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DE2040281A1 - Verfahren zum Herstellen von Zahnraedern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Zahnraedern

Info

Publication number
DE2040281A1
DE2040281A1 DE19702040281 DE2040281A DE2040281A1 DE 2040281 A1 DE2040281 A1 DE 2040281A1 DE 19702040281 DE19702040281 DE 19702040281 DE 2040281 A DE2040281 A DE 2040281A DE 2040281 A1 DE2040281 A1 DE 2040281A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
tool
workpiece
daduroh
tooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702040281
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Lloyd
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Prec Gear Machines & Tools Ltd
Original Assignee
Prec Gear Machines & Tools Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prec Gear Machines & Tools Ltd filed Critical Prec Gear Machines & Tools Ltd
Publication of DE2040281A1 publication Critical patent/DE2040281A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H5/00Making gear wheels, racks, spline shafts or worms
    • B21H5/02Making gear wheels, racks, spline shafts or worms with cylindrical outline, e.g. by means of die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

47 324
Firma PRECISION G-EAR HiCHIHSS & TOOLS Limited, Bodim Road, Vyken, Coventry CY2 5DZ ( England )
Verfahren zum Herstellen von Zahnrädern
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zum Herstellen von Zahnrädern im Walzverfahren.
Bisher stellte man Zahnräder oder ähnliche mit Zähnen oder Zaoken versehene Bauteile gewöhnlioh in der Weise her, daß man zunächst die Zähne duroh eine spanabhebende Bearbeitung grob vorschnitt, woraufhin man einen weiteren spanabhebenden Sohneidvorgang als !Endbearbeitung durohfuhrte, dem sioh ein Sohab- oder Schleifvorgang als endgültige Oberflächenbearbeitung anschloß. Dieser Sohab- oder S üble If vor gang konnte dabei au.ohdie einzige feinbearbeitung der Zahnoberfläohen sein. Die feinbearbeitung oder Endbearbeitung duroh Sohaben oder Schleifen war notwendig, um Oberfläohenfehler der Zähne, die beim Sohneiden derselben entstanden, zu beseitigen· Außerdem hat sioh diese Art der Endbearbeitung als günstig erwiesen, um genaue Zahnprofile sicherzustellen, so daß die Genauigkeit und Arbeitsqualität des Sohneidvorganges nicht übermäßig ho oh sein mußte·
109810/0291
Kürzlioh wurde vorgesoblagen, Zahnzädtz odtz zahnradartig· Bauteil· durch Walzen herausteilen, wobei dit Zahn· entweder au· einen vollen Rohling oat gezahnten VaIzwerkaeugen auegewalzt werden, wobei da· Material dee Rohlinge duroh den von dem Werkzeug ausgeübten Druok sum fliesen gebraoht wird, während der Rohling und das Werkzeug "käanend" zusanaenjgedzeht werden, tm soeit dlt Verzahnung hersustellen, oder wobei grob vorgeschnittene Verzahnungen in ähnlloher Veiee wi· oben besohrleben alt Hilft von gezahnten Valzwerkzeugen fertiggewallt werden. Sie·· WaIevorgäng· wurden bisher alt wenig»ten· zwei Valawerkzeugen durchgeführt, die an diametral einander gegenüberliegenden Seiten dez Zahnradrohlinge oder grob Torgeiohnlttenen Zahnräder angeordnet sind, wobei tint radial naoh innen geriohtete Kraft und ein entepxeohender Vorschub auf die Valefozmen ausgeübt wird, um den gewünsonten Valevorgang bei eynohroneo Antrieb der Werkzeug· und de· Verketüok·· durohauführen·
Di··· Walzvorgänge wurden bisher derart durchgeführt, dad sioh die Werkzeuge und das Werkstttok Miteinander käemend um parallele Aohse drehen, wobei «an den Valzvorgang aussohlieBlloh unter Ausnutzung der radialen iräft· ausführt·, weshalb man sehr große Walzdrtioke benötigte, was wiederum sehr schwere Valeaaeohinenkonetruktionen bedingt.
