DE2040281A1 - Verfahren zum Herstellen von Zahnraedern - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von ZahnraedernInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H5/00—Making gear wheels, racks, spline shafts or worms
- B21H5/02—Making gear wheels, racks, spline shafts or worms with cylindrical outline, e.g. by means of die rolls
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Description
47 324
Firma PRECISION G-EAR HiCHIHSS & TOOLS Limited,
Bodim Road, Vyken, Coventry CY2 5DZ ( England )
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren
zum Herstellen von Zahnrädern im Walzverfahren.
Bisher stellte man Zahnräder oder ähnliche mit Zähnen
oder Zaoken versehene Bauteile gewöhnlioh in der Weise her, daß man zunächst die Zähne duroh eine spanabhebende
Bearbeitung grob vorschnitt, woraufhin man einen weiteren spanabhebenden Sohneidvorgang als !Endbearbeitung durohfuhrte,
dem sioh ein Sohab- oder Schleifvorgang als endgültige
Oberflächenbearbeitung anschloß. Dieser Sohab-
oder S üble If vor gang konnte dabei au.ohdie einzige feinbearbeitung der Zahnoberfläohen sein. Die feinbearbeitung
oder Endbearbeitung duroh Sohaben oder Schleifen war
notwendig, um Oberfläohenfehler der Zähne, die beim Sohneiden
derselben entstanden, zu beseitigen· Außerdem hat sioh diese Art der Endbearbeitung als günstig erwiesen,
um genaue Zahnprofile sicherzustellen, so daß die Genauigkeit und Arbeitsqualität des Sohneidvorganges nicht übermäßig
ho oh sein mußte·
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Kürzlioh wurde vorgesoblagen, Zahnzädtz odtz zahnradartig·
Bauteil· durch Walzen herausteilen, wobei dit Zahn· entweder au· einen vollen Rohling oat gezahnten VaIzwerkaeugen
auegewalzt werden, wobei da· Material dee Rohlinge duroh den von dem Werkzeug ausgeübten Druok sum
fliesen gebraoht wird, während der Rohling und das Werkzeug
"käanend" zusanaenjgedzeht werden, tm soeit dlt Verzahnung
hersustellen, oder wobei grob vorgeschnittene Verzahnungen
in ähnlloher Veiee wi· oben besohrleben alt Hilft von gezahnten
Valzwerkzeugen fertiggewallt werden. Sie·· WaIevorgäng·
wurden bisher alt wenig»ten· zwei Valawerkzeugen
durchgeführt, die an diametral einander gegenüberliegenden Seiten dez Zahnradrohlinge oder grob Torgeiohnlttenen
Zahnräder angeordnet sind, wobei tint radial naoh innen
geriohtete Kraft und ein entepxeohender Vorschub auf die
Valefozmen ausgeübt wird, um den gewünsonten Valevorgang
bei eynohroneo Antrieb der Werkzeug· und de· Verketüok··
durohauführen·
Di··· Walzvorgänge wurden bisher derart durchgeführt, dad
sioh die Werkzeuge und das Werkstttok Miteinander käemend
um parallele Aohse drehen, wobei «an den Valzvorgang aussohlieBlloh
unter Ausnutzung der radialen iräft· ausführt·, weshalb man sehr große Walzdrtioke benötigte, was wiederum
sehr schwere Valeaaeohinenkonetruktionen bedingt.
AuBerden ist ea bei diesen Valsrerfahrtn notwendig, VaIewerkseuge
zu verwenden, die wenigstens so breit wi· das zu walzende Zahnrad oder sonstig· gesahnt· Werkstück >
sind, well keinerlei axiale Vorschubbewegung dt« Vtrkstngt·
*ber dl· Breit· de· Werkstück·· vorgt««h«n wax. Mit derartigen
Valzrerfahren ist ·· nur dann »tfglioh, ballige
Zähne an eines) Bahnrad, die in vielen WUlen erwünsoht
sind, au erzeugen, wenn nan di· for« dt» Valswerkstugt
für die gewünschte Völbung besonAt«· abändert.
