DE2048612C2 - Herzschrittmacher - Google Patents
HerzschrittmacherInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft einen Herzschrittmacher nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs I.
Frühere Herzschrittmacher arbeiteten im allgemeinen kontinuierlich mit einer festen Frequenz. Nachdem
viele Jahre ein derartiger Herzschrittmacher verwendet wurde, wurde der Bedarfsherzschrittmacher eingeführt
In einem Bedarfsherzschrittmacher werden elektrische herzstimulierende Impulse nur erzeugt, wenn die
natürlichen Herzschläge ausfallen. Tritt nur ein einziger natürlicher Herzschlag nicht auf, wird nur ein einziger
elektrischer Impuls erzeugt. Beim Ausfallen mehrerer natürlicher Herzschläge ersetzt der Herzschrittmacher
diese Herzschläge so lange, wie diese ausfallen.
Das Ergebnis ist ein gesamtintegrierter Betrieb, d. h. ein gegenseitiges exklusives Zusammenwirken von μ
natürlichen Herzschlägen und stimulierenden Impulsen. Ein solcher Bedarfsherzschrittmacher ist in der US-PS
45 990 beschrieben.
Im allgemeinen ist ein Bedarfsherzschrittmacher so ausgelegt, daß er einen Impuls eine vorbestimmte Zeit &■-,
nach Auftreten des letzten natürlichen Herzschlages erzeugt. Tritt ein anderer natürlicher Herzschlag
während des Zeitintervalles des Herzschrittmachers auf,
dann wird der Impuls nicht erzeugt, und die Taktperiode
beginnt wieder von neuem. Tritt auf der andere« Seite
kein natürlicher Herzschlag bis zum Ende der Taklperiode auf, wird ein stimulierender Impuls erzeugt
Für den richtigen Betrieb eines Bedarfsherzschrittmachers muß die Herzschrittmacherschaltung feststellen,
ob ein natürlicher Herzschlag aufgetreten ist Das durch die Herztätigkeit erzeugte elektrische Signal mit der
größten Amplitude ist der QRS-Komptex, der einer
Ventrikularkontraktion entspricht Zur Bestimmung dafür, ob ein natürlicher Herzschlag aufgetreten ist,
wird eine Elektrode im allgemeinen an eine Herzkammer angeschlossen. Da in den meisten Fällen Ventrikularstimulation benötigt wird, kann dieselbe Elektrode
sowohl zur Stimulierung der Herzkammern als auch zum Anzeigen eines natürlichen Herzschlages verwendet werden, wie es in der bereits erwähnten
US-Patentschrift beschrieben ist
Bei einigen der in den vergangenen Jah'. en auf den
Markt gekommenen Bedarfsherzschrittmachern ist eine Umschaltung zwischen kontinuierlicher und Bedarfsbetriebsweise ohne Zugang zum Herzschrittmacher nach
dem Einpflanzen vorgesehen. Ein solcher Umschalter besteht aus einem monostabilen magnetischen Zungenschalter. Wird ein magnetischer Pol einer der beiden
Polaritäten neben der Brust des Patienten angeordnet dann wird der Zungenschalter geschlossen, und der
Herzschrittmache? arbeitet kontinuierlich. Wird der Magnet entfernt dann öffnet sich der Zungenschalter,
und der Herzschrittmacher arbeitet als Bedarfsherzschrittmacher. Einer der wichtigsten Gründe für das
Umschalten in die kontinuierliche Arbeitsweise besteht darin, daß der Arzt auf diese Weise den Betrieb des
Herzschrittmachers kontrollieren kann. Schlägt das Herz des Patienten normal, dann werden keine Impulse
von dem Herzschrittmacher erzeugt. Selbst wenn der Patient durch ein elektrokardiographisches Gerät
kontrahiert wird, besteht keine Möglichkeit festzustellen, ob der Herzschrittmacher noch funktioniert: Wenn
das Herz des Patienten normal stiiüjgt, dann erscheinen
keine Schrittmacherimpulse in dem EKG-Signal. Steuert dagegen der Magnet das Schließen des
Zungenschalters dann treten die Schrittmacherimpulse in dem EKG-Signal auf, und der Arzt kann feststellen,
daß der Herzschrittmacher noch in Betrieb ist und Impulse richtig liefert.
Sowohl bei einem Bedarfsherzschrittmacher als auch bei einem kontinuierlich arbeitenden Herzschrittmacher ist es oft nötig, die Impulsfolgefrequenz bzw. Rate
des Betriebes nach der Einpflanzung anzupassen. Es ist natürlich wünschenswert, einen Wechsel in der Impulsfolgefrequenz ohne körperlichen Zugang zum Herzschrittmacher durchführen zu können. Zu einem solchen
Zweck können magnetische Zungenschalter verwendet werden.
