DE2049104A1 - Verfahren zur Herstellung von Kalium p Hydroxybenzoat - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kalium p HydroxybenzoatInfo
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Description
Case MC - 2
1 A - 201
1 A - 201
Mitsubishi Chemical Industries Limited, Tokyo, Japan
Verfahren zur Herstellung von Kalium-phydroxybenzoat
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kalium-p-hydroxybenzoat durch Umsetzung von Kaliumphenolat
und Kohlendioxyd bei erhöhter Temperatur.
p-Hydroxybenzoesäure hat große Bedeutung als Ausgangsmaterial für Fasern vom Polyester-äthertyp und ferner als Zusatz
zur Herateilung von Copolyestern, Es wurde bisher durch Umsetzung
von Alkali-phenolat und Kohlendioxyd unter hohem Druck hergestellt, wobei zunächst Alkali-p-hydroxybenzoat
anfällt, zu welchem sodann zur Ausfällung von p-Hydroxybenzoesäure
Salzsäure, Schwefelsäure oder Essigsäure hinzugegeben werden muß. Dieses Verfahren ist als Colbe-Schmidtverfahren
bekannt.
-P-
Dieses Verfahren hat jedoch verschiedene Nachteile. Der
größte Nachteil besteht darin, daß ein Ausgangsmaterial
im festen Zustand "bei hohen Temperaturen und hohem Druck umgesetzt und mit dem Kohlendioxyd durchmischt werden muß.
Hierdurch werden die Verfahrensbedingungen sehr erschwert. Darüberhinaus ist es sehr schwer oder unmöglich gewesen,
dieses herkömmliche Verfahren im kontinuierlichen System zu betreiben. Demgemäß wurde dieses Verfahren bisher ausschließlich
im Chargenbetrieb angewandt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, ein Verfahfc
ren zur Herstellung von Kalium-p-hydroxybenzoat zu schaffen,
welches sich einfach, reproduzierbar und mit hohen Ausbeuten durchführen läßt und welches sich sowohl für den Chargenbetrieb
als auch für den kontinuierlichen Betrieb eignet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Beaktion in einem einphasigen, flüssigen Reaktionsmedium aus
Kaliumphenol at, Phenol und einem Hilf smediuin durchgeführt
wird, wobei das Hilfsmedium unter den Heaktionsbedingungen
inert ist, mit Phenol mischbar ist und mit Kaliumpheliolat im
wesentlichen nicht mischbar ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den wesentlichen Vorteil, ™ daß es einfach und ohne umständliche Mischvorgänge durchgeführt
werden kann und in hohen Ausbeuten zu einem äußerst reinen Produkt führt, welches sofort weiter umgesetzt werden
kann, z.B. zu Oopolyestern oder zu Polyester-äthermaterial. Ferner gelingt bei einem derartigen Verfahren auch der kontinuierliche
Betrieb leicht.
109825/220 A
BAD
Ss ist wesentlich für das erfindungsgemäße Verfahren, daß
das flüssige Einphasensystem aus Kaliumphenolat, Phenol und einem Hilfsmedium besteht, welches mit Phenol mischbar ist,
jedoch im wesentlichen nicht mischbar mit Kaliumphenolat und andererseits mischbar mit der Mischung von Kaliumphenolat und
Phenol.
Das mit der Mischung aus Kaliumphenolat und phenol mischbare
Hilfsmedium sollte unter lormalbedingungen, zumindest jedoch
unter den Reaktionsbedingungen flüssig sein und unter den Reaktionsbedingungen
sowie unter den Bedingungen der Bildung von Kaliumphenolat aus Phenol und Kaliumhydroxyd unter Abscheidung
von Wasser stabil sein. Das Hilfsmedium sollte Kaliumphenolat
nioht oder nicht wesentlich auflösen, es sollte jedoch in fast
jedem Verhältnis mit Phenol mischbar sein. Bevorzugte Hilfsmedien
sind z.B. aromatische Kohlenwasserstoffe, wie z.B. Alky!benzol, z.B. Xylol, Trimethylbenzol; Alkylnaphtalen, z.B.
^- oder β -methylnaphtalin, Dimethylnaphtalin und Diphenyl;
aromatische Äther, wie z.B. Diphenylether; aromatische Halogenide,
wie z.B. Polychlordiphenyl. Unter den aromatischen Halogeniden sind aromatische Chloride und aromatische Bromide bevorzugt.