AuBerden ist ea bei diesen Valsrerfahrtn notwendig, VaIewerkseuge zu verwenden, die wenigstens so breit wi· das zu walzende Zahnrad oder sonstig· gesahnt· Werkstück > sind, well keinerlei axiale Vorschubbewegung dt« Vtrkstngt· *ber dl· Breit· de· Werkstück·· vorgt««h«n wax. Mit derartigen Valzrerfahren ist ·· nur dann »tfglioh, ballige Zähne an eines) Bahnrad, die in vielen WUlen erwünsoht sind, au erzeugen, wenn nan di· for« dt» Valswerkstugt für die gewünschte Völbung besonAt«· abändert.
109810/0201
BAD ORtQJNAL
Bei Verwendung τοη awei oder mehr Walzwerkzeugen ist es notwendig, einen eynohxonen Lauf der Walzwerkzeuge sicherausteilen, wodurob zwangeläufig Schwierigkeiten im Antrieb auftreten, wenn «an «inen radialen Vorsohub der Walzwerkzeuge vorsieht.
Alle diese Paktoren haben hohe Kapitalinvestitionen für Walzmaeobinen notwenig gemacht, mit denen man die gewünschten Arbeitsgange durchführen kann. Außerdem entstanden zusätzliche bob· Kosten für die Walzwerkzeuge, die für jede bestimmte Zahnradform gesondert hergestellt werden müssen·
Ss ist Aufgabe dar Arfindung, ein Terfahren sum Walzen von Zahnrädern oder ähnlichen ge«ahnten Werkstücken zu schaffen, da· die geschilderten HaohtetLe überwindet und vermeidet·
Wenn in der vorliegenden Beschreibung von Werkstücken, Zahnrädern und ähnlichen gezahnten Werkstücken oder Bauteilen gesprochen wird, so sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung die Heretelling von Zahnrädern mit jedem bekannten Zanprofil ualaflt, jedoch auob auf die Herstellung anderer gebahnter Bauteil· wie gesahnt« oder gerippte Wellen, Keilwellen oder dergleichen mit entsprechend geformten WalBwerkeeugen angewendet werden kann.
Zur lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung ein Verfahren sub Waisen von Zahnrädern vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Werkstück kämmend mit einem einzigen Zahnrad-Walzwerkzeug gedreht wird und daß die Ache en von Werketüok und Werkzeug einander überkreuzen, d.h. nicht parallel zueinander liegen.
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2Q40281
Um ein Profil an einer flanke der WerkstUokzähne zu walzen, ist eine Kraftkomponente zwisohen der betreffenden Zahnflanke und der zugehörigen Planke der Walzwerkzeugzähne vorgesehen, die senkrecht zur flankenoberfläche verläuft. Um ein Profil an den beiden Flanken der Werksttiokzähne zu walzen, ist eine radiale Kraftkomponente zwlsohen den Zahnendes Werkstüokes und des Walzwerkzeuges vorgesehen, die senkrecht zur Aohse des Yalzwerkzeuges und zur Aohse des Werkstüokes geriohtet ist.
Torzugsweise ist das Walzwerkzeug alt einem Antrieb versehen und treibt das Werkstück an, wobei das Werkstück vorzugsweise gebremst wird. Das Werksttiok kann während des Walzvorganges in Kiohtung seiner Aohse gegenüber dem Walzwerkzeug bewegt werden oder diagonal oder senkreoht zur Werkstüokaohse, und die zwei Teile können radial zueinander in einer senkreoht zur Aohee des Walzwerkzeuges und der Aohse des Werkstüokes liegenden Klohtung zugeführt werden. Bas Walzwerkzeug kann eine konkave Steigungsfläche aufweisen, um das herzustellende Zahnrad einzuhüllen.
