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DE1930765A1 - Elektrische Anlage,mit deren Hilfe von einem Werkstueck Metall elektrolytisch abtragbar ist - Google Patents

Elektrische Anlage,mit deren Hilfe von einem Werkstueck Metall elektrolytisch abtragbar ist

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Publication number
DE1930765A1
DE1930765A1 DE19691930765 DE1930765A DE1930765A1 DE 1930765 A1 DE1930765 A1 DE 1930765A1 DE 19691930765 DE19691930765 DE 19691930765 DE 1930765 A DE1930765 A DE 1930765A DE 1930765 A1 DE1930765 A1 DE 1930765A1
Authority
DE
Germany
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workpiece
thyristor
anode
electrical system
counter electrode
Prior art date
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DE19691930765
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DE1930765B2 (de
DE1930765C3 (de
Inventor
Schleupen Dipl-Ing Richard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Publication of DE1930765B2 publication Critical patent/DE1930765B2/de
Publication of DE1930765C3 publication Critical patent/DE1930765C3/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H3/00Electrochemical machining, i.e. removing metal by passing current between an electrode and a workpiece in the presence of an electrolyte
    • B23H3/02Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply, control, preventing short circuits

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

1ί'3§?65
R. 94-99
9.6.-1969 Li/Wa
Anlage zur
Patentanmeldung
ROBERT BOSCH GHBH, 7 Stuttgart U, Breit sclieidstrasse .4
Elektrische Anlage, mit deren Hilfe von einem Werkstück Metall elektrolytisch abtragbar ist
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anlage,, mit deren Hilfe von einem Werkstück Metall elektrolytisch abtragbar ist, indem das -Werkstück mit einer Elektrolytflüssigkeit in Berührung und mit dem Pluspol einer Gleichstromquelle in Verbindung steht, dagegen eine ebenfalls mit der Elektrolytflüssigkeit in Berührung stehende Gegenelektrode mit dem Minuspol dieser Gleichstromquelle Verbindung hat,
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Robert Bosch GmbH R. 9^99 Lx/Ma \
Stuttgart
wobei die zum Werkstück führende Verbindung an der Anode eines Thyristors, dagegen die zur Gegenelektrode führende Verbindung an der Kathode dieses Thyristors liegt und die Umsteuerung der Anoden-Kathoden-Strecke in den leitenden Zustand davon abhängig ist, daß der Zwischenraum zv/isehen Werkstück und Gegenelektrode ein bestimmtes KaB unterschritten hat.
Das elektrolyt!sehe Abtragen von Metall hat sich besonders dort als vorteilhaft erwiesen, wo Werkstücke aus sehr hartem Metall zu bearbeiten sind.
Um eine wirkungsvolle Abtragung zu erreichen, wird der so'-" genannte Bearbeitungsspalt, das ist der Zwischenraum zwisehen Werkstück und Gegenelektrode, so klein wiemöglich gewählt und die Elektrolytflüssigkeit unter Druck durch diesen Spalt hindurchgepreßt. Dabei läßt es sich im allgemeinen nicht vermeiden, daß der Bearbeitungsspalt zuweilen unter ein bestimmtes Haß verringert wird, was sein? hohe Ströme, im Extremfall, d.h. bei gegenseitiger Beinihrung des Werkstückes und der Gegenelektrode, sogar einen satten Kurzschlußstrom zur Folge hat. Die Ursachen hierfür können beispielsweise Erschütterungen der Bearbeitungsvorrichtung, Schwankungen des die Elektrolytflüssigkeit durch den Bearbeitungsspalt pressenden Druckes sowie Unebenheiten und die Ansammlung leitender Teilchen an dem Werkstück bzw· an der Gegenelektrode sein. ■'■■'"■■
Damit nun das Werkstück und die Gegenelektrode durch infolge der hohen Feldstärke hervorgerufene Lichtbögen oder durch infolge des hohen Stromes hervorgerufene übermäßigeErwärmung nicht beschädigt werden, wurde neither als einfachste
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Hobert Bosch GuTdII E. 94-99 Li/V/a