109810/0201
Bei Verwendung τοη awei oder mehr Walzwerkzeugen ist es
notwendig, einen eynohxonen Lauf der Walzwerkzeuge sicherausteilen,
wodurob zwangeläufig Schwierigkeiten im Antrieb auftreten, wenn «an «inen radialen Vorsohub der Walzwerkzeuge
vorsieht.
Alle diese Paktoren haben hohe Kapitalinvestitionen für
Walzmaeobinen notwenig gemacht, mit denen man die gewünschten
Arbeitsgange durchführen kann. Außerdem entstanden zusätzliche bob· Kosten für die Walzwerkzeuge, die
für jede bestimmte Zahnradform gesondert hergestellt werden
müssen·
Ss ist Aufgabe dar Arfindung, ein Terfahren sum Walzen von
Zahnrädern oder ähnlichen ge«ahnten Werkstücken zu schaffen, da· die geschilderten HaohtetLe überwindet und vermeidet·
Wenn in der vorliegenden Beschreibung von Werkstücken,
Zahnrädern und ähnlichen gezahnten Werkstücken oder Bauteilen gesprochen wird, so sei darauf hingewiesen, daß
die Erfindung die Heretelling von Zahnrädern mit jedem
bekannten Zanprofil ualaflt, jedoch auob auf die Herstellung
anderer gebahnter Bauteil· wie gesahnt« oder gerippte
Wellen, Keilwellen oder dergleichen mit entsprechend geformten WalBwerkeeugen angewendet werden kann.
Zur lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung
ein Verfahren sub Waisen von Zahnrädern vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Werkstück kämmend mit
einem einzigen Zahnrad-Walzwerkzeug gedreht wird und daß die Ache en von Werketüok und Werkzeug einander überkreuzen,
d.h. nicht parallel zueinander liegen.
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Um ein Profil an einer flanke der WerkstUokzähne zu walzen,
ist eine Kraftkomponente zwisohen der betreffenden Zahnflanke
und der zugehörigen Planke der Walzwerkzeugzähne vorgesehen, die senkrecht zur flankenoberfläche verläuft.
Um ein Profil an den beiden Flanken der Werksttiokzähne zu walzen, ist eine radiale Kraftkomponente zwlsohen den
Zahnendes Werkstüokes und des Walzwerkzeuges vorgesehen,
die senkrecht zur Aohse des Yalzwerkzeuges und zur Aohse
des Werkstüokes geriohtet ist.
Torzugsweise ist das Walzwerkzeug alt einem Antrieb versehen
und treibt das Werkstück an, wobei das Werkstück vorzugsweise gebremst wird. Das Werksttiok kann während
des Walzvorganges in Kiohtung seiner Aohse gegenüber dem
Walzwerkzeug bewegt werden oder diagonal oder senkreoht
zur Werkstüokaohse, und die zwei Teile können radial zueinander
in einer senkreoht zur Aohee des Walzwerkzeuges und
der Aohse des Werkstüokes liegenden Klohtung zugeführt
werden. Bas Walzwerkzeug kann eine konkave Steigungsfläche
aufweisen, um das herzustellende Zahnrad einzuhüllen.
Das herzustellende Zahnrad kann um eine Achse hin- und herbewegt
werden, die senkreoht zur Längsaohse des herzustellenden
Zahnrades und auf der von Walzwerkzeug ausgesehen gegenüberliegenden Seite der Zahnradaohse angeordnet
ist, wobei die Hin- und Herbewegung des herzustellenden Zafanradee in Abhängigkeit von dem radia^und axialen
Torsohub des Werkzeuges erfolgt.
Zum besseren Terständnis der Erfindung wird anhand der
Zeichnungen ein Ausftthrungsbeispiel derselben beschrieben,
und zwar zeigt
flg. 1 eine sohematisohe Seitenansicht eines Walzwerkzeuges
und eines alt demselben zu walzenden Zahn«·
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rades,
Pig» 2 eine Draufsicht auf die Anordnung aus Pig. 1,
woraus eine erste Aueführungeform der seitlichen
Helativbewegungen zwisohen Werkstück und Werkzeug
zu erkennen ist,
Pig. 3 , eine Draufsioht auf die Anordnung aus Pig. 1, woraus eine zweite Ausführungsform der seitlichen
Relativbewegungen zwisohen Werkstüok und Werkzeug
zu erkennen ist.
