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DE1932141B2 - Verfahren zum Mischen von Druckgasen, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte - Google Patents

Verfahren zum Mischen von Druckgasen, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte

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DE1932141B2
DE1932141B2 DE1932141A DE1932141A DE1932141B2 DE 1932141 B2 DE1932141 B2 DE 1932141B2 DE 1932141 A DE1932141 A DE 1932141A DE 1932141 A DE1932141 A DE 1932141A DE 1932141 B2 DE1932141 B2 DE 1932141B2
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mischen von Druckgasen, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte, bei dem jedes der zu mischenden Gase mit einstellbarem Druck durch je eine verstellbare Drossel in die Mischgasleitung geleitet wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, bei dem in jeder Druckgaszuführungsleitung der zu mischenden Gase je ein verstellbarer Druckminderer und je eine verstellbare Drossel hintereinander eingeschaltet sind.
Es sind bereits unterschiedliche Verfahren und Geräte zum Mischen von Gasströmen bekannt.
Ein Verfahren besteht darin, daß zwei Druckgase je über ein Drosselventil und einen Strömungsmesser in einer gemeinsamen Abgasleitung entspannt werden, \vobei in den Strömungsmessern das Mischungsverhältnis der zu mischenden Gase eingestellt wird. Die;>es Verfahren hat den Nachteil, daß die Strömungsmesser und die Drosselventile fortlaufend überprüft werden müssen. Weiterhin muß sichergestellt sein, daß in den Strömungsmessern stets ein genau bestimmter Druck eingehalten ist, da sonst die Anzeige der Strömungsmesser nicht stimmt. Bei diesem Verfahren muß also ebenfalls das genaue Einhalten eines bestimmten Abgangsdruckes sichergestellt sein.
Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, bei dem zwei Druckgase auf Atmosphärendruck entspannt und mit Hilfe von Kolbenpumpen mit variablen Hubvolumen angesaugt und in die Abgangsleitung gedrückt werden. Dieses Verfahren ist nachteilig, da es einen großen apparativen Aufwand, wie Kolbenpumpen, Antrieb für Kolbenpumpen und Steuerungseiniichtungen. erfordert.
Es ist weiterhin ein Gasmiscngerät zum "ischea zweier Gase bekannt, bei dem die Gase über je einen Druckminderer entspannt und die so entspannten Gase über je eine verstellbare Drosseldüse in ein Gasmischrohr abgeleitet werden. Der Membranraum des einen membrangesteuerten Druckminderers ist mit dem Niederdruckraum eines anderen membrangesteuerten Druckminderers verbunden. Des weiteren steht die Steuermembran dieses anderen Druckminderers auf der anderen Seite unter dem Druck des Gasmischrohres. Bei dieser Vorrichtung erfolgt die Einstellung des Gasmischungsverhältnisses durch
Verstellen der Düsenquerschnitte. Bei diesem Gerät besteht der Nachteil, daß bei einer Veränderung des Druckes im Gasmischrohr sich die Zusammensetzung des Gasgemisches in unkontrollierbarer Weise verändern kann. Dies hat seinen Grund einmal darin, daß die Gasdurchflußmenge durcji eine Düse nicht proportional abhängig vom Druckverhältnis des Vorzum Nachdruck ist. Zum anderen ist die Art der Abhängigkeit der Durchflußmenge vom Druckverhältnis
!wischen Vor- und Nachdruck außerdem auch noch zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Mischungsvon der lichten Weite der Drosseldüse abhängig. Bei Verhältnisses in einem ständig strömenden Gas bedcr bekannten Vorrichtung kann sich bei einer Ver- kannt, der beispielsweise zur Erzeugung sogenannter ttellung der Düsenquerschnitte und der dadurch er- Schulzgasgemische für die Herstellung elektrischer iielten Veränderung in der Gasdurchflußmenge auch 5 Hochvakuumentladeröhren od. dgl. verwendet werden die Möglichkeit einer Druckänderung unmittelbar kann. Die zu mischenden Gase treten je über ein Emliinter der Drossel ergeben, die zu nicht kontrollier- laßventil in einen Raum ein, der im Mittelteil durch baren Auswirkungen auf die Durchflußm.