JSs können auch aliphatische Kohlenwasserstoffe als Hilfsmedium
verwendet werden. Auch hier muß natürlich gefordert werden, daß der als Hilfsmedium verwendbare aliphatische Kohlenwasserstoff
mit Kaliumphenolat und Phenol eine einzige flüssige Phase zu bilden vermag. Bei einer Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens im industriellen Maßstab muß gefordert werden, daß das Hilfsmediun; wohlfeil ist. Selbstverständlich können auch
Gemische von dem genannten als Hilfsmedien verwendbaren Substanzen
zur Anwendung kommen. Somit können ganz allgemein Mischungen von aromatischen Kohlenwasserstoffen und/oder alipha-
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EAD ORiGfNAL
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tischen Kohlenwasserstoffen und/oder anderen Derivaten zur
Verv/endung kommen„
Das Verhältnis von Kaliumphenolät, Phenol und dem Hilfsmedium
sollte derart" gewählt werden, daß sich unter den Reaktionsbedingungen eine einzige flüssige Phase "bildet. Die Menge an
Kaliumphenolät sollte im allgemeinen recht hoch gewählt werden, wodurch die Größe der Apparatur in Grenzen gehalten werden
kann. Wenn' in einer ähnlichen Reaktion Uatriumphenolat mit Kohlendioxyd umgesetzt wird, so erhält man einen hohen Anteil
an Natriumsalizylat. Demgemäß sollte "bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren das Alkaliphenolat im wesentlichen aus Kaliumphenolät
bestehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren beträgt die Menge an Hilfsmedium gewöhnlich 0,2 bis 20 Gewichtsteile, bezogen auf 1 Gewichtsteil
Kaliumphenolät und die erforderliche Menge Phenol
beträgt gewöhnlich 0,1 bis 45 mol, bezogen auf 1 mol Kaliumphenolät.
Wenn als Hilfsmedium eine aromatische Verbindung, wie z.B. Alkylbenzol, Alkylnaphtalin oder Diphenyl verwendet wird,
so beträgt die Menge an Hilfsmedium gewöhnlich 2 bis 20 Gewichtsteile, vorzugsweise 3 bis 8 Gewichtsteile, bezogen auf 1 Gewichtsteil
Kaliumphenolät. Falls die Menge an Hilfsmedium relak
tiv gering ist, so wird der Zusatz einer größeren Menge Phenol erforderlich, was zu einem Ansteigen der Seitenreaktionen führt.
Wenn die Menge an Hilfsmedium relativ groß ist, so wird die Konzentration des Kaliumphenolats zu gering,als daß die Reaktion
im industriellen Maßstab durchgeführt werden könnte. Wenn als
Hilfsmedium eine aromatische Verbindung verwendet wird, kann die Menge an zugesetztem Phenol geringer sein. Sie beträgt in
diesem Fall gewöhnlich 0f5 bis 3»Ö mol, vorzugsweise 1,0 bis
2,5 mol, bezogen auf 1 mol Kaliumphenolät. Es können auch höher
Konzentrationen von Phenol verwendet werden. Dies führt jedoch häufig zu Hebenreaktionen, insbesondere zur Bildung von Kaliumsalizylat.
Deshalb ist es nicht bevorzugt, einen großen Über-
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_ 5 —
schliß an Phenol zuzusetzen. Es ist jedoch erforderlich, genug
Phenol zuzusetzen, um zu einer einzigen flüssigen Lösungsphase von Kaliumphenolat, Phenol und Hilfsmedium zu gelangen.
Wenn andererseits kein Phenol zugesetzt wird, so ist die Men-.ge
an Kaliumsalizylat, welches über eine Seitenreaktion gebildet wird, ebenfalls relativ hoch. Wenn als Hilfsmedium ein aliphatischer
Kohlenwasserstoff verwendet wird, so muß die zur Realisierung einer einzigen flüssigen Phase erforderliche Phenolmenge
höher liegen, wie z.B. etwa 1 bis 40 mol, bezogen auf 1
mol Kaliumphenolat. Im Gegensatz dazu kann die Menge an Hilfsmedium
recht gering sein, wie z.B. etwa 0, 2 bis .5 Gewichtsteile, bezogen auf 1 Gewichtsteil Kaliunphenolat.
7/enn die Reaktionsreparatur zu niedrig oder zu hoch ist, so
wird eine relativ große Menge Kaliumsalizylat in einer Nehenreaktion
gebildet. Demgemäß ist es bevorzugt, auf mehr als 200° G, vorzugsweise auf mehr al,
etwa 220 bis 250° -C aufzuheizen.
etwa 220 bis 250° -C aufzuheizen.
