DE2048200A1 - Signalkorrelationseinnchtung zum Ver bessern der Winkelauflosung eines gerich teten Entfernungsmeßsystems - Google Patents
Signalkorrelationseinnchtung zum Ver bessern der Winkelauflosung eines gerich teten EntfernungsmeßsystemsInfo
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Description
jBelegr emplarl
2048200 ι Darf nicht geändert y.-.rden;
North American Rockwell Corporation,
El Segundo, CaIi f.. USA .
glKnalkorrelationselnrichtunfl zum Verbessern der Winkelauflösung eines gerichteten EntfernunftBmeßsvBtem3 . ·,
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signalkorrelationstechnik und -einrichtung,zum Verbessern der azimutalen -V,
Auflösung eines azimutal abtastenden Bodenbildradars, ]
Bei der Verwendung eines gerichteten EntfernungsmeßfUhlers, *
wie eines Abbildungsradars oder eines anderen Datenabfühleyßtems zum Rekonstruieren einer Datenmatrix aus den abgetasten
Elementen derselben, 1st die Qualität des rekonstruierten,Bildes eine Punktion der Systemauflösung· Jn einem azimutal"abtastenden Impulsradar, z*B. bei Abbildungsanwendung, kann die
radiale Auflösung durch das Zeit-Bandbreite-Produkt (das sieh
mit der Übertragenen Impulsbreite ändert) bestimmt werden,' . .. "
während die Winkelauflösung die Eigenschaft hat, sioh mit der1%
auf den Winkel bezogenes Strahlbreite des Antennenempfindlich-?
keitsdiagramms zu andern. Eine wesentliche' Verbesserung ίψ ra· '·
dialen oder Entfernungsauflösungsvermögen ist bekannt, aber ' ,.';
die Brauchbarkeit dieser besseren Entfernungsauflösung ist ■ ,
ohne entsprechende Verbesserung der Winkelauflöeung des Sy- .·{'■'.
stems beschränkt· <
Zur Verbesserung dor Winkelauflösung gegenüber der duroli
Antennenstrahlbreite der Abtastantenne gegebenen haben **
Lösungen MonopulsetrahlBchärfungs- und Monopuls - auf der Ju«f
stierungslinie - Verarbeitung -Techniken eingesetzt, wie'«•B·/
in dem US-Patent 3 283 322 von R.E. Hovda u.a. mit dem Titel■'«;
"Monpuls Receiver Apparatus" be ο ohr leben lot.- Solche Monopu^Lö-AuflÖQungeverbesserungs- (Ml): Techniken haben beschränkte ■■ I,--Brauchbarkeit, da sie typiocherweiqe nur eino etwa 2 ι I. Auf-,
lösungsverbesaerung liefern, und haben don Nachteil, dai3 dieee
J 1
109827/0888
Impuls-zu-Impuls-oder Einzelirnpulsverfahren niedrigen Signal-Stör-Verhältnissen
unterliegt. Mit anderen Worten, das empfangene Signal und die empfangene Störung nur einos einzelnen Impulsfolgeintervalls
(was einen Zustand "auf der Justlerungsllnie"
darstellt) wird zum Erzeugen des Anzeigesignals für dieses Folgeintervall verwendet. Weiterhin erfordert die Anwendung
dieser Teohniken Sorgfalt in der Ausgestaltung der amgnhörigen
Antenne, um Monopulsanomalien infolge gewisser Nebenzipfelverhaltenseffekte
zu vermeiden, wie es ausführlicher in dem US-Patent 3 355 738 von J.A. Algeo mit dem Titel "Microwave
Antenna Having a Controlled Phase Distribution" beschrieben ist.
Eine andere bekannte Technik zum Verbessern der Winkelauflösung eines Radarsystems über die Strahlbreite desselben hinaus,
ist in dem US-Patent 2 803 8I9 von W.R. Blair mit dem Titel
"Object Locating System" beschrieben und verwendet die Mathode der manuellen oder auf andere Welse wählbaren Abtastung
oder Hin- und Herbewegung einer Antenne über ein schmales interessierendes
Bliokfeld hinweg, das ein interessierendes Ziel enthält, und Beobachtung (auf einem Anzeigegerät) derjenigen
Richtung, bei der der Zielsignalpegel am größten ist oder bei der ein maximaler Anzeigepegel auftritt. Diese Technik ist naheliegenderwoise
für den Gebrauch bei einer automatischen Abbildungsanzeigeanwendung für ein Radarsystem ungeeignet. Die
damit verbundene menschliche Beurteilung macht das Ergebnis unsicher. Außerdem machen die auftretenden Verzögerungen eine
solche Technik unannehmbar, wo ein Hochgeschwindigkeitssystem erforderlich ist, wie bei einem Bordabbildungssystem.