Ein derartiger Herzschrittmacher der eingangs genannten Art (vgl. US-PS 33 11 111) verwendet einen
bistabilen Zungenschalter zur Erhöhung der Impulsfolgefrequenz. Eine Vielzahl von Impulsfolgefrequenzen
kann damit aber nicht eingestellt werden.
Die bei den bekannten Ausführungen verwendeten magnetischen Zungenschalter zur Steuerung der Impulsfolgefrequenz der Herzschrittmacher sind vom
bistabilen Typ. Der magnetische Zungenschalter wird in einen der beiden Zustände geschaltet, abhängig von der
Polarität des in die Nachbarschaft der Brust des Patienten gebrachten Magnetfeldes. Jeder Zustand des
Zungenschalters steuert eine unterschiedliche Impuls-
folgefrequenz. Bei der Verwendung solcher bistabiler
magnetischer Zungenschalter oder anderer mechanischer Schalter tritt jedoch immer das Problem der
Betriebssicherheit auf. Es wurde festgestellt, daß Stoß und Vibration einen versehentlichen Wechsel bei einem
mechanischen Kontakt, der zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Impulsfolgefrequenz dient, eintreten kann.
Das ist der Fall nicht nur bei bistabilen magnetischen Zungenschaltern, sondern auch bei vielen anderen
mechanischen Kontaktschaltern, die für diese Zwecke verwendet werden. Es ist natürlich unerwünscht, daß die
Herzschrittmacher-Impulsfolgefrequenz nach der Einstellung durch den Arzt zufällig geändert wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Herzschrittmacher der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem
mittels eines Schalters mit nur zwei Schaltzuständen eine Vielzahl verschiedener Impulsfolgefrequenzen
eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Herzschrittmacher nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß
durch die in dessen kennzeichnendem Teil angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung ermöglicht den Bau eines Herzschrittmachers, dessen Impulsfolgefrequenz mittels eines
Schalters mit nur zwei Schaltzuständen, also beispielsweise eines magnetischen Zungenschalters, auf eine
Vielzahl von Werten eingestellt werden kann.
Die Impulsfolgefrequenz wird durch mechanischen Stoß oder Vibration kaum beeinflußt und kann ohne körperlichen Zugang zum Herzschrittmacher eingestellt werden.
Die Impulsfolgefrequenz wird durch mechanischen Stoß oder Vibration kaum beeinflußt und kann ohne körperlichen Zugang zum Herzschrittmacher eingestellt werden.
Einige weitere Bildungsformen der Erfindung ergeben sich im Zusammenhang mit den Figuren aus der
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Die Figuren zeigen
F i g. 1 einen Bedarfsherzschrittmacher;
F i g. 2 ein EKG-Signal und
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel.
Die Elektroden E1 und El des in F i g. 1 dargestellten
Herzschrittmachers sind in das Herz eines Patienten eingepflanzt Die Elektrode El ist die neutrale
Elektrode und die Elektrode E1 die die Herzkammern
stimulierende Elektrode. Ist ein Schalter 5 geöffnet, fließt ein Strom zwischen den Elektroden Ei und El
zur Stimulierung der Herzkammern nur dann, wenn eine elektrische Stimulierung benötigt wird.
Ein Kondensator 65 dient als Stromquelle fürden Fall,
daß ein Impuls benötigt wird. In diesem Fall ist ein Transistor 79 leitend, and der Kondensator 65 entlädt
sich über die Elektroden. Ein Kondensator 57 wird über Potentiometer 35 und Sl aufgeladen, bis die an ihm
liegende Spannung zwei Transistoren 77 und 78 leitend macht Dann wird der Kondensator 57 über das
Potentiometer 37 und die Transistoren 77 und TS entladen; der Transistor 79 leitet, und ein Impuls wird
von dem Kondensator 65 an das Herz des Patienten abgegeben. Über die Stellung des Potentiometers 37
wird die Zeit festgelegt, die der Kondensator 57 zur Aufladung benötigt, und damit die Breite jedes Impulses.
