DE1939329C - Verfahren zum Ausstanzen von Teilen für Bekleidungsstücke - Google Patents
Verfahren zum Ausstanzen von Teilen für BekleidungsstückeInfo
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Description
scmickenplatte 6 befestigt ist. Zwischen diesem so
gebildeten Winkel sind zweckmäßig Stabilisierungsstene
7 vorgesehen, und /war in größeren Abständen /!!einander. Angeklebt ist der Aus\verfer>iummi 8,
d-r /.vet Aufgaben zu erfüllen hat. nämlich das auf-•
v^et/ie Messer /um Stehen /u bringen und n.ici;
dem Stanzvorgang die ausgestanzten Stoffschichten freDiU/tenF i - I dar.este.lten E.nze.messer 1 hi, 4
kränen unte^.lt 4in. d.i. das Einze.messer 4
konnte aus zwei oder mehr F.inzdi
sein.
sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
setzt werden und daß anschließend der nächste Stanzvorüana vorgenommen wird.
Ki'jntjnsprueh: Diese Yerfahrensschriue sind durch die Verwen
dung solcher Hin/elmesser möglich, die im V erlau!
Verfaliren /um Ausstanzen -.on Teilen für Be- 5 der 'Schneidlinie langer sind als die jeweils zu stankleidu:ms,tücke
(z. B Vorder-, Rückenteile eines /ende Kontur des ein/einen Teils, wobei das .-.ulset-Sakko^
u-w.) aus übereinanderiieschichteten /en dieser Messer so zu ertolgen hat. dab es die
Stofflager unter Verwendung von" mindestens Länge der jeweiligen Kontur aut beiden Seiten über
zwei einander zugeordneten, entsprechend den je- schreitet.
wciliiien Konturen des in mehreren Schritten zu ^ Bei diesem Verfahren hat sich überraschend gestan/endei·.
Teils geformten Fliii/elmessern. wobei /eist, daL'. die Messer nicht kippen und die ubereindie
Konturen eine's Teils auf die oberste Stofflaue anderüeschichteten Stofflagen nicht verrutschen, obaufiiervacht
werden, dadurch gekenn- wol.i "beispielsweise zwei Arbeitsgange erforderlich
ζ e i"c h η ·■ i . daL'. zunächst liinzelmesser auf die sind Außerdem ergibt sich durch das V erfahren eine
oberste Mufflage an zwei nicht aneinandersio- 15 sehr viel rationellere F'ertigung. weil der Kostenau!
ßende Konturen aufgelegt werden, daß danach wand für die Einzelmesser etwa nur K)"., (1Cs Köder
er· te Stan/vorgang durchgeführt wird, daß stenaufwandes der in sich geschlossenen Messer bei
nachfolgend weitere Einzelmesser entsprechend gleichen Voraussetzungen ausmacht. Außerdem kann
den noch nicht ausgestanzten Konturen aufge- man eine kleinere Stanze verwenden, weil bei einem
setzt werden und daß anschließend der nächste ao Stanzvorgang nicht so viele Konturen gleichzeitig ge
Stanzvorsans vorgenommen wird. schnitten werden wie bei den in sich geschlossenen
Messern. Außerdem ist die Lagerhaltung der Messet vereinfacht, weil eine sehr viel geringere Anzahl
Messer erforderlich ist und diese nicht in sich ge
25 schlossen sind, sondern nebeneinander anliegend gelagert
bzw. aufgehängt werden können. Wegen des geringeren Kosten- und Raumaufwandes können
auch kleinere Betriebe nach diesem Verfahren arbei ten. Schließlich können einzelne Messer sogar in die
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aus- 30 nächste Saison übernommen werden, weil sich häufig
stanzen von Teilen für Bekleidungsstücke (z.B. Vor- nur eine oder zwei Konturen ändern. So kann beider-.
Rückenteile eines Sakkos usw.) aus überein- spielsweise durch Schwenken eines Messers um einen
andergeschichteten Stofflagen unter Verwendung von Punkt im Verlauf der Schnittlinie, bezogen auf ein
mindestens zwei einander zugeordneten, entspre- Ende, einen engeren oder breiteren Abstand stanzen
chend den jeweiligen Konturen des in mehreren 35 bzw. dies auch sinngemäß an beiden Enden erreichen.
Schritten zu stanzenden Teiles geformten Einzelmes- Die aufgezeigten Vorteile ergeb: η sich durch die
sern, wobei die Konturen eines Teils auf die oberste erfindungsgemäßen Verfahrensschritte, wobei die
Stofflage aufgebracht werden. einzelnen Verfahrensschritte als solche, nämlich das
Um die einzelnen Teile für Bekleidungsstücke zu- Anbringen von Konturen auf der obersten Stofflage,
zuschneiden, werden auf die oberste Lage von über- 40 das Aufsetzen von Stanzmessern und der Stanzvoreinandergeschichteten
Stofflagen die Umrisse gang selber, bekannt sind. Hier macht das Zusam-( Konturen) der einzelnen Teile aufgezeichnet und menwirken der einzelnen Verfahrensschritte die Ermit
Rund-, Stoß- und Bandmessern usw. ausgeschnit- findung aus.
ten. Nachteilig hierbei ist, daß exaktes Ausschneiden Das Verfahren sei an Hand der Zeichnung wie
schwierig und nur von geschulten Kräften durchführ- 45 folgt erläutert; dabei zeigt die Zeichnung nach
bar ist. F i g. 1 die Aufsicht eines Einzelteils (hier ein Vor-
Man ist daher dazu übergegangen, mittels in sich derteil eines Sakkofutters) und
geschlossener Messer die übereinandergeschichteten F i g. 2 im Schnitt ein Stanzmesser in Original-
Stofflagen auszustanzen. Dieses Verfahren ist ein- größe.
fach, hat aber den Nachteil, daß man für jede Form 50 Wenn die Stofflagen übereinandergeschichtet sind,
und jede Größe ein gesondertes Messer benötigL Die werden die Konturen aufgezeichnet.
Herstellung dieser Messer ist für eine Form teuer, Dann werden die einzelnen Messer 1 und 3, die
weil durchschnittlich z. B. für einen Herrensakko etwa langer als die jeweilige Kontur sind, aufgesetzt, und
siebzig Größen benötigt werden. Darüber hinaus ist zwar so, daß die Schneide beidseitig in Längsrichtung
aber die Lagerhaltung so vieler Messer nicht oder 55 über die Kontur übersteht. Danach werden die Mesiiur
mit sehr viel Raumaufwand durchführbar. ser 2 und 4 angesetzt.
Schließlich ist noch zu beachten, daß das Heranbrin- Will man eine andere Größe (größere Größe) aus-
gen der geschlossenen Messer zeitraubend und um- stanzen, dann kann man beispielsweise auch das
ständlich ist. Messer 1 (die Messer 1 bis 4 sind durch Linien dar-
Aufgabe der Erfindung ist es, durch ein günstiges 6o gestellt) verwenden, legt die Auswölbung richtig auf
Verfahren die Produktionskosten zu senken und die den Stoff und erreicht dadurch die größere Länge (s.
Lageraufwendigkeite zu mindern. die Überstände an beiden Seiten).
Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, daß Sinngemäß werden nachfolgend die Messer 2 und
Einzelmesser auf die oberste Stofflage an zwei nicht 4 aufgelegt und die übereinandergeschichteten Stoffaneinanderstoßende
Konturen aufgelegt werden, 65 lagen ausgestanzt. Auch die Messer 2 und 4 sind ländaß
danach der erste Stanzvorgang durchgeführt ger als benötigt.
wird, daß nachfolgend weitere Einzelmesser entspre- In Fig.2 ist ein Messer im Querschnitt dargestellt
chi-.id den noch nicht ausgestanzten Konturen aufge- Erkennbar ist der Messerstrahl 5, an den eine Mes-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691939329 DE1939329C (de) | 1969-08-01 | Verfahren zum Ausstanzen von Teilen für Bekleidungsstücke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691939329 DE1939329C (de) | 1969-08-01 | Verfahren zum Ausstanzen von Teilen für Bekleidungsstücke |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1939329A1 DE1939329A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE1939329B2 DE1939329B2 (de) | 1973-02-01 |
| DE1939329C true DE1939329C (de) | 1973-08-30 |
Family
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