200° G, vorzugsweise auf mehr als 220° C und insbesondere auf
Die Ausbeute an Salizylat ist dem Kohlendioxyddruck direkt proportional; die Ausbeute an p-Hydroxybenzoat beträgt jedoch
bei einem Druck von 2 bis 20 kg/cm mehr als 60 "/<>* Bei Atmosphärendruck
ist die Ausbeute an p-Hydroxybenzoat recht geringe Demgemäß ist es bevorzugt, einen möglichst niedrigen Kohlendioxyddruck
anzuwenden, bei dem noch eine Ausbeute von über 60 Gewichtsprozent an Kalium-p-hydroxybenzoat erreicht wirdo
Unter den angegebenen bevorzugten Bedingungen kann Kalium-phydroxybenzoat
in einer Reinheit von etwa 99 $ und in einer Ausbeute von mehr als 60 fo erhalten werden und die Seitenreaktion
unter Bildung von Salizylat kann unterdrückt werden. Im folgenden soll eine Methode beschrieben werden, um die einzige
flüssige Lösungsphase von Kaliumphenolat, Phenol und Hilsmedium herzustellen. Durch Mischen des Hilfsmediums und Kaliumphenolat
wird zunächst eine Aufschlemmung erhalten, da Kaliumphen olat
sich in dem Hilfsmedium nicht auflöst. Wenn sodann nach und nach
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Phenol zu dieser Aufschlemmung von Kaliumphenolat in Hilfsmedium
gegeben wird, so wird das Kaliumphenolat in dem Phenol
aufgelöst. Dabei bilden sich zwei flüssige Phasen und zwar eine Hilfsmediumphase und eine Phenol-kaliumphenolatphase.
Wenn noch weiteres Phenol zu den beiden flüssigen Phasen gegeben wird, so erhält man schließlich eine einzige flüssige
Phase von Kaliumpbenolat, Phenol und Hilfsmedium.
Wie ausgeführt, kann somit, die einzige flüssige Lösungsphase
von Kaliumphenolat, Hilfsmedium und Phenol hergestellt werden,
indem man zunächst eine Aufschlemmung von Kaliumphenolat
ψ in Hilfsmedium herstellt und sodann geeignete Mengen Phenol
zugibt, welche von der Art des Hilfsmediums, der Menge desselben und der Temperatur abhängen. So kann z.B„ als Hilfsmedium
eine Mischung von 50 fo β -Methylnaphtalin, 25 fi oOMethylnaphtalin
und 25 rf° Dimethylnaphtalin in verschiedenen Mengen dem Kaliumphenolat
beigemischt werden. In jedem Jail ergibt sich eine Aufschlemmung von Kaliumphenolat in dem Hilfsmedium. Bei der
nachfolgenden allmählichen Zugabe von Phenol zu der Aufschlemmung bilden sich zunächst in jedem Falle zwei flüssige Phasen,
Schließlich bildet sich bei weiterer Zugabe von Phenol und zwar in einer Menge von mehr als etwa 15 bis 23 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Mischung, eine einzige flüssige
b Phase aus. In einem anderen Ausführungsbeispiel wird Phenol
nach und nach zu einer Aufschlemmung von 15 i° Kaliumphenolat
und 85 σ/ο Alky !benzol unter Rühren bei 220° 0 gegeben. Wenn auf
1 mol Kaliumphenolat mehr als 2,2 mol Phenol kommen, so bildet
sich eine einzige flüssige Phase aus, wobei zunächst ein Zustand mit zwei flüssigen Phasen durchlaufen wird. In einem weiteren
Beispiel wird Phenol nach und nach zu einer Aufschlemmung von 15 i" Kaliumphenolat und 85 $ leichtem Mineralöl unter Rühren
bei 220° 0 gegeben. Sobald auf 1 mol Phenolat mehr als 6,7 mol
BAD - 7 -
109825/2204
Phenol kommen, so stellt sich nach Durchlaufen einer Zweiphasenflüswigkeit
eine einzige flüssige Phase eino
Kaliumphenolat wird in: allgemeinen durch neutralisation von Phenol mit Kaliumhydroxyd erzeugt. Deshalb enthält das so gewonnene
Ealiumpheiiolat Feuchtigkeit. Es ist jedoch wichtig, "■■-""
daß man bei der Herstellung der einzigen flüssigen Lösungsphase
wasserfreies Ealiumphenolat verwendet, da die Feuchtigkeit eine Bildung einer einzigen flüssigen Phase von Ealiumphenolat,
Phenol und Hilfsmedium verhindert. Außerdem zersetzt
oich das gebildete Ealium-p-hydroxybenzoat unter Bildung von
Kaliumkarbonat, falls Feuchtigkeit in dem Reaktionssystem vorhanden
ist, oder das Ealium-p-hydroxybenzoat bildet sich erst gar nicht. Da Kaliumplienolat hygroskopisch ist, muß dasselbe
zur Erzeugung von wasserfreiem Kaliumphenolat auf recht hohe
Temperaturen erhitzt werden. Andererseits zersetzt sich wasserfreies
Ealiumphenolat leicht in Gegenwart von Luft. Daher erfordert
die Entwässerung von Kaliumplienolat eine sorgfältige und umfassende Arbeitsweise«,
3s hat sich jedoch herausgestellt, daß die Entwässerung von
Kaliuniphenolat leicht durch azeotrope Destillation in Gegenwart des inerten Hilfsniediums durchgeführt werden kann. In diesen
Fall entsteht eine Aufschlemmung von Kaliumphenolat in dem
Hilfsmedium. In einer abgevvandelten Verfahrensweise kann man
Feuchtigkeit enthaltendes Kaliumphenolat in dem Hilfsmedium dispergieren und mit einer geeigneten Menge Phaiol versetzen,
worauf zur Dehydratisierung des Kaliumphenolats ein Gemischvon ■'/asser, Phenol und Hilfsmedium azeotrop abdestilliert wird.
