DE1931354A1 - Verfahren zum Mischen von Druckgasen und Gasmischgeraet fuer Druckgase,insbesondere fuer Atmungs- und medizinische Geraete - Google Patents
Verfahren zum Mischen von Druckgasen und Gasmischgeraet fuer Druckgase,insbesondere fuer Atmungs- und medizinische GeraeteInfo
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Description
Drägerwerk
,
Helnr. & Bernh. Präger»
Lübeck . Molsllnger Allee 53/55
Verfahren zum Mischen von Druckgasen und Qasmlschgerät für Druckgase, Insbesondere für Atmungs- und medizinische
Geräte
Es sind Verfahren und Geräte zur Mischung von Gasströmen bekannt. ■
Ein Verfahren besteht darin, daß zwei Druckgase je über ein
Drosselventil und einen Strömungsmesser in einer gemeinsamen Abgasleitung entspannt werden, wobei in den Strömungsmessern
das Mischungsverhältnis der zu mischenden Gase eingestellt wird. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Strömungsmesser
und die Drosselventile fortlaufend überprüft werden müssen. Weiterhin muß sichergestellt sein, daß in den Strömungsmessern
stets ein genau bestimmter Druck eingehalten Jst-, da
sonst die Anzeige der Strömungsmesser nicht stimmt. Bei diesem Verfahren muß also ebenfalls das genaue Einhalten eines bestimmten
Abgangsdrucks sichesgestellt sein. Praktisch kann
dieses Verfahren nur oberhalb einer bestimmten Strömungs-
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geschwindigkeit, nämlich im sogenannten überkritischen Bereich
einwandfrei arbeiten. Dies ist nachteilig, da dieser Bereich
nicht mit Sicherheit und mit einfachen Mitteln einhaltbar ist.
Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, bei dem zwei Druckgase auf Atmosphärendruck entspannt und mit Hilfe von Kolbenpumpen
mit variablen Hubvolumen angesaugt und in die Abgangsleitung gedrückt werden. Dieses Verfahren ist nachteilig, da es einen
großen apparativen Aufwand, wie Kolbenpumpen, Antrieb für Kolbenpumpen und Steuerungseinr±iitungen erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gasmischverfahren
zu schaffen, das unter Vermeidung der geschilderten Nachteile mit einfachen Mitteln die Herstellung eines einwandfrei auf
ein bestimmtes Verhältnis eingestellten Gasgemisches zweier Druckgase gestattet. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Mischen von Gasen in einem vorbestimmten Mischungsverhältnis und besteht darin, daß jedes der zumischenden Gase über je
einen Druckregler, die untereinander derart verbunden sind, daß die Abgangsdrücke der Druckregler in einem einstellbaren
vorbestimmten Verhältnis zueinander stehen (erster Druckverhältnisregler), t» je eine Kammer vorgegebenen oder einstellbaren
Inhalts füllen, worauf nach Unterbrechen des Gasstromes die Gase aus den Kammern über einen zweiten Druckverhältnisregler,de»
auf das gleiche Druckverhältnis wie der erste Druckverhältnisregler eingestellt ist, in die Abgangsleitungen abströmen.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird mit einfachen
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Mitteln ein Gasgemisch eines gewünschten KonzentrationsVerhältnisses einwandfrei hergestellt, da von Jedem der zu mischenden Gase jeweils eine bestimmte Gasmenge abgemessen wird, worauf
nach dem Abströmen der Gase diese sich genau entsprechend dem abgemessenen Mengenverhältnis mischen.
