DE1938207A1 - Betriebs- und Vorschaltanordnung fuer elektrische Entladungslampen - Google Patents
Betriebs- und Vorschaltanordnung fuer elektrische EntladungslampenInfo
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Description
In dem DBP (Az.: P 15 89 163.1 - 33) wird ein neuer Vorschalt- oder Stromregulierkreis unter Verwendung einer
Hybrid-Brückenanordnung mit Gleichrichtern und Kondensatoren für den Betrieb von Entladungslampen mit gleichgerichtetem
Wechselstrom bei hohem Wirkungsgrad beschrieben. Er ist im Schaltungsaufbau ähnlich der bisher in elektronischen Geräten
als billiger, transformatorloser Netzteil verwendeten
Spannungsverdopplerschaltung, die eine Gleichspannung mit etwa der doppelten Spannung des Wechselstromnetzes liefert;
die neue Schaltung ist jedoch so bemessen, daß sie in einer grundlegend verschiedenen Weise arbeitet.
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COPY
Bei der üblichen Spannungsverdopplerschaltung ist der erstrebte
Ausgangswert eine Gleichstromspannung mit möglichst geringen Pulsationen, und der Wirkungsgrad ist dabei kaum von Bedeutung.
Bei der Gleichrichter-Kondensator-Brüekenanordnung arbeitet die Entladungsvorrichtung oder Lampenbelastung mit gleichgerichtetem,
in einer Richtung wirkendem Strom, der einen sehr hohen Brutnmfaktor
hat. Der durch die Lampe fließende Strom resultiert nicht nur von der Bogenentladung, sondern auch von der Ladung der
Brückenkondensatoren. Der Lampenstrom hat dabei eine sehr ausgeprägte Wechselstromkomponente mit einer Grundfrequenz von
2 mal der Netzfrequenz, wobei die Wechselstromkomponente der in einer· Richtung verlaufenden Gleichstromkomponente überlagert
ist. Diese Arbeitsweise ist deswegen möglich, weil die Entladungslampe eine Last darstellt, die in zwei verschiedenen
Impedanzstadien mit einem spannungsempfindlichen Übergangspunkt
arbeiten kann und ergibt eine Energieübertragung an die Lampe bei hohem Wirkungsgrad.
In der Gleichrichter-Kondensator-Brückenschaltung nach dem Stand der Technik kehrt sich die Spannung über den Kondensatoren periodisch
mit der Netzfrequena in ihrer Polarität um. Dies führt
mit sich, daß nicht-poiarisierte oder Wechselspannungskondensatoren
benutzt v/erden müssen. Im Gegensatz dazu wird durch die Erfindung eine verbesserte Schaltung geliefert, welche
nicht einen nicht-polarisierten Kondensator erfordert und die
Verwendung von Elektrolytkondensatoren gestattet, so daß kleinere, weniger kostspielige Bauteile mit geringerem Gewicht benutzt
werden können.
Weiterhin liefert die Erfindung eine verbesserte Gleichrichter-Kondensatorschaltung,
die dadurch einen hohen Wirkungsgrad als Vorschaltwiderstand gestattet, daß die Wellenform der Ausgangsspannung
der Brücke gut an die Wellenform der Lampenspannung, d. h. an den Spannungsabfall des Lampenbogsns, in einem Teil dar
Periode angenähert wird.
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COPY BAD ORIGINAL
Ein verbesserter Vorschaltkreis gemäß dem DBP (Az.: P 15 89 163.1-33) ist eine Hybrid-Gleichrichter-Kondensatorbrücke
mit zwei Zweigen, von denen jeder einen Gleichrichter und einen Kondensator, die an die Wechselstrom-Eingangsklemmen
in Reihe geschaltet sind, und einen parallel zu dem Kondensator angeordneten Überbrückungsgleichrichter enthält.
Die in Reihe mit dem Kondensator liegenden Gleichrichter werden im folgenden als Reihengleichrichter bezeichnet. Diese
Reihengleichrichter sind für entgegengesetzte Leitungsrichtung in den beiden Zweigen gepolt. Jeder Überbrückungsgleichrichter
leitet in entgegengesetzter Richtung zu der Richtung des in demselben Zweig liegenden Reihengleichrichters. Der Verbraucherkreis,
der eine elektrische Entladungsröhre oder Lampe enthält, ist an die Verbindungspunkte zwischen dem Reihengleichrichter
und dem Kondensator jedes Zweiges angeschlossen. Der Verbraucherstromkreis
erhält wenigstens während eines Teiles der Wechselstromperiode Energie direkt von den Eingangsklemmen über die
Gleichrichter, wobei der Strom über einen Reihengleichrichter eines Zweiges und einen Überbrückungsgleichrichter im anderen
Zweig verläuft.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist das Maß der zusätzlichen
Strombegrenzung oder teilweisen Stromregulierung, die durch eine mit der Lampe im Verbraucherkreis in Reihe geschaltete Impedanz
geliefert werden muß, verhältnismäßig gering. Dies ist der Fall, wenn der Leistungsfaktor der Lampe hoch ist; in jedem Falle ist
der Energieverbrauch in einer solchen Impedanz kleiner als 1/3 der in der Lampe verbrauchten Energie. Es ist deshalb durchaus
zulässig, für diesen Zweck einen Ohmschen Widerstand zu verwenden
und trotzdem den gesamten Wirkungsgrad gleich oder oberhalb dessen zu halten, der mit üblichen Reaktanz-Vorschaltgeräten
erzielt wird. Der Ohmsehe Widerstand des Glühlampenfadens
ist im allgemeinen weniger als 1/3 des äquivalenten Widerstandes der Lampe entsprechend der Gleichung
0098A1 / 1 OQA
ψ-
R = der äquivalente Widerstand,
eq
eq
V = die effektive Spannung an der Lampe, W = die in der Lampe verbrauchte Leistung
Kurz gesagt, müssen gemäß der vorliegenden Erfindung zur Erreichung
des Vorstehenden gewisse Lampencharakteristiken an das System, einschließlich der Wechselstromversorgung, angepaßt
sein. Die Lampe sollte eine solche Strom-Spannungscharakteristik
haben, daß der momentane Spannungsabfall über der Lampe durch die Bogenentladung geringer ist als die momentane Netzspannung
in einem genügend großen Teil einer Periode, der für einen ausreichenden Anteil der Eingangsenergie für die Lampe ausreichend
ist, mindestens 10 % und vorzugsweise mehr, die unmittelbar aus den Anschlüssen an das Wechselspannungsnetz durch die Gleichrichter
während dieses Teils der Periode weitergeleitet wird. In dieser Zeit fließt der Strom durch den Reihengleichrichter
eines Zweiges und durch den Überbrückungsgleichrichter des
anderen Zweiges in einer Halbperiode und durch den Reihengleichrichter
des anderen Zweiges und den Überbrückungsgleichrichter des einen Zweiges in der anderen Halbperiode. Die Vorschalt
impedanz braucht nur die Differenz zwischen der momentanen Netzspannung und dem momentanen Spannungsabfall am Bogen aufzunehmen.
Die Lampe wird so ausgewählt, daß diese Differenz klein ist. Daher ist die VorschaItimpedanz oder der Vorschaltwiderstand von einem geringen Wert und die Verluste darin sind ebenfalls niedrig. Im allgemeinen wird die Vorschaltimpedanz im Hinblick auf die Leitungsspannung und den Spannungsabfall im
Lampenbogen so bemessen, daß der Lampe die vorgeschriebene •Leistung zugeführt wird und daß die Verluste 1/3 der Eingangsleistung der Lampe oder in keinem Falle 1/3 der Gesamteingangs-
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leistung des Systems nicht überschreiten.
Die Vorschaltimpedanz sollte so in der Brückenschaltung verbunden sein, daß der Lampenstrom durch sie fließt, wenn die
Eingangsenergie unmittelbar von dem Netzanschlußpunkt durch die Gleichrichter zugeführt wird. Hierdurch hat man die Wahl
unter verschiedenen Stellen, an denen die Vorschaltimpedanz in der Schaltung angeschlossen sein kann. Am bequemsten ist
eine Stelle, an welcher der Vorschaltwiderstand in Reihe mit der Lampe über die Ausgangsanschlüsse der Brückenschaltung geschaltet
ist. Es kann jedoch auch in Reihe mit den Eingangsanschlüssen der Brückenschaltung über die Netzanschlußklemmen
geschaltet werden.
Bei gewissen Lampenarten, wie z. B. Hochdruck-Metalldampflampen mit einer Schutzhülle, kann die Vorschaltimpedanz in bequemer
Weise als Widerstand in Form eines Glühfadens vorgesehen werden, der sich in dem Raum zwischen dem Bogenentladungsrohr
und einer inneren Schutzhülle befindet. Dies bedeutet, daß der Glühfaden unmittelbar beim Anlaufen der Lampe Licht
liefern kann und daß ebenso das Anheizen der Lampe beschleunigt wird. Der Glühfaden stellt natürlich einen viel geringeren
Widerstand dar, als er in konventionellen, mit Vorschaltwiderstand ausgestatteten Quecksilberdampflampen verwendet wird, die
für den direkten Betrieb unmittelbar am Netz und ohne die hybride Gleichrichter-Kondensator-Brückenschaltung gemäß
der Erfindung gedacht sind. Einige Lampen, insbesondere Metalldampflampen hoher Intensität, erfahren eine starke Erhöhung
des Spannungsabfalles, wenn sich der Dampfdruck während des Anheizens aufbaut. In solchen Lampen kann ein Teil und in
einigen Fällen der ganze Glühfaden während des normalen Betriebes kurzgeschlossen werden. Der Teil des Vorsctialtglühfadens,
welcher effektiv in Reihe mit dem Bogenentladungsrohr verbleibt„ ist bezüglich der Netzspannung und des normalen
SpemiMBgss'öfalls im Lampenbogen so bemessen, daß der
Lampe die gefordert© Leistung zugeführt wird. Ein solcher Glühfadenteil hat im allgemeinen weniger als 1/3 des äqui»
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valenten Widerstandes des Bogenentladungsrohrs und vorzugsweise weniger als 1/10.