Das herzustellende Zahnrad kann um eine Achse hin- und herbewegt werden, die senkreoht zur Längsaohse des herzustellenden Zahnrades und auf der von Walzwerkzeug ausgesehen gegenüberliegenden Seite der Zahnradaohse angeordnet ist, wobei die Hin- und Herbewegung des herzustellenden Zafanradee in Abhängigkeit von dem radia^und axialen Torsohub des Werkzeuges erfolgt.
Zum besseren Terständnis der Erfindung wird anhand der Zeichnungen ein Ausftthrungsbeispiel derselben beschrieben, und zwar zeigt
flg. 1 eine sohematisohe Seitenansicht eines Walzwerkzeuges und eines alt demselben zu walzenden Zahn«·
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rades,
Pig» 2 eine Draufsicht auf die Anordnung aus Pig. 1, woraus eine erste Aueführungeform der seitlichen Helativbewegungen zwisohen Werkstück und Werkzeug zu erkennen ist,
Pig. 3 , eine Draufsioht auf die Anordnung aus Pig. 1, woraus eine zweite Ausführungsform der seitlichen Relativbewegungen zwisohen Werkstüok und Werkzeug zu erkennen ist.
Pig. 4 eine weitere Draufsioht auf die Anordnung aus Pig. 1, woraus eine dritte Ausführungsforra der seitliohen Kelativbewegungen zwisohen Werkstück und Werkzeug zu erkennen ist und
Pig. 5
bis 12 sohematisohe Ansiohten mehrerer "bevorzugter Verhältnisse zwisohen der Drehung des Walzwerkzeuges und des herzustellenden Zahnrades und der Riohtung der seitliohen Bewegungen zwisohen diesen beiden Seilen·
In Pigo 1 und 2 ist eine Anordnung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Walzverfahrens dargestellt, wobei ein Werkstük 1 um seine Aohse 3 zwischen niohtdargestellten Zentriereinriohtungen einer Zahnradwalzmasohine drehbar eingespannt ist. Außerdem ist ein Werkzeug 2 zum Walzen von Zahnrädern in einem niohtdagestellten Werkzeughalte-
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kopf der Zahnradwalzmasohine derart um seine lobse 4 drehbar gelagert, daß es mit den Verkstttok 1, au· dem ein Zahnrad hergestellt werden soll, alt einander überkreusenden Achsen kämmt, wobei der Winkel 5 zwisoben den Längsachsen des Werkstüokes 1 und de· Walzwerkzeuge* 2 in fig· 2 su erkennen ist· Das Werkseug 2 besitst die Vorn eines genau gesobliffenen Zahnrades und bestellt vorzugsweise aus gehärtetem Hoohgeeohwindigkeits-Werkaeugstahl. Das Werkzeug wurde naoh dem Härten geschliffen, um ein Zahnprofil zu besitzen, das genau alt den Profil des fertig bearbeiteten Werkstückes übereinstimmt.
Die Zahnradwalzmasohine ist mit eines) Antrieb entweder für das WerkstUok 1 oder das Werkseug 2 Texseben· Der jeweils andere, nioht angetriebene IeIl kämmt mit dem angetriebenen feil und wird von denselben mitgenommen, Außerdem 1st eine Einrichtung an der Zahnradwalzmasohine vorgesehen, die für einen radialen Torsohub swisohen dem Werkstück 1 und dem Werkzeug 2 in einer Richtung senkrecht zur Achse des Werkstückes 1 und der Aohse des Werkzeuges sorgt· Beim dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel 1st das Werkzeug 2 angetrieben, während das Werkstück 1 radial vorgeschoben wird.