Eine einfache Ausführungsform des Verfahrens besteht dabei darin, daß die Kammern gleiche Volumen haben und daß das Verhältnis der Fülldrücke der zu mischenden Gase entsprechend
dem gewünschten Mischungsverhältnis eingestellt wird. Derart kann in sehr einfacher Weise das Mischungsverhältnis auf das
Jeweils gewünschte eingestellt werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Gasmischgerät für Druckgase zur Durchführung des geschilderten Verfahrens. Das erfindungsgemäße Gasmischgerät zeichnet sich dadurch aus, daß
an die ZufUhrungsleitungen der zu mischenden Gase über einen
Druckverhältnisregler und über je ein erstes Absperrventil jeweils eine Kammer vorgegebenen oder einstellbaren Inhalts
angeschlossen ist und daß diese über je ein zweites Absperrventil und einen weiteren Druckverhältnisregler mit der Gasabgangsleitung verbunden, sind. Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die Kammern während des Füllvorgangs
entsprechend dem einstellbaren Druckverhältnie des Druckverhältniereglers mit den späterhin zu mischenden Gasen gefüllt. Beim
Entleeren der Kammern entspannen sich die Gase über Absperrventile und den Druckverhältnisregler in die Abgangsleitung.
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Das Druckverhältnis beider Druckverhältnisregler ist einstellbar, jedoch ist das Druckverhältnis beider Druckverhältnisregler
bei einem bestimmten Mischungsverhältnis das gleiche. Die Druckverhältnisregler können jeweils vor oder hinter den
Absperrventilen eingeechaltet sein.
Die Erfindung hat sich weiterhin die Aufgabe gestellt, die Vorrichtung so einfach und zweckmäßig wie möglich auszubilden.
Um Wiederholungen zu vermeiden, sind weitere Einzelheiten der Erfindung an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeipiels erläutert. Diese Einzelheiten sind weiterhin Gegenstand der Unteransprüche. Es zeigt
Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau eines erfindungsgemäßen Gerätes,
Fig. 2 und 3 unterschiedliche Bauformen, teilweise in halbperspektivischer Darstellung.
Gemäß dem Aufbau des Gerätes nach Fig. 1 werden periodisch die Kammern 1 und 2 mit vorgegebenen oder einstellbarem
Volumen von den Druckgasen A und B gefüllt und anschließend in den Vorratsbehälter 3 bzw. in die ALgangsleitung 10 entleert.
Während des Füllvorgangs sind die beiden Absperrventile 6 und 7 gesperrt und die Absperrventile k und 5 geöffnet, so
daß die beiden Druckgase A und B über den Druckverhältnisregler 8 in die Kammern 1 und 2 strömen können. Das Verhältnis
der Drücke in den Kammern 1 und 2 ist abhängig von der Einstellung
des Druckverhältnisreglers 8. Nach Schließen der
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Absperrventile 4 und 5 und öffnen" der Absperrventile 6 und 7
beginnt das Entleeren der Kammern über den Druckverhältnisregler
9, der auf das gleiche Druckverhältnis eingestellt sein muß wie der Druckverhältnisregler 8, in den Vorratsbehälter
3 bzw. die Abgangsleitung 10.In der Regel wird nur eine Kammer
auf den Druck in der Abgasleitung entspannt, während die andere
entsprechend dem eingestellten Druckverhältnis einen Restdruck behält.
Bei der in Pig. 2 dargestellten Bauform führen die beiden Druckgasleitungen 11a und 11b, durch die die Gase A und B
zugeleitet werden, zu dem Druckverhältnisregler 12. Dieser besteht aus zwei Gehäusen 13a und 13b mit jeweils den Einlaßöffnungen
I1Ia und l4b, die die Ventilsitze für die beweglichen
Ventilkörper 15a und 15b bilden. Diese sind mit den Steuermembranen l6a und l6b verbunden, die die Druckräume
17a und 17b abschließen.
Von den Druckräumen 17a und 17b führen Leitungen 18a und 18b zu dem Gasverteiler, der die Absperrventile enthält, die hier
als ein Umschaltventil 19 ausgebildet sind.
Das Umschaltventil 19 kann in unterschiedlicher Wei3e ausgebildet
sein und hat die Aufgabe, die Leitungen 18a und 18b entweder gleichzeitig mit den Leitungen 20a und 20b, die zu
zwei Kammern gleichen oder unterschiedlichen Volumens 21a und 21b führen, zu verbinden oder diese Verbindung zu unter-
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brechen und dann die Leitungen 20a and 20b mit den Leitungen
22a und 22b zu verbinden, die über einen weiteren Druckverhältnisregler
23 zum Vorratsbehälter 24 führen.
Im Ausführungsbeispiel ist das Umschaltventil 19 als ein Schieberventil ausgebildet, bei dem jeweils zwischen den Einmündungen
der Leitungen 18a und 18b bzw. 22a und 22b die Einmündungen der Leitungen 20a und 20b liegen. Das Umschaltventil
19 wird durch die Steuerstange 25 gesteuert, auf der die Absperrscheiben 26, 27, 28 und 29 befestigt sind. In der dargestellten
Lage sind die Leitungen l8a und l8b mit den Leitungen 20a und 20b verbunden. Wenn die Steuerstange 25 in die andere
Endlage bewegt wird, sind die Leitungen 20a und 20b mit den Leitungen 22a und 22b verbunden.
Die beiden Membranen l6a und 16b des Druckverhältnisreglers
12 sind über eine Wippe 30 miteinander verbunden, deren Lager
31 in Richtung des Doppelpfeils 32 verschiebbar ist. Dadurch läßt sich das Verhältnis.der Hebelarme 1. und Ip verändern
und so das Druckverhältnis in den Druckräumen 17a und 17b einstellen. Die Membranen, l6a und 16b, die von der einen Seite
mit fiom Gasdruck aus den Druckräumen 17a und 17b beaufschlagt
werden, sind von der anderen Seite mit einem beliebigen, aber konstanten Druck, z. B. Atmosphärendruck, beaufschlagt. Das
Druckverhältnis in den Druckräumen 17a und 17b stellt sich
nach folgender Gleichung ein.
Gleichung 1: I1(P4 - Pconst) ■ I2(Pg "
Gleichung 1: I1(P4 - Pconst) ■ I2(Pg "
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Da das Lager 31 über ein Verbindungsstück 35 mit dem Lager
34 verbunden ist, erfolgt in beiden Druckverhältnisreglern
12 und 23 eine gleiche Einstellung des Druckverhältnisses. Die Stellung des Verbindungsstückes 33 wird mit einem Zeiger
35 auf einer Skala 36 angezeigt und läßt die Einstellung des
Druckverhältnisses beider Druckverhältniseinsteller 12 und
23 erkennen.
Die Wippe 37 mit dem Lager 3^ verbindet die Steuermembranen
38a und 38b, an den die beweglichen Ventilkörper 39a und 39b befestigt sind. Diese Ventilkörper arbeiten in den Ventilsitzen
der Auslaßöffnungen 40a und 1IOb der Gehäuse 4la und
1IIb. Die Druckräume der Gehäuse 1IIa und 1IIb sind irft den
Leitungen 22a und 22b, die Auslaßöffnungen 1IOa und 1IOb sind
über die Abgasleitungen 42a und 42b mit dem Vorratsbehälter
24 verbunden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
In der gezeichneten Stellung des Umschaltventils 19 strömen
die DRuckgase A und B über die Leitungen lla und 11b durch
die Finlaßöffnungen l4a und l4b in die Druckräume der Gehäuse
17a und 17b, dann weiter über die Leitungen 18a und 18b durch das Umschaltventil 19 und über die Leitungen 20a und 20b in
die Kammern 21a und 21b. Der Enddruck in den Kammern 21a und 21b bildet sich nach der Gleichung 1. Nach dem Füllen der
Kammern 21a und 21b können diese nach Umschalten ües Umschalt-
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ventils 19 in den Vorratsbehälter- 24 entleert werden. Die
Entleerung erfolgt über die Leitungen 20a und 20b, das Umschaltventil 19, dfe Leitungen 22a und 22b, die Druckräume
der Gehäuse 4la und 4Ib, die Auslaßöffnungen 40a und 40b
und die Leitungen 42a und 42b. Auch während der Entleerung erfüllt der Druckverhältnisregler 23 für die Kammern 21a und
21b die. (Seichung 1.