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Verhütunscmaßnahine dem Schaltungsabschnitt, aer über das Y.'erkstück, die Elektrolytflüssigkeit £.ov/ie die Gegenelektrode verläuft, die Anoden-Kathocen-Strecke eines ThyristorG parr.llel geschaltet .und die Umsteuerung dieser Anoden-Kathoden-Strecke in den leitenden Zustand davon abhängig gemacht, daß der Zwischenreun zwischen Werkstück und Gegenelektrode ein bentinntes Haß unterschritten hat. Die gefährlich hohen Ströme werden drnn nicht mehr über öen vorerviHlmton Schaltungsabschnitt, sondern über die Anodcn-Kathodcn-Strecke des Thyristors geführt. Nachteilig bei dieser an-sich bekannten Verhütung r.mai:nahme ist es, an?, dasjenige !laß des Bearbeitungssr-nltes, bei den die Umsteuerung der Anoden-Eatliodcn-Strecke des Thyristors erfolgen soll, nicht beliebig klein gewählt v.1 erden kann, v:eil der zv;i sehen V.'ei-kstück und Gegenelektrode voi'hanclene Spannungsabfall noch als Anc^denspannimg für das Durchscholten des Thyristors ausreichen niuß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Anlage der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher diese der bekennten Anlage anhaftende Unzulänglichkeit vermieden ist. ■
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dodurch gelöst, daß in den im ITebenschluß zu der Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors liegenden, über das Werkstück, die Elektrolytflüssigkeit sowie cie Gegenelektrode verl auf enden Echaltungszv.'eig eine liefcren::r-trecke eingefügt ist, deren. Spannungsabfall bei gegenseitiger 3erühr\mg des Werkstückes und der Gegenelektrode mindestens so groß ist wie die für d:-.c Leitc-nc:-:ertlen der Ano/'den-Kathoden-Strecke erforderliche Anodenspcmnung am Thyristor.
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Robert Bosch GmbH : . . - R. 9499 Li/Wn,
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Einzelheiten der Erfindung werden anha^id des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert und beschrieben.
In der Zeichnung ist mit 11 ein Werkstück bezeichnet, von dem"Metall elektrolytisch abgetragen werden soll. Zu diesem Zweck ist dem Werkstück 11 eine Gegenelektrode 12 zugeordnet, die ebenso wie das Werkstück 11 mit einer IClektrolytflüssigkeit 13 in Berührung steht.-Die Gegenelektrode 12 ist an dem Kinuspol einer Gleichstromquelle 14 angeschlossen, von deren Pluspol eine Verbindung zu dem Werkstück 11 führt. Als Gleichstromquelle 14·, die eine niedrige Spannung (etwa 20 Volt) hoher Leistung zur Verfügung stellen soll, ist zweckmäßig ein an sich bekannter Gleichstromgenerator mit Thyristorregelung vorgesehen.
Die von dem Pluspol der Gleichstromquelle 14 zu dem Werkstück 11 führende Verbindung liegt an der Anode A eines Thyristors 15, dessen Kathode K mit dem Hinuspol der Gleichstromquelle 14 verbunden ist. Die Umsteuerung der Anoden-Kathoden-Strecke A-K ist davon abhängig, daß der Zwischenraum zvriLschen Werkstück 11 und Gegenelektrode 12 ein bestimmteo Haß unterschritten hat. '■"-."". \ ■'■--.' , ■".■■"
In dem in Hebenschluß zu der Anoden-Kathoden-Strecke A-K des Thyristors 15 liegenden, über das Werkstück 11, die Elektrolytflüssigkeit 1p sowie die Gegenelektrode 12 verlaufenden Schaltungszveig ist eine Referenzstrecke 16 eingefügt, deren Spannungsabfall bei gegenseitiger Berührung des Werkstückes 11 und der Gegenelektrode 12 mindestens so, groß ist wie die für das L ext endwerden der Anoden-Kathoden-Strecke A-K erforderliche Anodenspannung am Thyristor 15. Es hat sich gezeigt, daß als Beferenzstrecke 16 eine aus mehreren (mit
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gestricheltem Linienzug angedeuteten) Siliziumdioden 17 bestehende Serienschaltung besonders geeignet ist,; wobei die Durchlaßrichtung dieser Dioden mit der .wirksamen Stromrichtung übereinstimmt. .
Die Referenzstrecke 16 liegt dabei in einem zu dem vorerwähnten Schaltungszweig gehörenden Abschnitt 18, der in seinem IT eben Schluß die Schalt strecke 19 einer elektrisch steuerbaren' Schalteinrichtung 20 aufweist. Die Umsteuerung dieser im Normalbetrieb stromdurchlassenden Schaltstrecke 19 in den nichtleitenden Zustand ist ebenfalls davon abhängig, daß der Zwischenraum zwischen Werkstück 11 und Gegenelektrode 12 ein bestimmtes Maß unterschritten hat.
Die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung 20 kann durch wenigstens ein steuerbares Halbleiterbauelement gebildet sein. Eine besonders geeignete Schalteinrichtung 20 ergibt sich jedoch, wenn sie aus mehreren Transistoren T1 ...Tn zusammengesetzt ist, wobei .deren Emitter-Kollektor-Strecken E1-C1 ...En-Cn untereinander parallel geschaltet sind und gemeinsam die Schaltstrecke 19 bilden. Dabei können im einfachsten Fall die Kollektoren 01...Cn gemeinsam an dem zwischen dem Werkstück 11 und der Referenzstrecke 16 liegenden Verbindungspunkt 21, ferner- die Emitter El...En gemeinsam an dem zwischen der Referenzstrecke 16 und der Anode A des Thyristors 15 liegenden Verbindungspunkt 22 und schließlich die Basen B1...Bn vorzugsweise über wenigstens einen Bemessung swiderstand 23 an dem zwischen dem Minuspol der Gleichstromquelle 14 und der Gegenelektrode 12 liegenden Verbindungspunkt 24 angeschlossen sein.
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Han kann die Schaltung der Transistoren T1*. .Tn noch dadurch verbessern, daß man, wie mit gestricheltem Linienzug angedeutet, die Emitter E1 ..·Εη über je einen von mehreren Gegenkopplungswiderständen V/1.. .Wn mit dem Verbindungspunkt 22 verbindet und den den Basen B1...Bn abgekehrten Anschluß des Widerstandes 23 sowohl an die Kathode einer mit ihrer Anode an dem Verbindungsp\inkt 21 liegenden Diode 25 als auch, über einen Widerstand 26 an die Kathode einer mit ihrer Anode an dem Verbindungspunkt 24 liegenden Zenerdiode 2? anschließt.
Zur Steuerung des Thyristors 15 enthält die vom Pluspol der Gleichstromquelle 14- zum Werkstück 11 führende Verbindung einen Steuerwiderstand 28j der ausgehend von dem Pluspol vor der Anschlußstelle der Anode A des Thyristors 15 liegt. Der Widerstandswert des St euerwi der Standes 28 ist hierbei wesentlich kleiner als derjenige Widerstandswert gewählt, den die Referenz strecke 16 auf weist. Der der Anode A des Thyristors 15 abgekehrte Anschluß des SteuerwiderStandes 28 liegt an einem Verbindungspunkt 29, der mit einem aus zwei vorzugsweise einstellbaren Widerständen 30,31 bestehenden Spannungsteiler Verbindung hat. Der andere Anschluß des Spannungsteiles 30,31 liegt an dem Minuspol der Gleichstromquelle 14. Außerdem liegt an dem Verbindungspunkt 29 der Minuspol einer Hilfsstromquelle 32, die mit ihrem Pluspol an dem Emitter Ea eines Transistors Ta angeschlossen ist. Dieser Transistor Ta steht an. seinem Kollektor Ca über einen Widerstand 33 mit der zum Thyristor 15 gehörenden Steuerelektrode S und an seiner Basis Ba mit dem Kollektor Cb eines Transistors Tb in Verbindung. Der Transistor Tb ist an seiner Basis Bb mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt
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der beiden ßpaimungsteilerwiderstände 50 »3^ und an seinem Emitter Eb mit dem zwischen der Anode Λ des Thyristors 15 und dem Steuerwiderstand 28 liegenden VerbiiKlungnpmikt 35 verbunden.