Es ist deshalb die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, die Winkelauflösung eines Richtungsfühlers zu verbessern.
Die vorliegende Erfindung schafft deshalb eina Korrelationotoohnik
zum Verbessern der angezeigten Winkelauflösung eines
Datenmusterabfühlsystems mit einor Ausgangsslgnalauswerteein-
* ) 0 9 8 2 11 0 8 8 8
riahtung, die gekennzeichnet ist durch folgende Schritte: Zuführen eines entfernungsgetasteten Ausgangsslgnals des Systems
zu einer Signalformungseinrichtung mit einem Impulsverhalten
entsprechend einem Analogon einer normierten Nachbildung des Verhaltens des Abfühlsystems au einem abgetasteten punktförmigen
Datenelement, und Koppeln der Signalauswerteeinrichtung mit dem System nur während einer bestimmten Änderung des Vorzeichens
der zeitlichen Änderung der Amplitude des Verhaltens der Signalformungseinrichtung entsprechend einer maximalen
Korrelation des Systemverhaltens mit dem Datenelement.
Die vorliegende Erfindung sohafft weiterhin eine Signalkorrelationseinrichtung
zum Verbessern der Winkelauflösung eines richtungsweise abtastbaren Richtungsfühlers mit einer gegebenen
Strahlbreite, die gekennzeichnet ist durch ein elektrisches Korrelationsfilter, das dazu vorgesehen ist, ein elektrisches
Ausgangssignal dos Fühlere zugeführt zu erhalten, und
das eine Impulsansprechfunktion entsprechend einem Analogon einer normierten Nachbildung des abgetasteten Fühlerverhaltens
zu einem punktförmigen Ziel besitzt, und durch eine Einrichtung, die mit dem Korrelationsfilter gekoppelt ist, um ein
Ausgangssignal desselben nur während einer bestimmten Änderung des Vorzeichens der-zeitlichen Änderung der Amplitude des Verhaltens
des Filters durchzulassen.
Die durch die vorliegende Technik und Einrichtung erzielbare
Auflösungsverbesserung kann etwa 100 : 1 betragen, während die Zahl der Impulsfolgeintervalle oder Datenproben, über die der
Wert für ein gegebenes punktförmiges Ziel korreliert wird, eine wesentliche Verbesserung des Signal-Stör-Verhältnisses
ergibt. Außerdem werden keine speziellen Konstruktionsforderungen wegen des Antennennebenzipfelverhaltens auferlegt.
In den Zeichnungen ist
Fig. 1 eine Darstellung der Geometrie des mit Hilfe der Erfindung zu lösenden Problems,
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Fig. 2 ein Blockdiagramm eines Systems, welches das Prinzip
der Erfindung verwendet,
Fig. j5 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels des Systems
von Fig. 2,
Fig. 4 eine als Beispiel dienende Bewertungsfunktionskurve des
Filters von Fig. 2, und
Fig. 5 eine Familie von zeitlichen Abläufen des Verhaltens des
Korrelationsfilters von Fig. 2, die das Arbeiten desselben in dem System von Fig. 2 zeigt.
Es wird nunmehr auf Fig. 1 Bezug genommen, wo eine Darstellung
der Oeometrie des Problems gezeigt ist, das mit Hilfe des
Prinzips der Erfindung gelöst werden soll. Dort ist eine Lage 10 einer gerichteten Abfühleinrichtung, wie eines azimutal abtastenden
Radars dargestellt, relativ zu der sich ein punktförmiges Ziel 11 befindet, wobei das Ziel von der Lage 10 aus
gesehen eine radiale Ausdehnung von wesentlich weniger als ( ,AR) hat, das durch eine Übertragene Impulsbreite gegeben
ist, und eine azimutale Ausdehnung wesentlich kleiner als
,Λ, 0, der Strahlbreite des Richtstrahldiagramms 12 der Abfülleinrichtung
hat. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, liegt das Ziel 11 in der Justier- oder Schwerachse 13 des Strahldiagramms 12.
