DE193996C - - Google Patents
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- DE193996C DE193996C DENDAT193996D DE193996DA DE193996C DE 193996 C DE193996 C DE 193996C DE NDAT193996 D DENDAT193996 D DE NDAT193996D DE 193996D A DE193996D A DE 193996DA DE 193996 C DE193996 C DE 193996C
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- furnace
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- oven
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J11/00—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 193996 -. KLASSE 82«. GRUPPE
Trockenöfen und verwandte Einrichtungen,
: . beispielsweise die sogenannten Lackieröfen
zum Erwärmen lackierter Gegenstände, werden häufig unmittelbar in Werkstatträumen
aufgestellt und müssen deshalb nicht nur mit Abzügen für die Verbrennungsgase, sondern
auch für die beim Erwärmungsvorgange frei werdenden Gase und Dämpfe. versehen werden.
Einfache Ausmündungen des Ofens in
ίο das Freie genügen dazu im allgemeinen nicht,
da die zum Beschicken des Ofens angeordneten Türen nicht dicht schließen und Qualm
in den Werkstattraum treten lassen, ganz abgesehen von den größeren Qualmmengen, die
bei häufigem Öffnen der Türen austreten können. Es werden deshalb meist besondere
Zugmittel erforderlich, Lockschornsteine oder besser Ventilatoren, die den Qualm aus dem
Ofen absaugen. Oft werden mehrere Abzuglöcher in der Ofendecke angeordnet, die, an
das gemeinschaftliche Zugmittel angeschlossen, einzeln geregelt werden können, um die Bewegung
der Gase und Dämpfe im Ofen und damit die Temperatur angemessen zu verteilen.
Ein derartiger Ofen ist in Fig. 1 schematis.ch
dargestellt. Der im wesentlichen kastenförmige, nach Bedarf unterteilte' Ofen
hat in der senkrechten Vorderwand die Türen t zum Beschicken und oben eine Anzahl durch
Klappen oder in sonst geeigneter Weise regelbarer Abzugrohre a, die vor dem Ventilator ν
zusammentreten. Die Heizung des Ofens ist in dem vorliegenden Beispiele durch die Gasbrenner
b dargestellt, deren Verbrennungsgase in den Ofen eintreten. Selbstverständlich kann
aber auch eine Außenheizung vorgesehen sein, deren Verbrennungsgase für sich abgeführt
werden. Gelegentlich wird auch noch ein Abzug mit gesondertem Zugmittel für den
beim Öffnen der Türen austretenden Qualm vorgesehen.
Bei solchen Öfen erweist sich nun die Regelung der Saugkraft als besonders schwierig.
Ist die Saugkraft zu gering, so tritt dauernd ein größerer Teil des Qualmes durch
die Türritzen. Ist die Saugkraft zu groß, so tritt umgekehrt durch die Türritzen, Schaulöcher
usw. so viel -Nebenluft in den Ofen, daß seine Innentemperatur nicht nur im ganzen
stark erniedrigt, sondern durch die lokalen Luftströmungen auch zu ungleichmäßig verteilt
wird. Durch Verstellen der einzelnen Abzugöffnungen ist der richtige Unterdruck im Ofen schwer herzustellen, da schon geringere
Querschnittänderungen wesentlichen Einfluß haben. Außerdem werden durch Verstellen
einer einzelnen Abzugöffnung die anderen zweckwidrig beeinflußt und die Wärmebewegung
im Ofen verändert. Diesen Übelständen abzuhelfen, ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen neuen Einrichtung, die
schematisch in Fig. 2 dargestellt ist.
Die einzelnen Teile sind in Fig. 2 in Übereinstimmung mit Fig. ι bezeichnet. Bei sonst
gleicher Form zeigt der Ofen in Fig. 2 gegenüber dem nach Fig. 1 insofern einen Unterschied, als der gemeinschaftliche Sammelraum
für die Abzugöffnungen a, hier zweckmäßig in Form einer Haube h ausgeführt, eine
größere Öffnung η nach dem Werkstattraume hat, deren Querschnitt durch die stellbare
Klappe k geregelt werden kann.
Durch die öffnung η ist also gewissermaßen
eine Nebenschließung zu dem Ofen nach dem Werkstattraume geschaffen, und bei richtiger
Wahl der Verhältnisse kann durch die stellbare Klappe k der Unterdruck im Ofen innerhalb
der erforderlichen Grenzen geregelt werden. Der Vorzug der Einrichtung besteht erstens in der Regelung des Unterdruckes im
Ofen durch eine verhältnismäßig grobe Vorrichtung, da infolge der Nebenschließung die
öffnung η der Haube zur Erzielung gleicher Druckänderungen im Ofen um viel größere
Beträge geändert werden muß, als die öffnungen α bei ganz geschlossenem Sammelräume,
zweitens aber erfolgen bei der neuen Einrichtung die Druckänderungen im Ofen
ohne die Zugverteilung in ihm, wie sie durch die für sich regelbaren öffnungen α hergestellt
sein kann, irgendwie wesentlich zu stören.
Der erstgenannte Vorzug verbleibt der Einrichtung natürlich auch dann, wenn an dem
Ofen nur eine einzige Austrittöffnung vorgesehen ist.
In der Figur erscheint die Haube h gleichzeitig
in bekannter Weise so ausgestaltet, daß die Nebenschlußöffnung η auch den etwa noch
aus den Türritzen ausschleichenden oder beim öffnen einer Tür austretenden Qualm auffängt.
Die öffnung η ist deshalb oben auf der Stirnseite des Ofens angeordnet und
schirmartig zum Auffangen des Qualmes verbreitert. Zur Unterstützung dieses Vorganges
kann auch noch ein besonderer Schirm s vor den Ofen gestellt werden.
An Stelle der einen in Fig. 2 angenommenen Nebenschlußöffnung η können selbstverständlich
mehrere solcher vorgesehen werden, wie auch alle Einzelheiten des hier nur als
Beispiel beschriebenen Ofens den besonderen Umständen anzupassen sind. Wesentlich ist
nur, daß durch öffnungen in der Haube, oder allgemein in dem Sammelraume für die Abzugöffnungen
des Ofens, eine zweckmäßig stellbare, nach Befinden unterteilte Nebenschließung zu dem Ofen nach dem Aufstellungsraume
vorgesehen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zum Absaugen von Gasen und Dämpfen besonders aus Trockenofen mit einem an das Zugmittel angeschlossenen Sammelraume für die Abzugöffnungen des Ofens, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere regelbare öffnungen (n) des Sammelraumes (Haube) (h) nach dem Aufstellungsraume hin als Nebenschließung zu dem Ofen angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193996C true DE193996C (de) |
Family
ID=457170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193996D Active DE193996C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193996C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041000B (de) * | 1955-06-02 | 1958-10-16 | Dr Walter Koecher | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Gelieren von Filmbildnermassen |
-
0
- DE DENDAT193996D patent/DE193996C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041000B (de) * | 1955-06-02 | 1958-10-16 | Dr Walter Koecher | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Gelieren von Filmbildnermassen |
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