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DE204472C - - Google Patents

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Publication number
DE204472C
DE204472C DENDAT204472D DE204472DA DE204472C DE 204472 C DE204472 C DE 204472C DE NDAT204472 D DENDAT204472 D DE NDAT204472D DE 204472D A DE204472D A DE 204472DA DE 204472 C DE204472 C DE 204472C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
elevated tank
tap
treatment
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT204472D
Other languages
English (en)
Publication of DE204472C publication Critical patent/DE204472C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/17Passing liquid through fibrous materials in open containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 204472 KLASSE Ba. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche yom 8. Februar 1907 ab.
Es sind bereits Einrichtungen zum Behandeln von Faserstoffen mit Flüssigkeiten bekannt, bei welchen die Faserstoffe in einem einzigen Eehandlungsbehälter mit mehreren geeigneten Flüssigkeiten nacheinander behandelt werden, die mit Hilfe von Druckluft oder Druckdampf aus den Vorratsbehältern in das Behandlungsgefäß übergeführt und aus letzterem wieder entfernt werden. .
ίο Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung kennzeichnet sich nun dadurch, daß der zum Überführen der Flüssigkeiten aus den Vorratsbehältern in den Behandlungsbottich und umgekehrt dienende Luftdruck in einem mit Lufthahn und Wasserzuflußrohr versehenen, als Windkessel ausgebildeten Hochbehälter erzeugt wird, in welchem durch Wässerzufluß die Luft komprimiert Und in die die verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten aufnehmenden Behälter übergeführt wird, so. daß unter dem Einfluß derselben
. die Flüssigkeiten nacheinander in die Arbeitsgefäße eingeführt werden können, während !das Wasser, nachdem es die Arbeit der Luftkompression geleistet hat, selbst in dem Behandlungsbottich Verwendung finden kann und durch zu diesem Zweck erfolgende Entleerung des erwähnten Behälters diesen durch an seine Stelle einströmende Luft zu einer neuen Kompression der letzteren geeignet macht bzw. vorbereitet.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung in
Fig. ι schematisch und teilweise im senkrechten Schnitt veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die gesamte Anlage, während
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt rechtwinklig zur Bildfläche der Fig. 1 ist.
Die zu behandelnden Faserstoffe, insbesondere Garnsträhnen, werden auf einem Doppelrahmen A angeordnet, der in bekannter Weise durch den mit Druckluft betätigten Preßtopf B in. die Behandlungsbottiche C gesenkt oder aus denselben herausgehoben werden kann. Unterhalb dieser Behandlungsbottiche C oder an sonst geeigneter Stelle sind die zur Aufnahme der verschiedenen Flüssigkeiten bestimmten Vorratsbehälter D angeordnet, deren Inhalt in die Behandlungsbottiche C übergeführt werden soll. Zur Erzeugung der diese Überführung besorgenden Druckluft ist folgende Einrichtung getroffen:
An ein Rohr G ist einerseits ein Hochbehälter M angeschlossen, während anderseits dieses Rohr mit den sämtlichen Vorratsbehältern D durch eine entsprechende Anzahl von Rohren H in Verbindung steht (Fig. 3). Jedes dieser Rohre H ist mit einem Dreiwegehahn /ausgestattet, und durch eine geeignete Stellung dieses kann ein beliebiger Vorratsbehälter D entweder mit der Atmosphäre oder mit dem Hochbehälter M oder in an sich bekannter Weise schließlich mit einem für die Aufspeicherung der Druckluft vorgesehenen Vorratsbehälter E, in welchen die Luft gegebenenfalls von außen durch ein Rohr F eingeführt werden kann, verbunden werden. Soll mit heißen Flüssigkeiten behandelt werden, so wird der Inhalt der Behälter D am

Claims (1)

  1. zweckmäßigsten mittels Wasserdampf erhitzt, zu dessen Einführung das Rohr L dient. Der Behälter M ist mit einem mit Hahn N versehenen, bis nahe an den Boden dieses Gefäßes reichenden Zuleitungsrohr N1 für Wasser versehen. Wird dieser Hahn geöffnet, dann tritt Wasser in den Hochbehälter M ein und komprimiert die in demselben enthaltene Luft, welche im Sinne der gezeichneten Pfeile nach
    ίο entsprechender Stellung des Dreiwegehahnes / durch die Leitung H in einen der Behälter D gelangen und die in diesem enthaltene Flüssigkeit auf dem Wege durch die Leitung K in einen der Behandlungsbottiche oder Tröge C drücken kann. Schließt man den Hahn -JV und stellt somit den Wasserzufluß ab, so wird auch die Überführung der Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter D in den Trog C aufhören. Man kann dann, nachdem die Flüssigkeit in dem Trog C zur Wirkung gelangt ist, dieselbe in der erwähnten Weise in ihren Vorratsbehälter D zurückführen und das in dem Hochbehälter M enthaltene Wasser z. B. zur Waschung der behandelten Garne verwenden.
    Dies geschieht, indem man das Luftventil 0 des Hochbehälters M und gleichzeitig auch den in der Zeichnung veranschaulichten Hahn der in der Nähe des Bodens des Hochbehälters M angeordneten Zweigleitung öffnet. Dadurch wird der Hochbehälter M gleichzeitig für die nächste Luftkompression verwendungsfähig gemacht, indem er mit Luft gefüllt wurde, die, nachdem der Hahn der erwähnten Zweigleitung geschlossen und das Ventil N geöffnet wurde, von neuem komprimiert werden kann. Zur Entleerung der Behandlungsbottiche dienen die mit Ventil versehenen Rohre /, durch welche die Flüssigkeit stets dadurch in ihren eigenen Vorratsbehälter zurückgelangen kann, daß an die Rohre / eine den Vorratsbehältern entsprechende und in diese mündende Anzahl von Zweigleitungen angeschlossen ist. Wird beabsichtigt, gleichzeitig bzw. abwechselnd zu diesem Zwecke die Behälter E und M zu verwenden, dann läßt man die Leitungen, welche den Kompressor E und den Hochbehälter M mit dem ■ Rohre H verbinden, in die gemeinsame, ebenfalls an letzteres angeschlossene Leitung G münden und stattet die ersteren kurz vor ihrer Mündung in das Rohr G mit Hähnen P und Q aus.
    Die in dem Kompressor E oder in dem Behälter M erzeugte komprimierte Luft kann auch dazu verwendet werden, um den Preßtopf B zu betätigen und somit den Doppelrahmen A je nach Bedarf zu heben und zu senken.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Behandeln von Faserstoffen , irisbesondere von Garnsträhnen, im offenen Bottich mit Flüssigkeiten, die durch Luftdruck aus den Vorratsbehältern in den Behandlungsbottich und umgekehrt getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftdruck in einem mit Lufthahn (O) und Wasserzuflußrohr (N1J versehenen, als Windkessel ausgebildeten Hochbehälter (M) erzeugt wird, in welchem durch Wasserzufluß die Luft komprimiert und als Druckluft in die die verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten aufnehmenden Vorratsbehälter (D) zur gleichzeitigen Förderung der Behandlungsflüssigkeiten aus diesen Vorratsbehältern (D) in den Behandlunsgbottich (C) geleitet wird, während das Wasser im Hochbehälter (M), nachdem es die Arbeit der Luftkompression geleistet hat, selbst durch hydrostatischen Druck etwa für Waschzwecke in den Behandlungsbottich (C) abfließen kann und so den Hochbehälter (M) zu einer neuen Kompression der an seine Stelle einströmenden Luft geeignet macht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT204472D Active DE204472C (de)

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Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE204472C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6153804A (en) * 1996-04-04 2000-11-28 Basf Aktiengesellschaft Production of cyclopentane and/or cyclopentene from partially hydrogenated pyrolysis gasoline

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6153804A (en) * 1996-04-04 2000-11-28 Basf Aktiengesellschaft Production of cyclopentane and/or cyclopentene from partially hydrogenated pyrolysis gasoline

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