Irgendeine andere Lage innerhalb der Strahlbreite Λ 0 des
Diagramms kann jedoch nicht ohne ein spezielles Verfahren von derjenigen des Zieles 11 in der Justieraohse 1? unterschieden
werden. In ähnlicher Weise ergeben dann, wenn die Justieraohse des Richtstrahldiagrammes in Fig. 2 von links nach rechts gelenkt
wird, eine Justierachsenriohtung 14, für die der rechte Rand des Strahldiagramms das Ziel 11 bestrahlt und eine andere
Justierachsenrichtung 15, für die der»linke Rand des Strahldiagramms
das Ziel 11 bestrahlt, Anzeigedaten, die fälschlicherweise anzeigen, daß das punktförmige Ziel eine Winkelausdehnung
Δ 0 besitzt, die der Strahlbreite der Abfühleinrichtung
entspricht.
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Die angezeigte radiale Ausdehnung des Zieles 11 kann durch Impulskompressionsteohniken
usw. wesentlich gegenüber derjenigen ( S R) verringert worden, die der übertragenen Impulsbreite
entspricht. Durch das Prinzip der vorliegenden Erfindung wird die angezeigte azimutale Ausdehnung des Zieles 11 wesentlich
gegenüber derjenigen ( /\ 0) verringert, die der Strahlbreite des Diagramms 12 der Abfühleinrichtung entspricht, und zwar
durch die in Fig. 2 dargestellte prinzipielle Anordnung.
In Fig. 2 ist als Blockdiagramm ein System gezeigt, welches
das Prinzip der Erfindung verwendet. Dabei ist ein Richtabfühlsystem
16, wie z.B. ein Impulsentfernungsmeflsystem oder
Radarsystem vorgesehen, das ein entfernungsgetastetes Empfängerau3gangosignal
I (t) liefert. Weiterhin ist eine Abtastfilteranordnung 17 mit einer bestimmten Impulsfunktion W (T) zum
Abtasten des Ausgangssignals des Abfühlsystems 16 vorgesehen.
Die Impulsfunktion W (T) des Filters 17 ist gewählt als Analogon einer Nachbildung des Verhaltens des Abtastfühlers oder
der Antenne zu einer punktförmigen Quelle einer bestimmten
oder normalen Signalstärke (gemessen an der Antenne). Z.B. kann für das azimutale Antennenstrahldiagramra und die azimutale
Antennenabtastrate für ein gegebenes Radarsystem 16 eine normalisierte Nachbildung des Systemverhaltens zu einem abgetasten
punktförmigen Ziel (von normaler Stärke) der Form der Kurve W (T) in Fig. 4 gleichen, wobei die Ränder der Kurve der
geringen Empfindlichkeit des Strahldiagrammrandes beim Auftreffen auf das Ziel entsprechen, die Spitze der Kurve der
Schwer- oder Justieraohse des Strahles entspricht und das
Zeitintervall zwischen den Rändern dem gleiohen Abtastfiltervall
der Bestrahlung entspricht, das durch das Verhältnis von Antennenstrahlbrolte zu Antennenabtastrate gegeben ist. Die
Ausbildung eines RC-Netzwerkes oder Filters zum Erzielen
bestimmten Verhaltene, wie des representativen Impulsvorhaltens,
ist bekannt.
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Das Verhalten C (t) der Filteranordnung 17 in irgendeinem Zeitpunkt (t) zu einem angelegten Eingangssignal I (t) von dem
entfernungsgetasteten Empfänger- oder Radarsystem 16 ist das Faltungsintegral des Filterimpulsverhaltens Vi (T) und des
zeitlichen Verlaufs I (t - T) eines solchen angelegten Eingangssignals.
C(t) m Ί I (t-T)W(T)dT « X I(tn - Tn)W(Tn)
J -t ■
Wobei t die Zeit, die unabhängige Verändern one, (t-T) ein abgetasteter
Zeitpunkt und T eine Abtastverzögerung ist.
Dar zeitliche Verlauf I (t-T) des entfernungsgetasteten Eingangssignal
für das Filter 17 kann als periodisch abgetastete Eingangsgröße angesehen werden, wobei die Datenabtastrate die
Impulsfolgefrequenz des Irapulsradarsystems 16 ist, wie durch
Fig. 5-a dargestellt ist, und wobei die Impulsfolge den Verlauf
der AraplitudenainhUllenden des Empfangssignals besohreibt.
