DE2050352A1 - Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern u.dgl. Behältern in Kartons u. dgl. Untersätze - Google Patents
Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern u.dgl. Behältern in Kartons u. dgl. UntersätzeInfo
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Description
- Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläser u. dgl. Behältern fn Kartons u.dgl.
- Untersätze Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern u. dgl. Behältern mit einem im Bereich ihrer oberen Hälfte angeordneten, nach augen vorstehenden Wulst, Rand od. dgl. umlaufenden Vorsprung in einen Karton, ein Tray oder ähnlichen Untersatz, bestehend aus einem die Behälter in zumindest einer Reihe hintereinander in einer Hauptförderrichtung zu einer Umsetzstaticn vorschiebenden Förderer, im Abstand oberhalb dessen Arbeitstrum ortsfest angeordneten, jeweils zwischen sich eine Führungsbahn begrenzenden Leitschienen zur seitlichen Führung und Ausrichtung der Behälter in Re@hen und einer Vorrichtung zur taktweisen Bereitstellung einzelner Unterzätze an der Umsetzstation.
- Bei einer bekannten Maschine dieser Art zum Umsetzen von Flaschen erfolgt dieses Umsetzen mit Hilfe von Sauggreifern. Je nach Zahl und Formation der mit einem Umsetzvorgang in einen Untersatz hineinzustellenden Flaschen weist die Umsetzvorrichtung eine entsprechende Anzahl von zu einer gemeinsam beweglichen Einheit zusammengefaßten Sauggreifern auf, welche aus einer Stellung vertikal oberhalb der Flaschen auf deren Hälse abgesenkt werden, it den Flaschen in Mitnahmeeingriff gelangen, die mitgenommenen Flasche in einer Bewegung vertikal nach oben von ihrer Standfläche abheben und dann durch Verfahren der Umsetzvorrichtung Uber den Untersatz befördern, in den die Flaschen von oben eingesetzt werden. Der Untersatz mit den in diesem untergebrachten Flaschen wird dann über weitere Fördermittel zwecks Fortsetzung des Verpackungsvorganges einer nachge@rdneten Arbeitsstation zugefrdert. Derartige Umsetzmaschinen sind baulich aufwendig, teuer und haben mit Rtlcksicht auf die komplizierten Bewegungsvorgänge eine beschränkte Leistung. Insbesondere aber mu9 eine derartige Maschine genau auf die Abmessungen, die Zahl und die Formation der jeweils umzusetzenden Flaschen abgestimmt sein und ist ohne umfangreiche Umbauten nicht in der Lage, Flaschen einer abweichenden Formation oder Gestalt umzusetzen.
- Anstelle von Sauggreifern kann bei einer anderen bekannten tWIaschine eine mit Zangen ausgestattete Umsetzvorrichtung vorgesehen sein, bei der die Zangen ebenfalls eine die obigen Bewegungsvorgt;nge ausführende Einheit bllden.
- Bei einer weiterhin bekannten Maschine um Umsetzen von Flaschen umfaßt di Umsetzstation eine Lochplatte, durch deren öffnungen hindurch die auf die Platte vorgeschobenen Flaschen mit Hilfe eines Druckstempels quer zu ihrer Hauptförderrichtung nach unten in einen unterhalb der Lochplatte bereitgestellten Untersatz gedrückt werden. Geeignete Bremsglieder ställen sicher, da.S die Flaschen bei ihrem Durchtritt durch die Öffnungen der Lochplatte an einem freien Fall gehindert werden. Auch eine solche Maschine ist baulich aufwendig, in ihrer Leistung beschränkt und muß speziell auf die umzusetzenden Flaschen und eine einmal gewählte Formation abgestellt sein.