Am Boden der Destillationskolonne oder des Destillationsturms
wird die einzige flüssige Lösungsphase von Kaliumphenolat, Phenol und Hilfsmedium erhalten.
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BAD ORiGINAL
Wie bereits oben bemerkt, kann die einzige flüssige Lösungsphase aus Kaliumphenolat , Phenol und Hilfsmedium durch Zugabe
einer geeigneten Menge Phenol zu der Mischung von wasserfreiem Kaliumphenolat und dem Hilfsmedium erzeugt werden. Bei
einem industriellen Verfahren wird eine geeignete Menge Pheiol
zu der lufschlemmung von Kaliumphenolat in dem Hilfsmedium gegeben, welche man durch azeotrope Destillation zur Dehydratisierung
des Feuchtigkeit enthaltenden Gemisches erhält. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollte eine Mischung von Kaliumphenolat,
Phenol und Hilfsmedium azeotrop destilliert werden.
Zur Erzeugung von Kalium-p-hydroxybenzoat wird Kohlendioxyd · bei einer Temperatur von 220 bis 250° C in die einzige flüssige
Lösungsphase eingeführt. Die Reaktionstemperatur hängt jeweils von dem speziellen Typ des Ililfsmediums, der Menge an Phenol
und dem Kohlendioxyddruck ab. Die Reaktionstempera tür ist nicht auf den angegebenen Bereich beschränkt,, Der Kohlendioxyddruck
liegt im allgemeinen im Bereich von zwei bis zwanzig Atmosphären. Er ist jedoch nicht auf diesen Bereich beschränkt.
Das bei der Reaktion von Kaliumphenolat und Kohlendioxyd anfallende
Kalium-p-hydroxybenzoat löst sich weder in dem Hilfsmedium noch in Phenol. Deshalb fällt das entstehende Kalium-phydroxybenzoat
als Niederschlag aus. Demgemäß kann das feste Kalium-p-hydroxybenzoat leicht nach herkömmlichen Methoden der
Abtrennung, wie z.B. durch Filtration erhalten werden. Reine p-Hydroxybenzoesäure kann gewonnen werden, indem man den Niederschlag
von Kalium-p-hydroxybenzoat in Wasser auflöst und durch Zugabe von Säure wieder abscheidet. Zur Auflösung des erhaltenen
Kalium-p-hydroxybeiizoats in Wasser, kann das mit einer
hohen Temperatur anfallende produkt zunächst abgekühlt und sodann in Wasser gegeben werden, wie es bei dem herkömmlichen
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Verfahren zur Erzeugung von p-Hydroxybenzoat In einem Peststoff-Gasphasen-Reaktionssystem
geschieht. Gemäß vorliegender Erfindung ist es jedoch bevorzugt, das erhaltene, eine
hohe Temperatur aufweisende Produkt ohne vorherige Kühlung .in Wasser oder in eine wässrige lösung von Kaüum-p-hydroxybenzoat
einzuspielen. Dabei tritt weniger Zersetzung-des Endproduktes
ein und die Arbeitsweise wird vereinfacht. p-IIydroxybenzoesäure
kann ferner durch Zugabe von Yfesser zu der Mischung der Reaktionsprodukte erhalten werden, wobei Kalium-p-hydroxybenzoat
aufgelöst wirdo Sodann wird zur Abtrennung von p-Hydroxybenzoesäure
eine Säure eingeführt. Die abgetrennte Ölphase enthält das Phenol, welches zur Erzeugung der einzigen
flüssigen Phase hinzugegeben wurde, sowie eine weitere Menge Phenol, welche als Nebenprodukt erzeugt wurde. Ferner enthält
die Ölphase Kaliumphenolat.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den wesentlichen Vorteil,
daß eine kontinuierliche Arbeitsweise bei der Umsetzung von Kaliumphenolat mit Kohlendioxyd verwirklicht werden kann. Dabei
ist es besonders vorteilhaft, daß die Einführung der Rohmaterialien gleichförmig und leicht bewerkstelligt werden kann, und
daß die Dehydratation und die Reaktion in einem einfachen Gerat
durchgeführt werden können. Ferner ist der Grad derUmsetzung
von Kohlendioxyd mit Kaliumphenolat sehr hoch, wenn man erfindungsgemäß
mit einer einzigen flüssigen Phase arbeitet. Darüberhinaus ist auch der Umsetzungsgrad des Kaliums sehr hoch
und die Menge an eingesetztem Kalium kann reduziert werden, da fast die Gesamtheit des Endproduktes aus dem Monokallumsalz
der Hydroxybenzoesäure besteht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- 10 109825/22IH.