Die Änderung in der Einhüllenden entspricht der Änderung in der Charakteristik des Antennenstrahldiagrammes als
Funktion der Zielrichtung relativ zu der Jüstieraohse, wenn
das Strahldiagramm übör das Ziel läuft. Die Funktion I (t) ändert
sich fortschreitend von einer schwachen Signalprobe (entspreohend derjenigen Zielbestrahlung, b©i der die Strahlmittel
auf der einen Seite (14) des Zieles liegt, wie in Fig. 1 gezeigt ist), zu einer darauffolgenden maximalen Signalprobe
(entsprechend dem Fall, daß die Justierachse IJ des Strahldiagramms
auf dem Ziel 11 in Fig. 1 liegt) und nimmt dann bis zu einer sohwachen Signalprobe ab, (entsprechend derjenigen Zielbestrahlung,
bei der die Strahlmltte auf der anderen Seite
(15) des Zieles 11 liegt, wie in Fig. 1 gezeigt ist). Mit anderen Worten, die Form der Einhüllenden vom I (t) ftir ein
punktförmig»» Ziel ist ähnlich der von W (T), ändert sich; aber
- 7 - 20482ÜQ
im Amplitudenmaßstab mit den Änderungen in der Stärke des von ihm empfangenen Signals.
Das Verhalten dos Filters auf einen einzelnen gegebenen Impuls
I (tj) hin kann für irgendeinen auf das Anlegen eines solchen
Impulses folgenden Zeltpunkt I Ct1 + Tn) als I (t^) W (Tr) beschrieben
werden. Andererseits kann das Impulsverhalten des
Filtere 17 zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt (t) als eine Funktion eines früher angelegten Impulses I (t ■"- T) als
I (t. - Tn) W (Tn) beschrieben werden. Z.B. ist in Fig. 5b als
Kurve 21 das nachfolgende Verhalten de3 Filters 17 auf ein bei
t« auftretendes entfernungsgetastetes Empfängerausgangssignal
I (tj_) gezeigt. Das Verhalten des Filters 17 zu einem bestimmten
nachfolgenden Zeltpunkt t » tj + T1 auf ein solches früher
zugeführtes Eingangssignal I (t - T1) ist I (t - T1) W (T1),
wie in Flg. 5b als Element Jl gezeigt ist.
Das nachfolgende Verhalten des Filters 17 auf ein bei tg auftretendes
entfernungsgetastetes Empfängerausgangssignal I (tp) ist in Fig. 5b al3 Kurve 22 dargestellt, das Verhalten auf die
übrigen getasteten Eingangssignale I (t,) bis I (t~) von
Fig. 5a ist in ähnlicher Weise als Kurven 23 bis 27 in den Figuren
5c bis 5h dargestellt, bzw. das Teilverhalten des FiI-ters 17 zu einer bestimmten Zeit t auf jedes der zugeführten
Eingangssignale I (tg) bis I (tn) ist in entsprechenderweise
als Elemente 32 bis 37 dargestellt.
Das tatsächliche Ausgangsverhalten C (t) des Filters I7 zu
einem bestimmten Zeitpunkt, t, ist natürlich die Summe der Teilverhalten in einem solchen Zeitpunkt auf jedes der ihm
früher zugeführten impulsförmlgen Eingangssignale.
C (t) - I (t - T1) W (T1) + I (t - T2) W (T2) ...
I (t - T1) W (T1)
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c (t) » 2"1^t- T n) w (T)
Dieses Verhalten, dargestellt als Element 28 der Kurve 29 in Pig. 5i>
ist auch als das Paltungsintegral
C (t) - / I (t - Tn) W (Tn) dT T
bekannt.
Die Funktion C (t), die sich, wie zu sehen, mit der Zeit t ändert,
zeigt ein Maximum zur Zeit tQ in Fig. 5i. Dieses Maximum
wird durch eine Änderung des Vorzeichens von Ö (t), der zeitlichen
Änderung von C (t), von einem positiven zu einem negativen Vorzeichen offenbart; und ihr Auftreten (Kurve 30 in
Pig· 5j) wird wenig später ( /j td) als das Auftreten des Maximalwertes
von I (t^) beobachtet und zeigt die vorangegangene
Richtungskoinzidenz der Strahlmitte 13 und des Zieles 11 in
Fig. 1 an. Mit anderen Worten, das Auftreten eines Maximalwertes des Faltungsintegrals stellt dlö optimale Korrelation der
Nachbildung das Systemverhaltens und des tatsächlichen Verhaltens
zu einem punktförmigen Ziel dar, entsprechend einer verzögerten Anzeige derjenigen Abtastzeit (tu), die dem Richtungswinkel (0 (tj,)) eines solchen punktförmigen Zieles zugeordnet
ist.
