[go: up one dir, main page]

DE2048127A1 - Zementzusatz - Google Patents

Zementzusatz

Info

Publication number
DE2048127A1
DE2048127A1 DE19702048127 DE2048127A DE2048127A1 DE 2048127 A1 DE2048127 A1 DE 2048127A1 DE 19702048127 DE19702048127 DE 19702048127 DE 2048127 A DE2048127 A DE 2048127A DE 2048127 A1 DE2048127 A1 DE 2048127A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cement additive
weight
cement
parts
additive according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702048127
Other languages
English (en)
Inventor
Tsutomu Azumi Tsukuru Nishikubiki Nngata Mizunuma (Japan) P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denka Co Ltd
Original Assignee
Denki Kagaku Kogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Denki Kagaku Kogyo KK filed Critical Denki Kagaku Kogyo KK
Publication of DE2048127A1 publication Critical patent/DE2048127A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/06Aluminous cements
    • C04B28/065Calcium aluminosulfate cements, e.g. cements hydrating into ettringite
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

19453
Denki Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha, Tokyo/Japan
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zementzusatz und insbesondere auf einen Zementsusatz für Mörtel.
Der erfindungsgemäße Zementzusatz besteht im wesentlichen aus einem Zementexpandiermittel, das sich aus einem hauptsächlich aus Kalziumsulfoaluminat bestehenden Mineral zusammensetzt, und enthält geeignete Mengen eines organischen Bindemittels, eines Schäummittels, eines Dispergiermittels und gegebenenfalls eines Abbindebeschleunigers; er besitzt auf Grund der synergistischen Wirkungen dieser Mittel alle Eigenschaften, die für Mörtel erforderlich sind.
Venn ein Mörtel aur Befestigung von Ankerbolzen für Brücken und dergl. oder zum Bau eines Sockels für eine Maschine hergestel3.t wird, dann ist es erwünscht, die Ve rarbe.it barkeit, die Frühfestigkeit und die Bindescherfestigkeit zu verbessern, ohne daß ein Ausbluten oder ein Setzen auftritt. Bisher wurden Eisenpulver enthaltende Mörtel verwendet, um. diesen Problemen beizukommen. Mit diesem Material wurden die Setzprobleme gegenüber gewöhnlichem Zement ötark verbessert, jedoch besitzt dieses Material eine niedrige
109822/166 7
Bindescherfestigkeit. Außerdem haben sich die Eigenschaften des Mörtels niemals richtig entwickelt.
Durch die vorliegende Erfindung wurden nun diese Schwierigkeiten behoben. Die Hauptkomponente des erfindungsgemäßen Zementzusätzes ist Kalziumsulfoaluminat, welches bei Hydratation Ettringit (3OaO.Al2O,.3CaSO^.32H2O) bildet und sich dabei expandiert. Im allgemeinen besitzt Zement den Nachteil, daß er beim Härten und Trocknen nach der Hydratation schrumpft, Kalziuiasulf oaluminat beseitigt diese Schwierigkeit in wirksamer Weise, und infolgedessen ist Kalziumsulfoaluminat die Grundkomponente für den erfindungsgemäßen Zementzusatz. Es ™ verhindert das Ausbluten und Setzen und außerdem eine Rißbildung auf Grund der Schrumpfung beim Trocknen.
Der Ausdruck "Kalziumsulfoaluminat-Expandiermittel" wie er hier verwendet wird, bezieht sich auf ein Kalziumsulfoaluminat, das bei der Hydratation Ettringit bildet, der einen hohen Sulfatgehalt aufweist.
Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß, wenn die richtigen Mengen eines organischen Bindemittels, eines Schäummittels, eines Dispergiermittels und gegebenenfalls eines Abbindebeschleunigers dem Kalziumsulfoaluminat-Ebcpandiermittel zufe gesetzt werden, das resultierende Gemisch sich besonders als Zementzusatz für Mörtel eignet. In der Folge werden Erläuterungen über die obigen vier Zusätze, die im erfindungsgemäßen Zementzusatz enthalten sind, gegeben.
Als organische Bindemittel sollen beispielsweise Polyvinylalkohol, MethylZellulose, GMO, Gelantine und Stärke erwähnt werden, welche sich im Zement mit Wasser verbinden und die Viskosität des Zementbreies selbst erhöhen, wodurch das jteie Wasser im Brei erhöht und damit das Ausbluten verhindert werden kann. Um jedoch das Ausbluten nur durch den
109822/1667
_ 3 —
Zusatz eines Bindemittels vollständig zu verhindern, ist eine große Menge organisches Bindemittel nötig, weshalb die Festigkeit nach dem Aushärten des Breies verringert ist.
Erfindungsgeinäß könne die Funktion des Bindemittels verbessert werden, indem 0,1 bis 2,0 Gew.-%, bezogen auf das Kalziumsulfoaluminat-Expandiermittel, von dem organischen Bindemittel zu den anderen Zusätzen zugegeben wurden. Wenn die Menge weniger als 0,1 Gew.-% beträgt, dann tritt der Effekt nicht auf, während mehr als 2 Gew.-% die Festigkeit des Mörtels verringern.
Als Schäummittel können beispielsweise Metallpulver, wie z.B. Al oder Zn, oder OaSi, AlN und dergl. verwendet werden, welche ■% eine sehr hohe Schaumstabilität ergeben. Diese Mittel bilden unabhängige Poren im Zementbrei und verbessern dadurch die Fließfähigkeit und die Fülleigenschaften des Breies auf Grund des Trageeffekts der Poren, und außerdem verhindern sie ein Setzen der Oberfläche von Zementbrei, Mörtel und Beton. In Mörtel und Beton verhindert das Schäummittel wegen der Porenbildung das Setzen von Aggregaten, das Ausbluten und das Setzen der Oberfläche. Wenn jedoch das Schäummittel im Zementbrei alleine verwendet wird, dann ist die Viskosität des Zementbreies selbst unzureichend, weshalb die erzeugten Poren leicht aufschwimmen und durch das Aufschwimmen Wege für das Wasser im Brei gebildet werden. Dies macht es unmöglich, λ ein vollständiges Ausbluten zu verhindern. Außerdem tritt das Setzen der Oberfläche im gegossenen Beton stärker auf als üblich, weil Poren verschwinden. Dieser Schwierigkeit wurde dadurch bei gekommen, daß das Schäummittel zusammen mit anderen Zusätzen verwendet wird. Die eingemischte Menge des Schäummittels beträgt 0,005 bis 0,5 Gew,-%, bezogen auf das Kalsiumsulfoaluminat-.Expandiermittel. Wenn die Menge weniger als 0,005 Gew*-% betragt, ist es unmöglich, einen zufriedenstellenden Effekt zu erzielen, während, wenn die Menge mehr als 0,5 Gew.~% beträgt, die Festigkeit des Mörtels abnimmt. Wenn das oben erwähnte Schäummittel und das organische
109877/1667
20A8127
Bindemittel dem Kalziumsulfoaluminat im oben erwähnten Mischungsverhältnis zugesetzt werden,dann kann ein wesentlich besserer Effekt erreicht werden als bei den üblichen Mörtelmaterialien; beispielsweise ist die Bindescherfestigkeit um ungefähr das 6-fache verbessert. Demgfeinäß kann das Kalziumsulfoaluminat-Expsjidieriiittel gemeinsam mit dem Schäummittel und dem organischen Bindemittel verwendet werden. Jedoch ist bei dieser Zusammensetzung die Anfangsdruckfestigkeit nichb sehr stark verbessert, weshalb ein solcher Zementsusatz für Mörtel nicht ganz zufriedenstellend ist.
Erfindungsgemäß wurde weiterhin ein idealer Zement ztisat ζ für Mörtel gefunden, der auch eine verbesserte Anfangsfestigkeit aufweist, da er zusätzlich ein Dispergiermittel und einen Abbindebeschleuniger neben den oben erwähnten beiden Zusätzen enthält-
Im allgemeinen bestehen feine Pulver, wie ■ z.Bi^si&eia&h-t,-aus feinen Teilchen, die als primäre Teilchen bezeicSiiiet werden. Durch "Van der Walls'sehe Kräfte flocken diese Teilchen zusammen, wobei sekundäre Teilchen (Agglomerate) mit vielen Zwischenräumen gebildet werden und eine große Anzahl primärer Teilchen miteinander in Berührung steht. Wenn solche sekundären Teilchen, die groß erscheinen, in Wasser dispergiert werden und die Dispersion stehen gelassen wird, dann sinken diese Teilchen augenblicklich zu Boden, weshalb eine gute Suspension nicht erhalten werden kann, auch wenn man heftig rührt. Wenn ein solches Zementagglomerat mit einem Dispergiermittel, -wie z.B. Natrium- oder Kaliumligninsulfonat und dergl., versetzt wird, dann dringt das Dispergiermittel zwischen die primären Teilchen ein und wird auf den Oberflächen der primären Teilchen absorbiert, wodurch die Oberfläche eines jeden Teilchens durch die negative Ladung des Dispergiermittels negativ aufgeladen wird und eine Abstoßung zwischen dm Oberflächen entsteht. Hierdurch werden die sekundären Teilchen wieder injrimäre Teilchen aufgeteilt,
10982?M667
wobei eine elektrische Doppelschicht entsteht und eine Ausfällung kaum auftritt. Hierdurch wird eine verbesserte Suspension erhalten« Infolgedessen wird die Verarbeitbarkeit (Fließfähigkeit) des Breies, des Mörtels, des Betons oder dergl. verbessert.Die zu verwendende Menge Wasser ist geringer, weshalb die Festigkeit beträchtlich vergrößert ist. Die eingemischte Menge des Dispergiermittels beträgt 1,0 bis 6,0 Gew.-%, bezogen auf das Kalziumsulfoaluminat-Ebcpandiermittel. Wenn die Menge kleiner als 1,0 Gew.~% ist, dann ist der Dispergiereffekt nicht ausreichend, während, wenn die Menge 6,0 Gew.-% übersteigt, die Anfangsfestigkeit abnimmt.
Es wurde gefunden, daß beim Arbeiten während einer kalten Jahreszeit oder, wenn ein rasches Arbeiten erforderlich und eine frühe Festigkeit nötig ist, organische und anorganische Halogenide als Abbindebeschleuniger verwendet werden können. Hierdurch wird das Verhalten des Mörtelmaterials vollständig entwickelt, ohne daß die Funktionen der einzelnen Zusätze beeinträchtigt werden. Die eingemischte Menge des Abbindebeschleunigers beträgt 0,5 bis 10,0 Gew.-%% bezogen auf das Kalziumsulfoaluminat-Expandiermittel. Wenn das Verhältnis nicht in diesem Bereich liegt, dann wird die Frühfestigkeit nicht vollständig entwickelt. Als Abbindebeschleuniger können beispielsweise ZnCl2, AlOl,, OaOl2, MgOl2, FeCl2, FeCl^, MOl^, CoCl^, MgBr2, ZnJ2, OaJg,'OHOX51 CCl^ und % dergl. verwendet werden.
Der erfindungsgemäße Zementzusatz für Mörtel besteht also aus 0,1 bis 2,0 Gew.-% organischem Bindemittel, 0,005 bis 0,5 Gew.-% Schäummittel und 1,0 bis 6,0 Gew.-% Dispergiermittel und im übrigen aus Kalziumsulfoaluminat und enthält gegebenenfalls 0,5 bis 10,0 Gew.-% Abbindebeschleuniger, wobei jeder Prozentsatz auf die Menge dee Kalziumsulfoaluminat-Ebcpandiermittels bezogen ist. Wenn ein solcher Zusatz mit
109822/1667
Zement im. Mischungsverhältnis von 5 "bis 15 Gev.-% Zusafcs auf 95 bis 85 lew.-% Zement gemischt wird, dann kann ein Mörtel erhaltei werden, der im wesentlichen alle Eigenschaften eine.s gutea Mörtels aufweist. Bei weniger als 5 Gew.-% kann ein zufri2de isteilender Effekt nicht erhalten werden* Wenn mehr als 15 xew,-% verwendet werden, dann nimmt die Festigkeit des Möetels ab.
Zemente, die α it lern erfindungsgemäßen Zementztißata gemischt werden können, si id z.B. üblicher Ibrtland-Zemeiit» frühhochfester Zement, mäSig erhitzter Zement, Hochofenschlacke—Portlandzement, Flagaschezeinent, Kieselsäuresement und dergleichen. Der erfindungsgemäße Zementzusatz eignet sich besonders zum Füllen, wie z«B. für Ifeschinensockel·, Eisenbahnkörper, untere Teile von Brückenträgern, Verbindurigsstrukburen, Gründungen für StaSiltirme von Hochspannungsleitungen uiad dergleichen.
Die folgenden Seispiele erläutern die Erfindung, sie sind nicht in einscaräokendem Sinne aufzufassen. Me Prossenfcangaben sind in GrewLcht ausgepjrückt«
Beispiel 1
11% einer Kiscaun?, die aus 96,1 Teilen Ealai-uuisulfoaluminat-Expandiermitte L (Aiarenaeichen: GSA, hergestellt vo:.i Denki Kagaku K.K.), 3,9 Teilen Polyvinylalkohol, 0..0C9 Tsilen pulverförmigeii Aliminium und 3 Teilen KalziunlJgninsulfonat Bestand, wurde tniu 89 Teilen normalem Portland-Zement ge» miecht. Mt den rasultierenden Gemisch wurden physikalische Versuche durch$ef ihrt, derei?. Hesultave in der folgenden Tabelle 2 angegeoen sind. Zum Vergleich sind die Resultate eines Gemische mii üblichem Eisenpul^erzusatii ebenfalls in der Tabelle 2 mgsgebeti. Dae hier verwo»de;;e Keliiiumsulfoaluminat-Expa uiinrmit'üel besitzt die la dei· folgenden Vnbelle 1 angeg ibeue Zuriammensetzung.
109822/166 7
BAD ORIGINAL
... η _ Tabelle
Glüh
verlust
Unlös
liches
r 12, 3 Fe 2°3 CaO MgO TiO2 SO, 2
0,5 2,5 0 ,7 48,7 0,4 0,5
Zusatz
erfindungsgemäß
üblicher Zu-
Tabelle
"FIi-iß- Ausblutungswer :'j verhältnis
m/m %
Druckfestigkeit nach dem
1.Tag k/^
Setz- Bindesche» vcrhältHfestigkeit nis % inacli 7 Tagen kg/cm2
28,5
Meßverfahren
1. Fließwert: J 2<. Ausblutnngsν
3. Druckf e s tigle
4. S et zverhältn Der Mörtel w gestellten Z; einer Höhe v lung wurde iv des Mörtels
Setacn der H Mörtels vjurd- und der Durc' Bindescherfe Der Mörtel v;
•IS. R~5201
J3?h.:i]tnis: JIS. A-1123
5.Lt: ffIS.H-52Ci
,s:
ird<; in einen aus einem rostfreien Stahl her-
KLijider rait einem Durchmesser von 5 cm und
m iO cm eingefüllt. Eine Oberflächenbehand-
uaj.-;telbar darauf durchgeführt. Das obere Ende
.ra liehälter wurde mit null bezeichnet, und das
i:?t<!.!oberfläche 24 st nach der Einfüllung des
i durch einen Mikrometer an 5 Punkten gemessen,
uaclinitt wurde errechnet.
ri; j.{;keit:
: in einen Stahlring (Innendurchmesser
109822/1667
BAD
15,6 cm, Außendurchmesser 16,5 cm, Hohe 4 cm) eingefüllt, und nach einem gegebenen Alter wurde der Randteil des Mörtels mit Hilfe einer Stahlscheibe (Durchmesser 15 cm, Höhe 4,5 cm) nach unten gepreßt und der Mörtel wurde aus dem Stahlring ausgedrückt. Aus der erforderlichen Belastung
2 P kg und der inneren Oberfläche des Rings A cm wurde die Bindescherfestigkeit S gemäß der folgenden Formel errechnet
S - P/A.
Beispiel 2
Der Zementzusatz von Beispiel 1 wurde in einem geschlossenen Behälter eine längere Zeit gelagert, und die Veränderungen der Eigenschaften wurden in Zeitabständen von einem Monat bestimmt. Wie aus Tabelle 3 ersichtlich ist, wurde eine Änderung auch nach 6 Monaten noch nicht beobachtet.
Tabelle 3
Alter
Monate
Ausblutungs-
verhältnis
%
Druck
festig
keit nach
dem 1. Tag
kg/cm*
Setzver
hältnis
%
Bindescherfestig
keit nach 7 Tagen
p
kg/cm
O O 251 +0,23 28,5
1 O 267 +0,26 29,0
2 0 265 +0,24 28,7
4 O 270 +0,27 28,1
6 0 258 +0,25 29,1
109822/1667
Beispiel 3
eines Gemische, das aus 95,1 Teilen Kalziumsulfoaluminat Expandiermittel, 0,4 Teilen Methylzellulose, 0,007 Teilen Kalzium-Silicium-Pulver, 3,5 Teilen Natriumligninsulfonat und 1,0 Teil Magnesiumchlorid bestand, wurde mit 89 % normalem Portland-Zement gemischt. Mit dem erhaltenen Gemisch wurden Versuche zur Ermittlung der physikalischen Eigenschaften durchgeführt, und außerdem wurde ein Vergleichsversuch mit üblichem Eisenpulver vorgenommen. Die Testresultate sind in der folgenden Tabelle 4 angegeben.
Tabelle 4
Zusatz Fließ-
wert
m/m
Ausblu
tungsver
hältnis
%
Druck
festig
keit n.
einenuTag
kg/cmr
Setzver
hältnis
%
Bindescher
festigkeit n.
7 Tagen
p
kg/cm
erfindungs
gemäß
herkömmli
cher Zusatz
200
200
0
0
333
309
+0,32
-0,47
31,5
4,6
Wenn ein frühe Festigkeit erzeugender Zementzusatz gemäß der Erfindung verwendet wird, dann ergeben sich folgende Vorteile: (1) es tritt kein Ausbluten auf, (2) es tritt kein Setzen auf, (3) die Bindescherfestigkeit ist merklich erhöht, (4) die Frühfestigkeit ist verbessert und (5) die Verarbeitbarkeit ist günstiger, wenn man einen Vergleich mit herkömmlichen Zusätzen zieht.
109822/1667

Claims (2)

- ίο - Patentansprüche
1. Zementzusatz, bestehend aus 100 Gewichtsteilen eines sich hauptsächlich aus Kai "iumsuli'oaluminat zusammensetzenden Minerals, welches bei Hydratation Ettringit mit einem hohen Sulfatgehalt bildet, und aus 0,1 bis 2,0 Gewichtsteilen eines anorganischen Bindemittels, aus 0,005 bis 0,5 Gewichtsteilen eines Schäummittels und aus 1,0 bis 6,0 Gewichtsteilen eines Dispergiermittels.
2. Zementzusatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er noch zusätzlich 0,5 bis 10 Gewichtsteile Abbindebeschleuniger enthält.
3· Zementzusatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Bindemittel aus Polyvinylalkohol, Methylzellulose, CMO, Gelantine oder Stärke besteht.
M-* Zementzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß das Schäummittel aus Al, Zn, CaSj. oder AlN besteht.
5· Zementzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel aus Natriumligninsulfonat oder Kaliumligninsulfonat besteht.
6> Zementzusatz nach einem der Ansprüche 2 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Abbindebeschleuniger aus ZnCl2, AlCl5, CaCl2, MgCi2, .FeCl5, FeCl2, NiCl4, CoCl4, MgBr2, ZnJ2", CaJ2, CHCl5 oder CCl4 besteht.
109827/1667
DE19702048127 1969-11-04 1970-09-30 Zementzusatz Pending DE2048127A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8762769 1969-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2048127A1 true DE2048127A1 (de) 1971-05-27

Family

ID=13920201

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702048127 Pending DE2048127A1 (de) 1969-11-04 1970-09-30 Zementzusatz

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3663287A (de)
CH (1) CH565119A5 (de)
DE (1) DE2048127A1 (de)
FR (1) FR2061199A5 (de)
GB (1) GB1297048A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS48101710A (de) * 1972-04-07 1973-12-21
WO1999007648A1 (de) 1997-08-05 1999-02-18 Oberste-Padtberg, Rüdiger Bindemittel für spartelmassen und dünnbettmörtel
DE4447852C2 (de) * 1993-08-05 2001-06-07 Denki Kagaku Kogyo Kk Zementbeimischung, Zementzusammensetzung und deren Verwendung zur Herstellung von chemisch vorgespanntem Beton

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3854985A (en) * 1972-06-09 1974-12-17 Kowa Chem Ind Ltd Method for applying mastic paint compositions to concrete bases
JPS5327740B2 (de) * 1972-09-27 1978-08-10
FR2250811B1 (de) * 1973-11-09 1978-02-24 Lafarge Sa
JPS51116823A (en) * 1975-04-05 1976-10-14 Nichireki Chem Ind Co Superrapid hardening mixture
US4309325A (en) * 1976-07-13 1982-01-05 Societe Metallurgique De Bretagne Clay-cement mortars and to the product made with said mortars
US4090884A (en) * 1976-07-16 1978-05-23 W. R. Bonsal Company Inhibitors for alkali-glass reactions in glass fiber reinforced cement products
US4256500A (en) * 1978-04-24 1981-03-17 The Partners Limited Pozzolan cement compositions
US4340427A (en) * 1979-05-10 1982-07-20 Halliburton Company Well cementing process and gasified cements useful therein
US4304298A (en) * 1979-05-10 1981-12-08 Halliburton Company Well cementing process and gasified cements useful therein
US4313763A (en) * 1980-02-12 1982-02-02 Turpin Raymond C Jun Cement compositions containing self-setting pozzolans
US4654084A (en) * 1983-10-12 1987-03-31 Construction Products Research Inc. Method for controlling contraction in setting cementitious systems
US4900359A (en) * 1984-06-25 1990-02-13 Lisa Concrete Inc. Cellular concrete
US5007965A (en) * 1989-05-31 1991-04-16 Kansai Engineering Co., Ltd. Material for treating heavy metals and metal ions
US5183505A (en) * 1992-05-27 1993-02-02 Concrete Technology, Inc. Cellular concrete
EP0587383A1 (de) * 1992-09-10 1994-03-16 Halliburton Company Herstellungsmethode eines Zementagglomerats.
US5366550A (en) * 1993-04-02 1994-11-22 Tec Incorporated Latex modified cement-based thin set adhesive
US5339902A (en) * 1993-04-02 1994-08-23 Halliburton Company Well cementing using permeable cement
US5968255A (en) * 1997-04-14 1999-10-19 Halliburton Energy Services, Inc. Universal well cement additives and methods
US5749418A (en) * 1997-04-14 1998-05-12 Halliburton Energy Services, Inc. Cementitious compositions and methods for use in subterranean wells
US6457524B1 (en) 2000-09-15 2002-10-01 Halliburton Energy Services, Inc. Well cementing compositions and methods
US6488762B1 (en) 2000-10-30 2002-12-03 Advanced Materials Technologies, Llc Composition of materials for use in cellular lightweight concrete and methods thereof
US20060054056A1 (en) * 2004-09-13 2006-03-16 Rockwood Pigments Na, Inc. Process for producing manufactured concrete products with reduced efflorescence
WO2007029995A1 (es) * 2005-09-07 2007-03-15 Alanis Ortega Javier Isaias Compuesto cementoso resistente al impacto de balas
CN106543984A (zh) * 2016-10-21 2017-03-29 中国石油集团川庆钻探工程有限公司长庆固井公司 一种油井水泥膨胀剂及其制备方法
CA2999580A1 (en) * 2017-04-03 2018-10-03 Michael John Mabey Light-weight, fire-resistant composition and assembly

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2576955A (en) * 1946-10-18 1951-12-04 Universal Atlas Cement Company Low-water-loss cement
US3027266A (en) * 1953-02-19 1962-03-27 Wikne Sverre Porous structures
US2857287A (en) * 1954-12-30 1958-10-21 Kampf Leo Mortar and light-weight concrete composition
US2927033A (en) * 1957-06-04 1960-03-01 American Marietta Co Hydraulic cement compositions
US3090692A (en) * 1959-11-06 1963-05-21 Martin Marietta Corp Hydraulic cement additives and cement compositions containing same
US3053673A (en) * 1960-03-18 1962-09-11 Halliburton Co Oil well cement compositions
US3414420A (en) * 1965-01-28 1968-12-03 United States Steel Corp Oil well cement and method of making the same
GB1159246A (en) * 1965-12-24 1969-07-23 Denki Kagaku Kogyo Kk Expansive Cement Additive and process for producing the same
US3303037A (en) * 1966-05-12 1967-02-07 Chem Prestressed Concrete Expansive cements and components thereof

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS48101710A (de) * 1972-04-07 1973-12-21
DE4447852C2 (de) * 1993-08-05 2001-06-07 Denki Kagaku Kogyo Kk Zementbeimischung, Zementzusammensetzung und deren Verwendung zur Herstellung von chemisch vorgespanntem Beton
WO1999007648A1 (de) 1997-08-05 1999-02-18 Oberste-Padtberg, Rüdiger Bindemittel für spartelmassen und dünnbettmörtel

Also Published As

Publication number Publication date
FR2061199A5 (de) 1971-06-18
US3663287A (en) 1972-05-16
GB1297048A (de) 1972-11-22
CH565119A5 (de) 1975-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2048127A1 (de) Zementzusatz
DE4324334B4 (de) Verfahren zum abrupten Herabsetzen der Fliessfähigkeit einer pumpfähigen Zement enthaltenden Mischung
CH658854A5 (de) Zusatzmittel fuer zement, beton oder moertel, verfahren zu dessen herstellung und dessen verwendung.
DE60313217T2 (de) Flüssiger abbindebeschleuniger für portlandzement enthaltende zusammensetzung
DE2124670A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer modi fizierten Portlandzementzusammensetzung
DE2756798A1 (de) Verfahren zur herstellung eines zementmoertels sowie seine verwendung zur herstellung eines leichtgewichtige zuschlagstoffe enthaltenden betons
DE2354065A1 (de) Sich ausdehnende zementmischung
DE69418316T2 (de) Verfahren zur herstellung von beton
DE2809537C3 (de) Verfahren zur Herstellung von erhärtenden Bindemitteln auf der Basis von Zement
EP1833770A1 (de) Selbstverlaufende bodenspachtelmasse mit verbesserter oberfl[chengl[tte
DE4342407A1 (de) Hydraulisches Bindemittel und seine Verwendung
DE2619790A1 (de) Verfahren zur herstellung von ausbreitungsfaehigen zementkonglomeraten von hohem widerstand
DE19857728C2 (de) Fließestrich-, Putz-, Beton- oder Mörteltrockenmischung mit wenigstens zwei pulverförmigen Mehlkornanteilen und Verfahren zu deren Herstellung
DE3527982A1 (de) Moertelmischung fuer schnellerhaertende zementestriche
DE4427661C2 (de) Zementbeimischung, Zementzusammensetzung und Verwendung der Zementzusammensetzung
DE1182128B (de) Latexmodifizierter Portlandzementmoertelansatz
DE10141864B4 (de) Verwendung einer Schnellzement-Bindemittelmischung für einen schnellerhärtenden strukturviskosen Beton, insbesondere für Verkehrsflächen
DE3005896C2 (de)
DE2658128C3 (de) Fließfähige Betonmischung
DE3526455C2 (de)
DE2953652C1 (de) Hydraulische anorganische Masse
DE2048127B (de) Zementzusatz zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit, der Fruhfestigkeit, der Bindescherfestigkeit und der Schrumpfung
DE660268C (de) Vervollkommnungen an hydraulischen Bindemitteln
DE4434322A1 (de) Zementbeimischung, Zementzusammensetzung und daraus hergestellter chemisch vorgespannter Beton
AT373571B (de) Verfahren zum verkuerzen der abbindezeit von zementpaste, moertel oder beton