowie, zum Zurückstellen des Zählers vorhanden sind.
- 4. Datenumsetzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Zurückstellen der Takteinrichtungen und die Einrichtungen (42, 35) zum Erzeugen eines Ausgangssignals bistabile Stufen (23 bzw. 42) umfassen, wobei die zweite bistabile Stufe (42) ein komplementärer bistabiler Multivibrator ist, dessen Schaltzustand bei Jedem ausgangsimpuls vom ersten bzw. zweiten Gatter umschaltbar ist.1 Π 9 .8 1 9 / 1 7 3 1ΐρίΡίΡ SiS' ΐ«! jf! · "« '-ν ■■ ■ :!■;■ F ■ ; r " '· "' - S"'205047«M138P-437
- 5. Datenumsetzer nach einem, der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Quelle für die Binärziffern aus einem Schieberegister besteht, dessen Ausgangsstufe je ein Ausgangssignal in Abhängigkeit von den Binärziffern der einen und der anderen Art liefert, und dass der Zähler als binärer Zähler aufgebaut ist.
- 5. Datenumsetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Binärstufe (23) als bistabiler Multivibrator aufgebaut ist und auf Ausgangsimpulse des ersten und zweiten Gatters anspricht, um den Zähler beim Auftreten eines derartigen Ausgangsimpulses zurückzustellen, und um Schiebeimpulse für das Schieberegister zu liefern, damit die nächste Biiiärziffer in die Ausgangsstufe des Schieberegisters verschoben wird.
- 7. Datehumsetzer nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch gekennz e i chne t, dass Schalteinrichtungen (31, 32, 38 und 40) zum anfänglichen Einstellen des komplementären bistabilen Multivibrators auf einen bestimmten ausgangsseitigen Schaltzustand in Abhängigkeit von dem Auftreten des einen oder anderen Ausgangssignals an der letzten Stufe des Schieberegisters vorhanden sind.
- 8. Datenumsetzer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e kenn ζ e i c hn e t, dass weitere Schalteinrichtungen (38, 40, 43) zur Einstellung oiner bestimmten Phase am Ausgang der Einrichtungen zur Erzeugung eines Ausgangssignals bei der ersten, durch das System umzusetzenden Binärziffer vorhanden sind.
- 9. Dabenumsetzer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn zeichne t, dass Schalteinrichbungen (40, 48, 4^) vorhanden sind, die auf eine geradzahlige Anzahl von umgesetzten Binärziffern an-10 9 8 19/1731M138P-4-37sprechen und eine weitere Binärziffer einer bestimmten Art anfügen, so dass von dem System immer eine ungerQ.dz aiii ige Anzahl von Binärziffern umgesetzt wird.109819/1731L e e r s e i t e
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