DE1930326A1 - Fluegelstabilisierte Granate - Google Patents
Fluegelstabilisierte GranateInfo
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Description
Oregon Etablissement für Patentverwertung in Mauren(Liechtenstein)
Flügelstabilisierte Granate
Die Erfindung bezieht sich auf eine Granate, insbesondere Wurfgranate mit einem mindestens teilweise aus Kunststoff
gebildeten Hauptkörper, welcher einen Hohlraum zur Aufnahme eines Sprengsatzes umschließt, ferner mit einem
auf das vordere Ende des Hauptkörpers aufsetzbaren Zünderkopf sowie mit einem an den Hauptkörper anschließenden, den
Treibsatz aufnehmenden Hinterteil.
Es wurde bereits der Vorschlag gemacht, flügelstabilisierte Granaten, insbesondere Wurfgranaten weitgehend aus ·
Kunststoff zu fertigen, unter anderem wegen des relativ geringen spezifischen Gewichtes von Kunststoffen, ferner wegen
der geringen Materialkosten und wegen der rationellen Ferti-
13837 909884/0375. ■ Vpe 35
gungsmethoden der Kunststoffverarbeitung, Dabei wurde nichtnur
vorgeschlagen, den äußeren Gehäusemantel der Granate aus
Kunststoff zu fertigen und gegebenenfalls einen Innenmantel mit in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln vorzusehen,
sondern es wurde aus herstellungstechnischen"Gründen folgerichtig
der Vorschlag gemacht, auch den die Treibladung aufnehmenden Hinterteil, vor allem aber die Stabilisierungsflügel aus Kunststoff herzustellen, und zwar vorzugsweise
aus einem Stück mit dem Hauptkörper.
Es hat sich nun gezeigt, daß bei den speziell in Betracht kommenden Kunststoffen - es sind dies vor allem
thermoplastische, im Spritzgußverfahren verarbeitbare Kunststoffe - beim Verarbeiten Unregelmäßigkeiten und nach dem
^erarbeiten Veränderungen auftreten,. Während diese beim
Hauptkörper ohne wesentlichen Einfluß auf die Flugeigenschaft der Granate bleiben, führen schon geringe Maßveränderungen,
insbesondere Schrägstellungen, der Flügelstabilisatoren zu erheblichen Streuungen der Flugbahnen von
unter gleichen Bedingungen verschossenen Granaten» Diese Streuungen lassen sich selbst durch eine besonders sorgfältige
und damit teure Verarbeitung des Kunststoffes nicht in befriedigendem Maße beseitigen,, Auch Verarmungen durch ,
die beim Verschießen der Granate wirkenden Einflüsse können große Streuungen hervorrufen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Mangel zu beheben,
was erfindungsgemäß dadurch erreicht wird, daß die Flügel-
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stabilisatoren in an sich bekannter Weise aus Metall oder einem anderen formstabilen Werkstoff bestehen und am Hinterteil
angebracht sind«
Als formstabil soll dabei jedes Material bezeichnet werden, welches sich weder bei der Herstellung noch beim
Verschießen unkontrollierbar und bleibend verformt. Als derartiges
Material käme ausser Metall (z.Bo Stahl) unter anderem
beispielsweise ein auch bei höheren Temperaturen formstabiler glasfaserverstärkter Kunststoff in Betrachte
Eine besonders funktionssichere Granate wird erhalten, wenn nicht nur die StabilisierungsiTügel, sondern der ganze
Hinterteil aus Metall hergestellt wird» Die Verbindung der Flügel" mit dem Hinterteil, Z0B. dem Treibladungsrohr, kann
in diesem Fall durch Nieten, Punktschweißen, od.dglo erfolgen,
Flügelstabilisatoren aus Metall, insbesondere auch solche, die mit dem Treibladuhgsrohr aus Metall eine Einheit
bilden* sind von der ganz aus Metall bestehenden konventionellen
Würfgranate her zwar bekannte Die Erfindung besteht jedöeh-iü"der Anwendung solcher Flügelstabilisatoren aus Metall
bei Künsüstoff-Wurfgranaten und in der Erkenntnis, daß hiedurch das'aufgezeigte Problem der unsicheren Flugeigenschaften
von Kunststoff-Wurfgranaten gelöst werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen" flügelstabilisierten Granate
ist es·-auch besonders wichtig, daß eine s.ichejFe lösbare
909884/0375 ' ·-;>
" ■''-
8AD
Verbindung zwischen dem aus Kunststoff bestehendem Hauptkörper
und dem die Flügelstabilisatoren aus Metall tragen, den Hinterteil gegeben ist, wobei diese Verbindung auch ein
exaktes Fluchten der Mittellinien (Achsen) des Hauptkörpers und des Hinterteiles gewährleisten soll.
