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DE1937870U - Vorgefertigte garage. - Google Patents

Vorgefertigte garage.

Info

Publication number
DE1937870U
DE1937870U DESCH39732U DESC039732U DE1937870U DE 1937870 U DE1937870 U DE 1937870U DE SCH39732 U DESCH39732 U DE SCH39732U DE SC039732 U DESC039732 U DE SC039732U DE 1937870 U DE1937870 U DE 1937870U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
prefabricated garage
garage according
platform
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH39732U
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schefft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH39732U priority Critical patent/DE1937870U/de
Publication of DE1937870U publication Critical patent/DE1937870U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/02Small garages, e.g. for one or two cars
    • E04H6/06Small garages, e.g. for one or two cars with means for shifting or lifting vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fertiggarage, insbesondere eine Unterflurgarage, die sich von den bisher üblichen Garagen dadurch vorteilhaft unterscheidet, dass sie für ihre Verwendung und Aufstellung keinen Baum über der Erde benötigt und als Fertigteil an den beliebigsten Plätzen schnellstens verwendbar ist.
Fertiggaragen sind bereits in der verschiedensten Ausführung bekannt. Sie werdeneus einzelnen, vorher gefertigten Bauelementen an einer geeigneten Stelle zusammengesetzt und bilden dann ein auf dem Baugrund stehendes Gebäude, welches erheblichen Platz in Anspruch nimmt, grosse Zufahrten erfordert, gegebenenfalls den Verkehr behindert und trotz des erheblichen Bauaufwandes noch keine diebstahlssichere Abstellung und Unterbringung eines Fahrzeuges ermöglicht.
Alle diese Nachteile werden durch die Neuerung in Form einer Fertig-
garage behoben, die erfindungsgemäss als Unterflurgarage ausgebildet ist und sieb, im wesentlichen durch einen, in den Boden einzulassenden, das Fahrzeug aufnehmenden, allseits geschlossenen Behälter, Kasten, Käfig o.dgl. aus Beton, Metall, Holz usw. kennzeichnet, der in seinem Innern eine, mit einer Hubeinrichtung versehene, nach oben aus dem Behälter auszufahrende Plattform, Auffahrrampe o.dgl. für das Fahrzeug aufnimmt. Der Behälter ist dabei mit einer tragfähigen, abnehmbaren Decke versehen, die sich vorzugsweise auf der Plattform abstützt und mit dieser hochfahrbar ist. Die Decke lässt sich dabei nach Art einer den Oberrand des Behälters überfassende^Kappe o.dgl. ausbilden. Sie ist in sich so stabil, dass sie im geschlossenen Zustand den Oberrand des Behälters überfassend, von Personen begeh- bzw. sogar mit Fahrzeugen befahrbar ist. Erfindungsgemäss ist dabei der Behälter in seinen lichten Innenmassen nur um ein geringes Mass grosser als die Aussenabmessungen des unterzubringenden Fahrzeuges.
Durch die erfindungsgemässe Neuerung wird eine Garage geschaffen, die als fertiges Aggregat durch den Handel lieferbar ist und bei deren Aufstellung es nur notwendig wird, an einem geeigneten Platz eine entsprechend tiefe Baugrube vorzusehen, in die die Garageneinheit abgesenkt wird. Die Baugrube kann dann in der üblichen Weise wieder so weit geschlossen werden, dass gerade
noch die Garagendecke, mit dem übrigen Boden vergleichend, freibleibt. Damit ist eine diebstahlssichere Unterbringung des Fahrzeugs,gewährleistet, ohne dass hierfür irgendwelche Grundstücksflächen in Anspruch genommen v/erden. Man kann sogar die Garage auf Wegen, Strassen, Plätzen o.dgl. anwenden, ohne den Verkehr zu behindern, da die Decke befahrbar ist und im Bedarfsfälle das Fahrzeug mit der Plattform nur kurzzeitig ausgefahren zu werden braucht. Der erforderliche Bauaufwand ist auf ein geringstes Mass beschränkt, besondere Türen und Fenster sowie eine Dachkonstruktion, wie sie bei den üblichen Garagen notwendig sind, kommen völlig in Wegfall.
Der Antrieb kann mechanisch, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch erfolgen. Demzufolge ist die Hubeinrichtung mit einem Seil- oder Spindeltrieb, mit einem Elektromotor, mit hydraulischen oder pneumatischen Hubzylindern und einer Pumpe sowie mit den dazu erforderlichen Leitungen, Schaltern odgl. ausgerüstet. Endschalter sorgen dafür, dass die das Fahrzeug tragende Plattform in ihren Endstellungen selbsttätig zum Stillstand kommt und hier verrastet.
Je nach Ausbildung der Garageneinheit kann der Behälter aus einem, den Fahrzeugabmessungen entsprechenden, viereckigen Kasten oder aus einem zylindrischen oder ovalen Rohrstück gebildet sein, welche die üblichen Abflüsse für Schmutz und Flüssigkeit aufweisen. Für Notfälle ist ein von innen und aussen her zu
bedienender Hilfsantrieb für das Ausfahren der Plattform bzw. der Decke vorgesehen. Notfalls lässt sich auch die Anordnung so treffen, d,ass die in sich tragfähige Decke nur lose auf den an der Plattform befestigten Stützen bzw. auf den Behälteroberrand aufgelegt und demzufolge bei eingefahrenem Zustand der Gai^je für sich allein abhebbar ist, um einen Zugang zum Fahrzeug zu haben, falls alle anderen Einrichtungen zum Ausfahren der Plattform versagen sollten.
Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass die Abmessungen des Behälters die Fahrzeugabmessungen nicht nennenswert, d.ho im wesentlichen nur um die üblichej?f Kastenwandstärke, übersteigen, da das Fahrzeug über Grund auf die Plattform aufgefahren, hier von den Fahrzeugbenutzern verlassen und dann bei geschlossenen Türen in das Innere des Behälters abgesenkt wird.
Der Erfindungsgedanke lässt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu, einige sind in der anliegenden '^elchming wiedergegeben, und zwar zeigern
die Figuren 1 bis4 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten
der Garageneinheit im Schnitt.
Bei den Aus f ührungs formen der Garage nach den Fig. 1 "bis gelangt ein im wesentlichen rechteckiger Behälter 1 in Kastenform zur Anwendung, der in das Erdreich 2 eingelassen wird. Der Kasten 1 ist allseits geschlossen und kann als Fertigteil aus Beton, Metall, Holz oder ähnlichem hergestellt werden, und zwar in einer Festigkeit, dass die Wändcdes Behälters 1 dem Bodendruck standhalten und in der Lage sind, die sich auf dem Oberrand aufsetzende Decke 3, die begehbar bzw. befahrbar ist, zu tragen. Um den Behälter herum ist im Boden eine Vertiefung 4 vorgesehen, in die sich der an der Decke vorspringende Rand 15,den Behälter 1 überfassend, einlegt, wenn die Garage gemäss Fig. 2 und 3 geschlossen ist.
Im Innern des Behälters trägt dieser eine aus Ausfahrschienen 5 bzw. einer Bodenplatte 6 gebildete Plattform, auf welche das Fahrzeug 7 aufgefahren werden muss. An der Plattform 5>6 sind gleichzeitig zu beiden Seiten Stützen vorgesehen, die von unten her gegen die Decke 3 fassen. Diese Stützen 8 laufen mit der Plattform 5,6 mit und halten die Decke 3 i-n angemessenem Abstand über dem Fahrzeug 7·
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 sind hydraulisch oder pneumatisch betätigte Teleskopzylinder 9 für das Aus-
und Einfahren der Plattform 5>6 vorgesehen. Bei der Ausführungsform gem. Fig. 2 ist eine mechanische Einrichtung 10, die nach Art einer Nürnberger Schere a. ähnl. arbeitet, vorgesehen.
Bei der Aus führungs form gem. Fig. 3 gelangt als Hubeinrichtung ein Spindel trieb 11 zur Anwendung, dessen Spindelmutter 12 über Zugsei$l 15 an der Plattform 5 angreift. Betätigt wird die Spindel durch einen nicht weiter dargestellten Elektromotor, wobei ausserdem noch Endschalter oder ähnliches vorgesehen sind, die sicherstellen, dass beim Aus- oder Einfahren die Plattform in ihren Endstellungen festgehalten wird. Ausserdem wird aber zweckmässig noch ein Hilfsantrieb vorgesehen, beispielsweise ein mechanischer Hubantrieb, der von aussen oder innen her zu bedienen ist und ein Ausfahren ermöglicht, falls alle anderen Antriebseinrichtungen versagen sollten.
Bei der Ausführungsform der Garage gemäss Fig. 4 gelangt ein vorfabriziertes rohrförmiges Gehäuse I4 zur Anwendung, welches wieder mit der üblichen Plattform 5 bzw. der dazugehörigen, aber nicht dargestellten, Hubeinrichtung ausgerüstet ist. Die Plattform ist über die Stützen 8' mit einer tragfähigen Decke 3' verbunden, die sich im geschlossenen
Zustand der Garage mit ihrem Rand 15' in einer Aussparung 16 im Boden einpasst. Es sind die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten gegeben, ohne dass am Umfang der Erfindung etwas geändert wird.

Claims (11)

Schutzansprüche :
1. Fertiggarage, insbesondere Unte'flurgarage, gekennzeichnet durch einen in den Boden einzulassenden, das Fahrzeug aufnehmenden, allseits geschlossenen Behälter, Kasten, Käfig o.dgl. aus Beton, Metall, Holz usw., der in seinem Innern eine, mit einer Hubeinrichtung Tersehene, nach oben aus dem Behälter auszufahrende Plattform, Auffahrrampe o.dgl. für das Fahrzeug aufnimmt.
2. Fertiggarage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer tragfähigen, abnehmbaren Decke versehen ist, die sich vorzugsweise auf der Plattform abstützt und mit dieser hochfahrbar ist.
J. Fertiggarage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke nach Art einer den öberrand des Behälters überfassende/, Kappe o.dgl. ausgebildet ist, die sich im geschlossenen Zustand auf den Oberrand des Behälters abstützt und begeh- bzw. befahrbar ist.
4. Fertiggarage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter in seinen lichten Innenmassen nur um ein geringes Mass grosser ist als die Aussenabmessungen des unterzubringenden Fahrzeuges.
/ι,
5. Fertiggarage nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb mechanisch, elektrisch oder pneumatisch erfolgt und demzufolge die Hubeinrichtung mit einem Seil oder Spindeltrieb, mit einem Elektromotor, mit hydraulischen oder pneumatischen Hubzylindern und einer Pumpe sowie mit den dafür erforderlichen Leitungen, Schaltern o.dgl. ausgerüstet ist.
6. Fertiggarage nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinrichtung mit Endschaltern ausgerüstet ist, die ein selbsttätiges Stillsetzen der Plattform in der ausgefahrenen oder der abgesenkten Endstellung sicherstellen.
7. Fertiggarage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit Decke, Plattform und Hubeinrichtung ein in sich geschlossenes, lediglich in den Boden einzubringendes betriebsfertiges Aggregat bildet.
8. Fertiggarage nach Anspruch 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter als den Fahrzeugmessungen angepasster viereckiger Kasten ausgebildet ist.
9. Fertiggarage nach Anspruch 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem in Durchmesser und Länge, den Fahrzeubabmessungen agepassten Rohrstück gebildet ist.
10. Fertiggarage nach Anspruch 1 bis 9> dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter am Boden mit einem Flüssigkeits- und Schmutzablauf versehen ist.
11. Fertiggarage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Zuordnung eines sowohl von innen als auch von aussen her zu bildendes Hilfsantriebes für das Ausfahren der Plattform bzw. der Decke.
DESCH39732U 1966-01-27 1966-01-27 Vorgefertigte garage. Expired DE1937870U (de)

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DESCH39732U DE1937870U (de) 1966-01-27 1966-01-27 Vorgefertigte garage.

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DE1937870U true DE1937870U (de) 1966-05-05

Family

ID=33374059

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DESCH39732U Expired DE1937870U (de) 1966-01-27 1966-01-27 Vorgefertigte garage.

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DE (1) DE1937870U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20015061U1 (de) 2000-08-31 2001-02-22 MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG, 87490 Haldenwang Fahrzeug-Hebebühne

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20015061U1 (de) 2000-08-31 2001-02-22 MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG, 87490 Haldenwang Fahrzeug-Hebebühne

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