Die Kondensatoren der Brücke haben einen Wert, der ausreichend ist, um der Entladung genug Strom zu liefern, so daß die Restionisation
in der Lampe während des Intervalls in jeder Halbperiode aufrecht erhalten ist, in dem die Netzspannung unter
die Spannung zur Aufrechterhaltung des Bogens fällt. Am Anfangsteil jeder Halbperiode bewirkt der Spannungsverdopplungseffekt
der Kondensatoren einen Spannungsanstieg, der wesentlich
über der momentanen Netzspannung liegt. Es ist dieser Spannungs- ^ Überschuß, der verursacht, daß sich die Ionisation in der Lampe
schnell wieder bis zu dem Punkt aufbaut, in dem der momentane Spannungsabfall im Bogen unter die momentane Netzspannung fällt,
worauf der Stromfluß in dem mittleren Teil der Halbperiode unmittelbar durch die Gleichrichter erfolgt. Im Schlußteil eier
Halbperiode liefern die Kondensatoren Strom, um die Rest aisation aufrechtzuerhalten und gestatten eine Wiederholung des
Aufbaus der Ionisation in der nächsten Halbperiode.
Fig. 1 ist ein schematisüLes Diagramm des grundlegenden Vorsefa&Itkreises
mit Hybrid-Gleichrichter-Kondensatorbrücke gemäß der Erfindung für den Betrieb einer Entladungslampe.
P Die Fig. 2a, 2b und 2c sind äquivalente Stromkreisdiagramme der Schaltung der Fig. 1 während verschiedener Teile der Wechselstromperiode.
Fig. 3 illustriert eine praktische, aus Hochdruck-Quecksilberdampflampe
und Vorschaltgerät bestehende Kombination, mit Verwendung von teilweiser Widerstandsstrombegrenzung. Fig. 3a zeigt
schematisch die Schaltverbindungen.
Fig. 4 gibt die Wellenformen der Lampenspannung, der Kondensatorspannung
und des Lampeng; tr oma für eine erf indungsgemäße Hybrid-Gleichrichter-Kondensatorbrücke
für eine Entladungslampe mit hoher Spannung und geringer elektrischer Leistung.
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Fig. 5 zeigt ähnliche Wellenformen für eine andere Hybrid-GIeichrichter-Kondensatorbrücke,
die für eine Entladungslampe mit hoher Spannung und hoher elektrischer Leistung vorgesehen ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Hybri(j_Gieichrichter-KondensatorbrUckenschaltung
enthält zwei Zweige, von denen jeder zwischen den Brückeneingangspunkten jl und j2 einen Reihengleichrichter
und einen damit in Reihe geschalteten Kondensator sowie einen Überbrückungsgleichrichter in Parallelschaltung zu dem Kondensator
enthält. Die Reihengleichrichter in den beiden Zweigen sind für Stromdurchgang in entgegengesetzten Richtungen gepolt.
Der Überbrückungsgleichrichter in jedem Zweig ist so gepolt, daß er in entgegengesetzter Richtung wie der Reihengleichrichter
in demselben Zweig den Strom durchläßt. Wie dargestellt, wird die Spannung des Wechselstromnetzes den Eingangspunkten jl
und j2 an den Klemmen Sl und S2 zugeführt. Der eine Zweig enthält den Reihengleichrichter Dl und den Kondensator Cl, wobei
Dl so g^polt ist, daß er den Stromfluß von dem Eingangspunkt jl
gestattet. Der Überbrückungsgleichrichter D3 ist entgegengesetzt zu dem Reihengleichrichter Dl gepolt. Der andere Brückenzweig
enthält den Reihengleichrichter D2 und den Kondensate .2y
wobei D2 so gepolt ist, daß er den Stromfluß auf den Brückenanschlußpunkt jl hin zuläßt. Der Überbrückungsgleichrichter Ti4
ist entgegengesetzt zu dem Reihengleichrichter D2 in demselben Zweig gepolt. Vorzugsweise sind die Gleichrichter-Halbleiterdioden
mit hohem Wirkungsgrad, z. B. Siliziumdioden, und die Kondensatoren können polarisierte oder Elektrolytkondensatoren
sein. Die Schaltung kann auch als eine Vollweg-Gleichrichterbrücke angesehen werden, bei der ein Paar von Kondensatoren
zwischen die zugeordneten Ausgangspunkte und einen der Eingangspunkte
angeschlossen sind.
Die Verbindungspunkte zwischen Reihendiode und Kondensator in jedem Zweig, nämlich J3 und j4, die als zugeordnete Abnahmspunkte
bezeichnet sind, dienen zum Anschluß des Verbraucheroder Belastungskreisee. Der Belastungskreis enthält die eigent-
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liehe Belastung L, wahlweise eine mit ihr in Reihe geschaltete
Impedanz zur Erzeugung einer geringen zusätzlichen Stromregulierung. Die Belastung L ist eine Entladungslampe, die im VoIl-Leitungszustand
bekanntlich eine negative Impedanzcharakteristik hat. Da die Reihenimpedanz nur zur teilweisen Stromregulierung
dient, ist es ohne weiteres möglich, für sie einen Wolfram-Glühfaden zu benutzen, der eine getrennte Glühlampe sein oder wahlweise
einen Teil der Entladungslampeneinheit bilden kann.
Fig. 2a, 2b und 2c sind äquivalente Schaltungen, die die Verhältnisse
in der Brückenschaltung der Fig. 1 während verschiedener Teile der Halbperiode illustrieren, bei der die der
Klemme Sl zugeführte Wechselspannung positiv ist, wobei die Polarität in üblicher Weise durch den Pfeil angedeutet ist.
Zu Beginn der Halbperiode leitet Dl in Vorwärtsrichtung, während D2, D3 und D4 gesperrt sind, und infolgedessen fließt der Strom
durch C2. Es sei (Vc2)0 die Restladung auf dem Kondensator C2
bei Beginn der positiven Halbwelle, V. die momentane Spannung an der Lampe L, i der augenblickliche Lampenstrom und E sin
to t die augenblickliche zugeführte Spannung. Dann können die Verhältnisse durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden?
E sin <* t = iZ + Vd + £ P idt - (Vc2)0
Während dieses Teiles der Halbperiode wird der Strom durch die Lampe durch den Kondensator C2 beeinflußt, d. h. durch den
Kondensator in dem anderen Zweig.
Während des nächsten Teiles der Periode sind Dl und D4 leitend
«ad D2 und D3 sind gesperrt. V, ist kleiner als E sin urt und die
Verhältnisse können durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
E sin C#t - iZ + Vd
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Während dieses Teiles der Periode erhält die Lampe Energie direkt
von dem Netz über zwei Gleichrichter, nämlich den Reihengleichrichter in dem einen Zweig und den Uberbrückungsgleichrichter
in dem anderen Zweig. Nur während dieses Teiles der Periode ist die Vorschaltimpedanz Z, falls eine solche verwendet wird, wirksam.
In dem letzten Teil der Periode ist D4 leitend und Dl, D2 und D3 sind gesperrt. Es sei (V^j)1 die Ladung an dem Kondensator Cl
in dem Augenblick, wo Vd größer wird als E sinitft, und die Verhältnisse
können dann durch die folgende Gleichung dargestellt werden:
vd + iz +^ Ί idt ~
c
c
Während dieses Teiles der Periode erhält die Lampe ihre Energie
aus dem Kondensator Cl in dem einen Zweig, die dann über den Uberbrückungsgleichrichter D4 in dem anderen Zweig verläuft.
Für minimale Vorschaltgerätverluste und maximalen Wirkungsgrad ist es wünschenswert, mit einer Lampenspannung zu arbeiten,
die nahe der Netzspannung liegt. Ein Teil des Stromes wird dann direkt vom Netz abgenommen und fließt zur Lampe über den Reihengleichrichter
in einem Zweig und gleichzeitig über den Uberbrückungsgleichrichter
in dem anderen Zweig, und es ist nur eine kleine Vorschaltimpedanz erforderlich. Die Vorteile dieser
Anordnung sind ein verbesserter Leistungsfaktor im Vergleich zu einem nur aus Kondensatoren bestehenden Vorschaltgerät, sowie
ein verbesserter Wirkungsgrad im Vergleich mit den üblichen
Impedanz-Vorschaltgeräten, insbesondere im Vergleich mit solchen
Anordnungen, wo die übliche Impedanz durch einen Ohmschen Widerstand
gebildet wird.
Der Vorteil des? Lwiwühl der Lampencharakteriatik in der Weise,
daß der SpanrrangssMall über dem Bogen während einer Halbperiode
der Wechselspannung der Netzversorgungsepannung so nahe wie
möglich kommt, ist aus dem Vergleich der Kurven der Fig. 4
und 5 ersichtlich.
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- ίο -
Fig. 4 bezieht sich auf eine erfindungsgemäße Schaltung zum
Betrieb einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe mit niedriger
Leistung und den folgenden Systemcharakteristiken:
Netzspannung: 118 V Netzstrom: 0,85 A
Eingangs-Leistungsfaktor: 85 %
Kondensatoren:
Vorschalt-P
widerstand:
12 ,um
37 Ohm
| Spannungsabfall | 108 | V |
| des Bögens: | 0,6 | A |
| Lampenstrom: | ||
| Lampeneingangs- | 66 | Watt |
| leistung: | ||
| Gesamt- | 70 | % |
| Wirkungsgrad: | ||
Die als voll ausgezogene Linie wiedergegebene Kurve V stellt die Ausgangsspannung an den Brückenanschlußpunkten mit Aue ohluß
des Vorschaltwiderstandes dar, d. h. an den konjugierten .tankten
j3 und j4. Die strichpunktierte Kurve V. stellt den an den Anschlußklemmen
der Entladungsröhre gemessenen Spannungsabfall dar. Die gestrichelten Linientsile VA sind die sinusförmigen Ver-
-srtiiigen der AusgangEspannung V während des Anfangsteils
Halbperiod® von äer Zeit tQ bis t^ und während des Endteils
der Halbperiode von der Zeit t„ bis t„. Während des
mittleren Teils der Halbperiode von t~ bis t„ fällt die Brückenausgangsspannung
VQ mit der Netzspannung zusammen. In dem Zeitintervall von tg bis t3 ergeben die rait V, kombinierten gestrichelten
Teile der Kurve V. im Endeffekt die sinusförmige Wechselspannung des Netzes. Während des Zeitintervalle t„ bis
tg erhält die Lampe Energie direkt aus dem Netz durch die beiden
Gleichrichter. Während dieses Teils der Halbperiode nimmt der Voreehaltwiderstand die Differenz zwischen der augenblicklichen
Netzspannung V und dem augenblicklichen Spannungsabfall
am Bogen V. auf.. In der Schaltung, entsprechend Fig. 4, ist
dieser Unterschied merklich; es wird ein Vorschaitwiderstand
von 37 Ohm benötigt, um ihn aufzunehmen, und diea imt einen
Qesamtwirkungsgrad von 70 % zur Folge. Während
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- ii -
vails t- bis t« ist der Lampenstrom I, relativ hoch und das
Produkt dieses Stroms mit dem Spannungsabfall V- an dem Bogen
während dieser Zeit stellt die der Lampe unmittelbar durch die Gleichrichter aus den Netzanschlußpunkten zugeführte Energie
dar.
Während des Anfangteils der Halbperiode von der Zeit t bis t..
sind die Spannungen V«- und V^2 über den Kondensatoren in ihrer
Wirkung additiv und gewährleisten ein schnelles Aufbauen der Ionisation in der Lampe. Während des Endteils der Halbperiode
von t„ bis to liefert einer der Kondensatoren Strom, um die Rest-Ionisation
aufrecht zu erhalten.
Fig. 5 bezieht sich auf eine andere erfindungsgemäße Schaltung
zum Betrieb einer Hochdruck-Quecksilber-Dampflampe mit hoher Leistung und den folgenden Charakteristiken:
| Netzspannung: | 118 | V | Spannungsabfal1 | 125 | V |
| Netzstrom: | 4,3 | A | des Bogens: | 3 | A |
| Eingangs- | Lampe ns t r om: | ||||
| Leistungsfaktort | 85 | % | Lampeneingangs- | 404 | Watt |
| Kondensatoren: | 90 | /UF | leistung: | ||
| Vorschalt- | Gesamt- | 90 | % | ||
| widerstand: | 3 | Ohm | wirkungsgrad: | ||
Die bessere Anpassung zwischen der Brückenausgangsspannung V und dem Spannungsabfall V. an dem Lampenbogen in dem Zeitintervall
t- und t„ ist augenscheinlich. Da der Vorschaltwideretand
nur die sehr kleine verbleibende Spannungsdifferenz hand'η ben
ist
muß, in diesem Fall ein Widerstand von 3 Ohm ausreichena und gewährleistet eine Stabilität des Betriebes, welche einen Gesamtwirkungsgrad des Vorschaltgerätes von 90 % zur Folge hat. Der Strom I. während des Zeitintervalls von t- bis t„ ist hoch im Vergleich mit dem Strom in den übrigen Teilen der Periode,
muß, in diesem Fall ein Widerstand von 3 Ohm ausreichena und gewährleistet eine Stabilität des Betriebes, welche einen Gesamtwirkungsgrad des Vorschaltgerätes von 90 % zur Folge hat. Der Strom I. während des Zeitintervalls von t- bis t„ ist hoch im Vergleich mit dem Strom in den übrigen Teilen der Periode,
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so daß sehr viel mehr als IO % der Eingangsenergie der Lampe unmittelbar
aus den Netzanschlußpunkten durch die Gleichrichter während dieses Zeitintervalles übertragen werden.
In der Schaltung der Fig. 5 ist der durch V, dargestellte
Spannungsabfall am Bogen derjenige, der nach dem Anheizen der Bogenentladungsröhre und nachdem die Metallfüllung (Quecksilber)
ihren maximalen Dampfdruck entwickelt hat, vorhanden ist. In Hochdruckmetalldampflampen existiert jedoch sofort
nach dem Einschalten und während des AnneVorganges ein viel
geringerer Wert des Spannungsabfalls am Bogen. Es muß eine größere Vorschaltimpedanz vorgesehen werden, um während dieses
Zeitintervalls die Stabilität zu gewährleisten; sie kann jedoch kurzgeschlossen werden, nachdem die Lampe eine Temperatur
erreicht hat, wie es in der zu beschreibenden Kombination von Lampe und Vorschaltwiderstand gemäß den Fig. 3 und 3a geschieht.
Die wesentliche Funktion der Vorschaltimpedanz besteht darin, den Strom durch die Lampe zu begrenzen, wenn der Strom aus dem
Netz unmittelbar durch die Gleichrichter zu der Lampe fließt. Ihr Platz in der Schaltung ist nicht kritisch,solange sie nur
diese Funktion erfüllt. Daher kann die Vorschaltimpedanz ein Widerstand sein, der in Reihe mit der Lampe in der Verbraucherschaltung
über die zugeordneten Punkte J3, j4 der Brückenschaltung
nach Fig. 1 geschaltet ist. Wahlweise kann der Vorschaltwiderstand in Reihe mit den Brückeneingangspunkten jl, j2
über die Netzanschlußpunkte Sl, S2 geschaltet werden. Im letztere1
^aIIe beschränkt der Vorschaltwiderstand den Strom zu der
. ,. ■-<>
in im wesentlichen der gleichen Weise während des Zeit-Intervalls t- bis tg? indem der Strom direkt durch die Gleichrichter
fließt. Der Wirkungsgrad würde jedoch geringfügig verringert werden, da der Stromfluß au den Kondensatoren während
der Zeitintervalle tQ bis tj und t„ bis tg ebenfalls gezwungen
wäre, durch den Vorschaltwiderstand zu fließen. Es gibt jedoch Schaltungsanwendungen, wo die größere Bequemlichkeit einer
solchen Verbindung den geringen Verlust des Wirkungsgrades mehr als ausgleicht.
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BADORlGINAt
Eine Beleuchtungseinheit, d. h. eine Kombination von Vorschaltgerät
und Lampe, unter Verwendung der Erfindung und mit den Vorteilen eines hohen Wirkungsgrades, niedriger Kosten, geringen
Gewichts und kleiner Abmessungen, ist in Fig. 3 dargestellt. Die eigentliche Lampe 1 entspricht im allgemeinen einer 400 Watt
Hochdruck-Quecksilberdampflampe, und die SchaItverbindungen
sind aus Fig.3a ersichtlich, in der die eigentliche Lampe in
dem gestrichelten Rechteck enthalten ist. Sie enthält ein Schutzgehäuse, das aus dem äußeren eiförmigen Kolben 2 aus
Weichglas besteht. Der Hals 3 des äußeren Kolbens ist durch einen üblichen umgebördelten Röhrenfuß abgeschlossen, in dem
verhältnismäßig steife Zuleitungsdrähte 4 und 5 eingeschmolzen sind, von denen der eine mit dem isolierten Mittelkontakt 6
und der andere mit dem Schraubgewinde 7 des Sockels verbunden ist, der eine der üblichen Schraubkonstruktionen sein kann.
Die innere Entladungsröhre 11 aus Quarz hat an gegenüberliegenden Enden Hauptentladungselektroden 12 and 13, deren bandförmige
Zuführungen in die abgeflachten Enden der Röhre hermetisch eingepreßt sind. Jede Elektrode hat eine doppelte
Wolframdrahtwendel, die mit einer Elektronen abgebenden Mischung von Erdalkalioxiden aktiviert ist. Eine Zündelektrode
ist auf dem Sockelende der Entladungsröhre angeordnet und mit der Hauptelektrode 13 am anderen Ende der Röhre über den üblichen
Strombegrenzungswiderstand 15 verbunden. Die Entladungsröhre wird innerhalb des äußeren Kolbens mittels eines eine durchge-
16
hende Seitenstange/enthaltenden Gestells getragen, das sich von dem Zuleitungsdraht 4 zu einer Einbuchtung des Kolbens 17 an dem freien Ende des äußeren Lampenkolbens erstreckt und an der Einbuchtung durch eine Federklemme 18 gehalten wird. Die Entladungsröhre wird in dem Gestell dadurch gehalten, daß ihre abgeflachten Enden zwischen Metallbändern19 und 20 eingeklemmt sind, die sich von der durchgehenden Seitenstange 16 zu entsprechenden abgebogenen Enden 21, 22 der Seitenstange 16 erstrecken» Die SQitenstange 16 dient als elektrische Verbindung zwischen ά®ί* Ifö up SsIaIt tr ode 13 und dem Zuleitungsdraht 4, der seinerseits di© Verbindung mit dem Mittelkontakt 6 des Lampensockels herstellt. Die Entladungsröhre 11 enthält einen üblichen Quecksil barvorrat und ein neutrales Gas, zum Beispiel Argon, bei
hende Seitenstange/enthaltenden Gestells getragen, das sich von dem Zuleitungsdraht 4 zu einer Einbuchtung des Kolbens 17 an dem freien Ende des äußeren Lampenkolbens erstreckt und an der Einbuchtung durch eine Federklemme 18 gehalten wird. Die Entladungsröhre wird in dem Gestell dadurch gehalten, daß ihre abgeflachten Enden zwischen Metallbändern19 und 20 eingeklemmt sind, die sich von der durchgehenden Seitenstange 16 zu entsprechenden abgebogenen Enden 21, 22 der Seitenstange 16 erstrecken» Die SQitenstange 16 dient als elektrische Verbindung zwischen ά®ί* Ifö up SsIaIt tr ode 13 und dem Zuleitungsdraht 4, der seinerseits di© Verbindung mit dem Mittelkontakt 6 des Lampensockels herstellt. Die Entladungsröhre 11 enthält einen üblichen Quecksil barvorrat und ein neutrales Gas, zum Beispiel Argon, bei
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einem Druck von weniger als 100 mm Quecksilbersäule.
Wie dargestellt, sitzt die Lampe 1 in einer üblichen, mit Schraubgewinde
versehenen Fassung 24 mit einem Fußteil 25, auf dessen oberer Fläche die Einzelteile der Gleichrichter-Kondensatorbrücke
26 montiert sind. Um den Vergleich mit Fig. 1 zu erleichtern, sind die Teile und Verbindungspunkte der Brücke
in Fig. 3 mit denselben Bezugszeichen versehen wie in dem schematischen Diagramm der Fig. 1. Die Einzelteile sind dicht
zusammen auf der Oberseite des Fußteils 25 montiert, so daß die gesamte Gerätegruppe 26 sich leicht in einen üblichen elektrischen,-
schematisch als 27 dargestellten, Verteilerkasten einsetzen läßt.
Jeder der Kondensatoren Cl, C2 besteht aus einem Paar von
Elektrolytkondensatoren, die nebeneinander ganz außen auf dem Fußteil 25 montiert sind. Die Halbleiterdioden Dl und D4 tnd
in der Mitte zwischen den Kondensatoren zusammengefaßt.
Die Vorsehaltimpedanz Z ist als Wolfram-Glühfaden 28 als ein
Teil der eigentlichen Larcp*?- ausgebildet, der in dem Lampenraum
fiWiseLan des äußeren Kolben 2 und der inneren Entladungsröhre
angeordnet let« Tier C?lühfaden besteht aus zwei Teilen 28a, 28b,
die dauernd miteinander in Reihenschaltung zwischen einer Verlängerung
29 der Zuführung 5 und,- mittels eines Bandes 31 - , der Zuführung zu der Hauptelektrode 12 liegen. Beim Zünden und
während der Aufwärmzeit liegen beide Abschnitte 28a und 28b in Reihe mit der Lampe an den zugeordneten Abnahmepunkten j3 und
j4 der Brücke. Auf diese Weise wird der Strom wirksam begrenzt, und gleichzeitig wird von dem Glühfaden nutzbares Licht abgegeben
und die Aufwärmzeit der Entladungsröhre verkürzt. Mit fortschreitender Aufheizung und mit Zunahme des Dampfdruckes
in der Entladungsröhre ist es erwünscht, einen Teil des Glühfadens auezuschalten. Dies erfolgt mittels eines U-förmigeu
Bimetallstreifens 32, der an der Zuleitung zur Elektrode 12
montiert ist und dessen freies Ende bei Erwärmung den Leiter 23
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BAD ORIGINAL
berührt, der elektrisch mit der Verbindungsstelle der Glühfadehteile
28a und 28b verbunden ist. Auf diese Weise wird der Abschnitt 28b kurzgeschlossen, und nur der Abschnitt 28a bleibt
wirksam in Reihe mit der Entladungsröhre 11 während des normalen Betriebes der Lampe. Glasperlen 34 dienen zur Isolierung
der Träger für die beiden Glühfadenabschnitte.
Die Bemessungswerte und die Leistungscharakteristiken der Beleuchtungseinheit
nach Figur 3 bei Betrieb mit 117,5 V und 60 Hz Wechselstrom sind in der folgenden Tabelle enthalten.
Lampenspannung: 130 Volt Nennspannung
Lampenstrom: 2,8 Amp. Gleichstrom-Mittelwert
Kondensatoren: 2 je 50/uF/150 V
Dioden: 4 - IN4142
Vorschaltglühfaden: entspricht einer lOOO Watt
115 - 120 Volt Lampe
Birnetu -!schalter: 20 V, 3 A
Wirkungsgrad des
VorschaItgerätes: 95 %
Leistungsfaktor: 88 %
Volumen: 32,8 cm (2 Kubikzoll)
Gewicht: 142 g (5 Unzen)
Der äquivalente Widerstand der Entladungsröhre ist etwa 40 Ohm und der äquivalente Widerstand des Glühfadens etwa
12 Ohm wenn beide Abschnitte in Reihe arbeiten. Der verbleibende Widerstand des Abschnittes 28a, wenn der Abschnitt
28b kurzgeschlossen wird, beträgt etwa 3 Ohm bei der Betriebstemperatur.
Obwohl ein Ohmscher Vorschaltwiderstand für *ii&
Beleuchtungseinheit der Fig., 3 vorgesehen ist, ist im ¥ ·--
gleich mit dem Stromregeleinfluß der eigentlichen Hybrid-Brücke
von sekundärer Bedeutung. Dies ist der Grund, warum ein Wirkungsgrad von 95 % erreicht wird, der Innerhalb r3es
Wirkungsgradbereiches üblicher reaktiver Vorschaltwiderstände liegt. Die bisher gebrauchten Mischleuchten mit Quecksilber-Entladungslampe
und Glühlampen hatten Vorschaltgerät-Wirkungs-
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- 16 -
grade im Bereich von 50 %. Infolgedessen sind die Anordnungen
nach der vorliegenden Erfindung in einer vollständig anderen Klasse.
Die Lampe nach Fig. 3, die einen wirksamen Glühfadenwiderstand
von weniger als einem Drittel des äquivalenten Entladungsröhren-Widerstands hat, ist besonders für Betrieb mittels einer Hybrid-Gleichrichter-KondensatorenbrUcke
bemessen. Die Lampe würde wahrscheinlich an der üblichen 115 - 120 V Netzwechselspannung
nicht zünden. Würde diese Lampe an ein Netz angeschlossen, dessen Spannung genügend hoch ist, um die Entladung zu zünden,
so würde der Glühfaden sofort durchbrennen. Selbstverständlich kann die dargestellte Lampe mit Vorschaltgerät auch als physikalische
Einheit ausgebildet werden, um sie wie eine Glühlampe direkt an ein 115-120 V, 60 Hz Wechselstromnetz anschließen
zu können.
0098/. 1/1004
Claims (6)
1. Betriebs- und Vorschaltanordnung für eine elektrische Entladungslampe
unter Verwendung von Gleichrichtern, bei der nach DPB (Az.: 15 89 163.1-33) eine Gleichrichter-
Kondensatorbrücke Verwendung findet, die zwei Zweige hat, von denen jeder einen Gleichrichter (Dl bzw. D2) und einen
Kondensator (Cl bzw. C2) in Reihenschaltung zwischen Wechselstromeingangsklemmen
(Jl, j2) hat, wobei die Gleichrichter (Dl und D2) so gepolt sind, daß sie in den beiden Zweigen in
entgegengesetzter Richtung leitend sind und wobei zu jedem Kondensator (Cl bzw. C2) ein Überbrückungsgleichrichter (D3
bzw. D4) parallel geschaltet ist, der jeweils so gepolt ist, daß er im Vergleich mit dem in dem Zweig angeordneten Reihengleichrichter
(Dl bzw. D2) in umgekehrter Richtung leitend ist und daß ein Verbraucherkreis mit elaer elektrischen
Entladungslampe (L) an BrückenverbinduEigspunkten (j3, j4) angeschlossen ist, die zwischen dem Reihengleichrichter und
dem Kondensator in jedem Stromzweig liegen und eine Vorschaltimpedanz
in Reihe zwischen den Netzanschlußpunkten und der Lampe angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet
, daß die Lampe (L) eine Strom-Spannungscharakteristik aufweist, bei der der augenblickliche Spannungsabfall
über dem Bogen der Lampe kleiner ist als die augenblickliche Netzspannung während eines Teils der Netzspannungsperiode,
der groß genug ist, so daß mindestens 10 % der Eingangsenergie
für die Lampe unmittelbar aus den Netzanschlußpunkten durch die Gleichrichter während dieses Teils der
Periode fließen, und daß die Kondensatoren einen ausreichend
großen Wert haben, um genug Strom an die Entladungsstrecke zu liefern, so daß während des Intervalls in jeder Halbperiode,
in dem die Netzspannung unter die für die Aufrechterhaltung des Bogens benötigte Spannung fällt, die Restionisation in der
Lampe aufreehtorhaltbar ist, wobei die Vorschaltimpedanz unter
Berücksichtigung der Netzspannung und des durchschnittlichen
Spannungsabfalls am Bogen der Lampe so bemessen ist, daß die Lampe die geforderte Leistung erhält und die Verluste nicht
1/3 der Gesamteingangsleistung übersteigen.
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2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet,
daß die VorschaItimpedanz (Z) in Reihe
mit der elektrischen Entladungslampe (L) über die gemeinsamen Verbindungspunkte (j3, j4) des Reihengleichrichters (Dl bzw.
D2) und des Kondensators (Cl bzw. C2) in den beiden Zweigen geschaltet sind.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschaltimpedanz (Z) ein Widerstand ist, der einen Wert von weniger als ein Drittel des
äquivalenten Widerstandes der Bogenentladungslampe aufweist.
4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die VorschaItimpedanz (Z) ein Widerstand
ist, der einen Wert von nicht mehr als ein Zehntel des äquivalenten Widerstandes der Entladungslampe aufweist.
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennz e lehnet , daß die Entladungslampe (L) eine Lampe
mit doppelter Hülle ist, die eine Hochdruckmetalldampf-Fntladungsröhre
(11) mit dicht eingeführten Elektroden (12, 13} und ©in© äußere Hülle (2) umfaßt, in der die Entladungsröhre
gehaltert ist und daß die VorschaItimpedanz in
dem Raum zwischen den beiden Hüllen angeordnet ist.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die VorschaItimpedanz ein in dem Raum zwischen den beiden Hüllen (1, 2) angebrachter Glühfaden
(28, 28b) ist.
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