- Schließlich ist noch eine Maschine bekannt, bei der die Umsetzstation ebenfalls eine allerdings ebenflächige, geschlosaene Platte umfaßt, unterhalb der ein Untersatz für eine umzusetzende Formation von Flaschen bereitgestellt wird. Diese Standplatte für eine Flaschenformation wird mehr oder weniger schlag-rtig unter den Flaschen weggezogen, so daß die Faschen in freiem Fall in den Untersatz herabfallen. E5ne solche Maschine ist zwar baulich etwas einfacher, jedoch nur für begrenzte Anwendungsgebiete geeignet, bei denen keine Gefahr einer Beschädigung der herabfallenden Flaschen gegeben ist. So ist eie derartige Ma-Maschine beispielsweise nicht zum Unsetzen von Flaschen in hochrandige Kartons geeignet, da in solchen Fällen der Fallweg Anlaß zu Beschädigungen gibt.
- Der Erfindung liegt die Aufgate zugrunde, eine baulich einfache, hochleistungsfähige und insbesondere schnell und einfach an veränderte Betriebsbedingungen anpaßbare Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, welche die umzusetzenden Behälter schonend behandelt und neben dem Umsetzen von Flaschen zum Umsetzen aller Arten von Behältern geeignet ist, sofern diese den eingangs erwMhnten Rand oder Wulst aufweisen. Hierzu gehören z.B.
- Marmeladegläser, Arzneiflaschen etc.
- Zu diesem Zweck ist die Maschine nach der Erfindung in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß die Bereitstellungsvorrichtung für Untersätze einen vor dem Stirnende des Förderers angeordneten aus einer abgesenkten Untersatz-Annahmestellung in eine etwa in Höhe des Arbeitstrums des Förderers gelegene -Übergabestellung beweglichen Hubtisch umfaßt und sich in Hauptförderrichtung über das Stirnende des Förderers in Verlängerung der von den Leitschienen gebildeten Führungsbahnen horizontal vorerstreckende Trägerschienen vorgesehen sind, von denen jeweils ein Paar einander im Abstand gegenüberliegender Schienen den Wulst der Behälter einer Reihe zur eine freihängende Abstützung derselben oberhalb des Hubtisches untergreift. Vorzugsweise ist+im Bereich der freien Enden der Trägerschienen angeordnete, in die Bewegungsbahn der an den Trägerschienen aufgehängten Behälter und aus dieser heraus bewegliche Anschlagsperre vorgesehen, welche von einer im Bereich unterhalb der freien Enden der TrUgerschienen vertikal auf- und abbewegbaren Querleiste gebildet sein kann. Der auf seiner Oberseite vorteilhaft ein sich quer zur Hauptförderrichtung erstreukendes, aufrethtstehendes und zweck-+eine mäßig in seinem Abstand zur AnschlagspPrre verstellbar befestigtes Trennschwert tragende Hubtisch kann vorteilhaft eine von einem Rollgang oder einem Zwizchenförderer gebildete Standfläche für einen Untersatz aufweisen. Weiterhin kann im Bereich unterhalb der Trägerschienen eine in deren Längsrichtung vof und zurückbewegliche, den Untersatz mit dem oder den in diesem untergebrachten Behältern aus der Umsetzstation über dem Hubtisch ausstoßende Vorschubeinrichtung vorgesehen sein.
- Die Maschine nach der Erfindung führt den Untersatz an den Behälter oder die Formation von Behältern von deren Bodenseite her heran, während die in den Untersatz einzusetzenden, freihängend abgestützten Behälter ihre Höhenlage beibehalten. Die Maschine baut daher außerordentlich klein und kann mit wesentlich gesteigerter Leistung arbeiten, da das Zuführen des Untersatzes mit hoher Taktgeschwindigkeit erfolgen kann. Die überaus einsache Maschine kann durch Verändern der Zahl der Träger3thienenpaare bzw. der gegenseitigen Träger8chienenabstände und durch Verändern des Abstandes des Trennschwertes zur Anschlagsperre kurzfristig an unterschiedliche Betriebsbedingungen angepaßt werden und ist auf diese Weise für eine Vielzahl von Unternehmen besonders geeignet, bei denen die Form und die Formationen der zu verpackenden Behälter häufiger wechselt. Die Behälter werden beim Umsetzvorgang infolge der Beibehaltung ihrer Lae beim Heranfahren in die Umsetzstation, Anbringen des Untersatzes und Aitsstoßen desselben mit den BehEltern keinerlei Beanspruchungen ausgesetzt, so daß auch empfindliche Behalter, z.B. aus dünnem Gias, schnell und einwandfrei mit geeigneten Untersätzen versehen werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Untersätze nur einen niedrigen Rand oder aber, wie z.B. Flaschenkartons, Arzneimittelflaschen. Schachteln etc., relativ hochrandig ausgeführt sind.
- Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung näher veranschaulicht ist, im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine vereinfachte, schematische Draufsicht auf eine Maschine nach der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Stirnansicht zu Fig. 1, Flg. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 1 bei abgesenktem Hubtisch, Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3 mit hochgefahrenoar Hubtisch.
- Das dargestellte Maschinenbeispiel dient zum Umsetzen von beispielsweise von einer FUllmaschine kommenden Bierflaschen 1 in einer 12er-Formation in einen Untersatz 2 in Form eines sogenannten Tray's aus beispielsweise Pappe od. dgl., welcher einen ebenen Boden und einen umlaufenden hochstehenden Rand aufweist.
- Die Flaschen 1 werden mit Hilfe eines Förderers 3 in einer Hauptfdrderrlchtung 4 -;orbewegt. Der Förderer 3 besteht beispielsweise aus einem endlosen Eand- oder Gliederplattenförderer, auf dessen Arbeitstrum 5 die Flaschen 1 stehen. Horizontal und parallel im Abstand nebeneinander ortsfest angeordnete Leit schienen 6 erstrecken sich im Abstand oberhalb des Arbeitstrums 5 des Förderers 3 und dienen dazu, jeweils zwischen sich einer Führungsbahn 7 zur seitlichen Führung und Ausrich@ung der Flaschen 1 in Reihen zu begrenzen. Die vom Förderer 3 @n Hauptförderrichtung 4 vorgeschobenen Flaschen 1 werden in drei Reihen ausgerichtet, wobei die Flaschen innerhalb jede@ kaihe unmittelbar aneinandergrenzen.
- Die Flaschen 1 sind lediglich schematisch und stellvertretend fUr andere Behälter veranschaulicht. Sie weisen einen Hals 8 und am oberen Ende desselben einen umlaufenden Wulst 9 auf, wle dies z.B. bei Kronenkorkflaschen Ublich ist. Einen solchen umlauferden Wulst, Rand od. dgl Vorsprung im Bereich ihrer oberen Hälfte haben eine Vielzahl von Behältern, z.B. Marmeladegläser, Gurkengläser, Weinflascchen, Arzneimittelflaschen etc. Dieser Wulst dient in der Regel zur Festlegung eines Deckels oder sonstigen Verschlusses und ist vorsätzlich angeformt oder als Begleiterscheinung eines Blas- oder Spritzvorganges im Bereich des oberen Öffnungsrandes vorhanden.
- Die Flaschen 1 erlangen, bevor sie das stirnseitige Ende des Förderers 3 erreichen, zwischen Trägerschienen 10,11,12,13,14 und 15, welche bei cem dargestellten Beispiel an der Unterseite von Tragleistcn 16 befestigt, z.B. angeschraubt sind. Diese Tragleisten 16 können ihrerseits beispielsweise an Maschinengestelltraversen in ihrem gegenseitigen Abstand zueinander verstellbar befestigt und in ihrem Abstand zur Ebene des Arbeitstrums 5 des förderers 4 mitsamt der oder den Traversen einstellbar sein.
- Die Trägerschienen 11,12 und 13,14 können einteilig ausgeführt werden.
- Die horizontalen, sich in Hauptförderrichtung 4 über das Stirnende des Förderers 3 in Verlängerung der von den Leitschienen 6 gebildeten Führungsbahnen 7 vorerstreckenden Trägerschienen 10 bis 15 sind paarweise einander gegenüberliegend angeordnet.