Die Stellung des Potentiometers 35 (zusammen mit der Stellung des Potentiometers 37) bestimmt die Zeit, die
für die Aufladung des Kondensators 57 auf das Niveau nötig ist, welches die Transistoren Tl und TS leitend
macht. Diese Zeitspanne entspricht dem Zwischenimpulsintervall. Im Falle, daß ein Transistor Tb nichtleitend
ist, wird sonach der Kondensator 57 kontinuierlich aufgeladen und entladen und die Impulse werden dem
Herzen des Patienten in durch die Stellung der Potentiometer 35 und 37 festgesetzten Intervallen
zugeführt ■"
v, Die Elektrode Ei ist über einen Leiter 11 mit der
Basis eines Transistors Ti über einen Kondensator 17 verbunden. Ein repräsentatives EKG-Signal! ist in F i g. 2
dargestellt Der Transistor Ti und ein Transistor Ti verstärken das R-Wellensignal der Elektrode £"1, das
ι» von einer ventrikularen Kontraktion herriftrt Übergroße
Signale werden durch eine Zenerdiod? 67 begrenzt, um eine Zerstörung des Transistors Ti ztg verhindern.
Auf ein Ä-Signal folgend wird ein positiver Impuls der
Basis des Transistors 76 zugeführt Der Transistor Τβ
r, wird durchgeschaltet, und der Kondensator 57 entlädt sich über ihn. Auf diese Weise wird, obwohl der
Kondensator 57 auf ein Niveau aufgeladen ist, das an sich die Erzeugung eines Impulses zur Folge hätte,
dieser entladen, und ein neues Zeitintervall beginnt.
Damit ist sichergestellt, daß ein Impuls nicht erzeugt
wird, wenn ein natürlicher Her-:xhlag auftritt Das Zeitintervall ist so gewählt, daß Impulse erzeugt werden
mit einem Zwischenintervall, das ein wenig größer ist als das gewünschte natürliche Herzschlagfolgeintervall.
Nur wenn ein natürlicher Herzschlag nicht auftritt wird ein stimulierender Impuls erzeugt.
Die verbleibenden Transistoren 73 bis 75 der Schaltung dienen zur Sperrung des Transistors Tb bei
Vorhandensein von Rauschen. Tritt Rausehen auf, dann
ίο können der Transistor 7"6 hierdurch leitend werden und
die Erzeugung eines Impulses verhindern, auch wenn ein solcher benötigt wird. Deshalb ist der Transistor 76 —
wenn der Herzschrittmacher Rauschsignale feststellt — gesperrt, und es werden dann Impulse mit einer festen
j5 Impulsfolgefrequenz geliefert.
Ist der Schalter 5 geöffnet, dann arbeitet der Herzschrittmacher in der gerade beschriebenen Weise
als Bedarfsschrittmacher. Ist der Schalter S jedoch geschlossen, dann liegi die Basis des Transistors 76 auf
dem Potential des Leiters 9. In diesem Fall schalten die von dem Kondensator 53 kommenden Impulse den
Transistor 76 nicht durch. Der Kondensator 57 wird nicht über den Transistor 76 entladen und jedesmal,
wenn die Kondensatorspannung das Niveau erreicht, bei dem die Transistoren 77 und 78 leitend werden,
wird ein stimulierender Impuls erzeugt Der Herzschrittmacher arbeitet so in kontinuierlicher Betriebsweise.
In Fig.3 ist ein Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Die Schaltung ist identisch mit der in F i g. 1 dargestellten mit Ausnahme der Elemente, die in einem
dickumrandeten Viereck 35' enthalten sind. Die linke Hälfte der in F i g. 1 dargestellten Schaltung ist in F i g. 3
nicht wiederholt, es sind jedoch die Schaltungseinzelheiten links von den Transistoren 73 und 75 identisch. Der
Schalter 5 ist ah monostabiler magnetischer Zungenschalter dargestellt. Der Schalter weist zwei Zungen auf,
die in einem Glasgehäuse eingeschlossen sind. Ein solcher monostabiler magnetischer Zungenschalter
wird in Herzschrittmachern bereits seit mehreren jähren verwendet. Legt man einen Magneten in die
Nähe des monostabilen magnetischen Zungenschalters, dann berühren sich die beiden Zungen, wenn der
magnetische Fluß parallel zu ihnen verläuft. Solange der
hi Magnet in seiner Stellung gehalten wird, ist die Basis des
Transistors 76 mn dem Leiter 9 kurzgeschlossen, und der Herzschrittmacher arbeitet in seiner kontinuierlichen
Betriebsweise. Sobald der Maenet entfernt wird.
öffnet sich der Schalter, und der Herzschrittmacher kehrt zu seiner Bedarfsarbeitsweise zurück.