2043104
In einen Autoclaven, welcher mit einem Rührer und einem Belüftungskanal
versehen ist, werden 22,9 kg Phenol, 6,97 kg einer 43,3 ^igen Kaliumhydroxydlösung und-48,2 kg eines inerten
Hilfsmediums gegeben, welches aus 50 fo 2-Methylnaphtalin,
25 fo d -Methylnaphtalin und 25 $ Dimethylnaphtalin besteht. Die Ausgangskomponenten werden durchmischt und durch
azeotrope Destillation dehydriert. Die Mischung verwandelt sich in eine einzige flüssige Lösungsphase, wenn die Temperatur
bei der azeotropen Destillation einen 7/ert von 230° 0 erreicht.
Sodann hat die Lösung folgende Zusammensetzung: 7,93 kg Kaliumphenolat, 9,15 kg Phenol und 35,6 kg des Hilfsmediums
sowie weniger als 0,04 Gewichtsprozent Feuchtigkeit.
Die erhaltene einphasige flüssige Lösung wird 240° 0 mit Kohlendioxyd
von 10 kg/cm während einer Stunde umgesetzt. Fach der Reaktion wird zu dem abgekühlten Inhalt des Autoclaven
unter Rühren Wasser gegeben und die Mischung wird bis zur Abtrennung
der wässrigen Phase stehen gelassen.
Die wässrige Phase enthält 5,30 kg p-Hydroxybenzoesäure und
fe 0,11 kg Salizylsäure, berechnet in der Säureform. Die Ausbeute beträgt 64,3 $.
In einen 1 1 Glasautoclaven mit einem. Rührer wird eine wässrige
Lösung von 75 g Kaliumphenolat gegeben, welche bei 180° G auf 88 σ/>
konzentriert wurde. Ferner werden 400 g eine Xylolmischung und 112 g Phenol unter Druck in den Autoclaven gegeben. Die
Miuchun^· wird unter Erhitzen bei einem Druck von 3 bis 10 kg/cra£
- G durch azetrope Destillation dehydratisierto Sobald die Temperatur
bei der azeotropen Destillation einen Wert von 230° C erreicht, entsteht eine einphasige flüssige lösung. Dieoe ein-
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BAD ORIGINAL -1 ' -
pliasige flüssige Lösung hat folgende Zusammensetzung:
66,1 g Kaliumphenolat, 94 g Phenol und 33Og Xylol. Die erhaltene
Lösung wird bei 230° 0 während einer Stunde mit Koh-
p O
lendioxyd mit 5 kg/cm (Gesamtdruck 1.2,5 kg/cm ) umgesetzt.
Iiach der Reaktion werden 200 ecm Wasser zu dem abgekühlten
Inhalt des Autoclaveη unter Rühren hinzugegeben und die Mischung
wird bis zur Abtrennung der wässrigen Phase stehen gelassen.
Die wässrige Phase enthält 69 g p-Hydroxybenzoesäure und 1,1 g Salizylsäure, berechnet in der Säureform. Die Ausbeute
beträgt 65 ,*.
Eine Mischung von 50 f« f>
-Methylnaphtalin, 25 $ οι -Methylnaphtalin
und 25 ft Dimetliylnaplitalin wird als inertes Hilfsmedium
verwendet. Das inerte Hilfsmedlum wird 23 Gewichtsprozent
Phenol versetzt und mit einer Geschwindigkeit von 100 kg/h durch einen Vorheizer in einen Destillationsturm geleitet.
Gleichzeitig wird eine 48 folge Kaliumhydroxydlösung mit einer
Geschwindigkeit von 11,7 kg/h durch das Vorheizgerät in den Destillationsturm eingeführt. In dem Destiallationsturm wird
die Temperatur der Lösung am Boden bei 240° C belassene Vom
oberen Ende des Destillationsturms destilliert Wasser, welches Phenol und das Hilfsmedium enthält, ab. Hingegen wird am Boden
des Destillationsturm die einphasige flüssige Lösung von
wasserfreiem Kaliumphenolat mit einer Geschwindigkeit von 101,2 kg/h erhalten. Die Lösung hat folgende Zusammensetzung:
13 Gewichtsprozent Kaliumpheiiolat, 13 Gewichtsprozent Phenol
und 74 Gewichtsprozent des Hilfsmediumso
Die erhaltene Lösung wird in einen Autoclaven mit einem effektiven
Volumen von 100 1 gegeben, welcher mit einem Rührer ausgerüstet ist. Bei 240° C wird in Gegenwart eines Kohlendioxyd-
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BAD OFJGiNAL
druckes von 10 kg/cm die Umsetzung mit Kohlendioxyd durchgeführt.
Wach dem Abkühlen des erhaltenen Produktes auf 150 durch Anwendung eines Wärmeaustauschers wird das Produkt in
Wasser bei 30 kg/h aufgelöst und abgetrennt. Die wässrige Phase enthält Kaliumhydroxybenzoat und eine geringe Menge
Phenol.
Das Phenol wird durch Gegenstromextraktion unter Verwendung von Xylol entfernt und die Hydroxybenzoesäure wird durch Zu-
^ gäbe einer Säure zu der wässrigen Lösung von Kalium-p—hydroxy-™
benzoat abgetrennt. Dabei fällt die p-Hydroxybenzoesäure mit
einer Geschwindigkeit von 8,28 kg/h an, während Salizylsäure mit einer Geschwindigkeit von 0,17 kg/h erhalten wird. Die
Ausbeute beträgt 61,2 fo.
Die abgetrennte ölphase enthält 14 Gewichtsprozent Phenol»
Zu dieser Ölphase wird weiteres Phenol gegeben, sodaß sie 23 Gewichtsprozent Phenol enthält. Sodann wird die Ölphase wieder
in den Kreislauf zurückgeführt.
ψ In eine mit einem Rührer ausgerüsteten 1 1 Autoclaven wird eine
Aufschlemmung von 66 g Kaliumphenolat und 330 g eines inaktiven
oder inerten Hilfsmediums, bestehend aus Alkylbenalen gegeben.
Sodann werden 94 g Phenol zu der Aufschlemmung hinzugegeben und
das Ganze wird auf 235° C erhitzt, sodaß sich eine einphasige flüssige Lösung bildet. In den Autoclaven wird während einer
Stunde Kohlendioxyd mit einem Druck von 5 kg/cm eingeführt
und zur Reaktion gebracht. Das erhaltene Produkt wird nach der Reaktion abgekühlt und unter Rühren mit 200 ecm /'/asser versetzt.
Sodann wanden die beiden entstehenden Phasen getrennt»
BAD ORSGINAL
109825/220'» - 13 -
\n r ρ Λ *; ν
iJ Vf i ·-- *■ "*' —
- 13 -
Die -wässrige P-has'e wird mit 50 ecm Benzol zweimal extrahiert,
um. üas Phenol zu·entfernen. Sodann werden 50 g 35 $ige Salzsäure
hinzugegeben und die Auskristallisierende p-Hydroxybenzoe-.
säure wir""d abgetrennt* Der niederschlag wird bei 10° G abfiltriert
und mit einer· geringen Menge fasser gewaschen und getrocknet. Die erhaltene Kristallmasse wiegt 42 g und enthält
98 Gewichtsprozent p-Hydroxybenzoesäure und 2 Gewichtsprozent Salizylsäure. · ■ "
Beispiel 5 " " - - " ■
Das Verfahren gemäß Beispiel 4 wird wiederholt, wobei anstelle
der 330 g Alkylbehzol 330 g Methylnaphtalin als inertes Hilfsmedium
eingesetzt werden. Die erhaltene Kristallmasse wiegt 41 g und enthält 97 Gewichtsprozent p-Hydroxybenzoesäure und
3 Gewichtsprozent 'Salizylsäure.
Beispiel 6 " '
In einen mit einem Rührer und Gaseinlaßstutzen und einem Auslaßstutzen
ausgerüsteten Autoclaven mit einer Kapazität von 2 werden 94 g Phenol und 112g einer 50 ^igen wässrigen Kaliumhsfdroxydlöfjung
gegeben. Bei geöffnetem Auslaßstutzen wird das Ganze auf 180° C aufgeheizt, wobei etwa 56 g fässer verdampfen.
Sodann werden 420 g einer Mischung von Diphenyläther und Diphenyl (Dausum A, Warenname) in den Autoclaven eingegeben, sodaß
eine Auf schlemmung entsteht,. Die Aufschlemmung wird auf
240° 0 aufgeheizt, wobei etwa 18 g Wasser zusammen mit etwa 20g einer Mischung von Diphenyläther und Diphenyl bei der Dehydratation
der Aufaohlemmung abdestilliert werden.
- 14 825/2*04 BADORiGfNAL
Der Aurtoelav wird sodann auf 170° O aufgeheizt u'iid!"-188- gf^aiM ·:ιΐ
Phenol werden zugegeben. Nach dem Aufheizen auf ■ 240O<
O wird''■'·'· ^
Kohlendioxyd unter einem Druck von 5 kg/cm eingeführt" lüadl·' '--''-idie
Reaktion wird während einer Stunde '■ durchgeführt; "Das''-^r-- ■·'- ·'
haltene Produkt"' wird haciT beendeter Reaktion ab ge kühl t"r%lid: ''-··>
es werden 400 ecm Wasser hinzugegeben.' ;Es wird' umgerühiH^unii' '''*'
sodann zur Phasentrennung stehen gelassen.
