DE2041091A1 - Feuerfeste Isoliermassen - Google Patents
Feuerfeste IsoliermassenInfo
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Description
KÖLN 1, DEICH^ANNHAUS
•Köln, den i8e8.1970
Ke/Ax-
Liverpool Road. Neston, Wirral, Cheshire (England).
Feuerfeste Isoliermassen
Die Erfindung betrifft feuerfeste Isoliermassen, •insbesondere
Isoliermassen, die Mineralwolle enthalten®
Viele feuerfeste Massen haben den Nachteil, daß sie
schrumpfen, wenn sie erhitzt werden^ wobei die Schrumpfung mit steigender Temperatur zunimmt. Bei gewissen
Anwendungen spielt die Schrumpfung keine RoIIe9 jedoch
ist sie häufig von größter Wichtigkeit» Beispielsweise pflegt eine feuerfeste Faserschicht, die mit einer heißen
Oberfläche in Berührung ist, sich zu krümmen» wann die
Temperatur der Oberfläche einen bestimmten Wert überschreitet. Diese unerwünschte Krümmung und Verwerfung
der feuerfesten Schicht wird dadurch verursacht» daß die der heißen Oberfläche am nächsten liegenden Pasern stärvker
schrumpfen als die Fasern, die von der heißen Oberfläche weiter entfernt sind. Die maximale Temperatur, bei
der ein bestimmtes feuerfestes Fasermaterial noch verwendbar
ist, hängt somit von der Schrumpfung ab* Für allgemeine Zwecke gilt eine Schrumpfung von 5$ als zulässiges
Maximum, während für gewisse Zwecke ©in Maximum von in Kauf genommen werden kann.
209808/1648
Mineralwolle, d.h. künstliche Fasern, die aus geschmolzenen Mineralien hergestellt werden, wird an Stelle von Ästest
verwendet, da sie höhere Temperaturen aushalten kann und nicht die mit Astest verbundene Gefahr der Giftigkeit
aufweist.
Der hi«r gebrauchte Ausdruck "Mineralwolle" umfaßt Schlackenwolle und Steinwolle. Mineralwolle kann "beispielsweise
hergestellt werden, indem ein Strom von gesohmolzenem Gestein oder Schlacke vor Hochdruckdampfstrahlen
oder Hochdruckluftstrahlen vorbeigeführt wird. Schlacke, die zu Wolle dieser Art verarbeitet werden kann,
fällt als Nebenprodukt verschiedener Verhüttungsverfahren an. Die Zusammensetzung der Schlacke hängt von dem jeweiligen
Verfahren ab, bei dem sie anfällt.
Steinwolle wird aus geschmolzenen Gesteinen oder Mineralien, z.B. Kalkstein, die andere Gesteinsarten wie
Schiefer enthalten können, hergestellt. Die genaue Zusammensetzung einer Steinwolle hängt natürlich vom Ausgangsmineral
oder Ausgangsgestein ab. Wollastonit wird ebenso wie Basalt verwendet. Basalt ist ein dunkles Gestein
vulkanischen Ursprungs, das Plagioklas, Feldspat und Augit enthält. Auch andere Gesteinsarten werden verwendet.
Im allgemeinen enthalten sie Siliciumdioxyd, Tonerde, Kalk, Magnesiumoxyd und Eisenoxyd.
Unabhängig-von der Herkunft enthält Mineralwolle gewöhnlich
die folgenden hauptsächlichen chemischen Bestandteile ι 25 bis 50 Gew.-# SiO2, 3 bis 20 Gew.-<f>
Al2O5,
20 bis 45 Gew.-j6 CaO und 3 bis 1Θ Gew.-# MgO.
Mineralwolle kann bei höheren Temperaturen als Asbest eingesetzt werden und eignet jäioh für Temperaturen im
Bereich von etwa 500 bis 8500C. Oberhalb von 8500C ist
die Schrumpfung bei den meisten Mineralwollesorten stärker
als 53*, so daö sie bei diesen Temperaturen unbrauchbar
sind. Wenn die Arbeitatemparaturtn über 8500C liegen,
209808/1649
müssen stattdessen gewöhnlich Keramikfasern verwendet
werden, di'
aushalten.
werden, die Temperaturen im Bereich von 800 bis 125O°C
Keramikfasern sind an sich ein spezieller Mineralwolletyp. Sie werden gewöhnlich aus geschmolzenen natürlichen
Mineralien wie Kaolin, Bauxit, Kyanit und gewissen Schamotten oder aus Gemischen von Tonerde und Siliciumdioxyd
und modifizierenden Mitteln hergestellt. Sie können auch aus viskosen Lösungen hergestellt werden.
Es wird angenommen, daß diese Pasern ihre hohe Feuerfestigkeit
einem verhältnismäßig hohen Tonerdegehalt verdanken. Beispielsweise enthält eine typische Mineralwolle
der oben beschriebenen Art 3 bis 20$ Tonerde, während
Keramikfasern gewöhnlich wenigstens 40$ Tonerde enthalten.,
Keramikfasern können mit sehr genau reproduzierbaren Eigenschaften hergestellt werden, da ihre Ausgangsmaterialien verhältnismäßig rein sind. Keramikfasern sind
jedoch viel teurer als Mineralwolle.
Bei Arbeitstemperaturen im Bereich von 850 bis 12500O
mußten somit bisher teure feuerfeste Massen auf Basis
von Keramikfasern verwendet werden.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die maximalen
Temperaturen, bei der Mineralwolle eingesetzt werden kann,
zu steigern, ohne daß die Schrumpfung unannehmbar stark wird.
Es wurde gefunden, daß es möglich ist, Mineralwolle bei
wesentlich höheren Temperaturen bei annehmbarer Schrumpfung einzusetzen, wenn der Mineralwolle ein Anteil an
Keramikfasern zugemischt wird.
Es wurde ferner überraschenderweise gefunden, daß durch
den Zusatz von Keramikfasern zu Mineralwolle die Schrumpfneigung des Gemisches aus Keramlkfasern und Mineralwolle
stärker unterdrückt wird, als .zu erwarten war.
. 209808/1649
Gegenstand der Erfindung sind demgemäß feuerfeste Isoliermassen, die aus einem Gemisch von Mineralwolle und
Keramikfasern "bestehen und hei einer gegebenen Arbeitstemperatur
eine geringere Schumpfung hahen als reine Mineralwolle ο Die Erfindung umfaßt ferner die aus diesen
Massen hergestellten Pormteile.
Die feuerfesten Massen gemäß der Erfindung können zusätzliche Bestandteile enthalten, Z0B0 Trägerstoffe, Versteifungsmittel
und/oder Bindemittel, die in Faserform, Pulverform oder körniger Form vorliegen können» Beispiele
solcher Zusätze sind Zement, rohe oder calcinierte Tone und Tonerde.
Obwohl es in einer Isoliermasse die Einzelfasern sind, die schrumpfen, schrumpft "bei einem Verbundwerkstoff,
in dem die Fasern abgebunden sind, das gesamte Formteil. Es wäre daher zu erwarten, daß eine aus Mineralwolle und
Keramikfasern bestehende Masse eine Schrumpfung hat, die vom Mengenverhältnis dieser beiden Bestandteile abhängt.
Beispielsweise hat eine bestimmte Mineralwolle bei einer gegebenen Temperatur von beispielsweise 100O0C eine große
(und in der Praxis völlig unannehmbare) Schrumpfung von 10$, während die Schrumpfung von Keramikfasern nur 1$
beträgt. Demgemäß könnte man erwarten, daß eine Masse,die 10^έ Keramikfasern und 90$ Mineralwolle enthält, in Bezug
auf die Schrumpfung 10$ der Eigenschaften der Keramikfasern
und 90$ der Eigenschaften von Mineralwolle aufweist.
Hiernach würde man eine Gesamtschrumpfung von 9,1$ erwarten. Wenn umgekehrt das Gemisch zu 10$ aus
Mineralwolle besteht, würde man eine Schrumpfung von etwa 1,9$ erwarten. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn die
Anwesenheit verhältnismäßig geringer Mengen von Keramikfasern in Isoliermassen auf Basis von Mineralwolle verringert
unverhältnismäßig stark die Gesamtsehrumpfung
und erhöht somit die maximale Temperatur, bei der Mineralwolle verwendet werden kann.
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Beispielsweise wurde gefunden, daß bis zu. 60$ des Gemisches
aus Mineralwolle bestehen kann, ohne dai3 die Schrumpfeigenschaften der Keramikfasermasse ernsthaft
"beeinträchtigt werden. Dies bedeutet natürlich, daß durch
den Zusatz der Mineralwolle die maximale Temperatur, bei
der die Keramikfasermasse verwendet werden kann, nicht wesentlich gesenkt wird.
Dies wird durch die Abbildungen veranschaulicht. S1Ig-. 1
und Pig. 2 zeigen die Schrumpfungskurven für Gemische von
Mineralwolle und Keramikfasern bei zwei verschiedenen !Temperaturen. Jede graphische Darstellung zeigt zwei
verschiedene Massen, die verschiedene handelsübliche Mineralwollesorten, nämlich die Produkte "Hocksil" und
"Stillite" enthalten, die nachstehend ausführlicher beschrieben
werden» Wie Pig.1 zeigt, beträgt die Schrumpfung der reinen Keramikfaser bei 8710G etwa 0,8$, während
die reine Mineralwolle "Stillite" eine Schrumpfung von
etwa 8°/o hat« Aus der Kurve ist ersichtlich, daß die
Anwesenheit von nur 30$ Keramikfasern die Schrumpfung
auf fast 2$ verringerte Fig.2 zeigt ein sehr ähnliches
Verhalten bei einer niedrigeren !Temperatur (817 Q).
Zwar hat die reine Mineralwolle "Rocksil58 bei 8170G eine
annehmbare Schrumpfung, jedoch veranschaulicht Pig,2
die Möglichkeit, die Schrumpfung durch Zusatz verhältnismäßig geringer Mengen Keramikfasern weiter zu verringern.
\ .'
Pig»3 zeigt-die Veränderung der prozentualen Schrumpfung
verschiedener Gemische von Keramikfasern und Mineralwolle bei verschiedenen Temperaturen. Da ein© Schrumpfung
von 5^ als maximal zulässig angesehen wird, zeigen die
Abbildungen, daß reine Mineralwolle »Still!te» nicht
oberhalb von 80P0O und reine Mineralwolle "Rookail1' nicht
oberhalb von 85O0Q verwendet werden kann, währenäs.üev ·.-.
Zusatz von nur 30?i Keramikfasern zu einer
baren Schrumpfung Mi Temperaturen Isis 115O0O führt«,
Die in den graphischen Darstellungen angegebenen Schrumpfwerte werden wie folgt bestimmt: Kleine Ziegel, die überwiegend
aus der Mineralfaser mit einem organischen Bindemittel oder beispielsweise einem Zement als Bindemittel
bestehen, werden hergestellt» Der Ziegel wird vermessen und dann auf eine gegebene Temperatur erhitzt, bei dieser
Temperatur gehalten, bis maximale Schrumpfung eingetreten ist, und dann wieder gekühlt. Die Größe des Ziegels vor
der Wärmebehandlung und die Größe nach der Wärmebehandlung bei Raumtemperatur werden verglichen. Auf diese Weise
läßt sich die prozentuale lineare Schrumpfung leicht be~ rechneno
Natürlich hängt die Menge der Keramikfasern, die einer Mineralwolle zugesetzt wird, von der jeweiligen vorgesehenen
Anwendung, insbesondere von der zulässigen maximalen Schrumpfung und von der maximalen Temperatur ab,
bei der die feuerfeste Masse verwendet werden soll. Die zugesetzte Menge der Keramikfasern hängt auch von Kostenerwägungen
ab. Zur Zeit betrasen die Kosten von Keramikfasern ungefähr das 6-fache bis 12-fache der Kosten von
Mineralwolle, so daß es im allgemeinen erwünscht ist, einen möglichst kleinen Anteil an Keramikfasern zu verwenden.
Gewöhnlich ist es nicht notwendig, mehr als 50 Gew.-$>
der Keramikfasern zu verwenden. Es wurde gefunden, daß Massen, die 10 bis 30 Gew.-j£ Keramikfasern
enthalten, für viele Anwendungen geeignet sind.
Einer der Vorteile der Erfindung besteht darin, daß es nunmehr möglich ist, Mineralwolle bei viel höheren Arbeitstemperaturen
ohne den Nachteil einer unannehmbar starken Schrumpfung einzusetzen. Ein weiterer Vorteil
der Erfindung liegt darin, daß sie es ermöglicht, billigere Keramikfasermassen herzustellen, weil durch den
Zusatz verhältnismäßig großer Mengen der billigeren Mineralwolle die Eigenschaften der Massen nicht zu stark
beeinträchtigt werden.
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Die feuerfesten Massen gemäß der Erfindung können durch
Mischen der Keramikfasern mit der Mineralwolle hergestellt werden. Für gewisse Anwendungen kann es zweckmäßig sein, die Faserbüschel vor der Vermischung zu zerschneiden. Die feuerfesten Produkte können beispielsweise
durch Luft- oder Wasserablage oder durch yakuumverformung
zu Faserartikeln wie Matten,Decken, Filzen, Blöcken,
Platten, speziellen Formteilen und Papierprodukten,
durch Trocken- oder Haßmischen zu Gießmassen, Beton und
Zement, Stampf-, Preß- und Spritzmassen, mit Hilfe von Ton-~und Kunststoff Verarbeitungsmaschinen zu Preß- und
Spritzgußteilen und mit üblichen Textilmaschinen zu Textilien, Seilen, Fäden, Stoffen und anderen gewebten
und nicht gewebten Textilien verarbeitet werden. Die
Fasern können in der losen Form, in der sie hergestellt
werden, verwendet und zu Matten und Decken oder anderen
gewünschten Formteilen ohne zusätzliche Bestandteile
verarbeitet werden*·
In den folgenden Beispielen werden repräsentative erfindungsgemäße
Gemische von Mineralwolle und Keramikfasern beschrieben.
69,5 Gew.-$ Mineralwolle der Handelsbezeichnung
"Rocksil", 29,5 Gew.-^ Keramikfasern der Handelsbezeichnung
"Triton Kaowool" und 1 Gew.-^ Methylhydroxypropylcellulose
(Handelsbezeichnung "Methofas P.M.15OO11,
Hersteller Imperial Chemical Industries Ltd.) wurden gut gemischt. Das Gemisch wurde mit Wasser angemengt
und zu Blöcken und Platten geformt. Die Produkte konnten bei Temperaturen bis 115O0C eingesetzt werden und hatten
bei dieser Temperatur eine Schrumpfung von weniger als 3$» -Die Schrumpfungskurve von Ziegeln, die aus dieser
Masse hergestellt wurden, ist in Fig.3 dargestellt
(Bezeichnung der Kurve "70$ Rocksil«).
209808/18
Auf die in Beispiel 1 "beschriebene Weise wurde ein Gemisch
der folgenden Zusammensetzung hergestellt: 59,5 Gewo-$ Mineralwolle der Handelsbezeichnung
»Stillite"
39,5 Gew.-$> Keramikfasern "Triton Kaowool"
1 Gew.-i* Methylhydroxypropylcellulose "Methofas
P.M. 1500"
Aus diesem Gemisch hergestellte Produkte, die bis 11500C
verwendet wurden, hatten eine noch geringere Schrumpfung (siehe Fig.3; Kurve mit der Bezeichnung "60^Röcksil oder
Stillite").
25 Gew.-# Mineralwolle "Stillite",
10 Gew.-^ Keramikfasern "Triton Kaowool", 30 Gew.-^ kolloidales Siliciumdioxyd "Syton 30X",
5 Gew.-# feinstgemahlenes Aluminiumoxyd "MA 130" und
30 Gew.-$ Wasser
wurden gut gemischt und dann zu Blöcken und Platten geformt, die man abbinden ließ. Die Produkte konnten bei
Temperaturen bis 11500C eingesetzt werden und hatten
hierbei eine Schrumpfung von weniger als 5$.
Das Produkt "Rocksil" ist eine Steinwolle, die von der Firma Cape Asbestos Co. hergestellt wird. Es wird angenommen,
daß sie aus einem Doloraitkalkstein und siliciumdioxydhaltiger Schamotte besteht.
Das Produkt "Stillite" ist eine Schlackenwolle, die von der Firma Stillite Products Ltd. hergestellt wird.
Die Keramikfaser "Triton Kaowool" wird von der Firma Morganite Ceramic Fibres Ltd. aus Kaolin, einer natürlich
vorkommenden Aluminiumsilicat-Schamotte von hoher Reinheit hergestellt;
2Q9808/1649
Das kolloidale Siliciumdioxyd »Syton 3OX» wird von
Monsanto Chemicals Md0 hergestellt. Die feinstgemahlene
Tonerde 11MA 130" und die Methylhydroxypropylcellulose "Methofas PM 1500" sind Produkte der Pirma Imperial
Chemical Industries Ltd.
209808/1849
Claims (7)
- Pat entansprüche[1)) Feuerfeste Isoliermassen, bestehend aus einem Gemisch von Mineralwolle und Keramikfasern.
- 2) Feuerfeste Isoliermassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie "bis zu 60 Gew„-# Mineralwolle enthalten.
- 3) Feuerfeste Isoliermassen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie 10 Ms 30 Gew.-0Jo Keramikfasern enthalten.
- 4) Feuerfeste Isoliermassen nach Anspruch 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem Trägerstoffe, Verateifungsmittel und/oder Bindemittel enthalten.
- 5) Feuerfeste Isoliermassen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie Zement, rohe oder calcinierte (Done und/oder Tonerde enthalten.
- 6) Feuerfeste Isoliermassen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zu Stapelfasern zerschnittene Keramikfasern und/oder zu Stapelfasern zerschnittene Mineralwolle enthalten.
- 7) Verwendung von feuerfesten Isoliermassen nach Anspruch 1 bis 6 im Gemisch mit einem, vorzugsweise wäßrigen, flüssigen Medium zur Herstellung von Formkörpern.209808/1649Leerseite
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