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DE2043273A1 - Rohrverbindung - Google Patents

Rohrverbindung

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Publication number
DE2043273A1
DE2043273A1 DE19702043273 DE2043273A DE2043273A1 DE 2043273 A1 DE2043273 A1 DE 2043273A1 DE 19702043273 DE19702043273 DE 19702043273 DE 2043273 A DE2043273 A DE 2043273A DE 2043273 A1 DE2043273 A1 DE 2043273A1
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DE
Germany
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pipe
pipe connection
bulbous
connection according
widening
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702043273
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19702043273 priority Critical patent/DE2043273A1/de
Publication of DE2043273A1 publication Critical patent/DE2043273A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/04Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts using additional rigid rings, sealing directly on at least one pipe end, which is flared either before or during the making of the connection
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/02Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
    • F16L19/025Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member the pipe ends having integral collars or flanges
    • F16L19/028Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member the pipe ends having integral collars or flanges the collars or flanges being obtained by deformation of the pipe wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

  • Rohrverbindung.
  • Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung für glatte Rohre, vorzugsweise Metallrohre, bei der das anzuschließende Rohrende einen bundförmig verdickten Ansatz aufweist, mit dem es mittels einer Uberwurfinutter oder eines Flansches und Schrauben oder ähnlichen Mitteln mit einem passenden Gegenstück, oft unter Zwi= schenfügen eines zusätzlichen Dichtringes} verbunden wird, Derartige Rohrverbindungen können vorteilhaft für Metallrohrleitungen bis etwa 50mm Nennweite als sogenannte Rohrverschraubungen mit Überwurfmutter und für Metallrohrleitungen ab etwa 10mm Nennweite und größer als Flanschverbiiidungen ausgeführt werden. Ein Einsatz derart>iger Rohrverbindungen mit Kunststoffrohrleitungen ist denkbar.
  • Zur Erzeugung des bandförmig verdickten Ansatzes an den anzuschließenden Rohrenden ist es nach der deutschen Patentschrift 463201 bekannt, das Rohrende durch einen separaten Aufweit- und Stauchvorgang im gewünschten Maße umzuformen. Die Umformung muß dabei allerdings mit entsprechend teuren Spezialmaschinen und Werkzeugen vorgenommen werden. Da derartige Spesial-Umform= maschinen nur bei einer Massenfertigung wirtschaftlich eingesetzt werden können und bei Rohrleitungsinontagen in Werkstätten und auf Baustellen oft Rohrverbindungen unterschiedlicher Größe und Menge benötigt werden, haben sich Rohrverbindungen nach der Rohrverbindung Patentschrift 465201 201 bisher nicht durchsetzen können.
  • Eine andere bekannte Rohrverbindung, welche vorzugsweise als Rohrverschraubung ausgeführt wird und bei welcher der bundförmig verdickte Ansatz an dem anzuschließenden Rohrende beispielsweise ähnlich wie in der deutschen Patentschrift 605414 beschrieben durch einen sogenannten Schneidring erzeugt wird, erfordert zwar keine aufwendigen und komplizierten Maschinen und Werkzeuge bei der Montage, zeigt aber den Nachteil, daß das Rohrende an seinem äußeren Umfang durch den Schneidring eingekerbt und damit geschwächt wird. Bei nicht sorgfältiger Montage und besonders bei Druckstößen in den Rohrleitungen neigen derartige Rohrver= bindungen außerdem zu Undichtigkeiten.
  • Bei einer weiteren bekannten Rohrverbindung, welche als Flanschverbindung beispielsweise ähnlich DIN 2655 oder DIN 2798 gebräuchlich ist, wird der buiidförmig verdickte Ansatz durch Anschweißen eines separaten hingförmigen Bundes auf das Rohrende erzeugt, während bei derartigen Rohrverbindungen für höhere Betriebsdrücke ein massiver rohrförmiger Vorschweißsten mit angedrehXem Bund an das Rohrende angeschweißt wird. Derartige Rohrverbindungen sind teuer und erfordern zumindestens bei Hochdruck-Rohrverbindungen ähnlich DIN 2798 ein sorgfältiges Säubern der Schweißverbindung in der Rohrleitung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine einfache und betriebssichere Rohrverbindung der vorbesagten Art zu schaffen, die sowohl ohne komplizierte Vorrichtungen oder Maschinen und ohne Schweißvorgang zu montieren si und mit der außerdem die Nachteile der bekannten Schneidring-Rohrverbindung vermieden werden.
  • Rohrverbindung Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das anzuschließende Rohrende in einem Arbeitsgang innerhalb der zusammengeschraubten, aus einer an sich bekannten Uberwurfmutter und einem passenden Gegenstück bestehenden Rohrverschraubung oder innerhalb eines an sich bekannten Flansches so aufgeweitet wird, daß dadurch der erforderliche in der Rohraßenkontur bunde förmig verdickte Ansatz an dem besagten Rohrende entsteht.
  • Das Aufweiten des anzuschließenden Rohrendes wird dabei bevor zugt mit hydraulischen Mitteln durchgeführt.
  • Um eine, wenn auch nur in begrenztem Maße winkeleinstellbare Rohrverschraubung zu erzielen, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung das anzuschließende Rohrende kugelförmig aufgeweitet, während die Uberwurfmutter und das Gegenstück bevorzugt konische Aufnahmebohrungen aufweisen.
  • In den beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung in einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt sowie mögliche Varianten angedeutet.
  • Es zeigen jeweils im Längsschnitt: Fig. 1 eine fertig zusammengebaute als Rohrverschraubung ausl gebildete Rohrverbindung nach dem ersten jusführungs= beispiel der Erfindung mit kegeligen Dichtflächen; Fig. 2 die Rohrverschraubung nach dem ersten Ausführungsbei= spiel nach dem hydraulischen Aufweiten des Rohrendes; Fig. 3 die Rohrverschraubung nach dem ersten Busführungsbeil spiel vorbereitet zum Aufweiten des Rohrendes; Fig. 4 ein hydraulisch aufgeweitetes Rohrende einer Rohrvers bindung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der Er findung in einer Aufweitvorrichtung; Rohrverbindung Fig. 5 eine fertig zusammengebaute, als Rohrverschraubung aus.
  • gebildete Rohrverbindung nach dem zweiten Ausführungsbeisplil mit kugelförmig aufgeweitetem Rohrende; Fig. 6 eine Variante der Rohrverschraubung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel; Fig 7-9 drei Varianten der als Flanschterbindung ausgebildeten Rohrverbindung.
  • Die Rohrverschraubung nach Fig. 1 besteht aus dem mit hydraulischen Mitteln aufgeweitetem Rohrende 1 , einer Überwurfmutter 2 und einem Verschraubungsnippel 3, der beispielsweise unter Zwi= schenfügen eines Küpfer-Dichtringes 4 @ in eine passende, mit Ges winde versehene Anschlußbohrung 5 eines hier nicht näher erläul terten Bauelementes 6 eingeschraubt ist.
  • Das durch die Rohrleitung und die besagte Rohrverschraubung in das Bauelement 6 geleitete Betriebsmedium kann, wie der Schnitt nach Fig.1 zeigt, drosselungsfrei in Richtung der Pfeile 7 fließea Der Austritt des Betriebsmediums nach außen wird durch Anpressen des konischen Teiles 8 des Rohrendes 1 in den entsprechend gefors.
  • ten Teil des Verschraubungsnippels 3 verhindert. Der für das einwandfreie Dichten erforderliche Anpreßdruck wird durch entsprechendes Anziehen der Uberwurfmutter 2 erzeugt. Das zuvor erwähnte Betriebsiedium kann eine Flüssigkeit, wie beispielsweise Hydrauliköl oder Wasser oder aber auch ein Gas sein.
  • Damit das Rohrende 1, so wie in Fig.1 gezeigt, mit hydraulischen Mitteln aufgeweitet werden kann, wird es wie Fig.3 zeigt in nach nicht verformten Zustand durch die Bohrung 9 in der mit dem Verschraubungsnippel 3 zusammengeschraubten Uberwurfmutter 2 gel schoben bis es gegen die Stirnfläche 10 in der Bohrung 11 des Rohrve rbindung Verschraubungsnippels 3 anstößt. Danach wird durch die Bohrung 12 von der anderen Seite des Verschraubungsnippels 3 eine hier nicht vollständig gezeigte Injektornadel 13 in das Rohrende 1 eingeführte In der Injektornadel 13 sind Bohrungen 14 und 15 vorgesehen, durch die unter hohem Druck stehende Hydraulikflüs= sigkeit in den zwischen der Rohrenden-Innenwand und der Spitze der Injektotnadel 13 gebildeten Ringspalt 16 gelangen kann.
  • Der Ringspalt 16 wird an seinen beiden Enden durch sogenannte 0-Ringe 17 abgedichtet. Anstelle der beispielsweise aus zeigt netzes Gummi bestehenden 0-Ringe 17 können natürlich auch andere bekannte Abdichtungsmittel eingesetzt werden.
  • Bei Zuführung von unter genügend hohem Druck stehender Hydraulik flüssigkeit in den Ringspalt 16 wird das Rohrende, wie in Fig02 gezeigt, bauchförmig aufgeweitet bis es sich gegen die konischen Aufnahmebohrungen 18 und 19 in der tberwurfmutter 2 und dem Vers schraubungsnippel 5 sowie gegen den eingebauten Begrenzungsring 20 anlegt. Der Innendurchmesser des Begrenzungsringes 20 ist so ausgeführt, daß bei Kaltverformung des Rohrendes 1 die Streck= grenze des Rohrwerkstoffes nicht überschritten wird, Nach dem erfolgten hydraulischen Aufweiten des Rohrendes 1 wird die unter hohem Druck stehende Hydraulikflüssigkeit entspannt, die Injektornadel 13 herausgezogen und die Überwurfmutter 2 gelöst, so daß der Begrenzungsring 20 ausgebaut werden kann. Die Rohrverschraubung kann danach, so wie in Fig. 1 gezeigt, montiert werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung nach Fig. 1 bis 3 wird in Fig. 4 schematisch eine Vorrichtung gezeigt, mit der in einem Rohrende 21 beispielsweise eine kuge&förmige Aufweitung Rohrverbindung erzeugt werden kann* Die erwähnte Vorrichtung besteht hier aus einer UberwurSmutter 22, einem zweiteiligen Formring 23, einer Verschraubung 24 mit Injektornadel ansatz 25 und den 0-Ringdichtungen 26 sowie einer Druckschraube 27 mit einem zylina drischen Ansatz 28. Der Formring 23 ist aus Demontagegründen in Richtung seiner Längsachse geteilt.
  • Vor der Aufweitung des Rohrendes 21 ist die Druckschraube 27 sowiit in Pfeilrichtung 29 nach rechts herausgeschraubt, daß deren zylindrischer Ansatz 28 die Bohrung 30 freigibt und somit über die Bohrungen 30 und 31 Hydraulikflüssigkeit in die Aufnahme= bohrung 32 eingefüllt werden kann0 Beim Einschrauben der Druck= schraube 27 entgegen der Pfeilrichtung 29 beginnt der Bufweitvor3 gang sobald die Bohrung 30 durch den in der Aufnahmebohrung 32 dicht passenden zylindrischen Ansatz 28 abgedeckt ist. Dabei gelangt die Hydraulikflüssigkeit aus der Aufnahmebohrung 32 über die Bohrungen 33 und 34 in das aufzuweitende Rohrende 21 und die Aufweitung erfolgt in ähnlicher Weise wie zuvor unter Fig. 2 und 3 beschrieben. Der iufweitvorgang ist beendet, sobald sich die Druckschraube 2? nicht mehr weiterdrehen läßt und somit Gewähr gegeben ist, daß das Rohrende 21 soweit aufgeweitet ist, wie es die kugelförmige ausdrehung 55 in den von der Überwurfmutter 22 gehaltenen zweiteiligen Foraring 23 und der Verschraubung 24 zu läßt.
  • Wie in Fig.5 in einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfini dungsgemäßen Rohrverschraubung gezeigt wird, hat die kugelförmige Aufweitung des Rohrendes 21 beim Zudammenbau mit der Überwurfmut£ ter 2 und dem Verschraubungsnippel 3 den Vorteil, daß zwischen den konischen Aufnahmebohrungen 18 und 19 dieser Teile und dem Rohrverbindung kugelig aufgeweiteten Rohrbauch 36 des Rohrendes 21 nunmehr nur noch eine schmale ringförmige Berührnngszone besteht, die eine höhere, für eine gute Abdichtung erwünschte Flächenpressung zwit schen dem Rohrbauch 36 und der konischen Aufnahmebohrung 19 gestattet, und daß etwaige bei der RohrleituagsmontXge auftretende kleine Winkelabweichungen zwischen Rohrende 21 und Verschraubungs.
  • nippel 3 nun keinen störenden Einfluß mehr haben können. Es ist offensichtlich, daß die Aufnahmebohrung 18 und auch 19 erfordert lichenfalls kugelförmig ausgeführt werden kann.
  • In Fig.6 wird eine Variante zu der in Fig.5 dargestellten Rohrverschraubung mit kugelförmig aufgeweitetem Rohrende gezeigt.
  • Anstelle der Uberwurfmutter 2 in Fig.5 ist hier eine überwurf= schraube 37 vorgesehen, die in die passende Aufnahiebohrung 38 eines Bauelementes 39 eingeschraubt ist. Das kugelförmig aufge= weitete Rohrende 40 wird bei dieser Rohrverschraubung in gleicher oder ähnlicher Weise hergestellt wie unter Fig.4 beschrieben.
  • Die in Fig.? als Flanschverbindung dargestellte Rohrverbindune besteht aus einem nach Fig.4 aufgeweitetem Rohrende 41, einem hint ter der Aufbauchung 42 des besagten Rohrendes fassenden losen Flansch 43, den Befestigungsschrauben 44 und einem zwischen dem Rohrende 41 und in einer Zentrierbohrung 45 eines Gegenstückes 46 eingefügten Dichtring 47. Der Flansch 43 wird genau wie die Uberwurfmutter 2 in Fig.5 und die Uberwurfschraube 37 in Fig.6 vor dem hydraulischen Aufweiten über das Rohrende geschoben, da dieses nach dem Aufweiten nicht mehr möglich ist. Die in Fig.? gezeigte Flanschverbindung entspricht in ihrem Aufbau in etwa einer nach DIN 2798 üblichen Flanschverbindung . Sie vermeidet gegenüber letzterer jedoch den separaten Vorschweißstutzen und ist Rohrve rbindung dadurch erheblich billiger herzustellen.
  • Zur Vermeidung eines eventuellen Rohrbruches im Bereich der AuSbauchung bei sehr hohen Betriebsdrücken und bei stoßweisen Beanspruchung kann es, wie Fig.8 zeigt, erforderlich werden, die Aufbauchung 42 des anzuschließenden Rohrendes 41 durch den Flansch 48 vollkommen zu umschließen. Der Flansch 48 kann bei dieser Verbindungsart dann zwar nicht mehr nach hinten vom Rohr 41 abgeX zogen werden, ist aber auf letzterem drehbar angeordnet. Wird für Lontagezwecke bei einer Flanschverbindung für hohe Betriebs.
  • drücke unbedingt ein abziehbarer Flansch benötigt, so kann der Flansch 48 gemäß Fig.8 mit einer nach dem Rohrende hin offenen Bohrung 49 ausgeführt werden.
  • Fig.9 zeigt eine weitere Variante der Flanschverbindung nach Fig.7 und 8. Bei dieser Verbindung wird der Flansch 50 fest gel gen das Gegenstück 51 geschraubt. Zur Abdichtung ist zwischen dem Gegenstück 51 und dem aufgeweitetem Rohrende 52 ein elagtiacher DichtringXaus einem Gummigewebe oder Kunststoff eingefügt.
  • Diese Flanschverbindung kann wegen des fehlenden Zentriervorsprun.
  • ges leichter montiert werden als die Flanschverbindungen nach Fig.7 und 8.
  • Rohrverschraubungen und Flaischverbindungen nach dieser Erfindung können in leicht abgewandelter Form natür3icl auch zur Verbindung zweier Rohrenden benutzt werden.
  • Wie für den Fachmann ersichtlich, kann das für die Herstellung der kompletten Rohrverbindung beschriebene Aufweitverfahren erfor.
  • derlichenfalls auch beim Warmaufweiten benutzt werden, wenn anstelw le der 0-Ringdichtungen aus gegen höhere Temperaturen empfindlichen Gummi andere geeignetere Abdichtmittel verwendet werden.
  • Rohrverbindung Es ist beispielsweise eine Aufweitvorrichtung denkbar, bei der das Bohrende vor der Verformung in der Aufweitvorrichtung selbst mittels einer eingebauten elektrischen Heizeinrichtung erwärmt und dann hydraulisch aufgeweitet wird. Ein Warmaufweiten des anzuschließenden Rohrendes kann bei großen Nennweiten, bei spröd den Werkstoffen und auch bei Kunststoffen erforderlich werden.
  • Wie für den Fachmann weiterhin ersichtlich, muß für das Aufweiten des anzuschließenden Rohrendes nicht unbedingt ei Hydrau= likflüssigkeit wie beispielsweise Mineralöl, Wasser oder eine synthetische Flüssigkeit benutzt werden. Anstelle eines Hydraulikiediums geringer Viskosität kann auch ein hochviskoses Fett oder jedes andere unter hohem Druck einigermaßen fließende Mittel als lIydraulikmedium benutzt werden.
  • Weiterhin muß das AuSweiten des anzuschließenden Rohrendes nicht unbedingt durch hydraulische Mittel erfolgen. Es ist auch eine Aufweitung des bohrende, wie in Fig.1 bis 9 dargestellt, mittels einer mechanischen in das Rohrende eingeführten Expandiervorrichtung denkbar. Eine derartige Expandiervorrichtung kann beispielsweise Keileleiente oder einen elastischen Stopfen aus Kunststoff als Aufweitmittel aufweisen. Neben den vorers wanten Verfahren erscheint auch eine Explosivaufweitung oder ein Umformung des Bohrendes durch Magnetkräfte möglich.
  • Die mit dieser Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß zwecks Herstellung einer betriebssicheren und einfachen Bohrt verbindung das anzuschließende Bohrende mit einem an sich bekannten Bund versehen wird, der erfindungsgemäß in einem einfachen Arbeitsvorgang durch bauchförmiges aufweiten des besagten Rohr= endes, bevorzugt mit hydraulischen Mitteln, erzeugt wird.
  • Insgesamt 9 Blatt Beschreibung

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Rohrverbindung für glatte Rohre bei der das anzuschließende Bohrende als Bund eine bauchförmige Aufweitung besitzt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die bauchförmige aufweitung mittels einer ii anzuschließenden Rohrende eingeführten Aufweitvorrichtung erzeugt wird.
  2. 2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn -zeichnet, daß die bauchförmige Aufweitung durch ein unter hohem Druck in das anzuschließende Bohrende eingeleitetes Hydraulikiedium er= zeugt wird.
  3. 3. Rohrverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekeniz e i c hn e t, daß das Hydraulkmedium zur bauchförmigen Aufweitung des anzu= schließenden Rohrendes über eine Inaektornadel (13) in einen durch die Spitze besagter Injektornadel, der Bohrenden-Innen = wand und den Abdichtungen (17) gebildeten Ringspalt, (16) ein8 geleitet wird.
  4. Rohrverbindung P a t e n t a n s p r ü c h e 4. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß die bauchförmige aufweitung im anzuschließenden Bohrende iinerhalb der umgebenden Rohrverbindungsteile (2,3 und 48,50) geformt wird.
  5. 5. Rohrverbindung nach einem der Anspruche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß die bauchförmige Aufweitung in anzuschließenden Rohrende innerhalb einer separaten Vorrichtung (22,23,24) geformt wird.
  6. 6. Rohrverbindung nach mindestens einem der ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet, daß die bauchförmige Aufweitung im anzuschließenden Bohrende ein konisches Ubergangsstück (8) aufweist.
  7. 7. Rohrverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Aufweitung (36,42) im anzuschließenden Rohrnde (21,41) kugelförmig ausgebildet ist.
  8. 8. Rohrverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß der aüßere Durchmesser der bauchförmigen Aufweitung des an= Rohrverbindung Patent ansprüche zuschließenden Rohrendes (1) durch einen zwischen den RohrrerS bindungsteilen (2 und 3) vorubergehend eingebauten Begrenzungs= ring (2c) bestimmt wird.
  9. 9. Rohrverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß der erforderliche Druck zur hydraulischen Aufweitung des anzuschließenden Rohrendes durch eine an sich bekannte Druck= schraube erzeugt wird.
  10. 10. Bohrverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8 , dadurch gekennzeichnet, daß,wio an sich bekannt, zur Abdichtung innerhalb der Rohrverbin= dung ein Dichtring (47,53) vorgesehen ist,
  11. 11. Rohrverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Rohrverbindung wie an sich bekannt, als Rohrverschrau= bung ausgebildet ist.
  12. 12. Rohrverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrverbindung, wie an sich bekannt, als Flanschverbindung ausgebildet ist.
    insgesamt 12 Ansprüche
DE19702043273 1970-09-01 1970-09-01 Rohrverbindung Pending DE2043273A1 (de)

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ID=5781253

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DE (1) DE2043273A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5664432A (en) * 1993-03-24 1997-09-09 Tripac International, Inc. Vehicle air conditioning condenser
US5988696A (en) * 1995-08-19 1999-11-23 Ruppert; Hans-Peter Connector for tubes

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