Eine Signalausblendeinrichtung 18 kann dann, entsprechend einer solchen bestimmten Änderung im Vorzeichen der zeitlichen
Änderung des Ausgangs signals C (t) des Filters 17' (.iüEig. 2),
dazu verwendet werden, durch Ausblednung den Eingang 'einer
Signalauswerteeinrichtung 39 mifc dem entfernungsgetasteten System
nur während eines A.btastzeltintervalles zu verbinden, entsprechend dem kurzen Auftreten dos Maximums, C ,um eine
Anzeige der vorbesserten Winkelauflösung zu schaffen. Mit an-
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deren Worten, die Wirkung des Korrelationsfilters I7 in Fig.
drückt die Darstellung eines punktförmigen Zieles in azimutaler Richtung auf einen kleinen Teil der Antennenstrahlbreite
zusammen, so daß das Ziel in der Darstellung als ein Punkt erscheint.
Die wirkliche Form eines dargestellten Zielkomplexes wird somit klarer wahrgenommen, die allgemeine Deutung eines
Bodenbetrachtungsblldes wird verbessert und die wirkliche azimutale Lage eines interessierenden Zieles kann genauer bestimmt
worden.
Wie in der Anordnung von Fig. 2 gezeigt ist, wird einer Signalauswerteeinrichtung
39 über eine Ausblendeinrichtung 18 das entfernungsgetastete, über die Zeit gemittelte oder integrierte
Ausgangssignal des Filters I7 zugeleitet. Der Vorteil einer
solchen Anordnung besteht darin, daß ein Anzeigesignal, das
über eine Vielzahl von Impulsfolgeintervallon aus dem empfangenen
Signal abgeleitet ist, weniger gestört ist, da die Störungen
die Eigenschaft haben, sich über das Integrationsintervali
"auszumitteln", wodurch ein besseres Signal-Stör-Verhältnis
erzielt wird. Außerdem haben feste Ziele die Eigenschaft, auf der Anzeige klarer hervorzutreten, so daß sie bei größeren
Entfernungen leichter zu identifizieren sind. Die konstante Verzögerung ,\. t. ergibt nur eine kleine Winkoldrehung der
durch die Auswerteeinrichtung 39 erzeugten Bodenbetrachtungsanzeige.
Eine als Beispiel dienende AusfUhrungsform der Korrelationseinrichtung von Fig. 2 ist mehr ins Einzelne gehend in Fig. 3
dargestellt. Dort ist eine Korrelationsfilter©inricntung vorgesehen,
die eine entfernungsgetastete Abtast- und !ladeeinrichtung
31 umfaßt, die dazu boötimmt l3t, auf ein Empflingerauagangssignal
des Radaroystems (von Fig. 2) anzusprechen, und einen Filterkreis 32 umfaßt, der auf die Abtaat- und HaltGOinrlchtung
3I anspricht und eine bestimmte Impulsfunktion entsprechend
der in Vorbindung mit Fig. H- beschriebenen hat. Die
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Konstruktion und Anordnung einer entfernungsgetasteten Abtast- und Halteelnrichtung 31 ist an sich bekannt, wie z.B. durch
die US-Patentanmeldungen Serial-No. 639 238, eingereicht am
17.5.I967>
mit dem Titoi "Rangs-Oated Moving Target Signal
Processor" von J.A. Moulton und Serial-No. 799 O38, eingereicht
am I3.2.I969 mit dem Titoi "Non-Linear Low Pass Filter"
von CL. Lutes, die beide auf die North Amerloan Rockwell Corp., die Reohtsnachfolgerin der vorliegenden Anmeldung übertragen
wurden) deshalb ist dieses Element auch nur in Blockform dargestellt. Das Filter 32 kann duroh ein geeignetes RC-Netzwerk
gebildet werden.
