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Verfahren zur Uberwachung einer für die Einstellung von Eoppelpunktschaltern
eines PCM-Verbindungskoppelfeldes vorgesehenen Schaltungsanordnung (Zusatz zu P
18 00 726.6 - 31) Das Hauptpatent . . . . . .(Dt.-Anm. P 18 00 726.6 - 31) betrifft
ein Verfahren zur Aufnahme und Weitergabe von Nachrichtensignalen, insbesondere
PCM-Signalen, in einer mit zumindest zwei Jeweils in ankommender und abgehender
Ubertragungsrichtung Nachrichtensignale, insbesondere PCM-Signale, führenden Ubertragungsstrecken
verbundenen Zeitmultiplei-, insbesondere PCM-Zeitmultiplex-Vermittlungsstellen,
eines Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultiplex-Fernmeldenetzes, in welchem
die Pulsrahmen aller von einer solchen Vermittlungsstelle abgehender Leitungen untereinander
synchronisiert sind und die Pulsrahmen aller bei einer solchen Vermittlungsstelle
ankommender Leitungen mit Hilfe von in diese Leitungen eingefügten Verzögerungsgliedern
untereinander synchronisiert sind und in welchem bei einem über eine solche Vermittlungs
stelle verlaufenden Verbindungsaufbau einer Verbindung, der in den Pulsrahmen der
Jeweiligen ankommenden Leitung ein bestimmter Zeitkanal zugeteilt ist, im Pulsrahmen
der in Frage kommenden, in Verbindungsaufbaurichtung abgehenden Leitung der Jeweils
nächste freie Zeitkanal zugeteilt wird, wobei für die Ubertragung von Nachrichtensignalen
über eine mit einer solchen Vermittlungsstelle verbundene Ubertragungastrecke in
beiden t;bertragungsrichtungen Jeweils der gleiche Zeitkanal innerhalb des Jeweiligen
Pulsrahmens benutzt wird. Als kennzeichnend für dieses Verfahren wird angesehen,
daß die in die bei den Jeweiligen Verniittlungsstellen ankommenden Leitungen eingefügten
Verzögerungsglieder so bemessen werden, daß die Pulsrahmen der von den Jeweiligen
Vermittlungsstellen abgehenden Leitungen eine gegenüber den Pulsrahmen der bei den
Jeweiligen
Vermittlungsstellen ankommenden Leitungen unterschiedliche,
Jeweils durch eine nach Maßgabe eines gewünschten mittleren Gesamtzeitabstands zwischen
den Jeweils zugeteilten Zeitkanälen festgelegte Verzögerungszeit gegebene Zeitlage
besitzen.
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Durch die vorstehend genannten Maßnahmen ist es möglich, bei den für
eine Zeitkanalumsetzung in der jeweiligen Vermittlungsstelle vorzusehenden Zwischenspeichern
mit einer relativ geringen Speicherkapazität auszukommen. Dabei kommt man nämlich
in der Jeweiligen Yermittlungsstelle mit relativ wenigen Zwischenspeichern aus,
deren jeder eine dem Doppelten der genannten festgelegten Verzögerungszeit entsprechende
Gesamtspeicherzeit besitzt. Besitzt die obengenannte festgelegte Verzdgerungszeit
z.B. eine der Dauer von drei Zeitfächern bzw. Zeitkanälen entsprechende Dauer, so
besitzt die Jeweilige Gesamtspeicherzeit eine der Dauer von sechs Zeitfächern bzw.
Zeitkanälen entsprechende Dauer.
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Um die Jeweiligen Nachriohtensignale, insbesondere PCM-Signale, über
eine Vermlttlungßstelle der vorstehend erwähnten Art führen zu können, iet diese
Vermittlungsstelle mit einem Verbindungskoppelfeld versehen. Dieses Verbindungskoppelfeld
weist dabei Jeweils unterschiedlich bemessene Paare von in ihrer Speicherzeit zueinander
komplementären (bezogen auf das Doppelte der erwähnten PulBrahmenverzdgerungsseit)
Zischenspeichern auf, über die die Jeweiligen Nachrichtensignale bzw.
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PCY-Signale geführt werden. Diese Zwischenspeicher sind über Xoppelpunktsohaltor
an die Jeweiligen ankommenden bzw. abgehenden Leitungen für die Aufnahme bzw. Abgabe
entsprechender Naohrichten.ignale bzw. POl-Signale anschaltbar. Die Steuerung bzw.
Einstellung der Koppelpunktschalter eriolgt durch eine hierfür vorgesehene Sohaltungsanordnung.
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Ul eine ordnungsgemäße Aufnahme von im Zuge der Jeweiligen Bachriohtenverbindung
auftretenden Nachrichtensignalen zu gewährleiste, ist es erforderlich, die Bereitstellung
der in
der Jeweiligen Vermittlungsstelle aufgenommenen Sachrichtensignale
für die Ubertragung über das betreffende PCM-Verbindungskoppelfeld und die Einstellung
der Koppelpunktschalter dieses PCM-Verbindungskoppelfeldes synchron zueinander vorzunehmen.
Mit RUckaicht darauf, daß die in der Jeweiligen Vermittlungsstelle der Eingangsseite
des Koppelfeldes zugefWhrten Nachrichtensignale jeweils in Zeitfächern von Zeitkanälen
auftreten, deren aufeinanderfolgende Zeitfächer in aufeinanderfolgenden Pulerahmen
zusammengefaßt sind, und daß eine entsprechende Pulsrahmenbildung bezüglich der
für die Einstellung der Koppelpunktschalter des PCM-Verbindungskoppelfeldes vorgesehenen
Steuersignale angewendet wird, müssen die betreffenden Pulsrahmen zeitlich miteinander
koinzidieren.
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Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren
gemäß dem Hauptpatent einen Weg zu zeigen, wie dabei eine für die Einstellung von
Koppelpunktschaltern eines PCM-Verbindungskoppelteldes vorgesehene Schaltungsanordnung
überwacht werden kann.
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Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe ausgehend von einem
Verfahren gemäß dem Hauptpatent (Dt.-Anm. P 18 00 726.
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6 - 31) erfindungsgemäß dadurch, daß in zu der jeweiligen Einstellanordnung
gehörend. Haltesätze, deren Jeder einer in der Jeweiligen Vermittlungsstelle von
einer benachbarten Vermittlungsstelle her ankommenden und einer zu dieser benachbarten
Vermittlungsstelle hin abgehenden Leitung zugeordnet ist, an wenigstens einem der
Lage eines Zeitfaches insbesondere eines von keiner Nachrichtenverbindung belegbaren
Zeitkanals innerhalb des Jeweiligen Pulsrahmens, in welchem die für die Zuführung
von Nachrichtensignalen, insbesondere PCM-Signalen, zu dem PCM-Verbindungskoppelfeld
dienenden Zeitfächer auftreten, entsprechenden Speicherplatz ein Uberwachungekode
eingeschrieben und zu entsprechenden Zeitpunkten während aufeinanderfolgender Pulsrahmen
abgegeben wird, daß zu einem der
Lage des jeweiligen Speicherplatzes
entsprechenden Zeitpunkt innerhalb aufeinanderfolgender Pulsrahmen von einem Signalgenerator,
der für die Aufnahme der Nachrichtensignale in der Jeweiligen Vermittlungsstelle
dienende Steuersignale abgibt, zusätzlich abgegebene Kontrollsignale mit den von
den Halteeätzen'jefeils abgegebenen Überwachungskodes oder mit diesen entsprechenden
Signalen verglichen werden und daß bei Feststellung einer nicht vollständigen Übereinstimmung
der miteinander verglichenen Signale ein Fehlermeldesignal abgegeben wird.
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Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß unter Ausnutzung der
für die Einstellung von Koppelpunktschaltern nicht ausnutzbaren Speicherkapazität
in den Haltesätzen deren Funktionsfähigkeit bzw. die Funktionsfähigkeit der diese
Haltesätze umfassenden Einstellanordnungen auf relativ einfache Weise überwacht
werden kann. Überdies kann diese Überwachung laufend ohne Unterbrechung des eigentlichen
Nachrichtenverbindungsverkehrs vorgenommen werden.
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Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung werden die den
einzelnen Leitungen zugehörigen Haltesätze zyklisch aufeinanderfolgend ausgangsseitig
mit einer Prüfschaltung verbunden, die bei Feststellung einer Abweichung der in
einem für den Rachrichtenverkehr nicht benutzbaren Zeitfach eingeschriebenen Uberwachungekodes
von einer vorgegebenen Form die zyklische Verbindung der Haltesätze mit der Prüfschaltung
unterbricht.
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Hierdurch ist auf relativ einfache Weise eine Fehlerlokalisierung
möglich.
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Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung
wird der Jeweilige Haltesatz mit der genannten PrUfschaltung jeweils während der
Dauer von wenigstens zwei aufeinanderfolgenden Pulsrahmen verbunden. Hierdurch ist
in einfacher Weise sichergestellt, daß Fehlermeldesignale dann noch nicht abgegeben
werden, wenn z.B. infolge einer Störung eine Abweichung
des Uberwachungskodes
von der vorgegebenen Form kurzzeitig, d.h. innerhalb eines Pulsrahmens ermittelt
wird.
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Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird
die Erfindung nachstehend näher erläutert.
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In der Zeichnung ist schematisch eine PCM-Zeitmultiplex-Vermittlungsstelle
gezeigt, in der vierdrahtmäßig betriebene, hier lediglich als ankommende bzw. abgehende
Leitungen bezeichnete Zeitmultiplexleitungen (Übertragungsstrecken) die betreffende
Zeitmultiplex-Vermittlungsstelle mit anderen entsprechend aufgebauten PCM-Zeitmultiplex-Vermittlungsstellen
verbinden. Zu den vierdrahtmäßig betriebenen Zeitmultiplexleitungen gehört jeweils
eine ankommende Leitung, wie die Leitung Lana, und eine dieser Leitung zugehörige
abgehende Leitung, wie die Leitung Laba. Jeweils ein solches Leitungepaar verbindet
die betreffende Vermittlungsstelle mit einer benachbarten Vermittlungsstelle. Die
in der hier betrachteten Zeitmultiplex-Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen
Lana bis Lann und die von dieser Vermittlungsstelle abgehenden Leitungen Laba bis
Labn sind an die Eingangeseite bzw. Ausgang seite eines Zeitmultiplex- bzw. PCM-Zeitmultiplex-Verbindun
koppelfeldes Kf angeschlossen. In diesem PCM-Verbindungskoppelfeld Kf sind die ankommenden
Leitungen Lana bis Lann mit den abgehenden Leitungen Laba bis Labn über Zwischenleitungen
Z4,-Z2, Z3, Z3', usw. verbunden. Die Zwischenleitungen sind Jeweils paarweise zusammengestellt.
So bilden die mit Z4 und Z2 bezeichneten Zwischenleitungen ein solches Zwischenleitungspaar.
Ein weiteres Zwischenleitungapaar bilden die Zwischenleitungen Z3 und ZD'. Die einzelnen
Zwischenleitungen sind Uber Koppelpunktschalter mit den ankommenden und abgehenden
Leitungen verbunden. So ist z.B. die Zwischenleitung Z4 über den Koppelpunktschalter
Sail mit der ankommenden Leitung Lana serbunden. Genauer gesagt ist die betreffende
Zwischenleitung über den genannten Koppelpunktschalter Sa11 mit einer ankommenden
Leitung Lana' verbunden, die tabor eine Eingangssteuerschaltung Sre
mit
der eigentlichen ankommenden Leitung Lana verbunden ist.
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Die betrachtete Zwischenleitung Z4 ist über den Koppelpunktschalter
Sa22 mit der abgehenden Leitung Laba verbunden. Die Zwischenleitung Z4 ist über
weitere entsprechende Koppelpunktschalt er mit den übrigen ankommenden und abgehenden
Leitungen verbunden. Von den weiteren Koppelpunktschaltern ist auf der ankommenden
Seite lediglich der Koppelpunktschalter Sn11 dargestellt, über den die Zwischenleitung
Z4 mit der ankommenden Leitung Lann' bzw. über die Eingangssteuerschaltung Srn mit
der eigentlichen ankommenden Leitung Lann verbunden ist.
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Auf der abgehenden Seite des Verbindungskoppelfeldes Kf ist die Zwischenleitung
Z4 hier noch über den weiteren Koppelpunktschalter Sn22 mit der abgehenden Leitung
Labn verbunden. Die die Zwischenleitungen mit den ankommenden bzw. abgehenden Leitungen
verbindenden Koppelpunktschalter werden im Rahmen einer über sie.hinwegverlaufenden
Verbindung Jeweils in denjenigen periodisch aufeinanderfolgenden Zeitfächern übertragungsfähig
gemacht, die dem der betreffenden Verbindung auf der betreffenden ankommenden Leitung
Lana' bis Lann' zugeteilten Zeitkanal innerhalb des Pulsrahmens dieser ankommenden
Leitung zugehörig sind. Die die Zwischenleitungen mit den abgehenden Leitungen Labe
bis Labn verbindenden Koppelpunkteohalter sind jeweils im Rahmen einer tLber sie
hinweg gefüfrten Verbindung in denjenigen periodisch aufeinanderfolgenden Zeitfächern
übertragungsfähig, die dem der Jeweiligen Verbindung auf der entsprechenden abgehenden
Leitung zugeteilten Zeitkanal innerhalb des Pul@rahmens der betreffenden Leitung
zugehörig sind. Den vier drahtmäßigen Betrieb der ankommenden un4 abgehenden Leitungen
entsprechend ist dabei Jeweils ein Paarvon Zwischenleitungen in eine solche Verbindung
einbezogen.
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Zur Ansteuerung der jeweiligen Koppelpunktschalter, die an ein und
der@@lben ankommenden Leitung anschaltbar sind, und derjenigen Koppelpunktschalter,
die an der zugehörigen abgehenden Leitung anschaltbar sind, ist jeweils nur ein
gemeinsamer einen
Haltesatz bildender Adressenumlaufspeicher vorgesehen.
So ist für die Ansteuerung der Koppelpunktschalter Sail bis Sa14, über die die ankommende
Leitung Lana' und damit auch die ankommende Leitung Lana mit den einzelnen Zwischenleitungspaaren
verbindbar ist, und zur Ansteuerung der Koppelpunktschalter Sa21 bis Sa24, über
die die abgehende Leitung Laba mit den einzelnen Zwischenleitungspaaren verbindbar
ist, der gemeinsame Adreasenumlauispeicher Ua vorgesehen. Zur Ansteuerung der an
die ankommende Leitung Lann' anschaltbaren Koppelpunktschalter Sn11 bis Sn14 und
der an die abgehende Leitung Labn anschaltbaren Koppelpunktschalter Sn21 bis Sn24
ist der gemeinsame Adressenumlaufspeicher Un vorgesehen. In-den Adressenumlaufspeichern
Ua bis Un sind in einer aus der Zeitmultiplextechnik an sich bekannten Weise Jeweils
an einer dem Jeweiligen Zeitkanal entsprechenden Stelle die Adressen der Jeweiligen
Koppelpunktschalter eingeschrieben, über die die jeweilige ankommende bzw. abgehende
Leitung im Zuge der einzelnen über die betreffenden Leitungen geführten Verbindungen
jeweils mit einer Zwischenleitung verbunden ist.
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Jedem der vorgesehenen Adressenumlaufspeicher Ua bis Un ist ausgangsseitig
in ebenfalls an sich bekannter Weise direkt ein Dekoder Da1 bis Dnl nachgeschaltet.
Die Ausgänge dieser Dekoder führen zu den Steuereingängen derJenigen Koppelpunktschalter
hin, tier die die betreffenden ankommenden Leitungen Lana' bis Lann' mit den einzelnen
Zwischenleitungspaaren verbindbar sind. In der Zeichnung sind die betreffenden Zusammenhänge
dadurch verdeutlicht, daß entsprechende Ausgänge der Dekoder Dal bis Dn1 und die
Steuereingänge der für die Ansteuerung Jeweils in Frage kommender Koppelpunktschalter
Sall bis Sa14, Sn11 bis Sn14 jeweils in gleicher Weise bezeichnet sind. So führen
die Ausgänge all bis a14 des Dekoders Dal zu den Steuereingängen all bis a14 der
Koppelpunktschalter Sall bis Sa14 hin. In entsprechender Weise führen die Ausgänge
nil bis n14 des Dekoders Dnl zu den Steuereingängen
nll bis n14
der Koppelpunktechalter Snll bis Sn14 hin. An den Ausgang Jedes Adressenumlaufspeichers
Ua bis Un ist ferner ein Verzögerungsglied Va bis Vn angeschlossen. An den Ausgang
jedes dieser Verzögerungsglieder Va bis Vn ist ein weiterer Dekoder Da2 bis Dn2
angeschlossen. Die Verzögerungszeit der Verzögerungsglieder Va bis Vn ist dabei
jeweils gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit tv gewählt, um die in der in dem HagApatent
angegebenen Weise die Pulsrahmen der abgehenden Leitungen Laba bis Labn gegenüber
den Pulsrahmen der ankommenden Leitungen Lana' bis Lann' zeitlich versetzt sind.
Die Ausgänge der genannten weiteren Dekoder Da2 bis Dn2 führen, wie dies in der
Zeichnung durch in gleicher Weise bezeichnete Dekoderausgänge und Steuereingänge
der die einzelnen Zwischenleitungen mit den abgehenden Leitungen Laba bis Labn verbindenden
Roppelpunktschalter Sa21 bis Sa24, Sn21 bis Sn24 ersichtlich ist, zu den Steuereingängen
dieser Koppelpunktschalter hin.
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Nach Maßgabe der in den Adressenumlaufepeichern Ua bis Un momentan
gespeicherten Koppelpunktadressen (Kodewörter) der gerade in Verbindungen einbezogenen
Koppelpunktschalter des in der Zeichnung dargestellten Verbindungskoppelfeldes Kf
werden die in Frage kommenden Koppelpunktschalter jeweils.
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zeitkanalrichtig periodisch impulsweise geschlossen. Es sei angenommen,
daß - in der einen Übertragungsrichtung gesehen -eine über die ankommende Leitung
Lana bzw. Lana' ankommende Verbindung über die abgehende Leitung Labn weitergeführt
werden soll, wobei der Verbindung auf der abgehenden Leitung Labn z.B. ein Zeitkanal
zugeteilt sein möge, der gegenüber dem der betreffenden Verbindung auf der ankommenden
Leitung Lana' zugeteilten Zeitkanal um die Dauer von vier Zeitkanälen verzögert
ist. Zu diesem Zweck wird zu derjenigen Umlaufphaee (Zeitkanal), die dem der betreffenden
Verbindung auf der ankommenden Leitung Lana' zugeteilten Zeitkanal entspricht, die
Adresse des Koppelpunktschalters Sall in den Umlautspeicher Ua eingeschrieben, so
daß der Koppelpunktschalter Ball nunmehr zeitkanalrichtig periodisch impulsweise
betätigt
wird und die in diesem Zeitkanal auf der ankommenden
Leitung Lana' übertragenen Informationen Jeweils zu der Zwischenleitung Z4 des Zwischenleitungspaares
Z4/Z2 hin übertragen werden. Um diese Informationen weiter zur abgehenden Leitung
Labn hin zu übertragen, muß um die Verzögerungsdauer, um welche die über die Zwischenleitung
Z4 jeweils geführten Nachrichtensignale verzögert werden, verzögert der Koppelpunktschalter
Sn22 betätigt werden. Zu diesem Zweck wird die Adresse dieses Koppelpunktschalters
Sn22 in den Adressenumlaufspeicher Un eingeschrieben, und zwar zu einer Umlaufphase
(»eitkanal), die der zuvor erwähnten Umlaufphase, mit ier die Adresse des Koppelpunktschalters
Sa11 in dem Adressenumlaufspeicher Ua eingeschrieben wird, um die Verzögerungszeit
des im Adressenumlaufspeicher Un nachgeschalteten Verzögerungsgliedes Vn, d.h. um
die Pulsrahmen-Verzögerungszeit (tv) vorangeht, aber um die erwähnte Verzögerungsdauer
der Zwischenleitung Z4 verzögert ist. Wird z.B. die Adresse des Koppelpunktschalters
Sa11 in den Adressenumlaufspeicher Ua zur Pulsphase p10 eingeschrieben, so wird
unter Berücksichtigung der Tatsache, daß das Verzögerungsglied Vn eine der Dauer
von drei Zeitkanälen bzw. Zeitfächer entsprechende Verzögerungsdauer besitzt und
daß die Zwischenleitung Z4 eine der Dauer von vier Zeitkanälen bzw. Zeitfächern
entsprechende Verzögerungsdauer besitzt, die Adresse des Koppelpunktschalters Sn22
in den Adressenumlaufspeicher Un zur Pulsphase pll eingeschrieben.
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Dabei ist vorausgesetzt, daß die durch die jeweiligen Zeitfächer,
innerhalb welcher in den Adressenumlaufspeichern Ua bis Un jeweils Adressen von
Koppelpunktschaltern eingeschrieben sind, gebildeten Pulsrahmen zeitlich zunamienfallen.
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Zugleich mit dem Einschreiben der erwähnten Adressen in die Adressenumlaufapeicher
Ua und Un iet aber auch schon die Verbindungsdurchschaltung in der anderen Ubertragungarichtung,
nämlich von der ankommenden Leitung Lann bzw. Lann' zu der abgehenden Leitung Laba,
sichergestellt. Wie die in der Zeichnung eingetragenen Bezeichnungen an den Koppelpunktschaltern
und
an den Ausgängen der Dekoder Dal, Da2, ... Dn12 Dn2 erkennen lassen, wird mit derselben
im Adressenumlaufspeicher Ua eingeschriebenen Adresse, mit der über den Dekoder
Dal der Koppelpunktschalter Sall angesteuert wird, auch - um die Verzögerungszeit
tv des Verzögerungsgliedes Va später -über den Dekoder Da2 der Koppelpunktschalter
Sa22 angesteuert.
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In entsprechender Weise wird mit derselben im Adressenumlaufspeicher
Un eingeschriebenen Adresse, mit der über den Dekoder Dni der Koppelpunktschalter
Sn12 angesteuert wird, auch - um die Verzdgerungazeitspanne tv später - der Koppelpunktschalter
Sn22 angesteuert. Es ergibt sich dann, daß zwischen dem Zeitpunkt der Ansteuerung
des Koppelpunktschalters Snl2 und dem Zeitpunkt der Ansteuerung des Koppelpunktschalters
Sa21 eine Zeitspanne liegt, die gleich der Dauer von zwei Zeitfächern ist und die
gerade durch die durch die Zwischenleitung Z2 bewirkte Verzögerungsdauer überbrückt
wird.
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Zur Überwachung der vorstehend betrachteten, Haltesätze darstellenden
Adressenumlaufspeicher Ua bis Un ist erfindungsgemäß in eine den Zeitfächern eines
bestimmten Zeitkanals entsprechenden Speicherstelle in den betreffenden Adressenumlaufspeicher
Ua bis Un ein Uberwachungskode eingeschrieben. Bei diesen Zeitkanälen handelt es
sich um solche Zeitkanäle, deren Zeitfächer normalerweise keiner Verbindung zugeteilt
werden. Ein solcher Zeitkanal ist z.B. in einem 32 Zeitkanäle umfassenden PCM-System
der normalerweise für Synchronisierzwecke benutzte Kanal 32. Während der Dauer der
Zeitfächer dieses Zeitkanals werden in dem Verbindungskoppelfeld Kf keine Zeitkanalschalter
geschlossen, da während der Dauer. der betreffenden Zeitfächer keine Nachrichtensignale
aufzunehmen bzw. abzugeben sind. Im vorliegenden Fall werden jedoch während der
Dauer der Zeitfächer eines solchen Zeitkanales gesonderte Schalter übertragungsfähig
gemacht, die an die Ausgänge der Adressenumlaufepeicher Ua bis Un angeschlossen
sind.
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Es sind dies die Schalter Wra bis Wrn. Diese Schalter Wra bis Wrn
werden von einem Dokoder Dr her angesteuert, der einem
Adressenumlaufspeicher
Ur nachgeschaltet ist. In diesem Adressenumlaufspeicher Ur sind jeweils die Adressen
der Adressenumlaufspeicher Ua bis Un bzw. die Adressen der Schalter Wra bis Wrn
in solcher Reihenfolge eingespeichert, in der die Adressenumlaufspeicher Ua bis
Un auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen bzw. zu überwachen sind. Der während
der Dauer eines Zeitfaches des dem betreffenden Überwachangskode zugeordneten Zeitkanals
auftretende Uberwachungskode oder ein auf diesen hin abgegebenes besonderes Signal
wird mit einem gesonderten Steuersignal verglichen, das ein vorgesehener Amtstaktgenerator
Atg an seiner Ausgangsklemme at32 abgibt. Dieser Amtstaktgenerator Atg ist der betreffenden
Vermittlungsstelle zugehörig, dem die über die ankommenden Leitungen Lana bis Lann
der betreffenden Vermittlungsstelle auftretenden Nachrichtensignalbits zugeführt
werden. Auf diese Signalbits hin, die mit der Taktfrequenz des gesamten PCM-Systems
auftreten, gibt der Amtstaktgenerator Atg Signalfolgen bzw. Impulsfolgen ab durch
die in der betreffenden Vermittlungestelle im wesentlichen die Bereitstellung der
über die ankommenden Leitungen bana bis Lann aufgenommenen Nachrichtensignale für
das Verbindungskoppelfeld Ri gesteuert wird. In der Zeichnung sind diese Zusammenhänge
dadurch verdeutlicht, daß der Amtstaktgenerator Atg ausgangsseitig mit den Eingangsateuerschaltungen
SRa bis SRn verbunden ist. Aus diesen Bingangssteuertehaltungen SRa bis SRn werden
die mit Hilfe der von sogenannten Streckentakt-Regeneratoren TGa bis TGn mit der
jeweiligen Streckentaktfrequenz (d.i. die Frequenz, mit der die einzelnen Bits auf
den ankommenden Leitungen Lana bis Lann auitreten) abgegebenen Steuerimpulsen eingeschriebenen
Naohrichtensignale mit der sogenannten Amtstaktfrequenz des Amtstaktgenerators Atg
ausgespeichert und an die.Leitungen Lana' bis Lann' abgegeben.
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An dem bereits erwshnten Auegang at32 des Amtstaktgenerators Atg tritt
Jeweils während der Dauer eines bestimmten Zeitfarohes innerhalb Jedes Pulerahmens
ein Steuereignal auf. Im vorliegenden
Fall ist angenommen, daß
während der Dauer des 32 Zeitfaches in jeweils 32 Zeitfächer umfassenden Pulsrahmen
an dem betreffenden Ausgang ein Steuersignal auftritt.
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Tritt der über einen betätigten Schalter der Schalter Wra bis Wrn
übertragene Überwachunüskode gleichzeitig mit einem an der Ausgangsklemme at32 des
Amtstaktgenerators Atg auftretenden Steuersignal auf, so ist die Koinzidenzbedingung
für das UND-Glied G1 erfüllt. Für die ermittlung des nichtkoinzidenten Auftretens
dieses Steuersignals und des Überwachungskodes oder eines auf dessen Auftreten hin
abgegebenen Signals sind zwei weitere Verknpfungsglieder G2 und G3 vorgesehen. Bei
dem Verknüpfungsglied G2 sind beide Eingänge negiert, während bei dem Verknüpfungsglied
G3 nur der mit der Ausgangsklemme at32 verbundene Eingang negiert ist. Wit Ermittlung
einer fehlenden Koinzidenz zwischen dem an der Ausgangsklemme at32 des Amtstaktgenerators
Atg innerhalb des jeweiligen Pulsrahmens auftretenden Steuersignal und einem Uberwachungskode
innerhalb des betreffenden Pulsrahmens bzw. einem auf das Auftreten dieses Überwachungskodes
hin abgegebenen Signals gibt eine an die Ausgänge der VerknUpfungsglieder G1, G2,
G3 angeschlossene Auswerteschaltung AS an einer Ausgangsklemme X ein Befehlssignal
ab, mit dessen Auftreten der Umlaufspeicher Ur angehalten wird. Der Umlaufspeicher
Ur gibt dann die zuletzt abgegebene Adresse weiterhin ab, wodurch der entsprechende
Schalter der Schalter Wra bis Wrn weiterhin geschlossen bleibt. Damit ist auf einfache
Weise eine Lokalisierung des-Jenigen Adressenumlaufspeichers der Adressenumlaufspeicher
Ua bis Un möglich, dessen jeweils abgegebene Adressen während der Dauer von Zeitfächern
auftreten, die jeweils Pulsrahmen bilden, welche sich nicht mit den Pulsrahmen decken,
in denen die Zeitfächer liegen, in denen den ankommenden Leitungen Lana' bis Lann'
Nachrichtensignale von den Eingangssteuerschaltungen SRa bis SRn her zugeführt werden.
Außerdem ist hierdurch die Möglichkeit gegeben, bei dem gestörten Adressenumlaufspeicher
Maßnahmen zu treffen, um den erwähnten Synchronismus zwischen den
genannten
Pulsrahmen wiederherzustellen, was z.B. in zem Fall, daß die Folgefrequenz, mit
der die Adressen in dem betreffenaen Adressenumlaufspeicher aufeinanderfolgen, sich
gegenüber der Folgefrequenz geändert hat, mit der diese Adressen normalerweise aufzutreten
haben, durch entsprechende Einstellung der die aufeinanderfolgende Abgabe der betreffenden
Adressen am Ausgang der jeweiligen Adressenumlaufspeicher steuernden Steuereinrichtung
erfolgen kann.
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Bei dem vorstehend betrachteten Ausführungsbeispiel ist angenommen
worden, daß der Umlaufspeicher Ur die Adressen der Schalter Wra bis Wrn zyklisch
aufeinanderfolgend abgibt, so daß nacheinander sämtliche Adressenumlaufspeicher
Ua bis Un auf ihr ordnungsgemäßes Arbeiten hin überwacht werden können. Vorzugsweise
wird dabei so vorgegangen, daß jeder Schalter der Schalter Wra bis Wrn jeweils während
wenigstens zweier unmittelbar aufeinanderfolgender Pulsrahmen betätigt wird. Auf
diese Weise lassen sich durch irgendwelche kurzzeitig auftretende Störsignale hervorgerufene
Fehlerzustände von tatsächlich vorliegenden Fehlerzuständen unterscheiden. Bezüglich
der Abgabe von Ansteuersignalen für die Schalter Wra bis Wrn sei im übrigen noch
bemerkt, daß auch so vorgegangen werden kann, daß eine gezielte Ansteuerung erfolgen
kann, bei der die einzelnen Schalter Wra bis Wrn nicht unbedingt zyklisch angesteuert
zu werden brauchen.
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Im Zusammenhang mit dem bei dem erläuterten Ausfffhrungsbeispiel vorgesehenen
Umlaufspeicher Ur sei noch bemerkt, daß die Abgabe entsprechender Betätigungssignale
für die Betätigung der Schalter Wra bis Wrn mit dem Auftreten von Steuersignalen
an der Ausgangsklemme at32 des Amtstaktgenerators Atg synchronisiert ist.
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3 Patentansprüche 1 Figur