DE2041744C3 - Gerät zur spektroskopischen Analyse - Google Patents
Gerät zur spektroskopischen AnalyseInfo
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- DE2041744C3 DE2041744C3 DE19702041744 DE2041744A DE2041744C3 DE 2041744 C3 DE2041744 C3 DE 2041744C3 DE 19702041744 DE19702041744 DE 19702041744 DE 2041744 A DE2041744 A DE 2041744A DE 2041744 C3 DE2041744 C3 DE 2041744C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur spektroskopischen Analyse in bezug auf eine oder mehrere
Atomarten, die sich in einem Atomreservoir befinden, mit einer Nachweiseinrichtung zum Feststellen
der von dem Atomreservoir ausgehenden optischen Strahlung, mit einer der Nachweiseinrichtung vorgeschalteten
Wellenlängenauswahleinrichtung zum aufeinanderfolgenden Ändern der spektralen Ansprechcharakteristik
der Nachweiseinrichtung, mit einer Einrichtung zum Umsetzen der für verschiedene Wellenlängen
von der Nachweiseinrichtung aufeinanderfolgend festgestellten Strahlung in entsprechende elektrische
Signale und mit einer Verstärkungseinrichtung zum Verstärken der aufeinanderfolgend auftretenden,
den verschiedenen Atomarten zugeordneten elektrischen Signale.
Bei einem derartigen, beispielsweise aus der USA,-Patentschrift
3 610 061 bekannten Gerät, werden die in dem Atomreservoir befindlichen Atomarten
nacheinander veranlaßt, eine Fluoreszenzstrahlung unterschiedlicher Wellenlänge abzugeben. Die verschiedenen
Wellenlängen zugeordnete Fluoreszenzstrahlung wird selektiv durch ein drehbares Filterrad
zu der mit einem Verstärker ausgerüsteten Analysiereinrichtung geschickt. Bei einer spektroskopischen
Analyse auf mehrere Elemente oder Atomarten kann es nun vorkommen, daß die Konzentrationen der
verschiedenen zu analysierenden Elemente in einer Probe stark voneinander abweichen können. Dies
führt bei dem eingangs beschriebenen Gerät zu der Schwierigkeit, daß bei einigen Atomarten, deren Konzentration
erwartungsgemäß hoch ist, die der Nachweiseinrichtung nachgeschaltete Verstärkungseinrichtung
übersteuert wird oder daß bei zu analysierenden Atomarten, deren Konzentration gering ist, das Meßsignal
in dem Rauschpegel untergeht.
Aus der USA.-Patentschrift 3 364 811 ist nun bereits
eine automatisch arbeitende Anordnung zur spektroskopischen Analyse bekannt, bei der über
einen Schalter zwei logarithmische Dämpfungsein-
richtungen mit unterschiedlichem Dämpfungsgrad Lichtfrequenzen dienen zum Analysieren oder Festwahlweise
in die Anordnung eingeschaltet werden stellen von unterschiedlichen besonderen Atomarten,
können. Diese bekannte Anordnung dient jedoch Wenn das Licht von einer der Lichtquellen in die
nicht der Mehrelementanalyse, sondern untersucht Kammer 14 strahlt, wird eine besondere Atoraart,
eine Reihe von Proben in aufeinanderfolgenden Kü- 5 sofern sie in der Kammer vorhanden ist, zur Fluovetten
bei gleicher Weiienlänge auf eine einzige Sub- reszenz angeregt. Die Intensität der Fluoreszenzstrahstanz.
Ferner ist es aus der deutschen Auslegeschrift lung ist dem Betrag oder der Menge der in der Kam-1917
628 bekannt, bei einer Anordnung zur be- mer 14 enhaltenen besonderen Atomart proportional,
riihrungslosen Messung der Feuchte oder der Kon- Das von der Kammer 14 abgegebene Licht gelangt
zentration anderer Substanzen in bewegten Meßgut- io über geeignete Filter F1 bis F4, die an einer drehbahnen
das MeBgut über ein Filterrad selektiv mit baren Scheibe 12 angebracht sind, zu einer licht-Strahlen
unterschiedlicher Wellenlänge zu beaufschla- elektrischen Einrichtung 16.