Dies wird gemäß einem v/eiteren Merkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß in der rückwärtigen Partie des Hauptkörpers
der Granate ein Verbindungsstück aus Metall fest
eingeformt ist, welches ein von außen zugängliches Außen-
und/oder Innengewinde zum Anschrauben des die Flügelstabilisatoren
tragenden Hinterteils aufweist,.
Bezüglich der Gestaltung des im Hauptkörper eingeformten Verbindungsstückes bestehen verschiedene Möglichkeiten,
wobei einerseits auf die Konstruktion des anzuschraubenden Hinterteils mit den Stabilisierungsflügeln und anderseits
auf das Herstellungsverfahren des Hauptkörpers Bedacht zu nehmen ist.
Wenn, wie bekannt, der Hauptkörper der Granate aus einem Innenmantel aus Kunststoff und vorzugsweise darin
eingebetteten Metallpartikeln und aus einem auf den Innenmantel aufgeformten Außenmantel aus Kunststoff besteht, ist
es zweckmäßig, wenn das Verbindungsstück zumindest über
einen Großteil seiner axialen Länge im Innenmantel eingeformt
ist, weil dadurch eine bessere Verankerung des Verbindungsstückes im Hauptkörper der Granate erzielt werden
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kann, als es der Fall wäre, wenn das Verbindungsstück über seine ganze axiale Länge nur vom Außeimantel umschlossen
wäre ο
Eine andere mögliche Verbindung zwischen dem Hauptkörper
aus Kunststoff und dem die Flügelstabilisatoren aus Metall tragenden Hinterteil besteht darin, daß in der rückwärtigen
Partie des Hauptkörpers der Granate ein Verbindungsstück aus Metall eingesetzt ist, welches hinten ein aus
dem Hauptkörper herausragendes Außengewinde und vorne einen Zentrierzapfen kleineren Durchmessers als das Außengewinde
aufweist, wobei der Zentrierzapfen in eine, vorzugsweise
mit einer Zentrierbüchse aus Metall ausgekleidete Bohrung des Hauptkörpers von gleichem Durchmesser wie der Zentrierzapfen
eingreift.» Die Zentrierbuchse oder Bohrung kann dabei bis in die Nähe der Sprengladung reichen, also eine beträchtliche
axiale Länge und damit eine gute zentrierende Wirkung aufweisen, wobei der Hauptkörper im Bereich dieser
Zentrierbuchse oder Bohrung kaum geschwächt ist und daher unterstützt durch die versteifende Wirkung der Zentrierbuchse
- Biegebeanspruchungen ohne Deformation aufnehmen kann0
Die Erfindung ist anhand der.Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu seino .
Figo 1 zeigt einen Wurfgranatenkörper cfcohne Zünder und
Sprengsatz) im Längsschnitt. Fig. 2 zeigt im Längsschnitt
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und Pig. 3 In Ansicht das dazugehörige Verbindungsstück vor
dem Einformeno Fig. 4 zeigt einen anderen Wurfgranatenkörper
(ohne Zünder und Sprengsatz und mit nur angedeutetem Flügelstabilisator). Fig. 5 ist ein Längsschnitt und Fig. 6
ein Querschnitt (gemäß VI-VI der Figo 5) des dazugehörigen Verbindungsstückes vor dem Einformen«, Fig. 7 zeigt ein weiteres
Ausführungsbeispiel einer Wurfgranate, teilweise im
Längsschnitt. Die Angaben "vorne" und "hinten" bzw. "rückwärtig" beziehen sich im folgenden auf die Flugrichtung der
Granate ο ·
Der Wurfgranatenkörper gemäß Fig. 1 weist einen Hauptkörper
auf, diir aus einem Innenmantel .1 und einem Außen- '
mantel 2 besteht. Der Innenaantel,welcher einen Hohlraum 3
zur Aufnahme des (nicht dargestellten) Sprengsatzes umschließt
besteht aus Kunststoff, z.B. aus weichem CelluloseäGetobutyrat,
mit darin eingebetteten Metallpartikeln--4 (nur einige
davon sind in Fig. 1 angedeutet). Der Außenmantel 2 besteht ebenfalls aus Kunststoff, z.B» aus weichem Celluloseacetobutyrat
und weist vorne ein Gewinde 5 auf, in welches
der (nicht dargestellte) Zünderkopf eingeschraubt-wird. ■
In der rückwärtigen Partie des Innenmantels 1 ist ein
hülsenförmiges Verbindungsstück 6 aus Metall, z.B. einStahlgußstück, fest eingeformt. Das hintere aus dem Hauptkörper ·
1, 2 der Granate herausragende volle Ende 7 des Verbindungsstückes 6 ist mit einem Außengewinde versehen. Auf dieses
Gewinde ist der Hinterteil der Granate, bestehend aus Treib-
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ladungsrohr 8 und Flügelstabilisatoren 9, aufgeschraubte Bas
Treibladungsrohr 8 und die Flügelstabilisatoren 9 bestehen aus Metall, z.Bc aus Stahl.
