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DE1936220C - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwählanlagen, in denen nach dsm Aufbau einer Verbindung zu einem Teilnehmeranschluß mit geringer Verzögerung eine Kontrollverbindung selbsttätig zum selben Teilnehmeranschluß hergestellt wird - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwählanlagen, in denen nach dsm Aufbau einer Verbindung zu einem Teilnehmeranschluß mit geringer Verzögerung eine Kontrollverbindung selbsttätig zum selben Teilnehmeranschluß hergestellt wird

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Publication number
DE1936220C
DE1936220C DE1936220C DE 1936220 C DE1936220 C DE 1936220C DE 1936220 C DE1936220 C DE 1936220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
relay
control
circuit arrangement
established
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner 8041 Eichenried; Wechsel merger Georg 8000 München Schlenke ·
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung Die Erfindung macht dabei von der Tatsache für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwahl- Gebrauch, daß in gewissen Nebenstellenanlagen mit anlagen, in denen nach dem Aufbau einer Verbin- Durchwahl und auch in anderen Fernmeldeanlagen,
«Jung zu einem Teilnebmeranschluß zur Kontrolle, in denen keine Kontrolle mittels KontroJIverbindung ob dieser dabei erreicht worden ist, mit geringer 5 möglich ist, über die Ader b vom Leitungswähler Verzögerung eine Kontrollverbindung selbsttätig rückwärts mit Erdpotential über einen hochohmigen
zum selben Teilnehraeranschluß hergestellt wird. Widerstand das Wahlendezeichen zum Ursprungsamt
Derartige Kontrollverbindungen sind beispiels- ausgesendet wird. In den übrigen Fernmeldeanlagen weise dann erwünscht, wenn sichergestellt werden ist ein niederohmiger Widerstand vorhanden, übei soll, daß ein Teilnehmer nicht nur durch ein Ver- io den dieses Erdpotentia! angelegt wird. In vorteilsehen angerufen und außerdem womöglich noch mit hafter Weise kann also bei mit Gleichstrom betrieeiner für diesen Anruf fälligen Gebühr belastet wird. benen Leitungen dieses Kriterium zu einer einwand-Besonders unangenehm sind solche Fehlanrufe freien Unterscheidung zwischen Fernmeldeanlagen nachts, wenn ein Teilnehmer z. B. durch einen Weck- mit der Möglichkeit der Kontrolle mittels Konruf im Schlaf gestört wird. 15 trollverbindung und solchen ohne herangezogen
Nebenstellenanlagen mit Durchwahl sind häufig werden.
so eingerichtet, daß, wenn ein ankommender Amts- Bei abgeriegelten Leitungen kann jedovn nicht anruf den gewünschten Teilnehmer besetzt vorfindet, ohne weiteres geprüft werden, ob eine Kontrolle der Anruf automatisch zum Vermittlungsplatz um- mittels Kontrollverbindung möglich ist, ohne die geleitet wird, ohne ein Besetztzeichen zum Rufenden ao Vermittlungsbeamtin gewisser Nebenstellenanlagen zurückzusenden. Das gleiche geschieht dann auch zu belästigen. Da aber solche Verbindungen mit mit dem Kontrollruf einer ordnungsgemäß aufge- Kontrollverbindung auch über abgeriegelte Leitunbauten Weckverbindung. Wenn dann die Vermitt- gen herstellbar sein sollen, spricht gemäß einer Auslungsbeamtin den Anruf entgegennehmen will, bildung der Erfindung bei abgeriegelten Leitungen meldet sich niemand, weil die Kontrollverbindung 95 über mindestens eine Ader des Kontrollverbindungsja von einem Automaten aufgebaut wurde, der über weges das zweite Schaltmitte] unmittelbar an und die Kontrollverbindung