Dec weiteren empfiehlt es sich, die "Steuerelektrode S des Thyristors 15 an die Anode einer Zenerdiode 36 anzuschließen, deren Kathode über einen Widerstand. 3? an dem Verbindungspunkt 35 liegt.
Die von dem Pluspol der Gleichstromquelle 14 zu den Werkstück 11 führende Verbindung enthält ferner eine aus einem Schaltkontakt 38 und einer Induktionsspule 39 bestehende Serienschaltung^ wobei der in seiner normalen Betriebsctellung gezoichnete Schal tkoniiakt 38 an dem Pluspol der Gleichstromquelle .1A mid die Induktionsspule 39 an dem Verbindungspunkt 29 angeschlossen ist. An der oeneinsaraen Verbindunr; zwischen Schaltkontnk-t 38 und In-duktipnccpule 39 ist Cie Kathode einer Diocc 'iC angeschlossen, deren Anode an dem Iiinuspol der Gleichstromquelle -14- liegt.
Der Schaltkontakt 38 Gehört zu einer Sicherheitsschalteinrichtung 41, Vielehe außerdem einen Elektromagnet k2 zur Betätigung des als Schließer wirkenden Schaltkontaktes 38 enthalt. Der Elektromagnet 42 ist an seinem einen Anschluß sowohl mit dem Pluspol der Gleichstromquelle 14 als auch mit der Kathode einer Diode 4-3 und an seinem anderen Anschluß sowohl mit der Anode dieser Diode 4-3 als auch mit dem Kollektor Cc eines Transistors Tc verbunden. Der Transistor Tc hat an seinem Emitter Ee mit dem Minuspol der Gleichstromquelle 14 und an seiner Basis Bc mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt 44 zweier zu einem Spannungsteiler gehörenden Widerstände 45,46 Verbindung. Dieser Spannungsteiler,"45,46
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liegt zwischen dem Minuspol der Gleichstromquelle 14 und dem Verbindungspunkt 55· Außerdem ist noch ein von'Hand betätigbarer Schalter 47 vorgesehen, der zwischen der Anode der Diode 45 und dem Minuspol der Gleichstromquelle 14 liegt.
Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende:
Sobald die Gleichstromquelle 14 Spannung zur Verfugung stellt, fließt vom -Werkstück 11 über^die Elektrolytflüssigkeit 13 zur Gegenelektrode 12 Strom, was eine Abtragung'von Metall, an denjenigen Flächen des Werkstückes 11 zur Folge'hat, die mit der Elektrolytflüssigkeit in Berührung stehen. Im Normalbetrieb liegt die gelieferte Spannung im wesentlichen zwisehen Werkstück 11 und Gegenelektrode 12. Der Potentialunterschied zviischen den Verbindungspunkten 22 und 54 ist dabei so gering, daß er nicht ausreicht, um die Emitter-Kollektor-Strecke TTb Gb des npn-Transistors Tb in den leitenden Zustand zu steuern. Demzufolge befindet sich auch die Emitter-Kollektor-Strecke Ea-Ca des pnp-Transistors Ta in dem stromsperrenden Zustand, wodurch am-Thyristor 15 vorerst die Steuerelektrode S unbeeinflußt und die Anoden-Kathoden-Strecke A-K im stromsperrenden Zustand bleibt. Dagegen ist der Potentialunterschied zviischen den Verbindungspunkten 22,24 so groß, daß er ausreicht, um die Emitter-Kollektor-Strecken E1-C1...En-Cn der die Schalteinrichtung 20 bildenden Transistoren T1 bis Tn in den stromdurehlassenden Zustand zu steuern. Die Eeferenzstrecke 16 ist somit überbrückt. Dies hat den Vorteil, daß v/ährend des Normalbetriebes keine unnötige Leistung von der Referenzstrecke 16 verbraucht wird.