Die zylindrische Außenfläche des Werkstückes 1 und die zylindrische Außenfläche des Werkzeuges 2 berühren sich nur an einem Punkt 6, der auf einer Linie liejt, die sowohl senkreoht zur Achse 3 als auch senkrecht zur Aohse 4 verläuft. Die zylindrischen Außenflächen sind nur imaginäre Zylinder, die koaxial mit den Zahnrädern sind und deren Umfang einhüllen, wenn dieselben ohne Schlupf miteinander abrollen. Daher besteht nur ein vollständiger Zahnkontakt an dem Punkt 6, wenn das Werkstück 1 und das Werkzeug 2 radial ineinander oder gegeneinander vorgeschoben werden·
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Außerdem »ti darauf hingewiesen, daß beim kämmenden Abrollen Ton Werkstück 1 und Werkzeug 2,neben dem Rollen und Gleiten entlang dem Profil der entsprechenden Zähne» ein Gleiten über/Spurbreite oder Breite sowohl des ein Zahnrad bildenden Yerketttokes 1 als auch dee Walzwerkzeuges 2 zwischen den einander berührenden Zahnflanken derselben stattfinde*. Ss wird angenommen, daß die Kombination der von der radialen Torsohubkraft herrührenden Kraft der Flankenberührung der Zähne des Werkstückes 1 und des Werk* zeuges 2 WLt der Gleitwirkung über die Spurweite oder Breite des Werkstückes die erfindungsgemäße Walzwirkung hervorruft·
Damit der Walevorgang über die gesamte Breite des Werkstückes 1 gltionaäßig stattfindetf ist es notwendig, einen Quervorsohub »wischen Werkstück 1 und Werkzeug 2 vorsusehen, so daß der Xontaktpunkt 6 zwischen den zylindrischen Außenflächen der beiden feile tiler die gesamte Breite des Werkstückes wandert· Pig· 2 zeigt eine Ausführungsform, mit der dies über ein· äetotivfeewegung »wischen beiden feilen erreioht wiri» wob·! der Hub 7» den der.Punkt 6 durchwandern muß, wenn das Werkzeug 2 die gesamte Breite des Werkstückes 1 in dessen axial«er Richtung überstreichen will, etwa der Breite des Werkstückes entspricht· Dieββ Querbewegnng wird beim besprochenen Ausfühxungsbeisifel durchgeführt, in-dea das Werkstück unter dem Werkzeug hlndurohbewegt wird. TTm das Walzen über die gesamte Breite des Werkstüokes sicherzustellen, ist der Hub 7 an beiden Enden um eine kleine Überschreitung 8 vergrößert. Eine derartige Walzanordnung kann als axialer Querwalzvorgang bezeichnet werden·
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In Pig· 3 ist eine abgewandelte Querwalzanordnung dargestellt, wobei dsj zu einem Zahnrad zu formende Werketüok diagonal zum Werkzeug 2 unter einem Winkel 14 mit einer seitliohen Relativkomponente axial zum Werkstüok und einer seitliohen Rtlativkomponente tangential zum Werkstüok oder eenkreobt zur Aohae desselben bewegt wird. Daduroh kann der Querhub 10, der wiederum durob Überschreitungen 11 etwas vergrößert wird, um einen vollständigen Walzvorgang sicherzustellen, wesentlich verkürzt werden, um den Eontaktpunkt 6 zwischen dem Werkstüok 1 und dem Werkzeug aus seiner Auegangslage in die Endlage 6A zu bringen· Wiederum wird die Querbewegung dadurch erzielt, daß man das Werkstück unter dem Werkzeug aus der Position 1 in die Position 11 bewegt·
Fig. 4 zeigt eine dritte Anordnung für die Querbewegung, wobei das zu einem Zahnrad zu fortt-ende Werks tüok 1 unter dem Werkzeug 2 nur in einer Richtung bewegt wird, die tangential verläuft, wobei der lagentialhub 12 wiederum kleine Überschreitungen 13 aufweist, um den Kontaktpunkt in die Endlage (A zu überführen.
Um eine Wölbung der Zähne des Werkstückes 1 zu erzielen, kann das Werkstüok mit Hilfe einer niohtdargestellten Einrichtung um eine senkreoht zur Brβhaοheβ desselben und auf der dem Walzwerkzeug 2 abgewandten Seite der Drehaohee des Werkstüokes angeordneten Aoheen hin- und herbewegt werden, wobei diese Hin- und Herbewegung in Abhängigkeit von Querbewegungen in axialer Richtung beim Verfahren gemäß Pig. 2 und 3 oder in Abhäa6l|**lt von Tagentialb·- wegungen beim Verfahren gemäß Pig. 4 erfolgt.
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Wenn es aus irgendwelchen Gründen erwünscht ist, leicht konisch verlaufende Zähne am Werkstück 1 zu erzeugen, wird dasselbe kämmend mit dem Werkzeug 2 gewalzt, wobei die Drehachsen des Werkstüokes und des Werkzeuges unter einem kleinen Winkel gemäß fig· 1 zusammenlaufen, wenn die in Verbindung mit Pig· 2, 3 oder 4 besprochene Querbewegung durchgeführt wird· . ■ " ■
Sei jedem der vorstehend besprochenen Verfahren wird der Walzvorgang mit einem kleinen radialen Torsohub durchgeführt, dem sich ein kleiner Quervorsohub anschließt oder wobei ein kleiner Quervorsohub gleichzeitig stattfindet, wie in Verbindung mit Pig. 2, 3 oder 4 beschrieben, um nacheinander die gesamte Breite der Zahnprofile des Werkstüokes 1 bis auf das Endprofil zu walzen, wobei sioh das Werkstück 1 und das Werkzeug 2 dann in einem vorbestimmten Abstand ihrer Mittellinte. befinden·
Die vorstehenden Diskussionen betrafen das Pertigwalzen von vorgeschnittenen Zahnrädern· Die Erfindung kann jedoch au oh zum Walzen von Zahnrädern aus massiven oder vollen Rohlingen angewendet werden, insbesondere zum Walzen von Zahnrädern mit verhältnismäßig geringer Zahnteilung bzw· Zahntiefe oder Zahnhöhe· Das Verfahren zum Walzen derartiger Zahnräder aus vollen Rohlingen ist dem Fertigwalzen von vorgeschnittenen Zahnrädern ähnlich»
Im Vergleioh zum fertigwalzen von vorgeschnittenen. Zahnrädern wird hierbei, anstatt die Belastung zwischen dem aus Stahl bestehenden Werkstück 1 und dem Walzwerkzeug 2 radial und dabei gleichmäßig oder praktisch gleichmäßig auf beide Zahnflanken des Werkstückes 1 aufzubringen, die Walzkraft und Walzbelastung wahlweise nur auf eine Planke
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der Zähne des Werkstückes 1 aufgebracht, in die Dan den ait genommenen Teil der zwei zusammenwirkenden !Feile, nämlioh entweder das Werkstüok 1 oder das Werkzeug 2 abbremst, um der Drehbewegung des angetriebenen entepreohen· den anderen Teiles entgegenzuwirken, wobei dieses Abbremsen zueammen mit oder anstelle dtr radialen Belastung erfolgt.
Der Überkreuzungewinke1 5 zwischen der Längsachse des Verkstüokes 1 und der Längeaohse dee Werkzeuges 2 wird beim Ausführungebeispiel gemäß Jig.2,3 und 4 entsprechend dem Steigungswinkel des zu walzenden Werkstüokee und dem Steigungswinkel des Werkzeuges 2 gewählt. Dabei wird wiederum die Drehriohtung der beiden Teile und die Richtung der Querbewegung zwisohen dem Werkstück 1 und dem Werkzeug 2 entsprechend der Steigungsriohtung der Steigung des Werkstüokee, d.h. entwadev/iinks oder reohts gewählt.
Die Pig. 5,6,7 und 8 zeigen die Kombination dieser Faktoren zum axialen Walzen als bevorzugte Anordnungen, wobei die Bewegungsrichtung des Werkstückes 1 durch einen Pfeil 20 angedeutet ist. Die Mg. 9,10,11 und 12 zeigen die Kombination dieser Faktoren als bevorzugte Anordnung für Walzen alt diagonaler Relativbewegung» wobei die Bewegungsrichtung des Werkstückes jeweils durch einen Pfeil 21 angedeutet ist. Pur eine tangential Relativbewegung beim Walzen ist die Kombination dieser Paktoren ähnlich der fttr eine diagonale Relativbewegung vorgesehenen Kombination.
Andererseits kann der Walzvorgang naoh in Gegensatz zu den Anordnungen gemäß Pig.2,3 u*d 4 ohne Querbewegtmg durchgeführt werden, wobei nur ein radialer oder einetggh
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dtr Yoraohub vorgesehen ist« Xn diesem Falle muß das Walzwerkzeug mit einer speiiell geformten konkaven Stelgungsoberfläohe versehen sein, um das Werkstück einzuhüllen und dasselbe über seine gesamte Breite zu ttberdeoken und au berühren.
Bei all den vorstehend besproohenen Verfahren können Toleranzen für bestimmte Erfordernisse der fertigen Zahnprofile des Werksttiokes, in der form der Zahnprofile des Werkzeuges und beim Einstellen oder Einrichten des Zahnradwalzverfahrtna vorgesehen werden.
Es ergibt sioh also, dafi durch die Erfindung ein Verfahren zum Fertigwalzen vorgesohnltttner Zahnräder oder zum Walzen von Zahnrädern aus einen vollen Rohling unter Verwendung eines einzigen Walmrtrkeseuges geschaffen wird, während die bekuntMi gahnrad-¥aliiverfataen eine fielzahl von Walzwerkzeuge» btnfftigttiu Dabei ist- der Walzdruok auf das Werksttok T-oia «efidiiiigiigemäBen Verfahren nicht ■mehr vollständig saAtol, ?mJ»T& Tbtiitet auch eint axiale Komponente, wodurch ttt raOlalaii' Ir ftf te wischen den ¥erkstüok und dem Werkeeug T«xrliigtxt wurden. Beraue folgtt daß die Walanasoliint ei&e leichtert Bauweise aufweisen kann, da ein !Teil der Walzbelastungen eine axial® Dtruok» belastung auf das Werkstüok ist. In vielen Pällen ist es auoh nioh't notwendig, das Werketüok in radialer fiiohtung entgegen dem Druck des Walzwerkzeuges abzustützen, sondern es reioht vielmehr aus, das Werkstück über die dasselbe drehbar lagernden Zentrierungen zu halten. Außerdem ist es durch das vorgeschlagene Verfahren möglich, die Walzwerkzeuge zu vereinheitlichen oder zu standardisieren, um einen großen Bereich von Werkstücken zu umfassen, da viele der gewünschten Abwandlungen oder Pormen der fertigen Zähne der Werkstücke dadu»ch erzielt werden können ,daß man die
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Querbewegung zwisonen dem Walzwerkzeug und dem Werkstück gegenüber bekannten Walzverfahren verändert, bei denen die Veränderungemögliohkeiv im Walzwerkzeug selbst vorgesehen werden mußten·
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Verfahren zum Herstellen von Zahnrädern durch Walzen, daduroh gekennzeichnet, daß ein WerkstÜok (1) kämmend mit einem einzigen Zahnradwalzwerkzeug (2) gedreht wird und daß die Achsen (3,4) dieser beiden Seile dabei einander überkreuzen, d.h. nicht parallel zueinander angeordnet sind·
    2«) Verfahren naoh Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daS zum Walzen eines Profiles auf eine Zahnflanke des Werkstückes (1) eine Kraftkomponente zwischen dieser Zahnflanke und der mit derselben in Kontakt kommenden Zahnflanke des Walzwerkzeuges (2) erzeugt wird, die senkrecht zur Zahnflankenflache verläuft.
    3.) 7erAren nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß zum Walzen eines Profiles auf zwei Zahnflanken des Werkstückes (1) eine radiale Kraftkomponente zwisohen dem WerkstÜok und dem Werkzeug (2) in einer .Richtung erzeugt wird, die senkrecht sowohl zur Achse (4) des Walzwerkzeuge· (2) als auch zur Aohse (3) des Werkstückes (1) verläuft.
    4.) Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3, daduroh gekennzeichnet, daß das Walzwerkzeug (2) angetrieben wird und das WerkstÜok (1) mitnimmt.
    5.) Verfahren naoh Anspruoh 1,2 oder 3, daduroh gtkennzeiohnet, daß da· Walzwerkzeug (2) angetrieben und das zu walstade WerkstÜok (1) entgegen den
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    mitnehmenden Antrieb abgebreut wird·
    6·) Verfahren nmoh einen der Aneprüohe 1 biß 5, dadurob gvkennzeiohitot, daß das WerketUok (1) während des Walzvorgange· eeitlioh gegenüber de» Walzwerkzeug (2) in einer Rlohtung bewegt wird» die axial zum Werketttok (1) verläuft.
    7·) Verfahren naoh einen der Ansprüche 1 bis 5» daduroh gekennzelohnet, daß da· Werkatüok (1) während de· WalzYorgange· gegenüber den Werkzeug (2) in einer Richtung bewegt wird, dl· diagonal in einem Winkel (14) zur Xtrehaohee (3) des W«rketüokee liegt
    8.) Verfahren naoh einem der Anspruch· 1 bis 5, daduroh gekennzeichnet, daß da· Werkstüok (1) während des WalzTorgangee gegenüber den Werkzeug (2) In einer Richtung bewegt wird, 41· eenkreoht zur Drehaoh·· (3) d·· Werketttok·· liegt.
    9·) Verfahren na oh JLnepruoh 6,7 oder 8, daduroh gekennzeiohnet, daß Werketüok (1) und Walzwerkaeug (2) radial zueinander In einer Kiohtung vorgeeohoben werden,jährend de· Walzvorgangee > eowoh ••nr«oht zur lohee (4) de· Walzwerkzeuge· als auch eenkreoht zur Aon·· (3) de· Werkatüoke· liegt·
    10.) Verfahren naoh ein·» der Aneprüohe 1 bi· 5, daduroh gekennzeiohnet, dal da· Walzwerkzeug (2) eine konkave Außenfläche beeitzt, u« da· zu eine· Zahnrad zu rerforeende Verkatftok (1) eimzuhüllen, und daß da« Werkettiok (1) und aae Walzwerkzeug (2) radial zueinander In einer tlohtung Tosge«obob«n
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    werden, die während des Walzvorganges sowohl senkrecht zur Drehaohee dee Yalzwerkzeuges ale auoh senkreoht eur Drehaohse des Werkstückes liegt·
    11·) Terfahren naoh einen der Ansprüche 6 Ub 1O9 daduroh gekennzeichnet, daß das Werkstück (1) um eine Achse, die senkrecht au seiner Drehachse (3) verläuft und auf der dem Verkeeug (2) gegenüberliegenden Seite dieser Brehaohse liegt, in Abhängigkeit ▼on de« Querrorsohub oder dem radialen Toraοhub hin- und herbewegt wird·
    12·) Yerfahren naoh eines der Ansprüohe 1 bis 11, dadurch gekenmseiohnet, dafl das Werkstück (1) Torgesohnittene Zähne aufweist, und auf seine Endform ■it fertiger SahngreBe und fertigem Zahnprofil gewalit wird·
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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4228469A GB1275144A (en) 1969-08-25 1969-08-25 Improvements in or relating to methods of rolling or finishing teeth on workpieces

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DE2040281A1 true DE2040281A1 (de) 1971-03-04

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE2040281A1 (de)
GB (1) GB1275144A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6494072B2 (en) * 2000-02-08 2002-12-17 Psw Press-Und Schiedewerk Gmbh Method of and device for forming a clutch gear toothing on gearwheels for change speed gears
US11998973B2 (en) * 2022-03-17 2024-06-04 Aisin Corporation Method for manufacturing gear

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GB1275144A (en) 1972-05-24
CA948893A (en) 1974-06-11

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