DE1936366C - Schaltungsanordnung fur eine Schei benwisch und waschanlage eines Kraft fahrzeuges - Google Patents
Schaltungsanordnung fur eine Schei benwisch und waschanlage eines Kraft fahrzeugesInfo
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Description
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- benötigt.
durch gekennzeichnet, daß der Zusatzkontakt Diese Schaltungsanordnung kann nicht voll bc-
(SA) als Umschaltkontakt (m) ausgebildet ist, der friedigen, da bei einer kurzzeitigen Betätigung des
bei Betätigung des Wascherschalters (WK) in Wascherschalters wohl die Waschflüssigkeit zu-
seäner einen Stellung einen Kondensator (C 1) 35 geführt wird, die Einschaltung des Scheibenwischcr-
eines /?C-Gliedes des Intervallschalter in einen motors jedoch unterbleibt.
getrennten Ladestromkreis (SR, Λ 8, Dl, Cl, Aus der britischen Patentschrift 841 337 ist auch
R I) einschaltet und der nach dem Loslassen des eine Scheibenwisch- und -waschanlage bekannt, bei
Wascherschalters (WK) in seiner anderen Stellung der der Wascherschalter grundsätzlich parallel die
den geladenen Kondensator (C 1) in den Ent- 30 Zuführung der Waschflüssigkeit und die Einschaltung
ladestromkreis des Intervallschalters, der die des Scheibenwischermotors steuert. Die Ansteuerung
Einschaltdauer der Scheibenwischermotoren (M) des Scheibenwischermotors erfolgt über einen Zcit-
festlegt, zurückschaltet. schalter, der die Einschaltdauer unabhängig von der
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da- Betäligungsdauer des Waschcrschalters vorgibt. Diese
durch gekennzeichnet, daß der Entladewiderstand 35 Scheibenwisch- und -waschanlage hat den Vorteil,
des /fC-Gliedes als Widerstandskette (RA bis daß auch bei kurzzeitiger Betätigung des Wascher-
R 7) ausgebildet ist, bei der der Widerstandswert schalters stets ein Wischvorgang mit vorgegebener
über eine Schaltbahn (S 1) des als Stufenschalter Dauer ausgeführt wird.
ausgebildeten Wischerschalters (DK) veränderbar DLse Schaltungsanordnung erfordert eine astabile
ist, und daß diese Widerstandskette (R 4 bis R 7) 40 Kippschaltung als Intervallschalter und eine mono-
in den Einschaltstcllungen (rl bis r6) des stabile Kippschaltung als Zeitschalter, wenn die
Wischerschalters (DK) über eine in Ladestrom- Scheibenwisch- und -waschanlage in der eingangs
richtung für den Kondensator (C 1) des RC- erwähnten Art aufgebaut wird.
Gliedes durchlässige Diode (D 3) überbrückt ist. Zur Bedienung der Scheibenwischanlage dient in
4. Schaltungsanordnung nach einem der An- 45 der Regel der Wischerschalter, der z. B. als Stufensprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in schalter ausgebildet ist, in dessen Schaltstellungen
der Ausschaltstcllung (r o) des als Stufenschalter die Scheibenwischermotoren ausschaltbar, auf verausgebildetcn
Wischerschalters (DK) ein Span- schiedene Drehzahlen einstellbar oder im internungstciler
(R 9, R 10) für die Steuerspannung mittierenden Betrieb mit verschieden großen Schaltdes
Eingangstransistors (7" 2) der Kippschaltung 50 pausen betreibbar sind.
über eine Schaltbahn (5 2) des Stufenschalters Die Scheibenwaschanlage wird in der Regel über
abgeschaltet ist und daß ein vorgegebenes Teil einen Wascherschalter gesteuert, der durchaus mit
(R 6, R 7) des als Widerstandskette (R 4 bis R 7) dem Wasserschalter zu einem kombinierten Wischerausgebildeten
Widerstandes des ÄC-Gliedes über Wascher-Schalter mit zwei Betätigungsorganen zuden
Umschaltkontakt (u) des ausgeschalteten 55 sammengefaßt sein kann.
Wascherschalters (WK) in einen eigenen Ent- Der intermittierende Betrieb der Scheibenwischerladestromkreis
eingeschaltet ist. motoren wird bei nur wenig benetzter Scheibe ge-
wählt, um den Wischgummi ili-r Wischblätter zu
schonen. Der dafür erforderliche einstellbare Inter-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- 60 vallschalter ist z. B. als astabile Kippschaltung aus-
anordnung für eine Scheibenwisch- und -wasch- gebildet. Die Pulszeit der Kippschaltung bestimmt
anlage eines Kraftfahrzeuges, bei der über einen dabei die Dauer des Wischvorganges und die Pausen-
Wischcrschalter die Scheibenwischermotoren auf zeit den zeitlichen Abstand der Wi sch vorgänge.
Dauerlauf und mit Hilfe eines als astabile Kipp- Vielfach ist es auch erwünscht, einen Wasch-
schahung mit /wci komplementären Transistoren 65 Vorgang einzuleiten, ohne die Scheibenwischanlage
ausgebildeten Intervallschalters auf intermittierenden über den Wischerschalter in Betrieb nehmen zu
Hetrieb schaltbar sind und bei der über einen müssen.
Wasserschalter gleichzeitig die Zuführung von Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungs-
anordnung für eine Scheibenwisch- und -Waschanlage der eingangs erwähnten Art anzugeben, bei
der bei minimalem Steuerungsaufwand Tür die Kippschaltungen die Zuführung der Waschflüssigkeit parallel
mit der zeitlich begrenzten Einschaltung des Scheibenwischermotors allein über den Wascherschaltcr
erfolgen kann. Dies wird nach der Erfindung dadutch erreicht, daß mit dem Wascherschalter über
einen Zusatzkontakt die astabile Kippschaltung in die monostabile Kippschaltung für eine vorgegebene
llinschaltdauer der Scheibenwischermotoren umschaltbar
ist. Es ist also bei der erfindungsgemäßen I iisung nur noch eine einzige Kippschaltung aus
zwei komplementären Transistoren erforderlich, die je nach Ansteuerung über den Wischer- oder
Wasserschalter als astabile Kippschaltung, d. h. als Intervallschalter, oder als monostabile Kippschaltung,
ii. li. als Zeitschalter, arbeitet.
Eine Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß
kr Zusatzkontakt als Umschaltkontakt ausgebildet ist. der bei Betätigung des Wascherschalters in seiner
einen Stellung einen Kondensator eines RC-Gliedes
des Intervallschalters in einen getrennten Ladestroml.reis
einschaltet und der nach dem Loslassen des sN'ascherschalters in seiner anderen Stellung den geladenen
Kondensator in den Entladestromkreis des Inlervallschaltcrs, der die Einschaltdauer der
Scheibenwischermotoren festlegt, zurückschaltet. Mit dieser Umschaltung der Kippschaltung wird ein
monostabiles Verhalten erreicht. Das Ausgangs- >chaltmittel der Kippschaltung wird nur einmal, und
/war für die Dauer des Entladevorganges des umicschalteten
Kondensators, erregt und gibt dabei die Hinschaltdaucr für einen Wischvorgang vor, der sich
an den Waschvorgang anschließt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Stromlaufplan eines Intcrvallschalters,
der als Zeitschalter mitverwendet ist, und
Fig. 2 die Verbindung zwischen einem Intervallschalter
nach Fig. 1 und einem mit zwei Drehzahlen arbeitenden Scheibenwischermotor.
Der im Stromlaufplan nach Fig. 1 dargestellte Intervallschalter ist über Anschlußklemmen +30
und — 31 mit der Speisespannungsquelle des Kraftfahrzeuges verbunden. Der Intervallschalter ist im
wesentlichen eine astabile Kippschaltung mit zwei komplementären Transistoren T1 unc1 T 2, der ein
dreibahniger Stufenschalter mit Schaltbahnen S 1, S 2
und 5 3 zugeordnet ist. Über den Drehknopf DK sind Schleifer dieser Schaltbahnen in sieben Raststellungen
ro bis r6 einstellbar. Über einen im Drehknopf DK axial verschiebbar gelagerten Druckknopf
WK der Waschanlage ist ein Schaltkontakt .V 4, der als Umschaltekontakt u ausgebildet ist, unabhängig
von der Stellung des Stufenschalters betätigbar. Die drei Schleifer der Schaltbahnen S I, .V 2
und S 3 sind über die Schaltwelle des Schalters mechanisch gekoppelt, so daß sie beim Drehen des
Drehknopfes DK synchron geschaltet werden.
In der AusschaltsteHung ro bleibt die Transislorkippschaltun{!
mit der Speisespannung des Kraftfahrzeuges verbunden. Trotzdem sind beide als Kaskadcnschaltstufe in Reihe geschalteten komplementären
Transistoren 7" 1 und TI nichtleitend. Da über einen Spannungsteiler aus Widerständen R 3
'.ind RIl der Transistor T2 als Eingangstransistor
eine positive Sperrspannung erhält, bleibt auch der nachgeschaltete komplementäre Ausgangslransistor
T1 nichtleitend.
Wird in dieser AusschaltsteHung r ο die Waschanlage betätigt, dann wird der Schaltkontakt 54 geschaltet.
Der Umschaltkontakt u schließt einen getrennten Ladestromkreis für den Kondensator C i
über einen Widerstand R 1. Der veitcre Verlauf des Ladestromkreises erstreckt sich über eine Diode D 1
und ein Schaltrelais SR mit einem parallclgeschalteten Widerstand R 8. Der dem Kollektor des Transisturs
T1 zugekehrte Anschluß des Kondensators C I nimmt dabei das positive Potential der Speisespannungsquelle
an. Wird der Bedienungsknopf WK der Waschanlage losgelassen, dann kehrt der Schalt-
kontakt 5 4 in seine Ausgangsstellung zurück. Für den geladenen Kondensator C1 wird ein Entladestromkreis
geschlossen, der sich über die Schaltbahn S1 in Schaitsteilung ro. Widerstände R 6, RT,
die Basis-Emitter-Strecke des Transistors T 2 und
so den Widerstand R il erstreckt. In diesem Falle wird
bis zur Entladung des Kondensators Γ1 der Transistor T 2 ausgesteuert und leitend. Dem Transistor
TI wird über den leitenden Transistor T 2 und den
Widerstand R 2 eine Steuerspannung zugeführt, die den Transistor T1 leitend werden läßt. Die niederohmige
Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Tl beschleunigt die Entladung des Kondensators
Cl. Da die Widerslände R 6 und R 7 in den Entladestromkreis
einbezogen sind, kann diese Ent-
ladung jedoch einen vorgegebenen Zeitwert nicht unterschreiten. Das Schaltrelais SR schaltet über die
Schaltbahn S 3 das positive Potential auf die Anschlußklemme 53 des Intervaüschalters und, wie
F i g. 2 zeigt, auch auf den Steuereingang 53 des
Scheibenwischermotors M. Solange das Schaltrelais SR erregt bleibt, wird der Scheibenwischermotor M
mit einer ersten, niedrigen Drehzahl betrieben. Der Wischvorgang wird beendet, wenn der Kondensator
C 1 so weit entladen ist, daß der Transistor T 2 nicht mehr ausgesteuert wird. Nach dem Abfall des Schaltrclais
SR werden über Kontakte .sr 1 und sr 2 den Anschlüssen 31 fr und 53 a des Intervallschalters und
des Scheibenwischermotors M die für die Rückstellung erforderlichen Potentiale zugeführt. Diese
Potentiale werden über eine Kontaktanordnung RU. die durch die Schaltnocken SN des Scheibcnwischer-■■notors
M mitgestcucrt wird, zur Rückstellung des Scheibenwischermotors M ausgenützt.
Im Intervallbetrieb nimmt der über den Drehknopf DK schaltbarc Stufenschalter eine der Schaltstellungen
rl bis r4 ein, wobei, von der Schaltstellung r 1 ausgehend, der in dem ÄC-Kreis wirksame
Widerstandswert in Eniladestromrichtung immer kleiner wird. In der Schaltstellung r 4 ist z. B.
nur noch der Widerstand R 7 einbezogen. Weiterhin kommt dazu, daß über eine weitere Schaltbahn S1
die Diode D 3 der Widerstandskette, d. h. dem wirksamen Widerstand, parallel geschaltet wird. Diese
Diode D 3 stellt eine schnelle Ladung des Kondensators C 1 sicher, so daß die Standzeit des Schaltrelais
SR etwa auf zwei Doppelwischungen des Scheibenwischermotors M begrenzt ist. In der Ausgangsstellung
ro ist die Entladezeit über die Widerstandskette jedoch so festgelegt, daß etwa 2 bis
5 Doppelwischungen ausgeführt werden.
Im !ntervallbetrieb ist über die Schaltbahn Sl der
Basis-Spannungsteiler aus den Widerständen R 9 und R 10 eingeschaltet. Dieser Spannungsteiler ist in
bezug auf den Emitter-Spannungsteiler aus den Vorgang ist beendet, wenn sich der Kondensator C 1
Widerständen R 3 und R 11 so ausgelegt, daß der auf den Spannungsabfall an dem Widerstand R !()
Transistor T 2 angesteuert wird. Der Kondensator umgeladen hat. Daraufhin wird der Transistor T 2
Cl halte zunächst praktisch keine Ladung, da er wieder angesteuert, und der Ladevorgang des Kon-
zum einen über die Diode D 1 und das Schaltrelais 5 densators C1 schließt sich an. Während des Lade-
SR und zum anderen über die Schaltbahn 51 in Vorganges ist das Schaltrelais SR erregt und schaltet
Stellung r ο lag und die Widerstände R 6, R 7 und den Scheibenwischermotor M ein. Nach dem Lade-
RlO an dem Anschluß+30 lagen. Mit dem Ein- Vorgang fällt das Schaltrelais SR ab. Die Kontakte
schalten in eine der Intervallstcllungen rl bis r4 sr\ und sr 2 führen dem ScheibenwischermotorM
wird der Transistor T 2 angesteuert. Der dem Tran- io über die Anschlüsse 31 b und 53 a die Rückstell-
sistor T1 zugekehrte Anschluß des Kondensators C 1 potentiate zu.
nimmt immer mehr das Potential des Anschlusses Die Widerstandskette aus den Widerständen R 4
— 31 an, während der andere Anschluß des Kon- bis Rl ist so an die Schaltausgänger 1 bis r4 der
densators über die nunmehr leitende Diode D 3 und Schaltbahn S1 angeschaltet, daß mit fortschreitender
den Widerstand R10 praktisch immer noch das 15 Weiterschaltung der Widerstandswert kleiner wird.
Potential des Anschlusses +30 führt. Dieser Lade- Dies bedingt eine entsprechende Verkleinerung der
Vorgang verändert die Potentialverhältnisse am Entladezeit und damit eine Verkürzung der Pause
Spannungsteiler aus den Widerständen R9 und R 10 zwischen zwei Pulsphasen des Intervallschalters,
so, daß der Transistor T 2 immer mehr angesteuert Wird der Druckknopf WK der Waschanlage wähwird. Das hat zur Folge, daß auch der Transistor Γ1 20 rend einer Schaltpause des Intervallschalters betätigt. schließlich in die Sättigung gelangt. Dieser Lade- dann wird über den Schaltkontakt 5 4 der Kondenvorgang stellt für die Transistorkaskadenschallung satorCl in umgekehrter Richtung-aufgeladen. Bei eine Art Rückkopplung dar, die zu einer schnellen der Rückstellung des Schaltkontaktes 5 4 wird der Aufladung des Kondensators C1 führt. Ist der Lade- Kondensator C1 über die Diode D 3 auf den Widervorgang beendet, dann wird sich das Potential am 25 stand R 10 entladen. Die dadurch bewirkte Span-Spannungsteiler aus den Widerständen R 9 und R 10 nungserhöhung führt zu einer beschleunigten Auswieder so einstellen, daß die Ansteuerung des Tran- steuerung des Transistors T 2. An die Rückstellung sistorsT2 abnimmt. Dies bewirkt einen Rückgang des Druckknopfes WK schließt sich auch im Interin der Aussteuerung des Transistors T1. Der Kon- vallbetrieb eine Pulsphase an, die diesmal jedoch densatorCl wird von dem Anschluß—31 wieder 30 kürzer ist als bei ausgeschaltetem Intervallschalter, abgeschaltet und entlädt sich über das Schaltrelais Ist der Stufenschalter auf die Stellung r 5 oder r6 SR, über den über die Schaltbahn 51 eingestellten eingestellt, dann wird über die Schaltbahn 5 2 das Widerstand aus der Widerstandskette R 4 bis Rl Schaltrelais SR dauernd erregt. Der Scheibenwischer- und den Widerstand R 10. Dieser Entladevorgang motor M erhält über den Kontakt sr 2 und den Anbeeinflußt das Potential an der Basis des Transistors 35 schluß 53 oder 53 b das Potential des Anschlusses T 2 so, daß die Transistoren Tl und T 2 nicht- +30. Bei einer Ansteuerung über den Anschluß 53 leitend werden. Der Entladevorgang des Konden- läuft der Scheibenwischermotor M mit einer ersten, sators C1 nimmt eine große Zeit in Anspruch, die niedrigen Drehzahl, während er bei der Ansteuerung durch die Zeitkonstante des vorher beschriebenen über den Anschluß 53 b mit einer zweiten, höheren Entladestromkreises bestimmt ist. Der Entlade- 40 Drehzahl läuft.
so, daß der Transistor T 2 immer mehr angesteuert Wird der Druckknopf WK der Waschanlage wähwird. Das hat zur Folge, daß auch der Transistor Γ1 20 rend einer Schaltpause des Intervallschalters betätigt. schließlich in die Sättigung gelangt. Dieser Lade- dann wird über den Schaltkontakt 5 4 der Kondenvorgang stellt für die Transistorkaskadenschallung satorCl in umgekehrter Richtung-aufgeladen. Bei eine Art Rückkopplung dar, die zu einer schnellen der Rückstellung des Schaltkontaktes 5 4 wird der Aufladung des Kondensators C1 führt. Ist der Lade- Kondensator C1 über die Diode D 3 auf den Widervorgang beendet, dann wird sich das Potential am 25 stand R 10 entladen. Die dadurch bewirkte Span-Spannungsteiler aus den Widerständen R 9 und R 10 nungserhöhung führt zu einer beschleunigten Auswieder so einstellen, daß die Ansteuerung des Tran- steuerung des Transistors T 2. An die Rückstellung sistorsT2 abnimmt. Dies bewirkt einen Rückgang des Druckknopfes WK schließt sich auch im Interin der Aussteuerung des Transistors T1. Der Kon- vallbetrieb eine Pulsphase an, die diesmal jedoch densatorCl wird von dem Anschluß—31 wieder 30 kürzer ist als bei ausgeschaltetem Intervallschalter, abgeschaltet und entlädt sich über das Schaltrelais Ist der Stufenschalter auf die Stellung r 5 oder r6 SR, über den über die Schaltbahn 51 eingestellten eingestellt, dann wird über die Schaltbahn 5 2 das Widerstand aus der Widerstandskette R 4 bis Rl Schaltrelais SR dauernd erregt. Der Scheibenwischer- und den Widerstand R 10. Dieser Entladevorgang motor M erhält über den Kontakt sr 2 und den Anbeeinflußt das Potential an der Basis des Transistors 35 schluß 53 oder 53 b das Potential des Anschlusses T 2 so, daß die Transistoren Tl und T 2 nicht- +30. Bei einer Ansteuerung über den Anschluß 53 leitend werden. Der Entladevorgang des Konden- läuft der Scheibenwischermotor M mit einer ersten, sators C1 nimmt eine große Zeit in Anspruch, die niedrigen Drehzahl, während er bei der Ansteuerung durch die Zeitkonstante des vorher beschriebenen über den Anschluß 53 b mit einer zweiten, höheren Entladestromkreises bestimmt ist. Der Entlade- 40 Drehzahl läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Schaltungsanordnung für eine Scheiben- begrenzte Einschaltung der Scheibenwischermotoren
wisch- und -waschanlage eines Kraftfahrzeuges, steuerbar sind.
bei der über einen Wischerschalter die Scheiben- 5 Eine solche Anordnung ist bereits vorgeschlagen
wischermotoren auf Dauerlauf und mit Hilfe worden (deutsches Patent 1655 724). Bei dieser
eines als astabile Kippschaltung mit zwei korn- bereits vorgeschlagenen Anordnung steuert der
plementären Transistoren ausgebildeten Intervall- Wascherschalter neben dem Waschermotor eine Zeitschalters
auf intermittierenden Betrieb schaltbar verzögerungseinrichtung an, weiche als monostabile
sind und bei der über einen Wascherschalter io Kippschaltung ausgebildet ist. Über diese Zeitgleichzeitig die Zuführung von Waschflüssigkeit Verzögerungsschaltung wird der Scheibenwischer-
und über einen als monostabile Kippschaltung motor sowohl verzögert eingeschaltet als auch verausgebildcten
Zeitschalter die zeitlich begrenzte zögert abgeschaltet, und zwar jeweils auf die EinEinschaltung
der Scheibenwischei motoren Steuer- schalt- und Ausschaltzeit des Wascherschalters bebar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß i5 zogen. Die astabile Kippschaltung als Intervallmit
dem Wascherschalter (WK) über einen Zu- schalter und die monostabile Kippschaltung ersatzkontakt
(S 4) die astabile Kippschaltung in fordern jeweils zwei komplementäre Transistoren.
die monostabile Kippschaltung für eine vor- Zur Aufwandsreduzierung ist für beide Kippgegebene
Einschaltdauer der Scheibenwischer- schaltungen ein gemeinsamer Ausgangstransistor vermotoren
(M) umschaltbar ist. an wendet. Es werden also insgesamt drei Transistoren
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691936366 DE1936366C (de) | 1969-07-17 | Schaltungsanordnung fur eine Schei benwisch und waschanlage eines Kraft fahrzeuges | |
| BE751964D BE751964A (fr) | 1969-07-17 | 1970-06-15 | Dispositif de commutation pour une installation a essuie- glace/lavage d'un vehicule automobile |
| FR7024564A FR2051799B1 (de) | 1969-07-17 | 1970-07-02 | |
| SE950170A SE372208B (de) | 1969-07-17 | 1970-07-08 | |
| GB1297311D GB1297311A (de) | 1969-07-17 | 1970-07-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691936366 DE1936366C (de) | 1969-07-17 | Schaltungsanordnung fur eine Schei benwisch und waschanlage eines Kraft fahrzeuges |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1936366A1 DE1936366A1 (de) | 1971-02-04 |
| DE1936366B2 DE1936366B2 (de) | 1972-11-16 |
| DE1936366C true DE1936366C (de) | 1973-06-07 |
Family
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