DE2040995C - Vorrichtung zum Lagern, Verladen und Transportieren von Stückgut, insbesondere Glasprofilen - Google Patents
Vorrichtung zum Lagern, Verladen und Transportieren von Stückgut, insbesondere GlasprofilenInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lagern, Verladen und Transportieren von Stückgut, insbesondere
von Giasprofiien, bestehend aus mindestens zwei zueinander parallelen U-förmigen Traggestellen,
von welchei jedes einen Boden aus zwei parallelen
Winkelschienen aufweist, an deren Enden je eine querverlaufende Winkelschiene so befestigt ist, daß
der eine Schenkel die Aufsetzfläche ^es Gestelles bildet,
wobei zwei Seitenwände vorgesehen sind, die je zwei in der querverlaufenden Winkelschiene aufrechtstehend
befestigte Winkelschienen und eine diese am oberen Ende verbindende Winkeltraverse aufweisen.
An Holzgestellen aus zwei vorgefertigten Tra.ggabeln,
die zur Bildung einer rechtwinkeligen Holzumreifung miteinander vernagelt werden, ist es schon bekannt,
an den beiden Enden eine Holzabdeckung in Form diagonaler Traversen vorzusehen, wobei diese
Abdeckung einen vorstehenden Anschlag aufweist, der eine Stapelung gleicher Lasten ermöglicht und ein
Verrutschen der gestapelten Lasten in Längsrichtung \erhindert. Holzgestelle haben aber den Nachteil
einer starken Veränderung infolge der Trocknung des Holzes während längerer Zeiträume. Diese Gefahr
kommt besonders bei gestapelten Gestellen zur Geltung. Weiterhin ist die an Holzgestellen erforderliche
Nagelarbeit nicht nur zeitraubend und schwierig, sondern auch bei zerbrechlichen Stückgütern gefährlich.
Andere bekannte Vorrichtungen sind zur Aufnahme von Werkstücken aus Metall bestimmt. Sie bestehen
aus U-förmigen Gestellen aus Metallschienen, die en'-weder nur zum Lagern oder zum Verladen bestimmt
sind. Sind Huborgane an den Gestellen vorhanden, dann besteht wiederum keine Möglichkeit zum Stapeln
der Vorrichtungen. Lassen sich die bekannten Traggestelle aber schon einmal stapeln, dann bestehen
keine Sicherheitseinrichtungen, um ein Verschieben der aufeinandergestellten Vorrichtung zu vermeiden.
Für zerbrechliche Werkstücke, wie Glasprofile, :>ind solche Einrichtungen aber ungeeignet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Lagern, Verladen und Transportieren von
Stückgut, insbesondere Glasprofilen, zu schaffen, die einfach und preiswert in der Herstellung ist und die
ferner ein laeeeesichertes Stapeln mehrerer Vorrichtungen
aufeinander ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß beim Aufeinandersetzen der Tracsestelle von den Winkeltraversen der Seiienwände
nach oben ragende Tragbiigel für ein Hubgehänge durch Schlitzet den querverlaufenden Winkelschienen
des Bodens des aufzusetzenden Gebelles traten.
Durch die von den Winkeltraversen der Seite-,
wände nach oben ragenden Tragbügel lassen sich .!ie
Trassestelle einfach, leicht und sicher von Hubgeh: :- :jen~äufr.ehmen. Diese Iragbügel bilden anderer?: ;s
aber eine Sicherung gegen ein Verrutschen aufge?;.:-
pelter Traggestelle, weil sie in die Schlitze der Bod :■
Winkelschienen der aufgesetzten Gestelle eingrei;, . Tragbügel und Schlitze sorgen auch für eine gev.i
Führung beim Aufeinandersetzen der Traggesu
Diese Organe sind natürlich so angeordnet und ai;
bildet, daß unter Berücksichtigung eines gevvi
Spieles eine sichere Ausrichtung der Gestelle gewl.
leistet ist. Werden also unter diesen Voraussetzur-Lasten gestapelt, dann greifen die Tragbügel der ν
ren Last in die Schlitze des Traggestellbodens den
ren Last ein und ve keilen so automatisch die Lasowohl in Quer- als auch in Längsrichtung.
Führung beim Aufeinandersetzen der Traggesu
Diese Organe sind natürlich so angeordnet und ai;
bildet, daß unter Berücksichtigung eines gevvi
Spieles eine sichere Ausrichtung der Gestelle gewl.
leistet ist. Werden also unter diesen Voraussetzur-Lasten gestapelt, dann greifen die Tragbügel der ν
ren Last in die Schlitze des Traggestellbodens den
ren Last ein und ve keilen so automatisch die Lasowohl in Quer- als auch in Längsrichtung.
Somit ermöglicht die Erfindung auch ein einfa,
und sicheres Stapeln von verhältnismäßig langen,
brechlichen Lasten, die von getrennten im weiten
stand stehenden Traggestellen, die daher im Ic
Zustand nur geringen Platzbedarf benötigen, ai;:. nommen sind.
und sicheres Stapeln von verhältnismäßig langen,
brechlichen Lasten, die von getrennten im weiten
stand stehenden Traggestellen, die daher im Ic
Zustand nur geringen Platzbedarf benötigen, ai;:. nommen sind.