Die Abweichung gegenüber der in Fig. I dargestellten Schaltung besteht im Ersetzen des Potentiometers
35 in Fig. I durch die Einrichtung in dem schwarz umrandeten Viereck 35'. In F i g. I ist das Potentiometer
35 auf der einen Seite über eine Zuführung mit einem Widerstand 33 und einer Batterie 7 verbunden und juf
der anderen Seite an das Potentiometer 37 und den Emitter des Transistors 77 angeschlossen. Die Einrichtung
im Viereck 35' in F i g. 3 weist drei Eingangsleitungen auf, von denen zwei mit den beiden Anschlüssen des
Potentiometers 35 in F i g. I übereinstimmen. Der dritte Eingang verbindet die Basis eines Transistors 7" 14 mit
einer Batterie 5 und der Batterie 7. In der in F i g. I dargestellten Schaltung dient das Potentiometer 35 zur
Einstellung des Stromes, der von der Batterie 7 zum Kondensator 57 fließt. In der in F i g. 3 dargestellten
Schaltung dient die Einrichtung in dem Viereck 35' als Konslantstromquelle die über das Potentiometer 37
dem Kondensator 57 Strom liefert. Es kann auch der Kollektor des Transistors 714 direkt mit dem
Kondensator 57 verbunden werden, so daß sich das Potentiometer37 nicht im Ladestromweg befindet.
Der konstante Strom wird vom Kollektor des Transistors 714 über das Potentiometer 37 zum
Kondensator 57 geführt. Der Strom fließt über das Potentiometer und den Kondensator sowie über
Widerstände 61 und 63 zum geerdeten Leiter 9. Der Ladestrom ist klein, so daß die an dem Widerstand 63
abfallende Spannung klein genug ist. um den Transistor 79 nicht durchzuschalten. Nur wenn der Kondensator
57 sich über die Transistoren 77 und 78 entlädt, ist der
Strom durch den Widerstand 63 groß genug, um den Transistor 79 durchzuschalten.
F.s bestehen zwei Anforderungen an die im Viereck 35' enthaltene Stromquelle. Die erste ist die, daß die
Stromquelle den gesamten Spannungsbereich des Kondensators 57 abdeckt. Die maximale Spannung an
dem Kondensator ist diejenige, die die Transistoren Tl
und 78 in Betrieb setzt. Der Kondensator 57 ist mit seinem einen Anschluß über die Widerstände 61 und 63
mit dem geerdeten Leiter 9 verbunden. Die an den Widerständen 61 und 63 während der Ladung des
Kondensators 57 abfallende Spannung ist vernachlässigbar, so daß der eine Anschluß des Kondensators 57
als während der Ladung geerdet betrachtet werden kann. Die Basis des Transistors Tl wird auf einem
Potential V^ gehalten, das durch eine Batterie 3 und die
Batterie 5 bestimmt ist. Der Transistor Tl leitet, wenn seine Basis-Emitter-Spannung 04 V beträgt. Folglich
hat die Maximalspannung am Kondensator 57 den Wert V-t- -L 0.4 V. Die Konstantstromquelle muß sonach
einen Spannungsbereich von 0 bis Vbb + 0.4 V abdekken.
Die zweite Anforderung an die Konstantstromquelle ist die. daß sich die Spannung am Emitter des
Transistors Γ14 nicht ändern soll, wenn die Transistoren
Tl und TS leiten. Andernfalls wäre es möglich, daß
die bistabilen Schaltungen der Einrichtung in dem Viereck 35' geschaltet werden. Um eine Änderung des
Ladestroms zu vermeiden, darf sich die Spannung am Emitter des Transistors Γ14 nicht ändern, selbst wenn
sich der Kondensator 57 über die Transistoren 7~7 und
TS entlädt
Die Basisspannung des Transistors Γ14 wird durch
die Baüerien 3 und 5 konstanigehaiten und ist gleich der
Basisspannung Vbt des Transistors 77. Der Transistor
T14 beginnt zu leiten, wenn seine Emiiterspannung
ungefähr um 0,4 V höher ist als seine Basisspannung. Obwohl eine Emitter-Basis-Vorspannung von 0.4 V
hinreichend ist. um den Transistor Γ14 leitend zu machen, beträgt der Emitter-Basis-Spannungsabfall
0,5 V, wenn der Transistor linear arbeitet und den Ladestrom leitet. Wird die Basis des Transistors T14 auf
der Spannung Vhb und auch der Emitter des Transistors
714 auf der Spannung V«, gehalten, so liegt der Emitter
des Transistors 714 auf einem Potential von 0,5 V über dem Basispotential, das im wesentlichen unabhängig
vom Emitterstrom ist. Der Kollektorstrom ist gleich dem Emitterstroin multipliziert mit einem Parameter *
des Transistors (typisch ist ein Wert von 0,99). Der Transistor 714 arbeitet als Stromquelle mit einer
Emitterspannung, die um 0,5 V höher ist als die Basisspannung, nur dann, wenn der Emitter-Kollektor-Spannungsabfall
größer als ungefähr I V ist, el. h. nur. wenn die Kollektorspannung nicht den Wert
Konstantstromquelle unabhängig vom Emitter-Kollektor-Spannungsabfall
arbeitet, ist es nötig, daß ein Spannungsabfall vorhanden ist.
Da die Transistoren 77 und 78 durchschalten und so den Kondensator 57 entladen, wenn die Emitterspannung
des Transistors 77 den Wert Vw, + 0,4 V erreicht,
ist es offensichtlich, daß die Kollektorspannung des Transistors 714 einen solchen Wert von Vw, + 0,4 V
nicht '"hersteigen kann. Der Transistor 714 wirkt daher über den gesamten Spannungsbereich des Kondensators
57 als Konstantstromquelle. Der Emitterwiderstand des Transistors 714 ist relativ Hein verglichen mit den
Widerständen 70 und 73. die den Emitterstrom des Transistors 714 bestimmen. Der Emitter des Transistors
714 wirkt so als Spannungsquelle für die Zählerschaltung in dem Viereck 35', d. h„ der Transistor
leitet jeden der vier möglichen Ströme ohne eine Änderung in seiner Emitterspannung. Auf diese Weise
verhindert der Transistor 714 ein ungewolltes Schalten der bistabilen Schaltung in dem Viereck 35' aufgrund
der Signale der Taktschaltung.
Der Transistor 714 arbeitet als- Strombegrenzer; der
Emitterstrom ist die Summe der in einem Leiter 97 von den Zuleitungen der Transistoren 710 bis 713
fließenden Ströme. Die Emitterkiemmen aller dieser Transistoren sind mit dem Emitter des Transistors 714
verbunden. Die Transistoren 710 und 711 bilden ein erstes und die Transistoren 712 und 713 ein zweites
Flip-Flop. Die vier Kollektorwiderstände 70 bis 73 sind mit dem Kollektor je eines dieser Transistoren
verbunden. Der Kollektor des Transistors 710 ist mit der Basis des Transistors 711 über einen Wider, rand 78
verbunden. Der Kollektor des Transistors 711 ist an die Basis des Transistors 710 über einen Widerstand 79
angeschlossen. Zwei Widerstände 80 und 81 sind bei dem Paar der Transistoren 712 und 713 in ähnlicher
Weise angeschlossen. Kondensatoren 74 bis 77 erhöhen in bekannter Weise die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit
der Flip-Flop-Schaltung.
Es sei angenommen, daß in der die Transistoren 710 und 711 aufweisenden Flip-Flop-Schaltung der Transistor
710 leitend und der Transistor 711 gesperrt ist Bei einem Spannungsabfall von 0,1 V am Kollektor und am
Emitter des Transistors 710 und ohne Stromfluß durch den Widerstand 78 beträgt der Basis-Emitter-Spannungsabfall
am Transistor 711 etwa 0,1 V. Da ein Spannungsabfall von 0,4 V nötig ist, um den Transistor
leitend zu machen, bleibt der Transistor 711 gesperrt
Fs fließt ein Strom von der Batterie 7 über die
Widerstände 71 und 79 zur Basis des Transistors 710,
um den Transistor T10 leitend zu halten.
Mit dem Transistor ΓΙΟ ist in leitender Stellung und
einer Spannung seines Kollektors von 0.1 V gegenüber > dem Potential der Hauptleitung 97 befindet sieh die
Kathode einer Diode 86 auf dem gleichen Potential. Der Basis-Emitter-Abfall des Transistors 7*10 beträgt 0.5 V.
FVIglich befindet sich die Katode einer Diode 84 auf
einem Potential von 0.5 V gegenüber dem Potential der n> Hauptleitung 97. Das Auftreten eines negativen
Impulses an der Anode einer der Dioden hat keine Wirkung, da die Diode nicht leitet, wenn der
Anoden-Katoden-Abfall negativ ist. Damit die Dioden leiten, muß das Potential ihrer Anode um 0.5 V höher '<
liegen als dasjenige der Katode. Beide Anoden liegen auf dem Potential der Hauptleitung 97 wegen ihrer
Verbindung zu der Hauptleitung über den Widerstand 8">
Da die Cicgcnspanming an der Diode 84 0.5 V beträgt, leitet ciie Diode 84 nicht, bis ein positiver impuls ■"
an der Anode anliegt, dessen Spannung höher als I V ist.
Da die Gegcnspannung an der Diode 86 nur 0.1 V beträgt, leitet diese Diode 86 schon, wenn ein positver
Impuls von mehr als 0.6 V an diese Anode angelegt wird. Folglich wird ein positiver Impuls, der über den .'"■
Kondensator 83 mit einer Amplitude von 0.6 V bis I V übertragen wird, zwar die Diode 86. nicht aber die
Diode 84 passieren. Ein über die Diode 86 übertragener positiver Impuls schaltet den Transistor 7Ί1 durch,
wodurch wiederum der Transistor T10 abgeschaltet i»
und damit der Zustand der Flip-Flop-Schaltung ^.ttidert bzw. umgeschaltet wird.
1st ein magnetischer Zungenschalter S geschlossen,
dann liegt der positive Pol der Spannungsquelle 7 an dem Kondensator 83. Der Kondensator 83 und ein π
Widerstand 85 bilden ein Differenzierglied. Auf diese Weise wird eine positive Spannungsspitze den Anoden
der Dioden 84 und 86 zugeführt.
Der positive Impuls hat eine Amplitude von über 0.6 V, aber unter I V. so daß das Flip-Flop seinen j<
> Zustand in der beschriebenen Weise ändert. Wenn der magnetische Zungenschalter 5 sich öffnet, wird den
Anoden der beiden Dioden über den Kondensator 83 ein negativer Impuls zugeführt. Der negative Impuls hat
jedoch keine Einwirkung auf das Flip-Flop, da er die beiden Dioden 84 und 86 weiter negativ vorspannt. Dem
Schließen und Öffnen der Kontakte folgend, entlädt sich der Kondensator 83 über die Widerstände 85 und 82.
Befindet sich das Flip-Flop in dem Zustand, in dem
der Transistor 7"(I leitet und der Transistor 710 gesperrt ist. dann hat die Katode der Diode 84 eine
.Spannung von 0,1 V und die Katode der Diode 86 eine
Spannung von 0.5 V. Der nächste durch das Schließen der Zungenkontakte erzeugte positive Impuls passiert
durch die Diode 84 und bewirkt, daß der Transistor T10
leitend und der Transistor 7"11 gesperrt wird. Durch das
Schließen des Schalters S'erzeugte aufeinanderfolgende positive Impulse schalten so den Zustand des
Flip-Flops fortlaufend um.
Die Bauelemente 88 bis 92 entsprechen den Bauelementen 82 bis 86 und dienen zum Schalten des
Zustandcs eines zweiten Flip-Flops, das die Transistoren 7~12 und 7~13 umfaßt, wenn eine positive Spannung
an der Verbindung des Widerstandes SS itiii dem
Kondensator 89 liegt. Die positive Spannung wird gebildet, wenn der Transistor 7" 11 sperrt und sein
Kollektor eine höhere Spannung annimmt. In diesem Moment wird ein positiver Impuls über den Kondensator
87 übertragen. Der Kondensator 87 dient zur galvanischen Trennung der Verbindung des Widerstandes
71 und des Kollektors des Transistors 7~11 von dem zweiten Flip-Flop, damit das zweite Flip-Flop nicht auf
die Vorspannung des ersten Flip-Flops einwirkt. Das zweite Flip-Flop ändert seinen Schaltzustand nur. wenn
der Transistor ΓΙΙ von dem leitenden in den
nichtleitenden Zustand umschaltet. Schaltet der Transistor 7"1I von dem nichtleitenden in den leitenden
Zustand um. dann wird ein negativer Spannungsimpuls durch den Kondensator 87 übertragen, und der daraus
resultierende negative Impuls, der von dem Kondensator 89 ausgeht, spannt die Dioden 90 und 92 in
Sperrichtung vor und hat keine Auswirkung auf den Zustand des zweiten Flip-Flops. Die beiden Flip-Flops
arbeiten sonach als ein Vierzustandszähler.
Die vier Zustände können durch die folgenden Leitbedingungen der Transistoren zusammengefaßt
werden:
| Zustand | Π0 | 7Ί1 | Π2 | 7Ί3 |
| 1 | aus | an | an | aus |
| 2 | an | aus | aus | an |
| 3 | aus | an | aus | an |
| 4 | an | aus | an | aus |
Jedes Schließen des monostabilen Zungenschalters S' bewirkt ein Weiterschalten des Zählerzustandes vom
Zustand 1 bis zum Zustand 4. Der Zungenschalter 5'ist geschlossen, wenn ein Magnetfeld in der Nähe der Brust
des Patienten erzeugt wird.
Der durch den Emitter des Transistors 7" 14 fließende
Strom ist gleich der Summe der an die Hauptleitung 97 en abgegebenen Ströme und sein Wert ist vom Zustand der
beiden Flip-Flops abhängig. Vier verschiedene Ströme können durch den Emitter des Transistors T14 fließen.
Die Ströme werden hauptsächlich durch die Widerstände 70 bis 73 bestimmt. Falls drei dieser Widerstände
unterschiedliche Werte haben, resultieren daraus verschiedene Ströme in den verschiedenen Zählerzuständen.
Wie bereits erwähnt wurde, beträgt das Emitterpotential des Transistors Γ14 Vbb + 0.5 V.
wobei die Basisspannung des Transistors Π 4 den Wert Vbi, hat. Der Einbau der Batterie 7 in die Schaltung
erhöht die Spannung an den oberen Enden der Widerstände 70 bis 73 auf Vm wobei V^ größer ist als
V1Mh Folglich beträgt der Spannungsabfall an einem der
Transistoren T10 bis Γ13 in leitendem Zustand in Serie
mit seinem Kollektorwiderstand Vn- — (V66 + 0,5 V).
Nimmt man einen Kollektor-Emitter-Abfall von 0,1 V
an, dann beträgt der Abfall an einem der Widerstände 70 bis 73, der in Reihe mit einem leitenden Transistor
geschaltet ist, V«. — V1x- 0,6 V. Es sei angenommen,
daß dieser Abfall 2 V beträgt Es sei ferner angenommen, daß der Widerstand einen Wert von 10* Ohm. die
Widerstände 71 und 72 beide 2 χ 1O6OhIn und der
Widerstand 71 einen Wert von 4 χ 10" Ohm haben. In
einem solchen 1 all und bei Vernachlässigung der durch die Widerstände 78 bis 81 fließenden Ströme fließt
durch den Transistor Γ10 ein Strom von 2 μΑ. wenn er
leitend ist, durch jeden der Transistoren 7"llund 7" 12 in
leitendem Zustand ein Strom von I μΑ und ein Strom
von 0,5 μΑ durch den Transistor 7~ 1.3, wenn dieser
leitend ist. Da der zum Emitter des Transistors 7" 14 fließende Strom die Summe der vier genannten
Transistorströiife ist, beträgt — wie aus der obigen
Tabelle zu entnehmen ist — für den Zustand I des Zählers der gesamte Strom 2 μΑ. für den Zustand 2 des
/.ahlers der gesamte Strom 2,") μΑ, für den Zustand 5
des Zählers der gesamte Strom 1,5 μA und für den
Zustand 4des Zahlers der gesamte Strom 3 uA.
Die obige Betrachtung gilt nur näherungsweise, weil bei ihr die Auswirkung der Widerstände 78 bis 81
vernachlässigt ist. Beispielsweise flielit bei leitendem Zustand des Transistors T 10 ein Strom von 2 μΑ durch
den Widerstand 70 und den Transistor zur Hauptleitung 97. Aber us fließt auch ein Strom durch die Widerstände
71 und 79 und die Basis-Emitter-Verbindung des Transistors /10 /ur gemeinsamen Hauptleitung. Der
Widerstand 79 und die anderen drei kreuzgeschalteten Wide stände sind jedoch sehr groß verglichen mit den
vier Kollektorwiderständen und beeinflussen daher das Stromniveau nicht, wie bereits beschrieben. Auf jeden
Fi;ll s nd nur die vier Stromniveaus wesentlich, nicht
aber c\e Art und Weise, in der sie gebildet werden. Die
Werte der Kollektor- und der kreuzgeschalteten Widerstände können so ausgewählt werden, daß die vier
möglichen Rmitterströme des Transistors Γ14 gewünschte
Werte annehmen.
Fs soll noch darauf hingewiesen werden, daß der
bekannte monostabile Zungenschalter S in der üblichen Art verwendet werden kann. Der Arzt kann so
feststellen, ob der Herzschrittmacher noch in Betrieb ist. wenn ein Magnet in die Nähe der Brust des Patienten
gebracht ist, der den Herzschrittmacher in die kontinuierliche Arbeitsweise umschaltet. Der /usätzliehe
Schalter 5' kann so angeordnet werden, daß derselbe Magnet zugleich einen Wechsel in der
Herzschrittmacherrate bewirkt. Schließt das Magnetfeld beide Zungenschalter, dann arbeitet tier Herzschrittmacher
in der kontinuierlichen Weise, wobei zugleich seine i.ipulsfoigefrequenz geändert wird. Wird
das Magnetfeld entfernt, dann schaltet der Herzschrittmacher in die Bedarfsarbeitsweise und fährt fort, mit der
neuen Impulsfolgefrequcnz zu arbeiten. Ks ist jedoch
vorzuziehen, die beiden Zungenschalter unabhängig voneinander zu betätigen.