Das Umschalten des Umschaltventils 19 kann zeitabhängig erfolgen
und beispielsweise in Abhängigkeit, von einem Zeitgeber gesteuert werden. Das Umschaltventil 19 kann aber auch in
Abhängigkeit von dem Druck in den Kammern 21a und 21b oder
von dem Druck im Vorratsbehälter 24 oder anderen Steuergrößen gesteuert werden./Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform
unterscheidet sich von der nach Fig. 2 zunächst dadurch, daß die beiden Druckverhältniseinsteller 12 und 23 sowie das
Umschaltventil 19 zu einem Gerät verbunden sind.
Die beiden Druckgasleitungen 43a und 4Jb, durch die'die Gase
A und B geführt werden, führen zu den Einlaßöffnungen 44a und
44b der Gehäuse 45a und 45b, die die Ventilsitze für die beiden durch die Federn 63a und 63b belasteten Ventilkörper
46a und 46b bilden. Die Auslaßöffnungen 47a und 47b in den Membranen 48a und 48b, die Ventilsitze der mit den Ventilkörpem46a
und 46b fest verbundenen weiteren Ventilkörper 46c und 46d sind über die Leitungen 49a und 49b mit dem
Vorratsbehälter 50 verbunden. Die beiden Druckräume 51a und
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51b der Gehäuse 45a und 45b sind über die Leitungen 52a und
52b mit den beiden Kammern von vorgegebenem oder einstellbarem Volumen 53a und 53b verbunden. Die beiden Doppelmembranen,
bestehend aus Jeweils den Membranen 48a und 48b und den Membranen 54a und 54b verbunden durch die Zwischenstege 55a und
55b, sind über eine Wippe 56 miteinander verbunden. Die Wippe
56 hat einen in der Pfeilrichtung 57 verstellbaren Lagerpunkt
58, der abhängig von der Kraft auf diesen Lagerpunkt - hervorgerufen von den Differenzdrücken auf den Doppelmembranen 48a,
54a und 48b, 54b - zwei in Pfeilrichtung 59 fixierte Endlagen einnehmen kann. Bei der Bauform nach Fig. 3 wird dies dadurch
erreicht, daß der Lagerpunkt 58 sich gegen einen torsionssteifen Hebel 60 abstützt. Dieser Hebel 60 ist mit einer
Eisenbrücke 6i verbunden, die von einem Magneten 62 in die
untere Endlage gezogen wird. Die obere Endlage wird hier durch den Anschlag 64 gebildet.
Dfe Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: In der in der Fig. 3 gezeichneten Stellung des Hebels 60
strömen die Druckgase A und B über die Leitungen 43a und 43b
durch die Einlaßöffnungen 44a und 44b in die Druckräume 51a
und 5"'b, dann weiter über die Leitungen 52a und 52b in die
Kammern 53a und 53b. Während des Füllvorganges stellt sich zu Jeder Zeit das Druckverhältnis in den Kammern 53a und 53b nach
der Gleichung 1 ein. übersteigt die Summe der Kräfte, hervorgerufen
durch die Differenzdrücke an den Doppelmembranen 48a, 54a und 48b, 54b die Haltekraft des Magneten 62, so wird der
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Hebel 60 in Richtung des Pfeils 59 in die obere Endlage gedrückt.
In dieser Stellung sind die Einlaßöffnungen Ma und 44b durch
die mit den Federn 63a und 63b belastenden Ventilkörper 46a
und 46b geschlossen. Durch die gleichzeitig geöffneten Auslaßöffnungen 47a und 47b können sich die Druckgase aus den Kammern
53a und 53b über die Leitungen 52a und 52b, die Druckräume 51a
und 51b, die Auslaßöffnungen 47a und 47b und über die Leitungen 49a und 49b in dan Vorratsbehälter 50 entspannen. Auch während
der Entleerung ist zu Jeder Zeit das Druckverhältnis in den Kammern 53a und 53b entsprechend der Gleichung 1 erfüllt- Ist
die Summe der Kräfte, hervorgerufen durch die Differenzdrücke an den Doppelmembranen 48a, 54a und 48b, 54b kleiner als die
Haltekraft des Magneten 62, so wird der Hebel 60 In Richtung des Pfeils 59 in die untere Endlage gedrückt, und es beginnt
ein neuer Füllvorgang.
Die Fig. 4 zeigt eine vereinfachte Abänderung des Auaführungsbelspiels
nach Fig. 3. In Abänderung zur FIg, 3 sind die Doppelmembranen
48a, 54a und 48b, 54b jetzt Elnfachni-jmbranen 65a und
65b, in denen die Auslaßöffnungen 66a und 66b bei der Entleerung
der Kammern 67a und 67b die Gase aus diesen Kammern in den Raum
68 üljr die Leitung 69 in den Vorratsbehälter 70 gelangen lassen.
Das genaue Druckverhältnis nach Gleichung l wird aber nur erfüllt,
wenn der Gegendruck auf den Membranen 65a und 65b konstant ist. Durch geeignete Dimensionierung des Gerätes ist
daher zu sorgen, daß der Gegendruck auf den Membranen 65a und 65b beim Füllen und Entleeren praktisch konstant bleibt.
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BAD ORIGINAL
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Claims (1)
- -Ii-Patentansprüche!.^Verfahren zum Mischen von zwei Gasen in einem vorbestimmten Mischungsverhältnis, dadurch gekennzeichnet, daß Jedes der zu mischenden Druckgase (A, B) über Je einen Druckregler, die miteinander derart verbunden sind, daß die Abgangsdrücke der Druckregler in einem einstellbaren vorbestimmten Verhältnis zueinander stehen (erster Druckverhältnisregler (8) ), in Je eine Kammer (1, 2) vorgegebenen oder einstellbaren Inhalts (1, 2) einströmen, worauf nach Unterbrechen des Gasstromes die Gase aus den Kammern (1, 2) über einen zweiten Druckverhältnisregler (9), der auf das gleiche Druckverhältnis wie der erste Druckverhältnisregler (8) eingestellt ist, in die Abgasleitung (10) abströmen.2. Gasmischgerät für Druckgase zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, insbesondere für AtmungBgeräte und medizinische Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß an die Zufuhr ungs leitungen der zu mischenden Gase (A, B) über einen Druckverhältnisregler (8) und Über Je ein er3tes Absperrventil (iJ, 5) Jeweils eine Kammer (1, 2) vorgegebenen oder einstellbaren Inhalts angeschlossen ist und daß diese über Je ein zweites Absperrventil (6, 7) und einen weiteren Druckverhältnisregler (9) mit der Gasabgangsleitung (10) verbunden sind.3. Gasmischgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Absperrventile (Ί, 5) vor oder nach dem Druckverhaltnisredpi«g(|> oind« d^gzweiten Absperrventile(6, 7) vor oder nach dem
Druckverhältnisregler (9) angeordnet sind.i. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gasabgangsleitung (10) ein Vorratsbehälter (3) angeordnet ist.5. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (.1, 2) gleiche Volumina haben und daß das eingestellte Druckverhältnis direkt proportional zum Mischungsverhältnis steht.6. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die in den Zufuhrungsleitungen (i8a, l8b) und die in den Abgangsleitungen (22a, 22b) der zu füllenden Kammern (21a, 21b) angeordneten Absperrventile als ein Umschaltventil (19) ausgebildet sind.* Gasmischgerät nach Anspruch 1 blu 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Zuführungsleitungen (l8a, 18b) und die in die Abgangsleitungen (22a, 22b) der Kammern (21a, 21b) eingeschalteten Absperrventile bzw. die zu einem Umschalt-V'-til (19) vereinigten Absperrventile durch ein Zeitglied wechselweise geöffnet bzw. geschlossen oder umgeschaltet werden.8. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, daß die in die Zuführungsleitungen (18a, 18b) und die in die Abgangsleitungen (22a, 22b) der Kammern (21a, 21b)009852/1289BADeingeschalteten Absperrventile bzw. die zu einem Umschaltventil (19) vereinigten Absperrventile mit Hilfe eines von dem Druck im Vorratsbehälter (24) oder von dem Druck in den Kammern (21a, 21b) oder von anderen Steuergrößen beeinflußten Steuerglied betätigt wird.9. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasleitungen (11a, 11b, 43a, 43b) der zu mischenden Gase (A, B) an je ein membrangesteuertes Ventil (14a, 15a, 14b, 15b, 44a, 44b, 46a, 46b) angeschlossen sind, deren Steuermembranen (l6a, 16b, 48a, 48b) miteinander über eine Wippe (30, 56) einstellbaren Verhältnisses ihrer Hebelarme (1., I2) verbunden sind.10. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Abgangsleitungen (22a, 22b) der Kammern (21a, 21b) an je ein membrangesteuertes Ventil (39a, 40a, 39b, 40b, 46c, 47a, 46d, 47b) angeschlossen sind, deren Steuermembranen (38a, 38b, 48a, 54a, 48b, 54b) miteinander über eine zweite verstellbare Wippe (37, 56) verbunden sind, deren Hebelarme (I1, Ip) auf das gleiche Verhältnis wie dasjenige der ersten W^ppe (30) eingestellt sind.11. Gasmischgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenklager (31, 34) der die Membranen verbindenden Wippen (30, 37) durch ein in Richtung dieser Wippen verschiebbar gelagertes Verbindungsstück (33) miteinander verbunden sind, das mit einem Zeiger (35) versehen ist,009852/1289BADder auf einer Skala (36) das Mischungsverhältnis anzeigt.12. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim überschreiten eines vorbestimmten Druckes, gesteuert von der Steuermembran (48a, 54a, 48b, 51Ib), die Einlaßventile (44a, 44b, 46a, 46b) schließen und gleichzeitig die Auslaßventile (48a, 46c, 48b, 46d) öffnen.13. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 9, 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Ventilsitz (47a, 47b) der Ventile (47a, 46c, 47b, 46d) in den Steuermembraneη (48a, 48b) angeordnet'und der Hub der unter Federdruck (63a, 63b) stehenden Ventilverschlußbauteile (46a, 46b, 46c, 46d) begrenzt ist.14. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der unter Federdruck (63a, 63b) stehende VentilVerschlußbauteil (46c, 46d) der Absperrventile (47a, 46c, 47b, 46d) mit dem beweglichen Ventllverachlußbauteil (46a, 46b) der membrangesteuerten Ventile (44a, 46a, 44b, 46b) verbunden sind.15. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermembranen (65a, 65b) auf ihrer der Steuermembran (45a, 45b) abgewendeten Seite unter dem Druck der Abgangsleitung (69) stehen.0098 52/1289BAD ORIGINAL16. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermembranen als durch Zwischenstege (55a, 55b) verbundene Doppelmembranen (48a, 54a, 48b, 54b) ausgebildet sind, deren äußeren Membranen (54a, 54b) unter Außendruck stehen und durch deren Zwischenräume die Abgangsleitungen (49a, 49b) führen.17. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (58) der die Membranen (48a, 54a, 48b, 45b, 65a, 65b) verbindenden Wippe (56) senkrecht zur Membranebene derart verschiebbar und unter der Haltekraft eines Magneten (62) und/oder einer Vorrichtung mit einer Schnappcharakteristik gelagert ist, daß es sich beim Unterschreiten der auf die Membranen (48a, 48b, 54a, 54b, 65a, 65b) einwirkenden Druckkräfte unter ein einstellbares Maß in der einen und beim überschreiten der auf die Membranen einwirkenden Druckkräfte über das genannte Maß in der anderen Endlage befindet.18. Gasmischgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (58) der Wippe (56) einmal unter der Wii kung einer magnetischen Kraft (62) und zum andern unter der Wirkung einer entgegengesetzt wirkenden Kraft wie Federkraft, Schwenkkraft steht.19. Gasmischgerät nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (58) verstellbar an der Stirnkante009852/1289eines als torsionssteife Fläche (60) ausgebildeten Hebels angeordnet ist, auf den die Verstellkräfte einwirken.20. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 19s dadurch gekennzeichnet, daß das eine bzw. beide Volumen der zu füllenden Kammern verstellbar sind.21. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern aus einem Zylinder mit einem gemeinsamen verstellbaren Trennkolben gebildet sind. ■22. Gasmischgerät nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennkolben mit einer seine Stellung anzeigenden Vorrichtung versehen ist.009852/1289Leerseite
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