Ein Ausführungsbeispie! der Erfindung ist ,, nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit
Zeichnung ?u entnehmen. Es zeigt
Zeichnung ?u entnehmen. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Trag.: steiles,
Fig.?. eine schematische und perspektivische . >,
sieht einer aus zwei Traggestellen gebildeten Vorn ..:■ tung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer von <J;
ser Vorrichtung aufgenommenen Ladung, an ein.:- Gehänge aufgehängt,
Fig. 4 eine Stirnansicht der Ladung scm.;:'■'.
Fig.3,
Fig. 5 eine Ansicht eines industriell gefcrtig!.-:,
Traggestelles,
F i g. 6 eine Stirnansicht hierzu und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VlI der
Fig. 6.
Fig. I zeigt ein Traggestell 1, das aus einer steife;;,
offenen, eine U-förmige Mulde bildenden Konstruktion besteht. Das Traggestell 1 umfaßt zum einen Teil
einen Boden 2 aus zwei Winkelschienen 3 und zwei dazu querliegenden Winkelschienen 4, wobei die crsteren
sich auf von den Schenkeln 5 der Schienen 4 gebildeten Auflageflächen abstützen, und zum andern
Teil zwei Seitenwände 6 aus je zwei Winkelschienen 7, die oben mit einer Winkeltraverse 8 verschweißt sind,
die in der Mitte einen Tragbügel 9 trägt. Die Winkelschicnen7
jeder Seitenwand 6 sind mit ihrem unteren Teil mit den entsprechenden Querschienen 4 und mit
den Enden der Winkelschienen 3 verschweißt. Um den Boden 2 zu bilden, sind die Winkelschienen 3 an
jedem ihrer Enden mit einer der Querschienen 4 steif verbunden. Zudem können die Enden der Schienen 3
bei 10 mit den Schenkeln 5 der Schienen 4 ver-
schweiC t sein. Senkrecht zum Tragbugel 9 ist im
Schenkels jeder Winkelschiene 4 ein ^Bodenschutz 11
(F i g. 7) ausgebildet. Die Stellung und die Abmessungen dieses Bodenschlitzes U sind derart, daß eine
Verlängerung des Tragbügels 9 in seiner Fbene durch den Schlitz 11 führen und dabei gegenüber den Rändern
dieses Sciilitzes noch ein gewisses Spiel haben würde. Zwischen den Schienen. 7 jeder Seitenwand 6
ist ein Rundstab 12 verschweißt, dessen untere Mantellinie sich unterhalb der Oberfläche der Winkelschienen
3. die den Bodtn 2 (F i g. 6) bilden, befindet.
Um eine Ladung herzustellen, werden zwei Traggestelle parallel nebeneinander auf dem Boden derart
aufgestellt, daß ihre Symmetrie-Ebenen durch die Mitte zwischen den. Seitenwänden 6 übereinstimmen.
Diese Symmetrie-Ebene ist mit X, X' bezeichnet. Der Abstand E der beiden Traggestell ist von der
Länge des zu verladenden Stückgutes abhängig. Beispielsweise ist ein Abstand von 4 m für 7 m lange Profile
üblich.
In Fig. 3 und 4 ist eine Ladung aus U-förmigen
Profilen 21. wie Glasprofilen, zu sehen, wobei je zwei zu Paketen zusammengestellte und Seite an Seite aneinanderliegende
Profile auf dem Boden 2 derTraggeätelle
1 parallel zur Linie X, Λ" der Fi g. 2 aufliegen. Eine Leiste 22 liegt flach auf den Profilen zwischen
den Seitenwänden 6 jedes Traggestelles 1 auf, ohne dieses zu berühren. Die Ladung der Profile 21 ist mittels
eines Seiles 23, das sich im unteren Abschnitt gegen die Rundstäbe 12 zwischen den Profilen 3 abstützt
und im oberen Abschnitt auf der Leiste 22 aufliegt, ohne mit den Profilen 21 in Berührung zu kommen,
umschnürt.
Einlage- und Schutzgarnituren sind zwischen den Profilen 21 und den Teilen, an die sie gedrückt werden,
zwischengelegt. Aus diesem Grund sind die Schienen 3 des Bodens 2 mit deformierbaren Platten
aus Preßfasern bedeckt. Wellkarton 24 befindet sich zwischen den Schienen 7 der Seitenwände 6 und den
anliegenden Profilen 21. Schließlich ist ein Polyurethan-Band 25 zwischen der Oberfläche der
profile und der Leiste 22 eingelegt.
LIm eine Ladung zusammenzustellen, werden zunächst
auf den Boden 2 der Traggestelle 1 Platten 20 und gegen die Seitenwände 6 der schützende Wellkartun
24 gelegt. Dann werden auf die Platten 20 die Profile 21 abgestellt, die voneinander durch ziehharmonikaartig
gefaltete Papierbänder 26 getrennt werden. Auf die Profile 21 werden daraufhin zwischen die Seitenwände
6 die Leisten 22 aufgelegt, nachdem ein Polyurethanband 25 daruntergelegt worden ist. Schließlich
wird diese Zusammenstellung mit dem Seil 23, das sich unter den Profilen 21 gegen die Rundstäbe 12
und darüber auf den Leisten 22 abstützt, verschnürt.
Die Ladung liißt sich also äußerst einfach aufbauen,
und die Umreifung. die sich in sehr kurzer Zeit ausführen
läßt, macht die Zusammenstellung der Profile 21 mit den Traggestellen 1 zu einer Einheit. Da die
Traggestelle aus Metall sind, sind sie nicht verformbar.
und die so gebildete Ladung bleibt intakt, wie lange
eine Lagerung auch dauern sollte. Da vor allem da^
Vernageln ganz weggefallen ist. ist die Gefahr einer Beschädigung der Profile 21 auch sehr gering.
Das Verladen dieser Ladung läßt sich sehr leichi
ίο ausführen. Die Fig. 3 zeigt beispielsweise ein Gehänge
26 aus einem Querhaupt 27 mit Traversen 28 die sich senkrecht über den Traggestellen 1 befinden
An diesen Traversen 28 sind Lastkabel 30 veranken an welchen die in die Tragbügel 9 der Traggestelle !
eingreit^nucii Lasthaken 31 hängen. Der Verladevorgang
läßt sich also sehr rasch und ohne Beschädi
gungsgefahr für die Ladung aus'.ihren.
Um Ladungen zu stapeln, genug' es, die obere Ladung auf die andere derart abzustellen, daß die Trag
ao bügel 9 der Traggestelle 1 der unteren Ladung in dk
Schlitze 11 der oberen Traggestelle-eingreifen. Darm
dies möglich ist, muß natürlich der Abstand £ der Traggestelle I (Fig.2) bei beiden Ladungen der
gleiche sein.
Infolge des Eingriffs der Bügel 9 in die Schlitze IS
der oberen Ladung ergibt sich automatisch eine Ver riegelung mit der unteren Ladung sowohl in Quer- als
auch in Längsrichtung.
Schließlich, da die Traggestelle 1 mit den Schenkein
5 der Winkelschienen 4 auf der Unterlage ruhen und diese Schenkels eine ziemlich kleine Fläche bilden,
dringen sie unter dem Gewicht der Ladung in die Unterlage ein, wenn diese eine gewisse Elastizität, wie
es z. B. bei Holzboden der Fall ist, aufweist. Daraus entsteht eine gewisse Selbstverkeilung, die umso wirksamer
ist, je schwerer die Last ist. Diese Verkeilung ist besonders ausgeprägt, wenn Ladungen gestapelt sind.
Die Vermeidung solcher Verkeilungsarbeiten ermöglicht zugleich, an Handarbeit und an Verkeilungs-
materialien zu sparen; außerdem werden die Standzeiten der Fahrzeuge verringert.
Ferner können der Boden 2 und die Seitenwände 6 der Traggestelle 1 von gegossenen und zusammengesetzten
Stücken gebildet sein. Das Traggestell 1 kann auch einstückig gegossen sein, z. B. mit Verstärkungen
und gerippten Wänden, um das Gewicht und so auch den Herstellungspreis zu vermindern. Es muß
nat:',r'ich bei einer solchen Ausführungsform dafür gesorgt werden, daß über dem Schlitz Il ein für den
Eingriff eines TVagbügels9 ausreichend;r Raum vorhanden
ist.
Andererseits können zwei Traggestelle durch lösbare oder dauernd feststehende Glieder, die die Traggestelle
in gewünschtem Abstand halten, verbunden sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Lagern. Verladen und Transportieren von Stückgut, insbesondere Glasprofi-Ien. besteherd aus mindestens zwei zueinander parallelen U-förmigen Traggestellen, von welchen jedes einen Boden aus zwei parallelen Winkelschienen aufweist, an deren Enden je eine quer verlaufende Winkelschiene so befestigt ist, daß der eine Sehen. ; die Aufsetzfläche des Gestelles bildet, wobei zwei Seitenwände vorgesehen sind, die je zwei in der quen. erlaufenden Winkelschiene aufrechtstehend befestigte Winkelschienen und eine diese am oberen Ende verbindende Winkeltraverse aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufeinandersetzen der Traggestelle (1) von den Winkeltraversen (8) der Seitenwände (6) nach oben ragende Tragbügel (9) für ein Hubge länge (126) durch Schlitze (11) in den querverlaufenden Wink·-!schienen (4) de:; Bodens (2) des aufzusetzenden Gestelles treten.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6929467 | 1969-08-28 | ||
| FR6929467A FR2057576A5 (de) | 1969-08-28 | 1969-08-28 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2040995A1 DE2040995A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE2040995C true DE2040995C (de) | 1973-05-03 |
Family
ID=
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