-nge führt. eine Membran getrennt ist, die mit den beweglichen Bei der bekannten Vorrichtung strömen die Gase nur Ventilbauteilen beider Ventile verbunden ist. In d:e mit einem praktisch konstanten Druck zu, die Durch- io Abgasleitung der beiden gebildeten Räume sind einflußmenge läßt sich also nur erhöhen, wenn gleich- stellbare Hähne angebracht. Die Vorrichtung dient zeitig beide Drosseln verstellt werden. In Anbetracht dazu, bei Druckerhöhungen in dem einen Gaszufühder dabei auftretenden unkontrollierbaren Verände- rungsventil dafür zu sorgen, daß der Durchschnittsrungen in der durch die Drosseln jeweils durch- querschnitt des betreffenden Ventils verringert, dafließenden Gasmenge, kann die Durchflußmenge nicht 15 gegen der Durchschnittsquerschnitt des anderen Gasin einfacher Weise bei gleichbleibender Zusammen- Zuführungsventils weiter geöffnet wird. Auf diese »eizung des Gasgemisches geändert werden (dent- Weise soll in den Kammern annähernd gleicher sches Gebrauchsmuster 1 829^553). Druck erzielt werden. Das Mischungsverhältnis kann
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum selbsttätigen durch die Veränderung der Hähne verstellt werden.
Anzeigen des Mischungsverhältnisses von zwei ge- 20 Diese Vorrichtung hat die bereits obenerwähnten
trennt zuströmender" und in einem gemeinsamen Nachteile, daß bei einer Veränderung des Druckes im
Strömungsweg zusammentreffenden Gasen oder Flüs- Gasmischrohr sich die Zusammensetzung des Gas-
sigkeiten bekannt. Dabei ist in einer Mischkammer, gemisches in unkontrollierbarer Weise verändert,
an die der Auslaß angeschlossen ist. ein um einen Außerdem sind die Gasdurchflußmengen durch die
Zapfen drehbar angeordneter, mit Zeiger und Skala 25 Hähne nicht proportional abhängig vom Druckver-
verbundener zweiarmiger Waagebalken vorgesehen. hältnis des Vor- zum Nachdruck (deutsches Patent
An diesem sind zwei Kugelventile gleichen Durch- 871 371).
messers und gleichen Gewichtes angehangen, die sich Es ist weiterhin bekannt, daß bei der Durchflußinnerhalb der kegelförmig sich erweiternden Einlaß- messung kompressibler Medien grundsätzlich zwei rohre für die Gase bzw. Flüssigkeiten befinden. So- 30 Fälle zu unterscheiden sind, einmal die unterkritische lange die Gase in gleichen Mengen in diese Vorrich- bzw. kritische Entspannung und zum anderen die tung einströmen, wirken sie in gleichem Maße auf die überkritische Entspannung. Für die letztere ist we-Kugelventile. Der Waagebalken bleibt in der einge- sentlich, daß für die Durchflußmenge der Gegenstellten waagerechten Lage. Sowie sich jedoch die zu- druck keine Rolle spielt (Hengstenberg, strömenden Gasmengen ändern, kippt der Waage- 35 Sturm, Winkler, »Messen und Regeln in der balken nach der einen oder anderen Seite. Das Gerät chemischen Technik«, Berlin 1957, S 216 bis 219). dient nur zum Anzeigen, jedoch nicht zum selbst- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein tätigen Regeln (deutsches Patent 337 2Sj). Gasgemischverfahren und eine Vorrichtung zur
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Regeln eines Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, das Gemisches aus zwei Gasen bekannt, bei dem in den 40 unter Vermeidung der geschilderten Nachteile mit Zuführungsleitungen je ein Druckregler bzw. eine einfachen Mitteln die Herstellung eines einwandfrei. Staublende und je eine Drosselklappe angeordnet auf ein bestimmtes Verhältnis eingestellten Gassind. Durch die Druckregler werden die Gase für die gemisches zweier Druckgase gestattet. Außerdem soll Gemischregelung auf gleichen Druck gehalten. Jeder die Erfindung ermöglichen, die Durchflußmenge eines Staublende ist ein Stau- bzw. Durchflußmesser züge- 45 solchen Gasgemisches auf ein gewünschtes Maß mit ordnet, an, dem die Durchflußmenge abgelesen wer- einfachsten Mitteln einzustellen, ohne daß dabei das Jen kann. Weiterhin wird der Differenzdruck zwi- Mischungsverhältnis sich ändert,
sehen den beiden Gasen auf einen Membransteuer- Die Aufgabe wird bei dem eingangs genannten reeler übertragen, der seinerseits zwei Hilfsdruck- Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die regler steuert. Auf der Vordruckseite sind die Hilfs- 50 zu mischenden Gase mit stets im gleichen Druckverdruckregler jeweils durch Leitungen an den Gas- hältnis zueinander stehenden Drücke, die oberhalb leitungen vor den Druckreglern angeschlossen. Mit der kritischen Drücke dieser Gase liegen, durch die ihrem Hinterdruck wirken die Hilfsdruckregler auf Drosseln strömen, deren Widerstandssumme kon- «Jie Kolben von zwei Mengenreglern, die in Form von stant ist.
Drosselkolben ausgebildet sind. Der Membransteuer- 55 Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, regler ist weiterhin mit einem zweiten Waagebalken daß mit einfachen Mitteln ein Gasgemisch eines geverbunden, der mit einem Schiebegewicht versehen wünschten Konzentrationsverhältnisses einwandfrei ist, durch das die Vorspannung des Membransteuer- hergestellt wird und daß sich dieses Konzentrationsreglers geregelt werden kann. Diese Einrichtung dient verhältnis bei Änderung der Gasdurchflußmuage oder zum Einstellen des Gemischverhältnisses eines stan- 6p bei Änderung des Gasdruckes im angeschlossenen dig strömenden Gasgemisches, außerdem kann durch Verbraucher nicht ändert. Dabei wird durch Ändedie Gasgemischmenge durch die Vorbelastung des rung der Drücke vor den Drosseln, wobei jedoch das Membransteuerrsglers geändert werden. Diese Ein- Verhältnis der Gasdrücke stets das gleiche bleibt, die Stellungen sind jedoch nur dann durchzuführen, wenn Durchflußmenge bestimmt. Andererseits wird durch das Gasgemisch praktisch drucklos abströmen kann, 65 eine Verstellung der Drosseln das Mischungsverhältd. h., wenn der Gasdruck auf der Abströmseite sich nis bestimmt, wobei jedoch die Drosseln derart vernichtverändert (deutsches Patent 834 U16). stellbar sind, daß ihre Widerstandssumme konstant
Es ist weiterhin ein Gas- oder Flüssigkeiismischer ist.
Zur Schaffung der eingangs genannten Vorrichtung wird die vorstellende Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckminderer die Gase auf im gleichen Druckverhältnis zueinander stehende, jeweils über dem oberen Druck des jeweiligen kritischen Druckverhältnisses liegendem Druck entspannen und daß die Drosseln gleiche Länge besitzen und derart miteinander verbunden sind, daß die Summe der Drosselquerschnitte konstant ist.
Bei dieser Vorrichtung kann durch eine Vcrsic! lung der Druckminderer deren Hinlerdruck und damit die von der Vorrichtung abgegebene Durchflußmenge eingestellt werden. Dabei werden die Druckminderer so verstellt, daß ihre Hinterdrücke stets im gleichen Druckverhältnis zueinander stehen. Das Mischungsverhältnis der Gase zueinander wird andererseits durch eine Verstellung der Drosseln erreicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße Vorrichtung haben den Vorteil, daß einmal die Durchflußmenge und zum anderen das Mischungsverhältnis wahlweise eingestellt werden können, wobei jede Einstellung unabhängig von der anderen ist. Des weiteren ist die gewählte Einstellung unabhängig von dem Gegendruck i : der Mischgasabgangsleitung.
Eine einfache Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht dabei darin, daß in an sich bekannter Weise die Vorspannung der Steuermembran eines Druckminderers einstellbar ist und daß die Steuermembran des Drurckninderers des anderen Gases vom Hinterdruck des ersten Druckminderers belastet ist.
Bei dieser Auslührungsfo-ίπ besteht der Vorteil, daß zur Einstellung der Drücke vor den Drosseln nur die Verstellung der Vorspannung der Steuermembran des einen Dpjckminderers genügt. Wenn bei dieser Verstellung der Hinterdruck dieses einen Druckminderers verstellt wird, werden dadurch die Hinterdrücke des anderen Druckminderers iin gleichen Verhältnis verstellt. Dabei kann die Vorrichtung so ausgebildet sein, daß zur Verstellung der Vorspannung der Sleuermembran des einen Druckminderers in an sich bekannter Weise eine mit einem Handrad versehene Spindel dient, die mit einer Anzeigevorrichtung \ ersehen ist. Dubei kann die Anzeigevorrichtung in Ga^durchfluß 1 min geeicht sein. Um das Einstellen des gewünschten Mischungsverhältnisses zu erleichtern, können die Verstellspindeln der Drosseln über Zahnräder derart miteinander gekuppelt sein, daß bei einer Verstellung der Querschnitte die Summe der Querschnitte der Drosseln konstant ist und daß die Drossellänge jeder Drossel im gesamten Verstellbereich konstant ist.
Um den Gasstrom einwandfrei absperren und wieder in Gang setzen zu können, ohne daß sich dabei das Gasmischungsverhältnis in der ersten Zeit nach dem Offnen des Absperrventils ändert, können gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung in die Gasleitung zwischen den Druckminderern und den verstellbaren Drosseln gemeinsam betätigte Absperrventile eingeschaltet sein.
Weitcrc Ausgestaltungen der Erfindung sind Gcsensland der Unteransprüche und sind an Hand des Γη der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfühnin!:sbei?p':els erläutert, und zwar zeigt
F i e. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer Anv>xivJ:..n; bei einem Beatmungsgerät.
Im Ausführungsbcispiel ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Zusammenhang mit der Gaszufuhr zu einem Beatmungsgerät dargestellt.
Die beide» miteinander zu mischenden Gase G 1 und G 2 strömen mit einem Druck von beispielsweise 5 atü durch die Leitungen 1 und 2 dem Gerät zu. In die Leitungen sind die Druckminderer 3 und 4 eingeschaltet, dabei ist der Druckminderer 4 verstellbar, d. h., daß dir1 Vorspannung seine: Stcuermembran
ίο mit Hilfe des Handrades 5 stufenlos verstellt werden kann. Das Handrad 5 kann mit einer nicht dargestellten Anzeigevorrichtung versehen sein, die unmittelbar dta Gasdurchfluß in 1 'min anzeigt.
Im Alisführungsbeispiel ist eine andere Anzeigevorrichtung der Durchfiußmenge, und zwar in Form eines an der Niederdruckleitung 6 des Druckminderers 4 angeschlossenen Druckmanometers 8 gewählt, deren '■ ' Ίκ unmittelbar in 1 min geeicht sein kann. Von der Leitung 6 zweigt eine Leitung 7 zur Sicuerkammer des Druckminderers 3 ab, so daß dessen Steuermembran stets mit dem Hinterdruck des Druckminderers 4 belastet ist; dadurch wird erreicht, daß der Hinterdruck in der Leitung 9 des Druckminderers 3 und der Hinterdruck in der Leitung 6 praktisch stets im gleichen Verhältnis zueinander stehen. Im Ausführungsbeispiel ivt davon ausgegangen, daß in den Leitungen 6 und 9 .lic Hinterdrücke gleich eingestellt si:.d und üaß sie zwischen 1,2 und J atu eingestellt werden können.
In beiden Leitungen ist je ein Absperrventil cinge zeichnet, die miteinander zu einem Doppel-Magnet-Ventil 10 verbunden sind. Die Abgangsleitungen 11 und 12 führen zu den verstellbaren Drosseln 13 und 14. Die Drosseln bestehen jeweils aus einem l.;.;:.isehen Ventilsitz 15a, 15/). in die die konischer Ventilbauteile 16 a, 16 b hineinragen. Die Ventile sind so ausgebildet, daß die Bauteile 16 a. 16 ft bei allen möglichen Stellungen der Drossein 13 und 14 stets die Ventilsitze 15 a. 15Z> auf ihrer ganzen Länge durchsetzen, so daß die Länge jeder Drossel über den ganzen Veistelincreich stets die gleiche bleibt. Die Bauteile 16 a 16 ft sind an Verstellspindeln 17 a, 17 Λ befestigt, deren "leichsinnige Gewinde mit Zahn rädern 18 a. 18 b verbunden sind. Diese kämmen mil dem Verstellzahnrad 19, dessen Handrad 20 mil einer nicht dargestellten Anzeigevorrichtung versehen ist. die unmittelbar in Prozent des Mischungsverhäh nisses geeicht sein kann.
Die Bauteile der Drosseln 13 und 14 sind so ansgelegt, daß bei einer Verstellung der Drosseln die Summe des Querschnittes 13 ο der Drossel 13 unc des Querschnittes 14 a der Drossel 14 bei allen ir Frage kommenden Einstellungen konstant ist.
Dies hat zur Folge, daß bei einer Verstellung dci Drosseln zwar das Mischungsverhältnis der Gase zueinander verstellt wird, daß jedoch die eesamtc Durchflußmenge durch die Vorrichtung nicht ccändert wird. Dies gilt auch, wenn der Druck in dci Abgangsleitung 21 sich verändert. In dieser Lcitum mischen sich die ausströmenden Oa^e und werdcr durch den Leitungsteil 22 zum nicht dargestellter Patienten geführt.
Der Druck in der Abgangsleitung 21 kann beispielsweise 100 cm WS betragen, er kann aber auch variieren.
An dem Leitungsteil 22 ist ein Beatmungsdruckmesser 23, ein Sicherheitsventil 24 und einZusatzluftventil 25 angeschlossen. Von der Mischgasleitunc
21 führt eine weitere Leitung 26 über ein Überdruck- liegen, so daß die Druckhöhe in der Abgangsleitung
sicherungsventil 27 zu einer verstellbaren Trigger- 21 keinerlei Einfluß auf das Mischungsverhältnis hat
vorrichtung 28. Bei assistierter Beatmung bewirkt ein Das kritische Druckverhältnis für zweiatomige
Patienten-Unterdruckimpuls in einem kontaktlosen Gase ist
Schalter einen elektrischen Impuls, der zur Steuer- 5 , , > .„„
einheit 29 weitergeleitet wird. Diese gibt den Impuls WiVkrit. 3s Ό>·>Λ·
an^das Doppel-Magnet-Ventil 10. Dieses wird ge- Weg£n des maximalen Beatmungsdruckes von
Bei einer kontrollierten Beatmung kann das Steuer- 2 — '" mu
gerät zur Frequenzeinstellung dienen. Die Frequenz- io „ > ata > 2 08 ata
einstellung erfolgt an dem Handrad 30. Das Verhält- l ~ 0,53 =
Bis der Zeitlänge von Inspirationszeit zur Exspirations- ·
reit kann mit dem Handrad 31 eingestellt werden. .'1- TT«t»„. ^n ■ aa un. -uu
Das Steuergerät wird vom Transformator 32 gespeist. Als Unte^enze ™rd deshalb gewählt
Soweit die Wirkungsweise des Gerätes sich nicht 15 ρ > 1 2 atü
«us den vorstehenden Erläuterungen ohne weiteres 1 = >
ergibt, ist noch ergänzend folgendes hinzuzufügen. Durch eine entsprechende Bemessung und Ausbil-
Der Druck der miteinander zu mischenden Gase G1 dung der Ventilsitze 15 a, 15 b und der beweglichen
und G 2 wird mit Hilfe des Handrades 5 eingestellt, Ventilbauteile 16 α, 16 b ergeben sich Ringspalte 13 a
wobei jedoch das Verhältnis der Druckgase in den 20 und 14 a, deren Querschnittsflächen sich angenähert
Leitungen 11 und 12 stets das gleiche ist. Je höher linear in Abhängigkeit vom Ventilspindelhub ver-
diese Drücke sind, um so höher ist die aus den ändern. Dieser wird durch Drehen des Handrades 2fl
Drosseln ausströmende Menge. Mit dem Handrad 5 eingestellt,
kann also die Durchf.ußmenge reguliert werden. Entsprechend dem Übersetzungsverhältnis dei
Andererseits kann das Mischungsverhältnis der 35 Zahnräder 18 a, 18 b und 19 läßt sich der gesamte Gase mit den Drosseln 13 und 14 einwandfrei regu- gewünschte Konzentrationsbereich, innerhalb dessec liert weiden, da die Gase vor den Drosseln jeweils die Einstellung erfolgen soll, mit einer einzigen Umunter einem Druck oberhalb des kritischen Druckes drehung des Handrades 20 erreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Mischen von Druckgasen, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte, bei dem jedes der zu mischenden Gase mit einstellbarem Druck durch je eine verstellbare Drossel in die Miscigasleitung geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu mischenden Gase (C? 1. G 2) mit stets im gleichen Druckverhältnis zueinander stehenden Drücken, die oberhalb der kritischen Drücke dieser Gase liegen, durch die Drosseln (13,14) strömen, deren Widerstandssumme konstant ist.
2. Gasmischgerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei dem In jeder Druckgaszuführungsleitung der zu mischenden Gase je ein verstellbarer Druckminderer und je eine verstellbare Drossel hintereinander eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckminderer (3, 4) die Gase auf im gleichen Druckverhältnis zueinander stehende, jeweils über dem oberen Druck des jeweiligen kritischen Druckverhältnisses liegendem Drache entspannen und daß die Drosseln (13, 14) gleiche Länge besitzen und derart miteinander verbunden sind, daß die Summe der Drosselquerschnitti (13 a, 14 a) konstant ist.
3. Gasmischgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ir an sich bekannter Weise die Vorspannung der Steuermembran eines di
Druckminderer (4) einstellbar ist und daß die Steuermembran des Druckminderers (3) des anderen Gases mit dem Hinterdruck des ersten Druckminderers (4) belastet ist.
4. Gasmischgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Vorspannung der Steuermembran des ersten Druckminderers (4) in an sich bekannter Weise eine mit einem Handrad (5) versehene Spindel dient, die mit einer Anzeigevorrichtung versehen ist.
5. Gasmischgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet\ daß die Anzeigevorrichtung für den Gasdurchfluß in 1/nin geeicht i:t.
6. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vtrstellspindeln (17 a, 17 b) der Drosseln (13,14) über Zahnräder (18 a, 18 b, 19) derail miteinander gekuppelt sind, daß bei einer Verstellung der Querschnitte (13 α, 14 α) die Summe d<;r Querschnitte der Drosseln (13, 14) konstant ist und daß die Drossellänge jeder Drossel (13, 14) im gesamten Verstellbereich konstant ist.
7. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosseln (13, 14) als Kegelventile (15 a, 15 b, 16 a, 16 b) ausgebildet sind, deren Kegel (16 a, 16 b) an der Verstellspindel (17 a, 17 b) befestigt und derart angeordnet sind, daß die Kegel (16 α, 16 b) im gesamten Verstellbereich die Drosseln (13, 14) auf ihrer gesamten Länge durchsetzen.
8. Gasmiscligerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander gekuppelten Ventilspindeln (17 a, 17 b) mit einem Einstellhandrad (20) und einer Anzeigevorrichtung versehen sind, die in Prozenten des Gasmischungsverhältnisses geeicht ist.
9. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gasleitung (9, 11, 6, 12) zwischen den Druckminderern (3, 4) und den verstellbaren Drosseln (13, 14) gemeinsam betätigte Absperrventile eingeschaltet sind.
10. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 9, zum Einbau in ein Beatmungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsam betätigten Absperrventile (10) als magnetisch gesteuerte Absperrventile ausgebiJdet sind, deren Magnetspulen in den Stromkreis einer in den Atemkreislauf eingebauten Triggervorrichtung eingeschaltet ist.
DE1932141A 1969-06-25 1969-06-25 Verfahren zum Mischen von Druckgasen, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte Expired DE1932141C3 (de)

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