Die wässrige £hase wird dreimal mit 50 ecm Benzol ext#ähiert
und 100 g 35 $ige Salzsäure werden zur Abseheidung einer Kri-
|| stallbreis hinzugegeben. Die Kristallmas'se wird be-i! 1O^ C ab-;
filtriert und mit einer geringen Menge Wasser gewaschen und getrocknet. Die erhaltene Kristallmasse- wie'gt 79 g und' enthält
99 Gewichtsprozent p-Hydroxybenzoesäure und 1 Gewichtsprozent Salizylsäure. * " '°;;' '
Die bei der'azeotropen Destillation von dem'ersten Deätillationsturm
erhaltene Destillatmiseh. ag, nämlich eine Misöhung- '
von 100 Gewichtsteilen leichtem Mineralöl (Siedepunkt 25(Jbis '■
300° C), 72 Gewichtsteile Phenol'und 2 Gewichtsteile Wasser " '
fc wird mit einer Geschwindigkeit von 12,3 kg/h in einen Destillationsturm
eingeführt, wobei die Temperatur am Boden des Turms mittels eines Yorheizgerätes auf 240° C gehalten wirdo Ferner
wird in diesen Destillationsturm Phenol in einer Geschwindigkeit
von 13,7 kg/h und eine^ 48 $ige wässrige lösung von Kaliumhydroxyd
bei einer Geschwindigkeit von 1'1,7 kg/h eingeführt. Alle diese Komponenten werden dabei vermischt. Am Kopf des Turms
wird Wasser mit einer geringen Menge Phenol und Mineralöl abdestilliert, während am Boden des Turms eine einphasige fliissige
Lösung verbleibt, welche 44,6 Gewichtsprozent Kaliumphenolat, ' 44,6 Gewichtsprozent Phenol und 1o,8 Gewichtsprozent Mineralöl
enthält. Diese Mischung wird mit einer· Geschwindigkeit von
29»6 kg/h entnommen. ■
109825/220 4 bad original
- 15 -
In einen Reaktor mit 100 1 effektivem Volumen, welcher .- ο
einem Rührer ausgerüstet ist, wird die erhaltene einphasige
flüssige Lösung mit einer Geschwindigkeit von 29,6 kg/h und
leichtes Mineralöl mit einer Geschwindigkeit von 71,5 kg/h
eingeführt und "bei 240° G reagiert, wobei der Kohlendioxyddruck
auf 10 kg/cm gehalten wird.
Das erhaltene Reaktionsprodukt wurde gemäß Beispiel 3 behandelt,
wobei p-Hji-droxybenzoesäure mit einer Geschwindigkeit
von 8,83 kg/h und Salizylsäure mit einer Geschwindigkeit von o, 14 kg/h erhalten werden.- . λ
Die Ausbeute an p-IIydroxybenzoesäure, bezogen auf Kaliumphenolat,
beträgt 64,7 mol fo und die Ausbeute an Salizylsäure beträgt
1 mol i*. Die abgetrennte Ölphase enthält leichtes Mineralöl,
Phenol und Wasser. Diese Ölphase wird einer zweistufigen Destillation unterworfen, wobei am Kopf des ersten Destillationsturms
V/asser entfernt wird und wobei am Boden des zweiten Destillationsturms das leichte Mineralöl entfernt wird
und am Kopf des zweiten Destillationsturms Phenol. Das erhaltene Phenol und das erhaltene leichte Mineralöl werdenwieder
in den Reaktionskreislauf zurückgeführt. Die beim ersten Reaktionsturm anfallende Destillatmischung wird wieder als Roh- ■
material in dem Kreislauf zurückgeführte ™
Eine Mischung von 100 Gewichtsteilen Dioktyläther und 12 Gewichtsteilen
Phenol wird mit einer Geschwindigkeit von 26,1 kg/h in einen Destillationsturm gemäß Beispiel 3 zur Dehydratation
eingeführt. Gleichzeitig wird Phenol mit einer Geschwindigkeit von 26,1 kg/h und eine 48 $ige Lösung (wässrig) von Kaliumhydroxyd
mit einer Geschwindigkeit von 11,7 kg/h eingeführt.
- 16 1 09 82 5/-??n/. .
Alle Komponenten werden dabei durchmischt. Es wird mit,einer /
Geschwindigkeit von 38,5 kg/h eine einphasige flüssige Lösung;.
von 34,3 Gewichtsprozent Kaliumphenolat, 46,0 Gewichtsprozent^
Phenol und 19,7 Gewichtsprozent Dfoktyläther. erhalten, ...s
Die erhaltene einphasige flüssige. Lösung wird mit einer Ge-..; v,
schwindigkcit von 38,5 kg/h in einen Reaktor mit 100 1 effek- :
tivem Volumen eingeführt., Gleichzeitig wird Diqktyläther ,mit;..,*
einer Geschwindigkeit von 63,4 kg/h eingeführt. Der Reaktor ist mit einem. Rührer ausgerüstet. Die Reaktion wird bei einer Tem-
^ peratur von 240° C durchgeführt und der Kohlendioxyddruck wird
w bei 10 kg/cm'" gehalten. Das erhaltene Reaktionsprodukt wird
in derselben Weise wie in Beispiel 2 behandelt, wobei p-Hydroxybenzoesäure mit einer Geschwindigkeit von 8,71 kg/h und Salizylsäure
mit einer Geschwindigkeit von 0,19 kg/h erhaltenwerden. Die Ausbeute an p-Hydroxybenzoesäure, bezogen auf Kaliumphenolat,
beträgt 63,1 mol fo und die Ausbeute an Salizylsäure beträgt
1,4 mol c/o.