Bei der Herstellung des Wurfgranatenkörpers gemäß Fig. kann zweckmäßig wie folgt vorgegangen werden. In einem ersten
Arbeitsgang wird der Innenmantel 1 nach dem Spritzgußverfahren hergestellt, wobei in den Hohlraum des Spritzgußwerkzeuges
ein dem Hohlraum 3 der Granate entsprechender Dorn ragt, der an seinem hinteren Ende das Verbindungsstück 6
trägt, welches zu diesem Zweck als einseitig offene Hülse ausgebildet ist, damit es auf einen hinteren bolzenfö'rmigen
Fortzsatz (wie in Fig. 1 strichliert angedeutet) des Dornes aufgesteckt werden kanne Der Formhohlraum des Spritzgußwerkzeuges
rings um den Dorn und den an diesem angesteckten Verbindungsstück 6 wird hierauf mit den Metallpartikeln 4 in '
dichter Schüttung gefüllt, hierauf das Spritzgußwerkzeug geschlossen und der Kunststoff des Innenmantels 1 eingespritzt.
Damit hiebei eine gute Verankerung des Verbindungsstückes 6 im Innenmantel erzielt wird, sind an der in den
Formhohlraum des Spritzgußwerkzeuges gerichteten Oberfläche des Verbindungsstückes 6 Vorsprünge in Form von Ringrippen
10 ausgebildete Außerdem sind an der Oberfläche des Verbindungsstückes
6 achsparallele Nuten 11 (Fig. 3) die eine gute und gleichmäßige Verteilung des eingespritzten Kunststoffes
zwischen den Ringrippen 10 garantiereno
In einem weiteren Ve rfahrensschritt wird nach dem Entformen
und Auskühlen des Innenmantels 1, in dem nun das
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Verbindungsstück 6 einge-formt ist, der Innenmantel 1 als
Kern in ein weiteres Spritzgußwerkzeug eingelegt und mit dem Kunststoff des Außenmantels 2 umspritzt.
Nun "bleibt der Granatenkörper einige Zeit, z.Bo 8 bis
12 Tage liegen bis die Nachschwindung des Kunststoffes beendet
ist und allfällige innere Spannungen ausgeglichen sind. Erst jetzt wird das hintere Ende 7 des Verbindungs-
§uf
aas Außengewinde geschnitten, ferner der Außendurchmesser des Granatenkörpers im Bereich seines größten Umfanges zylindrisch auf das Kalibermaß abgedreht sowie die hintere Stirnfläche 12 des Granatenkörpers achsnormal plangedreht, wobei alle diese Arbeitsgänge bezüglich einer gemeinsamen Bearbeitungsachse durchgeführt werden,' welche wenigstens annähernd mit der geometrischen Achse des Granatenkörpers übereinstimmt. In einfacher V/eise läßt sich dies z.Bo auf einer Drehbank durchführen«,
aas Außengewinde geschnitten, ferner der Außendurchmesser des Granatenkörpers im Bereich seines größten Umfanges zylindrisch auf das Kalibermaß abgedreht sowie die hintere Stirnfläche 12 des Granatenkörpers achsnormal plangedreht, wobei alle diese Arbeitsgänge bezüglich einer gemeinsamen Bearbeitungsachse durchgeführt werden,' welche wenigstens annähernd mit der geometrischen Achse des Granatenkörpers übereinstimmt. In einfacher V/eise läßt sich dies z.Bo auf einer Drehbank durchführen«,
Damit wird sichergestellt, daß die Achse des Granaten-)
körpers (welche durch die Achse der zylindrischen Abdrehung auf das Kalibermaß bestimmt ist) mit der Achse des Gewindes
am hinteren Ende 7 des Verbindungsstückes 6 zusammenfällt«) Damit wird aber auch garantiert, daß die Achse des Granatenkörpers
und die Achse des aufgeschraubten Hinterteiles (Treibladungsrohr 8 mit Flügelstabilisatoren 9) genau fluchten
und die Stirnfläche des Hinterteiles bzw· des Treibladungsrohres 8 an der plangedrehten Stirnfläche 12 des Granatenkörpers
satt anliegt.