gen. Dabei steuert die Filterscheibe über eine Syn- Eine Trigger- oder Auslöseeinrichtung 10, die von
chronschaltung die den Strahlen unterschiedlicher der drehbaren Scheibe 12 gesteuert wird, gibt nachWellenlänge
zugeordneten Kanäle einer Auswerte- 15 einander einen Impuls an jeden von vier Ausgangselektronik,
um die über einen einzigen Verstärket anschlußstellen 1 bis 4 ab. Diese Impulse veranlassen,
konstanter Verstärkung zugeführten Meßsignale wahl- daß alle Lichtquellen oder Lampen L1 bis L4 nachweise
an verschiedene Auswerteeinrichtungen zu Ie- einander einen modulierten Strahlungsimpuls abgeben,
gen. Auch mit dieser bekannten Anordnung können Auf diese Weise regt die Lichtquelle L1 die im Atomdie
oben erwähnten Schwierigkeiten nicht über- ao behälter 14 vorhandene Atomart A1 zur Fluoreszenzwunden werden. strahlung an. Diese von dem Filter F1 durchgelassene
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das ein- Fluoreszenzstrahlung wird von der lichtelektrischen
gangs beschriebene Gerät derart weiterzubilden, daß Einrichtung 16 wahrgenommen, die daraufhin ein
mit ihm zahlreiche verschiedenartige, in einer Probe · elektrisches Signal S1 an einen Vorverstärker 18 abvorkommende
Atomarten, deren Konzentrationen er- 35 gibt. Der Impuls von der Auslöseeinrichtung 10
wartungsgemäß stark voneinander abweichen, selbst- wird ferner dazu benutzt, um einen Schalter 5W1 in
tätig, das heißt ohne äußere Eingriffe, bei optimalen einem abgestimmten Verstärker 20 für die Dauer des
Meß- und Auswertbedingungen analysiert werden Impulses zu schließen und auf diese Weise den Verkönnen.
stärker 20 in Betrieb zu setzen. Die Größe oder der Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs be- 30 Betrag des Widerstands A1 bestimmt den Verstärschriebene
Gerät nach der Erfindung dadurch gekenn- kungsgrad des Verstärkers 20. Der Wert des Widerzeichnet,
daß die Verstärkungseinrichtung zur Ände- stands A1 und damit der Verstärkungsgrad des Verrung
ihrer Verstärkung in Abhängigkeit von der zur stärkers 20 kann dadurch derart gewählt werden, daß
Nachweiseinrichtung gelangenden besonderen WeI- das an einer Ausgangsklemme .22 auftretende Auslenlänge
eine im Gleichtakt mit der Wellenlängen- 35 gangssignal des Verstärkers 20 die zur weiteren Siauswahleinrichtung
betriebene Verstärkungsauswahl- gnalverarbeitung erforderliche Größe hat. Als nächeinrichtung
aufweist. stes wird die Lichtquelle L1 abgeschaltet und der
Das erfindungsgemäß ausgebildete Gerät bietet den Schalter SW1 geöffnet. Zwischen den Impulsen liegt
Vorteil, daß die spektroskopische Analyse von zahl- eine kurze. Ruhepause, während der der Verstärker
reichen in einer Probe vorkommenden Atomarten 40 18 nicht arbeitet. Dann wird gleichzeitig die Lichtmit
einer sehr hohen Genauigkeit durchgeführt wer- quelle L2 eingeschaltet und der Schalter SW2 geden
kann, da die Meßsignale stets einen zur Weiter- schlossen. Der Verstärker 20 ist jetzt wieder eingeverarbeitung
und Auswertung optimalen Pegel auf- schaltet. Die Verstärkung des Verstärkers 20 für das
weisen. Der dazu erforderliche gerätetechnische Auf- jetzt auftretende Signal S2 wird vom Betrag des
wand ist gering, da man trotz unterschiedlicher Ver- 45 Widerstands R2 bestimmt. Dieser Vorgang wiederstärkungsfaktoren
mit einem einzigen Verstärker holt sich aufeinanderfolgend für alle Lichtquellen,
