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DE193996C - - Google Patents

Info

Publication number
DE193996C
DE193996C DENDAT193996D DE193996DA DE193996C DE 193996 C DE193996 C DE 193996C DE NDAT193996 D DENDAT193996 D DE NDAT193996D DE 193996D A DE193996D A DE 193996DA DE 193996 C DE193996 C DE 193996C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
openings
oven
smoke
hood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT193996D
Other languages
English (en)
Publication of DE193996C publication Critical patent/DE193996C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 193996 -. KLASSE 82«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1906 ab.
Trockenöfen und verwandte Einrichtungen,
: . beispielsweise die sogenannten Lackieröfen zum Erwärmen lackierter Gegenstände, werden häufig unmittelbar in Werkstatträumen aufgestellt und müssen deshalb nicht nur mit Abzügen für die Verbrennungsgase, sondern auch für die beim Erwärmungsvorgange frei werdenden Gase und Dämpfe. versehen werden. Einfache Ausmündungen des Ofens in
ίο das Freie genügen dazu im allgemeinen nicht, da die zum Beschicken des Ofens angeordneten Türen nicht dicht schließen und Qualm in den Werkstattraum treten lassen, ganz abgesehen von den größeren Qualmmengen, die
bei häufigem Öffnen der Türen austreten können. Es werden deshalb meist besondere Zugmittel erforderlich, Lockschornsteine oder besser Ventilatoren, die den Qualm aus dem Ofen absaugen. Oft werden mehrere Abzuglöcher in der Ofendecke angeordnet, die, an das gemeinschaftliche Zugmittel angeschlossen, einzeln geregelt werden können, um die Bewegung der Gase und Dämpfe im Ofen und damit die Temperatur angemessen zu verteilen.
Ein derartiger Ofen ist in Fig. 1 schematis.ch dargestellt. Der im wesentlichen kastenförmige, nach Bedarf unterteilte' Ofen hat in der senkrechten Vorderwand die Türen t zum Beschicken und oben eine Anzahl durch Klappen oder in sonst geeigneter Weise regelbarer Abzugrohre a, die vor dem Ventilator ν zusammentreten. Die Heizung des Ofens ist in dem vorliegenden Beispiele durch die Gasbrenner b dargestellt, deren Verbrennungsgase in den Ofen eintreten. Selbstverständlich kann aber auch eine Außenheizung vorgesehen sein, deren Verbrennungsgase für sich abgeführt werden. Gelegentlich wird auch noch ein Abzug mit gesondertem Zugmittel für den beim Öffnen der Türen austretenden Qualm vorgesehen.
Bei solchen Öfen erweist sich nun die Regelung der Saugkraft als besonders schwierig. Ist die Saugkraft zu gering, so tritt dauernd ein größerer Teil des Qualmes durch die Türritzen. Ist die Saugkraft zu groß, so tritt umgekehrt durch die Türritzen, Schaulöcher usw. so viel -Nebenluft in den Ofen, daß seine Innentemperatur nicht nur im ganzen stark erniedrigt, sondern durch die lokalen Luftströmungen auch zu ungleichmäßig verteilt wird. Durch Verstellen der einzelnen Abzugöffnungen ist der richtige Unterdruck im Ofen schwer herzustellen, da schon geringere Querschnittänderungen wesentlichen Einfluß haben. Außerdem werden durch Verstellen einer einzelnen Abzugöffnung die anderen zweckwidrig beeinflußt und die Wärmebewegung im Ofen verändert. Diesen Übelständen abzuhelfen, ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen neuen Einrichtung, die schematisch in Fig. 2 dargestellt ist.
Die einzelnen Teile sind in Fig. 2 in Übereinstimmung mit Fig. ι bezeichnet. Bei sonst gleicher Form zeigt der Ofen in Fig. 2 gegenüber dem nach Fig. 1 insofern einen Unterschied, als der gemeinschaftliche Sammelraum
für die Abzugöffnungen a, hier zweckmäßig in Form einer Haube h ausgeführt, eine größere Öffnung η nach dem Werkstattraume hat, deren Querschnitt durch die stellbare Klappe k geregelt werden kann.
Durch die öffnung η ist also gewissermaßen eine Nebenschließung zu dem Ofen nach dem Werkstattraume geschaffen, und bei richtiger Wahl der Verhältnisse kann durch die stellbare Klappe k der Unterdruck im Ofen innerhalb der erforderlichen Grenzen geregelt werden. Der Vorzug der Einrichtung besteht erstens in der Regelung des Unterdruckes im Ofen durch eine verhältnismäßig grobe Vorrichtung, da infolge der Nebenschließung die öffnung η der Haube zur Erzielung gleicher Druckänderungen im Ofen um viel größere Beträge geändert werden muß, als die öffnungen α bei ganz geschlossenem Sammelräume, zweitens aber erfolgen bei der neuen Einrichtung die Druckänderungen im Ofen ohne die Zugverteilung in ihm, wie sie durch die für sich regelbaren öffnungen α hergestellt sein kann, irgendwie wesentlich zu stören.
Der erstgenannte Vorzug verbleibt der Einrichtung natürlich auch dann, wenn an dem Ofen nur eine einzige Austrittöffnung vorgesehen ist.
In der Figur erscheint die Haube h gleichzeitig in bekannter Weise so ausgestaltet, daß die Nebenschlußöffnung η auch den etwa noch aus den Türritzen ausschleichenden oder beim öffnen einer Tür austretenden Qualm auffängt. Die öffnung η ist deshalb oben auf der Stirnseite des Ofens angeordnet und schirmartig zum Auffangen des Qualmes verbreitert. Zur Unterstützung dieses Vorganges kann auch noch ein besonderer Schirm s vor den Ofen gestellt werden.
An Stelle der einen in Fig. 2 angenommenen Nebenschlußöffnung η können selbstverständlich mehrere solcher vorgesehen werden, wie auch alle Einzelheiten des hier nur als Beispiel beschriebenen Ofens den besonderen Umständen anzupassen sind. Wesentlich ist nur, daß durch öffnungen in der Haube, oder allgemein in dem Sammelraume für die Abzugöffnungen des Ofens, eine zweckmäßig stellbare, nach Befinden unterteilte Nebenschließung zu dem Ofen nach dem Aufstellungsraume vorgesehen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Absaugen von Gasen und Dämpfen besonders aus Trockenofen mit einem an das Zugmittel angeschlossenen Sammelraume für die Abzugöffnungen des Ofens, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere regelbare öffnungen (n) des Sammelraumes (Haube) (h) nach dem Aufstellungsraume hin als Nebenschließung zu dem Ofen angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT193996D Active DE193996C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE193996C true DE193996C (de)

Family

ID=457170

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT193996D Active DE193996C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE193996C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041000B (de) * 1955-06-02 1958-10-16 Dr Walter Koecher Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Gelieren von Filmbildnermassen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041000B (de) * 1955-06-02 1958-10-16 Dr Walter Koecher Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Gelieren von Filmbildnermassen

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