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Beim Ausführungsbeispiel nach Pig. 4 bis 6 besteht der Hauptkörper der Wurfgranate wiederum aus einem Innenmantel 1
mit in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln 4, einem Außenmantel 2 aus Kunststoff und einem hülsenförmigen Verbindungsstück
6 aus Metalle Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Pig. 1 bis 3 weist jedoch des hintere Ende 7 des
Verbindungsstückes 6 ein Innengewinde auf0 Außerdem ragt
zwar das hintere Ende 7 des Verbindungsstückes 6 aus dem Innenmantel 1, ist aber vom Außenmantel 2 umhüllt. Der aus
Metall bestehende Hinterteil 8' der Granate, der die (nicht dargestellten) Plügelstabilisatoren trägt, wird in das Innengewinde des hinteren Endes 7 des Verbindungsstückes 6
eingeschraubt.
Die Herstellung des Granatenkörpers und das Einformen des Verbindungsstückes kann zweckmäßig in analoger Weise wie
beim Ausführungsbeispiel nach Pig. 1 bis 3 beschrieben vor
sich gehen. Ferner wird das Innengewinde d-ββ- im hinteren Ende
7 des Verbindungsstückes zweckmäßigerweise erst einige
Zeit nach-der Herstellung des Granatenkörpers eingeschnitten,
wobei bezüglich derselben Bearbeitungsachse auch ein zylindrisches
Abdrehen des Granatenkörpers auf das Kalibermafi und
ein achsnormales Plandrehen der.hinteren Stirnfläche 12 des
Granatenkörpers erfolgte Die hintere Stirnfläche 12 des Granatenkörpers wird gemäß Pig» 4 teils vom Außenmantel 2 teils
vom hinteren Ende 7 des Verbindungsstückes β gebildet, im
Gegensatz zu Pig, 1, wo die hintere Stirnfläche 12 teils
durch den Innenmantel 1 und teils durch den Außenmantel 2 gebildet wird·
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Auch beim Ausführungsbeispiel, nach,-Fig-. 7 besteht der"
Hauptkörper der Wurfgranate aus einem Innenmantel 1 mit in Kunststoff, z.B„ Celluloseacetobutyrat eingebetteten Metallpartikeln
4 und einem Außenmantel 2 aus Kunststoff, beispielsweise
aus Celluloseacetobutyrat,- auf welchem vorne der Zünderkopf 13 aufgeschraubt ist» Der Innenmantel 1 umschließt
einen mit Sprengstoff 14 gefüllten Hohlraum.
In den Innenmantel 1 ist hinten eine nach rückwärts
fc offene Zentrierbuchse 15 aus Metall, z.B. Stahl, eingeformt,
beispielsweise bei der. Herstellung des Innenmantels 1 mit eingegossen. Der Außenmantel 2 ragt über das hintere Ende
des Innenmantels 1 hinaus und weist in diesem Bereich ein Innengewinde auf.
Bin Verbindungsstück 6· aus Metall, z.B. Stahl, mit einem Außengewinde 16 und einem Zentrierzapfen 17» dessen
Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Außengewindes 16, aber gleich wie der Innendurchmesser der Zentrierbuchse 15» ist von hinten in den Hauptkörper der Granate 1 eingeschraubt, wobei der Zentrierzapfen 17 in die
Zentrierbuchse 15 eingreift. Das Verbindungsstück 6· kann im Bereich der Gewindeverbindung mit dem Außenmantel 2 zusätzlich
verklebt sein, so daß das Verbindungsstück 6· unlösbar
im Hauptkörper sitzt.
