DE2041870A1 - Vorrichtung zum Einschalen von Betonfertigteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Einschalen von BetonfertigteilenInfo
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- B28B7/02—Moulds with adjustable parts specially for modifying at will the dimensions or form of the moulded article
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Description
- Vorrichtung zum Einschalen von Betonfertigteilen.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einschalten von Betonfertigteilen, insbesondere von Sichtbetonfertigteilen, bestehend aus mindestene einer Bodenschalung und mindestens zwei hierzu senkrecht verlaufenden Seitenschalungen, wobei die Seitenschalungen von in Abständen angeordneten senkrechten Stützen und längs verlaufenden Traversen gehalten werden und Jeweils zwei auf Jeder Seite der Seitenschalungen angeordnete Stützen unten und oben fieber Spannstangen miteinander verbunden sind.
- Bei bekannten Vorrichtungen der eingangs genannten Art wird die Schalung errichtet, indem ein Lager aus gleich starken Lagerhölzern auf einem ebenen Untergrund vorbereitet wird. Auf diese Lagerhölzer wird der Schalungsboden gelegt und etwa senkrecht hierzu die beiden Seitenschalungen errichtet. Hinter den Seitenschalungen verlaufen in Längsrichtung Kanthölzer, die als versteifende Traversen dienen.
- Die< Traversen werden mit senkrecht stehenden Stahlschienen verbunden, wobei Jeweils zwei beidseits der Traversen angeordnete Stahlschienen oben und unten über Spannstangen verbunden werden. Die obere Spannstange verläuft hierbei oberhalb des oberen Randes der Seitenschalungen und die untere Spannstange ist unterhalb der Bodenschalung angeordnet.
- Diese bekannte Vorrichtung weist einige erhebliche Nachteile auf, Um einen rechten Winkel zwischen der Bodenschalung und den beiden Seitenschalungen zu erhalten, ist es notwendig, die oberen Spannstangen längs der gesamten Schalung so zu justieren, daß diese rechte Windel erreicht werden. Der gesamte Aufbau der Schalung ist umständlich und arbeitsintensiv. Zudem ergibt sich der Nachteil, daß nahezu alle Bauelemente @@@ denen die Schalung besteht, auf eine bestimmte grof;ie eino tonfertigteils zurechtgeschnitten sind, was bedeutet d bei der Herstellung anderer Betonfertigtcile Bauelemente mit anderen Abmessungen benötigt werden. Für eine rationelle Fertigung erhebt sich Jedoch die Foxierwag, die Bauelemente für die Schalung zur Herstellung von verschieden gestalteten Betonfertigteilen verwenden zu können, eine solche Schalung rasch errichten zu können und den Transport gesamter Schalungseinheiten zu ermöglichen.
- Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgernäß dadurch gelöst, daß mindestens einige der Stützen einen im rechten Winkel zur Stütze verlaufenden Schenkel zum Tragen der Bodenschalung aufweisen, mindestens zwei Traversen auf jeder Seite mindestens zwei derartige Stützen miteinander verbinden und die Spannstangen über ihre ganze Länge stufenlos verstellbar sind.
- Es ist bereits ein Schalungsrost für Betonwände bekannt, der aus einer Vielzahl von längs verlaufenden Traversen und senkrechten Stützen besteht, welche untereinander verbunden sind. Die Verbindungselemente sind hierbei so gestaltet, daß durch Anbau von senkrechten Stützen und/oder längs verlaufenden Traversen sich ein Schalungerost ergibt, welcher in vertikaler und horizontaler Richtung variabel ist. Die beiden Seitenschalungen sind hierbei jedoch über in regelmäßigen Abständen angeordnete Spanndrähte miteinander verbunden, welche im herzustellenden Betonfertigteil verbleiben. Die Parallelität der beiden Seitenschalungen und das Einhalten des rechten Winkels zur t denschalun£ erfordert jedoch eine umfangreiche justierarbeit, so daß das Errichten der Schalung relativ viel Zeit benötigt. Durch die im Betonfertigteil verbleibenden Spanndrähte ist die Schalung zudem wenig geeignet für Sichtbetonfertigteile, die keine herausstehenden Stahl- oder Eisenteile aufweisen dürfen.
- Bei einer anderen Schalungsvorrichtung zur Herstellung von Betonbalken werden jeweils zwei senkrecht verlaufende Stützen auf der Unterseite miteinander verbunden mit einem quer zu ihnen verlaufenden Träger. Dieser Träger besteht aus zwei Teilen, die in Stufen miteinander verbunden werden können, so daß der Abstand der senkrechten Stützen, die die beiden Seitenschalungen tragen, einstellbar ist.
- Der quer verlaufende Träger trägt die Bodenschalung. Auch hier muß eine umfangreiche Justierarbeit geleistet werden, insbesondere bei der Herstellung von Betonträgern, bei denen für die Schalung eine Vielzahl derartiger Vorrichtungen benötigt werden. Diese Vorrichtungen müssen in eine Flucht gebracht werden. Außerdem muß der Abstand der beiden Seitenschalungen an ihrer Oberkante justiert werden, was insbesondere deshalb zeitraubend ist, weil die gesamte Schalungsvorrichtung von senkrecht stehenden Kanthölzern getragen wird. Eine Justierung an der Oberkante kann deshalb nur durch Unterlegen an den Kanthölsern erfolgen.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung dagegen ist der rechte Winkel zwischen den beiden Seitenschalungen und der Bodenæchalung automatisch gegeben. Durch die Verbindung zwischen Traversen und Stützen ergeben sich Schalungseinheiten, die für sich transportierbar sind. Sind zudem die Spannstangen angebracht, ist die gesamte Schalungsvorrichtung im zusammengebauten Zustand transportierbar, Die Vorrichtung ist sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung ausbaubar und der gegenseitige Abstand der beiden Seitenschalungen ist auf jede Distanz innerhalb der Länge der Spannstangen einstellbar.
- Von ganz besonderem Vorteil ist die vorzugsweise gewählte Verbindungsart zwischen den Traversen und Stützen bzw.
- den Stützen und Spannstangen. Hierbei sind an Befestigungszapfen bzw. an den Spa.nnstagren in re-enms.ßigen Abständen Löcher angebracht, in die ein Zarten einsetzbar ist, der im Innern eines halbkreisfömigen Gewindestücks mit Außengewinde angeordnet ist, über welches eine Schraubmuffe schraubbar ist. Die Länge der Schraubmuffe ist hierbei größer als der Abstand zweier benachbarter Löcher der Stange, so daß innerhalb der Lochteilung stets eine stufenlose Einstellung gewährleistet ist. Diese Befestigungs-bzw. Verbindungsart ist auch für den Gerüstbau anwendbar, so daß der diesbezüglich beanspruchte Schutz nicht auf das hier beschriebene Anwendungsbeispiel beschränkt ist.
- Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der erSindungsgemäßen Schalungsvorrichtung. Es zeigen: die Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispieles, die Fig. 2 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungs beispieles, die Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schalungsvorrichtung nach Fig. 1, die Fig. 4 eine Einzelheit der Schalungsvorrichtung, die Fig. 5 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1, die Fig. 6 eine erste Verbindungsart zwischen einer Spannstange und zwei Stützen, die Fig. 7 eine Einzelheit der Verbindungsvorrichtung nach Fig. 6, die Fig. 8 drei verschiedene Verbindungsmöglichkeiten zwischen einer Stütze und einer Traverse, die Fig. 9 eine weitere Verbindungsmöglichkeit zwischen Stützen und Traversen, die Fig. 10 eine Ausführunsmbglichkeit einer erfindungsgemäßen Stütze, die Fig. 11 den Beginn des Aufbaus eines Schalungsgerüsts, die Fig. 12 eine Ausführungsform eines Schalungsgerüstes zur Herstellung von Betonfertigwänden, die Fig. 13 eine Draufsicht auf das Gerüst nach Fig. 12, die Fig. 14 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäß beanspruchte Verbindungsvorrichtung zwischen Stützen und Spannstangen bzw. Stützen und Traversen, die Fig. 15 eine Ansicht und einen Schnitt durch das hierbei verwendete Sicherungselement, die Fig. 16 verschiedene Verbindungsmöglichkeiten unter Verwendung einer Vorrichtung nach Big. 14.
