DE2049384C3 - Entnahmevorrichtung für Etiketten - Google Patents
Entnahmevorrichtung für EtikettenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entnahmevorrichtung für Etiketten, mit mindestens einem Etikettenbehälter,
einem Etikettierzylinder od. dgl. und einer Beleimungsvorrichtung /um Beleimen von Entnahmegliedern, die
höhen- und umfangsmäßig festgelegt an drehbar auf einem rotierenden Träger angeordneten Wellen befestig;
sind, wobei die Wellen mit einer Steuervorrichtung für ihre Drehung oder Schwenkung in Verbindung
stehen.
Es ist bereits eine derartige Entnahmevorrichtung bekannt, bei der die Entnahmeglieder mittels Paßfedern
drehfest mit den Wellen verbunden sind, die ihrerseits im rotierenden Träger drehbar gelagert und axial fixiert
sind (DE-AS 12 71 6Ib). Bei einer Umstellung dieser
Vorrichtung auf die Verarbeitung einer anderen EtikcttcnausMatlung, wie sie abhängig von den Betriebsbedingungen
in gewissen Zeitabständen erforderlich ist. müssen die irgendwie auf den Wellen befestigten
Entnahmcglicder gelöst und durch andere Entnahmeglieder ersetzt werden. Danach muß die Höhenlage der
Entnnhmeglieder einzeln eingerichtet und wieder eine Befestigung an den Wellen vorgenommen werden.
Dieser Vorgang ist sehr zeitraubend, insbesondere dann, wenn auf jeder Welle übereinander mehrere Entnahmeglieder
zur gleichzeitigen Entnahme mehrerer Etiketten sitzen. Außerdem erfordert die Höheneinstellung eine
große Sorgfalt und stellt eine erheblicht Fehlerquelle dar.
ίο Bei einer anderen bekannten Vorrichtung der
eingangs genannten Art sind die Entnahmeglieder an Hebeln festgeschraubt, die zur Höheneinstellung verschiebbar
auf den als Keilwellen ausgebildeten Wellen sitzen und durch Klemmschrauben feststellbar sind
(Jagenberg Nachrichten Nr. 56). Bei dieser bekannten Entnahmevorrichtung muß im Falle einer Umstellung
jedes Entnahmeglied einzeln nach Lösen der Verschraubung abgenommen, durch ein anderes Entuahmeglied
ersetzt und dieses wieder festgeschraubt werden.
Danach ist eine genaue Höheneinstellung jedes Hebels
erforderlich. Auch bei dieser bekannten Vorrichtung erfordert somit eine Umstellung viel Zeit und Sorgfalt
und kann nur von geübtem Personal durchgeführt werden.
Weiter ist eine Entnahmevorrichtung für Etiketten bekannt, bei der die Etiketten durch um eine
feststehende Achse oszillierende Saugfinger aus dem Etikettenbehälter entnommen und an einen rotierenden
Etikettierzylinder übergeben werden (FR-PS 12 70 127).
Der Etikettierzylinder setzt sich aus mehreren mit Saugdüsen und Andrückpolstern versehenen Scheiben
zusammen, die offenbar kraftschlüssig, gegebenenfalls
unter Zwischenschaltung von Distanzbuchsen, auf einer gemeinsamen Nabe befestigt sind. Eine Anpassung an
unterschiedliche Etikettenausstattungen erfolgt durch eine Relativdrehung der einzelnen Scheiben untereinander
oder gegenüber der Nabe, durch Arstai'sch
einzelner Scheiben oder durch Einsat/ verschiedener Distanzbuchsen. Eine VerMellmCjlichkeit für die die
Etiketten entnehmenden Saugfinger ist nicht vorgese hen.
Bei einer anderen bekannten Entnahmevorrichtung werden die Etiketten durch Saugwalzen aus den
Etikettenbehältern entnommen und an eine rotierende Leimtrommel übergeben (DE-OS 14 86 167). Die Leimtrommel
setzt sich aus mehreren zylindrischen Ringen. Distan/buchsen. Spannschrauben, einer Grundplatte
und einer hohlen Nabe zusammen und kann /weeks leichterer Reinigung als Baueinheit von einer Antriebsso
welle abgehoben werden.
Schließlich ist auch eine Entnahmevorrichtung fur Etiketten bekannt, hei der die Etiketten durch eine
Saugwalze aus einem Etikcttcnbehälier entnommen
und an einen rotierenden Etikettier/ylinder übergeben
5i werden (DE-AS 12 29 901). Dieser ist lösbar auf einem
Antriebsteller festgespannt und weist mehrere Andrücksegmenie auf. die mittels Steuerwellen schwenk
bar gelagert sind. Die S'euerwellen sind durch
Stcckkupplungen lösbar mit im Antriebsteller geldgcr-
bo ten Steucrstut/en verbunden, so daß bei einem Abheben
des Etikcttierzylinders vom Antriebstellcr die Verbindung
zwischen den Steuerwellen und den zugehörigen Steuerstutzen unterbrochen wird. Da der Etikettierzylinder
mit den Anpreßsegmenten nur als Ganzes abgehoben werden kann, ist bei einer Umstellung dieser
bekannten Entnahmevorrichtung ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich. Beim Aufsetzen eines neuen
Etiketticr/ylinders müssen zuvor alle AnpreUsegmcntc
so geschwenkt werden, daß die Teile der Steckkupplungen ineinander passen. Außerdem passen die Teile der
Sieckkupplungen in zwei verschiedenen Relativstellungen
ineinander, so daß ein falsches Ankuppeln der Anpreßsegmente nicht völlig ausgeschlossen werden <>
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entnahmevorrichtung für Etiketten der eingangs
genannten Art dahingehend auszubilden, daß sie in kürzester Zeit auf die Verarbeitung anderer Etikettenausstattungen
umgestellt werden kann und dabei Fehleinstellungen mit Sicherheit vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Wellen Ansätze aufweisen, H'e jeweils als Teil
einer formschlüssigen Steckverbindung derart ausgebildet sind, daß die Verbindung nur in einer eindeutig
bestimmten Stellung herstellbar ist, so daß jede Welle mit den zugehörigen Entnahmegliedern eine einzeln
austauschbare Einheit bildet und daß die Wellen an den den Ansätzen gegenüberliegenden Wellenenden durch
eine mit dem rotierenden Träger umlaufende Siützpiaite
und Stellringe auch in axialer Richtung .«.-stgelegt
sind.
Bei einer erfindungsgemäßen Entnahmevorrichtung werden zum Zwecke der Umstellung die Wellen
mitsamt den Entnahmegliedern einzeln vom rotierenden Träger abgenommen und durch andere Wellen, auf
denen die Entnahmeglieder bereits in der richtigen Höhen- und Umfangslage befestigt sind, ersetzt.
Dadurch entfällt jegliche Einstellarbeit an der Vorrich- jo
tung und die Umstellung kann in kürzester Zeit vorgenommen werden. Es ist lediglich bei der Montage
der Entnahmevorrichtung im Herstellerwerk eine einmalige Einstellung erforderlich, die während der
gesamten Gebrauchsdauer nicht mehr geändert werden muß. Da die Steckverbindung nur in einer gewünschten,
eindeutig bestimmten Stellung herstellbar ist. wird automatisch die funktionsgerechte Lage der Entnahmeglieder
erzwungen und die Umstellung kann auch von ungeübten Pt.sonen ohne Gefahr einer Fehleinstellung
vorgenommen werden. Durch die axiale Festlegung der Wellen in der mit dem rotierenden Träger umlaufenden
Stützplatte schließlich wird auf einfache Weise eine
exakte Fixierung der Wellen und eine starre Lagerung ermöglicht.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist die Steckverbindung eine Bohrung und einen Ansät/ mit
einem Polygonprofil auf. Kir.e derartige Verbindung läßt sich mit geringem Kraftaufwand und ohne Werkzeug
lösen, ist äußerst verschleißarm und bleibt somit auch
nach oftmaligem Lösen nahezu spielfrei.
Nach einer anderen Weiterbildung dei Erfindung s>nd
auf den Enden von Steuerwellen Buchsen kraftschlussig
befestigt, welche di<; Bohrung mit dem Polygonprofil
aufweisen. Hierdurch ist einerseits eine einfache Herstellung der PoKgonbohrungen möglich und andererseits
kann bei i!j Montage de' Vorrichtung jede
Bohrung durch Verdrehen der Buchte eingerichtet
werden
ΕπϋφΓεςηχηϋ einer anderen Weiterbildung der t>o
Erfindung wird die eindeutige Stellung der Verbindung durch V01 sprünge bzw. Aussparungen in den Buchsen
und Ansätzen erreicht. Auf diese Weise ergibt sich eine kostengünstige Herstellung bei sicherer Wirkungsweise,
insbesondere wenn a's Aussparung eine in der Welle (,5
/weeks Fixierung der Entnahmeglieder ohnehin vorhandene
Nut verwendet v.ird.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Hiiindung
sind die Stirnflächen di-r Steuerwellen als Anschläge für
die entsprechenden Stirnflächen der Wellen mit den Entnahmegliedern ausgebildet. Hiermit kann auf einfachste
Weise eine konstante Höhenstellung der Wellen mit den Entnahmegliedern erzielt werden.
tine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Stützplatte mittels eines von Hand
lösbaren Gewindebolzens mit Sterngriff auf dem rotierenden Träger fixierbar ist. Diese Gestaltung
ermöglicht ein besonders einfaches und rasches Umstellen, da nach dem Lösen des Gewindebolzens die
Stützplatte abgehoben werden kann und somie gleichzeitig die axiale Festlegung aller Wellen aufgehoben ist.
Irgendwelche Werkzeuge sind hierbei nicht erforderlich.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im Nachstehenden ein Ausführungsbeispiel anhand der
Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F 1 g. 1 di". Draufsicht einer Entnahmevorrichtung für
Etiketten, wobei ein Teil der Stüfzpl· e und eine Welle
mit Eninahipcglicdcrn weggelassen is;.
Fig. 2 einen Schnitt durch die Entnahmevorrichtung
nach Fig. 1.
Die Entnahmevorrichtung nach Fig. 1 und 2 weist einen Träger 1 mit einer Achse 2 auf, der drehbar
gelagert ist und über ein nicht dargestelltes Getriebe ;n
Rotation versetzt werden kann. Im Träger 1 smd gleichmäßig über den Umfang verteilt mehrere
Steuerwellen 3 gelagjrt. die mit einer nicht gezeigten Vorrichtung zur Steuerung ihrer Schwenkbewegung bei
einer Rotation des Trägers 1 in Verbindung stehen.
Jede Steuerwelle 3 besitzt einen aus dem Träger 1 herausragenden Steuerwellenzapfen 4, auf dem eine
Buchse 5 durch Spannringe 6 befestigt ist. Die Spannringe 6 sind zwischen dem Steuerwellenzapfen 4
und einer zylindrischen Bohrung 7 der Buchse 5 angeordnet. Zum Aufbringen einer axialen Spannung
auf die Spannringe 6 steht die Buchse 5 üter r.i -hrere
Schrauben 8 mit einem auf dem Steuerwellenzapfen 4 sitzenden Flansch 9 in Verbindung. Die Buchse 5 kann
sod jfch Anziehen der Schrauben 8 beider Montage der
Vorrichtung in der gewünschten Stellung auf dem Steuerwellenzapfen 4 festgelegt werd;n. In der Buchse
5 ist ferner konzentrisch zu der zylindrischen Bohrung 7 eine Polygonbohrung 10 als Teil einer formschlüssigen
Steckverbindung ausgebildet.
Den Steuerwellen 3 ist je eine Welle 11 zugeordnet,
die einen Ansatz 12 mit einem der Bohrung 10
entsprechenden Polygonprofil aufweist. Die Wellen 11
stecken mit diesem Ansatz 12 in der Bohrung 10, wobei
die Stirnflächen der Steuerwellen 3 bzw. der Steuerwellenzapfen 4 als Anschlag dienen. Auf jeder Welle 11
sitzen ;.. B. zwei Entnahmeglieder 13, 14, die sich aus
einer gekrümmten Haftfläche 15, einer Nabe 16 und Verbindungsstegen 17 zusammensetzen. L>i~ unteren
Entnahmeglieder 13 dienen beispielsweise /ur Verarbeitung
von Rumpfctiketten für Flaschen, während die
oberen Entnahmeglieder 14 /ur Entnahme bzw Übergabe von Biustetiketten dienen können. Die
Naben 16 smU einseitig geschlitzt und weisen Ansat/.e
18 auf. In den Ansätzen 18 sind je zwei Klemmschrauben
19 vorgesehen, mit denen die Entnahmeglieder 13, 14 auf den Wellen 11 festgeklemmt werden. Um ein
Verdreh?" (Irr Entnahmeglieder 13, 14 gegenüber den
Weilen 11 zu verhindern, sind in Nuten der Wellen 11 Paßfedern 20 befestigt, die mit entsprechenden Nuicn in
den Naben 16 zusammenwirken, /um Zwecke einer eindeutigen Zuordnung dor Buchsen 5 und der Wellen
Il sintl in Bohrungen der Buchsen 5 Stifle 21
ungeordnet, die in die Polygoiibohrungen 10 rügen und
in die bis in den Ansatz 12 der Wellen Il reichenden
Nuten für die Paßfedern 20 eingreifen.
Die Höhenverstellbarkeit der Enttiahmcglicdcr 1.3, 14
mittels der Klemmschrauben 19 dient nicht der Umstellung der Entnahmevorrichtung, sondern allein
einer kostengünstigen fertigung. Die Enttvihmeglieder können auch unverschiebbar mit den Wellen verbunden
oder einstückig mit diesen ausgebildet werden.
Am oberen Rnde sind die Wellen 11 in einer
Stützplaite 22 mittels Lagerbüchsen 23 gelagert. Die
.Stützplatte 22 ihrerseits sit/.t mit einer Buchse 24 verschiebbar auf einem /.;:pfcn 25 der mit dem Triiger I
umlaufenden Achse 2. Sie wird durch einen in eine Gcwindebohrung des Zapfens 25 eingeschraubten
Gewindebolzen mit einem Sterngriff 26 und eine Beilagscheibe 27 gehalten. Um ein eventuelles Anheben
(li>r Wnljpn vii vrrnipwjpn i"»l :un nhrrpn l-nitp ilpr
Wellen ein Stellring 28 befestigt.
Wie aus !·' i g. I niiher ersichtlich, sind der Entnahmcvorrichtung
eine Beleimungsvorrichtung 29, zwei iibercinanderliegende. feststehende Etikettenbehältcr
30, 30' und zwei übereinanderliegende Eiiketticrzylinder
31 zugeordnet. Bei einer Rotation des Trägers I «erden die Steuerwellcn und damit die Wellen 11 mit
den Entnahmegliedern 13, 14 durch die nicht gezeichnete Steuervorrichtung gegenüber dem Träger derart
geschwenkt, daß die Haftflächen 15 von der Beleimungsvorrichtung 29 mit einem Leimfilm versehen
werden, daß die Haftflachen die vordersten Etiketten der Etiketicnstapcl di1". Ί \bwälzcn entnehmen und
dann an die z. B. mit Greifern versehenen Etiketiierzylinder
31 übergeben.
Soll die r.ntnahme\ornehtung auf die Verarbeitung
einer anderen Etikcuenausslauung umgestellt werden,
so ist dies in kürzester Zeit möglich. Hierzu wird der ". Stcrngriff 26 mit dem Gewindebolzen abgeschraubt und
die Stüt/pliittc 22 abgehoben. Die Wellen Il mit den
Entnalimegliedern 13, 14 sind nun frei und können durch
Herausziehen der Ansätze 12 aus den Polygonbohrungen
10 einzeln vom Träger I gelöst und durch andere
in Wellen ersetzt werden. Nachdem diese in die Bohrungen
eingesetzt sind, wird die Stützplatlc wieder aufgesetzt und der Stcrngriff eingeschraubt. Die
erforderliche Stellung der Entnahmcglicdcr wird dabei
durch die Stifte 21 in Zusammenwirkung mit den Nuten
r> in den Wellen hcrbcigcfühil, während sich die richtige
Höhenlage der Entnahmeglieder beim Einführen der Ansalze in die Polygonbohrungen bis zum Anschlag aiii
die Stirnfläche der Steuerwellcnzapfen 4 einstellt.
2Ii Entnahmevorrichtung beschrieben, deren Entnahmeglieder
bei einer Rotation des Trägers .Schwenkbewegungen ausführen. Die Erfindung kann jedoch in
gleicher Weise bei einer Vorrichtung Verwendung finden, deren Entnahmcglieder eine gleichförmige oder
ungleichförmige Rotation gegenüber dem Träger ausführen. Unwesentlich ist auch die F-Or m der
Entn.ihmeglieder. So kann der Krümmungsradius der Haftf'iichen kleiner oder größer als der Krümmungsradius
des Umkreises der Vorrichtung oder so groß wie dieser sein. Weiter können die Entnahmeglicdcr an
einem Hebel angelenkt sein und aus dem Umkreis der Vorrichtung ganz herausschwcnken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Entnahmevorrichtung für Etiketten, mit mindestens einem Elikettenbehälier, einem Etikettierzylinder
od. dgl. und einer Beleimungsvorrichtung /.um Beleimen von Eninahmegliedern, die höhen- und
umfangsmäßig festgelegt an drehbar auf einem rotierenden Träger angeordneter. Wellen befestigi
sind, wobei die Wellen mit einer Steuervorrichtung für ihre Drehung oder Schwenkung in Verbindung
stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (ti) Ansätze (12) aufweisen, die jeweils als
Teil einer formschlüssigen Steckverbindung (10, 12) derart ausgebildet sind, daß die Verbindung nur in
einer eindeutig bestimmten Stellung herstellbar ist. so daß jede Welle (11) mit den zugehörigen
Entnahmegliedern (13, 14) eine einzeln austauschbare Einheit bildet, und daß die Wellen (11) an den den
Ansätzee (12) gegenüberliegenden Wellenenden durch eine mit dem rotierenden Träger (1)
umlaufende Slützplatte (22) und Stellringe (28) auch
in axidler Richtung festgelegt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckverbindung (10, 12) eine Bohrung (10) und einen Ansatz (12) mit einem
Polygonprofil aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß auf .Steuerwellenzapfen (4)
Buchsen (5) kraftschlüssig befestigt sind, welche die
Bohrung (1.,) mit dem Polygonprofil aufweisen.
4. Vorrichtung nach Ansp-ich 3. dadurch gekennzeichnet,
daß die eindeutige Stellung der Verbindung durch Vorsprünge (21) bzw. "--ussparungen in den
Buchsen (5) und Ansätzen (12) erreicht wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflachen der
Steuerwellenzapfen (4) als Anschläge für die entsprechenden Stirnflächen der Wellen (U) mit den
Entnahmegliedern (13, 14) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (?2)
mittels eines von Hand lösbaren Gewindebolzens mit Sterngriff (26) auf dem rotierenden Träger (1)
fixierbar ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: EDER, ERICH, 8402 NEUTRAUBLING, DE |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |