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DE1932152U - Doppeldrahtzwirnspindel. - Google Patents

Doppeldrahtzwirnspindel.

Info

Publication number
DE1932152U
DE1932152U DE1962B0048357 DEB0048357U DE1932152U DE 1932152 U DE1932152 U DE 1932152U DE 1962B0048357 DE1962B0048357 DE 1962B0048357 DE B0048357 U DEB0048357 U DE B0048357U DE 1932152 U DE1932152 U DE 1932152U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spindle
balloon
jacket
twisting spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962B0048357
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority to DE1962B0048357 priority Critical patent/DE1932152U/de
Publication of DE1932152U publication Critical patent/DE1932152U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/86Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
    • D01H7/866Means to facilitate the unwinding of yarn

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

P.A. 656 18Hd. 1265
Pos. Bag, 522 Gm
Doppeldrahtzwirnspindel
Banner Maschinenfabrik Aktiengesellschaft . Wuppert al-Oberbarraen
Dio Neuerung bezieht sich auf eine Doppeldrahtzwirnspindel mit einem den Fadenballon außen umgebenden bzw· begrenzenden Mantel, welcher im wesentlichen zylindrisch gestaltet ist.
?adenballonbegrenzungsmäntel sind als solche in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, solche Begrenzungsmäntel nach unten über die umlaufende Speicherscheibe hinaus zu verlängern und das untere Mantelende nach innen zu verjüngen.
Beim Spinnen von Fäden aus Fasern endlicher Länge, beispielsweise Baumwolle oder Wolle, und bei deren mechanischer Weiterbeaandlung tritt bekanntlich Faserflug auf, der zur starken Verstaubung und Verschmutzung der Betriebseinrichtungen und Erzeugnisse sowie zur unerwünschten Belästigung des Bedienungspersonals führt. Es sind deshalb bereits die verschiedensten Maßnahmen vorgeschlagen worden, welche die Entstehung des Faserfluges und dessen Umherwirbeln im Raum hemmen bzw. die da/on betroffenen Maschinenteile, insbesondere Getriebe, Weilen und deren Lager abdecken und schützen oder die Flug- und Staubablagerungen durch Abblasen periodisch oder fortlaufend beseitigen sollen.
Häufig hat man bisher allein deshalb gezögert, Doppeldrahtzwirnspindeln für die Herstellung von Zwirnen oder Mehrfachzwirnen aus Fäden endlicher Faserlänge, wie Baumwolle oder Wolle, zu verwenden* weil der dort gebildete Fadenballon und der von diesem erzeugte Luftstrom den Faserflug in erhöhtem MaBe begünstigt
.2- RA. 6 5 618 k * 1 5^2J W. 522
und die sonst üblichen Schutzmaßnahmen hier nicht ausreichen oder den Zwirnvorgang stören oder wesentliche konstruktive Veränderungen im Aufbau der Doppeldrahtzwirnmaschine erfordern.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Mangel zu beseitigen. Sie geht dabei von der Erkenntnis aus, daß der Faserflug bei Doppeldrahtzwirnspindeln in erhöhtem Maße im Bereich des Fadenballons gebildet wird und, sofern dieser außen von einem Mantel umgeben ist, durch den Luftstrom im Inneren desselben in unkontrollierbare Bewegung versetzt wird, und daß es nunmehr darauf ankommt, die vorhandene, durch den Fadenballon und die umlaufenden Spindelteile erzeugte Luftströmung nutzbar zu machen und zur Abführung des Faserfluges in bestimmte Bahnen zu lenken. Entsprechende Untersuchungen haben gezeigt, daß durch den Ringspalt zwischen der Lieferspule und dem Mantel von Doppeldrahtzwirnspindeln üblicher Bauart und üblicher Spindeldrehzahlen Je nach Fadenstärke 5 bis 4 cbm Luft in der Minute in der Fadenlaufrichtung hindurchströmen, wobei die Strömungsgeschwindigkeit von der Weite der Austrittsöffnung abhängig ist*
Neuerungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, den Mantelkörper ar seinem dem Fadenaustritt benachbarten Ende im ganzen oder Über einen Teil seines Umfanges als die Luft führender Krümmer mit einer seitlich gerichteten, im Winkel zur Spindelachse stehenden Luftaustrittsöffnung auszubilden, wobei dieser Krümmer eine in Verlängerung der Spindelachse angeordnete öffnung oder Ausnehmung für den Durchgang des aus dem Fadenballon austretenden Fadens besitzt. Der Krümmer kann mit dem .Mantel fest verbunden ^'W. mit diesem aus einem Stück hergestellt oder als besonderes, lösbares Aufsteckteil ausgebildet sein. Zwecks Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit beim Austritt des umgelenkten Luftstromes aus dem Krümmer kann die lichte Weite desselben zu seinem Ende hin abnehmen und die Mündung einen beliebigen Querschnitt aufweisen. Der Krümmer ist so gestaltet, daß er den Luftstrom, welcher größtenteils in einer steilen Wendel
Pos. Bag. 522 Gm
vom anderen Ende des Mantels her zu ihm gelangt, umlenkt und hierbei weitgehend zusammenfaßt, indem er ihn beispielsweise radial zur Seite auf eine bestimmte Auffangstelle hin richtet, welche als Sammelkanal oder Auffangbehälter ausgebildet sein kann und nicht unmittelbar an den Krümmer angeschlossen zu sein braucht. Zur Erhöhung der Intensität des Luftstromes kann der Mantelkörper an seinem dem Spindelwirtel benachbarten Ende so weit verlängert sein, daß er die umlaufende Speicherscheibe umgibt und bis nahe an den Wirtel oder Antriebsriemen heranreicht, wobei er ggf. nach innen zu einem ringförmigen oder kegelstumpfartigen Boden umgebördelt ist.
Durch die Lenkung des bei Doppeldrahtzwirnspindeln an sich vorhandenen und leicht aktivierbaren Luftstromes läßt sich der Faserflug ohne weiteres aus dem gefährdeten Bereich des Fadenballons abführen. Ein besonderer Vorteil ist darin zu erblicken, daß der im Luftstrom mitgeführte Faserflug ohne spezielle Leitungskanäle allein durch die Lenkung des Luftstromes auf eine vorbestimmbare eng umrissene Stelle gezielt geschossen werden kann. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil es bei* Doppeldraht-Zwirnmaschinen üblicher Bauart wegen der engen Teilung schwierig ist, besondere Leitungen an jedem Ballonbegrenzungsmantel anzuschließen, ganz abgesehen davon, daß hierdurch die Handhabung beim Anlegen und Spulenwechsel erschwert werden würde.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Neuerung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig, 1 eine Doppeldrahtzwirnspindel mit Ballonbegrenzungsmantel und aufgestecktem Krümmerteil,
Flg. 2 desgleichen in anderer Ausführung,
Pos. Bag. 522 4 -
Fig. 3 einen Ballonbegrenzungsmantel mit kragenartig angesetztem Krümmer.
Gemäß Fig. 1 ist die Doppeldrahtzwirnspindel 1 von an sich üblichem Aufbau mit einem den Fadenballon 2 außen begrenzenden zylindrischen Mantel 5 ausgestattet, welcher ggf. teilbar bzw. zum Zwecke der Spindelbedienung zur Hälfte nach unten oder seitlich abklappbar eingerichtet sein kann und mit seinem dem Spindelwirtel 4 benachbarten Ende über die Speicherscheibe 5 reicht, wobei er nach innen zu einem ringförmigen Boden 6 umgebördelt ist. Am oberen Ende des·Mantels ist auf diesen die Krümmerhaube 7 aufgesteckt, welche über einen größeren Teil des Mantelumfanges reicht und eine öffnung 8 für den Durchgang des Fadens besitzt.
Die während des Betriebes durch den Ringspalt 9 zwischen der oder den Lieferspulen 10bzw. dem diese umgebenden Schutzkorb 11 und dem Mantel j5 in einer steilen Wendel zum Ausgang des Fadens aus dem Mantel strömende und etwaigen Faserflug mit sich führende Luft wird durch die Krümmerhaube umgelenkt und zusammengefaßt und gerichtet aus der seitlichen Haubenöffnung 12 ausgestoßen, wobei die im Bereich dieser öffnung noch axial aus dem Mantel heranströmende Luft nebst mitgeführtem Faserflug vom Hauptstrom mitgerissen wird.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Anordnung, bei welcher die Haube mit einem Ausstoßstutzen 15 ausgestattet ist, welcher beispielsweise in Richtung auf einen Auffangbehälter weist.
Fig. 3 zeigt schließlich eine Anordnung, bei welcher der Mantel J3 einen kragenartigen Ansatz 14 besitzt, der als Krümmer ausgebildet ist. Der vordere Teil 15 des Mantels ist nach Art einer Klappe abschwenkbar ausgebildet.
- 5-

Claims (1)

  1. -5- Γ.H. O 3 O I ö 4 * fmlW-B- 522 Gm
    Schutzansprüche
    i» Doppeldrahtzwirnspindel mit einem den Fadenballon außen umgebenden bzw. begrenzenden Mantel, welcher im wesentlichen zylindrisch gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelkörper an seinem dem Fadenaustritt aus dem Ballon benachbarten Ende im ganzen oder über einen Teil seines Umfangs als die Luft führender Krümmer mit einer seitlich gerichteten, im Winkel zur Spindelachse stehenden Luftaustrittsöffnung ausgebildet ist, wobei dieser Krümmer eine in Verlängerung der Spindelachse angeordnete öffnung oder Ausnehmung für den Durchgang des aus dem Fadenballon austretenden Fadens besitzt.
    2. Doppeldrahtzwirnspindel nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet« daß der Krümmer als besonderes, lösbares Aufsteckteil ausgebildet ist.
    5. Doppeldrahtzwirnspindel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite des Krümmers zu dessen Ende hin abnimmt und die Mündung einen beliebigen Querschnitt aufweist.
    4. Doppeldrahtzwirnspindel nach den Ansprüchen 1 bis j5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Richtung des umgelenkten Luftstromes ein Sammelkanal -oder Auffangbehälter vorgesehen ist. '
    5. Doppeldrahtzwirnspindel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelkörper an seinem dem Spindelwirtel benachbarten Ende die umlaufende Speicher- ■
    -6-
    Pos. Bag.
    scheibe umgibt und bis nahe an den Wirtel oder Antriebsriemen heranreicht, wobei er ggf. nach innen zu einem
    ringförmigen oder kegelstumpfartigen Boden umgebördelt ■ι <=+·
    ist.
    Wta«jo8s> Dis» Unterlage (BesehteibunAwiS"SchWonspt^ist die iulettf ainqeieicnie; sie «eicht von der Werf f<i"*a3 eier uiijjiünngtiih sifigsieiehton Unletlnqer« ob. Oie «echitiche SsdsuSunq dei Abweichung 5si tsistof ^spiöfl 9-i Μίί·*Η.;'ϊί1ί cir.sasejs'iäla« Unteiäogsän btfir.<ir-n sic5« in'«Jen Amisokten. Sis kdnnrn jcdr-κ-ίϊί ««r.a Kac «ines r*.«RÄjncÄ Jt«fe7«iDE.«s gsböfeirapfcsj eingesehen werden. Aui Anärcg wenüsn hisrvsn aush fctdwpicn cdsr ve den ebJlehop P»dse» aeltefer» Omslsches fotentoinlti ©Bfe7«wi8Sa(sasietsSeH8.
DE1962B0048357 1962-03-01 1962-03-01 Doppeldrahtzwirnspindel. Expired DE1932152U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1932152U true DE1932152U (de) 1966-02-03

Family

ID=33319606

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DE1962B0048357 Expired DE1932152U (de) 1962-03-01 1962-03-01 Doppeldrahtzwirnspindel.

Country Status (1)

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DE (1) DE1932152U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3543650A1 (de) * 1985-12-11 1987-06-19 Palitex Project Co Gmbh Doppeldraht-zwirnspindel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3543650A1 (de) * 1985-12-11 1987-06-19 Palitex Project Co Gmbh Doppeldraht-zwirnspindel

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