nur die Besetztrückmeldung ermöglicht so ohne Prüfung der Kontrollmöglichkeit entgegennehmen möchte, aber nicht antworten kann. das Vollenden der Kontroll verbindung. Diese Weiterin solchen Nebenstellenanlagen führt eine Kontroll- bildung erzieh den Vorteil, daß nach wie vor sowohl verbindung also zur Belästigung der Vermittlungs- 30 zu näher gelegenen Teilnehmeranschlüssen, z. B. im beamtin, nicht aber zu einer Überprüfung, ob auch ; - Iben Ortsnetz, als auch allgemein zu über Fernder gewünschte Teilnehmeransrhluß erreicht wor- leitungen erreichbaren, z. B. in entfernten Ortsden ist. netzen, von derselben Einrichtung Verbindungen mit
Aufgabe der Erfindung ist es, derartige Schaltungs- Kontrolle mittels Kontrollverbindung hergestellt enordnungen, mit deren Hilfe durch Kontrollverbin- 35 werden können, obwohl diese Kontrolle nach der düngen prüfbare Verbindungen aufgebaut werden, Erfindung bei gleichstrombetriebenen Leitungen in so auszuführen, daß unerwünschte Schaltmaß- bestimmten Fällen unterbund..t wird, nahmen, hervorgerufen durch diese Kontrollverbin Ein Beispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichdungen, sicher verhindert werden. nung beschrieben. Hierbei soll eine Weckverbindung
Erreicht wird das gemäß der Erfindung daduich, 40 aufgebaut werden, bei der das Erreichen des ge-
daß der Einrichtung, von der aus die Kontrollverbin- wünschten Teilnehmeranschlusses im Regelfall durch
dung hergestellt wird, ein Auswerter zugeordnet ist, eine Kontrollverbindung überprüft wird,
dessen jeweils erstes Schaltmittel ein Schaltkenn- F i g. 1 zeigt einen Übersichtsplan der in bekannter
zeichen abgibt, wenn eine derartige Kontrolle mittels Weise an einer solchen Verbindung beteiligten
der Kontrollverbindung durchführbar ist, und dessen 45 Geräte, während an Hand von
zweites Schaltmittel, falls wegen der Eigenschaften F i g. 2 bekannte Einzelheiten dieser Geräte nur
der Fernmeldeanlage (z. B. Nebenstellenanlage mit insoweit beschrieben sind, als dies zum Verständnis
Durchwahl) keine Kontrolle durchführbar ist, das der Erfindung notwendig ist. Vollenden der Kontrollverbindung (Aussenden der Gemäß Fig. 1 soll von einem Weckplatz Pl aus
letzten Wählimpulsreihe) und eine Fehlermeldung 50 im Rahmen einer halbautomatischen Weckeinrich-
unterbindet. tung ein Teilnehmer Tn zu einer bestimmten Uhrzeit
Die Schallungsanordnung gemäß der Erfindung geweckt werden. Dem Weckplatz Pl ist dazu eine
hat den Vorteil, daß sie in allen Fernmeldeanlagen Anzahl Tasten zugeordnet, mit denen die Beamtin
einsetzbar ist. Wo es möglich ist, werden Kontroll- die gewünschte Rufnummer Über einen Anrufsucher
Verbindungen aufgebaut, in anderen Anlagen aber $5 AS in einen Zahlengeber ZG eingibt. Sobald die
wird deren Vollendung und die zu erwartende Beamtin alte Ziffern eingetastet hat, drückt sie die
Fehlermeldung unterbunden. Auf die·« Wwm wird WaMtcblattaMe. Auf die·«» Zachen hin etnh »ich
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gewtcte Teilnehmer «reicht ist, anderenetts Vt ein und verit den Zahlengeber ZO mtt dw
kommt μ ni keiner Belästigung von Vermittlung»· «o Bntverbtodungswegfffr.sodae lter einen Oruppeo-
beamtinnwi. wähler////(7Ir, eventuelle weitere Wahbtufen and
Gem** CiMr WwtwMMwit der Brtadtmg wird einen Lettunewtthh» L»' «tee Verbtadimg tu dem
des Krieri, ob die Kontrolle mittel· KontroU* Teiler Tn aufgebaut wird. Der Ruf wird aber
verbindung ö let, bei mit Gleichstrom bw· u noch Btebt eiidet.
benea LeNungen durch de» ent« Sdttltmfttel am H Mit einer geringen Venoterung wird aber mch
dem (alederohl) Wldentmd mtndwtem «farn «ir» «wehe Verbteduat, dk K*»bdung KVx
dem (wlederohmlgen) Widenumd mtadwjtwn etaer etae zweite Verbtadusg* die Konttottverbtodung KVx Ader gegen Brde ober den Bntverbrndungtweg er· ram selben Teitaehmerenacblue w(|mftmiki
3 4
inschluß ankommt, erhlilt die zweite Verbindung durch zum Zahlengeber ZC, geleitat;
ein Besetztzeichen, weil die Teilnehmerleitung ja + \w c,r\ wn Aderhz 8» Or 3
»chon durch die Festverbindung belegt ist. Dieses J''' " 3vv' Orl' W'h Alter "z> ""' Of3'
Besetztkennzeichen, das ein Potential an einer oder tl>
an beiden Adern sein kann, oder auch ein Wechsel- 5 In diesem Stromkreis spricht das zweite Relais F
itromzeichen, führt zur Auslösung aller an der des Auswerters an,
Kontrollverbindung KV beteiligten Schaltglieder Über den Kontakt 10* werden nicht nur Uie Wählcinschließlich des Anrufsuchers AS und des Zahlen- impulse aus dem Speicher Sp für den Erstverbingebers ZG, Daraufhin wird über den Erstverbin- dungsweg EW ausgesendet, wie beschrieben, sondern dungsweg EW der Ruf zum Teilnehmer Tn aus- io mit Ausnahme der letzten Wählimpulsreihe auch die gesendet. Sobald der Teilnehmer seinen Hand- Wählimpulse für die Konlrollverbindung KV, Für apparat abhebt, bekommt er aus der Übertragung letztere werden die Impulse der letzten Wählimpuls-Ve die Zeitansage zugesprochen. Diese Tatsache reihe also nicht gleichzeitig mit denen für die Vollwird der Beamtin am Weckplatz Pl durch das Auf- endung der Erstverbindung auf die Leitung gegeben, leuchten einer Lampe signalisiert. 15 sondern erst im Anschluß daran. Sobald nämlich
Wird aber zum Zahlengeber ZG nach Ausspeiche- ein nicht dargestelltes Relais Q seinen Kontakt Aq lung der letzten Wählimpulsreihe über die Kontroll- entsprechend verzögert geschlossen hat, wird bei der verbindung KV kein Besetztkennzeichen innerhalb bekannten Anordnung des Relais / ein zweites Mal einer vorgegebenen Zeit übertragen, so wird das als mit den Impulsen der letzten Wählimpulsreihe geKennzeichen dafür gewertet, daß durch eine Falsch- ao steuert, die nunmehr **e Kontrollverbindung KV wahl oder irgendeinen Fehler auf ',er Leitung nicht vollenden. Diese letzte Wätilimpulsreihe kann abet der richtige Teilnehmer erreicht worden ist. Bevor bei der Erfindung nur ausgesendet werden, wenn noch der erste Ruf zum Teilnehmer herausgehen nicht nur der Kontakt Aq, sondern auch noch der kann, werden beide Verbindungen ausgelöst und Kontakt 11/geschlossen ist.
der Beamtin am Weckplatz Pl ein Zeichen ge- 25 Das Relais F hält sich über seine zweite Wickgeben, daß die Weckverbindung nochmals aufzu- lung II und seinen Kontakt 5/ so lange, wie der bauen ist. Zahlengeber ZG belegt ist, d. h. der Kpntakt Ic
In gewissen Nebenstellenanlagen mit Durchwahl eines nicht dargestellten Belegungsrelais C ge-
bis zum Teilnehmer werden automatisch alle Anrufe schlossen ist.
zu besetzten Teilnehmern ohne Besetztrückmeldung 30 Über den betätigten Kontakt 6/ wird im Anruf-
zum Rufenden auf den Vermittlungsplatz der Neben- sucher AS ein Haltestromkreis für das Alarmrelais V
Stellenanlage abgeworfen. Daß auch Kontrollverbin- geöffnet, das somit abfällt, wenn nicht innerhalb
düngen zu diesem Vermittlungsplatz gelangen, wird einer vorgegebenen Zeit die Besetztrückmeldung
durch die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanord- über die Kontrollverbindung KV eingetroffen ist.
nung gemäß der Erfindung verhindert. Dies geschieht 35 Bei einigen Nebenstellenanlagen mit Durchwahl
auf folgende Weise: zum Teilnehmer wird aber das Wahlendezeichen
Nachdem die Beamtin vom Weckplatz Pl aus die nicht über einen niederohmigen, sondern über einen Rufnummer des Teilnehmers in den Speicher Sp des hochohmigen Widerstand an die Ader b gelegt. In Zahlengebers ZG auf eine nicht gezeigte bekannt? diesem Stromkreis kann das Relais W in der Über-Wcise eingetastet und die Wahlschlußtaste betätigt 40 tragung Ue nicht ansprechen. Demzufolge wird auch hat, öffnet ein Kontakt 9u, und der Speicher wird das Relais F nicht erregt Weil der Kontakt 11/ nicht über einen anderen Weg mit maximal zulässiger schließt, wird die letzte Wählimpulsreihe nicht an Geschwindigkeit abgetastet. Die Wählimpulse ge- die Kontrollverbindung KV gegeben, so daß diese langen hierbei über den bis zur Vollendung des Erst- Verbindung nicht vollendet wird. Da der Kontakt 6/ Verbindungsweges EW geschlossenen Kontakt 10x 45 nicht öffnet, kann auch das Alarmrelais V nicht abeine» nicht darge&icüten Relais X zu einem Relais J, fallen und fälschlich eine Fehlverbindung oder einen das ciiese Wähl*mpulse über eine nicht gezeigte, Fehler melden. Es wird also der zu weckende Teildurch den Anrufsucher AS verlaufende Ader zu der nehmer gerufen, wie schon vorhin beschrieben. Übe-tragung Ue überträgt. Hier werden diese Wähl- jedoch ohne Kontrollanruf. Dieser wird also auch impulse über ein nicht dargestelltes Relais Ju und 50 nicht zum Vermittlungsplatz abgeworfen, so daß die seinen Kontakt 2 Iu als Erdimpulse über den ge- Vermittlungsbeamtin unbehelligt bleibt, schlossenen Kontakt 1 c eines bei der Belegung der Soll eine Weckverbindung zu einsm Teilnehmer Übertragung erregten Belegungsrelais C auf die aufgebaut werden, der nicht über eine mit Gleich-Ader α des Erstverbindungsweges EW übertragen. strom betriebene Leitung erreicht werden kann, so
Sobald die letzte Wählimpulsreihe den Leitungs- 55 ist eine derartige Unterscheidung zwischen nieder-
wähler LW auf den Teilnehmer Tn eingestellt hat, ohmigeiii und hochohmigem Widerstand nicht mög-
wiid voQ diesem Leitungswähler aus über einen lieh. Derartige Fernleitungen sind nämlich im allge-
Widerstand Erdpotential als Wahlendezeichen an die meinen im eingang zur Fernwafetebene durch eine Ader b dieser Verbindung gegeben. 1st dieser Wider- Gabetflbenragung GV oder «inen Übertrager gegen
»tand des Leitungswlhlers niederohmig, so spricht in 60 Gleichspannungen abgeriegelt. Aber auch in derarti-
der Übertragung Ve das Relais W Über seine Wick- sen Autogen nt wenigstens ein Kontrollruf durch
l I . Mit i Kk 3 hU ih di fld Mßh lih
gg g g
g I an. Mit seinem Kontakt 3 h» hUt sich dieses folgende Maßnahmen möglich.
Retais fiber sek^ zweite Wicklung II für die Dauer In der genannten Oabelfibertragung GU ist ein
dieser Verbindung. Kondensator Cl zur Gleichspaimungsabriegelung Getnie einer Ausftthrungsform der Erfindung wird 85 eingebaut. Dieser Kondensator ist normalerweise
non das über den Kontakt 3w angeschnttete Brd- durch einen hochohmigen Festwiderstand über-
potential über ein· vorhandene — anderen Aufgaben brückt. Wird nun dieser Widerstandswert verringert,
dienende — Ader bt durch den Anrufsucher AS hin· beispielsweise auf 10 kOhm, so wird der Konden·
i 936
»stm beim Eintreffen iron Wahlsiromstößen auf* geladen. Diese LadestrometöUe gefangen über die Ader bk der KofUfoltvertrimtong RV wnd den Gleichrichter O)'l zum Ketal» Fl, so daß es auch bei abgeftegeltrrt Leitungen anspricht and einen β KcmtfoRral durch Aussenden der veftsttmögen Teil· rnnmerrufnumoter ermöglicht, über dk Ader t des Bratmbindungsweges UW treffen zwar awft Lade· strttfn&teß? des duff 8BgCTeMtWSWTOn Kendensatew ein; sie vermögen jedoch das Relais W nicht zum ie Ansprechen zu bringen, weil es weniger empfindlich ist "Is das Relais f.
In dem Beispiel der Erfindung ist eine Weckeinrichtung beschrieben, bei der der Zahlengeber ZG mit der übertragung Ve über einen Annusucher AS verbunden wird. Ks ist aber auch möglich, eine derartige Hinrichtung ohne Anrufsucher aufzubauen und deshalb auch keine Rücksicht auf die vorhandene Anzahl von Adern nehmen zu müssen. In solchen Füllen genügt es. das Relais W mit einer entsprechenden Anzahl von Kontakten zu versehen unter Einsparung des Relais /·'.
Weiterhin ist in diesem Beispiel beschrieben, daß der erste Ruf /um Teilnehmer erst dann ausgesendet wird, wenn aus der Kontrollvcrbindung die Besetztrückmeldung empfangen wurde. Die Schaltungsanordnung, in der die Erfindung angewendet wird, kann aber auch so aufgebaut sein, daß der erste Ruf — ohne das Frgebnis einer (gegebenenfalls zu \ erhindernden) KontrolUerbindung abzuwarten — sofort an die Teilnehmerleitung gelegt wird. Wenn erfindungsgemäß (durch Nichtansprechen des ersten Relais H) das Vollenden der Kontrollverbindung verhindert wurde, kann das Alarmrelais V nicht abfallen, obwohl keine Besetztrückmeldung empfangen wird. Die Kontrollverbindung wird daher auch nicht selbsttätig ausgelöst, und der Weckruf wird wie bei erfolgreichen Kontrollverbindungen zu Ende geführt. Zweckmäßig wird deshalb durch ein entsprechendes Zeichen die Beamtin am Weckplatz Pl aufgefordert. sofort in die Weckverbindung einzutreten und ihren ordnungsgemäßen Ablauf persönlich zu überwachen.

Claims (8)

Paten tansprüche: 45
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwählanlagen, in denen nach dem Aufbau einer Verbindung zu einem Teilnehmeranschluß zur Kontrolle, ob dieser dabei erreicht worden ist. mit geringer Verzögerung eine Kontrollverbindung selbsttätig zum selben Teiliiehmeranschluß hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrichtung (ZG). von der aus die Kontrollverbindung (KV) hergestellt wird, ein Auswerter (W, F) zügeordnet ist. dessen jeweils erstes Schaltmittel (ΙΓ) ein Schaltkennzeichen abgibt, wenn eine derartige Kontrolle mittels der Kontrollverbindung durchführbar ist, und dessen zweites Schaltmittel (F). falls wegen der Eigenschaften der Fernmeldeanlage (z. B. Nebenstellenanlage mit Durchwahl) keine Kontrolle durchführbar ist (F nicht angesprochen), das Vollenden der ttantrotiverbindung (Aussenden der letzten Wlhiimputereihe) und eint Fehlermerdtmg (P) unterbindet.
2. SehaltBfjpanOTdnuna nach Anspruch!, dadurch gettsftttzefcnnet, daS die KontroflniegHchfcelt mittet» KrnitretfrgfMfBhmg (Xf) bei «tem CHefensireffl betriebenen Leitungen dureti des erste Sehattmittel {W} aus dem tehnterehaigen) Widerstand sten einer Ader f» gegen Erde über den EntVerbindungsweg (EW) ermittelt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgeriegelten Leitungen über mindestens eine Ader (bh) des Kon Irollverbindungsweges (KV) das zweite Schaltmittel (F) unmittelbar anspricht und so ohne Prüfung der Kontrollmöglichkeit das Vollenden der Kontrollvcrbindung ermöglicht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils erste Schaltmittcl (H') ein Relais der übertragung(Vi) ist. über die jeweils der Erst Verbindungsweg (EW) aufgebaut wird, daß das zweite (F) in der Einrichtung (7.G) eingebaut ist. von der aus die Wählimpulse für den Erstverbindungsweg (EW) lind dii Kontrollverbindung (KV) ausgesendet werden, und daß das erste Relais (W) das zweite (/) über eine vorhandene — anderen Aufgaben dienende — Ader (b;) steuert, die gegebenenfalls über eine oder mehrere andere Schaltglieder (AS) verläuft.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Relais (B) so bemessen ist. daß es zwischen hoch- und niederohmigem Erdpotential der Leitung (Ader b) während des W'ahlende-Kennzcichens unterscheidet, aber auf t'mladestromstöße nicht anspricht, die von Kondensatoren (Ci) in Abriegelunesschaltgliedern (Gl) eintreffen.
6. Schaltungsanordung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Relais (F). das bei der Untersuchung von mit Gleichstrom betriebenen Leitungen von dem ersten Relais (H) der Übertragung (Ve) gesteuert wird, so bemessen ist. daß es auf Umladestromstöße anspricht, die von Kondensatoren (CI) in Abiregelungsschaltgltedern (GV) eintreffen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Haltestromkreis des ersten Relais (WU) der Übertragung (Ve) Erdpotential (+) zu dem zweiten Relais (F) geleitet wird, so daß für dieses ein Erregungsstromkreis gebildet wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Relais (F) mehrere Kontakte (/) hat, von denen ein Kontakt (II/) nur bei seinem Schließen das Aussenden der letzten Wählimpulsreihe der Kontrollverbindung (KV) ermöglicht, ein anderer Kontakt (6/) durch sein öffnen einen Haltestromkreis für ein Alarmrelais (V) unterbricht, das bei einer Fehlermeldung abfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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