In Flg. 3 ist außerdem eine Signallsierungsolnrichtung 33 für
die zeitliche Änderung vorgesehen, die auf ein Ausgangssignal
des Filterkreises 32 anspricht, um ein Signal zu liefern, das
die zeitliche Änderung der Amplltudo des Auagangsslgnals des
Filterkreise3 32 anzeigt. Diese Signalisierungoeinrichtung für
die zeitliche Änderung kann aus einem differenzierenden Verstärker
bestehen, der sowohl eine Impedanztrennung als auch
die Signalisierung dar zeitlichen Änderung der Amplitude bewirkt, Weiterhin 1st eine Qattersteuereinrichtung vorgesehen,
die mit dem Ausgang der SignallEierungseinrichtung 33 gekoppelt ist und auf eine bestimmte Änderung des Vorzeichens des
Signals der zeltlichen Änderung anspricht, um ein ßattersteuersignal
zu erzeugen. Diese Gattersfcouersinricntung umfaßt
einen Nulldurchgangsdetektor 3^ zum Feststellen einer Änderung
dos Vorzeichens dos Signals der zeltlichen Änderung, die das
Auftreten eines Korrelationsmaxlmums (d.h. dor Spitze der Kurve
29 in Fig. 5i) anzeigt. Ein Ausgangsalgnal des Detektors
3^, da3 einen solchen Zustand anzeigt, wird einer monostabilen
Kipp3tufo 35 zugeführt, um oin Oattersteuorsignal (30 in Fig.
5J) zu erzeugen. Eino Signalgattereinriohtung 18, wie z«B» ein
Snhalttranslstor, mit olnem auf das Oatfcersteuersignalansprechenden Steuereingang überträgt das integriertes Ausgangssignal
doa Filters 32 zu einem Videoverstärker 36j um, falls er-
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wünscht, sowohl eine Impedanztrennung als auch eine Verstärkung
des ausgeblendeten Filterausgangssignals zu bewirken.
Obgleich die Signalisierungseinrichtung für die zeitliche Änderung
und die Gattcrsteuoreinrichtung von Fig. 5 anhand konventioneller
Analogsignalbaugruppen beschrieben worden ist, ist es klar, daß das Prinzip der Erfindung nicht darauf beschränkt
ist und daß wahlweise auch äquivalente digitale Signa !einrichtungen verwendet werden können. Es ist auch klar,
daß, obgleich die Verwendung des erfindungsgemäßen Prinzips anhand der vorbesserten Winkolauflösung für ein Abbildungsradar
beschrieben wordenilst, die offenbarte Technik für die
Verbesserung der Winkelauflösung auch für andere Arten von Entfernungsmeßsysteraen und Abtastabfühlsystemen verwendet werden
kann. Weiterhin ist die Anwendbarkeit des Prinzips nicht nur auf einen Entfernungsbereich eines entfernungsgetasteten
Systems begrenzt, sondern, es ist selbstverstiindlich in gleicher
Weise auf alle interessierenden Entfernungsbereiche In einem entfemungsgetasteten gerichteten Entfernungsmeßsystem
anvrendbar. Äußerdom ist das Korrelationsprinzip nicht auf entfernungsgetastete
Systeme beschränkt, sondern auch in richtungsgetastoten passiven Richtungsabfühleinrichtungen brauchbar,
um die Richtung eines aktiven punktförraigon Zieles, wie
z.B. einer Funkbake genauer zu bestimmen.
Mit anderen Worten, das Korrelationsprinzip dor vorliegenden Erfindung 1st in jedem Datenmusterabtastsystom brauchbar sura
Verbessern der angezeigten Richtungsauflösung desselben durch Korrelation des wirklichen Systemsverhaltens mit cdner normalisierten
Nachbildung des Systemverhaitons zu einem abgetastetem
punktförmigen Datenelement mit Hilfe eines Filters mit
einem Impulsverhai ton, das ein Analogen dieser Nachbildung darstellt.
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Obgleich die Erfindung im Einzelnen beschrieben und erläutert
worden ist, ist es selbstverständlich, daß dies nur zum Zwecke der Erläuterung und nicht im Hinblick auf eine Einschränkung
des Wesens und Umfangs der Erfindung geschah, die lediglich durch die nachfolgenden Patentansprüche begrenzt sein soll.
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Claims (5)
1. Korrelationstechnik zum Verbessern der angezeigten Richtungsauflösung
eines Datenmusterabfühlsystems mit einer Ausgangssignalausvierteeinrichtung, gekennzeichnet duroh die
Schrittes Zuführen eines entfernungsgetasteten Ausgangssignals
de3 Systems zu einer Signalformungseinrichtung, die
ein Impulsverhalten entsprechend einem Analogon einer normierten
Nachbildung des Verhaltens des Abfühlsystems zu
einem abgetasteten punktfUrmigen Datenelemente besitzt, und Koppeln der Signalauswerteeinrichtung mit dem System nur
während einer bestimmten Änderung des Vorzeichens der zeitlichen Änderung der Amplitude des Verhaltens der Signalformungseinrichtung
entsprechend einer maximalen Korrelation des Systemverhaltens mit dem Datenelement.
2, Signalkorrelationseinrlohtung zum Verbessern der Winkelauflösung
eines riohtungsmäßig abtastbaren Richtungsfühlers mit einer gegebenen Strahlbreite, gekennzeichnet durch ein
elektrisches Korrelationsfilter (17)# das dazu vorgesehen ist, ein elektrisches Ausgangssignal des Fühlers (16) zugeführt zu erhalten, und das eine Impulßansprechfunktion entsprechend
einem Anologon einer normierten Nachbildung des abgetasteten Fühlerverhaltens zu einem punktförmigen Ziel
besitzt, und duroh eine Einrichtung (18), die mit dem Korrelationsfilter (17) gekoppelt ist, um ein Ausgangssignal
desselben nur wUhrend einer bestimmten Änderung des Vorzeichens
dar zeltliohon Änderung der Amplitude des Verhaltens
des Filters (I7) durchzulassen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Filter eine entfernungs-zeitgetasteto
Abtast- und Halteolnrlohtung (Jl) umfaßt, die dazu
bestimmt lot, auf ein elektrisches Auegangssignal des Fühlers
anzusprechen, welches eine bestimmte Zielentfernung anzeigt, und.einen Filterkreis (32) umfaßt, der auf die
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Abtast- und Halteeinriohtung (Jl) anspricht und eine bestimmte
Impulsfunktion besitzt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge kennzei
ohnet , daß die Durchlafleinrichtung (18)
eine Einrichtung (33) zum Signalisieren einer zeitlichen Änderung umfaßt, die auf ein Ausgangssignal des Filters
(32) anspricht, um ein Signal zu erzeugen, das eine zeitliche Änderung des Filteräusgangssignals anzeigt, und gekennzeichnet durch eine Gattersteuereinriohtung (3^, 35)>
der ein Ausgangssignal der Signalisierungseinrlchtung (33) für
die zeitliche Änderung zugeleitet wird und die auf einen
™ bestimmten Wechsel des Vorzeichens des Signals der zeitlichen
Änderung anspricht, um ein ßattersteuersignal zu erzeugen,
und durch eine Signalgattereinrietitung (18), die
mit dem Ausgang des Filters (32) verbunden ist und einen Gattersteuereingang besitzt, der auf das öattersteuerslgnal
anspricht.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oöer 4, gekennzeichnet duroh
eine Signalauswerteeinrichtung, die mit dem Korrelationsfilter
und der Gattereinrlentung hintereinander geschaltet
ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US87731169A | 1969-11-17 | 1969-11-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2048200A1 true DE2048200A1 (de) | 1971-07-01 |
| DE2048200B2 DE2048200B2 (de) | 1971-11-25 |
Family
ID=25369707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702048200 Pending DE2048200B2 (de) | 1969-11-17 | 1970-09-30 | Signalkorrelationsverfahren und einrichtung zum verbessern der winkelaufloesung eines gerichteten entfernungsmess systems |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3710384A (de) |
| JP (1) | JPS509160B1 (de) |
| DE (1) | DE2048200B2 (de) |
| GB (1) | GB1290047A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0427969A3 (en) * | 1989-11-14 | 1992-08-19 | Leica Heerbrugg Ag | Pulse time of flight measurement device |
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- 1969-11-17 US US00877311A patent/US3710384A/en not_active Expired - Lifetime
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1970
- 1970-09-18 GB GB1290047D patent/GB1290047A/en not_active Expired
- 1970-09-30 DE DE19702048200 patent/DE2048200B2/de active Pending
- 1970-10-20 JP JP45092721A patent/JPS509160B1/ja active Pending
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|---|---|---|---|---|
| EP0427969A3 (en) * | 1989-11-14 | 1992-08-19 | Leica Heerbrugg Ag | Pulse time of flight measurement device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS509160B1 (de) | 1975-04-10 |
| US3710384A (en) | 1973-01-09 |
| GB1290047A (de) | 1972-09-20 |
| DE2048200B2 (de) | 1971-11-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |