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DE2043789C3 - Vorrichtung zum Farbspritzen einer Folge von Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zum Farbspritzen einer Folge von Gegenständen

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DE2043789C3
DE2043789C3 DE2043789A DE2043789A DE2043789C3 DE 2043789 C3 DE2043789 C3 DE 2043789C3 DE 2043789 A DE2043789 A DE 2043789A DE 2043789 A DE2043789 A DE 2043789A DE 2043789 C3 DE2043789 C3 DE 2043789C3
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DE
Germany
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channel
spray gun
cleaning
rack
supply
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DE2043789A
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DE2043789A1 (de
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Howard Richard James Hampton Middlesex Knight
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Haden Drysys International Ltd
Original Assignee
Haden Drysys International Ltd
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Publication date
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    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/14Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area for supplying a selected one of a plurality of liquids or other fluent materials or several in selected proportions to a spray apparatus, e.g. to a single spray outlet
    • B05B12/149Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area for supplying a selected one of a plurality of liquids or other fluent materials or several in selected proportions to a spray apparatus, e.g. to a single spray outlet characterised by colour change manifolds or valves therefor
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer derartigen aus der DE-AS 11 71 312 oder der US-PS 22 57 004 bekannten Vorrichtung wird bei jedem Farbwechsel zur Reinigung des Zufuhrkanals und der Spritzpistole auf einen Reinigungskanal umgeschaltet, der ein Spülmittel zuführt. Der in dem Zufuhrkanal und in der Spritzpistole vorhandene Farbrest gehl dabei verloren. Der Reinigungsvorgang erfordert außerdem viel Zeit.
Aus dem DE-GM 19 06 934 ist eine ähnliche Vorrichtung bekannt, bei der die Spritzpistole und die Ventileinrichtung in einem Gerät vereinigt sind, so daß der Zufuhrkanal entfällt. Es ist ferner kein mit einer Reinigungsquelle verbundener Spritzpistolen-Reinigungskanal vorhanden. Diese bekannte Vorrichtung ist sehr spurrig und wegen der hohen Anzahl von Zufuhrschläuchen nur für eine stationäre Anordnung geeignet.
Ausgehend von den eingangs genannten Druckschriften besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die für den Farbwechsel erforderliche Zeitspanne zu verkürzen und den Farbverlust beim Farbwechsel zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches I angegebenen Merkmale gelöst.
Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine übliche Spritzpistole verwendbar ist. die von dem Farbwechsler entfernt ist und zum Auftragen der Farbe hin- und herbewegbar ist, daß der beim Farbwechsel in dem Zuführungsschlauch der Spritzpistolen vorhandene Farbrest noch aufgetragen wird, wodurch der Farbverlust gering gehalten wird, daß der Reinigungsvorgang vor Beendigung des Farbspritzvorganges eingeleitet wird, wodurch die für den Farbwechsel notwendige Zeitspanne verkürzt wird und gegenseitige Verunreinigungen der Farben vermieden werden, und daß der Farbverlust ferner dadurch verringert wird, daß der Spülvorgang erst nach der Umschaltung auf den Luftabgabekanal durchgeführt wird. Die geringe Zeitspanne, die für den Farbwechsel erforderlich ist, ist insbesondere beim Spritzen von Kraftfahrzeugkarosserien vorteilhaft, da diese auf einem Fließband in kurzen zeitlichen Abständen aufeinander folgen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend beispielsweise in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Wähl- und Ventilvorrichtung sowie der zugehörigen pneumatischen und elektrischen Kreise der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Farbspritzen;
F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht der Wähl- und Ventilvorrichtung und deren Betätigungsmechanismus;
F i g. 3 eine Draufsicht, teilweise weggeschnitten, eines Anschlagblocks, der einen Teil des Betätigungs-
mechanismus für die Wähl- und Ventilvorrichtung bildet;
F i g. 4 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3;
F i g. 5 in schematischer Darstellung den Verlauf der Kupplung zwischen der Wähl- und Ventilvorrichtung und einer Spritzpistole;
F i g. 6 eine Draufsicht einer Ventildichtung und
F i g. 7 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht der Dichtung im Schnitt nach der Linie 7-7 in F i g. 6.