Ein Teil der abgetrennten Ölphase wird als Rohmaterial wieder
in den Kreislauf zurückgeführt und der Rest der Ölphase wird einer Destillation unterworfen, um Dioktyläher und Phenol von-■
einander zu trennen, welche in den Reaktor bzw0 in die Rohma-P
terialquelle zurückgeführt werden.
Im folgenden sollen ,die Vorteile vorliegender Erfindung anhand
von Test erläutert werden:
Unter einem Druck von 10 kg/cm stehendes Kohlendioxyd wird mit
einer Auf schlemmung von Kaliumphenolat und .dem Hilf smed ium, bestehend
aus 50 % ^ -Methylnaphtalin, 25 f» qI -Methylnaphtalin
und 25 fo Dimethylnaphtalin bei 240° C während einer Stunde umgesetzt.
Die Ausbeute an p-Hydroxybenzoesäure beträgt 52 $.
BAD ORIGINAL - 17 -
r wird bei
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At IiBPECTED
Claims (1)
- ΡΑΪ EF T A IT S P B ΐϊ Q R I.it) Verfahren. zttr Berc-t^lltang von- Ealittn^p-h^'droxybenzoat durch Uranetzun-g' von Eäüiiünph@iiöiat und Kohlendioxyd bei -er-hohter Temperattir f d1 a du r σ h ge fc e η η ζ ο i oh η e t; tl daß die Etafctiön in einem einpharigen fliiösipen Eeaktion:^ i-iediutii aus iCaliu(.!phe.nol&t|, Phenol und einen Hilfsmedium durchgeführt; wird^ wob@i dias EiIf smediun ur-ter den, !e-aktionäbedineungen inert iatj rn.it phenol roisoLbar ist und mit Kaliümphenolat im: wesentliohen nicht mischbar ist*2») Verfahren n-aoti Anspidöh H^ dadurch ^e Iz & η η ζ1 e i ο h η e t ■ t daß die- Reaktion Ewisöhen irohlenfliöx.yd Uöd den Röaktionsrnedium kontimrisrlier, durchgeführt v/irü *3») Vorfahren naöh einem der Ansprüche 1 oder 2* d ·-:·. durch g e k e η η Μ e i c h ή e t ^ daß die Söaktion bei einör temperatur von 22ö bis ?.$0Ö 0 und Vorzugsweise bei einem Druck von 2 bic 20 Atmosphären durchgeführt wire;4») Verfahfsii ftaeh elilim der Ärtöprüehe 1 bis 3t dadurch g©känhgeiöhh£t f daÖ das einphasige flüssige " liäktionsfflidiüm hergestellt *ird# indem man Ivaliumphenolaf! fiÄBtillatiön in Oögönwai't des und södäilft Phtilol zugibt*5») Vorfahren naöh einoni der Anoprüche 1 bis 31 dadurch g e fc θ η h fe e I ö h η e t j daß das einphasige Reactions medium hergestellt wird» indem man eine rit-cliun^ Von ittiliu phenolat| Phenol und Hilfsmedium dui'ßh azeotrop.e Destillation vom WaBEiergehält befreit*BAD ORIGINAL t<)9 325/220 A ""■■ ■ ^60) Verfahren nach einer« der Ansprüche 1 bis 5, dadurch -gekennzeichnet , daß die bei der Reaktion von KaliuBip.her.ol at mit Kohlendioxid anfallende Reaktionsmischung loei hoher Temperatur in V/asser oder ir. eine wässrige lösung von EaliuK-p-hydroyvbenzoat eingespült wird.7o) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 ■ bis 6, dadurch G e ic. e η η ν, e i c h net, daß die Reaktion kontinuierlich dui'chgeff.üirt wird, 'indem r.-an eine Ilischung von Kaliuinfcyäroxyd, Phenol und Hilfsnedium zur Denydratation und sur Ausbildung einer einphasigen Lösung von Kaliumphenolat, Hilfs raedium und Phenol in einen Destillationsturm einbringt, v;ona.ch das einphasige Reaktionsmedium unter Druck und bei erhöhter Tenperatur nit Kohlendioxyd umgesetzt wird, und worauf schließlich das Reaktionsprodukt 'mit Wasser versetzt wird, v^obei eich αερ 'gebildete Kalium-p-hydroxybenaoat in der Vaoeer i)hase löst und sich eine das überschüssige Phenol und das Hilfsmedium enthaltende ölphase abscheidet, welche wieder in den Reaktionskreislauf surückgeführt wird.1 0 ·, j 2;, / ■>■> η /. . 8AD CRIGINAI-
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