Pig. 4 eine weitere Draufsioht auf die Anordnung aus
Pig. 1, woraus eine dritte Ausführungsforra
der seitliohen Kelativbewegungen zwisohen Werkstück
und Werkzeug zu erkennen ist und
Pig. 5
bis 12 sohematisohe Ansiohten mehrerer "bevorzugter
Verhältnisse zwisohen der Drehung des Walzwerkzeuges und des herzustellenden Zahnrades und
der Riohtung der seitliohen Bewegungen zwisohen diesen beiden Seilen·
In Pigo 1 und 2 ist eine Anordnung zum Durchführen des
erfindungsgemäßen Walzverfahrens dargestellt, wobei ein Werkstük 1 um seine Aohse 3 zwischen niohtdargestellten
Zentriereinriohtungen einer Zahnradwalzmasohine drehbar
eingespannt ist. Außerdem ist ein Werkzeug 2 zum Walzen von Zahnrädern in einem niohtdagestellten Werkzeughalte-
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kopf der Zahnradwalzmasohine derart um seine lobse 4
drehbar gelagert, daß es mit den Verkstttok 1, au· dem
ein Zahnrad hergestellt werden soll, alt einander überkreusenden
Achsen kämmt, wobei der Winkel 5 zwisoben den
Längsachsen des Werkstüokes 1 und de· Walzwerkzeuge* 2
in fig· 2 su erkennen ist· Das Werkseug 2 besitst die Vorn
eines genau gesobliffenen Zahnrades und bestellt vorzugsweise aus gehärtetem Hoohgeeohwindigkeits-Werkaeugstahl.
Das Werkzeug wurde naoh dem Härten geschliffen, um ein Zahnprofil zu besitzen, das genau alt den Profil des fertig
bearbeiteten Werkstückes übereinstimmt.
Die Zahnradwalzmasohine ist mit eines) Antrieb entweder
für das WerkstUok 1 oder das Werkseug 2 Texseben· Der jeweils andere, nioht angetriebene IeIl kämmt mit dem
angetriebenen feil und wird von denselben mitgenommen,
Außerdem 1st eine Einrichtung an der Zahnradwalzmasohine vorgesehen, die für einen radialen Torsohub swisohen dem
Werkstück 1 und dem Werkzeug 2 in einer Richtung senkrecht zur Achse des Werkstückes 1 und der Aohse des Werkzeuges
sorgt· Beim dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel
1st das Werkzeug 2 angetrieben, während das Werkstück 1 radial vorgeschoben wird.
Die zylindrische Außenfläche des Werkstückes 1 und die zylindrische Außenfläche des Werkzeuges 2 berühren sich
nur an einem Punkt 6, der auf einer Linie liejt, die sowohl
senkreoht zur Achse 3 als auch senkrecht zur Aohse 4 verläuft.
Die zylindrischen Außenflächen sind nur imaginäre Zylinder, die koaxial mit den Zahnrädern sind und deren
Umfang einhüllen, wenn dieselben ohne Schlupf miteinander abrollen. Daher besteht nur ein vollständiger Zahnkontakt
an dem Punkt 6, wenn das Werkstück 1 und das Werkzeug 2 radial ineinander oder gegeneinander vorgeschoben werden·
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Außerdem »ti darauf hingewiesen, daß beim kämmenden Abrollen
Ton Werkstück 1 und Werkzeug 2,neben dem Rollen
und Gleiten entlang dem Profil der entsprechenden Zähne» ein Gleiten über/Spurbreite oder Breite sowohl des ein
Zahnrad bildenden Yerketttokes 1 als auch dee Walzwerkzeuges
2 zwischen den einander berührenden Zahnflanken derselben stattfinde*. Ss wird angenommen, daß die Kombination
der von der radialen Torsohubkraft herrührenden Kraft der
Flankenberührung der Zähne des Werkstückes 1 und des Werk*
zeuges 2 WLt der Gleitwirkung über die Spurweite oder
Breite des Werkstückes die erfindungsgemäße Walzwirkung
hervorruft·
Damit der Walevorgang über die gesamte Breite des Werkstückes 1 gltionaäßig stattfindetf ist es notwendig, einen
Quervorsohub »wischen Werkstück 1 und Werkzeug 2 vorsusehen,
so daß der Xontaktpunkt 6 zwischen den zylindrischen Außenflächen der beiden feile tiler die gesamte Breite des
Werkstückes wandert· Pig· 2 zeigt eine Ausführungsform,
mit der dies über ein· äetotivfeewegung »wischen beiden
feilen erreioht wiri» wob·! der Hub 7» den der.Punkt 6
durchwandern muß, wenn das Werkzeug 2 die gesamte Breite des Werkstückes 1 in dessen axial«er Richtung überstreichen
will, etwa der Breite des Werkstückes entspricht· Dieββ
Querbewegnng wird beim besprochenen Ausfühxungsbeisifel
durchgeführt, in-dea das Werkstück unter dem Werkzeug
hlndurohbewegt wird. TTm das Walzen über die gesamte Breite
des Werkstüokes sicherzustellen, ist der Hub 7 an beiden Enden um eine kleine Überschreitung 8 vergrößert. Eine
derartige Walzanordnung kann als axialer Querwalzvorgang bezeichnet werden·
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In Pig· 3 ist eine abgewandelte Querwalzanordnung dargestellt,
wobei dsj zu einem Zahnrad zu formende Werketüok
diagonal zum Werkzeug 2 unter einem Winkel 14 mit einer seitliohen Relativkomponente axial zum Werkstüok und einer
seitliohen Rtlativkomponente tangential zum Werkstüok oder
eenkreobt zur Aohae desselben bewegt wird. Daduroh kann
der Querhub 10, der wiederum durob Überschreitungen 11
etwas vergrößert wird, um einen vollständigen Walzvorgang sicherzustellen, wesentlich verkürzt werden, um den
Eontaktpunkt 6 zwischen dem Werkstüok 1 und dem Werkzeug
aus seiner Auegangslage in die Endlage 6A zu bringen· Wiederum wird die Querbewegung dadurch erzielt, daß man
das Werkstück unter dem Werkzeug aus der Position 1 in die Position 11 bewegt·
Fig. 4 zeigt eine dritte Anordnung für die Querbewegung, wobei das zu einem Zahnrad zu fortt-ende Werks tüok 1 unter
dem Werkzeug 2 nur in einer Richtung bewegt wird, die tangential verläuft, wobei der lagentialhub 12 wiederum
kleine Überschreitungen 13 aufweist, um den Kontaktpunkt in die Endlage (A zu überführen.
Um eine Wölbung der Zähne des Werkstückes 1 zu erzielen, kann das Werkstüok mit Hilfe einer niohtdargestellten
Einrichtung um eine senkreoht zur Brβhaοheβ desselben und
auf der dem Walzwerkzeug 2 abgewandten Seite der Drehaohee
des Werkstüokes angeordneten Aoheen hin- und herbewegt
werden, wobei diese Hin- und Herbewegung in Abhängigkeit von Querbewegungen in axialer Richtung beim Verfahren gemäß
Pig. 2 und 3 oder in Abhäa6l|**lt von Tagentialb·-
wegungen beim Verfahren gemäß Pig. 4 erfolgt.
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Wenn es aus irgendwelchen Gründen erwünscht ist, leicht
konisch verlaufende Zähne am Werkstück 1 zu erzeugen,
wird dasselbe kämmend mit dem Werkzeug 2 gewalzt, wobei
die Drehachsen des Werkstüokes und des Werkzeuges unter
einem kleinen Winkel gemäß fig· 1 zusammenlaufen, wenn die in Verbindung mit Pig· 2, 3 oder 4 besprochene Querbewegung
durchgeführt wird· . ■ " ■
Sei jedem der vorstehend besprochenen Verfahren wird der Walzvorgang mit einem kleinen radialen Torsohub durchgeführt,
dem sich ein kleiner Quervorsohub anschließt oder
wobei ein kleiner Quervorsohub gleichzeitig stattfindet, wie in Verbindung mit Pig. 2, 3 oder 4 beschrieben, um
nacheinander die gesamte Breite der Zahnprofile des Werkstüokes
1 bis auf das Endprofil zu walzen, wobei sioh das Werkstück 1 und das Werkzeug 2 dann in einem vorbestimmten Abstand ihrer Mittellinte. befinden·
Die vorstehenden Diskussionen betrafen das Pertigwalzen
von vorgeschnittenen Zahnrädern· Die Erfindung kann jedoch au oh zum Walzen von Zahnrädern aus massiven oder vollen
Rohlingen angewendet werden, insbesondere zum Walzen von Zahnrädern mit verhältnismäßig geringer Zahnteilung bzw·
Zahntiefe oder Zahnhöhe· Das Verfahren zum Walzen derartiger Zahnräder aus vollen Rohlingen ist dem Fertigwalzen
von vorgeschnittenen Zahnrädern ähnlich»
Im Vergleioh zum fertigwalzen von vorgeschnittenen. Zahnrädern
wird hierbei, anstatt die Belastung zwischen dem aus Stahl bestehenden Werkstück 1 und dem Walzwerkzeug 2
radial und dabei gleichmäßig oder praktisch gleichmäßig auf beide Zahnflanken des Werkstückes 1 aufzubringen, die
Walzkraft und Walzbelastung wahlweise nur auf eine Planke
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der Zähne des Werkstückes 1 aufgebracht, in die Dan den
ait genommenen Teil der zwei zusammenwirkenden !Feile,
nämlioh entweder das Werkstüok 1 oder das Werkzeug 2 abbremst, um der Drehbewegung des angetriebenen entepreohen·
den anderen Teiles entgegenzuwirken, wobei dieses Abbremsen zueammen mit oder anstelle dtr radialen Belastung
erfolgt.
Der Überkreuzungewinke1 5 zwischen der Längsachse des
Verkstüokes 1 und der Längeaohse dee Werkzeuges 2 wird
beim Ausführungebeispiel gemäß Jig.2,3 und 4 entsprechend
dem Steigungswinkel des zu walzenden Werkstüokee und dem
Steigungswinkel des Werkzeuges 2 gewählt. Dabei wird wiederum die Drehriohtung der beiden Teile und die Richtung
der Querbewegung zwisohen dem Werkstück 1 und dem
Werkzeug 2 entsprechend der Steigungsriohtung der Steigung
des Werkstüokee, d.h. entwadev/iinks oder reohts gewählt.
Die Pig. 5,6,7 und 8 zeigen die Kombination dieser Faktoren
zum axialen Walzen als bevorzugte Anordnungen, wobei die Bewegungsrichtung des Werkstückes 1 durch einen
Pfeil 20 angedeutet ist. Die Mg. 9,10,11 und 12 zeigen die Kombination dieser Faktoren als bevorzugte Anordnung
für Walzen alt diagonaler Relativbewegung» wobei die Bewegungsrichtung des Werkstückes jeweils durch einen
Pfeil 21 angedeutet ist. Pur eine tangential Relativbewegung
beim Walzen ist die Kombination dieser Paktoren ähnlich der fttr eine diagonale Relativbewegung vorgesehenen
Kombination.
Andererseits kann der Walzvorgang naoh in Gegensatz zu
den Anordnungen gemäß Pig.2,3 u*d 4 ohne Querbewegtmg
durchgeführt werden, wobei nur ein radialer oder einetggh
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dtr Yoraohub vorgesehen ist« Xn diesem Falle muß das
Walzwerkzeug mit einer speiiell geformten konkaven
Stelgungsoberfläohe versehen sein, um das Werkstück einzuhüllen
und dasselbe über seine gesamte Breite zu ttberdeoken
und au berühren.
Bei all den vorstehend besproohenen Verfahren können
Toleranzen für bestimmte Erfordernisse der fertigen Zahnprofile des Werksttiokes, in der form der Zahnprofile
des Werkzeuges und beim Einstellen oder Einrichten des Zahnradwalzverfahrtna vorgesehen werden.
Es ergibt sioh also, dafi durch die Erfindung ein Verfahren
zum Fertigwalzen vorgesohnltttner Zahnräder oder zum
Walzen von Zahnrädern aus einen vollen Rohling unter Verwendung
eines einzigen Walmrtrkeseuges geschaffen wird,
während die bekuntMi gahnrad-¥aliiverfataen eine fielzahl
von Walzwerkzeuge» btnfftigttiu Dabei ist- der Walzdruok
auf das Werksttok T-oia «efidiiiigiigemäBen Verfahren nicht
■mehr vollständig saAtol, ?mJ»T& Tbtiitet auch eint axiale
Komponente, wodurch ttt raOlalaii' Ir ftf te wischen den ¥erkstüok
und dem Werkeeug T«xrliigtxt wurden. Beraue folgtt
daß die Walanasoliint ei&e leichtert Bauweise aufweisen
kann, da ein !Teil der Walzbelastungen eine axial® Dtruok»
belastung auf das Werkstüok ist. In vielen Pällen ist es
auoh nioh't notwendig, das Werketüok in radialer fiiohtung
entgegen dem Druck des Walzwerkzeuges abzustützen, sondern es reioht vielmehr aus, das Werkstück über die dasselbe
drehbar lagernden Zentrierungen zu halten. Außerdem ist es durch das vorgeschlagene Verfahren möglich, die Walzwerkzeuge
zu vereinheitlichen oder zu standardisieren, um einen großen Bereich von Werkstücken zu umfassen, da viele der
gewünschten Abwandlungen oder Pormen der fertigen Zähne
der Werkstücke dadu»ch erzielt werden können ,daß man die
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Querbewegung zwisonen dem Walzwerkzeug und dem Werkstück
gegenüber bekannten Walzverfahren verändert, bei denen die Veränderungemögliohkeiv im Walzwerkzeug selbst vorgesehen
werden mußten·
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Claims (1)
- Patentansprüche:Verfahren zum Herstellen von Zahnrädern durch Walzen, daduroh gekennzeichnet, daß ein WerkstÜok (1) kämmend mit einem einzigen Zahnradwalzwerkzeug (2) gedreht wird und daß die Achsen (3,4) dieser beiden Seile dabei einander überkreuzen, d.h. nicht parallel zueinander angeordnet sind·2«) Verfahren naoh Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daS zum Walzen eines Profiles auf eine Zahnflanke des Werkstückes (1) eine Kraftkomponente zwischen dieser Zahnflanke und der mit derselben in Kontakt kommenden Zahnflanke des Walzwerkzeuges (2) erzeugt wird, die senkrecht zur Zahnflankenflache verläuft.3.) 7erAren nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß zum Walzen eines Profiles auf zwei Zahnflanken des Werkstückes (1) eine radiale Kraftkomponente zwisohen dem WerkstÜok und dem Werkzeug (2) in einer .Richtung erzeugt wird, die senkrecht sowohl zur Achse (4) des Walzwerkzeuge· (2) als auch zur Aohse (3) des Werkstückes (1) verläuft.4.) Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3, daduroh gekennzeichnet, daß das Walzwerkzeug (2) angetrieben wird und das WerkstÜok (1) mitnimmt.5.) Verfahren naoh Anspruoh 1,2 oder 3, daduroh gtkennzeiohnet, daß da· Walzwerkzeug (2) angetrieben und das zu walstade WerkstÜok (1) entgegen den109810/0291204028Tmitnehmenden Antrieb abgebreut wird·6·) Verfahren nmoh einen der Aneprüohe 1 biß 5, dadurob gvkennzeiohitot, daß das WerketUok (1) während des Walzvorgange· eeitlioh gegenüber de» Walzwerkzeug (2) in einer Rlohtung bewegt wird» die axial zum Werketttok (1) verläuft.7·) Verfahren naoh einen der Ansprüche 1 bis 5» daduroh gekennzelohnet, daß da· Werkatüok (1) während de· WalzYorgange· gegenüber den Werkzeug (2) in einer Richtung bewegt wird, dl· diagonal in einem Winkel (14) zur Xtrehaohee (3) des W«rketüokee liegt8.) Verfahren naoh einem der Anspruch· 1 bis 5, daduroh gekennzeichnet, daß da· Werkstüok (1) während des WalzTorgangee gegenüber den Werkzeug (2) In einer Richtung bewegt wird, 41· eenkreoht zur Drehaoh·· (3) d·· Werketttok·· liegt.9·) Verfahren na oh JLnepruoh 6,7 oder 8, daduroh gekennzeiohnet, daß Werketüok (1) und Walzwerkaeug (2) radial zueinander In einer Kiohtung vorgeeohoben werden,jährend de· Walzvorgangee > eowoh ••nr«oht zur lohee (4) de· Walzwerkzeuge· als auch eenkreoht zur Aon·· (3) de· Werkatüoke· liegt·10.) Verfahren naoh ein·» der Aneprüohe 1 bi· 5, daduroh gekennzeiohnet, dal da· Walzwerkzeug (2) eine konkave Außenfläche beeitzt, u« da· zu eine· Zahnrad zu rerforeende Verkatftok (1) eimzuhüllen, und daß da« Werkettiok (1) und aae Walzwerkzeug (2) radial zueinander In einer tlohtung Tosge«obob«n109810/0291werden, die während des Walzvorganges sowohl senkrecht zur Drehaohee dee Yalzwerkzeuges ale auoh senkreoht eur Drehaohse des Werkstückes liegt·11·) Terfahren naoh einen der Ansprüche 6 Ub 1O9 daduroh gekennzeichnet, daß das Werkstück (1) um eine Achse, die senkrecht au seiner Drehachse (3) verläuft und auf der dem Verkeeug (2) gegenüberliegenden Seite dieser Brehaohse liegt, in Abhängigkeit ▼on de« Querrorsohub oder dem radialen Toraοhub hin- und herbewegt wird·12·) Yerfahren naoh eines der Ansprüohe 1 bis 11, dadurch gekenmseiohnet, dafl das Werkstück (1) Torgesohnittene Zähne aufweist, und auf seine Endform ■it fertiger SahngreBe und fertigem Zahnprofil gewalit wird·109810/0291Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4228469A GB1275144A (en) | 1969-08-25 | 1969-08-25 | Improvements in or relating to methods of rolling or finishing teeth on workpieces |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2040281A1 true DE2040281A1 (de) | 1971-03-04 |
Family
ID=10423745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702040281 Pending DE2040281A1 (de) | 1969-08-25 | 1970-08-13 | Verfahren zum Herstellen von Zahnraedern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA948893A (de) |
| DE (1) | DE2040281A1 (de) |
| GB (1) | GB1275144A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6494072B2 (en) * | 2000-02-08 | 2002-12-17 | Psw Press-Und Schiedewerk Gmbh | Method of and device for forming a clutch gear toothing on gearwheels for change speed gears |
| US11998973B2 (en) * | 2022-03-17 | 2024-06-04 | Aisin Corporation | Method for manufacturing gear |
-
1969
- 1969-08-25 GB GB4228469A patent/GB1275144A/en not_active Expired
-
1970
- 1970-07-08 CA CA087,655A patent/CA948893A/en not_active Expired
- 1970-08-13 DE DE19702040281 patent/DE2040281A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6494072B2 (en) * | 2000-02-08 | 2002-12-17 | Psw Press-Und Schiedewerk Gmbh | Method of and device for forming a clutch gear toothing on gearwheels for change speed gears |
| US11998973B2 (en) * | 2022-03-17 | 2024-06-04 | Aisin Corporation | Method for manufacturing gear |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1275144A (en) | 1972-05-24 |
| CA948893A (en) | 1974-06-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHN | Withdrawal |