Auf den aus dem Hauptkörper herausragenden Gewindeteil 16« des Verbindungsstückes 61 ist der aus Treibladungs-
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rohr 8 und Flügel stabilisator en 9 aus Metall,. z.Bo Stahl,
bestellende Hinterteil der Wurf granate aufgeschraubte Die
Flügeljstabilisatoren 9 sind sechs Flügel, von denen je zwei benachbarte aus einem einzigen Blechstück gebogen und durch
Punktschweißen mit dem Treibladungsrohr 8 verbunden sind«,
909884/0375 699O6o
Claims (1)
- Patentansprüche :(ΐ) Flügelstabilisierte Granate, insbesondere Wurfgranate mit einem mindestens teilweise aus Kunststoff gebildeten Hauptkörper, welcher einen Hohlraum zur Aufnahme eines Sprengsatzes umschließt, ferner mit einem auf das vordere Ende des Hauptkörpers aufsetzbaren Zünderkopf sowie mit einem an den Hauptkörper anschließenden, den Treibsatz aufnehmenden Hinterteil, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelstabilisatoren (9) in an sich bekannter Weise aus Metall oder einem anderen formstabilen Werkstoff bestehen und am Hinterteil (8) angebracht sind,,Granate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Hinterteil (8) in an sich bekannter Weise aus Metall oder einem anderen formstabilen Werkstoff besteht©3· Granate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da§ in der rückwärtigen Partie des Hauptkörpers (1,2) der Granate ein Verbindungsstück (6·) aus Metall eingesetzt ist, welchesHtiinten aus dem Hauptkörper (1,2) herausragendes Außengewinde (16·) und vorne einen Zentrierzapfen (17) kleineren Durchmessers als das Außengewinde (16·) aufweist, wobei der Zentrierzapfen (17 in eine Bphrung des Hauptkörpers (1,2) von gleichem Durchmesser wie der Zentrierzapfen (17) eingreift.90 9884/0375Granate nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung, in die der Zentrierzapfen (17) eingreift, mit einer in den Hauptkörper (1,2) eingeformten Zentrierbuchse (15) ausgekleidet ist.Granate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der rückwärtigen Partie des Hauptkörpers (1,2) der Granate ein Verbindungsstück (6) aus Metall fest eingeformt ist, welches ein von außen zugängliches Außen -und/ oder Innengewinde zum Anschrauben des die Flügelstabilisatoren (9) tragenden Hinterteiles (8, 81) aufweist.6. Granate nach Anspruch 5} dadurch gekennzeichnet, daß bei einem aus Innenmantel (1) und auf diesem aufgeformten Außenmantel (2) bestehenden Hauptkörper das Verbindungsstück (6) zumindest über einen Großteil seiner axialen Länge im Innenmantel (1) eingeformt.ist.7. Granate nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (6) die Form einer mindestens in den inneren Hohlraum (3) der Granate offenen Hülse aufweist·8. Granate nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das hülsenförmige Verbindungsstück (6) ein volles hinteres Ende (7) mit Außengewinde aufweist.9. Granate nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer durchgehenden Bohrung versehene hülsenförmige909884/0375Verbindungsstück (6) im Bereich seines hinteren Endes (7) ein Innengewinde aufweist»10. Granate nach einem der Ansprüche 5 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (6) zumindest über einen Teil seiner im Hauptkörper (1,2) eingeformten axialen Länge in das Kunststoffmaterial eingreifende Vorsprünge, vorzugsweise in Form von Ringrippen (10) ,aufv/eist<11. Granate nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberfläche des Verbindungsstückes (6), über einen Teil seiner axialen Länge sich erstreckende achsparallele Nuten (11) ausgebildet sind.12„ Verfahren zur Herstellung einer Granate nach Anspruch 1 und 5» gegebenenfalls mit einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Außen- und/oder Innengewinde des Verbindungsstückes (6)' nach dem gemeinsam mit der Herstellung des Hauptkörpers (1,2) der Granate erfolgten Einformen des Verbindungsstückes (6) in den Hauptkörper (1,2) aufgebracht wird, wobei bezüglich derselben Bearbeitungsachse, welche wenigstens annähernd mit der geometrischen Achse des Granatenkörpers übereinstimmt, ein zylindrisches Abdrehen des Granatenkörpers im Bereich seines größten Umfanges und ein achsnormales Plandrehen der hinteren Stirnfläche (12) des Granatenkörpers durchgeführt wird.909884/0 375
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |