DE2043266A1 - - Google Patents
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Description
- Fehlerfeststelleinrichtung Die Erfindung betrifft eine Fehlerfeststelleinrichtung für eine Speichereinrichtung zur DurchfUhrung von Einschreib-und Auslesevorgängen an einem Speicherelement in Abhängigkeit von einem Treiberstrom in einer ausgewählten Treiberleitung, der entsprechend dem Inhalt eines Adressenregisters fließt. Sie betrifft insbesondere eine Einrichtung, die in der Lage ist, festzustellen, ob ein bestimmter Treiberkreis der Speichereinrichtung normal arbeitet oder nicht, und zur Anzeige der Lage des ermittelten Fehlers.
- Die Speichereinrichtungen in elektronischen Rechenanlagen spielen eine zunehmende Rolle. Das bedeutet, daß, wenn in dem Speicher ein Fehler auftritt, alle Funktionen der Rechenanlage betroffen werden. Mit der zunehmenden Forderung nach einer größeren Speicherkapazität und einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit bedarf der Speicher inner komplizierterer Kreise und einer größeren Anzahl von Bauelementen.
- Dies erschwert es, einen Fehler festzustellen und die Fehlerstelle zu lokalisieren. Unter diesen Umständen ist es von besonderer Bedeutung, einen Fehler und dessen Lage in dem Speicher genau und schnell festzustellen. Bei den bekannten Fehlorfeststelleinrichtun6en werden die eingeschriebenen und ausgelesenen Daten einer Paritätskontrolle unterzogen. Eine bloße Paritätskontrolle ermöglicht es jedoch nicht, zu prüfen, ob eine besondere Adresse richtig ausgewählt wurde oder nicht. Außerdem ist eine erhebliche Zeitdauer erforderlich, um die fehlerhafte Stelle zu ermitteln.
- Es sei z. B. angenommen, daß die Information B in die Adresse n geschrieben wurde und eine weitere Information A in die Adresse m einzuschreiben ist, und daß die Information A fälschlicherweise in die Adresse n infolge eines Fehlers eingeschrieben wurde. In diesem Fall wird der Speicherinhalt B, der zuvor in der Adresse n gespeichert wurde, zerstört und stattdessen wird darin die Information A gespeichert. Dies bedeutet, daß die Adresse n als die Adresse m behandelt wird. Daher wird der Speicherinhalt A richtig nicht von der Adresse n, sondern von der Adresse m ausgelesen und der Fehler selbst kann nicht festgestellt werden.
- Wenn der Speicherinhalt B, der in der Adresse n gespeichert wurde, gewünscht wird, wird in gleicher Weise der Inhalt A anstelle des Inhalts B von der Adresse n ausgelesen. Der Fehler wird also auch in diesem Fall nicht festgestellt.
- Es ist daher sehr schwierig, den Fehler und die Stelle, an der er verursacht wurde, festzustellen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in hohem Maße zuverlässige Speichereinrichtung zu schaffen, die automatisch in der Lage ist, nach Feistellung eines Fehlers die Information erneut auszulesen und einzuschreiben. Außerdem soll eine Einrichtung vorhanden sein, um, wenn eine Fehlerstelle lokalisiert wird, diese Fehlerstelle anzuzeigen, damit eine schnelle Reparatur ermöglicht wird.
- Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Fehlerdetektoreinrichtung, deren Ausgangssignal einer Verstärker- und Registereinrichtung zugeleitet wird, eine Koinzidenzeinrichtung, die mit dem Ausgang des Adressenregisters und dem Ausgang der Verstärker- und Registereinrichtung verbunden ist, und durch eine Prüf- und Anzeigeeinrichtung, die an die Koinzidenzeinrichqnftg angeschlossen ist.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 bis 8 beispielsweise erläutert.
- Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 2 bis 8 Detailschaltbilder der Blöcke der Fig. 1.
- Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung. Darin ist 1 ein Adressenblock, 2 ein Treiberkreisblock, 3 ein Fehlerdetektorblock, 4 ein Speicherblock, 5 ein Verstärker- und Registerblock des festgestellten Signals, 6 ein Koinzidenzkreisblock und 7 ein Prüf- und Anzeigeblock. Für den Auslese- bzw. Einschreibvorgang wird ein bestimmter Treiberkreis 2 über die Leitung 11 von den Adressendaten betätigt, die in dem Adressenblock 1 gespeichert sind. Wenn dieser Treiberkreis betätigt wird, wird ein Signal zu der entsprechenden Treiberleitung 12 geleitet. Dieses Signal, das in Form eines Stroms oder einer Spannung vorliegen kann, wird von dem Fehlerdetektorkreis 3 festgestellt. Das festgestellte Signal wird von dem Verstärker 5 verstärkt und wird dann indas Register 5 gegeben. Dann werden der Inhalt des Adressenregisters 1 und der Inhalt des Registers 5 und des festgestellten Signals dem Koinzidenzkreis 6 über Leitungen 14 bzw. 15 zugleitet und es wird die Koinzidenz bzw. die Nicht-Koindidenz zwischen beiden bestimmt. Wenn Koinzidenz festgestellt wird, wird der gerade durchgeführte Vorgang nochmal fortgesetzt. Wenn nicht, wird ein Nicht-Koinzidenzsignal zu dem Prüf- und Anzeigeblock 7 über die Leitung 16 geleitet. Wenn gerade eine Ausleseoperation durchgeführt wird, wird diese vom Anfang an nochmals begonnen. Wenn gerade eine Einschreiboperation durchgeführt wird, wird diese unterbrochen, um zu verhindern, daß der Speicher die einzuschreibende Information aufnimmt und der Vorgang wird nochmals begonnen. Wenn keine normale Arbeitsweise eintritt, nachdem dieser Feststellvorgang mehrere Male wiederholt wurde, wird dies als endgültiger Ausfall bezeichnet. Wenn dem so ist, werden der Inhalt des Adressenregisters 1 und der Inhalt des Registers 5 des festgestellten Signals angezeigt, und auch der Fehlerzustand wird angezeigt.
- Nachdem nunmehr die Arbeitsweise der Schaltung der Fig. 1 erläutert wurde, werden nun der Aufbau und die Arbeitsweise ihrer einzelnen Kreise im folgenden erläutert.
- Fig. 2 zeigt dsa Adressenblock 1 und den Treiberkreisblock 2. Der Adressenblock 1 besteht aus Adressenregistern 100 und 101 sowie einem Adressendekoder 102. Die Adressenregister 100 und 10t speichern die jeweiligen gekennzeichneten Adressen während des Auslese- bzw. Einschreibzyklus. Der Adressendekoder 102 dekodiert den Inhalt der Adressenregister 100 und 101 und gibt an den entsprechenden Ausgangsanschluß 26, 27, 28 oder 29 ein Ausgangssignal ab.
- Es wird z. B. angenommen, daß dem Eingangsanschluß 20 ein Signal zugeführt wird und dem Eingangsanschluß 21 kein Signal. Das heißt, daß das Adressenregister 100 gesetzt und das Adressenregister 101 zurückgesetzt ist. In diesem Zustand sind die Anschlüsse 22 und 25 im 1-Zustand und die Anschlüsse 23 und 24 im 0-Zustand. Weiterhin wird angenommen, daß der Anschluß 27 von dem Adressendekoder 102 ausgewählt wurde und daß die Anschlüsse 26, 28 und 29 nicht ausgewählt wurden. Wenn jedoch der Adressenblock 1 sich in einem Fehlerzustand befindet, ist z. B. der Anschluß 26 statt des Anschlusses 27 ausgewählt worden oder die An-Anschlüsse 26 und 27 wurden zugleich ausgewählt. Es kann auch keiner der Anschlüsse 26 bis 29 ausgewählt worden sein.
- Der Treiberkreisblock 2 wird von dem Ausgangssignal des Adressendekoders 102 betätigt. Wenn nur der Anschluß 27 ausgewählt wurde, wird der Treiberkreis 112 betätigt, um ein Strom- oder Spannungsausgangssignal an seinen Ausgangsanschluß 32 abzugeben. Es wird angenommen, daß die anderen Treiberkreise 111, 113 und 114 nicht betätigt werden und daß kein Strom- oder Spannungsausgangssignal an den Ausgangsanschlüssen 31, 33 und 34 auftritt.
- Wenn ein Fehler in den Treiberkreisblock 2 auftritt, wird z. B. der Treiberkreis 113 statt des Treiberkreises 112 betätigt. Daher wird der Ausgangsanschluß 33 ausgewählt bzw. der Ausgangsanschluß 32 wird nicht ausgewählt oder die Treiberkreise 112 bzw. 113 werden zugleich betätigt und die Ausgangsanschlusse 32 und 33 werden zugleich ausgewählt. Es kann auchder Fall sein, daß keiner der Ausgang anschlüsse 31 bis 34 ausgewählt wird.
- Wenn sich der Adressenblock 1 nicht in seinen normalen Zustand befindet, werden die Ausgangsanschlüsse 31 bis 34 nicht richtig ausgewählt, selbst wenn der Treiberblock 2 normal arbeitet.
- Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen den Fehlerdetektorblock 3 der Erfindung. In Fig. 3 wird ein zerstörungsfreier Dünnfilm-Magnetdraht als Feststell- bzw. Detektorelement, in Fig. 4 ein Kondensator und in Fig. 5 ein Transformator verwendet.
- Der Felilerdetektorblock 3 besteht im wesentlichen aus einem Detektorteil A zur Feststellung, ob nur eine der Treiberleitungen 12 ausgewählt wurde oder nicht, und einem Detektorteil B, um festzustellen, ob die ausgewählte Treiberleitung die ist, die gekennzeichnet wurde, oder nicht. Wenn angenommen wird, daß die Anzahl der Treiberleitungen m ist, muß jede Treiberleitung ein Detektorelement für den Detektorteil A aufweisen. Auch muß jede Treiberleitung n (m vZ ) Detektorelemente für den Detektorteil B aufweisen. D. h., daß jede Treiberleitung (n+1) Detektorelemente aufweisen muß.
- Zur Vereinfachung wird angenommen, daß die Anzahl der Treiberleitungen Vier ist (m = 4) und daß jede Treiberleitung drei Detektorelemente (n = 2) aufweist.
- Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei der nicht-zerstörende DUnnfilm-Magnetleitungen als Detektorleitungen ft, 52 und 53 verwendet sind. Die Detektorleitung 51 ist für den Detektorteil A vorgesehen und n1 n ist in die Kreuzungsstellen der Treiberleitungen 41 bis 44, die an die Ausgangsanschlüsse 3t bis 34 angeschlossen sind, eingeschrieben. Die Detektorleitungen 52 und 53 sind für den Detektorteil B vorgesehen und eine besondere Information ist in jede Kreuzungsetelle eingeschriebein. Insbesondere ist On an jeder Stelle eingeschrieben, an der die Treiberleitung 41 die Detektorleitungen 52 und 53 kreuzt. 11111 und t0" ist an den Stellen eingeschrieben, an denen die Treiberleitung 42 die Detektorleitungen 52 und 53 kreuzt, 0" und "1" ist an den Stellen eingeschrieben, an denen die Treiberleitung 43 die Detektorleitungen 52 und 53 kreuzt. 1" ist an jeder Stelle eingeschrieben, an der die Treiberleitung 44 die Detektorleitungen 52 und 53 kreuzt.
- Die Beziehung zwischen dem Inhalt des Adressenregisters und den Treiberleitungen wird in der in Fig. 6 gezeigten Weise bestimmt.
- Es wird angenommen, daß das Adressellregister 100 im 1-Zustand ist, während das andere Adressenregister 101 im O-Zustand ist, Wenn dieser Zustand normal ist, wird der Ausgangsanschluß 27 des Adressendekoders 102 ausgewählt, der Treiberkreis 112 betätigt und der Ausgangsanschluß 32 ausgewählt, so daß Strom nur zu dem Ausgangsanschluß 32 fließt.
- D. h., daß der Strom nur in der Trieberleitung 42 fließt.
- Daher kommen die Inhalte "1" und "O", die an den Stellen eingesdirieben wurden, an denen die Treiberleitung 42 die Detektorleitungen 51, 52 und 53 kreuzt, als Ausgangssignal an den Detektorleitungen 51, 52 und 53 heraus.
- Wenn in der Treiberleitung 42 kein Strom fließt, sondern in der Treiberleitung 41 infolge eines an dem Adressenblock 1 oder an dem Treiberkreisblock 2 verursachten Fehlers, werden die Inhalte n ng und "O", die an den jeweiligen Stellen eingeschrieben wurden, an denen die Treiberleitung 41 die Detektorleitungen 51, 52 und 53 kreuzt, von den Detektorleitungen 51, 52 bzw. 53 festgestellt.
- Wenn gleichzeitig in den Treiberleitungen 42 und 41 Strom fließt, dann wird ein aus "1" und 1 kombiniertes Signal an der Detektorleitung 51 erzeugt. Ein aus 1" und "0" koml,iniertes Signal wird an der Detektorleitung 52 und ein aus "O" und "O" kombiniertes Signal wird an der Detektorleitung 53 erzeugt.
- Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei der ein Kondensator als Detektorelement verwendet ist. Bei dieser Anordnung wird ein Kondensator verwendet, um die Daten "1" zu kennzeichnen. Das Nichtvorhandensein des Kondensators kennzeichnet die "O"-Daten in Fig. 3. Auf diese Weise werden "1" und "O" unterschieden. Im übrigen ist die Arbeitsweise der Anordnung der Fig. 4 der der Anordnung der Fig. 3 gleich.
- Fig. 5 zeigt eine Anordnung, bei der ein Transformator als Detektorelement verwendet wird. Ein Transformator wird an den Stellen verwendet, die in Fig. 1 "1"-Daten kennzeichnen und kein Transformator wird an den Stellen verwendet, die "O"-Daten kennzeichnen. Auf diese Weise sind "1" und "O" voneinander verschieden. Diese Anordnung arbeitet in der gleichen Weise wie die der Fig. 3.
- Fig. 7(a) und 7(b) zeigen einen Verstärker-und Registerblock 3 des festgestellten Signals gemäß der Erfindung. Die Anordnung der Fig. 7(a) ist für den Detektorteil A und die der Fig. 7(b) für den Detektorteil B.
- In Fig. 7(a) ist der Anschluß 201 mit der Leitung 51 (Fig.3) oder der Leitung 71 (Fig. 4) oder der Leitung 91 (Fig. 5) verbunden. 121 ist ein Verstärker und 131 und 132 sind Diskriminatoren. Der Diskriminator 131 erzeugt ein "1"-Ausgangssignal, wenn seine Eingangsspannung größer als 2V0 ist oder ein "O"-Ausgangssignal, wenn seine Spannung niedriger als 2V0 ist. Der Diskriminator 132 dagegen erzeugt ein "1"-Ausgangssignal, wenn seine Eingangsspannung größer als V0 ist, bzw. ein "O"-Ausgangssignal, wenn seine Eingangsspannung größer als V0 ist (V0 entspricht dem "1"-Ausgangssignal eines Detektorelements).
- 133 und 134 sind NAND-Gatter und 141 ist ein Register. Die Arbeitsweise dieser Schaltung wird im folgenden erläutert.
- Eine an Eingangsanschluß 201 angelegte Eingangsspannung wird von dem Verstärker 121 verstärkt. Das verstärkte Ausgangssignal wird den Diskriminatoren 131 und 132 zugeleitet.
- Wenn das Ausgangssignal des Verstärkers 121 V0 ist, d. h,, daß nlxrr eiiie Treiberleitung ausgewählt; wurde, wird das Ausgangssignal des Diskriminators 131 "O", demgemäß das Ausgangssignal des NAND-Gatters 133 "1" und das Ausgangssignal des Diskriminators 132 "1". Daher wird das Ausgangssignal des NAND-Gatters 1 14 0" , um das Register 14 1 zu setzen. Dadurch wird der Ausgangsanschluß 21 1 in den " 1 "-Zustand gebracht.
- Wenn die Ausgangsspannung dos Verstärkers 121 größer als 2V ist (dies bedeutet, daß mehr als zwei Treiberleitungen gleich zeitig ausgewählt wurden), erzeugt der Diskriminator 131 ein "1"-Ausgangssignal und demgemäß wird das Ausgangssignal des NAND-Gatters 133 "O" und das Ausgangssignal des Diskriminators 132 "1". Daher wird das Ausgangssignal des NAND-Gatters 134 "1", wodurch das Register 141 in den nichtgesetzten Zustand gebracht wird, Dadurch wird der Ausgangsanschluß 211 in den "O"-Zustand gebracht. Wenn der Verstärker 121 ein "O"-Signal erzeugt (d.h., daß keine Treiberleitung ausgewählt wurde), erzeugt der Diskriminator 131 ein "O"-Ausgangssignal und demgemäß wird das Ausgangssignal des NAND-Gatters 133 "1" und das Ausgangssignal des Diskriminators 132 "O". Daher wird das Register 141 nicht gesetzt und das Ausgangssignal des Anschlusses 211 wird in den "0"-Zustand gebracht.
- Daraus folgt, daß das Register 101 nur gesetzt wird, wenn nur eine der Treiberleitungen- ausgewählt wurde.
- In Fig. 7bist der Anschluß 202 mit der Leitung 52 (Fig. 3), der Leitung 72 (Fig. 4) oder der Leitung 92 (Fig. 5) verbunde und der Anschluß 203 ist mit der Leitung 53 (Fig.3)1 der Leitung 73 (Fig. 4) oder der Leitung 93 (Fig. 5) verbunden. 122 und 123 sind Verstärker, 142 und 143 sind ltegister Wenn ein "1"-Eingangssignal an den Anschluß 202 oder 203 gelangt, wird es von dem Verstärker 122 oder 123 verstärkt, um die Register 142 oder 143 zu setzen. Wen dagegen ein O"-Eingangssignal zugeführt wird, wird das 1<egister 142 oder 143 nicht gesetzt. Die Ausgangsanschlüsse 211 bis 215 der Register 141, 142 und 143 sind mit dem Koinzidenzkreisblock 6 verbunden.
- Fig. 8 zeigt den Koinzidenzkreisblock 6 der Erfindung. Die Anschlüsse 22 bis 25 sind mit den Ausgangsanschlüssen der Adressenregister 100 und 101 in Fig. 2 verbunden und die Anschlüsse 212 bis 215 sind mit den Ausgangsanschlüssen der Register 142 und 143 in Fig. 7(b) verbunden. Der Anschluß 211 ist mit dem Ausgangsanschluß des Registers 141 in Fig.
- 7(a) verbunden. Der Ausgangsanschluß 307 ist mit dem Steuerkreisblock 7 verbunden. Dieser Anschluß zeigt einen normalen Zustand (wenn das Ausgangssignal 110 ist) bzw. einen Fehlerzustand (wenn das Ausgangssignal "1" ist). Wenn mehr als zwei Treiberleitungen ausgewählt wurden oder wenn keine Treiberleitung ausgewählt wurde, wird das Register 141 nicht gesetzt und der Anschluß 211 ist im "O"-Zustand. Demgemäß ist der Ausgangsanschluß 307 im "1"-Zustand, um einen Ausfall anzuzeigen.
- Es sei angenommen, daß nur eine Treiberleitung ausgewählt 1 wurde (daß nämlich der Anschluß 211 im "1"-Zustand ist), und daß diese Auswahl nicht richtig ist. Dann sind die Anschlüsse 213 und 215 z. 13. im t "-Zustand, wenn die Anschlüsse 22 und 25 im "1"-Zustand sind und die Anschlüsse 23 und 24 sind im "O"-Zustand (wenn nämlich die Inhalte dei Adressenregister 100 und 101 "1" bzw. "O" sind). In gleichor Weise ist der r Anschluß 304 im "O"-Zustand, die Anschlüsse 301 bis 303 siii<i im "1"-Zustand, wenn die Anschlüsse 212 und 214 im "O"-Zustand sind (wenn nämlich die Inhalte der Register 142 und 143 "O" bzw. "O" sind). Daher ist der Anschluß 305 im "O"-Zustand und der Anschluß 306 im "1"-Zustand. Demgemäß tritt am Ausgangsanschluß 307 ein "1"-Ausgangssignal auf, um einen Ausfall anzuzeigen.
- Daraus folgt, daß der Ausgangsanschluß 307 nur dann im "O"-Zustand ist und einen normalen Zustand anzeigt, wenn der Anschluß 211 im "1"-Zustand ist (wellll nämlich nur eine Treiberleitung ausgewählt wurde) und die Inhalte der Adressenregister 100 und 101 mit denen der Register 1142 und 143 koinzident sind.
- Das Fehlerfeststellsystem der Erfindung wurde nun anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, bei dem eine Leitung aus mehreren ausgewählt wurde. Es können aber auch mehrere Leitungen gleichzeitig aus einer Vielzahl von Leitungen ausgewählt werden.
- Es wird z. B. angenommen, daß zwei Leitungen gleichzeitig aus acht Leitungen ausgewählt werden. Die acht Leitungen sind in vier Gruppen (a1, a2), (b1, b2), (c1, c2) und (d1, d2) zu je zwei Leitungen angeordnet. Die Fehlerfeststellung erfolgt in der vorher erläuterten Weise an a1, b1, c1 und d1 und gleichzeitig auch an a2, b2, c2 und d2. Aufgrund der Ergebnisse dieser Fehlerfeststellvorgänge ist es möglich, zu erkennen, ob die beiden besonderen Leitungen in der richtigen Weise ausgewählt wurden oder nicht. In diesen Fall ist es auch möglich, jede Gruppe so auszubilden, daß sie dem Speicherwort entspricht, und jede Leitung der einzelnen Gruppe, daß sie jeder digitalen Leitung des Speichers entspricht.
- Bei der vorherigen Ausführungsform, bei der eine Leitung aus mehreren ausgewählt wurde, sind (n+1) Detektorelemente für jede Treiberleitung und (n+1) Detektorleitungen vorgesehen, wenn die Anzahl der Treiberleitungen m ist. Auf dem gleichen Prinzip beruhend kann ein Detektorelement, das "1" speichert, für jede der m Leitungen vorgesehen werden und m Detektorleitungen werden entsprechend den Detektorelementen angeordnet, die "1" speichern. Wenn nur eine der m Leitungen betrieben wird, ist es notwendig, eine erste Einrichtung zur Fest-stellung von mCl und eine zweite zur Feststellung irgend-einer der m Leitungen vorzusehen. Das Ausgangssignal der zweiten Feststelleinrichtung wird dann dekodiert und mit dem Inhalt des Adressenregist-er verglichen und dadurch zwischen diesen Koinzidenz oder Nichtkoinzidenz festgestellt. Wenn dagegen x von m Leitungen betrieben werden, ist es notwendig, die erste Einrichtung zur Feststellung von mCx und die zweite Einrichtung zur Feststellung der entsprechenden x der m Leitungen vorzusehen. Dann werden die Ausgangssignale der zweiten Feststelleinrichtung bzw. die Inhalte der Adressenregister dekodiert, wodurch Koinzidenz oder Nichtkoinzidenz aufgrund des Vergleichs zwischen den dekodierten Signalen festgestellt wird. Gemäß der Erfindung ist es auch möglich, den Zustand des festgestellten Fehlers durch geeignete Einrichtungen, wie z.B. mehrere Kontrolllampen anzuzeigen.
- Die Erfindung ermöglicht es auch, eine Anordnung herzustellen, in der ein System so gesteuert wird, daß es bei einem Ausfall bewirkt, daß der Einschreib- und Auslesevorgang wiederholt t wird. Wenn ein solcher Ausfall nur zeitweilig auftritt, kann der Aus fal lgriuid automatisch beseitigt werden.
- Wenn der Ausfall auch durch wiederholtes Einschreiben und Auslesen nicht beseitigt; wird mit der Ausfall daher nicht nur als zeitweilig anzusehen ist, kann ein solcher Fehler als endgültiger Ausfall bestimmt werden. In diesem Fall wird die Anzahl der Einschreib- und Auslesevorgänge von einer geeigneten Einrichtung gezählt und, wenn die gezählte Zahl einen bestimmten Wert erreicht, wird der auftretende Ausfall als endgültiger Ausfall bezeichnet. In diesem Fall wird der endgültige Ausfall von einer geeigneten Anzeige- oder Alarmeinrichtung angezeigt.
Claims (6)
1.. Fehlerfestelleinrichtung für eine Speichereinrichtung zur Durchführung
von Einschreib- und Auslesevorgängen an einem Speicherelement in Abhängigkeit von
einem Treiberstrom in einer ausgewählten Treiberleitung, der entsprechend dem Inhalt
eines Adressenregisters fließt, gekennzeichnet durch eine Fehlerdetektoreinrichtung
(3), deren Ausgangssignal. einer Verstärker- und Registereinrichtung (5) zugeleitet
wird, eine Koinzidenzinrichtung (6), die mit dem Ausgang des Adressenregisters (1)
und dem Ausgang der Verstärker- und Registereinrichtung (5) verbunden ist, und durch
eine Prüf- und Anzeigeeinrichtung (7), die an die Koinzidenzeinrichtung (6) angeschlossen
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektoreinrichtung
aus einem Detektorteil (A) zur Feststellung, ob nur eine der Treiberleitungen ausgewählt
ist, und einem Detektorteil (B) zur Feststellung, ob die richtige Treiberleitung
ausgewählt ist, besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fehlerdetektoreinrichtung (3) aus nichtzerstörenden Dünnfilm-Magnetleitungen
(51, 52, 53) besteht, die die Treiberleitungen kreuzen, und daß an den Kreuzungsstellen
1- bzw. 0-Zustände gespeichert sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fehlerdetektoreinrichtung (3) Leitungen (71,72,73) aufweist, die die Treiberleitungen
(61,62,63,64) kreuzen, daß zur Kennzeichnung eines 1-Zustands an den Kreuzungsstellen
die sich kreuzenden Leitungen durch einen Kondensator verbunden sind, und daß zur
Kennzeichnung eines 0-Zustands an den Kreuzungsstellen kein Kondensator verwendet
wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle
von Kondensatoren Transformatoren verwendet werden (Fig. 5).
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärker-
und Registereinrichtung (5) für den Detektorteil (A) aus einem Verstärker (121),
einem Diskriminator (131) mit einem nachgeschalteten NAND-Gatter (133) und einem
parallel zu diesen geschalteten Diskriminator (132), einem NAND-Gatter (134) und
einem nachgeschalteten Register (141) besteht, wobei das NAND-Gatter (133) und der
Diskriminator (132) mit den Eingängen des NAND-Gatters (134) verbunden sind, sowie
für den Detektorteil (B) aus Verstärkern (122,123) mit nachgeschalteten Registern
(142,143) besteht.
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6985769 | 1969-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2043266A1 true DE2043266A1 (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=13414882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702043266 Pending DE2043266A1 (de) | 1969-09-02 | 1970-09-01 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2043266A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2502814A1 (fr) * | 1981-03-30 | 1982-10-01 | Aero Etudes Conseils | Procede et dispositif de controle des entrees d'un processeur de securite |
-
1970
- 1970-09-01 DE DE19702043266 patent/DE2043266A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2502814A1 (fr) * | 1981-03-30 | 1982-10-01 | Aero Etudes Conseils | Procede et dispositif de controle des entrees d'un processeur de securite |
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