In Fig. 1 ist bei 1 schematisch eine Ventileinrichtung mit 20 Einlaßkanälen dargestellt, von denen eine Anzahl mit 2 bezeichnet ist und die auf einem Kreis 3 verteilt sind. Jeder von achtzehn dieser Kanäle, von denen die mit 4,5,6 und 21 bezeichneten dargestellt sind, ist über einen gesonderten Schlauch 71 (F i g. 2 und 5) mit einer nicht gezeigten bestimmten Farbquelle verbunden. Die übrigen zwei Kanäle sind ein Spritzpistolen-Reinigungskanal 22 und ein Luftabgabekanal 23. Der Spritzpistolen-Reinigungskanai 22 ist durch ein=n Schlauch SSH über ein Ventil 47 mit einer Lösungsmittelzufuhrleitung SSL verbunden, und der Luftabgabekanal 23 ist mit einer Druckluftleitung PA verbunden, auf welche der benötigte Luftdruck aufrechterhalten wird.
Ein sich radial erstreckender rohrförmiger Wählarm ist gemäß F i g. 1 an einem Ritzel 26 befestigt, das mit einer Zahnstange 27 zusammenwirkt, durch deren Längsbewegung ein als rohrförmiger Arm ausgebildeter Zufuhrkanal 25 verschwenkt wird und das eine Ende 28 des Arms über die erwähnten zwanzig Kanäle hinweg bewegt wird. Das Ende 28 des rohrförmigen Zufuhrkanals 25 wirkt mit einem Dichtungsring zusammen, den den Kanälen zugeordnet ist und eine Abdichtung zwischen dem jeweiligen Kanal und dem rohrförmigen Zufuhrkanal 25 bildet. Eine flache, ringförmige, gestrichelt angegebene Schaltplatte 29 erstreckt sich auf jeder Seite des Zufuhrkanals 25 und dreht sich mit diesem, wobei sie mit dem Dichtungsring zusammenwirkt, um jeden der nicht mit dem rohrförmigen Zufuhrkana! 25 gekuppelten Kanäle abzudichten. Die Schallplatte 29 ist mit einer einzigen durchgehenden öffnung versehen, die mit dem Ende 28 des rohrförmigen Zufuhrkanals 25 ausgerichtet ist, so daß in jeder gewählten Stellung der Schaltplatte alle Kanäle mit Ausnahme eines einzigen verschlossen sind. Das andere Ende 30 des rohrförmigen Zufuhrkanals 25 ist mit einem gestrichelt gezeichneten Zuführungsschlauch 31 gekuppelt, der die Spritzpistolen 32 und 33 beliefert. Es muß daher ein Weg zwischen einer der Farbquellen oder der Druckluftquelle bzw. der Lösungsmittelquelle und den : Spritzpistolen gewählt und geöffnet werden.
Die Zahnstange 27 ist an ihrem einen Ende 35 mit dem Kolben eines doppelt wirkenden Zylinders 36 verbunden und an ihrem anderen Ende 37 innerhalb eines durch Druckluft betätigbaren Anschlagblocks 38 ; rückwärts und vorwärts beweglich. Der Anschlagblock 38 hat eine Mittelbohrung, in welcher das Ende 37 der Zahnstange sich bewegen kann und neunzehn doppelt wirkende Anschläge 39 mit zylindrischen Verlängerungen, die wahlweise in der Querrichtung in die und aus < der Bohrung bewegt werden können, um Anschlagelemente für das Ende 37 der Zahnstange 27 an gewählten Stellen zu bilden. Achtzehn der Anschläge 39 werden durch Druckluft betätigt, die über Leitungen 41 und eines einer Vielzahl von Magnetventilen CS von einer ι Druckluftquelle 42 zugeführt wird. Die achtzehn Magnetventile CS sind je elektrisch mit einer Programmeinrichtung 43 in der Weise verbunden, daß eines der Magnetventile einsprechend einem bestimmten Programm betätigt werden kann. Der neunzehnte Anschlag 39 ist über eine Druckluftzufuhrleitung ASL und ein doppelt wirkendes Magnetventil 5 mit einer Zufuhrleitung 40 für Druckluft verbunden. Die Spule des Magnetventiles S ist mit dem einen Ausgang jiner Zeitsteuereinrichtung T verbunden, die elektrische Signale über eine Leitung 45 liefert. Ein weiterer Ausgang aus der Programmeinrirhtung 43 wird der Zeitsteuereinrichtung Tuber eine Leitung 44 zugeführt. Das Ansprechen des Magnetventils 5 hat ferner die Betätigung eines Spindelventils 47 zur Folge, das sich im Zufuhrschlauch SSH zum Spritzpistolen-Reinigungskanal 22 befindet und die Strömung von Lösungsmittel aus der Zuführleitung SSL zum Kanal 22 der Wähl- und Ventilvorrichtung regelt, um sicherzustellen, daß kein Lecken des stark wirkenden Lösungsmittels an der Ventildichtung stattfindet.
Wenn sich der Kolben des Zylinders 36 voll innerhalb des Zylinders befindet, liegt die Zahnstange 27 nicht gegen einen der 19 Anschläge im Anschlagblock 38 an, sondern befindet sich in einer zwanzigsten Position. Der Zylinder 36 wird mit Druckluft aus einer Zufuhrleitung 40 über Leitungen 48 und 49 und über ein Magnetventil CV beliefert. Die Arbeitsweise des Ventils CV wird durch einen Ausgang auf der Leitung 51 d=r Zeitsteuereinrichtung Tgesteuerl.
Zersiäubungsluft wird den Spritzpistolen 32 und 33 über Leitungen 53 und 54 von der Zuführleitung 40 unter der Steuerung eines Spindelventils 55 zugeführt, das mit einem doppelt wirkenden Magnetventil A verbunden ist und durch dieses gesteuert wird, das ebenfalls mit Druckluft aus der Zufuhrleitung 40 beliefert wird. Das Anziehen der Spule des Magnetventils A wird durch einen Ausgang auf einer Leitung 57 aus der Zeitsteuereinrichtung /"gesteuert.
Ein Magnetventil C, das durch einen Ausgang aus der Zeitsteuereinrichtung auf einer Leitung 58 betätigt wird, ist mit einem Spindelventil 59 verbunden und steuert dessen Arbeitsweise. Das Spindelventil 59 befindet sich in den Leitungen 61 und 62. welche Druckluft von der Zufuhrleitung 40 zuführen, um die Steuerkolben in den Spritzpistolen 32 und 33 zu betätigen. Diese Steuerkolben bestimmen, wann Farbe in die Zerstäubungskammern der Spritzpistolen eintreten kann. Daher kann das Ventil C1 welches das Spindelventil 59 steuert, die Strömung von Farbe in die Pistolen 32 und 33 nach dem selbsttätigen Farbauftrag regeln.
Im Gebrauch wird an die Programmeinrichtung 43 eine Information entsprechend den Farben gegeben, die auf die aufeinanderfolgenden Gegenstände, beispielsweise Kraftfahrzeugkarosserien, die durch die Pistolen 32 und 33 lackiert werden sollen, aufgebracht werden sollen. Diese Information kann der Programmeinrichtung durch ein Schieberegister (nicht gezeigt) zugeführt werden, das eine Reihe von Kontakten aufweist, die von Hand oder durch einen Computer je nach der erforderlichen Farbe betätigt werden können. Die Information wird dabei wirksam gespeichert und zu den Zeitpunkten, welche durch das Programm bestimmt werden, werden die Zeitsteuereinrichtung T und das entsprechende Magnetventil CS zur Betätigung angewiesen. Die Information, welche die Bauform der Karosserie betrifft, wird in die Programmeinrichtung so •eingegeben., daß diese den richtigen Zeitpunkt für den Beginn des Zyklusses der Umschaltvorgänge entsprechend den jeweiligen Stellungen der Karosserie und der Spritzpistolen genau entscheiden kann.
Die Steuerung der Arbeitsweise geschieht durch die Programmeinrichtung und die Zeitsteuereinrichtung T, die beispielsweise ein elektrisch betriebener Umlaufschalter mit einer Nockenwelle sein kann, die so angeordnet ist, daß sie Signalkontakte in einer gegebenen Folge und mit gegebenen Zeitintervallen gemäß der Instruktion durch die Programmeinrichturig betätigen kann. Es können auch andere bekannte Bauformen für die Zeitsteuereinrichtung verwendet werden, beispielsweise relaisgeschaltete Kreise.
Bei einer besonderen Ausführungsform kann der Zuführungsschlauch 31, welcher die Spritzpistole 33 mit dem Ende 30 des rohrförmigen Zufuhrkanals 25 verbindet, so bemessen sein, daß zur Herabsetzung des f-arbveriustes auf ein Mindestmaß und zur Verkürzung ; der Umschaltzeit zwischen einer Farbe und der nächsten der Reinigungsvorgang durch Einleiten eines Reinigungsniediums in das Ende des mit dem Zufuhrkanal 25 verbundenen Zuführungsschlauches 31 beginnt, bevor alle Farbe im Zuführungsschlauch 31 und in den > Spritzpistolen verbraucht worden ist.
Die Beschreibung der Arbeitsweise der Vorrichtung wird nachfolgend beginnend von einem Zeitpunkt an gegeben, an welchem das Spritzen eines Gegenstandes die Stufe erreicht hat, an welcher ausreichend Farbe im " Zuführungsschlauch 31 und in den Pistolen geblieben ist, um das Spritzen des Gegenstandes zu beenden. In diesem Augenblick wird ein Signal von der Programmeinrichtung für den Beginn des Arbeitszyklusses gegeben. ■
Zuerst wird das Magnetventil CVbetätigt, damit sich der Kolben des Druckluftzylinders 36 voll in den Zylinder bewegt und die Zahnstange 27 in ihre Bezugsoder »zwanzigste« Position zu bewegen, wodurch der Zufuhrkanal 25 gedreht wird, bis sein Ende 28 mit dem :- Luftabgabekanal 23 gekoppelt ist, wie in F i g. 1 gezeigt. Die Schaltplatte 29 dreht sich bei Drehung des Zufuhrkanals 25, und die Lackzufuhr zu dem Kanal, mit dem der Zufuhrkanal gekoppelt worden ist, wird daher durch die Drehung der Schaltplatte 29 selbsttätig -to unterbrochen. Wenn der Zufuhrkanal 25 mit dem Luftabgabekanal 23 gekoppelt ist, betätigt die Zeitsteuereinrichtung Tein Spindelventil 147 in der Leitung PA. so daß ein ausreichender Farbdruck über den Zufuhrkanal 25 im Schlauch 31 aufrechterhalten wird. Die Anordnung wäre auch bei Weglassen des Spindelventils arbeitsfähig.
Der Gegenstand wird zu diesem Zeitpunkt immer noch lackiert, und sobald die erforderliche Luftmenge (Luftpropfen) dem Schlauch 31 zugeführt worden ist, betätigen die Kontakte der Zeitsteuereir.richtur.g das Magnetventil S. was zur Folge hat, daß der Anschlag 39 bei der »neunzehnten« Stellung der Zahnstange 27 erregt wird. Die Betätigung des Ventils 5 hat ferner die Betätigung des Spindelventils 47 zur Folge sowie die Freigabe der Lösungsmittelzufuhr zum Spritzpistolen-Reinigungskanal 22 der Vorrichtung 1. Das Magnetven til CV wird dann durch die Zeitsteuereinrichtung in der Weise betätigt, daß die Zahnstange 27 in die »neunzehnte« Stellung gegen den bereits gewählten Anschlag 39 bewegt wird und dadurch der Zufuhrkanal 25 verschwenkt und der Spritzpistolen-Reinigungskanai 22 mit dem Schlauch 31 gekoppelt wird. Lösungsmittel zur Aufrechterhaltung des Farbaustritts aus den Pistolen und zur Reinigung derselben gelangt dann <>s hinter dem Luftpropfen in den Schlauch 31.
Wenn das Lackieren der Karosserie beendet ist und diese sich wegbewegt hat hören die Spritzpistolen selbsttätig zu spritzen auf und kommen in den Ruhestand, in welchem sie nach unten in einen Spritzkabinentank zeigen. Während dieser Zeit wird der Spritzpistolen-Reinigungskanal 22 mit dem Schlauch 31 gekoppelt gehalten, und die Zeitsteuereinrichtung bewirkt die Betätigung des Magnetventils A, um die Zerstäubungsluft von den Spritzpistolen und dem Magnetventil Cabzuschalten und die Steuerluft über die Leitungen 61, 62 einzuschalten und dadurch die Spritzpistolen zu »öffnen«. Das öffnen der Spritzpistolen ermöglicht es, daß das Lösungsmittel die restliche Farbe aus dem Schlauch 31 und aus den Spritzpistolen verdrängt. Das Reinigen durch das Lösungsmittel wird dann fortgesetzt, bis schließlich auch der Schlauch 31 gereinigt isl. Die Zeitsteuereinrichtung bewirkt dann die Betätigung des Magnetventils CV, so daß sich die Zahnstange 27 in die »zwanzigste« Stellung bewegt und der Zufuhrkanal 25 so verschwenkt wird, daß der Luftabgabekanal 23 mit dem Schauch 31 gekoppelt wird. Die Spritzpistolen erhalten sodann einen Luftstoß, um das Lösungsmittel zu verdrängen. Während dieser Periode bewirkt die Zeitsteuereinrichtung die Rückführung des Magnetventils S, wodurch der Anschlag 39 in die »neunzehnte« Stellung zurückgezogen und das Spindelventil 47 geschlossen wird, um die Lösungsmittelzufuhr zum Spritzpistolen-Reinigungskanal 22 abzuschalten. Gleichzeitig wird von der Programmeinrichtung 43 ein Signal zur Wahl und Betätigung eines der Magnetventile CS je nach der Farbe gegeben, die für den als nächsten zu lackierenden Gegenstand erforderlich ist, sowie zur Betätigung des entsprechenden Anschlags 39.
Die Zeitsteuereinrichtung T veranlaßt dann die Betätigung des Magnetventils CV, so daß die Zahnstange 27 bewegt wird, bis ihr Ende 37 gegen den gewählten Anschlag 39 zur Anlage kommt. Der Zufuhrkanal wird dabei verschwenkt, bis er den neu gewählten der achtzehn Kanäle, der mit dem zu spritzenden Lack verbunden ist, mit dem Schlauch 31 koppelt, und die gewünschte Farbe kann dabei kurzzeitig in den Schlauch 31 und durch die Spritzpistolen in den Spritzstandtank gelangen, damit die Spritzpistolen mit reiner Farbe versorgt werden. Hierauf wird der zu spritzende neue Gegenstand in die Spritzstellung zu den Spritzpistolen 32 und 33 gebracht.
Schließlich betätigt die Zeitsteuereinrichtung die Magnetventile A und C um wieder Zerstäubungs- und Steuerluft heranzuführen, wobei die Spritzpistolen auf den neuen Gegenstand gerichtet werden, das Spritzen beginnt und die Zeitsteuereinrichtung in ihre Anfangssteüung zurückgestellt wird.
In Fig.2 ist eine schaubildliche Ansicht der Wähl- und Ventilvorrichtung 1 gegeben, die ein Gehäuse 70 und eine Anzahl Schläuche 71 aufweist, welche die zwanzig Öffnungen mit den Vorratsquellen für die Farbe, das Lösungsmittel und Druckluft verbinden. Der Zufuhrschlauch 31 ermöglicht die Zufuhr vom Ende 30 des nicht gezeigten Zufuhrkanals 25 zu einer nicht gezeigten Spritzpistole. Die Zahnstange 27 ist innerhalb eines Gehäuses 72 angeordnet, welches auch das Ritzel 26 aufnimmt, und an seinem Ende 35 ist die Zahnstange mit dem Kolben des Zylinders 36 verbunden, während das Ende 37 der Zahnstange in den Block 38 mit den Anschlägen 39 eintritt
Aus F i g. 3 und 4 ist die Anordnung der Anschläge 39 innerhalb des Blocks 38 klar ersichtlich. Die Anschläge, welche doppeltwirkende pneumatische Anschläge sind, sind im Abstand voneinander an drei der vier Flächen
des Blocks 38 angeordnet, der eine mittige Längsbohrung 74 für das Ende 37 der Zahnstange 27 besitzt. Die Betätigungsdruckluft für die Ventile wird diesen über Schlauchverbindungen 41 zugeführt, und Druckluft von einer gemeinsamen Druckluftquelle wird unter Druck über Kanäle 75 und 76 für die Rückführung der Kolben geleitet. Die Kolben werden durch das Einleiten von Druckluft über die Anschläge 41 infolge der Druckdifferenz betätigt, die sich aus den Unterschieden in den Flächeninhalten ergibt, welche durch die Kolben der Betätigungs- und Rückführluft dargeboten werden. Die Kolben 77 der Anschläge 39 haben jeweils Anschlagelemente 78 die sich in die Bohrung 74 erstrecken, wenn die Kolben betätigt werden, wie bei 79 gezeigt, wodurch ein Anschlag für das Ende 37 der Zahnstange 27 erhalten ,5 wird.
In Fig. 5 ist schematisch der Verlauf des Zufuhrschlauches dargestellt, welcher die Wähl- und Ventilvorrichtung 1 mit einer Spritzpistole zum Spritzen einer Kraftfahrzeugkarosserie koppelt. Der Schlauch 31 erstreckt sich von der Mitte der Vorrichtung 1 zum festen Ende 80 eines Laufgurtes 81 von der in dem GB-PS 9 42 955 beschriebenen Art. Der Schlauch wird von dem Laufgurt 81 getragen, bis er das Ende 82 des Gurtes erreicht. Der Schlauch 31 erstreckt sich dann in 2J einen Pistolenarm, der durch die gestrichelte Linie 84 angegeben ist, zur Spritzpistole, wie durch den Pfeil 85 angegeben. Ist die Erstreckung der Lackierung bekannt, so ist es vergleichsweise einfach, den Zeitpunkt oder die Stufe der Spritzarbeit zu bestimmen, wo die Lackzufuhr zum Zuführungsschlauch 31 abgeschaltet und mit dem gewünschten Druck ein Reinigungsmedium eingeleitet wird. Dies kann, wie bei der beschriebenen Ausführungsform, ein Reinigungsmedium aus Luft, dem ein Lösungsmittel folgt, welchem wieder Luft folgt, sein, wobei jedoch das Spritzen der Karosserie mit dem im Schlauch 31 und in der Spritzpistole befindlichen Lack beendet werden kann.
In Fig.6 und 7 ist ein Teil des Ventildichtungsringes 85a der Wähl- und Ventilvorrichtung 1 dargestellt. Der Dichtungsring besteht aus einem Kunststoffteil mit durchgehenden Löchern 86, die mit den 20 Kanälen der Ventilvorrichtung zusammenfallen. Zwischen jedem Kanal befindet sich eine sich radial erstreckende Nut 87, die den Ring 85a biegsamer macht. Der in Fig. 1 gezeigte Wählarm wirkt mit der drehbaren Schaltplatte 29 zusammen, die sich mit dem Arm dreht, und eine Abdichtung für jeden der zwanzig Kanäle, der nicht benutzt wird, gegen den Ring 85a bildet.
Bei einer Ausführungsform ist für die Zahnstange 27 eine nicht gezeigte Tragrolle unmittelbar unterhalb des Ritzels 26 angeordnet.
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden die pneumatischen Anschläge 39 nur betätigt, wenn die Zahnstange 27 sich in der Stellung befindet, in der ein Druckluftstoß über die Wähl- und Ventilvorrichtung mitgeteilt wird, d. h. wenn sich der Kolben voll innerhalb des Zylinders 36 befindet, so daß keine seitliche Belastung an den Anschlägen 39 besteht.
Ein Vorteil der drehbaren Wähl- und Ventilvorrichtung der beschriebenenen Ausführungsform besteht darin, daß die Verbindung von der Spritzpistole zum Lackvorrat in jedem Fall unabhängig von der Verbindung zu irgendeiner der anderen Farbquellen ist, so daß, wenn im unwahrscheinlichen Fall eines Leckens an einem der nicht benützten Farbkanäle, die leckende Farbe lediglich in den Ventilkörper gelangen kann und nicht in die einzige Öffnung der Schaltplatte, die über dem Kanal liegt, durch den die verwendete Farbe zugeführt wird.
Obwohl in den Zeichnungen eine gemeinsame Druckluftzufuhr dargestellt ist, können in der Praxis mehrere Druckluftquellen vorgesehen werden, oder es können die Drücke in der erforderlichen Weise mit Hilfe von Druckminderventilen eingestellt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Farbspritzen einer Folge von Gegenständen, bei welcher vor dem Farbwechsel zwischen zwei aufeinander folgenden Gegenständen eine Reinigung eines Zufuhrkanals und der Spritzpistole erforderlich ist, mit einer Ventileinrichtung, die eine Verbindung zwischen einem aus einer Anzahl von mit je einer Farbquelle verbundenen Abgabekanälen wählbaren Abgabekanal oder zwischen einem mit einer Reinigungsquelle verbundenen Spritzpistolen-Reinigungskanal und dem zur Spritzpistole führenden Zufuhrkanal ermöglicht, der relativ zu den Abgabekanälen und dem Reinigungskanal beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung (1) einen von einer Druckluftquelle gespeisten Luftaogabekanal (23) aufweist, der mit dem beweglichen, zur Spritzpistole führenden Zufuhrkanal (25) verbindbar ist und daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die die Ventileinrichtung veranlaßt, den beweglichen Zufuhrkanal (25) vor der Umschaltung auf den Spritzpistolen-Reinigungskanal (22) auf den Luftabgabekana! (23) umzuschalten, um den Farbspritzvorgang mit der Restfarbe zu vollenden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabgabekanal (23) und der Spritzpistolen-Reinigungskanal (22) mit einem durch eine Zeitsteuereinrichtung (T) betätigten Magnetventil (S) für Druckluft verbunden sind und bei Betätigung des Magnetventils (S) Ventile (147, 47) betätigt werden, welche die Strömung von Lösungsmittel zum Spritzpistolen-Reinigungskanal (22) und von Luft zum Luftabgabekanal (23) steuern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine hin- und herbewegliche Zahnstange (35), die mit dem Zufuhrkanal (25) gekoppelt und in der Längsrichtung in einem Anschlagblock (38) gleitbar ist, der eine Anzahl Anschläge (39) aufweist, von denen jeder mit einem Anschlagelement (78) versehen ist, und durch Anschläge (39) die unabhängig von der Steuerung einer Programmeinrichtung (43) wahlweise betätigbar sind, um die Anschlagelemente (78) wahlweise in die Bahn der Zahnstange (35) zu bringen bzw. sie aus dieser Bahn zurückzufahren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (35) durch den Kolben eines druckmittelbetätigbaren doppelt wirkenden Zylinders (36) betätigt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei welcher die Farbabgabekanäle und die Spritzpistolen-Reinigungskanäle in einem stationären Element in Abständen auf einem Kreis liegen, eine Schaltplatte mit Bezug auf das erwähnte stationäre Element drehbar ist und eine einzige durchgehende öffnung für das wahlweise Zusammenwirken mit einem der Farbabgabekanäle aufweist und der rohrförmig ausgebildete Zufuhrkanal mit Bezug auf das stationäre Element um eine Achse drehbar ist, die auf der Mitte des erwähnten Kreises liegt, wobei das eine Ende des Zufuhrkanals mit der öffnung in der Schaltplatte und das entgegengesetzte Ende des Kanals mit dem zur Spritzpistole führenden Zufuhrschlauch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabgabekanal (23) ebenfalls auf dem genannten Kreis mündet, und der bewegliche Zufuhrkanal (25) fest mit einen mit der Zahnstange (35) zusammenarbeitenden Ritzel (26) verbunden ist, um eine Drehbewegung des Zufuhrkanals (25) durch die Zahnstange (35) zu ermöglichen.
DE2043789A 1969-09-03 1970-09-03 Vorrichtung zum Farbspritzen einer Folge von Gegenständen Expired DE2043789C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB43668/69A GB1263800A (en) 1969-09-03 1969-09-03 Apparatus for controlling the operation of a spray gun

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DE2043789B2 DE2043789B2 (de) 1977-05-18
DE2043789C3 true DE2043789C3 (de) 1982-05-27

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2043789A Expired DE2043789C3 (de) 1969-09-03 1970-09-03 Vorrichtung zum Farbspritzen einer Folge von Gegenständen

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BE (1) BE755696A (de)
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DE (1) DE2043789C3 (de)
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