auskommt. Da darüber hinaus bei dem erfindungs- Der Vorteil dieses Geräts besteht darin, daß die gemäßen Gerät alle Meßsignale etwa den gleichen Verstärkung des abgestimmten Verstärkers 20 für Betrag haben, können die dem Verstärker nach- jedes der Signale S1 bis S4 einzeln eingestellt werden geschalteten Signalverarbeitungs- und Auswertein- 50 kann. Der Verstärkungsgrad wird dabei derart gerichtungen sowie ihre Bauteile derart ausgelegt und wählt, daß die Weiterverarbeitung dieser Signale optiausgewählt sein, daß sie bei allen Betriebsbedingun- mal erfolgt, ohne daß der Rauschabstand nachteilig gen optimal arbeiten. beeinträchtigt wird. Da ferner mehrere Lichtquellen Infolge seiner Anpassungsfähigkeit eignet sich das vorhanden sind, ist es nicht notwendig, die den nach der Erfindung ausgebildete Gerät vorzüglich zur 55 Lichtquellen zugeführte Leistung zu ändern. Die zugleichzeitigen Mehrelementanalvse durch Atomfluo- geführte Leistung kann für jede Lichtquelle auf einen reszenz- und bzw. oder Atomemissionsspektroskopie. optimalen Betriebswert eingestellt werden. Zur Ana-Bevorzugte Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung lyse von manchen Elementen wird die Atomemissionswerden an Hand von Figuren beschrieben. spektroskopie bevorzugt. Bei diesem spektroskopi-AIs erstes wird auf F i g. 1 der Zeichnungen 60 sehen Verfahren wird die Intensität von thermisch Bezug genommen. Bei diesem Gerät ist eine angeregter (nicht modulierter) Strahlung der Atom-Einrichtung vorhanden, die den Verstärkungsgrad un- arten in dem Atombehälter gemessen. Es kann notabhängig ändert. Das Licht von einer der dargestell- wendig sein, in einer Probe beispielsweise drei EIeten Lichtquellen oder Lampen L1 bis L4 strahlt in mente gleichzeitig zu analysieren, und zwar (a) nur eine Kammer 14, die für die zu untersuchende Sub- 65 durch Atomfluoreszenzspektroskopie, (£>) nur durch stanz ein Atomreservoir oder einen Atombehälter bil- Atomemissionsspektroskopie oder (c) durch eine det. Die einzelnen Lampen L1 bis L4 strahlen Licht Kombination von Atomemissions- und Atomfluovon unterschiedlicher Frequenz aus. Die einzelnen reszenzspektroskopie.
auskommt. Da darüber hinaus bei dem erfindungs- Der Vorteil dieses Geräts besteht darin, daß die gemäßen Gerät alle Meßsignale etwa den gleichen Verstärkung des abgestimmten Verstärkers 20 für Betrag haben, können die dem Verstärker nach- jedes der Signale S1 bis S4 einzeln eingestellt werden geschalteten Signalverarbeitungs- und Auswertein- 50 kann. Der Verstärkungsgrad wird dabei derart gerichtungen sowie ihre Bauteile derart ausgelegt und wählt, daß die Weiterverarbeitung dieser Signale optiausgewählt sein, daß sie bei allen Betriebsbedingun- mal erfolgt, ohne daß der Rauschabstand nachteilig gen optimal arbeiten. beeinträchtigt wird. Da ferner mehrere Lichtquellen Infolge seiner Anpassungsfähigkeit eignet sich das vorhanden sind, ist es nicht notwendig, die den nach der Erfindung ausgebildete Gerät vorzüglich zur 55 Lichtquellen zugeführte Leistung zu ändern. Die zugleichzeitigen Mehrelementanalvse durch Atomfluo- geführte Leistung kann für jede Lichtquelle auf einen reszenz- und bzw. oder Atomemissionsspektroskopie. optimalen Betriebswert eingestellt werden. Zur Ana-Bevorzugte Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung lyse von manchen Elementen wird die Atomemissionswerden an Hand von Figuren beschrieben. spektroskopie bevorzugt. Bei diesem spektroskopi-AIs erstes wird auf F i g. 1 der Zeichnungen 60 sehen Verfahren wird die Intensität von thermisch Bezug genommen. Bei diesem Gerät ist eine angeregter (nicht modulierter) Strahlung der Atom-Einrichtung vorhanden, die den Verstärkungsgrad un- arten in dem Atombehälter gemessen. Es kann notabhängig ändert. Das Licht von einer der dargestell- wendig sein, in einer Probe beispielsweise drei EIeten Lichtquellen oder Lampen L1 bis L4 strahlt in mente gleichzeitig zu analysieren, und zwar (a) nur eine Kammer 14, die für die zu untersuchende Sub- 65 durch Atomfluoreszenzspektroskopie, (£>) nur durch stanz ein Atomreservoir oder einen Atombehälter bil- Atomemissionsspektroskopie oder (c) durch eine det. Die einzelnen Lampen L1 bis L4 strahlen Licht Kombination von Atomemissions- und Atomfluovon unterschiedlicher Frequenz aus. Die einzelnen reszenzspektroskopie.
