[go: up one dir, main page]

DE1934497C - Verfahren zum Einnahen von Reißver Schlüssen in Bezüge - Google Patents

Verfahren zum Einnahen von Reißver Schlüssen in Bezüge

Info

Publication number
DE1934497C
DE1934497C DE1934497C DE 1934497 C DE1934497 C DE 1934497C DE 1934497 C DE1934497 C DE 1934497C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing
fabric
covers
sewn
doubled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Opti Holding AG, Glarus (Schweiz)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einnähen von Reißverschlüssen in Bezüge, insbesondere Bettbpzüge und Kissenbezüge, wobtl die Stoffbahn, aus d-jr der Bezug gebildet wird, um eine Faltkante gedoppelt und an die beiden freien Kanten der unteren und oberen Lage der gedoppelten Stoffbahn je eines der Reißverschlußtragbänder angenäht wird, und wobei zunächst die vorgezogene freie Kante der oberen Lage nach oben mit einem einfachen oder mehrfachen Umschlag versehen wird und auf diesen Umschlag ein Reißverschlußtragband aufgelegt wird, welches mit dem Umschlag durch eine Nähnaht verbunden wird.
Bei einem bekannten Verfahren der genannten Art (vgl. USA.-Patentschrift 2 078 874) wird die um eine Faltkante gedoppelte Stoffbahn an ihren freien Kanten zunächst derart mit einer Hilfsnaht vernäht, daß sich die freien Kanten um diese Hilfsnaht zurückschlagen lassen. Einer der Umschläge wird dabei nur so weit zurückgeschlagen, daß er gegenüber dem anderen vorsteht. Auf den vorstehenden Umschlag wird ein Tragband des Reißverschlusses aufgelegt und aufgenäht. Zum Annähen des anderen Tragbandes an der anderen freien Kante wird die gedoppelte Stoffbahn gewendet und nachfolgend schlauchförmig ausgebildet. Nach dem Vernähen des zweiten Tragbandes wird die Hilfsnaht wieder aufgetrennt. Bei dieser bekannten Verfahrensweise ist nachteilig, daß einerseits mit einer Hilfsnaht gearbeitet werden muß und andererseits zwischen den Nähvorgängen ein Wenden der gedoppelten Stoffbahn sowie eine schlauchförmige Ausbildung des Bezuges erforderlich ist. Für eine Serienfertigung ist diese umständliche Arbeitsweise wenig geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe j:ugrunde, ein Verfahren zum Einnähen von Reißverschlüssen in Bezüge anzugeben, welches sich durch Einfachheit auszeichnet und nur lineare Bewegungen der gedoppelten Stoffbahn erforderlich macht. Das erfindungsgemäße Verfahren soll daher insbesondere für die St'ienfertigung geeignet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungs|;emüß bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß anschließend die freie Kante der unteren Lage der Stoffbahn bis unter das andere Reißverschlußtragband vorgezogen und darauf das andere Tragband aufgenäht wird, wobei der fertige Bezug, nach Herstellung der übrigen Nähnähte, gewendet wird.
Am einfachsten arbeitet man zur Verwirklichung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit zwei hintereinander angeordneten Nähmaschinen, deren erste die erste, deren zwe'te die zweite der beschriebenen
ic Nähnähte erstellt, wobei die gedoppelte Stoffbahn linear von Nähmaschine zu Nähmaschine weiterbewegt werden kann, z. B. auf. einem Arbeitstisch, der die beiden hintereinander angeordneten Nähmaschinen verbindet. Es liegt im Rahmen des erfindungs-
IS gemäßen Verfahrens, auch nur mit einer einzigen Nähmaschine zu arbeiten, wobei dann die gedoppelte Stoffbahn zur Erstellung der beschriebenen Nähnähte linear hin und her bewegt wird. Die Reißverschlüsse können sowohl von der sogenannten An-
ao fangs- und Öffnungsseite her als auch von der Endseite her eingenäht werden, bevorzugt erfolgt das Einnähen der Reibverschlüsse im Rahmen des ererfindungsgemäßen Verfahrens im gekuppelten Zustand der Reißverschlüsse. Selbstverständlich kann
as auch die freie Kante der unteren Lage der Stoffbahn vor dem Vernähen mit dem Reißverschlußtragband mit einem einfachen oder mehrfachen Umschlag versehen werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß während des Einnähens des Reißverschlusses kein Wenden der gedoppelten Stoffbahn oder Nähen auf einen Schlauch erforderlich ist. Da nur lineare Bewegungen der ^doppelten Stoffbahn vorgenommen werden müssen, ist das erfindungsgemäße Verfahren hervorragend für die Serienfertigung geeignet.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt in schematischer Darstellung
F i g. 1 den ersten Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fi g. 2 den zweiten Verfahrensschritt und
F i g. 3 den eingenähten Reißverschluß im fertigen Bezug, den Bezug quer zur Richtung des Reißverschlusses aufgeschnitten.
Man entnimmt aus den Figuren unmittelbar, daß im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Einnähen von Reißverschlüssen 1 in Bezüge, insbesondere Bettbezüge und Kissenbezüge, zunächst die Stoffbahn 2, aus der der Bezug gebildet wird, um eine Faltkante 3 od. dgl. gedoppelt wird, wobei an die beiden freien Kanten 4, 5 je eines der Reißverschlußtragbänder 6, 7 angenäht wird. Dabei (vgl.
Fig. 1) wird so vorgegangen, daß zunächst auf die vorgezogene freie Kante 4 der oberen Lage der gedoppelten Stoffbahn 2 ein Reißverschlußtragband 6 aufgelegt wird. Dieses Reißverschlußtragband 6 wird mit dieser Kante 4 durch eine Nähnaht 8 verbunden.
Danach (vgl. F i g. 2) wird die freie Kante 5 der unleren Lage der Stoffbahn 2 bis unter das andere Reißverschlußtragband 7 vorgezogen und auf den so vorgezogenen Rand 5 das andere Tragband 7 aufgenäht. Der fertige Bezug, der in Richtung der Linie 9 noch Längsnähte erhält, wird dann gewendet, um in den gebrauchsfertigen Zustand gebracht zu werden. Das zeigt Fi g. 3 im aufgeschnittenen Zustand.
Im übrigen zeigen alle Figuren, daß vor dem Auf-
nähen der Reißverschlußtragbänder 6,7 die freien Kanten 4,5 der Stoffbahn 2 nach oben mit einem mehrfachen Umschlag 10 versehen worden sind. Dabei ist die freie Kante 5 der unteren Stoffbahn mit einem doppelten Umschlag 14 in der Breite des Reißverschlusses aus Tragbändern 6,7 plus Verschlußgliederreihen 11,12 versehen, so daß im Ergebnis der fertig eingenähte Reißverschluß abgedeckt ist, wie es die Fig. 3 andeutet. Die Zuordnung der Fig. 1 bis 3 in der Zeichnung macht es unmittelbar deutlich, daß mit zwei hintereinander angeordneten Nähmaschinen bei linearer Transportbewegung der gedoppelten Stoffbahn in Richtung des Pfeiles 13 das erfindungsgemäße Verfahren verwirklicht werden kann, ohne daß dabei eine besondere Handhabung der gedopp.M ten Stoffbahnen 2 erforderlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Einnähen von Reißverschlüssen in Bezüge, insbesondere Bettbezüge und Kissenbezüge, wobei die Stoffbahn, aus der der Bezug gebildet wird, um eine Faltkante gedoppelt und an die beiden freien Kanten der unteren und oberen Lage der gedoppelten Stoffbahn je eines der Reißverschlußtragbänder angenäht wird und wobei zunächst die vorgezogene freie Kante der oberen Lage nach oben mit einem einfachen oder mehrfachen Umschlag versehen wird und auf diesen Umschlag ein Reißverschlußtragband aufgelegt wird welches mit dem Umschlag durch eine Nähnaht verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend die freie Kante der unteren Lage der Stoffbahn bis unter das andere Reißverschlußtragband vorgezogen und darauf das andere Tragband aufgenäht wird.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2065225C3 (de) Kettengewirktes Tragbandpaar für Reißverschlüsse mit Verschlußgliedern. Ausscheidung aus: 2016139
DE2317121C3 (de) Verdeckter Reißverschluß
DE1934497C (de) Verfahren zum Einnahen von Reißver Schlüssen in Bezüge
DE1953870C (de) Verfahren zum Einnahen von Reißver Schlüssen in Bezüge
CH405057A (de) Tragtasche und Verfahren zu deren Herstellung
DE1660924A1 (de) Verfahren zur Herstellung von aufgesetzten Taschen an Bekleidungsstuecken
CH651186A5 (de) Verfahren zum montieren von konfektionierten stoffteilen an einen weiteren stoffteil.
DE3208229C2 (de) Verfahren zum Annähen eines Reißverschlusses im Zuge der Herstellung eines Schlafsacks
DE1934497A1 (de) Verfahren zum Einnaehen von Reissverschluessen in Bezuege
DE1172067B (de) Verfahren zur Anbringung von beidseitigen gefalteten doppellagigen Abdeckstreifen entlang der Gliederreihe eines Reissverschlusses und nach diesem Verfahren hergestellter Reissverschluss
DE1934497B (de) Verfahren zum Einnähen von Reißverschlüssen in Bezüge
DE1953870B (de) Verfahren zum Einnähen von Reißverschlüssen in Bezüge
DE2521971C3 (de) Spannbettuch
DE601803C (de) Verfahren zur Herstellung eingefasster Knopfloecher und eingefasstes Knopfloch
DE936261C (de) Bekleidungsstueck, insbesondere Oberhemd, mit ausschliesslich mittels Zungenverbindungen auswechselbar befestigten Kragen und Manschetten und Verfahren zur Herstellung der Zungen
DE2200689A1 (de) Hosenschlitz
DE2622776C3 (de) Reißverschluß
DE2340607C2 (de) Verfahren zum Anbringen von Halsausschnittansetzteilen an Kleidungsstücken mit oder ohne Ärmel
DE449417C (de) Umwendbares Oberhemd mit Kragen
DE2143847C2 (de) Verfahren zum Anbringen von Zubehörteilen in Höhe des Halsbundes von Kleidungsstücken während der Herstellung derselben
DE897081C (de) Sporthemd oder aehnliches Kleidungsstueck sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE1901131A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einnaehen von Reissverschluessen
DE2001659A1 (de) Slip und Verfahren zu seiner Herstellung
DE7429199U (de) Vorrichtung zum Einnähen eines verdeckten Reißverschlußbandes
DE1928256U (de) Reissverschlusskette in fortlaufender laenge.