Finden die Entkopplungswiderstände VI.. .Wn -Anwendung, so kann man eine sehr gleichmäßige Stromverteilung an den Emitter-Kollektor-Strecken E1-G1...En-Cn erhalten.
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Außerdem hat es sich als zweckmäßig er\d.esen, die Transistoren T1...Tn außerhalb der Sättigung zu betreiben, wofür im Beispielsfall die Diode 25 sorgt.
Damit die Umsteuerung der Transistoren T1„..Tn exakt bei festgelegten Vierten erfolgt, empfiehlt es sich, die Zenerdiode 27 anzuwenden, wobei der Widerstand 26 dazu dient, daß dabei . über die Diode 25 kein Kurzschluß ,hervorgerufen wird.
Verringert sich nun der Zwischenraum zwischen Werkstück 11 und Gegenelektrode 12 soweit, daß schließlich ein bestimmtes Maß unterschritten wird, dann reicht der zwischen den Verbindungspunkten 22,24 vorhandene Potentialunterschied nicht mehr aus, um die Emitter-Kollektor-Strecken E1-C1...En-Cn in den leitenden Zustand zu halten. Die Überbrückung der Referenzstrecke 16 wird somit aufgehoben. Der Spannungsabfall an der Referenzstrecke 16 stellt nun in jedem Fall, d.h. auch bei gegenseitiger Berührung des Werkstückes 11 und der Gegenelektrode 12, die für das Durchschalten des Thyristors 15 notwendige Anodenspannung sicher. Die Referenzstrecke 16 schützt zugleich die Transistoren T1...Tn vor unzulässig hoher Kollektor-Emitterspannung.
Das Durchschalten des Thyristors 15 erfolgt dann, wenn der Verbindungspunkt 22 infolge Verringerung des Abstandes zwischen Werkstück 11 und Gegenelektrode 12 so stark negativ geworden ist, daß der Potentialunterschied zwischen diesem Verbindungspunkt 22 und dem Verbindungspunkt 34 ausreicht, um die Emitter-Kollektor-Strecke Eb-Cb des Transistors Tb in den leitenden Zustand z-u steuern. Abhängig davon wird auch die Emitter-Kollektor-Strecke Ea-Ca des Transistors Ta in den leitenden Zustand gesteuert, wodurch die Hilfsstromquelle 32 ein positives Steuerpotentiai an die Steuerelektrode S des Thyristors I5 liefern kann. Pie Anoden-Kathoden-Strecke
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A-K wird demzufolge ebenfalls leitend und übernimmt jetzt den Stromfluß von demjenigen Schaltungszweig, der das Werkstück 11 und die Gegenelektrode 12 enthält.
Durch die nunmehr leitende Anoden-Kathoden-Strecke A-K des Thyristors 15 kommt auch die Sicherheitsschalteinrichtung 4-1 zur Wirkung, indem der Verbindungspunkt 22 durch diese Anoden-Kathoden-Strecke A-K an den Minuspol der Gleichstromquelle 14 gelegt wird und der zwisehen dem Verbindungspunkt 44 und diesem Minuspol vorhandene Potentialunterschied dann nicht mehr ausreicht um die Emitter-Eöllektor-Strecke Ec-Cc des Transistors Tc in den leitenden Zustand zu halten. Demzufolge wird der Stromkreis des Elektromagneten 4-2 unterbrochen und der zugehörige Schaltkontakt 38 geöffnet, wodurch die Speisespannung von der Anlage abgeschaltet wird. Das Wiedereinschalten der Anlage kann beispielsweise durch manuelles Schließen des Schalters 4-7 erfolgen.