Die Hauptschwierigkeit bei der Konstruktion eines Eine Plasmaentladung zwischen diesen Elektronen
Geräts, das beide der genannten Analyseverfahren erzeugt eine Wolke von Atomen Ax des Elements 1
durchführen kann, besteht darin, die elektronische und erregt einige dieser Atome (Primärentladung).
Anlage derart aufzubauen, daß sie die modulierte Eine Sekundäranode und eine Kathode (oder eine
Fluoreszenzstrahlung und die nichtmodulierte ther- 5 Sekundärkathode und eine gemeinsame Anode) ermisch
erregte Atomemissionsstrahlung verarbeiten zeugen eine Hilfsentladung, die die Atome A1 zukann.
Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, daß sälzlich anregt (Sekundärentladung),
eine weitere lichtelektrische Einrichtung mit einer Pulsmodulierte Lichtquellen sind im allgemeinen eigenen Filterscheibe und mit einem Gleichspannungs- zur Atomfluoreszenzspektroskopie erwünscht, da man verstärker vorgesehen wird, oder daß die thermisch io im Vergleich zur Intensität von ständig arbeitenden erregte Strahlung bei einer passenden Frequenz mit Lampen aus einer solchen Lampe einen äußerst stareinem mechanischen Zerhacker zerhackt wird, der ken Impuls erhält. Ferner erhält man mit einer Lichtzwischen dem Behälter 14 und der lichtelektrischen quelle hoher Intensität einen besseren Rauschab-Einrichtung 16 angeordnet ist, so daß das sich er- stand und erzielt dadurch eine bessere Empfindlichgebende modulierte Signal durch den abgestimmten 15 keit. Hohlkathodenlampen hoher Intensität können Verstärker gelangen kann, der zur Verarbeitung der in der folgenden Weise pulsmoduliert werden:
Fluoreszenzsignale benutzt wird. a) durch eine Gleichspannung-Sekundärentladung
eine weitere lichtelektrische Einrichtung mit einer Pulsmodulierte Lichtquellen sind im allgemeinen eigenen Filterscheibe und mit einem Gleichspannungs- zur Atomfluoreszenzspektroskopie erwünscht, da man verstärker vorgesehen wird, oder daß die thermisch io im Vergleich zur Intensität von ständig arbeitenden erregte Strahlung bei einer passenden Frequenz mit Lampen aus einer solchen Lampe einen äußerst stareinem mechanischen Zerhacker zerhackt wird, der ken Impuls erhält. Ferner erhält man mit einer Lichtzwischen dem Behälter 14 und der lichtelektrischen quelle hoher Intensität einen besseren Rauschab-Einrichtung 16 angeordnet ist, so daß das sich er- stand und erzielt dadurch eine bessere Empfindlichgebende modulierte Signal durch den abgestimmten 15 keit. Hohlkathodenlampen hoher Intensität können Verstärker gelangen kann, der zur Verarbeitung der in der folgenden Weise pulsmoduliert werden:
Fluoreszenzsignale benutzt wird. a) durch eine Gleichspannung-Sekundärentladung
Im folgenden wird ein besonders zweckmäßiges und eine pulsmodulierte Primärentladung. In
Verfahren beschrieben. Der Grundaufbau der elektro- F i g. 3 a ist die den Primärelektroden zugeführte
nischen Anlage enthält eine Einheit 24 mit einem 2° Spannung bei (//) und die den Sekundärelektro-Gleichspannungsverstärker
und mit einer Schalter- den zugeführte Spannung bei (i) gezeigt,
anordnung. Das gezeigte Gerät ist in der Lage, gleich- b) durch eine Gleichspannung-Primärentladung zeitig die Analyse von drei Elementen durch Atom- und eine pulsmodulierte Sekundärentladung. In emissionsspektroskopie oder Atomfluoreszenzspektro- F i g. 3 b ist die den Primärelektroden zugeführte skopie vorzunehmen, wie es gewünscht wird. Eine «5 Spannung bei (ti) und die den Sekundärelektro-Auslöseeinrichtung 10' erzeugt nacheinander Impulse, den zugeführte Spannung bei (i) gezeigt,
die aufeinanderfolgend die Lichtquellen L1 bis L3 c) durch Pulsmodulation beider Entladungen, woeinschalten, wenn das Gerät eine Fluoreszenzanalyse bei bei der Primärentladung ein geringer Gleichvornehmen soll. Diese Impulse gelangen zu Schaltern spannungspegel zwischen den Impulsen aufrecht-SW1 E—F, SW2 E—F und SW3 E—F, die die Im- 3° erhalten wird. Fig. 3c zeigt die den Primärpulse zu Schaltern SWE1, SWE2 und SWE3 in der elektroden zugeführte Spannung bei (//) und Gleichspannungsverstärkereinheit 24 oder zu Schal- die den Sekundärelektroden zugeführte Spantern SWF1, SWF2 und SWF3 in der Abstimmver- nungbei(/").
anordnung. Das gezeigte Gerät ist in der Lage, gleich- b) durch eine Gleichspannung-Primärentladung zeitig die Analyse von drei Elementen durch Atom- und eine pulsmodulierte Sekundärentladung. In emissionsspektroskopie oder Atomfluoreszenzspektro- F i g. 3 b ist die den Primärelektroden zugeführte skopie vorzunehmen, wie es gewünscht wird. Eine «5 Spannung bei (ti) und die den Sekundärelektro-Auslöseeinrichtung 10' erzeugt nacheinander Impulse, den zugeführte Spannung bei (i) gezeigt,
die aufeinanderfolgend die Lichtquellen L1 bis L3 c) durch Pulsmodulation beider Entladungen, woeinschalten, wenn das Gerät eine Fluoreszenzanalyse bei bei der Primärentladung ein geringer Gleichvornehmen soll. Diese Impulse gelangen zu Schaltern spannungspegel zwischen den Impulsen aufrecht-SW1 E—F, SW2 E—F und SW3 E—F, die die Im- 3° erhalten wird. Fig. 3c zeigt die den Primärpulse zu Schaltern SWE1, SWE2 und SWE3 in der elektroden zugeführte Spannung bei (//) und Gleichspannungsverstärkereinheit 24 oder zu Schal- die den Sekundärelektroden zugeführte Spantern SWF1, SWF2 und SWF3 in der Abstimmver- nungbei(/").
Stärkereinheit 20' weiterleiten, wie es gerade erfor- Jede dieser Betriebsarten liefert eine pulsmodu-
derlich ist. Der Verstärkungsgrad beider Verstärker 35 lierte Strahlung. Die Betriebsart nach dem Verfah-
wird wie bei dem Gerät nach F i g. 1 durch die Aus- ren a) ergibt jedoch einen geringen Modulationsgrad,
wahl von Widerständen REi, RE2, RE3, RF1, RF2 da die Atomwolke keine Zeit hat, zwischen aufein-
und RF3 gesteuert. anderfolgenden Schwingungen abzuklingen oder ab-
Die Schalter SWE—F sind derart geschaltet, daß zufallen. Sie wird durch die Sekundärentladung stän-
sie die Auslöseimpulse zu den passenden Verstärkern 40 dig angeregt.
20' und 24 leiten, wie es in Fi g. 2 gezeigt ist. Die Das Verfahren b) liefert einen hohen Modulations-Filter
F1 bis F3 werden passend gewählt und ebenso grad, die Lichtimpulsintensität ist jedoch begrenzt,
die Lampe L2. Die Filterscheibe 12 (Fig. 1) wird weil die Primärentladung mit kleinen Strömen vonin
Bewegung gesetzt. Sobald das Filter Fi eine Stel- statten gehen muß, um ein Oberhitzen der Hohllung
vor der lichtelektrischen Einrichtung 16' er- 45 kathode zu vermeiden.
reicht, wird der Schalter SWE1 geschlossen und damit Das Verfahren c) hat den Vorteil, daß sowohl die
der Gleichspannungsverstärker 24 in Betrieb gesetzt Primär- als auch die Sekundärentladung mit hohen
Das sich infolge der thermisch angeregten Strahlung Impulsströmen bei einem verhältnismäßig geringen
im Atombehälter 14 (Fig. 1) ergebende Signal Si mittleren Strom betrieben werfen kann. Die Primärwird
von dem Gleichspannungsverstärker 24 ver- 50 entladung erzeugt eine hohe Konzentration von
stärkt und gelangt von dort zu einer Toreinrichtung Atomen X1 in der Dampfphase, ohne daß dabei die
26, die es einem ersten elektronischen Filter und einer hohle Kathode überhitzt wird. Die Sekundärentla-Lese-
oder Anzeigeschaltung (nicht gezeigt) für das dung dient zur Hilfsanregung, ohne daß die Lampe
Element 1 zuführt. Anschließend wird der Schalter überhitzt wird.
SWE1 geöffnet und es entsteht eine Pause, während 55 Die letzte Betriebsart kann weiter entwickelt wer-
der beide Verstärker nicht betriebsbereit sind. Als den. Die durch die erste Entladung erzeugten, in
nächstes schaltet der Impuls 2 von der Auslöseein- der Dampfphase befindlichen Atome klingen zwischen
richtung die Lampe L2 ein und schließt den Schalter aufeinanderfolgenden Schwingungen der Primärent-
SWFo- Das sich jetzt ergebende modulierte Signal S2 ladung nur langsam ab. Die erzengte Atomkonzen-
wird von dem abgestimmten Verstärker 20' verstärkt, 60 tration ist dadurch begrenzt, daß die Hohlkathode
in einem pbasenempfindlicheß Detektor 28 demodu- auf einer niedrigen mittleren Temperatur gehalten
liert und der Toreinrichtung 26 zugeführt werden muß. Es ist daher von Vorteil, die Primär-
Bei der Atomfluoreszenzspektroskopie kann man entladung nicht mit Rechteckschwingungen zn modu-
verschiedene Arten von lichtquellen benutzen. Eine Heren, deren Tastverhältnis 1 ist und die in Fig. 3 c
dieser Lichtquellen ist eine hochintensive Hohl- 65 gezeigt sind, sondern mit der in Fig.3d bei (ii) ge-
kathodenlampe mit einer Anode und einer hohlen zeigten Wellenform pulszumodulieren. Dabei hat die
Kathode, die das Element, beispielsweise Element 1, Primärelektrodenspannung ein kleines Impulstastver-
enthält, dessen Strahlungscharakteristik benötigt wird. hältnis, das heißt die Impulslänge ist im Vergleich
zur Irnpulsliicke kurz. Dadurch sind für die Primärentladungsehr hohe Strominipulse bei einem niedrigen
mittleren Strom möglich. Die Sekundärentladung wird wie zuvor von einer Rechteckwelle moduliert. Dies
ist in F i g. 3 d an der Stelle (i) gezeigt.
Bei Hohlkathodenlampen ohne Hilfsentlndung ist
es von Vorteil, die in F i g. 3 d bei (H) gezeigte Spannungswellenform
zu benutzen. Diese Lampen können dann mit sehr hohen Impulsströmen betrieben werden, und der zusätzliche Zeitgewinn zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Impulsen oder Schwingungen gestattet es, daß die Lichtintensität auf
einen geringeren Pegel abfällt als bei der Rechteckwellenmodulation (mit dem Impulstastverhältnis 1).
Dadurch wird ein höherer Modulationsgrad erzielt.
Bei allen Arten von Lichtquellen driftet der Intensitätswert. Falls dies nicht korrigiert wird, treten
Analysierfehler auf. Die Korrektur kann in unterschiedlicher Weise vorgenommen werden. Man kann
beispielsweise ein Doppelstrahlsystem mit einem Monochromator benutzen. Das ist jedoch äußerst
lästig. Weiterhin kann man eine häufige Nacheichung vornehmen. Dies ist jedoch zeitraubend.
Ein äußerst einfaches Verfahren zur Korrektur der Drift bei Geräten zur gleichzeitigen Mehrelementanalyse
durch Atomfluoreszenzspektroskopie ist in F i g. 4 dargestellt.
Fi g. 4 zeigt ein Vierkanalgerät mit Lichtquellen i.,
bis Lj. Kleine Photodioden oder andere einfache
kleine lichtelektrische Einrichtungen D1 bis D1 sind
in dei gezeigten Weise angeordnet, um die Strahlung der Lichtquellen oder Lampen zu empfangen. Die
lichtelektrischen Einrichtungen D1 bis D., sind parallelgeschaltet
und an einen abgestimmten Verstärker 30 angeschlossen.
Wenn die Lampe L1 eingeschaltet ist, gibt sie modulierte
Strahlungsimpulse ab. Die lichtelektrische Einrichtung D1 gibt ein der Strahlungsintensitäc proporiiunales
Ausgangssigna! S0 ab. Die im Atombehälter
14" angeregte Fluoreszenzstrahlung läuft durch das Filter F1 in der Filterscheibe 12" und wird von
einer lichtelektrischen Einrichtung 16" wahrgenommen, bei der es sich im allgemeinen um einen Photoelektronenvervielfacher
handelt, der ein Signal S1 abgibt. Die beiden genannten Signale werden in den
Verstärkern 30 bzw. 80"/20" verstärkt und in geeigneter Weise verarbeitet. Sie gelangen zu einer das
Verhältnis bildenden Schaltung 32, deren Ausgangssignal dem Verhältnis von S1ZS0 proportional ist.
Eine Toreinrichtung 26" trennt die Signale von den lichtclektrischen Einrichtungen D1 bis D1, so daß
die vier Analysenergebnisse einzeln oder getrennt auftreten.
Die Vorteile dieses Gerätes bestehen darin, daß
ίο a) das Verhältnis SiZS0 annähernd unabhängig von
der Drift der Lampenintensität ist und b) die in F i g. 4 dargestellte Maßnahme mit den parallelgeschalteten
Photodioden einfach ist und keinen großen Aufwand darstellt.
Abweichend davon kann man jedoch das Signal S0
direkt zur Intensitätssteuerung der Lichtquellen benutzen, und zwar über einen Regelkreis. Das Signal S0
könnte beispielsweise eine Lampenstrombegrenzungseinrichtung steuern, und zwar derart, daß eine Zu-
ao nähme des Signals S0 eine entsprechende Abnahme
des Lampensiroms und damit der Lampenintensität zur Folge hätte. Weiterhin könnte man das Signal S0
dazu benutzen, um in ähnlicher Weise den Verstärkungsgrad zu ändern. Die Strahlungsimpulse der
Lampen oder Lichtquellen Lo, L3 und L4 werden
in ähnlicher Weise verarbeitet.
Bei den in den F i g. 1 und 2 dargestellten Geräten sind die Widerstände K1 bis R4, /JE1 bis RE3
und RF1 bis RF3 einstellbar, um den richtigen Verslärkungsgrad
einstellen zu können, wenn die Geräte geeicht werden. Die Signale von den Verstärkern
werden von einer Toreinrichtung getrennt, die von der Auslöseeinrichtung 10, 10' gesteuert wird, und
einzeln einem Anzeige- oder Auslesegerät zugeführt.
Bei einer abweichenden Anordnung werden die Ausgangssignale von dem oder den Verstärkern konstantgehalten,
und zwar dadurch, daß mit den Widerständen A1 bis R4 (Fig. 1), RE1 bis AE3 und AF1
bis RF3 (Fi g. 2) der Verstärkungsgrad des oder der
Verstärker geändert wird. In diesem Falle wird zweckmäßigerweise eine digitale Ausleseeinrichtung
benutzt, die mit den Widerständen verbunden ist, um ein Leseausgangssignal oder eine Anzeige zu
geben, die von dem in jeder Schaltung eingestellten
Widerstandswert abhängt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
«09609/187
Claims (11)
1. Gerät zur spektroskopischen Analyse in bezug auf eine oder mehrere Atomarten, die sich
in einem Atomreservoir befinden, mit einer Nachweiseinrichtung zum Feststellen der von dem
Atomreservoir ausgehenden optischen Strahlung, mit einer der Nachweiseinrichtung vorgeschalteten
Wellenlängenauswahleinrichtung zum aufeinanderfolgenden Ändern der spektralen Ansprechcharakteristik
der Nachweiseinrichtung, mit einer Einrichtung zum Umsetzen der für verschiedene
Wellenlängen von der Nachweiseinrichtung aufeinanderfolgend festgestellten Strahlung in entsprechende
elektrische Signale und mit einer Verstärkungseinrichtung zum Verstärken der aufeinanderfolgend
auftretenden, den verschiedenen Atomarten zugeordneten elektrischen Signale, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinrichtung
(20) zur Änderung ihrer Verstärkung in Abhängigkeit von der zur Nachweiseinrichtung
(16) gelangenden besonderen Wellenlänge eine im Gleichtakt mit der Wellenlängenauswahleinrichtung
(12) betriebene Verstärkungsauswahleinrichtung (R 1 bis R 4, SW1
bis SW 4) aufweist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Verstärkungsauswahleinrichtung
(Al bis A4, SW1 bis SW 4) auswählbaren
Verstärkungen voreingestellt sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinrichtung
ein abgestimmter Verstärker (20') ist.
4. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkungseinrichtung ein Gleichspannungsverstärker (24) ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 oder 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei modulierter und bzw. oder nichtmodulierter nachzuweisender optischer
Strahlung die Verstärkungseinrichtung mindestens einen Gleichspannungsverstärker (24) und einen
abgestimmten Verstärker (20') aufweist, daß jedem Verstärker ein Widerstandsnetzwerk mit
einer Reihe von Widerstandszweigen (RE I bis RE 3, SWEl bis SWE 3 bzw. RFl bis RFX
SWFl bis SWF 3) mit unterschiedlichen Widerstandswerten
zugeordnet ist und daß eine Triggereinrichtung (10') zur Änderung der Verstärkung
des Gleichspannungsverstärkers (24) bzw. des abgestimmten Verstärkers (20') die Widerstandsnetzwerke
einzeln ansteuert.
6. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Modulation der der Nachweiseinrichtung
(16) zugeführten Strahlung ein mechanischer Zerhacktr zwischen das Atomreservüir
(14) und die Nachweiseinrichtung geschaltet ist.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Resonanzanregung ausgewählter
Atomarten das Atomreservoir (14) bestrahlende Lichtquellen (L 1 bis L 4) im Gleichtakt mit der
Verstärkungsauswahleinrichtung (R I bis R 4, SW 1 bis SW-X) betrieben werden.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (L 1 bis L 4) derart
betrieben werden, daß sie an das Atomreservoir eine gepulste Strahlung abgeben.
9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestrahlung des Atomreservoirs
(14) eine Einrichtung (10) aufeinanderfolgend jede der Lichtquellen (Ll bis L 4) betä-
tigt und daß die Nachweiseinrichtung (16) die Fluoreszenzstrahlung feststellt, die vcn durch die
Bestrahlung zur Resonanz angeregten Aiomarten ausgeht.
10. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenlängenauswahleinrichtung
eine drehbare Filterscheibe (12) aufweist, die sich im Strahlengang zwischen dem Atomreservoir
(14) und der Nachweiseinrichtung (16) befindet.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Filterscheibe mehrere optische Filter enthält, die jeweils einer Frequenz der von
dem Atomreservoir (14) ausgehenden Strahlung entsprechen, und daß zum Einbringen der opti-
ϊο sehen Filter in den Strahlengang zwischen das
Atomreservoir (14) und die Nachweiseinrichtung (16) die Filterscheibe synchron und in Phase mit
der Betätigung der entsprechenden Lichtquellen (L 1 bis L 4) gedreht wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4230069 | 1969-08-25 | ||
| GB4230069 | 1969-08-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2041744A1 DE2041744A1 (de) | 1971-03-25 |
| DE2041744B2 DE2041744B2 (de) | 1975-07-10 |
| DE2041744C3 true DE2041744C3 (de) | 1976-02-26 |
Family
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