- Der gegenseitige Abstand der Schienenpaare 10,11 und 12,13 sowie 14,15 ist derart gewählt, daß die einander zugewandten Randkanten eines Trägerschienenpaares jeweils den Hals 8 einer Flasche 1 zwischen sich passieren lassen, den Wulst 9 jedoch untergreifen. Dabei liegen die Trägerschnen 10 bis 15 in einer gemeinsamen Ebene, deren Abstand zur Horizontalebene des Arbeitstrums 5 des Förderers 3 im wesentlichen dem Abstand zwischen der Wulstunterkante und der Bodenebene einer Flasche entspricht.
- Sobald die Flaschen 1 im Zuge ihrer Förderbewegung eine in der Zeichnur.g links vom Stirnende des Förderers gelegene Stellung erreichten, hängen Fie lediglich noch infolge der Abstützung ihres Wulstes 9 auf den Trägerschienen 10 bis 15 und gieiten an diesen entlang, wobei sie von nachdrängenden Flaschen geschoben werden. Unterhalb der freien Enden der Trägerschienen ist eine Anschlagsperre in Form einer vertikal mittels eines Hub-.
- antriebs 17 auf- und abbewegbaren Querleiste 18 angeordnet, welche aus einer außerhalb der Bewegungsbahn der Flaschen 1 getegenen Stellung (Fig. 4) in eine Sperrstellung (Fig. 3) verschieblich ist. Bei hochgefahrener Anschlagsperre 18 werden entlang der Träger schienen 10 bis 15 vorgleitende Flaschen 1 an dieser angehalten und die Förderbewegung der Flaschenreihen unter brochen. Der Förderer 3 kann dabei weiter- und mit seinem Arbeits trum die auf diesem befindlichen Flaschen i unterlaufen. Je eine einem Paar Trägerschienen zugeordnete Tast- und Schaltvorrichtung 19,20,21 stelit die Anwesenheit einer an der Anschlagsperre 18 anliegenden ersten Flasche in jeder der drei Reihen fest.
- Vor dem Stirnende des Förderers 3 ist ein Hubtisch 22 angeordnet, welcher eine im wesentlichen den Abstand zwischen der Anschlagsperre 18 und dem Stirnende des Förderers 3 berbrückende Standfläche darbietet. Die Breite des Hubtisches entspricht etwa der Breite des Förderers 3. Der dargestellte Hubtisch 22 besteht us einen um eine horizontale Querachse 23 mittels eines Hubantriebs 24 schwenkbaren Rahmen oder Gestell 25, welches frei drehbare Rollen oder Walzen 26 lagert. Diese bilden einen die Standfläche I einnehmenden Rollgang, an dessen Stelle auch ein Zwischenförderer mit gesondertem Antrieb vorgesehen sein kann.
- Auf seiner Oberseite trägt der in Richtung des Pfeiles 27 (Fig.1) in aUgesenkter Annahir.este'lung (Fig. 3) mit einen Untersatz 2 aus einem nicht dargestellten Magazin beschickte Hubtisch 22 ein Trennschwert 28, welches in seinem Abstand zur Anschlagsperre 18 verstellbar ist und sich parallel zu dieser erstreckt. Bei dem dargestellten Beispiel, bei dem eine Formation von zwölf Flaschen in einen Untersatz 2 umgesetzt werden soll, hat das Trennschwert 23 einen im wesentlichen dem Vierfachen eines Flaschendurchmessers entsprechenden Abstand zur Anschlagsperre.
- Ferner ist dem Hubtisch 22 noch eine Tast- und Schaltvorrichtung 29 zugeordnet, welche beim Bereitstellen eines Untersatzes 2 betätigt wird, wenn sich dieser in einer den umzusetzenden Flaschen positionsgerecht zugeordneten Lage auf dem Hubtisch 22 befindet.
- Auf der in Hauptförderrichtung 4 hinter der Anschlagsperre 18 gelegenen Seite ist ein den Rollgang des Hubtisches 22 fortsetzender Rollgang 30 vorgesehen, über den ein Untersatz mitsamt eingeretzter Flaschenformation einer weiteren Arbeitsstation zugefördert werden kann. Zum Ausschub eines Untersatzes 2 salzt Flaschen dient eine im Bereich unterhalb der Trägerschienen 10 bis 15 in deren Längsrichtung entsprechend den Pfeilen 31 vor-und zurückgewegliche Vorschubeinrichtung 32, welche im wesentlichen eine ein- und cusschwenkbare Mitnehmerklinke umfaßt. Diese kann sich beim Vorschub hinter eine der im Untersatz untergebrachte Flaschen 1 legen und schiebt den Untersatz mit der Flaschenformation auf den Rollgang 30.