- Nach Pig. 1 werden auf einem ebenen Untergrund 2 senkrechte Stützen 20 errichtet, die Jeweils einen im rechten Winkel zur Stütze 20 verlaufenden Schenkel 22 aufweisen.
- Die senkrechten Stützen werden untereinander verbunden durch längs verlaufende Traversen 23. Hierdurch ergibt sich ein standfestes Schalungsgerüst. Das linke und das rechte Schalungsgerüst werden nunmehr miteinander verbunden durch obere und untere Spannstangen 27, welche åeweils zwei gegenüberliegende Stützen miteinander verbinden.
- In dieses Gerüst wird nunmehr eingelegt die Bodenschalungs 34 und die beiden Seitenschalungen 33. Die Bodenschalung 34 liegt hierbei auf den Schenkeln 22 auf, während die beiden Seitenschalungen 33 an den Traversen 23 anliegen. Um ein Durchwölben der Bodenschalung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schenkeln zu verhindern, können zusätzliche Lagerhölzer 1 vorgesehen sein.
- Durch Spannen der unteren Spannstangen 27 wird erreicht, daß die beiden Seitenschalungen an die Seitenkanten der Bodenschalung 34 zu liegen kommen. Ein rechter Winkel zwischen der Bodenschalung und den beiden Seitenschalungen stellt sich hierbei automatisch ein. Es ist lediglich erforderlich, die oberen Spannstangen nunmehr auf das gegebene daß zu arretieren, damit beim Einfüllen des Betons die beiden Seitenschalungen 33 nicht ausweichen können.
- Durch das Vorsehen von in regelmäßigen Abständen angeordneten Befestigungslöchern 21 an den Stützen 20 können Seitenschalungen verwendet werden, die innerhalb der Höhe der Stützen 20 beliebig hoch sein können. Hierdurch ist eine Verstellungsmöglichkeit in vertikaler Richtung 18 gegeben. Durch die stufenlose Einstellbarkeit der Spannstangen 27 kann innerhalb der Länge der Spannstangen 27 jeder Abstand zwischen den beiden Seitenschalungen 33 eingehalten werden. Hierdurch ist eine Verstellbarkeit in horizontaler Richtung 19 gegeben. Durch die Anbaumöglichkeit der Traversen 23 kann auch eine beliebige Lange in Längsrichtung eingehalten werden.
- Die Stützen 20 und die Schenkel 22 bestehen jeweils aus Profileisen, vorzugsweise aus U-Sisen. Vorzugsweise weisen sowohl die Stützen 20 als auch die Schenkel 22 in reselmäßigen Abständen Befestigungslöcher 21 auf. Die Schenkel 22 sollen hierbei eine von den Stützen 20 abweichende Länge aufweisen, so daß die Teile 20, 22 wahlweise als Schenkel oder Stützen dienen können. Der sich hierbei ergebende Vorteil ist deutlich der Fig. 2 zu entnehmen. In dem dort gezeigten Beispiel weist einer der Teile die Länge h1 und der andere die Länge h2 auf. Bei einem niederen Gerüst dient der Teil mit der l-,änge h1 als Stütze 20 und der meR mit der Länge h2 rls bodenseitig verlauf ender Schenkel. Bei einem hohen Gerüst dagegen wird der Teil mit der Länge h2 als Stütze 20 verwendet und der Teil mit der Länge h1 als bodenseitiger Schenkel 22.
- Eine Einzeldarstellung des Teiles 20, 22 ist in Fig. 10 gegeben. Dieser Fig. ist auch deutlich zu entnehmen, daß der Schenkel 22 seitlich an der Stütze 20 befestigt ist und die Stützen 20 bzw. die Schenkel 22 im Bereich des Schenkels 22 bzw. der Stütze 20 ein Befestigungsloch 21 a aufweisen. Der Vorteil dieser seitlichen Befestigungsart wird besonders anhand der Fig. 12 und 13 verdeutlicht, denen zu entnehmen ist, daß zwei Stützen å jeweils über eine Spannstange 27 miteinander verbunden werden können, ohne daß die Schenkel hinderlich im .teige stehen würden.
- Bei zwei gegenüberstehenden Stützen 20 a und 20 b sind also die zugehörigen Schenkel 22 a und 22 b beidseits der Verbindungslinie der Stützen angeordnet.
- Um eine Länge der Schalung zu ermöglichen, welche die Länge einer Traverse 23 überschreitet, kann gemäß Fig. 2 an der Stoßstelle zweier Traversen 23 ein Trsversenstück 23 a vorgesehen sein, welches zwei aufeinanderfolgende Stützen 20 miteinander verbindet. Bestehen die Traversen aus einem Hohlprofil kann eine andere Möglichkeit darin bestehen, daß zwei aneinanderstoßende, koaxial verlaufende Traversen 23 über ein in den Hohlraum passendes Verbindungsstück 7 miteinander verbindbar sind. In beiden Bällen ist gewährleistet, daß im Bereich a zwischen den Stützen 20 die Seitenschalung 33 steif abgestützt wird.
- Um die Traversen 23 mit den Stützen 20 verbinden zu können, sind an den Traversen Befestigungszapfen 24 vorgesehen.
- Diese Zapfen 24 passen in die Löcher 21 der Stützen 20.
- Die Befestigungszapfen sind mit einem Schlitz versehen, der zur Aufnahme eines Keils 26 dient. Auf diese Weise sind die Traversen 23 mit den Stützen 20 rasch verbindbar. Äquivalent zu den Zapfen 24 sind Laschen 25, wobei in diesem Fall die Löcher 21 an den Stützen und Schenkeln 20, 22 schlitzförmig ausgebildet sind, entsprechend den Schlitzen 21 b. Auch hier erfolgt die Sicherung mittels eines Keils 26. In jedem Fall beträgt der Abstand zwischen zwei benachbarten Befestigungslöahern 21 hg, wobei dieser Abstand etwa der Breite einer Traverse entspricht.
- Um ein sattes Anpressen an der Stoßstelle zwischen der Bodenschalung 34 und der Seitenschalung 33 zu gewährleisten, verläuft eine Traverse 23 unmittelbar in diesem Bereich, wie es die Fig. 4 zeigt.
- B9 hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Verbindung zwischen den Stützen 20 und den Traversen 23 über Permanentmagnete 40 zu bewirken. In diesem Fall entfallen die Befestigungszapfen 24, 25. Zu diesem Zweck wird ein Permanentmagnet 40 durch das Befestigungsloch 21 geführt, der sodann auf der Traverse 23 aufsitzt. Der Permanentmagnet 40 kann einen Kranz aufweisen, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Befestigungsloches 21, wobei der Kranz auf dem Grund der Stütze 20 aufsitzt. kuf diese Weise ist ein Anpressen der Stütze 20 an die Traverse 23 gewährleistet.
- Die Verstellbarkeit der Schalung in Richtung der Pfeile 19 wird erreicht durch die stufenlose Verstellbarkeit der Spannstangen 27. In einem ersten $usfuhrungsbeispiel weisen die Spannstangen an einem Ende ein Schraubgewinde 30 auf und haben über ihre restliche Länge Ausnehmungen.
- Bei den Ausnehmungen handelt es sich um regelmäßig angeordnete Schlitzes wobei die Länge 12 des Schraubgewindes 30 größer ist als der Abstand lo zweier benachbarter Ausnehmungen der Stangen. Die unteren Spannstangen 27 werden auf der einen Seite mit einem Keil 29 und auf der anderen Seite mittels einer Spannmutter 31 gesichert. Der Keil 29 wird hierbei in eine Ausnehmung eingeführt. Der Keil 29 und die Spanumutter 31 sind auf der Außenseite der Stützen angeordnet, wobei die untere Spannstange ausschließlich auf Zug beansprucht ist.
- Die oberen Spannstangen sollten dagegen durch zwei Keile 26 und zwei Spannmuttern 31, 32 gesichert sein, wobei die Keile 26 bzw. die Spannmuttern 31, 32 jeweils beidseits der zugehörigen Stütze 20 angeordnet sind. Hierbei wird beim Aufbau stets so vorgegangen, daß zuerst die Keile 26 in die Ausnehmungen der Spannstangen 27 eingefahrt werden und die Peineinstellung innerhalb der Länge 12 mittels der Spannmuttern 51 bzw. 32 erfolgt.
- Die Keile auf der Außenseite der Stützen 20 können hierbei -X-förmig ausgeführt sein, entsprechend der Teile 29 in Fig. 5 und 7.
- Um stets die gleichen Keile 26 verreenden zu können, ist die Länge der Schlitze der Spannstangen 27 etwa doppelt so groß als diejenige der Befestigungszapfen 24 der Traversen. Dies hat seinen Grund darin, daß die Schlitze der oberen Spannstangen 27 zwei Keile 26 aufnehmen müssen, während die Befestigungszpfen 25 nur einen eil 26 aufnehmen.
- Bei einem Oberstehen der Seitenschalung 33 über die oberste Traverse 23 entsteht ein Bereich b, der beim Einfüllen von Beton sich nach außen biegen kann. Um diesen Bereich b zu vermeiden, sind die BefestigungBzapfen 24 seitlich zur längs verlaufenden Symmetrieachse der Traverse 23 angeordnet. Wie der Mitte und der rechten Seite der Fig. 8 zu entnehmen ist, kann hierdurch jede Höhe der Seitenschalung 33 innerhalb des Bereiches hg eingehalten werden.
- Bei einem nicht ebenen Untergrund 2 empfiehlt es sich, die gesamte Schalung auf Trägern 3 aufzubauen, was jeder zeit möglich ist, da durch die winkelrechte Anordnung der Stützen 20 zu den Schenkeln 22 die rechten Winkel stets gewShrleistet sind. Besonders vorteilhaft ist das Schalungßgerüst für die Herstellung schmaler und hoher Betonfertigteile. Hierbei haben die langen Schenkel 22 a, 22 b die Wirkung von auslegern, die das gesamte Schalungsgerüst wirksam auf dem Untergrund 2 abstützen.
- Eine besonders wirksame Befestigungsart zwischen den Spann-.
- stangen und den Stützen bzw. den Stützen und den Traversen zeigen die Fig. 14 und 16. Diese Befestigungsart ist allgemein für den Gerüstbau anwendbar, so daß sich ihr Schutz nicht auf das hier beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Spannstangen 27 a sind in regelmäßigen Abständen mit kreisrunden Löchern 28 a versehen. Diese Löcher 28 a ersetzen die zuvor beschriebenen Schlitze in den Spannstangen 27. In ein solches Loch 28 a wird ein Zapfen 6 eingesetzt, der sich im Innern eines halbkreisförmigen Gewindestücks 5 mit Außengewinde befindet. Über dieses Gewindestück 5 ist eine Schraubmuffe 4 schraubbar, deren eine Stirnseite beim sufschrauben gegen die Stütze 20 drückt. Die Fig. 14 zeigt eine solche Befctigungsvorrichtung an einer unteren flpannstange 27 a bei der rechten Stütze 20. Die gleiche Anordnung befindet sich spiegelbildlich auf der Außenseite der linken Stütze 20. Bei den oberen Spannstangen sind jeweils zwei Befestigungsvorrichtungen an der Innen- und der Außenseite der Stützen 20 angeordnet, wobei auf einer Seite auf das Aufschrauben der Muffe 4 verzichtet werden kann.
- Dies ist auf der Oberseite der Fig. 16 gezeigt. Kann auf eine stufenlose Einstellbarkeit verzichtet werden, wird die Ausftlhrungsform des unteren Teils der Fig. 16 gewählt.
- Um die stufenlose Einstellbarkeit innerhalb der Teilung der Löcher 28 zu gewährleisten, ist die Länge der Schraubmuffe 4 stets größer als der Abstand zweier benachbarter Löcher 28 a der Stange 27 a. Die gleiche Befestigungsvor-Richtung kann auch angewandt werden bei den Befestigungszapfen 25, was keiner näheren Erläuterung bedarf.
Claims (20)
1.)Vorrichtung zum Einschalen von Betonfertigteilen, insbesondere
von Sichtbetonfertigteilen, bestehend aus mindestens einer Bodenschalung und mindestens
zwei hierzu senkrecht verlaufenden Seitenschalungen, wobei die Seitenschalungen
von in Abständen angeordneten senkrechten Stützen und längs verlaufenden Traversen
gehalten werden und jeweils zwei auf jeder Seite der Seitenschalungen angeordnete
Stützen unten und oben über Spannstangen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet~Gaß
daß mindestens einige der Stützen einen im rechten Winkel zur Stütze verlaufenden
Schenkel zum Tragen der Bodenschalung aufweisen, mindestens zwei Traversen auf jeder
Seite mindestens zwei derartige Stützen miteinander verbinden und die Spannstangen
über ihre ganze Länge stufenlos verstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschalungen
freistehend sind undan die senkrechten Seitenkanten der Bodenschalung zu liegen
kommen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
und die Schenkel aus Profileisen bestehen und Befestigungslöcher aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
eine von den Stützen abweichende Länge aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
seitlich an den Stützen befestigt sind und die Stützen im Bereich der Schenkel je
ein Befestigungsloch aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Traversen Befestigungszapfen aufweisen, welche seitlich zur längs verlaufenden
Syametrieachse der Traverse angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungszapfen
einen Schlitz zur Aufnahme eines Keils aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen
aus einem Hohlprofil bestehen und zwei koaxial verlaufende Traversen über ein in
den Hohlraum passendes Verbindungsstück miteinander verbindbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützen und Traversen über in die Befestigungslöcher passende Permanentmagnete
miteinander verbindbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstangen
an einem Ende ein Schraubgewinde und über die restliche Länge Ausnehmungen aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen aus regelmäßig angeordneten Schlitzen bestehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Schraubgewindes größer als der Abstand zweier benachbarter Ausnehmungen
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Länge der Schlitze der Spannstangen etwa doppelt so groß ist als diejenige der
Befestigungszapfen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eines
der Teilstücke zum Einsatz in die Schlitze L-förmig ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstangen
Löcher aufweisen, in die ein Zapfen einsetzbar ist, der im Innern eines halbkreisförmigen
Gewindestücks mit Außengewinde angeordnet ist, über welches eine Schraubmuffe schraubbar
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch- gekennzeichnet, daß die
Befestigungszapfen Je ein Loch aufweisen, in das ein Zapfen einsetzbar ist, der
im Innern eines halbkreisförmigen Gewindestücks mit Außengewinde angeordnet ist,
über welches eine Schraubmuffe schraubbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei
gegenüberstehenden Stützen die zugehörigen Schenkel beidseits der Verbindungslinie
der Stützen angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
untere Spannetange eine Spannmutter
und einen Keil auf den Außenseiten
der Stützen und die obere Spannstange zwei Spannmuttern und zwei Keile trägt, die
auf den Außen- und Innenseiten der Stützen anliegen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
untere Spannstange zwei Klemmelemente auf den Außenseiten der Stützen und die obere
Spannstange vier Klemmelemente jeweils an den Außen- und Innenseiten der Stützen
trägt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der Schraubmuffe größer ist als der Abstand zweier benachbarter Löcher der
Stange.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702041870 DE2041870A1 (de) | 1970-08-24 | 1970-08-24 | Vorrichtung zum Einschalen von Betonfertigteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702041870 DE2041870A1 (de) | 1970-08-24 | 1970-08-24 | Vorrichtung zum Einschalen von Betonfertigteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2041870A1 true DE2041870A1 (de) | 1972-03-02 |
Family
ID=5780549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702041870 Pending DE2041870A1 (de) | 1970-08-24 | 1970-08-24 | Vorrichtung zum Einschalen von Betonfertigteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2041870A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3025172A1 (de) * | 1980-07-03 | 1982-01-21 | Veit Dennert KG Baustoffbetriebe, 8602 Schlüsselfeld | Einrichtung zum herstellen von betonplatten |
| CN116791891A (zh) * | 2023-08-15 | 2023-09-22 | 上海建工四建集团有限公司 | 一种用于预制悬挑梁间定型化模板支撑系统 |
-
1970
- 1970-08-24 DE DE19702041870 patent/DE2041870A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3025172A1 (de) * | 1980-07-03 | 1982-01-21 | Veit Dennert KG Baustoffbetriebe, 8602 Schlüsselfeld | Einrichtung zum herstellen von betonplatten |
| CN116791891A (zh) * | 2023-08-15 | 2023-09-22 | 上海建工四建集团有限公司 | 一种用于预制悬挑梁间定型化模板支撑系统 |
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