Die Diode 43 soll das Auftreten hoher Spannungsspitzen an dem Elektromagnet 42 verhindern. Infolge der vorgesehenen Diode 40 kann die Induktionsspule 39 beim öffnen des Schaltkontaktes 38 dort keine schädlichen Funken erzeugen.
Die zwischen dem Verbindungspunkt 35 und der Steuerelektrode S des Thyristors 15 liegende, aus der Zenerdiode 36 und dem ■'-" Widerstand-37 bestehende Seriensehaltung findet zur. Umsteuerung der Anoden-Kathoden-Strecke A-K in den leitenden Zustand dann Anwendung, wenn unerwünschte Überspannungen auftreten. Diese Überspannungen köamen beispielsweise durch die Induktionsspule 39 "bei plötzlicher Stromabnahme hervorgerufen werden und eine schädliche Funkenerosion am Werkstück 11 verursachen.
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Claims (12)

  1. Robert Bosch GmbH R. 94-99 li/Wa
    Ansprüche
    j 1.)Elektrische Anlage, sit deren Hilfe von einem Werkstück Metall elektrolytisch abtragbar ist, indem das Werkstück mit einer Elektrolytflüssigkeit in Berührung und mit dem Pluspol einer Gleichstromquelle in Verbindung steht, dagegen eine ebenfalls mit der Elektrolytflüssigkeit in Berührung stehende Gegenelektrode mit dem Minuspol dieser Gleichstromquelle Verbindung hat, wobei die zum Werkstück ■ führende Verbindung an der Anode eines Thyristors, dagegen die zur Gegenelektrode führende Verbindung an der Kathode dieses Thyristors liegt und die Umsteuerung der Anoden-Kathoden-Strecke in den leitenden Zustand davon abhängig ist, daß der Zwischenraum zwischen Werkstück und Gegenelektrode ein bestirntes Haß unterschritten hat, dadurch gekennzeichnet, daß in dem im Nebenschluß zu der Anoden-Kathoden-Strecke (A-K) des Thyristors (15) liegenden, über das V;erkstück (11), die Elektrolytflüssigkeit (13) sowie die Gegenelektrode (12) verlaufenden Schaltungszweig eine lieferenzstrecke (16) eingefügt ist, deren Spannungsabfall bei gegenseitiger Berührung des Werkstückes (Ή) und der Gegenelektrode (12) mindestens so groß ist wie die für das Lei tend v:er don der Anoden-Kr.thoden-Strecke (A-K) erforderliche Anodenspannung am Thyristors
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    bBosch GmbH R. 9499 Li/Wa
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  2. 2. Elektrische Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn-^- zeichnet, daß die Referenzstrecke (16) aus mehreren in Serie geschalteten Siliziumdioden (17) besteht, deren Durchlaßrichtung mit der wirksamen Stromrichtung übereinstimmt. ' *
  3. 3..'Elektrische Anlage nach Anspruch 1 öder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Referenzstrecke (16) in einem Zweigabschnitt (18) liegt, der in seinem Nebenschluß die zu einer elektrisch steuerbaren Schalteinrichtung- (20) gehörende Schaltstrecke (19) aufweist, deren Umsteuerung in den nichtleitenden Zustand ebenfalls davon abhängig ist, daß der Zwischenraum zwischen V/erkstück (11) und Gegenelektrode (12) ein bestimmtes Maß unterschritten hat. ■■■ - - -..-■'■ -..,■■■ : ■ - ; '■■:. .
  4. 4. Elektrische Anlage nach Anspruch Λ und 5» dadurch gekenn-.zeichnet, daß sowohl die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung (20) als auch der ■■Thyristor (15) durch eine von dem Zwischenraum 'zwischen Werkstück (11) und Gegenelektrode (12) abhängige Steuerspannung beeinflußbar^ ist.