Sind die beiden monostabilen magnetischen Zungenschalter senkrecht zueinander orientiert, so schließt ein
Magnetfeld in einer Richtung einen der Schalter und ein Magnetfeld in einer Richtung senkrecht dazu den
anderen. In manchen lallen kann es wünschenswert sein, einen unabhängigen Betrieb der beiden Zungen
schalter voneinander unzusehen. Natürlich ist für einen
kontinuierlichen Herzschrittmacher ein Zungenschalter .S' nicht nötig, und das Problem der unabhängigen
Schaltoperation existiert dann nicht.
Da die Flip-Hops in ihrem Schaltzustand stabil sind,
wird kein externer Sender zum Aufrechterhalten tier
ausgewählten Rate benötigt. Der mechanische Zungenschalter ist auch nicht nötig für die Aufrechterhaltung
der ausgewählten Impulsfolgefrequen/. vielmehr dient er nur der Schaltung von einer Impulsfolgefrequenz in
die andere. Da der menschliche Körper tür magnetischen
Fluß durchlässig ist. kann eine Impulsfolgefrequenz-Finstellung
allein durch Halten eines Magneten gegen liie menschliche Brust vorgenommen werden. Fs
können jedoch auch andere Techniken zur Einstellung des Zählers verwendet werden. Beispielsweise kann der
Herzschrittmacher einen HF-Detektor aufweisen, mit dem der Zähler jedesmal weitergeschaltet wird, wenn
ein HF-Sender in der Nähe der Brust des Patienten in Betrieb gesetzt wird. Ahnlich können anstelle von
Flip-Flops andere elektronische Schaltungen mit mehreren Zuständen \erwendet werden, wie etwa solche
mit Tunneldioden. Vierschicht-Dioden usw. Der Zähler
kann auch so gebaut werden, daß er eine beliebige Anzahl von Zuständen aufweist. Ein einzelnes Flip-Flop
hat nur zwei Zustände, d. h. es kann nur zur Umschaltung zwischen zwei Stromniveaus verwendet
werden. Werden mehr als vier Zustande benötigt, dann
können mehr als zwei Flip-Flops verwende\ werden.
Hierzu 2 Watt Zeichnungen
Claims (4)
1. Herzschrittmacher mit einer Einrichtung, deren Betriebszustand durch Betätigung eines Schalters,
insbesondere eines magnetischen Zungenschalters, der vermittels eines externen Magneten betätigt
wird, veränderbar ist, und mit einem Impulsgenerator, dessen Impulsfrequenz in Abhängigkeit vom
Betriebszustand besagter Einrichtung auf verschie- ι ο dene vorgegebene Werte einstellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung einen elektronischen Zähler (10 bis 7Ί3) aufweist und daß
der Schalter (S') einerseits an eine Spannungsquelle (7) und andererseits über ein Differenzierglied (83,
85) an den Zähler (TiO bis 713) angeschlossen ist dergestalt, daß der Zählzustand des Zählers (TlO bis
Γ13) mit jeder Betätigung des Schalters (S')
fortgeschaltet wird, wobei die Impulsfrequenz des Impulsgenerators (T7 bis T9, 65) vom Zählzustand
des Zähleis (TiO bis Γ13) abhängig ist
2. Herzschrittmacher nach Anspruch 1, bei dem
der Impulsgenerator einen Kondensator aufweist, der als Teil eines Zeitgliedes aufgeladen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (57) durch eine Konstantstromquelle (35') aufgeladen
wird und daß die Konstantstromquelle (35') eine Anzahl paralleler Stromzweige (70, TlO; 71, Ti 1; 72,
T12, 73, 7*13) aufweist, die entsprechend dem jeweiligen Zählzustand des Zählers (TiO bis Π3)
selektiv durchgeschaltet sind und deren Stromsumme jeweils den von der Konstantstromquelle (35') an
den Kondensator (57) gelieferten Strom bildet
3. Herzschrittmacher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (TiO bis T13)
wechselstrommäßig von dem Zeitglied (37, 57, 61, 63) isoliert ist zur Verhinderung eines unerwünschten Umschaltens des Zählers aufgrund der Tätigkeit
des Impulsgenerators (T7 bis T9,65).
4. Herzschrittmacher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (S') monostabil'
ausgebildet ist
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Owner name: WARNER-LAMBERT CO., 07950 MORRIS PLAINS, N.J., US |
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Free format text: DIEHL, H., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. KRESSIN, H., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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