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DE193561C - - Google Patents

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Publication number
DE193561C
DE193561C DENDAT193561D DE193561DA DE193561C DE 193561 C DE193561 C DE 193561C DE NDAT193561 D DENDAT193561 D DE NDAT193561D DE 193561D A DE193561D A DE 193561DA DE 193561 C DE193561 C DE 193561C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
needles
fold
marks
puncturing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT193561D
Other languages
English (en)
Publication of DE193561C publication Critical patent/DE193561C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/02Gauge pins

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

ben
α l'oti hx-t-nfo.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
™ ΛΙ 193561 KLASSE 15 e. GRUPPE
WILHELM VERBÜNT in DÜLMEN i.W.
für Bogenfalzmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1906 ab.
Die zum genauen Anlegen der Bogen bei den mechanischen Falzvorrichtungen üblichen beweglichen Punkturspitzen, seien es oberhalb des Tisches angebrachte, seien es die Tischplatte jeweilig von unten durchdringende Nadeln, mit denen beim Druck der Bogen angebrachte Punkturmarken von Hand zur Übereinstimmung gebracht werden, haben, nach Art ihrer Stellung zwei Nachteile. Die ίο am Umfang des Bogens außerhalb des Beschnittes in einer Parallelen , zum ersten Bruch angebrachten Marken erhalten beim Auflegen auf die Punkturnadeln regelmäßig mehr oder weniger Spiel. Dem dadurch bedingten Verschiebungswinkel entspricht bei der Einseitigkeit .der Anlage die denkbar größte Verrückung des Bogens auf der gegenüberliegenden Seite. Weiterhin ist diese Art.1 der Anbringung der Marken natürlich von der Bogengröße oder dem Format abhängig, entsprechend der Bedingung, daß die Marken nicht in den Druck fallen dürfen und in bestimmtem Abstande von demselben angeordnet sein müssen. Da die Falzmaas schinen Bogen von verschiedener Größe falzen sollen, so müssen die Punkturnadeln eine zweifache Verschiebbarkeit, einmal bezüglich ihres Abstandes voneinander, das andere Mal bezüglich des Abstandes vom ersten Bruch besitzen. Diese doppelte Verstellbarkeit ist eine weitere Fehlerquelle, deren Einfluß sich mit dem Gebrauch steigert. Außerdem sind durch die jeweilige Anpassung beim Wechsel des Formates und auch schon beim Einlegen eines anderen Bogens wesentliehe Mehrarbeit und beträchtlicher Zeitaufwand bedingt. Zur Einstellung muß nämlich ein von Hand genau gefalzter Bogen derart in die Vorrichtung eingelegt werden, daß das Falzmesser genau den Bruch trifft. Dann werden die beiden Nadeln der Ober- oder Unterpunktur auf die beim Druck vorgesehenen Marken eingestellt und die Maschine wird in Gang gesetzt. Eine völlig genaue Falzung läßt sich aber erst erzielen, nachdem man mehrere Versuchsbogen durch die Maschine unter stetiger Nachstellung hat laufen lassen.
Wenn sich die beiden erläuterten Fehler vereinigen, so kann, da ja eine Unregelmäßigkeit im ersten Bruch sich beim zweiten und dritten Falzen der Abhängigkeit zufolge entsprechend steigert, eine so starke Versetzung eintreten, daß der Bogen unbrauchbar ist.
Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, diese Anlegemarken schon im Druck so anzuordnen, daß sie völlig genau und für im Format nicht zu sehr voneinander abweichende Bogen unveränderlich an denselben Stellen liegen, und daß weiterhin bei Eintritt von Spiel auf den Punkturnadeln das Mindestmaß der Verschiebungsmöglichkeit gegeben ist. Die Lösung dieser Aufgabe ergab sich, indem man die Marken in der zum ersten Bruch senkrecht laufenden Mittelachse des Bogens anordnete, und zwar die erste so dicht an dem Falzmesser, als aus Sicherheits-
gründen statthaft, die zweite so weit davon entfernt, als der kleinste auf der Maschine zu falzende Bogen zuläßt. Da diese Achse auf der Druckplatte unveränderlich gegeben ist und auf ihre ganze Erstreckung in den Beschnitt fällt, so ist die völlige Genauigkeit und Unabhängigkeit von der Bogengröße in praktischen Grenzen gegeben. Der für die Mindestverschiebung theoretisch am
ίο günstigsten symmetrischen Befestigung auf Punkturnadeln nähert sich die erläuterte praktisch am meisten, da bei eintretendem Spiel auf den Nadeln eine ungefähre Drehung um den Mittelpunkt eintritt, wobei durch den langen Abstand der Marken auch der Verschiebungswinkel möglichst klein gehalten werden kann.
Die Zeichnung zeigt als Erläuterungsbeispiel die gekennzeichnete Anordnung bei einer an sich bekannten Falzmaschine mit Unterpunktur in einer schaubildlichen Darstellung in Fig. i. In Fig. 2 ist die Anbringung der Marken an einem kleinsten durch die Maschine laufenden Bogen dargestellt.
Das in bestimmten Zeitabschnitten auf und nieder gehende Falzmesser α schlägt mit den Nadeln b jeweilig in den auf den Tisch c der Vorrichtung gelegten, durch Anschläge d, e und f zunächst in die ungefähr richtige Lage gebrachten Bogen ein und erzeugt den ersten Bruch durch Einlegen in den Schlitz g der Tischplatte c, wonach zwei darunter liegende Walzen den Bogen fassen, zusammenpressen und fortbefördern. Die in bekannter Weise sich in bestimmter Gesetzmäßigkeit zu dem Falzmesser α bewegende Punkturplatte h ist hier mit ihrer Hauptabmessung senkrecht zu dem Schlitz g angeordnet und trägt die beiden Punkturnadeln i und k. Der Bogen / hat nun im Druck die beiden Marken m und η erhalten, die entweder in Gestalt von Druckpunkten oder kleinen Nadelstichen hergestellt oder als Löcher ausgestanzt sind und beim Anlegen auch das Gefühl unterstützend wirken lassen. Für den als Beispiel gewählten Bogen vom Mindestformat haben die Marken dabei ungefähr die gezeichnete Lage, während bei wachsender Bogengröße die Marke η natürlieh weiter entfernt vom Bogenrande sitzt, ohne daß dadurch für den Betrieb irgendeine Änderung eintritt. Da die Nadeln für die Markierung des Bogens fest an einem Kreuzwinkelsitzen, der sehr leicht und genau in die Druckform eingesetzt werden kann, so ist beim Druck die völlig genaue Einstellung der Punkturen sehr einfach.
Für ganz große Bogen kann man auf der Punkturplatte h eine dritte Punkturnadel in größerer Entfernung von m anbringen und die Nadel η entfernen; eine etwaige Verstellbarkeit der Nadel η würde auch nicht die Fehler der bisherigen Verstellung mit sich bringen. Die in einer Mittelachse des Bogens angebrachten Punkturen haben den weiteren Vorteil, daß der Bogen von den etwa ι cm hohen Punkturnadeln nach beiden Seiten gleichmäßig abfällt, so daß man sofort sieht, in welchem Sinne der Bogen bewegt werden muß, um die Marken und die Punkturnadeln zur Übereinstimmung zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlegevorrichtung mit Punkturnadeln für beim Druck angebrachte Punkturmarken für Bogenfalzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Marken (m, n) beim Druck in der zum ersten Falzbruch senkrechten Mittelachse außerhalb des Bereiches der Falzmesserarme, und zwar die erste Marke (m) dicht an dem ersten Falzbruch, die zweite (n) auf derselben Seite des ersten Falzbruches dicht am Rande des zur Verwendung kommenden kleinsten Bogenformats und dementsprechend die Punkturnadeln (i, k) auf einer senkrecht zum ersten Falz angeordneten Punkturplatte (h) angebracht werden, zum Zwecke, das Anlegen verschieden großer Bogen ohne Verstellung der Punkturnadeln zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT193561D Active DE193561C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE193561C (de)

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