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    Robert Bosch GmbH R. 94-99 Li/Wa
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  5. 5. Elektrische Anlage naeh Anspruch 3 und 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung (20) und der Thyristor (15) derart von der Steuerspannung beeinflußbar sind, daß bei zunehmender Verringerung des Zwischenraumes zwischen Werkstück (11) und Gegenelektrode (12) zunächst die Schaltstrecke (19) der elektrisch steuerbaren" Schalteinrichtung (20) in den nichtleitenden Zustand und dann die Anoden-Kathoden-Strecke (A-K) des Thyristors (15) in den leitenden Zustand steuerbar ist.
  6. 6. Elektrische Anlage nach Anspruch 3 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden-Kathoden-Strecke (A-K) des Thyristors (15) spätestens bei gegenseitiger Berührung des Werkstückes "(11) und der Gegenelektrode (12) in den leitenden Zustand steuerbar ist.
  7. 7. Elektrische Anlage nach Anspruch 3 und 4-, dadurch gekennzeichnet,, daß die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung (20) durch wenigstens ein steuerbares Halbleiterbauelement gebildet ist.
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    Robert Bosch GmbH R. 9499 Li/Ua
    Stuttgart ■;;..".
  8. 8. Elektrische Anlage nach Anspruch 3,4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung (20) aus mehreren Transistoren (Tl...Tn) besteht, deren Emitter-Kollektor-Strecken (E1-C1...En-Gn) untereinander parallel geschaltet sind und gemeinsam die Schaltstrecke (19) bilden.
  9. 9. Elektrische Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung bildenden Transistoren (T1...Tn) mit ihren Emittern (El...En) an einem zwischen der Referenz strecke (16) und der Anode (A) des Thyristors (15) liegenden Verbindungspunkt (22)., _..-mit ihren Kollektoren (Cl...Gn) an einem zwischen der Referenzstrecke (16) und dem Werkstück (11) liegenden Verbindungspunkt (21) und mit ihren Basen (B1. ..Bn) vorzugsweise über einen gemeinsamen Bemessungswiderstand (23) an einem an der Gegenelektrode (12) liegenden Verbindungspunkt (24) angeschlossen sind.
  10. 10. Elektrische Anlage nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitter (El...En) der die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung (20) bildenden Transistoren (Tl. ..Tn) je über einen von mehreren Gegenkopplungswiderständen (V/1.'-. .Wn) an dem ihnen zugeordneten Verbindungspunkt (22) angeschlossen sind. ; ■ .-...'."".- ^x-■■■■..' 00983270879
    Robert Bosch GmbH ' E, ?A99
    Stuttgart
  11. 11. Elektrische Anlage nach Anspruch 8 und 95 dadurch gekennzeichnet, daß die die elektrisch steuerbare Schalteinrichtung (20) "bildenden Transistoren (TI...Tn) außerhalb der Sättigung betrieben werden.
  12. 12. Elektrische Anlage nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode (A) und die Steuerelektrode (S) des Thyristors (15) durch einen Schal tungszv.-eig verbunden sind, der eine aus einer Zenerdiode (36) und einen Widerstand (37) bestehende Serienschaltung enthält. ·
    13· Elektrische Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 "bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherheitsschalteinrichtung (41) Anwendung findet, mit deren Hilfe in Abhängigkeit von der leitenden Anoden-Kathoden-Strecke (A-K) des Thyristors (15) die Speisespannung abschaltbar ist. ..'--
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    Le e rs ei te
DE19691930765 1969-06-18 1969-06-18 Schaltungsanordnung für elektrochemische Metallbearbeitungsmaschinen Expired DE1930765C3 (de)

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CH777070A CH505908A (de) 1969-06-18 1970-05-26 Elektrische Anlage, mit deren Hilfe von einem Werkstück Metall elektrolytisch abtragbar ist
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CH505908A (de) 1971-04-15
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