- Wie Fig. 3 veranschaulicht, hängen zu Beginn des Umsetzvorganges an den Trägerschienen 10 bis 15 die bis zur Anschlagsperre 18 in Reihen vorgeschobenen Flaschen 1, von denen die jeweils erste Flasche einer Reihe die zugeordnete Tast- und Schaltvcrrichtung 19,20 bzk. 21 betätigt. Hat ein auf dem abgesenkten Hubtisch 22 bereitgestellter Untersatz 2 die mit den Vorrichtungen 19 bis 21 i Reihe geschaltete Tast- und Schaltvorrichtung 29 betätigt, schwenkt der Antrieb 24 den Hubtisch 22 hoch. Dabei teilt das Trennschwert 23 die Flaschenreihen hinter der jeweils vierten Flasche jeder Reihe und bildet seinerseits einen Anschlag für die aus der E;auptf8rderrichtung nachdrückenden Flaschen. Dadurch wird die Förderwirkung auf die abgeteIlte 12er-Flaschenformation unterbrochen, der der Untersatz 2 von unten zugeführt wird. In der oberen Hubendstellung des Hubtisches 22 stehen die zwölf Flaschen in dem von unten aufgeschoberen Untersatz 2 und werden geringfügig angehoben, so daß die im Untersatz 2 befindlichen Flaschen nicht länger auf den Trägerschienen 10 bij 15 hängen.
- Die herabgefahrene Anschlagsperre 18 gibt für den mit der Flaschen formation vereinigten Untersatz 2 der Weg in Hauptförderrichtung 4 frei, so daß nun die Vorschubeinrichtung 32 den Untersatz mit der Flaschenformation in Hauptförderrichtung aus der Umsetzstation ausschieben kann. Sobald dies geschehen ist, wird die Anschlagsperre 18 wieder hochgefahren und gieichzeitig der Hubtisch 22 abgesenkt, so daß die bis dahin vom Trennschwert 28 zurUckgehaltenen Flaschen in Hauptförderrichtung entlang den Trägerschienen 10 bis 15 vorgleiten können, bis sie wieder an der Anschlagsperre 18 anstoßen. Danach wiaderhclt sich das vorbeschriebene Arbeitsspiel.
- Anstelle der dargestellten Vorschubeinrichtung 32 kann auch Irgendeine sonst geeignete Vorechubeinrichtung Verwendung finder.. Sq kar.n z.B. ein auf die nach oben Uber die Trägersflhie nen 10 bis 15 vorstehende Behälterkoppe einwirkender Mitnehmer eingesetzt werden, oder aber bei Ausgestaltung des Hubtisches mit einem angetriebenen Zwischenförderer dieser zum Ausschieben des Untersatzes mit der Flaschenformation Verwendung finden. Der dargestellte Hubtisch führt eine Schwenkhubbewegung aus. Es versteht sich jedoch, daß stattdessen auch ein linear vertikal auf-und abbeweglicher Hubtisch eingesetzt werden kann, was insbesondere bei Verwendung von hochbordigen Kartons als Untersatz erwünscht ist.
Claims (10)
1. Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern und dgl.
Behältern mit einem im Bereich ihrer oberen Hälfte angeordneten,
nach auRen vorstehenden Wulst, Rand od. dgl. umlaufenden Vorsprung in einen Karton,
ein Tray oder ähnlichen Untersatz, bestehend aus einem die Behälter in zumindest
einer Reihe hintereinander in einer Hauptfdrderrichtung zu einer Umsetzstation verschiebenden
Förderer, im Abstand oberhalb dessen Arbeitstrum ortsfest angecrdneten, jeweils
zwischen sich eine Führungsbahn begrenzenden Leitschienen zur seitlichen Führung
und Ausrichtung der Behälter in Reihen und einer Vorrichtung zur taktweisen Bereitstellung
einzelner Untersätze an der Umsetzstation, aadurch gekennzeichnet, daß die Bereitstellungsvorrichtung
für Untersätze (2) einen vor dem Stirnende des Förderers (3) angeordneten, aus einer
abgesenkten Untersatz-Annahmestellung in wine etwa in Höe des Arbeitstrums (5) des
Förderers gelegene -Übergabestellung beweglichen Hubtisch (22) umfaßt und sich in
Hauptförderrichtung über das Stirnende des Förderers in VerlEn,erung der von den
Leitschienen (6) gebildeten Führungsbahnen (7) horizontal vorerstreckende Trägerschienen
(10-15) vorgesehen sind, von denen jeweils ein Paar einander im Abstand gegenüberliegender
Schienen den Wulst (9) der Behälter (1) einer Reihe für eine freihängende Abstützung
derselben oberhalb des Hubtisches untergreift.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im-Berdch
der freien Enden der Trägerschienen (10-15) angeordnete,
in die
Bewegungsbahn der an den Trägerschienen aufgehängten Behälter (1) und aus dieser
heraus bewegliche Anschlagsperre (18).
3. maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anshlagsperre
von einer im Bereich unterhalb der freien Enden der Trägerschienen (10-15) vertikal
auf- und abbewegbaren Querleiste (18) gebildet ist.
4. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hubtisch (22) auf seiner Oberseite ein sich quer zur Hauptförderrichtung
(4) erstreckendes, aufrechtstehendes Trennschwert (28) trägt.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennschwert
(28) in seinem Abstand zur Anschlagsperre (18) verstellb-r auf dem Hubtisch (22)
befestigt ist.
6. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hubtisch eine von einem Hollgang (26) oder einem Zwischenförderer
gebildete Standfläche für einen Untersatz (2) aufweist.
7. Maschine nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch einen im Bereich unterhalb der TrSgerschlenen(10-15) in deren Längsrichtung
vor und zurackbewegliche, einen Untersatz (2) mit dem oder den in diesem untergebrachten
Behältern
(1) aus der Umsetzstation auf dem Hubtisch (22) ausstoßende Vorschubeinrichtung
(32).
8. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß jedem Paar Trägerschienen (10-15) im Bereich der Anschlagsperre
(18) etne von jeweils einem erster Behälter (1) einer Reihe betätigte Tast- und
Schaltvorrichtung (19,20,21) zugeordnet ist.
9. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Hubtisch (22) eine von einem bereitgestellten Untersatz
(2) betätigte Tast-und Schaltvorrichtung (29) zugeordnet ist.
10. Maschine nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, ?6aß sämtliche
Tast- und Schaltvorrichtungen (19,20, 21,29) in Reihe geschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702050352 DE2050352A1 (de) | 1970-10-14 | 1970-10-14 | Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern u.dgl. Behältern in Kartons u. dgl. Untersätze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19702050352 DE2050352A1 (de) | 1970-10-14 | 1970-10-14 | Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern u.dgl. Behältern in Kartons u. dgl. Untersätze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2050352A1 true DE2050352A1 (de) | 1972-04-20 |
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ID=5785051
Family Applications (1)
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| DE19702050352 Pending DE2050352A1 (de) | 1970-10-14 | 1970-10-14 | Maschine zum Umsetzen von Flaschen, Gläsern u.dgl. Behältern in Kartons u. dgl. Untersätze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2050352A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29821746U1 (de) * | 1998-12-07 | 2000-04-13 | GEA Finnah GmbH, 48683 Ahaus | Vorrichtung zum Transport von Flaschen |
-
1970
- 1970-10-14 DE DE19702050352 patent/DE2050352A1/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| DE29821746U1 (de) * | 1998-12-07 | 2000-04-13 | GEA Finnah GmbH, 48683 Ahaus | Vorrichtung zum Transport von Flaschen |
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